Auch Folge 39 ist auf Toms Review-Tisch gelandet, wie immer sind dabei Spoiler nicht ausgeschlossen.
Cover
Auf dem Cover sehen wir Jan und Tanja vor einem Sternenhintergrund. Das ist recht schlicht, stellt aber natürlich die Szene dar, in der die beiden in das Ei von Zygon gesaugt werden. Dort schweben sie quasi auch auf eine Dschungellandschaft zu (wenn auch nicht unbedingt im All), insofern stellt die Szene durchaus etwas aus dem Hörspiel dar.
Von den Zeichnungen her geht das aber in Ordnung, die Charaktere sind gut getroffen – wie gesagt, hier stört allenfalls die Schlichtheit des Hintergrundes etwas.
Story
Was die Story angeht, so beginnen wir mit einigen stillen Momenten. Denn Tanja und Jan genießen einen Moment der Zweisamkeit, um über Laras Auflösung (siehe letzte Folge) nachzudenken. Das ist gut gelungen und ein richtig guter Start, auch weil sich die neuen (respektive: der neue) in Form von Vemnou hier erstmal noch einfügen müssen.
So ganz geht es dann auf diesem Niveau nicht weiter, auch weil wir ja noch etwas Action brauchen. So werden, wie oben erwähnt, Jan und Tanja in das Ei von Zygon gezogen – von dem die meisten vermutlich schon wieder vergessen haben dürften, dass es überhaupt da ist. Dementsprechend wird dann auch die Rückgabe am Ende der Folge nur durch den Erzähler abgehandelt.
Im Ei selbst erleben die beiden eine eigene Welt, eben die Geisterwelt der Zygonier. Hier gilt es, gegen den Urahn zu kämpfen, der hier eine Art starres Regime führt. Man sieht schon, diese Folge geht eindeutig wieder als Füllerfolge durch, da man hier eher die Nebenschauplätze bedient. Hilfe erhalten unsere Helden dann von der titelgebenden Ticraxa, die hier quasi sowas wie den Widerstand leitet.
Das ist jetzt natürlich nicht so groß aufgezogen, wie in anderen vergleichbaren Szenarien, funktioniert auf dieser Ebene aber. Etwas genervt könnten manch (jüngere) Hörer allerdings von der etwas fiepsigeren Stimme von Ticraxa sein – und wer sich in ähnlichen Geschichten auskennt, der ahnt bereits, wie das Finale ausgehen wird, bzw. welche Rolle Ticraxa am Ende inne haben wird. Insofern läuft die Folge also in vorhersehbaren Bahnen ab und man könnte ebenso monieren, dass der Urahn dann etwas zu schnell aufgibt. Andererseits könnte man hier auch wieder sagen, dass er nicht wirklich böse ist.
Insofern plätschert die Folge an der Stelle eher etwas vor sich hin, auch wenn es natürlich nicht immer super duper Action sein muss und ruhigere Folgen wie diese sicher auch ihre Berechtigung haben. Das Ende entschädigt an manchen Stellen nochmal, denn mit den Ereignissen auf der Erde wird der Energieschirm Ostlands wieder hochgefahren, was bereits die Ereignisse der nächsten Folge einleiten dürfte. Übrigens hatte auch ich noch an Li-44 gedacht und wann man mal wieder was von ihm hört… und ist Laura etwa auch ausgetauscht worden, wenn sie genau dann den Anfall kriegt, wenn Lara-2 verschwindet? Fragen über Fragen…
An der Stelle muss man auch mal erwähnen, dass der “Hall” des Erzählers bei der Erwähnung der Episodentitel wieder da ist, sehr schön.





