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Sektion 31 (s31)24.04.09

Weg ins Jahr 2409: 2386, Nachtrag

laut "Star Trek: Online"

Im Nachtrag zum Logbuch des Jahres 2386 präsentieret uns "Star Trek: Online" ein Interview mit einem Augenzeugen der kriegerischen Handlungen zwischen Klingonen und Gorn.

Ich traf David Steiner in Quarks Bar, Restaurant, Spielbar, Holosuite, Souvenirladen und Ferengi-Botschaft. Sie ist der Mittelpunkt des sozialen Lebens auf Deep Space Nine und in ihr herrscht eine ansteckende Atmosphäre voller Amüsement, Rummel und Handel, welche nur durch die Ausrufe der Heiterkeit und der Betroffenheit von den Dabo-Tischen durchbrochen wird.

Das Quarks auf Deep Space Nine
Steiner hält seine Augen und seine Stimme gedämpft, die Leichtfertigkeit ignorierend, die ihn umgibt. Während unseres Interviews nippt er an einem saurianischen Brandy und ein leeres Glas auf dem Tisch verrät, dass es nicht sein erstes Getränk des Abends war.

Frage: Also, Sie waren am Kampf von Gila IV beteiligt.

David Steiner: Ich sah alles. Schreckliches Geschäft. Nachdem der Vertrag mit dem Dominion unterzeichnet wurde, hatte ich gehofft, etwas wie das nie wieder sehen zu müssen.

Frage: Sie kämpften im Dominion-Krieg?

Steiner: Auf der U.S.S. Rutledge. Ich war der Steueroffizier der Nachtschicht. Ich... Ich verlor viele Freunde im Krieg. Leute, die in einem Krieg sterben, sind mehr als nur Namen auf einer Verlustliste. Sie sind Menschen. Sie hatten Familien und Träume und Leben. Nachdem der Vertrag unterzeichnet war ... gab es zu Beginn große Erleichterung. Der Krieg war zu Ende. Aber nach einer Weile wusste ich, dass ich nie wieder so viel Schmerz und Tod sehen wollte.

Frage: Haben Sie darum die Sternenflotte daher verlassen?

Steiner: Ja. Viele Leute wie ich taten dies in den Jahren nach dem Krieg. Es ist ja nicht so, dass ich nicht an die Mission der Sternenflotte glaube - das tue ich noch. Aber ich war fertig, wissen Sie? Ich hatte alles gegeben, was ich konnte. Aber ich bin Pilot. Ich wollte nicht stranden. So verwendete ich meine Ersparnisse, um einen kleinen Handelsfrachter zu kaufen. Seitdem bin ich die Haupthandelsrouten abgeflogen. Manchmal fliege ich die Bajor-Erde-Route, aber ich gehe, wohin das Latinum mich führt. Alles nur, um mein Schiff am Fliegen zu halten. Ich dachte, dass ich tun konnte, was ich liebte und den ganzen Konflikt, den ganzen Tod vermeiden könne. Ich dachte, wenn ich die Sternenflotte verließe, würde ich ... ich dachte, dass ich sicher sein würde.

Frage: Warum flogen Sie nach Gila IV?

Steiner: Seit dem Angriff auf das klingonische Schlachtschiff Quv vor ein paar Jahren haben die Gorn Waffen, Generatoren, schwere Metalle, Ersatzteile - alles gekauft, was sie in ihre Hände bekommen konnten. Ich handle nicht mit Waffen, aber die Ferengi haben Recht - Krieg ist gut für das Geschäft. Ich schaffte es, an eine volle Ladung Verterium Cortenid zu kommen, und ich wusste, dass die Gorn einen guten Preis dafür bezahlen würden. Gila IV war die nächste Gornkolonie an meinem üblichen Weg.

Frage: Erzählen Sie mir über Ihre Ankunft auf Gila IV.

(Steiner seufzt und starrt auf sein Glas. Er ist für einen langen Moment still.)

Die Klingonen griffen die Gorn-Kolonie als Vergeltungsmaßnahme an
Steiner: Ich erreichte Gila IV ungefähr vier Stunden vor dem Angriff. Ich musste an ihrem Raumfahrtzentrum docken, um das Geschäft abzuwickeln. Ich plante ungefähr einen Tag zu bleiben und einige Reparaturen zu machen. Ich musste eine Energiekopplung wechseln. Ich organisierte mir den Dock-Raum und sprach mit dem Quartiermeister über eine Ersatzkopplung. Ich musste mit dem Chef von der Handelskommission sprechen, um das Geschäft für das Verterium Cortenid zu machen, aber er ließ mich mehr als zwei Stunden warten.

Als ich schließlich ins Büro von Gorash kam, schien er ... seltsam. Ich weiß nicht, vielleicht wusste er, dass etwas kam. Er fragte mich nach den Klingonen - was ich von ihnen hielt, ob ich irgendwelche Schiffe auf meinem Weg nach Gila IV gesehen hätte und ob ich irgendetwas darüber gehört hätte, was sie planten. Er fragte mich auch nach der Föderation, und ob ich dachte, dass sich die Sternenflotte mit den Klingonen überwerfen würde, wenn es zum Krieg käme. Ich sagte ihm, dass ich mich solche Dingen nichts mehr angehen. Ich verkaufe meine Ladung, bekomme meine Bezahlung und gehe zum nächsten Ort weiter. Und ich erinnere mich genau, was er mir dann sagte: "Jeden, mein Freund, geht das etwas an. Jeden. Sie können den Sturm ignorieren, aber der Blitz wird Sie doch finden."

Frage: Und der Angriff?

Steiner: Die Klingonen trafen zuerst die Waffenplattformen, die den Planeten umgaben. Die Gorn sind immer gut beim Schutz dessen gewesen, was ihres ist, so haben sie schwere Verteidigungen sogar für die am weitesten entfernten Siedlungen. (Steiner gluckste.) Geben Sie einem Gorn einen Fleck Schmutz, um es sein Eigen zu nennen, und drei Tage später wird er von Kraftfeldern und Mörsern umgeben sein.

Die Klingonen hatten die meisten Plattformen zerstört, noch bevor die Gorn überhaupt eine Chance hatten zu reagieren. Sie riefen nach Verstärkung und fingen an, das Raumfahrtzentrum zu evakuieren. Es ... es war genau wie der Dominion-Krieg. Die Sirenen, die Lichter und das Schütteln der Station unter den Füßen jedes Mal, wenn ein Torpedo einschlug ... alles, was ich tun wollte, war laufen. Mich verbergen. Aber ... ich weiß nicht, vielleicht wirkte die Sternenflottenausbildung. Ich versteckte meine Angst unter diesem riesigen Knoten in meinem Magen und meldete mich freiwillig, bei der Evakuierung zu helfen.

Frage: Kämpften Sie für die Gorn?

Steiner: Ich betrachte es nicht als Kämpfen, was ich tat. Ich half. Außerdem würden die Waffen auf meinem Schiff die Schilde eines Bird-of-Prey nie durchdringen. Ich setzte drei Ladungen mit Bürgern zur Oberfläche über. Wir packten Leute in jeden verfügbaren Raum - sie waren im Frachtraum, saßen direkt neben dem Warpantrieb. Verflixt, auf dem letzten Lauf hatte ich zwei Gornkinder unter meiner Navigationskonsole!

Wir ... wir starten den letzten Flug. Die Linien der Gorn waren bis dahin durchbrochen. Sie waren nicht geflohen. Sie werden einen Gorn nie zum Fliehen bekommen. Nicht, wenn er sein Haus verteidigt. Aber ihre Verteidigung fiel auseinander. Sie hatten einfach zu viele Schiffe bis zu diesem Zeitpunkt verloren. Die Klingonen hatten auch einige Verluste, aber ... sie sind Klingonen.

Drei der K'vorts brachen vom Kampf ab und fingen an, auf die Shuttles zu schießen, die zur Oberfläche flogen. Ich weiß nicht warum. Wir setzten uns nicht zur Wehr; wir versuchten nicht, ihren Sieg zu blockieren ... Ich verwendete jedes Ausweichmanöver, das ich in der Akademie gelernt hatte. Ich tat das ziemlich gut, auch, als diese Energiekopplung zerbarst. Ich hatte bis dahin keine Chance, sie zu ersetzen. Wir verloren die Energie der Schilde, aber ich leitete Energie um und behielt die Navigationsträgerraketen online. Das gab mir genug Beweglichkeit, um einen Crash zu vermeiden und zu landen. Aber ich konnte nicht bis zur Siedlung kommen - wir waren zu weit weg. Ich landete hart in einem Wüstengebiet ungefähr 15 Kilometer entfernt. (Steiner pausierte.) Zwei anderer Shuttles ... sie hatten nicht solches Glück. Es waren mindestens 100 Zivilisten an Bord.

Die Gorn leisteten erbitterten Widerstand, wurden aber schließlich bezwungen
Frage: Was geschah dann?

Steiner: Es dauerte ein paar Stunden, um jeden aus dem Schiff zu bekommen und jemanden zu finden, der mir helfen konnte, die Verletzungen zu behandeln. Wir verbrauchten den ganzen medizinischen Bedarf, den ich an Bord hatte, und danach ... wir taten, was wir konnten. Die Gorn vertrugen die Hitze besser als ich, aber wir konnten nicht in der Wüste bleiben. Ich konnte niemanden auf den Notkanälen erreichen, also rüsteten wir Tragbahren für die am stärksten Verletzten, sammelten, was wir an Wasser und Bedarf übrig hatten und begannen zu laufen. Es dauerte bis zur Dämmerung, um zur Ansiedlung zu kommen. Aber wir sahen den Rauch ungefähr eine Stunde vor dem Sonnenuntergang. Als wir näher kamen, konnten wir das Waffenfeuer hören. Und die Schreie.

Frage: Gingen Sie weiter?

Steiner: Wo sonst hätten wir hingehen sollen? Wir hatten Kinder be uns, und Verwundete. Wir brauchten Hilfe.

Frage: Was geschah, als Sie zur Siedlung kamen?

Steiner: Wir wurden von einer Patrouille Klingonen am Stadtrand angehalten. Ich schaffte es, die Gorn bei mir zu überzeugen, nicht zu kämpfen. Die Klingonen sind keine Barbaren, Commander. Sie kämpfen mit Ehre. Sie erobern, aber sie behandeln die Eroberten gut. Sobald wir uns ergeben hatten und sie feststellten, dass wir keine Waffen hatten, transportierten sie unsere Verwundeten zu einem ihrer Lazarette und brachten den Rest von uns zu einem Aufenthaltsraum. Wir verbrachten vier Tage dort, bis sich die Führer von Gila IV ergaben.

Frage: Es dauerte vier Tage?

Steiner: Ich sagte Ihnen, dass die Gorn verteidigen, was ihnen gehört. Sie geben nie ohne Kampf auf, aber sie sind nicht dumm. Sobald die Klingonen die Stadt überrannten, überließen ihnen die übriggebliebenen Führer die Kolonie.

Frage: Und Ihnen wurde erlaubt abzureisen?

Steiner: Ich bin Föderationsbürger. Das hat bestimmte ... Vorteile. Die Klingonen gaben mir sogar, was ich benötigte, um mein Schiff reparieren zu können.

Frage: Sind Sie seit dem Angriff auf Gila IV gewesen?

Steiner: Die Klingonen haben die Kolonie von jedwedem Kontakt zur Außenwelt abgeschnitten. Kein Subraum, kein Handel ... sie ist von den Karten gelöscht, so weit es uns betrifft. Ich erzähle Ihnen das trotzdem. Die Gorn werden Gila IV nicht vergessen. Dieser Krieg mag mit einem einzelnen Schiff begonnen haben, aber ist dabei, viel größer zu werden.

Übersetzung durch Sektion-31.de

(s31 - 26.07.09 - Quelle: Sektion-31.de)

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