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Markus Loosen (ma)30.11.01

"Kriegskind"

Esther Friesner

Inhalt

In einem Nachlass von Kai Opaka findet sich ein Nachlass an Commander Sisko. Dieser soll helfen, ein heiliges Kind, welches für mehrere Fraktionen und Sekten Bajors sehr wichtig ist, da es streng mit dem bajoranischen Glauben verknüpft ist, zu suchen. Die Spur führt in ein Flüchtlingslager, wohin Bajoraner geflohen sind, die während der Besatzungszeit alles verloren haben. Und nun ist in diesem Lager auch noch eine tödliche Fieberkrankheit ausgebrochen.

Bashir und Dax werden von Sisko in das Lager geschickt. Sie sollen dort eine Möglichkeit finden, das Fieber zu bekämpfen, nebenbei soll Dax auch noch insgeheim das Kind finden. Tatsächlich gelingt es Bashir auch, ein Heilmittel gegen das Fieber zu finden. Doch nun zieht Bashir auf eigene Faust los, um auch noch in anderen Flüchtlingslagern, wo das Fieber ebenfalls ausgebrochen ist, die Leute zu heilen.

Währendessen findet Dax das gesuchte Mädchen in dem bajoranischen Mädchen Dejana. Da das Kind auf Bajor nicht sicher ist, bringt Dax Dejana und ihren Bruder nach DS9. Nun erkrankt aber Dejana an einer neuen Krankheit, und eine radikale bajoranische Sekte will die Föderation für den Tod des Mädchens, welches diese Gruppe als Nektor bezeichnet, verantwortlich machen, falls dieser eintreten sollte.

Dr. Bashir könnte Dejana helfen, allerdings ist dieser inzwischen von einer Rebellengruppe, welche gegen die provisorische Regierung kämpft, verschleppt worden...

Kritik

Sisko soll ein für die Bajoraner sehr wichtiges heiliges Kind suchen.
Wie man am Titel sicherlich schon vermutet, beschäftigt sich dieses Buch mit bajoranischen Kriegskindern. Diese Kinder leben in Flüchtlingslagern in erbärmlichen Verhältnissen, was in dem Buch auch gut beschrieben ist. Ebenfalls ist das Verhalten dieser Kinder, welches bei einigen schon stark gestört ist, auch sehr gut beschrieben. So gibt es in dem Buch eine Stelle, wo ein Kind ein anderes Kind erbarmungslos verprügelt. Dabei wehrt sich das Kind, welches verprügelt wird, noch nicht einmal gegen die Schläge. In diesen Stellen liegt ganz klar eine der Stärken des Buches.

Allerdings gibt es auch ein paar Punkte zu bemängeln. So gibt es einen großen Logikfehler, welcher sich durch das gesamte Buch zieht. Die Autorin lässt nämlich durch ihre Aussagen den Schluss zu, dass Rundabouts, welche in der deutschen Übersetzung liebevoll mit "Flitzer" übersetzt sind, von den Cardasianern konstruiert wurden und der Besatzung von DS9 nur so zur Verfügung gestellt wurden. Dies ist natürlich ein großer Logikfehler, auf dem auch noch ein Teil der Handlung aufbaut und der sich fast wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Im späteren Verlauf der Handlung scheint die Autorin auch diesen Fehler bemerkt zu haben und versucht, diesen mit ein bisschen Technogebabbel zu korrigieren, kann dabei aber leider nicht ganz überzeugen.

Dieser Fehler erscheint noch ärgerlicher, da Friesner offensichtlich sich doch etwas mit der Serie auskennt. Denn sie klärt in dem Buch nicht nur, was aus dem Bajoraner Mullibok, welcher ja auf dem fünften Mond von Bajor eine Farm hatte, geworden ist, sondern baut auch noch den "Kreis" perfekt in die Handlung des Buches ein.

Zu dem Rest der Handlung sollte man noch sagen, dass diese sich auch noch viel mit bajoranischer Politik beschäftigt und an einigen Stellen doch recht langweilig wird. Allerdings regt das Buch viel zum Nachdenken über das Leben von Kriegsweisen an. Nach dem Lesen beginnt man auch, zu mindestens ich, über die Widmung des Buches "All jenen Menschen gewidmet, die Kindern ihre Kindheit lassen" ganz neu nachzudenken.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Kriegskind"

Originaltitel "Warchild"

Buchreihe Deep Space Nine

Autor Esther Friesner

Übersetzer Uwe Anton

Preis Ursprüngl. Ladenpreis:
12,90 DM

Antiquarisch:
ca. 2 bis 10 Euro

Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Umfang 329 Seiten

Verlag Heyne

Bestellnummer 06/5430 06/5430

ISBN 3-453-09473-5

(ma - 31.08.06)


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