Peter Tigmann (pt)
07.07.03
"Star Trek Phase II - Die verlorene Generation"
Judith & Garfield Reeves-Stevens
Inhalt
Wussten Sie, dass es vor dem ersten "Star Trek"-Spielfilm beinahe noch eine andere "Star Trek"-Serie gegeben hätte? Wussten Sie, dass diese Serie eigentlich schon kurz nach ihrer ersten Planung wieder fallen gelassen wurde, aber nur sehr wenige darin eingeweiht waren und so schon Drehbücher geschrieben wurden, Sets aufgebaut wurden und Verhandlungen mit Schauspielern geführt wurden? Wenn nicht, sind Sie bei dem Sachbuch "Star Trek Phase II
- Die verlorene Generation" genau richtig. Aber auch wenn Sie schon etwas über diese Serie gelesen haben, sollten Sie einen Blick auf dieses Buch riskieren.
Neben der kompletten Geschichte über die Entstehung und dem Untergang der Serie, gibt es viele Interviews mit Leuten, die damals an der Serie beteiligt waren, wie etwa Jon Povill oder aber Harold Livingston. Livingston schrieb damals den Pilotfilm zu
"Phase II", man erfährt auch, was aus diesem Pilotfilm geworden ist. Hier nur eines, er nimmt in der "Star Trek"-Kinogeschichte einen wichtigen Platz ein. Neben dem Originaldrehbuch zu diesem Pilotfilm gibt es auch noch die Treatments zu den anderen
zwölf Episoden, sowie das Drehbuch von "Das Kind", der Episode, die für "Phase II" geschrieben wurde, aber später für
"The Next Generation" verwendet wurde.
Das Buch bietet weiterhin noch sehr viele Skizzen und Bilder zur Serie, teilweise sogar schon Testaufnahmen auf den neuen Sets, die für die Serie gebaut worden waren. Sehr interessant dürfte für einige auch die
so genannte Bibel sein, die so etwas wie die Richtlinien für die "Star Trek"-Serie damals enthielt, aber auch noch heute teilweise zum
Tragen kommt. Auch gibt es viele Briefe, die im Faksimile abgedruckt worden sind.
Kritik
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 Alles über die Serie, die es hätte geben sollen und aus der "Star Trek: Der Film" wurde. |
Ein wirklich höchst interessantes Sachbuch, welches sich eingehend mit den Geschehnissen um
"Phase II" beschäftigt. Neben den Drehbüchern und Treatments haben mir vor allem die Briefwechsel zugesagt, die hier abgedruckt wurden. Die Geschichte um die Serie ist eigentlich nur sehr kurz, da das ganze Projekt
"Phase II" nur knapp vier Monate dauerte. Ich fand es höchst erstaunlich, dass damals, als die Serie eigentlich schon wieder abgeschrieben war, kaum jemand etwas davon erfahren hat, allerdings hätten wir dann heute auch nicht die Möglichkeit gehabt, dieses Buch in dieser Form zu lesen.
Gleichfalls ein großer Pluspunkt sind die Kommentare, die damals die einzelnen Beteiligten abgegeben haben, die auch einen kleinen Einblick in die Produktion einer Serie gewähren. Die zahlreichen Fotos und Skizzen sind ebenfalls sehr ansehnlich und zeigen, wie
"Phase II" hätte aussehen können. Neben all dem beschäftigt sich das Buch auch mit der Frage, ob
"Phase II" vielleicht den Tod von "Star Trek" dargestellt hätte. Die Antwort hierauf muss allerdings offen bleiben; die Theorie, die
die Autoren aufgestellt haben, stellt aber eine durchaus realistische Möglichkeit dar. Auch sonst hat sich das Autorenehepaar Reeves-Stevens große Mühe mit diesem Buch gegeben, weshalb ich es jedem nur ans Herz legen kann, da
"Phase II", auch wenn sie nie gelaufen ist, einen sehr wichtigen Teil in der "Star Trek"-Geschichte darstellt.
Bewertung
Weitere Infos
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| Titel |
"Star Trek Phase II - Die verlorene Generation" |
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| Originaltitel |
"Star Trek - Phase II The lost Series" |
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| Buchreihe |
Sachbücher |
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| Autor |
Judith & Garfield Reeves-Stevens |
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| Übersetzer |
Ralph Sander |
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| Preis |
Ursprüngl. Ladenpreis:
34,50 DM

Antiquarisch: ca. 18 bis 20 Euro
 Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.
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| Umfang |
367 Seiten |
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| Verlag |
Heyne |
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| Bestellnummer |
06/6470 |
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| ISBN |
3-453-14018-4 |
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(pt - 07.07.03)