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Martin Weinrich (wc)30.09.08

"A Time for War, A Time for Peace"

Keith R.A. DeCandido

Inhalt

Klingonische Terroristen überfallen die Botschaft der Föderation auf Qo'noS. Sie nehmen das gesamte Personal gefangen und versuchen den Hohen Rat zu erpressen. Botschafter Worf kann ihnen knapp entkommen und muss nun alleine das Gebäude zurückerobern.

Währenddessen sorgt der Rücktritt des Präsidenten der Föderation für ein Machtvakuum. Zwei Bewerber stellen sich zur Wahl: Nan Bacco, die Gouverneurin von Cestus III und Fel Pagro. Der ehemalige Präsident war in eine Krise mit dem Klingonischen Imperium verwickelt. Die Beziehungen sind also bereits angespannt. Zu allem Überfluss macht Fel Pagro, der in der Wahl die besseren Chancen hat, Propaganda gegen die klingonische Lebensweise. Die Klingonen, denen das Prinzip der Demokratie fremd ist, sind dadurch höchst verärgert, während sich die beiden Bewerber einen harten Wahlkampf liefern.

Captain Picard muss derweil ein Inspektorenteam auf die Enterprise lassen. Diese Inspektionen werden angesetzt, um zu überprüfen, ob die Mannschaften auch ihren Aufgaben in Friedenszeiten gewachsen sind. Da die Enterprise-Crew schon lange im Einsatz ist, ist Picard mehr oder weniger beleidigt von der Inspektion. Zudem hat der Admiral, der sie angesetzt hat, beinahe ausschließlich Leute geschickt, die ein persönliches Problem mit den Offizieren haben, die sie überprüfen sollen...

Kritik

Der Präsident der Föderation tritt zurück, und klingonische Terroristen überfallen die Föderationsbotschaft auf Qo'noS. Der Abschluss der "A Time to"-Reihe, der zu "Nemesis" führt.
"A Time For War, A Time For Peace" ist der letzte Teil der "A Time to..."-Reihe. Leider habe ich die anderen Teile nicht gelesen und weiß daher nicht genau, über welche Affäre der Präsident gestürzt ist.

Das Buch beginnt gleich mit einem Paukenschlag. Nicht nur tritt der Präsident zurück, Worf muss auch um seine Leben kämpfen. Danach wird die Handlung erst einmal ruhiger, doch nicht weniger spannend. Ständig droht die Gefahr des Krieges. Sehr interessant sind die Einblicke in die Kampagnen der beiden Bewerber. Wie funktioniert Politik in einem Sternenreich? Kleine Szenen wie eine Pressekonferenz oder ein Fernsehduell geben dazu Auskunft.

Außerdem gibt es kleine Kuriositäten wie die Zeitung Free Vulcan Gazette, die die Ansicht vertritt, die Vulkanier müssten über die Galaxis herrschen, da sie von allen Völkern die intelligentesten seien. Leider wird dieses Heft nur von verrückten Menschen gelesen.

Die Handlung auf der Enterprise tritt dabei zunächst in den Hintergrund. Später müssen Picard und seine Crew jedoch den verschwundenen Imperator des Imperiums finden, um einen Krieg zu verhindern.

Und genau dieser Krieg, der gar nicht stattfindet, macht das Buch neben dem sehr gelungenen politischen Aspekt so spannend. Ständig schwebt er über allem. Es wird hier deutlich, dass die Allianz zwischen den Klingonen und der Föderation gar nicht so stark ist, wie man eigentlich immer denkt. Richtig verwunderlich ist das nicht, schließlich haben sie zwei grundsätzlich unterschiedliche politische Systeme. Es war klar, dass es Klingonen gibt, die ein Bündnis als unehrenhaft sehen. Es war auch zu vermuten, dass ein paar Menschen dem negativ gegenüberstehen. Aber dass hohe Politiker daraus ein Wahlkampfargument machen können, ist doch überraschend. So haben Worf und die Unterstützer von Bacco alle Hände voll zu tun, den Frieden zu bewahren.

Der Schluss musste ja zu "Nemesis" führen, immerhin ist das die Existenzberechtigung für die "A Time to"-Reihe. Dennoch wirkt es nicht gequält gekünstelt, sondern nur logisch aus den vorherigen Ereignissen.

In der Verabschiedungsszene zwischen Crusher und Picard merkt man auch noch einmal, warum "Death in Winter" so notwendig war. Das ist ja kaum auszuhalten!

Fazit: Dieses Buch ist wirklich gelungen. Es ist vielschichtig und nutzt die Möglichkeiten des "Star Trek"-Universums voll aus. In welcher "Star Trek"-Serie konnte man zivile Politik erleben? Eigentlich in keiner. Immer gab es nur Starfleet. Hier wird endlich Abhilfe geschaffen.

Allerdings glaube ich nicht, dass es das "Star Trek"-Universum für immer verändert hat. Sowieso kann ich es nicht leiden, wenn ständig auf dem Buchrücken "The Star Trek universe will be changed forever" steht. Irgendwann wird das unglaubwürdig. Sonst hätte das Buch locker die Höchstpunktzahl bekommen.

Bewertung

Weitere Infos


Originaltitel "A Time for War, A Time for Peace"

Buchreihe The Next Generation

Autor Keith R.A. DeCandido

Preis 7,95 Euro

Umfang 344 Seiten

Verlag Simon & Schuster Pocket Books

ISBN 0-7434-9179-3

(wc - 17.12.10)


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