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    Kurzrezension: Picard 2×09 – “Hide and Seek”

    In unserer spoilerfreien Rezension besprechen wir "Hide and Seek", die vorletzte Episode in der zweiten Staffel von "Star Trek: Picard".

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    “Hide and Seek” schließt die ersten Handlungsstränge der zweiten Staffel mit viel Action und Retconning ab und bereitet uns geistig auf ein verwirrendes Finale vor.


    Was meinen wir mit “spoilerfrei”?

    Es gibt sehr unterschiedliche Auffassungen dazu, was “spoilerfrei” bedeutet. Damit ihr selbst entscheiden könnt, ob ihr die Rezension vorab lesen möchtet, machen wir hier transparent, was wir darunter verstehen:

    • Wir verraten keine wichtigen und unerwarteten Wendungen der Handlung bzw. Informationen über die fiktiven Welt und ihre Figuren.
    • Was im Vorfeld durch Vorschauclips und Trailer gezeigt wird, ist kein Spoiler.
    • Was im Cold Open (vor dem Vorspann) bzw. im ersten Akt (bei Episoden ohne Cold Open) passiert, ist kein Spoiler.
    • Handwerklichen Aspekte (Schauspiel, Drehbuch, Bühnenbild, Soundtrack, Spezialeffekte) sind keine Spoiler, sofern sie nichts Wichtiges über die Handlung verraten.

    Die La Sirena und das Chateau Picard werden von den assimilierten Elitesoldaten der Spearhead Operations angegriffen. Picard und seine Crew versuchen mit Tallinns Hilfe zu verhindern, dass die Borg-Königin sich dem Schiff bemächtigen und mit der Assimilation der Galaxie beginnen kann.

    Hide and Seek

    “Hide and Seek” spielt im Wesentlichen auf zwei Ebenen, die beide namensgebende Versteckspiele sind: Auf dem Chateau und der La Sirena, wo unsere Held:innen keinen direkten Schlagabtausch mit der feindlichen Übermacht überstehen könnten. Und in Flashbacks von Picards Kindheit, die endlich die in “Monsters” angerissenen Geschehnisse auflösen.

    Im Gegensatz zu den teilweise unfokussierten und mäandernden Episoden aus dem zweiten Akt der Staffel ist “Hide and Seek” straff und konzentriert. Regisseur Michael Weaver gelingt es, die beiden Ebenen souverän zu inszenieren. Es kommt keine Langeweile auf. Wirklich gelungen sind die flüssigen Übergänge zwischen den beiden Erzählebenen. Behutsam lässt er einzelne Elemente aus Picards Erinnerung in der Gegenwart manifestieren. Das ist genau die richtige Menge “Filmmagie”, die die Folge optisch interessant halten.

    Ein witziger Schachzug ist, dass Tallinn, Seven und Raffi der Löwenanteil der Action zu Teil wird, während sie den VIP Picard schützen. Dass drei Frauen mittleren Alters diese Rolle übernehmen, ist in Hollywood leider ein ungewohnter Anblick.

    Dank der Flashbacks gibt es auch ein Wiedersehen mit James Callis aka Maurice und Madeline Wise als Yvette Picard.

    Dr. Adam Soong (Brent Spiner) und Soldaten der “Spearhead Operations” in “Hide and Seek (Bild: © Paramount + / Amazon Prime Video)

    Was weniger erfreulich ist, sind Wiedersehen mit Evan Evagora und Brent Spiner. Letzterer spielt konsequent, was ihm das Drehbuch vorgibt und spart sich konsequent alle Zwischentöne oder Nuancen. Soong ist das pure Böse, ein willfähriger Helfer der Borgkönigin, der die Menschheit aus Geltungssucht zu einem dunklen Zeitalter verdammt.

    Trauriger Tiefpunkt: Nachdem schon die letzte Folge Elnor einen Bärendienst erwiesen hat, wird auch Raffis Story mit ihm hier zu einem vorläufigen Ende gebracht. Wie, lasse ich bewusst im Dunkeln, aber die Drehbuchlücken, die das Publikum hierfür ohne weitere Fragen oder Erklärungen schlucken soll, sind wirklich fantastisch. Sollte es wirklich das letzte Mal sein, dass wir Evan Evagora sehen, wäre es ein fader Abschied.

    Monster-Retcon

    Zentral für das “Funktionieren” dieser vorletzten Folge sind zwei nicht unerhebliche Retcons. Der eine betrifft Picards Familiengeschichte. Damit “Hide and Seek” (und ein wesentlicher Twist der übergreifenden Handlung) landen kann, müssen die Autoren eine Begebenheit aus “The Next Generation” in ein neues Licht rücken.

    Ich bin gespalten, ob ich bereit bin, für den dramatischen Mehrwert und durchaus emotionalen Höhepunkt von Picards Entwicklung in dieser Staffel ein Auge zuzudrücken und dieses Täuschungsmanöver durchzuwinken. Tatsächlich schafft “Picard” mit diesem Dreh einen einigermaßen angemessenen Abschluss für die Aufarbeitung von Jean-Lucs Hintergrundgeschichte.

    Dylan Von Halle als junger Jean-Luc Picard in “Hide and Seek” (Bild: © Paramount + / Amazon Prime Video)

    Gleichwohl hat das Manöver ein starkes Geschmäckle. Die Auflösung, die uns nun präsentiert wird, hatte ich natürlich als dramaturgisch schlüssig auf dem Zettel. Ich hatte sie aber – wie viele andere Fans auch – als unmöglich verworfen. Dass “Hide and Seek” von Picards Handlungsstrang nur deswegen ein emotionaler Twist ist, gerade weil viele Zuschauer eben diese Möglichkeit im Vorhinein ausschlossen, kann man auf zwei Arten lesen:

    1. als brillanten Schachzug von Matt Okumura und Chris Derrick, die genau wie bei der persönlichen Biografie von Patrick Stewart das Vorwissen des Publikums gegen es verwendet haben, oder
    2. als hanebüchenen Ersatz für einen wirklich originellen Einfall, der sich nahtlos in den bekannten Kanon einfügt.

    Ich bin ehrlich: Mir hätte es besser gefallen, nicht eine Szene aus TNG rekontextualisieren zu müssen, um diesen Handlungsbogen auflösen zu können. “Hide and Seek” verletzt zwar nicht den bekannten Kanon, ist aber für meinen Geschmack weniger elegant als “Lethe” (DIS 1×06).

    Verzwergung der Borg

    Der zweite Retcon betrifft die Auflösung der A-Handlung und den Kampf um die La Sirena. Es ist bereits seit der gesamten Staffel Thema, aber in “Hide and Seek” erreicht die Verzwergung der Borg ihren absoluten Höhepunkt seit ihrer Einführung in “Q Who” als ultimative Bedrohung für Sternenflottencrews vom Alpha- bis in den Delta-Quadranten.

    Weder die Unterjochung der orientierungslosen Borg im TNG-Zweiteiler “Descent” durch Lore, oder die Einführung der Borg-Königin als Comic-Bösewicht in “First Contact”, noch die Verhandlungsbereitschaft des Kollektivs in “Skorpion” oder die inflationär siegreich überstandenen Scharmützel in “Voyager” haben den Borg ihren Schrecken genommen wie “Hide and Seek”.

    Die assimilierten Söldner aus der vergangenen Folge werden zwar von Seven klar als Borg-Drohnen identifiziert, zeigen aber keine Charakteristiken, die wir von solchen erwarten würden. Ich verzichte aus Spoilerschutzgründen auf Beispiele und Details. Es ist aber für mich völlig unklar, worin der Mehrwert der vermeintlichen Assimilation am Ende der letzten Folge bestehen soll, wenn sich die Söldnertruppe wie generische Bad Guys bzw. Hollywood-typisches Kanonenfutter für Action-Helden verhält.

    Das könnte ich allerdings noch schulterzuckend wegstecken. Wo mir aber die Spucke wegbleibt, ist die Auflösung des Kampfes mit den Borg. Was hier reduktionistisch in wenigen Minuten völlig willkürlich dekonstruiert wird, hat mir die Socken ausgezogen. Ich möchte ausdrücklich zu Protokoll geben, dass ich mich sehr darüber freue, dass die Episode nicht (nur) als Action-Schießbude konzipiert wurde, sondern eine Auflösung angedacht war, die langlaufende Charakterentwicklungen der ganzen Staffel berücksichtigen wollte.

    In meiner kontrovers aufgenommenen Retro-Rezension zu “First Contact” hatte ich das Drehbuch dafür kritisiert, dass Picard und Co. den Kampf gegen die Borg selbst dann mit zügelloser Gewalt fortsetzten, als sie gegen Ende des Films die Oberhand erlangen. Das “Happy Ending” des Films ist, dass Picard der wehrlosen Königin das Genick bricht. In der Logik von “First Contact” ist jede Form von Koexistenz mit den Borg undenkbar. Ihre Andersartigkeit schließt jede Konfliktlösung aus, die nicht in ihrer Auslöschung mündet. Nur ein toter Borg ist ein guter Borg. Ich habe das als “faschistischen Grundhaltung” zusammengefasst, was vielen Leser:innen nicht gefallen hat. “Hide and Seek” versucht sich an einer Alternative.

    Wenn “Hide and Seek” die Lösung sein soll, dann will ich das Problem zurück. Wer dieses Ende kauft, glaubt auch, dass man durch den großzügigen Konsum von Krombacher-Kästen den Regenwald und das Weltklima retten kann. Ich möchte wie gesagt die Absicht nicht schmähen, einen Ausweg aus der Logik gegenseitiger Auslöschung zu finden, aber die Ausführung erscheint mir reichlich vereinfachend, naiv und unplausibel. Abgesehen davon, dass die aufgezeigte Lösung viele moralische Fragen aufwirft, die aber unadressiert bleiben.

    Agnes Jurati (Alison Pill) und die tote Borg-Königin (Annie Wersching) in “Hide and Seek” (Bild: © Paramount + / Amazon Prime Video)

    Auch wenn man die logischen und inhaltlichen Probleme dieses Handlungsbogens ignoriert, demystifiziert “Hide and Seek” die Borg auf eine Art und Weise, dass sie als Antagonisten effektiv für künftige “Treks” verbrannt sind. Insbesondere die Borg-Königin wird derart verniedlicht und mit Küchenpsychologie dekonstruiert, dass sich der letzte Rest Mythos und Bedrohlichkeit in Luft auflöst. Die Macher von “Picard” werden vermeintlich einwenden, “it’s a feature, not a bug”. Ich empfinde es aber als unrühmliches Ende einer der besten und bedrohlichsten Kräfte, die je ein fantastisches Medium geziert haben.

    Was soll das noch werden?

    “Hide and Seek” fühlt sich fast wie ein Staffelfinale an. Und so muss das Drehbuch das Publikum am Ende noch an ein paar der zahlreichen offenen Handlungsfäden erinnern, zu denen unsere Protagonisten aber noch wirklich herzlich wenig wissen. Eine Episode vor Staffelschluss kennen wir z.B. immer noch nicht Qs Motivation, Picard mit seiner Vergangenheit zu konfrontieren. Auch Tallinns und Kores Storyline sind völlig offen, ganz zu schweigen von der Frage, ob sich die tapfere Crew überhaupt die Abweichung in der Zeitlinie verhindert hat, oder sich noch auf dem besten Wege befindet, diese zu bewirken. Es droht in der letzten Folge ein hastige erzähltes und/oder im Cliffhanger mündendes Finale.

    Beobachtungen

    • Der junge Picard spielt in einem Flashback mit Modellraumschiffen, wie in “Booby Trap” im Gespräch mit Chief O’Brien erwähnt. Eines davon ist Doug Drexlers NX-Refit, eine Variante von Archers Enterprise, die eine Sekundärhülle erhalten hatte. Das Schiff gilt schon lange als ein Favorit vieler Fans und wird durch die Folge kanonisiert.
    • Picard erzählt Tallinn davon, wie er sich seine Mutter immer wieder vorgestellt habe. Das Auftauchen von Yvette Picard in “Where No Man Has Gone Before” entspricht Picards Schilderung praktisch Wort für Wort.
    • Seven hat eine “kreative” und grausame Idee, um eine Gruppe von Spearhead-Söldner unschädlich zu machen. Es stellt sich aber die Frage, wie deren Spuren wieder beseitigt werden können, damit sie nicht eines Tages gefunden werden und die Zeitlinie kontaminieren.
    • Am Ende der Episode werden wir mit einem Rätsel zurückgelassen. X müsse sterben und Y müsse leben. Das scheint zunächst widersprüchlich und könnte ein Hinweis darauf sein, dass “Picard” zum Finale noch eine dritte Zeitline eröffnen wird. Oder es ist eine Anspielung auf Picards Familienstammbaum, der das zweifellos auch hergibt.

    Mit Rücksicht auf die Leser:innen, die die Episoden noch nicht gesehen haben, bitten wir in den Kommentaren zu diesem Beitrag auf Spoiler zu verzichten. Danke!

    Am 09.05.2022 zeichnen wir gemeinsam mit dem Discovery Panel einen Podcast zum Staffelrückblick auf “Picard” auf. Hinterlasst gerne in den Kommentaren Fragen, Meinungen und Themen, zu denen ihr gerne von Sebastian, Andreas, Tom, Matthias und Christopher etwas hören möchtet.

    Bewertungsübersicht

    Gesamt
    Handlung der Einzelepisode
    Stringenz des staffel- und serienübergreifenden Handlungsstrangs
    Stringenz des bekannten Kanons
    Charakterentwicklung
    Spannung
    Action & Effekte
    Humor
    Intellektueller Anspruch

    Fazit

    Picard schließt zwei wichtige Handlungsstränge mit einem mittelschweren und einem radikalen Retcon. Die Bewertung dieser Folge wird wesentlich davon abhängen, wie wichtig man die Mythologie des "Star Trek"-Universums als Ganzes nimmt. Isoliert betrachtet, ist "Hide and Seek" eine ordentliche Stunde Unterhaltung mit passablen Charaktermomenten. Im Kontext eines Handlungsbogens, der mit "The Next Generation" 35 Jahre zurückreicht, kann man "Hide and Seek" aber auch als Elefant im Porzellanladen empfinden, der insbesondere den Borg auf unglaubwürdige Art und Weise ihren letzten Zahn zieht.
    christopher.kurtz
    Christopher Kurtz
    Seit den frühen 2000ern ist Christopher Redakteur im TrekZone Network. Wenn er nicht in den unendlichen Weiten nach kritisch rationalem Humanismus Ausschau hält oder sich über die Plausibilität fiktiver Technologien und Gesellschaftsformen den Kopf zermartert, findet man ihn meistens in der Nähe von Spielen der geselligen Art, egal ob analog oder digital, ob als Mitspieler oder Gelegenheitsautor.

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    Um es kurz zu fassen: das war schon ganz schön großer Mist. Mit Star Trek hat das nichts mehr, aber auch gar nichts mehr zu tun. Schade, nach den ersten 3-4 Episoden habe ich noch gedacht, das wird ja doch noch was. Aber das jetzt? Ich kann als Fan nur mehr den Kopf schütteln. Das Ganze hat eigentlich keine Handlung mehr. Es sind Versatzstücke, die irgendwie aneinandergereiht werden. Platte Dialoge, dumpfe generische Action, Brutalität, out-of-Charakter Acting, Canon-Plot-Holes soweit das Auge reicht, völlig inkonsistente Atmosphäre. Schade, schade. Was für eine Verschwendung. Ich denke, das wird mit New-Trek einfach nichts mehr. Bis… Weiterlesen »

    Oh – mein – Gott! Was für eine Pervertierung von allem, was Star Trek ausmacht. Sie können den ganzen Canon zum Teufel jagen, aber sie können nichts Eigenes bauen. Nach 9 von 10 Folgen sind zentrale Fragen nicht beantwortet, gefühlt ein Dutzend Plots verschleppt und jede Logik ad absurdum geführt worden. Was soll das bitte sein? Es ist niemals etwas Ganzes, sondern nur optisch nett anzusehender Nonsens. Das ist kein ST, das ist ein Wegwerf-Produkt.

    Nach 9 von 10 Folgen sind zentrale Fragen nicht beantwortet,

    Das Schlimme ist ja: Die Auflösung kann gar nicht so sensationell sein, dass man sie so lange aufgebaut hat.

     sondern nur optisch nett anzusehender Nonsens.

    Also dafür sind die Effekte teilweise aber wirklich haarsträubend 😀

    Das stimmt. Die Effekte waren wirklich teils mies. Übrigens ergibt Picards lächerliches Kindheitstrauma überhaupt keinen Sinn – weder für seine Person noch im Kontext der Episode. Das ist so was von haarsträubend! Und wo ist eigentlich Robert? Wo ist sein Vater, als er seine Mutter am Strick vorfindet? Und wie passt das alles bitte zu TNG, wo Picard eine Vision von seiner deutlich älteren Mutter hatte? Wieso hat TNG nicht einmal den Eindruck erweckt, Picard könnte so etwas als kleiner Junge erlebt haben? Wenn man schon Brüche produziert, dann bitte zu irgendeinem Zweck. Aber das ist kompletter Schwachsinn, ohne dass… Weiterlesen »

    Ich vermute halt, dass bei der Planung der Staffel beschlossen wurde, dass die Season diesmal die Themen Kindheitstraumata (Picard), Depressionen und andere psychische Krankheiten (Mama und Renée), Beziehungsproblemchen (Raffi, Seven), ein bisschen Kritik an der amerikanischen Einwanderungspraxis (Rios und seine Arztfreundin) und Einsamkeit (Jurati) behandeln soll. Kann man machen. Dummerweise ist Star Trek und SciFi generell nicht unbedingt das beste Vehikel, um solche Sachen zu vertiefen. Dafür gibt es Millionen andere Serienformate. Dazu kamen noch ein paar Dinge, die rein mussten, aber aufgesetzt wirken. Bisschen Action, bisschen Borgkram, etc… Die Story wurde wohl spät kurz zusammengebastelt und sieht wie schludriges… Weiterlesen »

    Übrigens ergibt Picards lächerliches Kindheitstrauma überhaupt keinen Sinn – weder für seine Person noch im Kontext der Episode.  Grundsätzlich finde ich das Thema mentale Gesundheit ja eine wichtige Sache, die, meiner Meinung nach, auch sehr gut in Star Trek behandelt werden könnte und auch sollte. Allerdings wir die Sache hier genau so ungelenk angegangen wie die ganze LGBTQ+ Thematik in Discovery. Verglichen hiermit war “Hard Time” aus Season 4 von DS9 eine viel rundere Sache, was das Thema angeht. Und wie passt das alles bitte zu TNG, wo Picard eine Vision von seiner deutlich älteren Mutter hatte?  Das wurde doch… Weiterlesen »

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