StartLiteraturRezension: "Star Wars - Rebels 3"

Rezension: “Star Wars – Rebels 3”

Der dritte Rebels-Manga bei uns im Review.

Deutscher TitelStar Wars - Rebels 3
OriginaltitelStar Wars - Rebels 3
Buchautor(en)Mitsuru Aoki
ÜbersetzerMarkus Lange
VerlagPanini
Umfang (Seiten)144
Preis8,99 Euro
VerfügbarkeitRegulär erhältlich
Veröffentlichungsjahr2022
ISBN978-3-7416-2961-7

Der dritte Rebels-Manga bei uns im Review.

Inhalt (Klappentext)

Obwohl Kanan selbst kein vollendeter Jedi ist und keinerlei Erfahrung als Lehrmeister hat, macht er Ezra zu seinem Schüler und schwört, ihn die Wege der Macht zu lehren. Gemeinsam besuchen sie einen verlassenen Jedi-Tempel auf Lothal, wo Ezra sich einer Prüfung unterziehen muss. Was wird ihn dort erwarten? Basierend auf der gleichnamigen 3D-Animationsserie!

Kritik

Der dritte Rebels-Band im Manga-Style setzt den begonnenen Trend fort: Will heißen, es werden hier die üblichen Schwarz-Weiß-Zeichnungen präsentiert, die gar nicht mal so Animelastig sind sondern durchaus gute Anleihen an der Serie nehmen. Klar, die Hintergründe mögen etwas einfarbig (oder in diesem Falle: weiß) sein und manchmal etwas Detailarbeit in den Gesichtern vermissen lassen. Im Großen und Ganzen kennt man den Stil aber aus den vorherigen Bänden. Die Charaktere aus der Serie kann man aber immer erkennen und auch die Emotionen auf ihren Gesichtern sind gut erkennbar.

Storytechnisch hat man sich hier erneut auf die Nacherzählung von Folgen aus der Ersten Staffel konzentriert, hier nun die finalen Folgen. Da wird nicht nur Ezras Jedi Ausbildung gezeigt sondern eben auch ein Actionfeuerwerk abgefahren.

Rezension: "Star Wars - Rebels 3" 1

Zunächst gibt es aber die Visionen im alten Jedi-Tempel, wobei sich hier natürlich die Frage stellt, ob das wirklich nur alles Visionen sind. So oder so ist der Gastauftritt von Yoda aber durchaus gelungen, wenn auch natürlich Fanservice.

Fanservice ist dann natürlich auch das Auftreten von Tarkin, der hier auf Lothal in brutaler Weise aufräumt (wobei seine Brutalität hier nicht so sehr rüberkommt wie in der TV-Serie). Das gipfelt natürlich in der finalen Schlacht gegen den Inquisitor, die Ezra hier auf pfiffige Weise löst. Auch das kommt jetzt nicht ganz so gut rüber wie in der Serie und der Tod des Inquisitors verfehlt, vor allem wenn man „Obi-Wan“ kennt, so ein wenig seine Wirkung.

Dennoch ist das immer noch eine gute Umsetzung, die, ebenso wie die erste Staffel, mit dem Cliffhanger eines Darth Vader endet, der auf die Rebellen gehetzt wird. Wobei, das ist eigentlich so nicht ganz korrekt, denn Fanliebling Ahsoka taucht ebenfalls noch auf. Inzwischen ist auch das kein großer Hut mehr, damals wusste man aber nicht, wie es ihr nach „Clone Wars“ ergangen war und es war durchaus eine Überraschung.

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Der dritte Band „Rebels“ bietet das Finale der ersten Staffel in Comicform und hat die üblichen Fanmomente parat, die man auch aus der Serie kennt. Große Schnörkel macht der Band dabei zwar nicht, wer aber nochmal lesen will, wie es damals so war, kann gerne einen Blick riskieren.

REVIEW OVERVIEW

Bewertung
Thomas Götz
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.
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Der dritte Band „Rebels“ bietet das Finale der ersten Staffel in Comicform und hat die üblichen Fanmomente parat, die man auch aus der Serie kennt. Große Schnörkel macht der Band dabei zwar nicht, wer aber nochmal lesen will, wie es damals so war, kann gerne einen Blick riskieren.Rezension: "Star Wars - Rebels 3"
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