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SF-Zone News

Martin Weinrich (wc)11.09.15

"Shadow of the Machine"

Scott Harrison

Inhalt

V’Ger konnte aufgehalten werden und die Enterprise wird demnächst eine weitere fünf Jahres Mission beginnen. Vorher muss das Schiff jedoch umfangreich überarbeitet werden. Die verbleibende Zeit nutzen Kirk, Spock und Sulu, um sich über sich selbst klar zu werden. Kirk befürchtet, dass ihm der Verlust von Crewmitgliedern nicht nahe genug geht. In diesem Moment bekommt er einen Brief von seiner Tante, die sich um seinen Neffen sorgt. Dieser wächst seit dem Tod seines Vaters, Kirks Bruder, bei Kirks Tante und Onkel auf und verhält sich äußerst störrisch. Spock hat es nicht geschafft, sich ganz dem Kolinahr hinzugeben. Ihm wird bewusst, dass er seine menschliche Seite nicht verleugnen kann und dies auch nicht möchte. Allerdings fürchtet er sich vor der Enttäuschung seines Vaters. Sulu wiederum wird gerade Vater. Er zweifelt mit der kommenden Mission. Denn wenn er fünf Jahre fort ist, wird er die Kindheit seiner Tochter verpassen. Andererseits ist das Leben in der Sternenflotte seine Bestimmung.

Kritik

Nach den Ereignissen um V’Ger nutzen Kirk, Spock und Sulu die Zeit vor ihrer nächsten Mission, um ihr Privatleben zu ordnen.
"Shadow of the Machine" erzählt eigentlich drei individuelle Geschichten. Sie alle sind rührselig und haben etwas damit zu tun, dass sich ein Charakter nicht sicher ist, ob er die richtige Wahl getroffen hat. Die Novelle konzentriert sich also ganz auf die Psyche dreier Hauptdarsteller der Classic-Serie und versucht diese mithilfe eines widerspenstigen Neffen, eines Neugeborenen sowie des Respekts des Vaters zu ergründen. Das liest sich dank eines gefälligen Schreibstils ganz nett und die einzelnen Episoden, inklusive eines brennenden Pferdestalls, einer Kneipenschlägerei und einiger Gespräche auf Vulkan, sind an und für sich auch unterhaltsam.

All das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es an einer Haupthandlung mangelt. Jedes Kapitel besteht aus drei Szenen der drei Handlungen, die mit nichts verwoben werden. So viel die einzelnen Episoden auch zu der Charakterisierung Kirks, Spocks und Sulus beitragen mögen, sie enthalten wenig bis nichts, dass nicht schon in vorherigen Filmen, Episoden oder Romanen angerissen wurde. Vermutlich bleiben die Ereignisse zudem ohne Folge. Denn die Novellen werden von den Hauptromanen – die in der Classic-Reihe sowie nur sehr, sehr selten aufeinander aufbauen – in der Regel ignoriert. Dies alles trägt zu dem Eindruck bei, dass man hier zwar einen kurzweiligen Text liest, der aber an und für sich nicht nur belanglose Geschichten, sondern sogar überflüssige erzählt.

Denn ohne eine Verknüpfung mit irgendeiner Art von Erzählung, sind die drei Charaktermomente schlichtweg der Versuch des Autors, dem Leser Zerstreuung ohne roten Faden zu bieten. Das ist nicht überzeugend.

Fazit: "Shadow of the Machine" präsentiert drei gefällige Charaktermomente, die aber weder durch eine Rahmenhandlung verbunden werden, noch für sich etwas Neues über die drei Charaktere aussagen. Das ist in wenigen Momenten kurzweilig, insgesamt aber schlicht überflüssig.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Shadow of the Machine"

Buchreihe Classic

Autor Scott Harrison

Preis 3,70

Umfang 100 Seiten

Verlag Simon & Schuster Pocket Books


(wc - 11.09.15)


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