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Julian Wangler (jw)02.04.09

William T. Riker

Nummer Eins auf eigenen Beinen

Commander ... nein, er ist ja jetzt Captain. Captain William Thomas Riker ist vielleicht der beste Erste Offizier der Sternenflotte gewesen. Umso wichtiger für die Flotte war, dass er ein eigenes Kommando angenommen hat. Was macht Riker aus? Erfahren Sie hier mehr über die Nummer Eins.

Kindheit und Jugend

William Thomas Riker wurde anno 2335 in Valdez in Alaska auf der Erde geboren, als Sohn von Elizabeth und Kyle Riker. Der junge Will verlor seine Mutter bereits im zarten Alter von zwei Jahren, sodass ihn sein Vater alleine großziehen musste. Das Verhältnis zu Kyle - einem Sternenflotten-Offizier - stellte sich jedoch als schwierig aus und führte dazu, dass er seinen Sohn oftmals verließ und sogar verstieß. Will wuchs abwechselnd bei Familienmitgliedern und Freunden auf; seine Jugend verbrachte er weitenteils in Fairbanks. 2353 fällte er - möglicherweise um die fehlende Nähe seines Vaters ein Stück weit zu kompensieren - den Entschluss, der Akademie der Sternenflotte beizutreten.

Sternenflotte

An der Akademie wurde Riker ein Mitglied der elitären Zeta-Staffel. Er erbrachte mehrere herausragende Leistungen und konnte 2357 mit gutem Ergebnis seine Offiziersausbildung zu Ende bringen. Seinen ersten Posten nach Abschluss der Akademie erhielt Riker auf der U.S.S. Pegasus. Hier diente er im Rang eines Fähnrich unter Captain Erik Pressman. Diesem Kommandanten stand er bei, als seine Crew wegen illegaler Experimente mit Tarntechnologie meuterte. Erst später sollte er erfahren, dass seine Loyalität zu Pressman ein schwerer Fehler gewesen war. Bevor er auf die U.S.S. Potemkin wechselte, verbrachte er einige Monate auf dem Planeten Betazed, wo er Deanna Troi kennenlernte und eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit ihr begann. Es war jedoch zu keiner Zeit sein Wunsch, seinen Beruf zurückzustellen, und so ging er alsbald im Rang eines Lieutenant auf die Potemkin. Jahre später wurde er zum Lieutenant Commander befördert und diente auf der U.S.S. Hood unter Captain Robert DeSoto.

Enterprise-D

2364 kommt Riker als Erster Offizier auf die Enterprise-D
Anno 2364 wurde Riker von Jean-Luc Picard angefordert, um als Erster Offizier auf dem Sternenflotten-Flaggschiff, Enterprise-D, zu dienen. Picard begründete seine Entscheidung damit, dass er einen Stellvertreter suche, der wenn nötig seinem Captain widersprechen könne. Auf der Enterprise traf Riker auch wieder mit Deanna Troi zusammen; beide beschlossen jedoch zunächst, ihre Liebesbeziehung nicht wieder aufzunehmen. In den kommenden sieben Jahren entwickelte sich Riker zu einer der Kapazitäten auf der Enterprise. Besondere Anerkennung brachte ihm die Lösung der Borg-Krise 2367 ein, als er wegen der Assimilation seines Captains das Schiff befehligen musste. 2368 kommandierte er während des klingonischen Bürgerkriegs kurzfristig einen eigenen Kreuzer. Als die Enterprise-D 2371 zerstört wurde, versetzte man Riker mitsamt den anderen Führungsoffizieren ein Jahr später auf das Nachfolgerschiff, die Enterprise-E.

Enterprise-E

Von 2372 bis 2379 stand Riker wieder unter Picard auf der Brücke des neuen Flaggschiffs. Gemeinsam stellten sie sich den Herausforderungen des Dominion-Kriegs, bewältigten 2373 eine neuerliche Borg-Bedrohung und verhinderten 2375 einen Massengenozid im Briar-Patch. Riker zeigte mehr und mehr, wie sehr er gereift und zu einem erstklassigen Captain geworden war. Gegenüber vielen Captains in der Sternenflotte nach 2375 stach er dadurch hervor, dass er nicht durch den Krieg so weit gekommen war, sondern durch die Leistung als Forscher und Diplomat. Trotzdem scheute er den Gedanken, seine Freunde auf der Enterprise zu verlassen.

Als die Sternenflotte Ende 2378 Picards Kommandokompetenz nach der Vernichtung eines Sternenflotten-Schiffes infrage stellte, übernahm Riker notgedrungen temporär den Befehl über die Enterprise - erst hier setzte ein nachhaltiger Bewusstseinswandel bei ihm ein. Persönlich führte der Tod Kyle Rikers auf Delta Sigma IV für seinen Sohn dazu, dass er mit einem alten Leiden seinen Frieden machen konnte. Nachdem er während seiner fünfzehnjährigen Dienstzeit als Erster Offizier auf der Enterprise insgesamt dreimal ein eigenes Kommando angeboten bekommen und jedes abgelehnt hatte, akzeptierte er 2379 ein Angebot von Admiral Kathryn Janeway, den Befehl über die U.S.S. Titan zu übernehmen. Zusammen mit seiner Ehefrau Deanna Troi, mit der er vier Jahre vorher wieder zusammengekommen war, wechselte er auf das neue Schiff.

Titan

Mit seiner Frau Deanna Troi dient Riker an Bord der Titan
Wichtig für Riker war, mit der Titan ein Schiff übernommen zu haben, das die Forschungstradition der Sternenflotte - nach Unterbrechung durch den Dominion-Krieg - wieder aufnehmen würde. Unterstützt durch Deanna Troi und seinen neuen Ersten Offizier, Christine Vale, gelang es ihm, einen eigenen Führungsstil der multikulturellen Crew gegenüber zu verankern, der sich deutlich von dem Picards absetzte. Die erste Mission führte die Titan nach Romulus, um eine tiefgreifende Krise des romulanischen Staatswesens abzuwenden.

Destiny

Das Schicksal stellt Riker und seine Frau auf eine harte Probe: Beide wünschen sich ein Kind, doch durch einen genetischen Schaden, verursacht durch die Ereignisse und Nachwirkungen der mysteriösen Geburt von Ian Andrew Troi im zweiten Jahr der Enterprise-D-Mission, ist die Geburt eines gesunden Kindes nicht möglich. Sie wagen einen zweiten Versuch, doch auch dieser droht in einer Fehlgeburt zu enden. In der Hoffnung, im entscheidenden Kampf gegen die Borg Hilfe zu bekommen, steuert Riker die Titan zu einem Planeten (New Erigol), der eine viel versprechende Technik zu besitzen scheint. Dort leben die Caelianer, das Volk, das sich später als Ursprung der Borg entpuppt.

Commander Vale und ein Außenteam, die hochschwangere Troi als diplomatischer Offizier eingeschlossen, beamen auf den Planeten. Doch die Caelianer verbieten eine Abreise sowohl des Außenteams als auch der Titan. Riker muss gegen seine tiefste Überzeugung mit der Titan flüchten, um an vorderster Front gegen die Borg zu kämpfen und lässt seine Frau und das Außenteam auf New Erigol zurück. Am Ende der Schlacht und mit der Rückkehr seiner Frau, die durch die Caelianer geheilt und ein gesundes Baby zur Welt bringen kann, fällt es ihm schwer, seine damalige Entscheidung zu akzeptieren.

Charakterisierung

Lange dauerte es, bis William T. Riker - der uns so bekannte stämmige Mann mit dem Vollbart - es wagte, hinter Jean-Luc Picard hervorzutreten und ohne Netz zu operieren. Das zeigt indes, aus welchem Holz Riker immer geschnitzt war: Prinzipien wie Loyalität und Eigenständigkeit hielt er hoch und legte nichts auf einen raschen Aufstieg auf der Karriereleiter an. Als er 2379 auf die Titan wechselte, gab es - wie dargestellt - eine Reihe von Umständen, die ihm seine Entscheidung erleichterten. Seine große Forschungserfahrung sowie die Fähigkeit, den direkten Kontakt zu seiner Mannschaft zu suchen, kommen ihm fortan zugute, wenn er sein neues Schiff zurück zu den Wurzeln des Sternenflotten-Unterfangens führt.

(jw - 18.11.10)

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