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Inhalt Die ganze Ausgabe auf einen Blick Exklusiv: So könnte eine neue "Star Trek"-Serie entstehen Im Gespräch mit Ethan H. Calk von "Star Trek: Renegades" Was dieses Jahr unter dem Tannenbaum liegen könnte "Star Trek"-Merchandise − Teil 2 Von Mr. Mudd und Scotty bis zu Q "Star Trek"-Comics: Es geht weiter Warum zu viel Bier auf der Bühne schadet... RingCon: Die Welt der Fantasy in Bonn Ein Spiele-Geheimtipp "Looper" unter der Lupe "The Watch" "Gruselkabinett"-Folge "Der Schatten über Innsmouth" "Resident Evil: Afterlife" ...oder "Alice im Zombieland − Die Fünfte" Was passiert, wenn man die Kiste öffnet... Kino-Guide November Eine unendliche Geschichte Redaktion, Abonnement und Copyrights |
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Exklusiv: So könnte eine neue "Star Trek"-Serie entstehen Im Gespräch mit Ethan H. Calk von "Star Trek: Renegades" Das Team um Tuvok-Darsteller Tim Russ und Produzent Sky Conway hat sich sechs Jahre nach ihrem Film "Star Trek: Of Gods and Men" wieder zusammengetan. Ihr Ziel diesmal: eine neue "Star Trek"-Serie. "Star Trek: Renegades" soll die Geschichte im 24. Jahrhundert weitererzählen und eine neue Seite der Föderation zeigen. Den Pilotfilm wollen sie CBS als Grundlage für eine neue (Web)Serie vorlegen. Finanzieren wollen sie den Film über Crowdfunding. Das TrekZone Network sprach mit Ethan H. Calk, der gemeinsam mit Jack Treviño das Drehbuch zu "Renegades" verfasst hat. Er gehörte zum "Deep Space Nine"-Autorenteam und schrieb an den Folgen "Der Visionär" und "Kinder der Zeit" mit. TrekZone Network: Erzählen Sie uns bitte ein wenig über die Ursprünge und die Entwicklung von "Renegades". Von wem stammt die Idee, hat sie sich mit der Zeit verändert und wie hat sie sich zu dem endgültigen Konzept entwickelt? Ethan Calk: Die Idee ist am letzten Drehtag von "Star Trek: Of Gods and Men" entstanden. Wir waren auf den Laurel Canyon Stages und haben die Szenen in der Relaystation mit Ethan Phillips und auf der Brücke von Gary Mitchells Schiff gedreht. Laurel Canyon hat stehende Kulissen, die wie ein heruntergekommenes Raumschiff aussehen, daher haben wir sie als Kulissen für mehrere Schiffe genutzt. Die drei Autoren (ich, Jack Treviño und Sky Conway) unterhielten sich zwischen den Aufnahmen und Jack machte eine Bemerkung darüber, ein "Star Trek" zu drehen, in dem die Crew außerhalb der normalen Schranken der Sternenflotte agieren muss − und daraus hat sich dann die Idee entwickelt. Es gab so einige Änderungen − mögliche Charaktere, die wir verwenden könnten, unterschiedliche Handlungsbögen, aber das Gesamtkonzept blieb das gleiche: "Star Trek", aber nicht unbedingt eine Sternenflottencrew. Wir hatten auch die Idee fürs Crowdfunding, obwohl es diesen Begriff damals noch gar nicht gab. Wir wollten einfach Newsletter an die Abonnenten unserer "Of Gods and Men"-E-Mail-Liste schicken und schauen, wie viel wir einwerben könnten. Dann kamen Websites wie Kickstarter auf und wir wussten, dass der Zeitpunkt gekommen war ... TZN: Was sind Ihre Beweggründe dafür, diese Serie zu verwirklichen?
Calk: Hauptsächlich sind das unsere Liebe zu und unser Respekt vor "Star Trek". Das, und wir lieben es, Geschichten zu erzählen und Filme zu produzieren! TZN: Warum, denken Sie, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine neue Trek-Serie? Calk: Wie wir auf unserer Kickstarter-Seite und der Website schon sagen, ist es sieben Jahre her, dass "Enterprise" abgesetzt wurde, und obwohl wir den großen Trek-Kinofilm hatten und es im nächsten Jahr einen weiteren gibt, gehört Trek wirklich ins Fernsehen. Wir finden, dass der Zeitpunkt auf jeden Fall gekommen ist. Sieben Jahre Wartezeit für die Fans sind lang genug. Und wir finden, dass wir das richtige Team sind, um das zu bewerkstelligen. Wir sind auf der einen Seite Fans, auf der anderen Seite erwiesene Fachleute. TZN: Hält man sich das begrenzte Budget vor Augen, liegt die Vorstellung nicht fern, dass zumindest die etablierten Schauspieler auf Arbeitsbedingungen, einschließlich der Gage, treffen werden, die sie so nicht gewohnt sind. Wie ist es Ihnen angesichts dessen gelungen, die bekannten Gesichter aus "Star Trek" zu verpflichten? Calk: Die Schauspieler werden nach den Tarifen der Screen Actors Guild bezahlt. Es gibt verschiedene Abstufungen, die wir mit unserem Finanzrahmen nutzen können, und wir bieten ihnen so viel an, wie das Budget unserer Meinung nach erlaubt. Was die Überzeugungsarbeit angeht: Viele sind Freunde von Tim Russ und einige sind nur dabei, weil er sie angerufen hat! TZN: Aus dem Trailer und der Zusammenfassung für den Pilotfilm wissen wir, dass sowohl Walter Koenig als auch Tim Russ ihre Rollen als Chekov und Tuvok wieder aufnehmen werden. Werden die anderen Trek-Schauspieler ebenfalls ihre bekannten Charaktere spielen oder werden sie neue Rollen verkörpern? Und können wir darauf hoffen, dass in der Zukunft noch weitere ehemalige Trek-Stars angekündigt werden? Calk: Einige werden das, andere nicht. Garrett Wang wird Harry Kim spielen, aber nicht so, wie man ihn bisher kennt. Da Neelix am Ende von "Voyager" im Delta-Quadranten geblieben ist, wird Ethan Phillips einen anderen Charakter spielen − ohne Maske, daher erkennt man ihn nicht so gut (als Neelix, meine ich). Robert Picardo wird eine seiner Rollen aus "Voyager" wieder aufnehmen. Gary Graham wird nicht als Soval aus "Enterprise" zurückkehren. Die Vulkanier leben zwar lang, aber nicht so lange... Wir befinden uns derzeit in Gesprächen mit weiteren Schauspielern für andere Rollen, aber da ist noch nichts unterschriftsreif. TZN: Chekov wie Tuvok sind vertraute Charaktere, aber Ihr Trailer zeigt sie auf neuem Terrain als Chef des Sternenflottengeheimdienstes und als Leiter von Sektion 31. Ist das eine neue Entwicklung für Tuvok oder war er in Ihrer Version schon während seiner Zeit auf der Voyager ein Mitglied von Sektion 31? Calk: Da sowohl Chekov als auch Tuvok bei der Sicherheit gearbeitet haben (Chekov in den späteren Kinofilmen), halten wir das für eine logische Entwicklung. Wir haben noch nicht darüber gesprochen, ob Tuvok schon im Delta-Quadranten zur Sektion 31 gehörte ... TZN: Das offizielle Exposé beschreibt "Renegades" als "mutig, kantig und ein wenig düster". Warum haben Sie sich für diese Richtung entschieden? Roddenberrys Idee zu "Star Trek" wird schließlich häufig für ihren optimistischen Blick auf die Zukunft gerühmt, in der die Sternenflotte und die Föderation eine besondere Moral auszeichnet. Von dem, was wir bisher wissen, scheint es so, als distanziere "Renegades" sich ein Stück weit von diesem Konzept und dieser Idee.
Calk: Wir lieben Gene Roddenberrys positiven und hoffnungsvollen Blick auf die Zukunft und wir respektieren seine Vision für "Star Trek". Jedoch liegt es nicht außerhalb des Vorstellbaren, dass einige Leute sich dazu gezwungen sehen, Dinge zu tun, die sie normalerweise nicht tun würden, um diese Vision der Zukunft zu bewahren. Drecksarbeit gibts immer und irgendwer muss sie nun mal erledigen. Wir wollen ein paar dieser Geschichten erzählen ... TZN: Was können Sie uns über "Renegades" erzählen, das wir noch nicht wissen? Calk: Es gibt drei hinreißende Frauen im Cast − eine Romulanerin, eine Betazoidin und eine Andorianerin. Wir sprechen gerade mit Schauspielerinnen, aber die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen. TZN: In Ihrer Kickstarter-Kampagne erwähnen Sie die Möglichkeit, dass CBS die Serie kauft. Für wie wahrscheinlich halten Sie das? Es gibt immer wieder Vermutungen, dass CBS "Star Trek" J.J. Abrams für die Zeit seiner Filmtrilogie überlassen möchte, und in der Vergangenheit ist aus mehreren Serienideen ehemaliger Trek-Schauspieler oder -Autoren nichts geworden. Calk: Es gibt natürlich überhaupt keine Garantie dafür, aber wir bemühen uns, den bestmöglichen Pilotfilm fertigzustellen und hoffen, dass sie Interesse daran haben. TZN: Können Sie uns ein wenig über das Veröffentlichungsschema berichten? Sollte die Kickstarter-Kampagne Erfolg haben, wann wollen Sie dann den Pilotfilm veröffentlichen? Und wird er Spielfilmlänge haben? Wie schaut es mit zukünftigen Folgen aus? Calk: Wir planen, im Frühjahr 2013 zu drehen und den Pilotfilm hoffentlich im kommenden Herbst zu veröffentlichen. Er wird tatsächlich Spielfilmlänge haben. Weitere Folgen hängen davon ab, wie diese aufgenommen wird. TZN: Wie sieht es mit Kulissen für "Renegades" aus? Erwartet uns hauptsächlich Greenscreen wie im Trailer, haben Sie vor, feste Sets zu bauen oder Außendrehs einzufügen? Calk: Wir hoffen, dass wir ohne Greenscreen auskommen. Der Trailer ist aus den Zwängen der Not so entstanden. Wir mussten etwas zusammenschustern, praktisch ohne dafür Geld aufzuwenden. Ein paar Stunden Miete fürs Studio, geliehene Kameras, und so weiter. Das war nur, um den Trailer fertigzubekommen, damit wir die Kickstarter-Kampagne beginnen konnten. Wir haben die Möglichkeiten für Bühnen − wir haben die Laurel Canyon Sets im Auge −, und wir haben vor, andere Kulissen zu bauen, sollten wir sie brauchen. Außendrehs sind auch gut möglich. TZN: Ganz herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit für das Interview genommen haben und viel Erfolg mit "Renegades"! Calk: Ich danke Ihnen! Wir möchten auch allen Fans danken, die uns bereits über Kickstarter unterstützt haben. Und an diejenigen, die erst jetzt davon erfahren: Bitte helft uns, diesen Film Wirklichkeit werden zu lassen! Anm. d. Red.: "Star Trek: Renegades" wird verwirklicht, wenn sich bis zum 26. November über Kickstarter.com finanzielle Unterstützer gefunden haben, die zusammen 200.000 Dollar investieren. Abhängig von der Höhe der zur Verfügung gestellten Summe erhalten die Investoren verschiedene Belohnungen. Der Mindestbeitrag liegt bei 10 Dollar. Weiterführende Links
Die "Renegades"-Website
Kickstarter zu "Renegades"
TZN Daily Trek: Handlung von "Renegades" bekannt
YouTube: "Of Gods and Men" |
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Was dieses Jahr unter dem Tannenbaum liegen könnte "Star Trek"-Merchandise − Teil 2 ... Es ist ja schon einige Monate her, dass ich einige Kleinode, Krimskrams (und totalen Schrott) für jede Geldbörse in Sachen "Star Trek" gepostet habe. Jetzt kommt ja demnächst Weihnachten und für den Trekker, der schon alles hat, gibt es natürlich noch weitere Utensilien... Schauen wir doch mal rein, was uns der Weihnachtsvulkanier dieses Jahr alles bringen könnte... Merchandise, Teil 2... Blu-rays
"On Board the USS Enterprise" (Hardcover) soll vielleicht eine Buchform der eingestellten "Build the Enterprise"-Reihe werden (wir hatten ja schon einmal darüber berichtet, dass diese in Japan ihren Anfang und ihr Ende nahm). Der Band soll mit einer 3D-CD-Rom erscheinen. Was Lustiges: "Stuck On 'Star Trek'". Spielen Sie doch Ihre eigenen Szenen nach. Dreißig wiederverwendbare Aufkleber liefert dieses Werk, alle aufklebbar auf verschiedene Hintergründe wie Brücke, Krankenstation, Aufenthaltsraum, Transporter, Maschinenraum, private Quartiere und Alien-Umgebungen. Als Roman erschien dann von "Voyager" "The Eternal Tide". William Leisner arbeitet gerade an einem Roman, der nächstes Jahr zu fünf TOS-Romanen führen soll. Der fünfte Band heißt schon mal "A Conflict of Strangers". Nach dem Ende der "Vanguard"-Reihe gibt es das eBook "In Temptest Wake". Die TNG-"Cold Equations"-Reihe, die auch bei Cross Cult erscheinen wird, hat in den USA schon einmal ein Gesicht bekommen. Comics IDW und kein Ende? Der Verlag hat ja derzeit mehrere Pferdchen im Stall. So läuft das Crossover TNG/"Doctor Who" mit diversen Cover-Variationen. Außerdem gab es dieses Jahr wieder eine 100-seitige "Spectacular"-Ausgabe, dieses Mal mit Comics aus dem Wildstorm Verlag und nicht mit IDW-Ausgaben. "The Last Generation" bekam ein "Star Trek VI"-angehauchtes Cover. "Assimilation 2 #3" bekommt dafür ein "First Contact"-angehauchtes Cover. Als einzige derzeit laufende Reihe ist "Ongoing" nunmehr bei den Tribbles angelangt. So hat Ausgabe 12 den zweiten Teil der Tribbleogie beinhaltet. Band 13 enthält dann mal einen eigenständigen Comic, "The Redshirts Tale". Auch #14 soll eine neue Ausgabe enthalten. Ausgabe #15/16 enthält dann die Ausgabe über das Spiegeluniversum. Das erste Heft erscheint im November. Verschiedene Omnibus-Bände von IDW sind angekündigt, so TOS für die Tschechen und eine TNG-Ausgabe in den USA. Im November kommt dann der dritte Sammelband. Die Borg kommen nicht nur im "Doctor Who"-Crossover, sondern auch im Borgtakel "Hive". Wirklich erwähnenswert ist aber der Sammelband "The Newspaper Strips Volume 1", der im November erscheint und die Zeitungsstrips beinhaltet. Außergewöhnlich: Es sind vier Bände in Planung, zwei für die USA und endlich auch zwei für die UK-Strips! Wer es noch nicht hat, kann dann bei der "Romulans Treasury Edition" von John Byrne eingeben. Der Omnibus enthält 72 Seiten. Stattdessen kann man sich lieber mit 'nem 480 Seiten Ziegelstein zufrieden geben, der dann alle vier Miniserien von TNG enthält, die bis dato erschienen waren. Hörbücher "Destiny" hat es bei Audible jetzt auch als Hörbuch geschafft. Kalender Rückwirkend betrachtet war das Kalenderjahr ein Beschiss. Der 365-Tageskalender hatte KEIN EINZIGES FOTO. Der deutsche Panini-Kalender brachte lediglich die Filmposter. Schnarch. Und so ging es dann auch weiter. Kartenspiele Im November kommt ein neues Building-Game raus. Bei Preorder erhält man fünf Karten der Standardbesatzung. Die Werbung und eine der fünf Karten sprechen für etwas Tribbliges. Kinofilm Nichts zu zeigen wäre intelligenter gewesen als diese Drei-Frame-Lächerlichkeit, die Abrams den Fans vor die Füße geworfen hat und die Orci noch verteidigt hatte. Wahrscheinlich hilft es, den Fans Spannung einzureden, bevor man vergessen hat, dass es noch einen Film gibt, der fast ein Jahr nach Schluss der letzten Klappe im Archiv schlummert. Klamotten T-Shirts im Herbst/Winter? Eigentlich gibts die schon länger beziehungsweise seit Mai. Der Trekker, der schon alles hat, kann sich entscheiden zwischen Gold-Key-Covern, vulkanischen Grüßen mit asiatischen Schriftzeichen, retro-gezeichneten Spocks, Promotion-Fotos als Zeichnung mit den Figuren in den Uniformfarben sowie Abzeichen kommen vom australischen T-Shirt-Hersteller Totally Irreverent. Das erste von drei Rad-Jerseys sieht schon mal top aus. Zum 25-Jährigen gibt es eine Reihe TNG-T-Shirts. Auch die weibliche Bevölkerung versieht her Universe mit Trekker-Shirts für die holden Fanninnen... 2012 war ein T-Shirt-Jahr. So häuften sich auch bei einer Convention im August die Shirts und Caps. Beliebt als Themen waren mal wieder das 25-jährige TNG-Jubiläum sowie psychedelisch angehauchte Drogentrips durch die TOS-Reihen... Modelle und Props
Titan Merchandise bringt Büsten von Scotty, Worf und Uhura raus. DST vertreibt sich die Zeit mit einem Spock, den man auseinander und wieder zusammen basteln kann, der vor Horta kniet. Außerdem gabs da noch einen Kirk gegen Khan... Und DST veröffentlicht die Enterprise-B. Wer Papiermodelle hasst, hat demnächst was Neues auf seiner Abschussliste: Build the Enterprise. Mit den Formen aus Papier gestanzt und zusammenzukleben dürfte einem bis zur Fertigstellung des Modells die Anstalt demnächst etwas näher bringen. DST ist fleißig. Nicht nur das Modell der Enterprise-B, eines klingonischen Bird of Prey, nein, es soll − mal wieder − die Ausrüstungsgegenstände aus TOS geben (Phaser, Tricorder, Kommunikator). Außerdem ist ein Shuttleschiff im Maßstab 1:32 geplant. Poster Bye Bye Robot veröffentlicht ein Poster von Cestus III mit Shuttle. Und damit es einem nicht langweilig wird, gibt es zu dem Retro-Poster auch die passenden Sticker vom Shuttle! Cestus III hat es dem Verlag angetan. Schließlich gibt es noch ein Retro-Poster des Gorn gegen Kirk. Mondo hat ein weiteres Poster für den "Zorn des Khan" veröffentlicht. Retro scheint hier zu heißen: Rate mal, aus welchem Film das stammt... Stünde es nicht dran, würde man es nicht wissen. Auch gibt es neue Poster über das "Corbomite Maneuver". Wenn man sich die Dinger so ansieht, stellt man fest, dass man eigentlich auch mal selbst aus Sch... Geld machen sollte. Ähnliches stelle ich bei weiteren Retro-Postern aus September über einzelne Episoden fest. Iron Guts TOS-Trio macht es nicht anders. Ihre kunstdruckartigen Poster gibt es nur 95 Mal. Das wird teuer... Bye Bye Robots setzt auch auf Kunst... Wer diese Bilder mag, ist dort gut aufgehoben... Schemenhafte Warbirds, Enterprise-D und Borg-Kuben sowie mal wieder ein Enlist-Poster... Soundtracks Der "Star Trek I"-Soundtrack ist zum x-ten Mal neu aufgelegt worden, auch dieses Mal wieder in einer super-duper-edlen 3-Disc-Aufmachung von La La Land Records. Spiele und Spielzeug Das PC-Spiel zur neuen Filmreihe von Abrams nimmt auch Formen an. So gab es bereits mehrere Screenshots und einen Trailer. Retrofiguren von Picard und einem Borg (und demnächst wohl auch Data und einen Klingonen), die wie aus Ken und Barbie aussehen, wird es mal wieder auch geben. Mal schauen, wer darauf gewartet hat... Lego, na ja, eigentlich Kre-O von Hasbro, sehen aber aus wie Lego-Minifiguren, die jedoch nur noch schlechter sind. Allerdings stammen sie aus dem letzten Kinofilm. Dafür bringt Diamond Select die Enterprise aus TOS. Da passen dann keine 430 Mann Lego-Besatzung rein, sondern nur Kirk in der Saugglocke oben... Verrücktes Vulcan Tourism verkauft doch tatsächlich bunte Halskettchen in den TOS-Uniformfarben mit den passenden runden Insignien dazu... Hatte man damals noch die TOS-PEZ Reihe gekauft, gibt es jetzt zum 25-Jährigen die TNG-PEZ-Reihe, limitiert auf 150.000, erhältlich seit September. Aber keine Sorge, es gibt auch eine neue kitschige TOS-Uhr − und noch kitschiger die TOS-Besatzung als Salz- und Pfefferstreuer, oder auch die TOS-Enterprise, und den Pfeffer kann man ja aus dem klingonischen Schiff schütteln. Na, wenn das kein perfektes Dinner für Spinner wird? Nichts Verrücktes, sondern eher aus der Rubrik zum Kotzen niedlich ist "Captain Precious" von Bradford Exchanges. Na ja, wer zum Vorstellungsgespräch muss, kann ja die Kommunikator-Manschettenknöpfe nehmen... Da es der TOS-Kommunikator ist, fällt er wohl kaum auf... Es gibt fünf relativ lieblose Trek-Gläser, eines für jede Serie. "Star Trek Geek" hat auch wieder zugeschlagen. Jetzt gibt es wirklich "Tea. Earl Grey. Hot". Zwar nix zum Erwerben, aber zum Erleben und einer der Gründe, 2018 London zu besuchen. Einer der dortigen geplanten Theme Parks enthält "Star Trek"... So. Das wars wieder. Wer das alles hat, kann gleich eine Grundschuld fürs nächste Jahr aufnehmen. |
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Von Mr. Mudd und Scotty bis zu Q "Star Trek"-Comics: Es geht weiter Und es geht nach kurzer Pause weiter mit der Reise in die bunte Welt der "Star Trek"-Comics. Seit Februar 1984 hatte DC das Ruder übernommen. Der DC-Verlag benötigte trotz seiner exzellenten Storys, die häufig den Ton der Serie trafen, zwei Anläufe. Meines Erachtens gehören die DC-Reihe und ihre Ableger zu DEN Comic-Ereignissen in Sachen "Star Trek". Erwähnenswert ist, dass in der ersten DC-Reihe, die selbstverständlich nur von der "Star Trek"-Movie-Reihe ab "Star Trek II" handelte, häufig Augenmerk auf die Lower Decks gelegt wurde, die hierfür neu erschaffenen Ensign William Bearclaw, Ensign Nancy Bryce, Dr. Chu-Sa, Lt. Cmdr. Maria Morelli, Ensign Sherwood und erstmalig lange vor Worf den Klingonen Konom und Bernie! Außerdem hat man Charaktere wie Arex und MRess aus der "Animated"-Reihe genommen, und anders als so manch anderer hatte DC sogar versucht, Pocket-Charaktere einzuführen (Ausgaben 24 und 28)!
So war es nicht anders zu erklären, dass Kirk das Kommando über die Excelsior und Spock das Kommando über die Surak bekam. Sogar Walter Koenig schrieb − selbstverständlich eine Chekov-Story. "Der Wolf im Schafspelz" bekam genauso eine Fortsetzung in den Ausgaben 22, 23 wie "Morgen ist gestern" (Ausgabe 33). Harry Mudd durfte in den Ausgaben 39 und 40 Unfrieden stiften, und in den Ausgaben 43 bis 45 bekam Kirk für die Episode "The Apple" eine auf die Mütze. Von Ausgabe 48 bis 55 hatte Peter David das Sagen, dem einfach alles gelungen war, was er in Sachen "Star Trek" anpackte. Mit seinen witzigen, aber auch nachdenklichen Storys hat er auch mit DC Furore gemacht. In Ausgabe 52 erschaffte er eine Hölle, wie sie in die "göttliche Komödie" dargestellt wurde. Mit Ausgabe 56 im November 1988 endete der erste DC-Versuch − zu seiner Zeit als die Ausgabe erschien war das aber noch nicht bekannt. Es erschienen drei Annuals, die sowohl den Anfang als auch das Ende der Fünf-Jahres-Mission zeigten sowie in der letzten Ausgabe den Grund, warum Scotty es so schwer mit den Frauen hatte... Auch hier schlug Peter David zu. Doch DC hatte glücklicherweise einen zweiten Versuch. Knapp ein Jahr später haute Peter David dem Leser eine witzige und interessante Story um die Ohren, die im berühmten "Trial of Captain Kirk" gipfelten. In den Ausgaben #13 bis 15 hatte er mit Bill Mumy sogar ein "Lost in Space"-Tribut geschrieben. Auch der "Babylon 5"-Erschaffer (!) hat Ausgabe 16 zu "Star Trek" beigetragen. Howard Weinstein, ebenfalls kein Unbekannter in Sachen "Star Trek" lieferte dann in drei Ausgaben Mr. Mudd. In den Ausgaben 53 bis 57 hatte der Wächter der Ewigkeit einen großen Auftritt, da die Romulaner die Zeitlinie veränderten (klingt bekannt???). Leider flachten die Zeichnungen dann relativ ab und man setzte auf schemenhafte Zeichnungen ohne große Details. Davon wich man kurz vor Einstellung der Serie mit teurerem Papier wieder ab, aber es half alles nichts. Mit Ausgabe 80 endete im Februar 1996 die "Star Trek: TOS"-Reihe. Es ist schade, da kurz vor Einstellung der Reihen noch gemutmaßt wurde, ob DS9 und "Voyager" noch an DC fallen sollten. Vor allem gab es auch ein Crossover mit DS9, der mit Malibu (der Verlag, der letzten Endes den Zuschlag für DS9 erhalten hatte) durchgeführt wurde. DC hat außer den regulären Ausgaben Annuals, Specials und Miniserien veröffentlicht. Darunter eine, die auch heute noch in Deutschland erhältlich ist: die Modala-Reihe, von denen die ersten vier Ausgaben zur TOS-Zeit, die nächsten vier zur TNG-Zeit spielten. Besonders erwähnenswert sind die zwei Graphic Novels "Debt of Honor" und "Ashes of Eden", die auch beide ihren Weg nach Deutschland fanden (Feest bzw. Carlsen). Insbesondere "Ashes of Eden" war ergreifend, war er doch von William Shatner (und hehe Reeves-Stevens) derart in Szene gesetzt worden, dass er nur zu Zeiten der Post-Movie-Ära spielte. Es gab diverse Sammelbände und zwei Ausgaben des Whos Who in "Star Trek" mit diversen enzyklopädischen Einträgen und Zeichnungen. Auch TNG fand bei DC Zuflucht. Die sechsteilige Miniserie traf allerdings weder Ton noch Charaktere der Serie. Dies lag daran, dass sie fast zeitgleich zu den ersten Episoden erschienen. Im zweiten Anlauf begann man dann mit der zweiten Staffel von TNG und traf sowohl Charaktere und auch Zeichnungen. Friedman hatte einen interessanten Mehrteiler geschaffen, der auch seinen Weg nach Deutschland fand (Condor-Verlag), allerdings dort, wie so häufig, nicht beendet wurde. Interessant war insbesondere ein Borg-Mehrteiler. Auch hier ließen in den 60er-Ausgaben die Zeichenqualität nach um viel stärker auf besserem Papier mit einem Tholianer-Abenteuer wiederzukommen. Es half aber nichts. Die letzten beiden Ausgaben, in denen Q die Crew zu Androiden verdonnerte, war nichts Weiteres als eine bereits zuvor erzählte Geschichte, in denen Q die Crew zu Klingonen machte. Februar 96 fiel die letzte Ausgabe. Auch hier gab es Specials, Annuals und Miniserien. Erwähnenswert war ein Oneshot der Adaption "All Good Things...". Ferner hatte DC die Adaptionen von "Star Trek" III, IV, V, VI und VII veröffentlicht! Meines Erachtens ist die Qualität der DC-Comics noch bis heute unerreicht. |
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Warum zu viel Bier auf der Bühne schadet... RingCon: Die Welt der Fantasy in Bonn Erstaunt waren sicher diejenigen, die sich nichtsahnend in der Zeit vom Freitag, 5. bis Sonntag, 7. Oktober 2012 ins Maritim Hotel Bonn verirrt hatten: Hobbits, Hogwarts-Schüler und eine Reihe von Khaleesis tummelten sich im Foyer. Es war wieder RingCon-Zeit! Für uns begann der Freitag erst einmal mit der Pressekonferenz. Neben Sean Astin (u.a. Samwise "Sam" Gamschie in "Herr der Ringe"), Billiy Boyd (Peregrin "Pippin" Tuck in "Herr der Ringe"), Kristin Bauer (Pamela "Pam" in "True Blood"), Joe Dempsie ("Games of Thrones"), Craig Parker (u.a. Haldir in "Herr der Ringe sowie Darken Rahl in "Legend of the Seeker"), Craig Horner (Richard Cypher in "Legend of the Seeker") waren noch Thomas Robbins (Deagol in "Herr der Ringe"), Lori Dungey ("Herr der Ringe"), Mark Ferguson ("Herr der Ringe" sowie Master of Ceremonies) sowie drei Mitglieder des Team Starkid (später mehr) anwesend. Für Jason Mamoa stand zwar ein Namensschild und ein Stuhl bereit, da sein Hinzukommen geplant war, jedoch schaffte er es wohl nicht mehr rechtzeitig. Fotos der Pressekonferenz finden Sie hier.
Als Jason Mamoa die Bühne bestieg, tobte das Publikum. Sein Äußeres entsprach den Erwartungen seiner Fans: groß und muskulös. Trotz seiner Alltagsklamotten sah man sofort Khal Drogo ("Games of Thrones") vor sich. Erst beim zweiten Blick stolperte man über das Bier in seiner Hand. Leider legte er in seinen Panels ein plumpes Verhalten an den Tag und demonstrierte stets, dass er von sich selbst im hohen Maße überzeugt ist. Umso überraschender ist es, dass die Con-Besucher dies mit Jubel honorierten. Während seines Panels rülpste er beispielsweise ins Mikrofon. Ein weiteres Bespiel begann eigentlich sehr nett: Auf die Frage hin, wie sein favorisiertes Ende von "Games of Thrones" aussehen würde, ließ er ein Mädchen in Khaleesi-Verkleidung auf die Bühne kommen. Dort stand ein Replik des Thrones. Dort setzte Jason Mamoa sich hin, ließ den Fan auf seinem Schoß Platz nehmen. Soweit, so gut. Doch dann nahm er einen kräftigen Schluck Bier und prustete es über den Fan hinweg quer über die Bühne. Der Saal tobte. Doch Mamoa zeigte bei einigen Fragen, dass er auch anders sein kann. Er erzählte etwa von dem Dreh der Sexszene mit Emilia Clark (Khaleesi). Dabei war er der Einzige, der am Set nackt war. Dies war ihm unangenehm, weswegen er eine rosafarbene Socke über sein "Wienerschnitzel", wie er es nannte, zog. Als Emilia Clark dies sah und daraufhin zu kichern begann, war die Szene natürlich ruiniert. Am Ende schafften sie es dann doch. Positiv festzuhalten bleibt, dass Jason Mamoa auch mal ohne Begleitung durch die Händlerräume streifte und abends an der Bar und im Foyer noch (mehr) Bier trank (nicht als Einziger der Stargäste). Als Letztes betreffend Jason Mamoa, werte Leserinnen und Leser, einige warnende Worte! Wenn Sie einmal in die Gelegenheit kommen und ihn im echten Leben begegnen, fragen Sie ihn NIE nach seiner Zeit bei "Baywatch". Das mag der Schrank von einem Mann überhaupt nicht! Billy Boyd legte den Besuchern seinen neuen Film "Space Milkshake" ans Herz, den er unter anderen mit Amanda Tapping ("Stargate: SG1") gedreht hat und der Ende des Jahres veröffentlicht wird. Zusammen mit Sean Astin las er aus einem englischen "Herr der Ringe"-Buch vor und sang zum ersten Mal auf einer Convention "Edge of night" (Pippins Song), womit er bei den Besuchern für Gänsehaut sorgte. Ein Running Gag bildeten über dieses Wochenende Anspielungen und Seitenhiebe auf das Buch "Shades of Grey". So wurde Craig Horner beispielsweise gefragt, ob er die Rolle des Christian Grey spielen würde. Doch er kannte es nicht. Daher fragte er das Publikum, ob es ein gutes oder schlechtes Buch ist. Die deutliche Mehrheit war sich einig: schlecht! Anschließend gestand er, dass seine Freundin ihn eher als Dorian Gray sehen würde. Ein Highlight dieser RingCon war der Auftritt von Tommy Krappweis, der nicht nur über seine Recherchen zu seinem Fantasy-Roman "Mara und die Feuerbringer" erzählte, sondern sich auch zum Stand der Verfilmung äußerte und dazu einen Clip mitbrachte. Dann holte er auch noch einen Überraschungsgast auf die Bühne: Bernhard Hoecker. Zusammen erzählten sie eine amüsante Geschichte über den Dreh eines Werbefilms für Neuseeland. Am Samstagabend heizte er zudem mit seiner Band "Harpo Speaks" und einem Gastauftritt von Bernd das Brot den Besuchern ein. Weiterhin fanden auch Lesungen statt. An dieser Stelle sei die von Markus Heitz hervorzuheben. Zunächst gab er in Ausschnitten einen Einblick in sein Buch "Albea 3" und stellte sich anschließend den Fragen der Besucher. Nach der Lesung konnte man sich seine Bücher signieren lassen. Hinterher gab er dem TZN-Team noch ein Exklusivinterview, welches Sie ebenfalls in dieser Ausgabe lesen können. Eine Überraschung bildete der Begeisterungssturm, der sich gerade nicht an einen der Schauspieler richtete, sondern an die Formation "Team Starkid". Ihnen sagt das nichts? Da stehen Sie nicht alleine da. Team Starkid ist eine Gruppe von Personen, die mit Musical-Parodien wie beispielsweise über Harry Potter ("A very Potter Story"), Batman ("Holy Musical Batman") über das Internet bekannt geworden ist. Ihr Erscheinen auf der RingCon war ihr erster Auftritt in Deutschland. Am Samstagabend wurde es romantisch. Ein Besucher machte auf der Bühne seiner Freundin, die er zwei Jahre zuvor auf der RingCon kennengelernt hatte, einen Heiratsantrag. Sean Astin half ihm dabei und brachte "den einen (Verlobungs-)Ring" auf die Bühne. Ergänzt wurde das Programm noch mit diversen Fach-Vorträgen, wie etwa einer Bilderreise durch Neuseeland oder über die Spezialeffekte bei "Games of Thrones". Auch Workshops wie "LARP-Make-up", Tanz und Chor fanden an diesem Wochenende statt. Der Chor zeigte am Ende bei der Closing, was sie einstudiert hatten. Auch wurde für Ostern 2013 die nächste Convention angekündigt: Die HobbitCon, zu der bereits einige der Darsteller aus der "Hobbit"-Verfilmung ihr Kommen zugesagt haben. |
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"Die Legenden von Andor" Ein Spiele-Geheimtipp Endlich ist es so weit: Die Legenden von Andor sind nunmehr als Brettspiel erschienen. Öffnet der Käufer den Karton in Größe der üblichen Catan-Spiele, wartet auf ihn eine Menge Zubehör: Zwei dicke Packen Karten, darunter 71 große Legendenkarten, eine Rolle mit 15 Beuteln, zwei Beutel mit 20 Würfeln, darunter vier große schwarze und 16 bunte, ein Beutel mit 41 farbigen Ständern, ein Beutel mit 14 Holzsteinen und Holzscheiben und eine seltsame Figur, die aussieht, als sei sie der Läufer in einem Schachspiel. Ferner ein Begleitheft (Übersicht des Spielmaterials), die Losspiel-Anleitung, sechs Hartpappbögen, jeweils drei mit roter und blauer Umrandung. Darauf befinden sich Kreaturen, weitere Figuren, Gold, Gift, Heilkräuter und und und ... sowie ein beidseitig bedruckter Hartspielplan aus Pappe.
Das Spiel ist so ausgerichtet, dass eine Runde 60 bis 90 Minuten dauert. Dabei sind die Legenden von Andor aber auf "unendlich" ausgelegt. Es sind insgesamt sechs Legenden vorgefertigt: "Die Ankunft der Helden", eine Art Tutorial, in dem die Heldengruppe die Burg verteidigt und eine wichtige Nachricht überbringen muss, "Die Heilung des Königs", in dem man die Ausrüstungsgegenstände erstmalig verwendet, oder "Die Tage des Widerstands". Interessanterweise gibt es auf der Website Bonusmaterial. So kann die dritte Mission variiert werden (siehe hier). "Das Geheimnis der Mine", diese Legende spielt auf der Spielplanrückseite. Hier gibt es dann auch die neue Mission "Die Befreiung der Mine". "Der Zorn des Drachen", das große Finale, sowie "Das Erbe des Drachen", in der die Geschichte Andors vom Spieler selbst weiter zu erfinden ist. Es gibt beim Spiel bereits Bonuskarten. Sie können aber auch unter diesem Link heruntergeladen werden. Hier ist Autor und Illustrator Michael Menzel dann einen grandiosen Schritt gegangen, da dem Spieler selbst die Fantasie abgerungen wird und das Spiel dadurch nicht langweilig werden kann. In der Danksagung des Autors steht dann auch, dass es tatsächlich jemandem gelungen ist, das Spiel zwölf Stunden am Stück zu spielen! Hat man bei Fantasy-Spielen noch die Besorgnis, dass man die Anleitung nicht versteht, wird man positiv überrascht. Es gibt eine kurze Einleitung, was es vor dem Spiel zu beachten gibt, wie man das Spiel aufbaut (insgesamt eine bunte Seite), und dann gehts auch schon um die Wurst beziehungsweise um Andor. Hierbei ist dann auch alles berücksichtigt, was es bei einem Fantasy-Spiel zu berücksichtigen gilt: Man spielt als Held unter Zeiteinfluss (sieben Andor-Stunden) und es gibt einen Erzähler, der die Handlung vorantreibt. Das ist aber noch nicht alles. Man kann beim Händler im Spiel diverse Items dazukaufen. Nutzt der Held den Schild zur Verteidigung und bekommt ein paar Mal eins auf die Mütze, ist das Schildkärtchen umzudrehen und tatsächlich sieht das Ding dann auch nicht mehr so neu aus. Daran sieht man auch eine Detailverliebtheit des Spiels, die ihresgleichen sucht. Im Einzelnen möchte ich nicht zu ausführlich auf die Spielabläufe eingehen. Es gibt nichts Langweiligeres, als das Spiel eines anderen zu lesen. Man möchte meistens lieber "selbst" ran. Ich kenne das. Daher nur kurz zum Ablauf: Jeder wählt sich zunächst einen Helden oder eine Heldin aus und bearbeitet seine Heldenkarte mit Stärke, Geschwindigkeit und so weiter. Wie jedes andere SF/Fantasy-Rollenspiel kommt natürlich auch "Die Legende von Andor" nicht ohne Gesundheitspunkte oder Stärkepunkte aus. Wie sollte man sonst auch einen Gegner bezwingen? Als Nächstes muss man den Zeitstein setzen, ohne den eigentlich gar nichts geht. Ein "Arbeitstag" eines Helden beläuft sich auf sieben Stunden. Der Held kann auch "Überstunden" schieben, büßt dafür aber seine Willenspunkte ein. Sehr wichtig ist die Position des Erzählers. Die Figur treibt wie bereits beschrieben die Story voran. Es gibt diverse Abschnitte einer Legende. Erreicht der Erzähler den letzten Abschnitt, bevor der Held tatsächlich alle seine Aufgaben erfüllen kann, ist das Spiel vorbei und man kann alles von vorne beginnen. Zusammenfassend kann ich daher sagen, dass ich positiv überrascht bin. Ich stehe zwar mehr auf "normale" Figuren (zum Beispiel wie bei Monopoly, Star Quest oder Hero Quest) bei Spielen als Pappfiguren, aber die Verarbeitung ist bis auf das eigentliche Spielbrett an einer Stelle relativ "unkaputtbar". Man merkt aber dem Erschaffer die Liebe zum Spiel an, die er hineingesteckt hat, da das Spiel detailverliebt ist und eindrucksvolle Charakterbiografien liefert, die anderen Produkten fehlt. Wie bereits oben geschildert könnte man eigentlich auch einen eigenständigen Fantasy-Roman schreiben. Ich sehe das Spiel als Geheimtipp für das aktuelle Jahr. |
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Bruce Willis auf Zeitreise "Looper" unter der Lupe 2044: Ein Mann steht im Feld, schaut auf seine Uhr. Vor ihm auf einer Plane erscheint aus dem Nichts ein Mann, der festgebunden ist und einen Sack über dem Kopf trägt und von ihm kaltblütig umgelegt wird. Die Leiche wirft er in die Müllverbrennung, nachdem er Silberbarren von ihr abgezogen hat. Diese surreale Bilderreihenfolge wird von dem Täter Joe (Joseph Gordon-Levitt) schließlich so erklärt, dass in 30 Jahren Zeitreisen kein Problem mehr darstellen, aber verboten sind. Es wird fünf Kartelle geben, die ihre Opfer in die Vergangenheit schicken, damit sie die Looper, die Killer, ausschalten können. In der Zukunft gibt es nämlich für Straftäter keine Möglichkeit mehr, jemanden spurlos verschwinden zu lassen, also bedient man sich an Killern in der Vergangenheit. Irgendwann können die Täter jedoch ihre Taten nicht ausführen und so knallen sie sich manchmal selbst ab und schließen sozusagen ihren Loop, haben aber noch eine − sofern sie dann noch leben − 30-jährige gute Lebenszeit vor sich. Schließlich taucht in der Zukunft der Regenmacher auf, der in kürzester Zeit alle Mafia-Kartelle unter sich vereint − im Alleingang, und alle Looper ausschalten möchte. Außerdem "räumt" er etwas unter den Obdachlosen auf. Sprich, er ermordet sie alle.
Eines Tages, nach mehreren "Aufträgen", taucht Joe-Alt (Bruce Willis) ohne Kapuze vor Joe-Jung auf. Es wird zu lange gezögert, Joe-Alt kloppt den Müll aus Joe-Jung raus, der abends aufwacht und entgegen Joe-Alts Rat, die Stadt zu verlassen natürlich in die Stadt fährt und dort − vermutlich − das Zeitliche segnet. Wieder die gleiche Szene, nur diesmal knallt Joe-Jung den maskierten Joe-Alt ab. Und von da an geht der Film im Zeitraffer weiter. Man sieht die nächsten 30 Jahre von Joes Leben vor sich abspielen, der natürlich nicht die Kohle bei sich halten kann und statt in Paris doch nach Fernost geht, wie Abe vorschlägt, sich dort nach seinen Profi-Killer-Zeiten verknallt, heiratet, aber keine Kinder mit seiner Frau bekommt. Nach 30 Jahren wird Joe-Alt von den Killern des Regenmachers aufgespürt, seine Frau wird erschossen und Joe-Alt loopt sich ohne Kapuze zurück und gibt Joe-Jung noch eins auf die Glocke. Statt sich vom Acker zu machen, passt Joe-Alt nun auf den Idioten auf und rettet ihm das Leben. Joe-Jung ist jedoch fest davon überzeugt, sein altes Alter-Ego über den Haufen zu schießen. Von daher sucht dieser nach handfesten Argumenten erst mal das Weite und begibt sich auf der Suche nach dem Kind, das einst der Regenmacher wird, der seine Frau umbringen ließ. Ein harmloses Kind nietet er gleich um, das zweite ist das Kind der Prostituierten Suzie (WELCH ÜBERRASCHUNG), was ihm aber nicht gelingt. Joe-Jung, auf der Flucht vor Abes Schergen, kommt auf Saras (Emily Blunt) Farm. Diese zieht dort den kleinen Cid auf, der im Film wie eine Mischung aus Damian und Mini-Adolf rüberkommt. Seine Fratzen können einen allerdings eher zum Wüten als zum Fürchten bringen. Im Laufe des Films kommt sogar Joe-Jung trotz seines IQs von Fuseln darauf, dass Cid vielleicht der Regenmacher sein könnte, da seine telekinetischen Fähigkeiten es vollbringen, einen Ex-Kollegen von Joe-Jung zu zerfetzen (und nebenbei wird erwähnt, dass der "Unfall" seiner Ziehmutter auch auf Kosten des Balgs geht). Trotzdem ist Joe-Jung noch in der Lage, das Kind schützen zu wollen. Joe-Alt dezimiert mal so eben in der Zwischenzeit im Alleingang alle bösen Jungs und begibt sich auf dem Weg zum Showdown. Es gelingt ihm jedoch nicht, das Kind zu töten, also schießt er sich durch die Mutter den Weg frei. Da wird Joe-Jung klar, dass es eine Zeitschleife ist, weil Joe-Alt immer die Mutter abknallen wird, Cid voller Wut und Hass ohne gute Erziehung auf Obdachlose und Looper sauer sein wird und Joe-Jung das nicht verhindern kann. Er durchbricht den Loop und der Alte verschwindet augenblicklich. Durch die Erziehung von Sara kann aus Cid doch noch was werden. SPOILER ENDE Kritik
Was ärgerlich ist, ist die Inkonsequenz des Films. Gute Erziehung macht gute Menschen, immer. Ähem... Cids Ziehmutter, Saras Schwester, hat den Jungen abgöttisch geliebt und durch einen "Unfall" hat das Balg schon als Kleinkind die Frau alle gemacht. Absolute Macht korrumpiert absolut, und um Mr. Spock zu zitieren: "Er wird diese Kräfte einsetzen!" Ob Charlie X oder Gary Mitchell oder Q. Wer allmächtig ist, dreht am Rad. Er wird − ob bewusst oder unbewusst − immer seine Mächte auch mal böse einsetzen. Hui, es regnet und ich hab keinen Hut dabei. Einer grinst mich mit einem Regenschirm an, schon geht er in Flammen auf. Ampel schon wieder auf Rot, aber ich werde überholt, weg mit der Karre. Und wehe der nächsten Polizeikontrolle, die einen blitzt und dumm kommt... SO kommt Cid rüber und nicht anders. Und so ein kleines "Ich hab dich lieb" macht alles, alles gut. Ich bin mir sicher, dass selbst die Eltern des wahnsinnigen Massenmörders Adolf Hitler ihn nicht mit Dornenpeitschen malträtiert haben, und was aus dem geworden ist, weiß man ja. Leider wird der SF-interessierte Zuschauer am Ende des Films sich wieder − wie bei Zeitreisefragen üblich − den Kopf zermartern, wie viele Paradoxa der Film in sich hatte. Äußerst intensiv spielt Pierce Gagnon in einer diabolischen Damian-artigen Rolle. Ich möchte nicht allzu viel über das Ende verraten, aber ich hatte mich die ganze Zeit gefragt, wie die das hinbekommen wollen, dass die Sache rund wird, und nicht selten hatte man selbst bei dem Charakter den Wunsch, die Type selbst auszuschalten... Wahrscheinlich hätte ich nicht mal selbst gezögert, und ich bin nicht mal gewalttätig! Bei einer Szene musste ich aber lachen. Bauer sucht Frau lässt grüßen. Die allein erziehende Sara hat dem Typen ja erst zugesetzt und ziemlich misstraut. Aber, Vorsicht, jetzt wird es ironisch: Was machen Weibchen, wenn man ihr Kind vor einem eventuellen Killer rettet, der dem Kind aber nichts getan hätte? Richtig. Sie werden geil, legen sich mit ihrem kleinen Schwarzen auf ein Bett und rufen den Kerl per heißem Froschtelefon ins Schlafzimmer. Diese Szene entstammte eher einem lächerlichen Billigporno (auch wenn nichts gezeigt wurde), aber es war einfach nur zum Fremdschämen peinlich und klischeereich. Alles in allem: Rundum gelungen. Etwas weniger klischeehafter Bruce Willis, aber die Darstellung des jungen Alter Egos, die Handlung und auch die Zukunft an sich ist gut gestaltet. Ich geb dem mal gut gemeinte 4 Sterne. |
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Nachbarn der 3. Abartigkeit "The Watch" Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo ich "The Watch − Nachbarn der 3. Art" einordnen soll. Ist es eine Komödie? Ein Horrorfilm? Oder ein Softporno? Es ist auf jeden Fall keine der üblichen Ben-Stiller-Komödien im Stil von "Meine Braut, ihr Vater und ich". Die Haupthandlung fällt in den Bereich der Alien-Agenda. Außerirdische planen (wieder einmal) eine Invasion der Erde. Um das ganze Szenario mit einer Portion Paranoia zu garnieren, leben sie bereits mitten unter uns. Jeder könnte ein Alien sein − dein Nachbar, deine Familie oder sogar du selbst. Wirklich innovativ ist das jedoch nicht, denn man warnte uns bereits in den drei Teilen der "Men in Black"-Reihe davor. Weiterführende Links YouTube.de: "The Watch" |
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Prädikat "besonders gruselig" "Gruselkabinett"-Folge "Der Schatten über Innsmouth" Ein Hörspiel von Titania Medien nach einer Geschichte von H.P. Lovecraft: Robert Olmstead ist Student und ein neugieriger Mensch. Allen Unkenrufen zum Trotz stattet er dem verrufenen Ort Innsmouth einen Besuch ab. Feindselig wird er von den Einwohnern beobachtet, später glaubt er sich von ihnen verfolgt. Doch Robert möchte seine Nachforschungen über die froschäugigen Bewohner nicht einstellen, was ihm zum Verhängnis wird. Robert wird gezwungen, die Nacht in Innsmouth zu verbringen und fürchtet alsbald um sein Leben. Denn die fürchterlichen Geschichten, die er gesammelt hat, stimmen nicht. Die Wahrheit ist um einiges schlimmer. Weiterführende Links Amazon.de |
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Teil 5 unterbietet alles "Resident Evil: Afterlife" ... oder "Alice im Zombieland − Die Fünfte" Die ersten drei Teile der "Resident Evil"-Reihe sind wahre Zombie-Klassiker und erzählen in drei Stufen die Zerstörung des Planeten Erde durch einen skrupellosen Konzern, der seinen größten Profit mit dem Verkauf von Biowaffen erzielt. Nachdem in "Resident Evil: Extinction" die Menschheit so gut wie ausgerottet worden ist, hätte sich eine weitere Fortsetzung eigentlich erübrigt. Allerdings wird am Ende ein Rachefeldzug der Protagonistin Alice (Milla Jovovich) gegen den Umbrella-Konzern angekündigt. "Resident Evil: Afterlife" enttäuschte dann auf ganzer Linie, und das gleich in der Eröffnungsszene. In der Schlussszene von "Resident Evil: Extinction" erweckt Alice eine ganze Armee von Klonen, die den sprichwörtlichen Keim für Telekinese in sich tragen. Dies ist jedoch nicht das Einzige, was diese mit der Original-Alice gemeinsam haben. Es handelt sich um fühlende Wesen, die scheinbar sogar Alices Erinnerungen haben.
Später erfährt man dann, dass die Familienszene doch nicht in ihrem Kopf stattfand, sondern Teil eines PR-Programms war, mit welchem Umbrella den T-Virus potenziellen Käufern vorführt. Nur warum investiert der Konzern überhaupt noch Material in Werbung und lässt sinnlos Klone über die Klinge springen, wenn es schon seit zwei Filmen keine Kundschaft mehr gibt? Das ergibt überhaupt keinen Sinn! Auf der anderen Seite sollte man sein Hirn aber ohnehin abschalten, wenn man sich diesen Mist antut. Also weiter im Text. Alice bekommt unerwartet Hilfe von der Überläuferin Ada Wong (Li Bingbing) und einem Rettungstrupp, den ausgerechnet ihr Erzfeind Wesker (Shawn Roberts) schickt. Die Rettungsmannschaft wird jedoch von ein paar sowjetischen Zombies aufgemischt, wobei nebenbei bemerkt die gesamte Untergrundbasis ein ehemaliger russischer U-Bootbunker ist. Das Nazithema ist halt ausgelutscht und Nazizombies gab es in Filmen wie "Dead Snow" ebenfalls schon zur Genüge, also müssen jetzt die Sowjets herhalten. Warum ein kapitalistischer Konzern die alten Symbole im Bunker nicht entfernt, sollte man da erst gar nicht hinterfragen. Das sinnlose Gemetzel macht dieses Ambiente jedenfalls nicht origineller. Dabei fanden es die Macher wohl auch noch witzig, den Spieß einmal umzudrehen und einen Zombie mit Kettensäge auf Menschen losgehen zu lassen. Auch das ist wenig kreativ, sondern bestenfalls absolut widerwärtig. Einen höheren Gewaltpegel gab es lediglich im Trailer zur kommenden Verfilmung von "Hänsel und Gretel" zu sehen, der im Vorprogramm lief und nur so vor Blut und Gedärmen triefte. Doch zurück zu Alice im Zombieland, die übrigens tatsächlich auf das Werk des pädophilen Schriftstellers Lewis Carroll anspielt. Diese bekommt es wieder mit der bösartigen Red Queen zu tun, welche ebenfalls aus "Alice im Wunderland" entlehnt ist. Das holografische Abbild ihres Schwestercomputer aus "Resident Evil: Extinction" war folgerichtig ein weiß gekleidetes Mädchen, welches Alice half. Hier werden die Rote und Weiße Königin dargestellt. Und da wären wir auch schon bei der okkulten Symbolik, die natürlich nicht fehlen darf. Gab im ersten Teil noch Alice die Lady in Rot, darf nun Ada Wong die Femme Fatale spielen. Alice wird dagegen zum Kindermädchen degradiert, welches sich für ein geklontes Kind erwärmt − aber nur für eines von Millionen! An dieser Stelle sei übrigens eine Zwischenfrage erlaubt: Klont der Umbrella-Konzern eigentlich alle seine Mitarbeiter? Denn sämtliche Hauptcharaktere aus den vorangegangenen Filmen entsteigen ihren Gräbern. Nur eben nicht als Zombies, sondern als Klone und das teils in gleich mehreren Rollen. Vielleicht konnte man aber auch nur keine neuen Schauspieler auftreiben, die sich für diesen Schrottfilm hergeben wollten − man weiß es nicht.
Es ist hierbei von einer Absicht der Filmemacher auszugehen, denn auf dem Kinoplakat von "Resident Evil: Retribution" wird mit dem Slogan "Evil goes global" (deutsch "Das Böse wird global") geworben. Dies kann man als Anspielung auf die neue Weltordnung sehen, welche von Satanisten ebenso heiß erwartet wird wie die Ankunft des Antichristen. Immer mehr Hollywoodfilme propagieren ganz offen Okkultismus und New Age. Fazit "Resident Evil: Retribution" ist nicht nur der hirnloseste Teil der gesamten Reihe, sondern auch der düsterste. Man kann nur hoffen, dass nicht noch eine weitere Fortsetzung folgt, denn zu viel sinnlose Gewalt wirkt abstumpfend auf das Publikum. Zudem ist die Handlung total sinnfrei. Die ersten drei Teile kann man wenigstens noch nachvollziehen und obgleich sie ebenfalls mit Symbolik voll gestopft sind, bleiben sie immerhin noch spannend und in gewisser Weise sehenswert. Weiterführende Links YouTube.com: "Resident Evil: Retribution" |
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Was passiert, wenn man die Kiste öffnet... Kino-Guide November 2012 "Posession" (USA 2012)
Inhalt "Cloud Atlas" (USA 2012)
Inhalt Weitere Kino-Starts aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror
Niko 2: Kleines Rentier, großer Held; Start: 1. November 2012; Einschätzung: gut, Fortsetzung des Weihnachtskinderfilms um Rentier Niko. |
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Die Entstehung des Mondes Eine unendliche Geschichte Der Mond lehrt uns, niemals mit der Suche nach neuen Erkenntnissen aufzuhören. Auch wenn die 1975 vorgestellte Kollisionstheorie vor wenigen Tagen wieder neue wissenschaftliche Indizien bekam, herrscht nach wie vor Unklarheit in vielen Details. Denn nach wie vor geben die Mondproben aus dem Apollo-Programm neue Rätsel auf. Bislang setzten zwölf Menschen ihren Fuß auf unseren engsten kosmischen Begleiter. Sie brachten vor über 40 Jahren insgesamt 382 Kilogramm Mondgestein mit auf die Erde. Und die sorgen weiterhin für neuen Diskussionsstoff unter Wissenschaftlern. Um die Geschichte des Mondes verstehen zu können, ist eine kleine Zeitreise durch die gewonnenen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte nötig.
Als Reaktion auf die gewonnenen Erkenntnisse entwickelte man die Fissionstheorie. Dort wird angenommen, dass sich die Ur-Erde extrem schnell um ihre eigene Achse gedreht hat. Dadurch löste sich Material vom Erdmantel, aus dem schließlich der Mond geformt wurde. Auch diese Hypothese wurde schnell verworfen. Weder fand man geologische Anhaltspunkte für eine so hohe Rotationsgeschwindigkeit der frühen Erde, noch erklärt die Theorie den mangelnden Eisengehalt des Mondes. Im Jahr 1975 wurde die Theorie des großen Einschlages vorgestellt. In der Entstehung des Sonnensystems kollidierten Ur-Erde, benannt nach der griechischen Göttin Gaia, und der Protoplanet Theia, benannt nach der gleichnamigen griechischen Mondgöttin. Die Zusammensetzung unseres Mondes hätte sich aus der entstehenden Trümmerwolke ergeben. Bei dem gewaltigen Ereignis wäre nur der Erdmantel beschädigt, nicht der eisenhaltige Erdkern. Daraus resultiert ein niedriger Eisengehalt des entstehenden Mondes. Das deckte sich mit den bis dahin gewonnenen Erkenntnissen. Mit neusten Computer-Simulationen ließ sich außerdem berechnen, wie sich durch den Einschlag das aktuelle Erde-Mond-System mit seinen Bahneigenschaften gebildet hat. Die Theorie schien schlüssig, aber nur bis zur nächsten größeren Entdeckung. Vornehmlich hätte die Trümmerwolke allerdings aus dem kleineren Planeten, also Theia, bestehen müssen. Dafür ist das Mondgestein aber zu erdähnlich. Entweder drehte sich die Ur-Erde also schneller als erwartet, was einen größeren Erdanteil erklären würde, oder aber der Mond unterscheidet sich doch mehr von der Erde als gedacht. Vor wenigen Jahren gab es eine überraschende Wende, als erneut Mondgestein analysiert wurde. Forscher fanden kleine Glaskügelchen, in denen sehr altes Gestein eingeschlossen Jahr-Millionen überdauerte. Das so konservierte Material enthielt eine Überraschung bereit. Der bis dato für staubtrocken gehaltene Mond enthielt Wasser. Wie lässt sich das nun mit einer der Theorien verbinden? Sämtliches Wasser hätte verdampfen müssen bei der Einschlag-Theorie. Trotzdem hat es vor wenigen Tagen wieder neue Beweise gegeben für den Zusammenstoß von Gaia und Theia. Bei der erneuten Analyse sowohl von 20 Gesteinsbrocken aus den Apollo-Missionen 11, 12 und 17 als auch von Mond-Meteoriten konzentrierte man sich auf Zink-Atome und deren Isotopenfraktionierung im Vergleich zu den Zinkvorkommen auf der Erde. Als Isotopenfraktionierung bezeichnet man die Verschiebung der Häufigkeit der Isotope eines Elements, hervorgerufen durch physikalisch/chemische Prozesse. Fraktionierung ist thermodynamisch und damit temperaturabhängig. Gemessen hat man deutlich mehr schwerere Isotope von Zink im Material vom Mond, verglichen mit Zink auf der Erde. Das unterstützt die Theorie der Kollision, denn durch die gewaltigen Kräfte entstanden Temperaturen, die sogar Stein zum Schmelzen bringen. Außerdem konnten in der Staubwolke leichtere Isotope einfacher entfliehen und übrig blieben vornehmlich die schwereren Isotope. Diese Trennung der leichten Isotope von den schwereren ist also ein Indiz für eine größere Kollision.
Fest steht, der Mond wird uns weiter beschäftigen. Um das Rätsel endgültig zu lösen, bleibt kein anderer Weg, als mit den neu gewonnenen Daten eine Mission, bemannt oder unbemannt, zu gestalten. Es bleibt also weiter spannend um die Geschichte des Erdtrabanten. Weiterführende Links TZN Raumfahrer.net Raumcon-Forum Spacelivecast.de |
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Impressum Die Macher und die rechtlichen Dinge im Überblick Ausgabe 175 erscheint am 2. Dezember 2012. TrekZone Network Die meistgelesenen täglichen "Star Trek"-News im
deutschsprachigen Raum. Copyrights Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Artikelübernahme Links Die Redaktion des TrekZone Networks ist für Aussagen und Inhalte gelinkter Seiten, die durch einen externen Link erreicht werden, nicht verantwortlich. Diese Inhalte sind keine Inhalte des TZN-Angebots. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen Seiten waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund ist das TZN nicht verantwortlich beziehungsweise haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen. Persönliche Daten Gemäß § 28, Absatz 3 und 4 des Bundesdatenschutzgesetzes wird die Verwendung von persönlichen Daten dieser Publikation zu Werbezwecken oder zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt. Ebenso garantiert das TrekZone Network, dass die für das Newsletter-Abonnement notwendigen E-Mail-Adressen im Sinne des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben werden. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Michael Müller. © 1998-2012 by TrekZone Network. Auflage: 3358 Exemplare. Made in Europe. |
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