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Trek BBS _ The Next Generation _ Star Trek Fan stellt Fragen

Geschrieben von: SvenFD23 30. Jun 2005, 22:07

Hi zusammen,

ich habe einige Frage an die Experten,

- was haben die Borg und
- die Crew um Picard so während der Dominion-Kriege getrieben?

- Wurden die Borg endgültig besiegt?

- Die Dominion-Kriege werden meines Wissens nicht in den offiziellen Filmen behandelt - ist ein Film in diese Richtung geplant?

- Inwieweit gibt es eine Übereinstimmung der Serien, Romane und Filme der Star Trek Reihe?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen mein Star Trek Verständnis zu verbessern.

Vielen Dank im voraus.

Mfg Sascha

bedauernswerte-militaerperson@web.de

Geschrieben von: Aran 30. Jun 2005, 22:37

Die Borg haben sich mit Janeway im Deltaquadranten amüsiert (ST: Voyager Season 4-7),

Picard und sein Crew waren während des Dominion-Krieges u.a. im Briar Patch tätig, um "Facelift-Ruafo" das Handwerk zu legen (ST: Der Aufstand),

Die Borg wurden zumindest empfindlichst geschlagen (ST: Voyager "Endgame"). Ob sie wirklich endgültig vernichtet wurden, ist aber für mein Verständnis offen geblieben.

Ein Film über den Dominion-Krieg ist nicht in Planung. Wär auch irgendwie sinnlos, da "Star Trek: Deep Space Nine" das ganze schon abgehandelt hat.

Der Dominion-Krieg wurde in ST 9 und 10 zumindest erwähnt.

Bei Büchern sind andere User gefragt.

Ich hoffe etwas geholfen zu haben.

Ansonsten - "Welcome on board"

Geschrieben von: Lex 1. Jul 2005, 08:00

QUOTE (Aran @ 30. Jun 2005, 23:37)
Bei Büchern sind andere User gefragt.

*aufzeig*

Okay, alles was du in den Romanen lesen kannst, hat mit dem "offiziellen" Trek-Universum nichts zu tun. Ist sozusagen Semicanon. gene Roddenberry sagte mal, nur das, was du auf dem Bildschirm siehst, gilt.

Dominionkrieg: ist abgehakt, deshalb kein Film nötig (DS9"What you leave behind"). Man kann wohl davon ausgehen, dass die Enterprise auch irgendwann am Krieg beteiligt war. gesagt wurde das allerdings nie und bleibt damit Vermutung.

Borg: Nicht vernichtet, aber herber Rückschlag (Voy:"Endgame"). Aber seit Voyager sind die Typen eh nicht mehr so bedrohlich wie vorher. Die schaffen das ja nichtmal, Janeways einzelnen Kaffedampfer zu stoppen, und das in ihren eigenen Territorium rolleyes.gif

...und natürlich ein "Willkommen an Bord" von mir smile.gif

Geschrieben von: Elias Vaughn 1. Jul 2005, 11:46

Wie Lex schon gesagt hat, ist alles, was in den Büchern steht semicanon. Falls es dich interessiert, was die Enterprise-E während des Dominion-Krieges getrieben hat, dann empfehle ich dir folgende Bücher:





Das letzte Buch hab ich eigentlich nur der Vollständigkeit halber angeführt, ist meiner Meinung nach ziemlicher Mist, die beiden anderen sind ganz gut, auch wenn ich nicht weiß, was die deutsche Übersetzung wieder alles verhunzt hat.

Oh, und welcome aboard smile.gif .

Geschrieben von: Der RvD 1. Jul 2005, 11:52

Watt is das letzte da denn? "Deanna, Warrior Princess"?

Wann ist ST eigentlich auch so 'ne Ballerserie geworden?

Geschrieben von: Elias Vaughn 1. Jul 2005, 12:02

QUOTE (Der RvD @ 1. Jul 2005, 12:52)
Watt is das letzte da denn? "Deanna, Warrior Princess"?

LOL, das ist gut laugh.gif .... so assoziiert hab ich das eigentlich noch nie....

Wie schon gesagt, das Buch ist eigentlich zum Vergessen, alleine schon der deutsche Titel ist zum Kotzen (engl.: "The Battle of Betazed"). Aber es geht halt um die Rückeroberung von Betazed und die Enterprise-E mischt auch kräftig mit.

Geschrieben von: SvenFD23 1. Jul 2005, 12:38

Hallo zusammen.

Ersteinmal vielen Dank für eure Antworten.

Ich hätte eine erneute Frage zu den Zusammenhang zwischen den Serien, Filmen und Büchern.

Also geklärt wurde die Bücher sind nicht offiziel. Heist das nur manche Stories sind wahr oder keine??

Wie ist der Zusammenhang zwischen den Filmen und den Serien???

Kann man sagen, dass aus dem offiziellen Ablauf der durch die Serien bestimmt wird. Eine Story rausgegriffen wird und zum Film gemacht wird?

Vielen Dank schonmal im voraus.

Mfg Sven

Geschrieben von: Der RvD 1. Jul 2005, 12:52

In Sachen Star Trek gilt alles, was Du im Fernsehen oder im Kino sehen kannst, nach Gene Roddenberry als offiziell ("canon" wird das auch gern genannt). Ausnahme: die Zeichentrickserie mit Kirks Crew.

Für Bücher, Comics, Computerspiele und was es sonst noch so alles geben mag gilt das hingegen nicht. Da wäre es auf Dauer wohl auch völlig unmöglich, eine durchgehende Kontinuität einzuhalten.

EDIT: Das ist natürlich nur die "offizielle" Postition von Paramount. Wenn mir persönlich eine Story aus 'nem Buch o.ä. besonders gut gefallen würde, würde ich auf diese Position einen Dreck geben. wink.gif

Geschrieben von: Lex 1. Jul 2005, 13:14

Serien und Filme sind gleichwertig. Betrachte die Filme einfach als lange Folge.
Sogesehen sind die ersten 6 Filme die Fortsetzung der Classic Serie, und die Filme 7-10 die fortsetzung von TNG, wobei diese Filme zeitlich teilweise parallel zu DS9 und Voyager spielen.

QUOTE
Kann man sagen, dass aus dem offiziellen Ablauf der durch die Serien bestimmt wird. Eine Story rausgegriffen wird und zum Film gemacht wird?

teilweise. Bei ST8 ist das wohl so, da der Borg-Handlungsfaden der Serie weitergeführt wurde. Die anderen TNG-Filme haben von der Serie unabhängige Plots.

Geschrieben von: Kobi 1. Jul 2005, 13:26

Mit dem Canon ist das so, die Autoren neuer Folgen sind daran gehalten sich an das, was in den Serien geschehen ist nicht zu widerlegen.

Für die Bücher gilt das auch, Autoren von Büchern dürfen nicht etwas neu schreiben, was bereits zuvor geklärt wurde. Wenn die Buchautoren dies nicht tun, erhält der Verlag nicht die Lizenz das Buch zu veröffentlichen.

Das heißt natürlich das die Bücher sich genauso in das Star Trek Universum einbinden lassen wie der Rest auch, allerdings kann es natürlich sein, dass nach veröffentlichung eines Buches eine Serie oder ein Fim eine ganz andere Geschichte erzählt, da sich wie gesagt die Autoren von Folgen nicht an das aus Büchern halten müssen...

So ist es zum Beispiel mit "Die Föderation" geschehen. Die Autoren haben in dem Buch die Lebensgeschichte von Zefram Cochrane, seine Verwicklungen in den dritten Weltkrieg und sein Verschwinden von Alpha Centauri beschrieben (und das richtig gut meines erachtens). Zwei Jahre später wurde Star Trek: Der erste Kontakt gemacht und der erzählt eine ganz, ganz andere Geschichte.

PS: Du bist natürlich weiterhin eingeladen auf Memory Alpha Artikel zu erstellen, ich wollte dich nicht vertreiben wink.gif

Geschrieben von: SvenFD23 1. Jul 2005, 13:49

@ Kobi das finde ich ja lustig - so trifft man sich wieder.

Nee war ja ok ich hab auch erst nach Deinem Eintrag gemerkt, dass ich irgendwie falsch war.

Ihr seid hier wirklich super schnell bei der Beantwortung der Beiträge - echt spitze

Geschrieben von: Kobi 1. Jul 2005, 16:25

Na, du glaubst ja wohl nicht, dass ich auf ein Forum verweise, wo man keine Antworten bekommt oder?

Geschrieben von: Adm. Ges 2. Jul 2005, 01:16

Zum Thema Bücher - die kannst du also quasi solange als Canon sehen, bis in Filmen / Serien das Gegenteil behauptet wird.
Zur Next Generation-Crew. Die haben selbstverständlich im Krieg mitgemischt. Zum Zeitpunkt von ST VIII lief der Konflikt mit dem Dominion bereits. In ST IX wird von Picard oder Riker im Turbolift gesagt, dass das mal eine Abwechslung vom Krieg wäre (wenn ich mich da richtig erinnere). Der Kreig wurde auch als Begründung genannt, warum eine Spezies in die Föderation aufgenommen wird, die gerade mal ein Jahr den Warpantrieb kennt.

Auch von mir ein welcome aboard

Geschrieben von: Lex 2. Jul 2005, 21:36

Zu dem was Kobi geschrieben hat gibt es ein interessantes Gespräch mit Trek-Autorengott Peter David zu seinem Buch Vendetta:

Writer Peter David recently discussed the problems of staying faithful to Trek's history when writing novels based on the series.

"Generally, I know the continuity, so the only way it's an obstacle is if I develop a story that conflicts with something that they're already planning," David told The Trades. "But since most of my stuff focuses on either Original Trek or - at this point - the 'New Frontier,' there's really not much chance of overlap."

But the writer did come up against established Trek canon for one book. "I wrote a Star Trek novel called 'Vendetta'. If you look at that Star Trek novel, you will see that there is a disclaimer in there that says something to the effect of 'Some aspects of Vendetta are purely the invention of the author, and do not reflect the Star Trek universe of Gene Roddenberry,'" he explained.

"What essentially happened was, I submitted an outline, and initially the outline was approved, and then I wrote the novel and all of a sudden they started raising objections. Pocket Books said, 'Too bad, you've already approved the outline.' So the Roddenberry offices insisted that this disclaimer be put in, because 'Vendetta' did not match up with the Gene Roddenberry Star Trek universe."

"I had a female Borg in there, and I was told, 'There's no such thing as a female Borg,'" related David. "And I said, 'That's absurd! Are the Borg like aggressive Ascetic Jews, they only take the men and keep the women separate? [...] They go around and assimilate entire planets - you're telling me they never picked up a chick?'

"Now, of course, this is before the Borg Queen. This is before Seven of Nine. As a matter of fact, I had a character in there who in some ways bore a resemblance to Seven of Nine. It broke me up when Voyager picked up this female Borg who had been assimilated, and they tried to take her and somehow reconnect with her human half."

"So I'm kind of hoping that the next time they go back to press with 'Vendetta,' they'll remove the stupid disclaimer, because it's sure as hell moot."

Quelle: http://www.trektoday.com/news/160802_03.shtml

Geschrieben von: Kobi 2. Jul 2005, 22:08

^Der ist gut, den kannte ich noch gar nicht. Aber man muss wirklich meinen, die im Paramount-Lizenzbüro haben einen an der Waffel. Hier ist die Geschichte von Margaret Wander Bonanno und ihrem Roman "Musik of the Spheres", den Paramount umgeschrieben hat in "Probe"/"Die Sonde":

In 1990, I wrote a third Star Trek novel, Music of the Spheres. Thematically, the book had a lot to do with music, and I also wanted the title to refer to Pythagorus’ theory that the universe had its own music.

My editor at Pocket said the title was too long. This was the same editor who had worked with me on Strangers from the Sky. We'll call him Rockstar. Or maybe Dire Straits. This is not his real name. But since his real goal in life was to be a rock star (y'know, money for nothing and his chicks for free), that's what we'll call him. "Nobody remembers long titles," said Rockstar.

Now, not to quibble, but Music of the Spheres has the same number of syllables as Strangers from the Sky, and is in fact one letter shorter. No one had trouble remembering Strangers from the Sky. But Rockstar announced that The Novel Formerly Known as Music of the Spheres would hereafter be called Probe. Because he said so. Even if I hadn’t been aware of what was being done to other writers’ work (wait for it), that alone should have warned me there was going to be trouble.

Probe was advertised for release in April, 1991. It was, in fact, released one year later. Touting itself as "the exciting sequel to The Voyage Home," it had my name on the cover. What was left of my manuscript comprised 7% of the words between the covers.

http://www.margaretwanderbonanno.com/bio.htm

Was ich beim Lesen des Manuskripts gemerkt habe ist, dass eine vielzahl von Charakteren aus vorherigen Romanen verwendung fanden, in dem Buch, das ich vorher gelesen hatte, waren zwar auch Personen an den Stellen geschrieben, aber man konnte irgendwie mit denen nichts anfangen...

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