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Ethan Peck und Paul Wesley über “Star Trek: Strange New Worlds”, Staffel 2

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Unser Partner TrekMovie hatte kürzlich mehrmals die Gelegenheit, mit dem Cast von “Strange New Worlds” zu sprechen. Hier unsere Übersetzung ihres Gesprächs mit Ethan Peck und Paul Wesley.

TZN-Rewatch: “Stargate SG-1, Staffel 2, Teil 1”

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Welche älter Science-Fiction-Serie könnten wir uns denn unter die Lupe nehmen? Da kommt Stargate doch gerade recht.

Nicht zuletzt weil es seit einiger Zeit die HD-Version der Folgen gibt, sondern auch, weil eine neue Serie/Film (no Reboot please!) ansteht, ist dafür uns Grund genug, Stargate im Rewatch anzuschauen. Inzwischen sind wir bei der zweiten Staffel angelangt.

Erwartet aber keine großen Rezensionen zu einzelnen Folgen. Das hier wird eher ein Abtauchen in die Vergangenheit mit Erinnerungen an früher.

In der zweiten Staffel läuft vieles schon routinierter und gefestigter ab und auch die Gurken-Stories lassen deutlich nach.

2×01: Die Invasion – Kampf um die Erde

Vor allem zu Beginn gibt es den Korridor aus Teil 3 zwar noch zu sehen, insgesamt wurde aber merklich auf die Drama-Drüse gedrückt. So darf nicht nur der NID eingreifen (und kläglich scheitern), sondern auch Apophis erhält einen weiteren Auftritt.

Ein großes Gemetzel gibt es nicht, die Raumschiffe werden noch im Orbit zerstört, ohne das sie einen Schuss abgeben – ganz so viel gibt das Budget dann trotzdem nicht her. Trotzdem ist vor allem Bra’tac wieder in cooler Manie mit dabei und vor allem die Kämpfe laufen merklich schneller ab, was dem ganzen Actionanteil sichtlich gut tut.

Ein mehr als würdiger Einstieg in Season 2, so kann es gern weitergehen.

TZN-Rewatch: "Stargate SG-1, Staffel 2, Teil 1" 2

2×02: Freund oder Feind

Und das tut es zum Glück auch. Sam wird mit einem Goa’uld infiziert und es stellt sich die Frage: Gibt es einen guten Goa’uld?

Nicht nur, das hier Grundlagen für spätere Folgen gelegt werden, die Frage an sich ist auch interessant – und wird zumindest in einigen Folgen auch noch beantwortet. Da kann man auch darüber hinwegsehen, das es ein Kammerspiel ist und alles mal wieder in der Basis spielt. Und auch SG-1 kann nicht immer gewinnen…

TZN-Rewatch: "Stargate SG-1, Staffel 2, Teil 1" 2

2×03: Zerstörerin der Welten

In dieser Folge wird SG-1 eingesperrt und hilft einer Verbrecherin zur Flucht. Zugegeben, über die Kulissen kann man streiten und auch die Kämpfe sind in dieser Folge eindeutig wieder beschleunigt, aber darüber kann man hinwegsehen.

Zwar ist die Folge jetzt kein Überflieger, aber stellenweise zumindest interessant und kein Totalausfall. Als Gefängnisfolge sollte es nicht die einzige bleiben.

TZN-Rewatch: "Stargate SG-1, Staffel 2, Teil 1" 6

2×04: Virtueller Alptraum

Dwight Schultz als Gaststar kann diese Folge, in der SG-1 in einer virtuellen Realität gefangen ist, leider auch nicht mehr retten.

Immerhin wird kein Hehl daraus gemacht, das man eben in einer VR-Umgebung gefangen ist und die Einblicke in die Vergangenheit der Helen ist interessant – zumindest beim Ersten Mal. Zudem wird inzwischen in der HD-Variante offensichtlich, das es sich bei den Platten, unter denen Daniels Eltern begraben werden, um Pappe handelt.

Ansonsten die übliche Flucht mit der Simulation in der Simulation – leider schon 100mal gesehen…

TZN-Rewatch: "Stargate SG-1, Staffel 2, Teil 1" 8

2×05: Der Sarkophag

Eine Folge, die erklärt, warum die Goa’uld Böse sind: Der Sarkophag ist wie eine Droge…

…und zudem schließt er nicht richtig, was mir damals gar nicht so aufgefallen ist, was aber jetzt in HD mehr als offensichtlich ist. Man hat sogar versucht, das mit Schnitten zu kaschieren, was aber nicht immer gelang. Die Pappfelsen in der Mine sind wegen der Dunkelheit nicht ganz so auffällig. Immerhin punktet die Episode mit O’Neills üblicher Coolheit und Daniels egoistischem Auftreten. Und zudem wird näher auf Naquadah eingegangen. Insgesamt ist die Folge durchaus ausgewogen.

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2×06: Die Rückkehr des Thor

Auch diese Folge kann als eines der Highlights bezeichnet werden.

Hier kommt es zum ersten Kontakt mit den Asgard, wobei man deren wahre Gestalt sieht – und auch ihre Macht, was vor allem in HD eindrucksvoll rüberkommt. Zudem hat man hier endlich auch einen anderen Goa’uld außer Apophis gesehen. Von einigen hatte man zuvor schon gehört, hier aber wird ein Konkurrent direkt eingeführt. Und der trägt auch noch die Horus-Masken aus dem Kinofilm. Okay, das liebe Geld für die Morpheffekte fehlt immer noch, weswegen man beim Aufklappen der Masken mal eben dezent wegschwenkt. Das ist mir übrigens schon damals negativ aufgestoßen.

Nichtsdestotrotz eine gute Folge, auch wegen der Einführung von Heru’ur.

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2×07: Trojanische Kugel

Eine etwas durchwachsene Folge, auch wenn die Idee einer zum Leben erwachenden Kugel sicher etwas für sich hat. Aber das täuscht halt nicht darüber hinweg, das es mal wieder eine Basisfolge ist und O’Neill mal wieder als Leidtragender herhalten muss.

Und natürlich muss die Entschärfung in letzter Sekunde erst gelingen. Wenigstens hält sich Stargate nicht zu sehr mit Erklärungen auf. O’Neill ist am Ende geheilt – Ende. Das sollte ein Markenzeichen werden und die Folgen auch später noch auszeichnen.

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2×08: Der verlorene Sohn

Eine erneute Rückkehr nach Chulak, wobei der Trick mit dem überwinden des Stargates erneut variiert werden muss.

Die Folge ist dabei besser als eine ähnliche (Cassandra) aus Staffle 1, denn hier wird das Thema, das Kinder als Waffen eingesetzt werden, etwas besser aufgearbeitet. Vor allem ist man mit dem Leid von Teal’cs Familie auch sofort mittendrin. Nette Anektdote am Rande: Die meisten von Apophis’ Truppen waren an Bord der zerstörten Schiffe und er ist geschwächt. Aber ob das wirklich der Grund für das leichte Spiel der Schlangenwachen war?

Überdies ist die ganze Sache um Tealc’s Frau auch absolut unnötig. Sie hat einen anderen geheiratet, da Teal’c nicht da war. Da es den Produzenten wichtig scheint, ihre Hauptcharaktere als Single darzustellen (ein Schicksal, das auch Daniel bald ereilen sollte), wäre das ja ein perfekter Moment für Teal’c gewesen. Aber so darf seine Frau zu ihm zurückfinden und ihr neuer Mann das Team verraten – sowas von unnötigem Klischee…

Trotzdem eine gute Folge, die vor allem der Mythologie der Serie hilft….

TZN-Rewatch: "Stargate SG-1, Staffel 2, Teil 1" 10

2×09: Sha’res Rückkehr

Eine sehr starke Folge gibts gleich im Anschluss. So wird nicht nur Sha’res Missbrauch thematisiert (Vaitiare Bandera war wirklich schwanger, Vater war Michael Shanks), sondern mit Erick Avari kehrte auch ein Darsteller aus dem Kinofilm zurück.

Dazu gab es gleich zwei Goa’uld, die auf Abydos für Ramba Zamba sorgten. Sogar eine Morph-Sequenz gibt es endlich zu sehen, als Teal’c den Horus-Helm abnimmt. Ein paar Folgen vorher hatte man das noch nicht gezeigt (ob das CGI inzwischen besser war?). Und das langsame Objekte den Schild durchbrechen kennt man aus einer anderen populären Science-Fiction-Serie. Auf Abydos geht es also gut ab, auch wenn man sich vielleicht fragen kann, was nun mit den Bewohnern passiert, immerhin ist Heru’ur nicht wieder abgeflogen.

Doch auch auf der Erde gibt es eine spannende Handlung. Zum einen lernen wir Sams Vater kennen, der eine Karriere für sie im Sinn hat, dem sie aber die Wahrheit nicht sagen kann. Zum anderen ist da noch ein Reporter, der vom Stargate weiß und ermordet wird. Das alles is einfach grandios und legt weitere Grundlagen für später. Da verzeiht man auch, das wie in Origins die Sicht aus dem Fenster nur eine projizierte Leinwand ist (in HD gut zu sehen). Aber es ist ja auch erst 1998 und nicht 2018 (gell, Origins?).

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2×10: Insekten des Todes

Ein Teammitglied, das sich mit etwas infiziert? Klingt vertraut? Ja, das ist es, denn es ist mal wieder eine “Krankheitsfolge”. Und warum braucht Jack zu Beginn so lange zum Schießen?

Okay, mit den Insekten hat man etwas Abwechslung reingebracht, das Prinzip ist aber dasselbe und auch das Kind, das unserem Helden hilft, ist ein Klischee. Das einzig Positive hier ist das Auftauchen von Maybourne, der hier mal wieder den Badass raushängen lassen darf. Und auch die Goa’uld-Larve ist ganz nett (und noch kein CGI), aber das wars es auch schon. Ansonsten hat wohl auch kaum jemand daran Zweifel, das unserem Helden die Heilung gelingt, oder?

Am Besten schnell weiter.

TZN-Rewatch: "Stargate SG-1, Staffel 2, Teil 1" 8

2×11: Die Tok’ra Teil 1

Nach einer etwas durchwachsenen Folge geht es wieder mit einer Besseren weiter – denn diesmal werden die Tok’ra aufgesucht (Respekt, ich habe die getarnten Tok’ra im Sand wirklich nicht gesehen).

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Ein Verräter bei den Tok’ra? (MGM/Amazon)

Natürlich ist auch diese Folge wieder eine Charakterstudie. So geht es in der Nebenhandlung um Sams Vater und das Martouf und Sam mal ein Paar waren ist irgendwie auch etwas Klischee. Nichtsdestotrotz tut die Folge viel für die Mythologie, präsentiert uns eine ältere Sarah Douglas (Superman 2) und macht durchaus Laune. Selbst die Tunnel sehen in HD heutzutage immer noch ordentlich aus.

TZN-Rewatch: "Stargate SG-1, Staffel 2, Teil 1" 2

Melissa Navia und Celia Rose Gooding über “Star Trek: Strange New Worlds”, Staffel 2

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Während das deutsche Fandom die FedCon zelebrierte, fanden in den USA mehrere Press-Junkets statt, um für die kommende zweite Staffel von “Strange New Worlds” zu werben. Die Schauspieler:innen der Serie stellten sich einem Marathon an Interviews. Unser Partner TrekMovie.com hatte mehrmals die Gelegenheit, mit dem Cast zu sprechen.

Produktionsdesigner Dave Blass und Regisseur Jonathan Frakes im Interview

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Produktionsdesigner Dave Blass und Regisseur Jonathan Frakes im Interview ("Star Trek: Picard")
Produktionsdesigner Dave Blass und Regisseur Jonathan Frakes im Interview ("Star Trek: Picard")

Für die dritte Staffel von “Star Trek: Picard”, die während der Pandemie in Produktion ging, war die Brücke einer “Enterprise D in Museumsqualität” gebaut worden, um die finalen zehn Folgen der Serie so “cineastisch wie möglich” zu gestalten. Variety.com interviewte Regisseur Jonathan Frakes und Produktionsdesigner Dave Blass zur ihren Abenteuern am Set.

“Star Trek: Infinite” — Paradox kündigt neues Globalstrategiespiel an

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Artwork für "Star Trek: Infinite" (Paradox Interactive)
Artwork für "Star Trek: Infinite" (Paradox Interactive)

Es gibt vielleicht bald schon neues PC-Spiele-Futter. Publisher Paradox Interactive will am 16. Juni ein neues Strategiespiel vorstellen, das im 24. Jahrhundert angesiedelt sein wird.

Patrick Stewart hofft auf einen “abendfüllenden Film” mit Jean-Luc Picard

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Sir Patrick Stewart
Sir Patrick Stewart

Die Kollegen Tony Ruiz und Daniel Montgomery von Goldderby.com hatten kürzlich die Gelegenheit, mit Patrick Stewart ein 20-minütiges Interview zu führen. Darin resümierte er über die dritte Staffel von “Star Trek: Picard”, erzählte von Zweifeln, die er im Vorfeld gehegt hatte, und über Hoffnungen auf weitere Abenteuer mit Jean-Luc. Über eine Wiedervereinigung der TNG-Besetzung hatte er sich seinerzeit wirklich erst gefragt: “Soll ich das wirklich machen?”

Anson Mount & Rebecca Romijn über ihre Charaktere in “Strange New Worlds”

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Unser Partner TrekMovie.com nahm an einem der Presse-Junkets zur zweiten Staffel von “Star Trek: Strange New Worlds” teil und interviewte die Hauptdarsteller:innen der Serie. Die Langfassung ihres Gesprächs mit Anson Mount (Captain Christopher Pike) und Rebecca Romijn (Erster Offizier Una Chin Riley, Nummer Eins) ging gestern online. Darin unterhalten sie sich über Charaktere, über kommende Episoden und insbesondere über das Crossover mit “Lower Decks”. Hier unsere Übersetzung. Achtung, Spoiler.

Rezension: “Daevabad 3 – Das Imperium aus Gold”

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Der dritte Band der Daevabad-Trilogie.

Inhalt (Klappentext)

DAEVABAD IST GEFALLEN! Nachdem die Stadt durch eine brutale Eroberung ihrer Magie beraubt wurde, müssen die Anführerin der Nahid, Banu Manizheh, und ihr wiederauferstandener Heeresführer Dara versuchen, ihr zerrüttetes Bündnis zu kitten und ein zerstrittenes, kriegerisches Volk zu einen. Doch der Blutzoll des Angriffs auf die Stadt und der Verlust seiner geliebten Nahri haben die schlimmsten Geister aus Daras dunkler Vergangenheit entfesselt. Um sie auszulöschen, muss er sich unangenehmen Wahrheiten stellen und sich der Gnade derer ausliefern, die er einst als Feinde betrachtete. Nahri und Ali, die nur knapp mit dem Leben davongekommen sind und nun im Reich der Menschen Unterschlupf gefunden haben, müssen ebenfalls schwierige Entscheidungen treffen. Während Nahri in ihrem geliebten Kairo versucht, Frieden zu finden, wird sie von dem Wissen verfolgt, dass ihre treuesten Freunde und das Volk, das sie als Retterin betrachtet hat, einem neuen Tyrannen ausgeliefert sind. Auch Ali muss sich im wahrsten Sinne des Wortes seinen inneren Dämonen stellen, denn seine Verbindung zu den Mariden geht tiefer als gedacht.

Kritik

Der dritte Band von Daevabad bringt, wenig überraschend, die Story um Nahri zu einem Abschluss. Wenn wir uns an das Ende des letzten Bandes erinnern, dann wissen wir, das Daevabad in einem blutigen Massaker gefallen ist. Nahri und Ali sind entkommen, haben aber die Magie mitgenommen. Und während des ganzen zweiten Bandes hatte man sich vor Spannung beim Umblättern verzehrt. Denn während Ali seine Rebellion plante, und auch Dara seinen Angriff, hatte man irgendwann einfach gehofft, die beiden würden sich zusammentun. Am Ende stand dann ein fieses Cliffhanger-Ende und wie es bei guten Geschichten so ist, manches will man sich aufheben, Vorfreude und so. Deswegen hat es auch etwas gedauert, bis ich mich an diesen Band ‘gewagt’ habe.

Rezension: "Daevabad 3 - Das Imperium aus Gold" 23

Eines vorneweg: enttäuscht wurde ich nicht. Dennoch ist der dritte Band von Daevabad der schwächste in der Trilogie. Das liegt zum einen daran, das Ali und Nahri zunächst gestrandet sind. Nach einem Abstecher in der Menschenwelt landen sie in Ta Ntry und müssen erstmal eine Armee aufbauen, immerhin kann man nicht allein einfach so zurückschlagen. Vor allem am Anfang wird sich hier also sehr viel Zeit für die Charaktere genommen.

Das ist nicht schlecht und funktioniert auch, vor allem, weil man halt auch die Beweggründe immer gut nachvollziehen kann. Die beiden haben viel durchgemacht und nähern sich nun langsam an. Später kämpfen sie bei Hofe um Verbündete und ja, auch hier gibt es politische Intrigen. Die sind aber weit von denen aus den ersten Bänden entfernt. Das Ganze kommt nicht ganz ohne Opfer daher und es gibt durchaus noch die ein oder andere überraschende Wendung, daher soll hier auch nicht zuviel gespoilert werden. Die Sogwirkung, unbedingt weiterlesen und auf die nächste Seite blättern zu wollen, stellt sich in diesem Band aber erst gegen Ende beim großen Finale ein.

Auf der anderen Seite haben wir unsere Eroberin Manizeh, die sich wie der nächste neue Tyrann aufführt. Dass das nicht lange gut gehen kann und sich vor allem auch Dara schließlich gegen sie wendet, kann man als Leser an einer Hand abzählen. Ebenso wie hier das Klischee bedient wird, das Manizeh Dara wieder versklavt. Das war halt dann doch auf beiden Seiten zu vorhersehbar.

Dafür gibt es aber auch wieder gut ausgearbeitete Nebencharaktere, die sich schnell ins Herz des Lesers arbeiten. Hinzu kommt noch ein sehr explosives Finale, das sich sicher auch auf der Leinwand gut machen würde. Und zumindest hier auch noch einige Überraschungen zu bieten hat. Mit 800 Seiten ist die Geschichte auch wieder ordentlich, wobei das Finale in der Gesamtübersicht dann doch eher schnell abgehandelt wird.

Zu Ende ist die Story aber noch nicht, denn es wird noch einen vierten Band geben. Der wird aber wohl, wie es meistens so ist, wenn erfolgreiche Trilogien fortgeführt werden, nur aus Kurzgeschichten bestehen, die wohl die Vorgeschichte erzählen. Dennoch darf man sicherlich auch hier gespannt sein.

Rezension: “Star Wars – Kopfgeldjäger: Showdown auf der Vermillion”

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Ein weiterer neuer Star Wars-Band bei uns im Review.

Inhalt (Klappentext)

DENGAR ÜBERNIMMT DIE FÜHRUNG In der Unterwelt tobt ein blutiger Machtkampf, der von Crimson Dawn angezettelt wurde. Bei dem Versuch, in die Vermillion, das Festungsflaggschiff von Crimson Dawn, einzubrechen, um Cadeliah – die Erbin von zwei Syndikaten – zu befreien, führt Dengar die Kopfgeldjäger-Crew von T‘onga geradewegs in eine Falle! Ein Kampf auf Leben und Tod gegen die Ritter von Ren entbrennt.

Kritik

Nachdem ja aus der Crimson Dawn-Storyline zuletzt ganz viel Tempo rausgenommen wurde (was ich ja immer wieder bemängelte), geht es jetzt zumindest in weiteren Tröpfchen mit dieser Story weiter. Zeichnungstechnisch ist man zwar meistens recht solide unterwegs, so ganz ist man aber nicht auf dem Niveau von Superheldencomics, die ja immer noch eine gute Referenz sind. Dennoch sind die Zeichnungen nicht ganz so detailliert, da auch viele einfarbige Flächen vorherrschen. Wenn etwa Q’ira nicht mal mehr ansatzweise an ihr Filmpendant erinnert, gibt einem das zu denken. Das ist jetzt durchaus gewöhnungsbedürftig aber auch nicht so überbordend wie in anderen Comics, man hat bei Star Wars aber auch schon anderes gesehen. Immerhin können die Emotionen der Charaktere noch gut in den Gesichtern abgelesen werden.

Rezension: "Star Wars - Kopfgeldjäger: Showdown auf der Vermillion" 24

Storytechnisch steht der titelgebende Sturm auf die Vermillion an, bei dem die Kopfgeldjäger um T’onga gegen die Ritter von Ren kämpfen. Das Ganze ist sogar recht ansehnlich umgesetzt und die Kampfszenen nehmen hier nicht überhand, es gibt also zwischendrin immer noch Zeit für Text. So setzt man Kämpfe eigentlich stimmungsvoll um (wenn nun nur die Zeichnungen etwas detaillierter wären).

Doch das ist ja nur der Actionanteil, der Band lebt zu einem Großteil noch von Charakterszenen. Da ist das Treffen von Cadeliah und T’onga sicher eines der Highlights, wenn auch nicht überragend. Denn das sie sich Crimson Dawn angeschlossen hat, weiß man als Leser eigentlich schon. Und das war es eigentlich auch schon mit der großen Crimson-Storyline, was wieder etwas enttäuschend ist.

Viel besser kommt da die Nebengeschichte um Vokarah daher. Obwohl diese nämlich den Nexu von T’ongas Frau tötet, wollte sie das eigentlich nicht und bekommt die gleichen Schuldgefühle wie diese. Da sie sich dann auch noch verraten fühlt, greift sie zum nächsten Putsch und das man dies alles nachvollziehen kann ist schon eine reife Leistung für einen Bösewicht-Charakter.

Da kommt Dengar eher ein bisschen schlechter weg, der hier einfach seine Sache bzw. sein Spiel durchzieht. Zwar versteht man auch seine Beweggründe, aber so langsam fällt halt auf, das man die Kopfgeldjäger aus Episode V irgendwie immer noch in eine Gruppe zusammengeworfen hat (Bossk, 4-Lom, Zuckuss). Klar, die kennen die Fans, aber ob die Truppe das derart lange durchzieht? Immerhin bleibt man hier den Legends treu, denn dort war das auch schon so gewesen.

Dann ist da natürlich noch Tasu Leech, den man aus Episode VII kennt und der hier auch ein wenig Charakter-Time spendiert bekommt. Er muss ja immerhin noch der Anführer werden, der er in Episode VII ist und das ist zumindest schon ansatzweise hier erkennbar und gehört zu den gelungeneren Szenen, auch wenn ich dem Charakter bislang nur wenig abgewinnen kann.

Und dann gibt es da noch den Nebenschauplatz um Beilert Valance, der seinen Platz im Imperium finden will. Zunächst fällt hier auf, das die Übersetzung der Ränge wieder an früher angepasst wurde. So heisst es jetzt im Deutschen wieder “Leutnant”. Das war zwar in den Filmen auch schon so, in den letzten Jahren haben sich aber, nicht nur in den Serien, auch in den Büchern, die englischen Bezeichnungen durchgesetzt (Lieutenant). Daher wirkt das schon etwas verstörend.

Nett ist aber immerhin, dass Beilert als Held gilt und von Frauen angehimmelt wird. Ein Aspekt, den man so in Star Wars eigentlich noch nicht kennt und der mal etwas frischen Wind reinbringt. Vaders fast schon witziger Cameo am Schluss ist da nur das I-Tüpfelchen.

“Strange New Worlds”: Cast-Interviews

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Diverse US-amerikanische Fanseiten und Medienvertreter nahmen kürzlich am Press-Junket zur Serie “Star Trek: Strange New Worlds” teil und stellten dem Cast der Serie haufenweise Fragen.