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Staffel 4, ein Minitrailer
Voivod
Beitrag 10. Apr 2021, 15:18
Beitrag #1


Admiral
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https://youtu.be/wQ6HOVZM0p0

Kommt Ende Jahr. Jaaaa, wir werden gucken und motzen. "TOGETHER!"... *in Schmalz ersauf*

"Picard" kommt leider erst nächstes Jahr. Immerhin mit Q. smile.gif Da freue ich mich schon drauf, auch wenn die erste Staffel gar nicht rund war. Aber da ist noch nicht Hopfen und Malz verloren, imo.

L√∂sungsvorschlag, um Disco mehr Klasse zu verleihen: Grudge wird Captain oder zumindest Br√ľckenoffizier mit 20 Minuten Screentime pro Folge.

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 10. Apr 2021, 15:24
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Lex
Beitrag 10. Apr 2021, 20:00
Beitrag #2


Vice Admiral
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Und Brennschinken entwickelt eine Katzenhaarallergie und muss deshalb noch häufiger heulen...

Ich habe ja echt gar keinen Bock, mir diesen Mist noch weiter anzuschauen. Aber nat√ľrlich werde ich es doch tun. Und meckern.
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Adm. Ges
Beitrag 11. Apr 2021, 11:54
Beitrag #3


Fleet Admiral
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Wie sang Kylie einst so schön? "Your Disco needs you!"

Insofern gilt auch f√ľr mich: Dranbleiben. Im Gegensatz zu Anderen gefiel mir Staffel 3 tats√§chlich besser als die beiden Vorg√§nger, auch wenn sie nat√ľrlich inhaltliche M√§ngel aufwies. Immerhin wurde f√ľr Lower Decks gleich die 3. Staffel geordert, w√§hrend wir noch auf die 2. warten.


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Admiral Tom Jay Ges, U.S.S. Europe, NCC-66066
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Voivod
Beitrag 11. Apr 2021, 14:54
Beitrag #4


Admiral
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https://trekmovie.com/2021/04/08/star-trek-...for-best-drama/

Hey, Disco hat irgend einen Preis gewonnen, weil so viele Schwule, Lesben und andere Alphabetmenschen etc.. mitspielen. Gratulation, aber jetzt könnte doch diese Michelle Paradise den Sessel räumen, denn darum ging's ihr ja. Ziel erreicht! Jetzt könnte jemand den Job machen, der Star Trek mag, SciFi mag und generell was vom Serien machen versteht. Die Frau hatte doch nie eine einzige Folge Star Trek geguckt, bevor sie den Job bekam.
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Aran
Beitrag 11. Apr 2021, 15:35
Beitrag #5


Fleet Captain
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ZITAT(Adm. Ges @ 11. Apr 2021, 12:54) *
Wie sang Kylie einst so schön? "Your Disco needs you!"

Insofern gilt auch f√ľr mich: Dranbleiben. Im Gegensatz zu Anderen gefiel mir Staffel 3 tats√§chlich besser als die beiden Vorg√§nger, auch wenn sie nat√ľrlich inhaltliche M√§ngel aufwies. Immerhin wurde f√ľr Lower Decks gleich die 3. Staffel geordert, w√§hrend wir noch auf die 2. warten.


Angesichts der verschenkten Möglichkeiten in Staffel 3 und dem vermehrten Heuldrang der Figuren sind mir die ersten beiden Staffeln tatsächlich lieber. Ab Hälfte Staffel 2 wurde es IMO mit dem Hang zum Überemotionalen immer schlimmer. Aber wenigstens hatte Staffel 2 noch Pike und die Enterprise. Den Höhepunkt hatte Disco mit der Talos-Folge erreicht. Die war grandios. Danach kam nichts mehr vergleichbar Gutes.

Der Beitrag wurde von Aran bearbeitet: 11. Apr 2021, 15:38


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"One small step for men..." (John Crichton)

ENThusiastischer VOYeur
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Voivod
Beitrag 11. Apr 2021, 23:40
Beitrag #6


Admiral
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ZITAT(Aran @ 11. Apr 2021, 15:35) *
ZITAT(Adm. Ges @ 11. Apr 2021, 12:54) *
Wie sang Kylie einst so schön? "Your Disco needs you!"

Insofern gilt auch f√ľr mich: Dranbleiben. Im Gegensatz zu Anderen gefiel mir Staffel 3 tats√§chlich besser als die beiden Vorg√§nger, auch wenn sie nat√ľrlich inhaltliche M√§ngel aufwies. Immerhin wurde f√ľr Lower Decks gleich die 3. Staffel geordert, w√§hrend wir noch auf die 2. warten.


Angesichts der verschenkten Möglichkeiten in Staffel 3 und dem vermehrten Heuldrang der Figuren sind mir die ersten beiden Staffeln tatsächlich lieber. Ab Hälfte Staffel 2 wurde es IMO mit dem Hang zum Überemotionalen immer schlimmer. Aber wenigstens hatte Staffel 2 noch Pike und die Enterprise. Den Höhepunkt hatte Disco mit der Talos-Folge erreicht. Die war grandios. Danach kam nichts mehr vergleichbar Gutes.


Sehe ich auch so. Staffel 1 war halt neu, hatte deshalb Kredit und hatte Lorca als interessanten Charakter, bis man ihn zum einfältigen Bösling machte. Staffel zwei ging ok los, hatte Pike und hatte ihren Höhepunkt mit der von dir erwähnten Folge.

Seit Mitte Staffel 2 gucke ich nur noch, weil es Trek ist (und der Empress! wub.gif wink.gif ). Diese Fraktion der Zuschauer ist imo gar nicht mal so klein. Ohne den Trekbackground w√§re ich schon lange raus, wie wohl viele. Neben dem √§tzenden Kitsch st√∂ren noch diverse andere Sachen. Aber der Schmalz ist echt zum kotzen, das ist soooo √ľbel, man kann es kaum in Worte fassen. kotz.gif

Bei allem Gemotze sind es aber nur 45 Minuten pro Woche, das schafft man schon. wink.gif
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Adm. Ges
Beitrag 12. Apr 2021, 11:06
Beitrag #7


Fleet Admiral
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ZITAT(Aran @ 11. Apr 2021, 16:35) *
ZITAT(Adm. Ges @ 11. Apr 2021, 12:54) *
Wie sang Kylie einst so schön? "Your Disco needs you!"

Insofern gilt auch f√ľr mich: Dranbleiben. Im Gegensatz zu Anderen gefiel mir Staffel 3 tats√§chlich besser als die beiden Vorg√§nger, auch wenn sie nat√ľrlich inhaltliche M√§ngel aufwies. Immerhin wurde f√ľr Lower Decks gleich die 3. Staffel geordert, w√§hrend wir noch auf die 2. warten.


Angesichts der verschenkten Möglichkeiten in Staffel 3 und dem vermehrten Heuldrang der Figuren sind mir die ersten beiden Staffeln tatsächlich lieber. Ab Hälfte Staffel 2 wurde es IMO mit dem Hang zum Überemotionalen immer schlimmer. Aber wenigstens hatte Staffel 2 noch Pike und die Enterprise. Den Höhepunkt hatte Disco mit der Talos-Folge erreicht. Die war grandios. Danach kam nichts mehr vergleichbar Gutes.


In der Tat, Pike war toll! Bei mir √ľberstrahlt aber das grottige Finale der Staffel einfach alles, was zuvor erreicht wurde, wodurch sie f√ľr mich so derma√üen negativ (nach)wirkt. Dieser komplette Reset st√∂rt mich einfach derma√üen. Die M√§ngel an der 3. Staffel ertrage ich einfach besser, bzw. bin ob der Heulorgien von Burnham einfach in den Zynismus abgedriftet. Darum ja auch meine Version des Serientiltels: "Star Trek: Burnham cries" (oder "Burnhams Tears").


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MP
Beitrag 13. May 2021, 20:49
Beitrag #8


Commander
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Ich verstehe nich warum sich soviel √ľber Burnham und das Emotionale aufregen, ich hab schon woanders gelesen "Star Trek: Die Burnham Show". Mittelpunkt ist halt nicht ein bestimmter Captain sondern Burnham, mal ein interessanter Wechsel von den bisherigen Serien. Eine gute Abwechslung ist auch, dass bei Discovery geliebt und emotional gelitten wird, die liebe zwischen Troi und Rieke bzw. Worf in TNG war ja auch recht flach dargestellt.


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Strassid2
Beitrag 19. Jun 2021, 20:27
Beitrag #9


Lt. Commander
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ZITAT(MP @ 13. May 2021, 21:49) *
Ich verstehe nich warum sich soviel √ľber Burnham und das Emotionale aufregen, ich hab schon woanders gelesen "Star Trek: Die Burnham Show". Mittelpunkt ist halt nicht ein bestimmter Captain sondern Burnham, mal ein interessanter Wechsel von den bisherigen Serien. Eine gute Abwechslung ist auch, dass bei Discovery geliebt und emotional gelitten wird, die liebe zwischen Troi und Rieke bzw. Worf in TNG war ja auch recht flach dargestellt.

Erkläre ich dir gerne:
Aufgrund der massiv gek√ľrzten Staffeln fallen s√§mtliche Episoden weg, die andere Charaktere als die Hauptfigur behandeln.
Dass der Captain nicht im Mittelpunkt steht war ja spätestens seit der vierten Staffel Voyager schon der Fall als sich herausgestellt hat, dass folgen mit dem Doktor und Seven ziehen und Janeway teilweise zum Nebencharakter in ihrer eigenen Serie gemacht wurde.
Da aber jede Staffel Voyager zu der Zeit 26 Folgen hatte kamen auch mal andere Charaktere an die Reihe: Sei es Tom Paris mit einer Holodeckfolge, Chakotay mit einer uns√§glichen Boxer-Folge, f√ľr die sein Hobby einfach mal aus dem Hut gezaubert wurde, oder eine Folge in der tats√§chlich die ganze Crew zusammen spielte. Worf geh√∂rte nicht zu den drei Hauptcharakteren in TNG und hatte trotzdem eigene Episoden, die seinem Charakter mehr Tiefe verliehen als quasi jedem Discovery-Nebencharakter, gleiches gilt f√ľr Troi oder LaForge, von den Nebencharakteren aus DS9 m√∂chte ich gar nicht erst anfangen.
Die Serien bezogen sich zwar meistens auf einen Captain und ein-zwei andere Personen, aber nie wurden andere Charaktere so sehr auf ein Minimum heruntergeschraubt wie bei Discovery. Hier wird sich nicht einmal ansatzweise die M√ľhe gemacht, der Br√ľckencrew etwas wie Tiefe zu geben. Detmer oder Owo hatten mal kleine Momente in Folgen, die beiden Herren (deren Namen ich nicht mal mehr kenne) nicht mal das. Ausnahmen waren eigentlich nur Airiam und dann auch nur weil sie in der Folge sterben musste und das ja so viel "emotionaler" war als wenn man ein Redshirt sterben l√§sst und bei Nhan, ironischerweise auch in der Folge in der sie sich dann von der Crew verabschiedet hat. Das liegt √ľbrigens daran, dass die Staffeln nur noch halb so lang sind. Da gibt es nun keine Zeit mehr den Charakteren mehr Zeit zu geben, irgendwelche Eigenschaften zu entwickeln, die man nicht von Anfang an schon merkt. Das ist bei der einen oder anderen Person nicht so schlimm, weil ich mir denke lieber einen Randcharakter als einen Harry Kim. √Ąrgerlich hingegen ist es aber weil Discovery sich ja mehr oder weniger offiziell als die diversteste Trek-Serie bezeichnet und dann haben wir einen Charakter, der von einer nicht-bin√§ren Person gespielt wird und einen Charakter, der von einer Trans-Person gespielt wird und die beiden Charaktere haben keinerlei Tiefe bekommen au√üer, dass sie nicht-bin√§r/trans sind, sich lieben, und eine von den beiden super schlau ist. Effektiv kam in Season 3 n√§mlich nichts Weiteres dazu. W√ľsste ich die n√§chste Staffel hat 26 Folgen dann w√ľrde ich sagen ich w√ľrde liebend gern mehr √ľber die beiden, sowie √ľber den Rest der Crew erfahren, aber ich denke nicht, dass sich pl√∂tzlich die Anzahl der Folgen verdoppeln wird, weshalb ich f√ľrchte, dass hier wieder irgendwas sprunghaftes, halbgares dabei raus kommt.

Diese mangelhafte/ausgesetzte Charakterentwicklung ist √ľbrigens nicht nur bei Discovery so sondern auch in der Picard-Serie, als es nicht mal mehr f√ľr einen Epilog gereicht hat:
- Narek war plötzlich doch ganz nett und ist am Ende einfach verschwunden.
- Seven und Raffi sind ineinander verliebt obwohl sie in der Serie vorher quasi kein Wort gewechselt haben?
- Jurati ist bei den Anderen und muss sich nicht wegen Mordes verantworten? Keine Ermittlungen? Nichts?

Das sind alles Punkte, die einfach geklärt werden könnten, wenn es mehr Episoden bzw. Interesse an den Charakteren gäbe.

Das "Die Burnham Show" kommt nicht daher, dass sie im Mittelpunkt steht, sondern, daher, dass sie wirklich jegliche Situation im Alleingang l√∂st. Picard konnte das nicht, Sisko konnte das nicht, Archer konnte das nicht und Janeway bzw. Seven und der Doktor konnten das auch nicht. Burnham ist auf jeder Au√üenmission dabei und rettet alleine den Tag, Burnham allein ist der Dreh- und Angelpunkt galaktischer Politik (Season 1 beginnt und beendet sie einen Krieg), rettet alles Leben in der Galaxie (Season 2) und in Season 3 wird wieder die Galaxie gerettet (Befehle sind etwas f√ľr Weicheier, wenn man doch Recht hat!). Der Rest der Crew hat quasi bestenfalls unterst√ľtzenden Anteil bei ihren (und zwar nur ihren) Pl√§nen oder ist, alternativ, damit besch√§ftigt, sich besorgt zu zeigen (Stamets), antrieblos abzuwarten (Saru), √ľberdreht zu sein und in wichtigen Momenten zu versagen (Tilly), etc.
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Lex
Beitrag 20. Jun 2021, 14:27
Beitrag #10


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Joa, das fasst es sehr gut zusammen.
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Adm. Ges
Beitrag 22. Jun 2021, 23:33
Beitrag #11


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Auch wenn ich es inhaltlich √§hnlich sehe, so zieht ein Argument nun wirklich √ľberhaupt nicht: Das der halbierten Staffel. Es ist Aufgabe der Autoren die Figuren mit Leben zu f√ľllen. Dazu sind sie entweder nicht willens, oder nicht in der Lage.

Dass man auch mit 13 (oder weniger) Folgen tiefgehende Charakterentwicklungen zeigen kann, beweisen doch so einige Serien, z.B. "13 Reasons why/Tote M√§dchen l√ľgen nicht". Auch klassisches Star Trek l√§sst sich wunderbar in Staffeln aus 13 Folgen entwickeln, wie "The Orville" zeigt.


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Lex
Beitrag 23. Jun 2021, 08:18
Beitrag #12


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Klar, das geht. Sehr gut sogar. Sie machen es aber nicht. Oder sie k√∂nnen es nicht, was ich f√ľr wahrscheinlicher halte. Ein Gro√üteil der Laufzeit wird genutzt, um die gro√üe, staffel√ľbergreifende Storyline voranzutreiben, f√ľr die sich kaum einer wirklich interessiert. Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung, was in der zweiten Staffel los war. Irgendwas mit roten Engeln und Zeitreisen, und irgendjemand hat geheult, immer. Erste Staffel? Ein bekloppter Klingonenkrieg, oder so. Ich wei√ü es echt nicht mehr. In der dritten Staffel dann der gro√üe Reboot, verhei√üungsvoll! Ergebnis: Die Suche nach der (schwachsinnigen) Ursache einer gro√üen Katastrophe. Aufkl√§ren kann das NUR eine 900 Jahre alte, heulende Befehlsverweigerin. Kennt man ja.

Was man nicht kennt: Die Crew. Bei den anderen Trekserien kannte man nach 2-3 Folgen jeden einzelnen F√ľhrungsoffizier mit Namen. Sp√§testens nach einer Staffel hatte jeder mal eine eigene Episode. Bei STD: Work in Progress. Und genau daf√ľr w√§ren zehn zus√§tzliche Episoden nett. Einfach mal den Handlungsstrang vergessen und etwas Zwischenmenschliches bringen, hat Enterprise in der dritten Staffel ja auch gemacht. Und ja, ich bin so tief gesunken, ENT als gutes Beispiel zu nehmen.

Ja, gute Serienschöpfer schaffen Charaktermomente und interessante Storys auch in 10 Folgen pro Staffel, oder gar noch weniger, frag mal die Briten. Die Burnham-Show gehört halt leider nicht dazu.
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Voivod
Beitrag 23. Jun 2021, 09:27
Beitrag #13


Admiral
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^Klar können sie es nicht. V.a. Michelle Paradise die Chefin ist eine Null.

Zur "Verteidigung" muss man aber sagen, dass neue Trek-Serien klassischer "check all the boxes"-Stoff sind. Alles muss rein, weil jede Fangruppe ihren Kram sehen will. Action, Kontinuit√§t, typischer Trekkietechnobabble, gaaaanz grosse Gef√ľhle, sch√∂ne Schiffchen, Romanzen, woke stuff wie Diversity und Inklusion, Trekmoral... Da bleibt nicht mehr viel Zeit f√ľr Belanglosigkeiten wie Story und Charakterentwicklung! laugh.gif Hauptsache alles abgedeckt. Darum ist Disco auch so ein √ľberladenes, gehetztes Durcheinander. What a mess! laugh.gif Von allem ein bisschen, aber nix richtig.

Die Macher m√ľssten das nat√ľrlich nicht wirklich tun, aber anders geht's wohl nicht, sonst wird randaliert. Andere Serien haben aber viel mehr Freiheiten, muss man bei aller Kritik schon zugeben. Trek ist mittlerweile "eng" geworden. Nix mehr mit "unendlichen Weiten", eher das Gegenteil. Nat√ľrlich k√∂nnten f√§hige Leute trotzdem eine anst√§ndige Serie basteln, aber mit den St√ľmpern, die jetzt am Ruder sind, habe ich da wenig Hoffnung. Und ja, mittlerweile denke ich, dass die Schauspieler auch Mitschuld haben. Ein paar von ihnen haben das Charisma eines vollen Aschenbechers. Martin-Green z.B. ist einfach keine so tolle Schauspielerin, imo.

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 23. Jun 2021, 09:53
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Strassid2
Beitrag 23. Jun 2021, 20:02
Beitrag #14


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ZITAT(Lex @ 23. Jun 2021, 09:18) *
Ein Gro√üteil der Laufzeit wird genutzt, um die gro√üe, staffel√ľbergreifende Storyline voranzutreiben, f√ľr die sich kaum einer wirklich interessiert.

Bei den staffel√ľbergreifenden Handlungen hatte ich irgendwann in Staffel 2 die Meinung, dass das eigentlich typischer Einzelepisoden-Stoff zu TNG-Zeiten w√§re und ich habe mir jetzt nochmal in Erinnerung gerufen, was denn die gro√üen Storylinien der ersten drei Staffeln waren (mir ist das tats√§chlich auch entfallen) und ich bleibe bei der Meinung:
Die erste H√§lfte der ersten Staffel war ja der "Krieg" gegen die Klingonen. Krieg in Anf√ľhrungszeichen weil davon ja eigentlich gar nichts wirklich zu sehen war. Es wurde immer wieder erw√§hnt aber nicht gezeigt (wof√ľr auch immer das ganze Budget drauf gegangen ist...).
Die zweite Hälfte war dann der Ausflug ins Spiegeluniversum: Das hat DS9 in ab und an mal einer Episode abgehakt und in den Episoden mehr Handlung gehabt als in den Folgen bei Discovery.

Staffel 2 mit diesen Zeitreisen/tödliche KI das wären drei Episoden bei TNG gewesen denn die Geschichte ist nicht interessant genug um sie auf 14 Episoden zu strecken, schon gar nicht weil man alles davon in den letzten Jahrzehnten sowohl in Star Trek als auch in Sci-Fi generell schon so oft gesehen hat.

Staffel 3 war im Prinzip ja eine Anomalie-der-Woche Episode in 13 Teilen.

Staffel 4 hat ja im Trailer wieder eine Anomalie-der-Woche angedeutet, die (mal wieder) alles Leben bedroht. Nach Control in Staffel 2 und dem Kelpianer als Verursacher des Brandes (150 Jahre lang hat kein Wesen in der ganzen Galaxie geschafft, was Burnham in zwei Wochen schafft) haben wir anscheinend genau das Gleiche nur mit einer anderen (sicherlich sehr kreativen und mit Burnham verbundenen) Lösung.

Was ich mit der "mangelnden" Anzahl an Episoden meinte ist, dass es einfach immer so wirkt als hätten wir zwischendrin Episoden verpasst, die nichts zur Haupthandlung der Staffel beitragen.
Wenn man schon nicht auf die tollen staffel√ľbergreifenden Handlungen verzichten m√∂chte dann w√§re den Charakteren ja schon gut gedient, wenn auch mal jemand au√üer Burnham die Handlung voran bringt. Aber dann kommen wieder die verr√ľcktesten Begr√ľndungen, warum gerade sie auf eine Au√üenmission muss, warum gerade ihre verweigerten Befehle genau richtig sind, warum gerade ihr immer der Gedanke kommt, der zur L√∂sung f√ľhrt. Es musste in Staffel 1 nat√ľrlich so sein, dass Lorca und Georgiou aus dem Spiegeluniversum quasi besessen von Burnham sind. Es musste in Staffel 2 sein, dass diese ganze Roter Engel Geschichte nicht einen au√üerirdischen Ursprung hat, nein, es ist nat√ľrlich Burnhams Mutter bzw. sie selbst. In Staffel 3 sind die Vulkanier und s√§mtliche andere Wesen der bekannten Galaxie zu dumm den Ursprung des Brandes herauszufinden. Burnham wei√ü sofort Bescheid, was zu tun ist. Der Rest der Besatzung darf zwar immer etwas rum basteln aber so wirklich was rei√üen k√∂nnen sie nicht.

ZITAT
Die Macher m√ľssten das nat√ľrlich nicht wirklich tun, aber anders geht's wohl nicht, sonst wird randaliert. Andere Serien haben aber viel mehr Freiheiten, muss man bei aller Kritik schon zugeben. Trek ist mittlerweile "eng" geworden. Nix mehr mit "unendlichen Weiten", eher das Gegenteil. Nat√ľrlich k√∂nnten f√§hige Leute trotzdem eine anst√§ndige Serie basteln, aber mit den St√ľmpern, die jetzt am Ruder sind, habe ich da wenig Hoffnung. Und ja, mittlerweile denke ich, dass die Schauspieler auch Mitschuld haben. Ein paar von ihnen haben das Charisma eines vollen Aschenbechers. Martin-Green z.B. ist einfach keine so tolle Schauspielerin, imo.

Ich denke, das ist teils-teils so. Klar, wenn man ein gewisses Grundcharisma mitbringt wie Jason Isaacs, Doug Jones oder Anson Mount, dann √ľbersteht deren Performance auch so manche Schw√§chen der Charakterzeichnung. Bl√∂d ist nur, dass der Rest des Ensembles keineswegs solche profilierten Schauspieler sind.
Am deutlichsten finde ich, dass man das bei Anthony Rapp und Mary Wiseman merkt. Bei beiden fand ich die Charaktere am Anfang gut aufgebaut, zumindest f√ľr eine erste Staffel. Stamets wurde aber, handlungsbedingt, in der zweiten und vor allem in der dritten Staffel immer quengeliger und somit auch nerviger geschrieben, wogegen Rapp nichts machen konnte.
Tilly fand ich in der ersten Staffel auch erfrischend, einfach weil es so einen "lockeren" Charakter in Trek noch nicht gab. Dummerweise dachte wohl irgendwer beim Story schreiben, dass es gut w√§re, wenn man ihre hyperaktive Art einfach noch verst√§rkt und ansonsten den Rest zur√ľck schraubt. Aber irgendwie hatte ich in der dritten Staffel auch das Gef√ľhl, dass das Interesse an Tilly nicht mehr so gegeben war: Mit Adira ist ja ebenfalls ein hochintelligenter, hyperaktiver Charakter eingef√ľhrt worden, der zudem auch noch nicht-bin√§r ist. W√ľrde mich an der Stelle nicht wundern, wenn Tilly in Staffel 4 gem√ľtlich raus geschrieben wird.
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Voivod
Beitrag 24. Jun 2021, 01:04
Beitrag #15


Admiral
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^Die Macher gegeben Tilly sicher auch noch eine Romanze, dann wird der Charakter wieder spannend.

Und auf die Menge Screentime, welche die verliebten Adira und Gray in Staffel 4 bestimmt kriegen werden, freue ich mich schon. Welcher Trekkie steht nicht auf das Techtelmechtel von labilen Teenies. Gibt's ja sonst kaum zu sehen in der Glotze!

Seht's ein, wir sind einfach nicht mehr Zielgruppe der Serie, sp√§testens ab mitte zweiter Staffel. Disco richtet sich an ein anders gestricktes Publikum und hofft auf Quote durch mass appeal. Die alten Fans st√∂ren da nur bei der Party. Die √§lteren Serien waren was f√ľr verschupfte SciFi-Nerds, jetzt ist eine neue Generation am Ruder, es soll eine viel gr√∂√üere Zielgruppe angesprochen werden. Eher so ein j√ľngeres Netflix-Publikum, vermute ich mal.

Die Produzenten machen sich doch nicht mal einen Bruchteil der Gedanken √ľber die Serie, wie es die alten Fans tun. Die sind doch eher genervt von den doofen, v√∂llig verstrahlten Trekkiefreaks, die da immer rummotzen und bl√∂d tun wegen irgendwelchen Details. laugh.gif Wir haben ja noch "Lower Decks" als humoristischen Trost und f√ľr die Nostalgie. Immerhin... wink3.gif Und f√ľr Leute, die den Humor ertragen, gibt's "The Orville" als Trek-Substitut. Und nat√ľrlich "The Expanse" f√ľr SciFi-Elitefans mit Niveau! cool.gif

Ich vermisse B5. Das war echt klasse! Und Stargate. Das war locker-flockig und nahm sich nicht so bierernst, war nicht so verkrampft wie Neotrek. Fr√ľher war manches eben doch besser! ph34r.gif Dazu verfilmt Apple gerade die "Foundation"-Trilogie von Asimov. Halte ich zwar f√ľr v√∂llig verr√ľckt, sich an diesen Stoff ranzuwagen, aber wer weiss. Ausserdem spielt Jared Harris mit. Schauspielerjesus Jared Harris, man stelle sich vor! rock.gif Hat also Potenzial, die Sache. An Budget sollte es auch nicht mangeln. Nur das Warhammer40k-"Eisenhorn"-Projekt halte ich f√ľr noch unverfilmbarer, √§hem. Aber auch daran basteln sie angeblich noch. V√∂llig durchgeknallt! laugh.gif

Es besteht also noch leise Hoffnung f√ľr guckbare SciFi-Serien.

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 24. Jun 2021, 01:40
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