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4.06 - Die Augments / The Augments, Die 1.Triologie geht zu Ende
Die Augments am Ende?
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Adm. Ges
Beitrag 8. Mar 2006, 23:36
Beitrag #1


Fleet Admiral
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Ein besonders freundliches Hallo in die Runde der Leserschaft, denn die Situation in der uns SAT.1 letzte Woche zurückließ war alles Andere als freundlich. Malik kämpfte eine Runde mit Archer, tötete nebenher "Smike" und setzte die Deaktivierung aller Kraftfelder auf der Station in Gang. Alles in allem also (mal wieder) das Worst Case Scenario bevor das "To Be Continued" - oder diesmal zur Abwechslung wieder "Forsetzung folgt" auf dem Bildschirm erscheint und man selbigen dafür gerne eintreten würde.
Diese Woche folgt nun (endlich?) der Tragödie letzter Teil. Brent Spiner zeigt sich noch einmal von seiner besten Seite und sein Charakter Airk Soong tut am Ende noch etwas für die Fans.
Doch zurück zum Anfang. Archer muss den Zentralrechner der Station erreichen, um das Deaktivieren der Kraftfelder zu verhindern. Die Zeit ist knapp und so entscheidet er sich für einen "genialen" Plan...
Währenddessen fliegt der Bird of Prey mit den Augments und Soong an Bord in den klingonischen Raum, um sich vor der Sternenflotte zu verstecken. Malik erklärt Soong, dass Archer tot sei...

Ein komplettes Review zur Folge steht wie immer unter www.stenterprise.de zur Verfügung, diskutieren und bewerten können sie die Folge hier.


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Admiral Tom Jay Ges, U.S.S. Europe, NCC-66066
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IngZahn
Beitrag 19. Mar 2006, 17:53
Beitrag #2


Lt. Commander
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Der letzte Teil der Augment Reihe. Es ist kein grosses Finale mit großem Tamtam. Vielmehr ist es eine Folge, die beschreibt wie ein genialer Wissenschatler von seiner eigenen Kreation hintergagen wird. Im Prinzip das alte "Frankenstein Motiv".
Das die Augments, oder "Verbesserten", keine Befehel von einem einfachen Menschen entgegen nehmen würden, war zwar vorhersehbar aber dennoch interessant anzusehen. Auch, dass die genetischen Monster am Ende versuchen würden eine furchtbare Katastrophe herbeizuführen, passt bestens in das Klischee samtlicher mittelmäßigen Teenie - Horroflime der letzten Jahre. Auch, dass das aller übelste Monster, Malik, kurz vor dem Ende, wenn man schon meint alles währe gelaufen, aus einer dunklen Ecke hervorgesprungen kommt, bedient dieses Klischee bestens. Aber trotz dieser vielen vorhersehbaren Wendungen muß ich sagen, dass dieser Dreiteiler eine sehr Gelungene Idee war.
Die Frage ob man in die genetische Struktur von Menschen eingreifen soll, um sie zu verbessern, wird uns sicher in den nächsten Jahren beschäfftigen. Und wenn man einmal eingreift, wie weit wird man gehen. Wir haben heute schon eine heftige Diskussion um die Forschung an Stammzellen laufen.
Zu dieser Folge fällt mir die DS9 Folge "Dr. Bashir´s Geheimnis" ein. In der am Ende der Admiral sagt, das für jeden verbesserten Julian Bashir ein Khan Sing auf Abruf steht. Und das diese Gefahr einfach zu groß wäre, um sie in Kauf zu nehmen.
Auch die vielen kleinen Anspielungen auf andere Star Trek Folgen und Filme fand ich sehr unterhaltsam. Der Brair Patch, die Botany Bay und natürlich Noonien Songs Androiden.
Aber dazu habe ich noch eine Frage. Hat Akira Song überhaupt richtige Kinder? confused4.gif Den die müßte er ja haben, damit es 200 Jahren später einen Nonien Song geben kann, oder?

Der Beitrag wurde von IngZahn bearbeitet: 19. Mar 2006, 18:52


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Die Schwerkraft und der Papierkrieg.
Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.



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Brühn
Beitrag 19. Mar 2006, 18:49
Beitrag #3


Captain
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IMO der schwächste Teil der Trilogie.
8 Punkte.

Star Trek entdeckt das böse Gen; Malik ist chaotic-evil.
Warum das so ist? Wie können die Augments aggressiver sein, als Menschen, wenn Menschen als Basis genommen wurden, deren Aggressivität aber nicht verändert wurden?
Die Antwort gabs wohl Off-Screen als einer der Charaktere im Lexikon der Gentechnik unter "kinderschuhe" nachschlug.

Wirklich Negativ aufgefallen ist mir nur das kurz bevor es spannend wird, kurz bevor es zur Debatte geht, oder gar erhellenden Momenten kommt, bimmelt irgendein Sack mit dem Zeit- und Taktgefühl einer Mutter (ihr kennt das. Man ist Jung, unerfahren und zum ersten mal ist eines jener mythischen Geschöpfe namens "Mädchen" bei dir zu Hause. Sie nähert sich dir, der Abstand wird immer kleiner!!! und plötzlich kommt die Terrormutter rein und säuselt: Willst du mir deine kleine Freundin nicht vorstellen?).
Das ist nervig und unnötig.
Das mit Enterprise jetzt.

Der Beitrag wurde von Brühn bearbeitet: 19. Mar 2006, 18:53


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Aran
Beitrag 19. Mar 2006, 18:55
Beitrag #4


Fleet Captain
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Vielleicht wurde Arik Soong ja wegen guter Führung entlassen und konnte danach eine Familie gründen. wink.gif Ich denke mal, dass er zur Zeit des 3-Teilers noch keine Kinder hatte. Aber wissen tut das wohl keiner.

Die Folge selbst war wieder ganz nett und bettete sich gut in die Trekhistorie ein. Allerdings bin ich immer noch der Meinung, dass man hier den Konflikt mit den Klingonen hätte forcieren müssen, welcher zu Kirks Zeit ja vehement stattfindet. Sprich: Der Torpedo der Augments auf die Kolonie hätte sitzen müssen. Naja, wenigstens ist die Augment-Geschichte nicht ganz wirkungslos für die Zukunft, wie ein Zweiteiler im späteren Verlauf der Staffel zeigen wird. Qapla! wink.gif

10 Punkte für die Episode und 11 für den 3-Teiler insgesamt.

Der Beitrag wurde von Aran bearbeitet: 19. Mar 2006, 19:00


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VirtualSelf
Beitrag 19. Mar 2006, 21:22
Beitrag #5


Vice Admiral
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Todlangweilig und vorhersehbar mit einem Hauch gequirlte-Kacke-Pathos. Als die NULL-X das Klingonen Schiff an die Leine nahm, bin ich vor Lachen fast vom Sofa gekippt. Mein Gott, auf diese Idee muss man als Drehbuchautor erstmal kommen ... Geil auch wie die kleinen orangenenm Lichter das kleine grüne Licht verfolgten. Sowas hat Tiefgang, das ist Tricktechnik vom Feinsten, das lässt den Zuschauer atemlos nach Luft schnappen. Und dieser geniale Kampf zwischen dem Schurken und seiner Tusse: Action pur! ROFL
naja .. von mir zwei Punkte: für jede Farbe einen!


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kiss your face and touch your skin
I will slide my fingers in
let me show you what I can.


Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.
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Brühn
Beitrag 19. Mar 2006, 21:58
Beitrag #6


Captain
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Ich wollte eigentlich noch mal meinen zentralen Kritikpunkt an der Trilogie aufwerfen und weiter ausarbeiten:

Zuerst einmal muss man anmerken, das jede ernstzunehmende Aussage zur Gentechnik in Enterprise wegen der Faustkampf- und Schiffskampfszenen außen vor bleibt. Zwar gibt es leichte Anspielungen, doch scheinen das eher gezwungene Alibi-Bemerkungen zu sein.
Und man könnte dem Autor nun unterstellen Gegner der Gentechnik zu sein. Denn alle negativen Vorhersagen Archers bezüglich der Augments (Augments=Wahnsinnige, viele Tote) treffen zu. Vor diesem Hintergrund wirkt dann auch der Optimismus von Sing zum Schluss hin eher mitleidserregend.
Die Story ist vielleicht ja aber auch nur die Folge des Trends -der mit der Entwicklung der Möglichkeiten der Gentechnik einherging- für jeden Scheißdreck, von Fett- bis Magersucht (1), von Rote-Augen-Effekt bis Blähungen alle Ursachen und Schuld in der Gentechnik zu suchen.
Grundsätzlich vermisse ich also eine längere Diskussion (mehr als 5 Sätze) über Vor-und Nachteile der Gentechnik, zB zwischen zwei Charakteren wie Sing und Archer. Denn das findet erst gar nicht statt. Es ist fast so als fürchtete sich der Autor davor, doch noch etwas Positives an der Gentechnik zu entdecken.
Wenn der Autor jedoch kein Feind der Gentechnik ist macht es das eigentlich nur noch schlimmer: Dann fürchtet er sich davor eine bestimmbare Position einzunehmen - was dann der Beginn von IndifferentTV wäre. Und dafür ist Star Trek eigentlich nicht bekannt.
Die Szene mit Phlox und seinen (den einzigen?) positiven Äußerungen zur Gentechnik ist in diesem Kontext außen vor. Denn der ist ein Alien und damit eine Außnahme, da nicht Mensch und somit klüger und besser! (Wie ja auch angedeutet wurde "Bei euch hat der Intellekt mitgehalten!").
Und da Malik das böse Gen hat (das wurde in The Simpsons mal als Witz verwendet !!!), wundert es auch nicht, das der kleine Spacenazi sich, sein Gefolge und die Kinderlein am Schluss in die Luft jagt. Das ist auch bequem. Den so ist der Fall abgeschlossen- die Kammer zu den Dokumenten auch, gute Nacht. Archer kann die Luftschleuse wieder zumachen.

Das böse Gen bietet mir als Kritiker aber als Logikfehler auch ganz nette Möglichkeiten.
In bester Fastnachtsschenkelklopfermanier: Spielt ma' an d' Base'paare' sind die Augments tolerab'l! Dreh' am Gen und die Agressionen gähn! *Tatä tatä tatä*

Und so ergiebig das Thema Gentechnik und genetische Veränderungen, beim Tier, bei Menschen oder bei Pflanzen auch war. Bis auf Ansätze ist nichts zu erkennen.
'Verschenktes Potential'³.


(1)Wie neulich ein Bericht im STERN

Edit: eine Portion Deutsch.

Der Beitrag wurde von Brühn bearbeitet: 19. Mar 2006, 22:25


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Ayelbourne
Beitrag 19. Mar 2006, 22:44
Beitrag #7


Captain
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QUOTE
Dazu kommt noch, das Nichtaugments sind grundsätzlich im Recht und man könnte dem Autor unterstellen Gegner der Gentechnik zu sein. Denn alle negativen Vorhersagen Archers (Augments=Wahnsinnige, viele Tote) treffen zu.
Natürlich tun sie das. Schau dir doch die ganze Augment-Geschichte von den Eugenischen Kriegen über Malik bis hin zu Khan mal an. Die sind nunmal agressiv. Diese Agressivität ist durch einen Fehler im Genom bedingt (was von Soong hier ja auch erwähnt wurde), und zieht sich durch diesen gesamten Plot.
Es sind überstarke, intelligente Soziopathen, die für den Tod von 30 Millionen Menschen gesorgt haben. Gesunder Skeptizismus von Seiten Archers ist da mehr als angebracht, denke ich.
Was eine fehlende Aussage bezüglich Gentechnik angeht. Die Gefahren des Ganzen wurden für mich ausreichend dargestellt. Die Vorteile ebenfalls.
Wenn du ne angeregte und ausführliche Diskussion sehen willst, hindert dich niemand daran, die selbst mit Freunden zu führen. Muss denn im TV immer alles haarklein vorgekaut und den Leuten mit dem Vorschlaghammer eingetrichtert werden? Sind wir schon so passive TV-Konsumenten, dass wir uns nun auch die Meinungsbildung von Drehbuchautoren abnehmen lassen?
Mach dir doch mal selber nen Kopf. smile.gif

Battlestar Galactica macht das beispielsweise grundsätzlich so. Keine Wertungen, nur Fakten. Die Zuschauer sollen dazu angeregt werden, selbst weiter über diese Themen zu reflektieren, was wiederum dafür sorgt, dass man sich mit den Episoden auch länger auseinandersetzt als nur bis zum Abspann.


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Brühn
Beitrag 19. Mar 2006, 23:49
Beitrag #8


Captain
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QUOTE (Ayelbourne @ 19. Mar 2006, 22:44)
Natürlich tun sie das. Schau dir doch die ganze Augment-Geschichte von den Eugenischen Kriegen über Malik bis hin zu Khan mal an. Die sind nunmal agressiv. Diese Agressivität ist durch einen Fehler im Genom bedingt (was von Soong hier ja auch erwähnt wurde), und zieht sich durch diesen gesamten Plot.
Es sind überstarke, intelligente Soziopathen, die für den Tod von 30 Millionen Menschen gesorgt haben. Gesunder Skeptizismus von Seiten Archers ist da mehr als angebracht, denke ich.

Was eine fehlende Aussage bezüglich Gentechnik angeht. Die Gefahren des Ganzen wurden für mich ausreichend dargestellt. Die Vorteile ebenfalls.

Wenn du ne angeregte und ausführliche Diskussion sehen willst, hindert dich niemand daran, die selbst mit Freunden zu führen. Muss denn im TV immer alles haarklein vorgekaut und den Leuten mit dem Vorschlaghammer eingetrichtert werden? Sind wir schon so passive TV-Konsumenten, dass wir uns nun auch die Meinungsbildung von Drehbuchautoren abnehmen lassen?
Mach dir doch mal selber nen Kopf. smile.gif

Erstmal ist es interessant das du aus meinem ganzen Post einen Satz rausziehst.

Kommen wir nun zu deinem Kommentar:
Also es hätten doch wenigstens ein paar Augments mehr sein können als Vollzeitarschlöcher.
Außerdem vergisst du, das in Space Seed gesagt wurde (ich kann es nicht glauben, ich argumentiere mit dem Inhalt einer Serie) das die Herrschaft der Augments durchaus auch positives gehabt hätte. DAS ist differenzierte Darstellung, DAS hätte sein können.

Okey, wenn du meinst.
P1: Es sind Massenmörder und Soziopathen.
P2: Aber sie sind ganz doll stark!
Und wenn man laut Sing dieses eine Basenpaar wegnimmt, dann können alle stärker sein. Also eigentlich kein Grund die Arbeiten Sings wegzusperren, sondern vielmehr ein Aufruf: lasst uns die Menschheit verbessern!
(Mich stört jetzt wo ich so darüber nachdenke auch, das der Mensch heute (und In ENT) das "Opfer" seiner Gene ist, so wie es früher Opfer seiner Triebe war.
Aber es gilt doch Homo est animale rationale. Ein DENKENDES Tier! Mehr als die Summe seiner Gene! Neben dem Körper gibt es doch auch einen GEIST!)

(Tja, leider habe ich keine Freunde und muss hier in diesem Forum diskutieren.*)
Zwischen Indifferent und Vorschlaghammer gibt es mehrere Abstufungen, von denen eine für eine Serie erstrebenswert ist: die, die neue Aspekte aufbringt, bei der man eine "Aha-Erlebnis" hat, die mehr macht als nur den üblichen Sermon zu repetieren. Dann denkt man nämlich auch das die Autoren sich Gedanken machen und nicht Dienst nach Vorschrift.

ZU BSG habe ich auch ne Meinung, die gehört hier aber nicht hin.
Aber du kannst sie dir ausmalen, wenn du dir überlegst wie aktiv ich im BSG Unterforum bin. smile.gif

*Selbst wenn ich welche hätte, ich bin der einzige den ich im RL kenne der ENT schaut. Wirklich. Die meisten, einige Halbwissende, die einige Folgen TOS und TNG gesehen haben, haben sich aktiv entschieden das ihnen "Ent nicht so gefällt" und sie es nicht ansehen. Übrigens einer der Gründe warum ich im Forum bin.

Der Beitrag wurde von Brühn bearbeitet: 20. Mar 2006, 00:34


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Adm. Ges
Beitrag 20. Mar 2006, 00:11
Beitrag #9


Fleet Admiral
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IMO war Malik das "Problemkind" - die anderen Augments schienen ja nicht alle so radikal zu sein wie er. Ich denke mal, die anderen sind ihm vor allem gefolgt, weil sie Angst hatten, sie könnten die nächsten sein die ihm im Weg stehen.
Auf jeden Fall war recht früh (IMO schon in der letzten Folge) klar, dass Soong von Malik hintergangen wird. Einige Punkte waren wirklich vorhersehbar.


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Aran
Beitrag 20. Mar 2006, 00:51
Beitrag #10


Fleet Captain
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Mir persönlich wurden in dem Dreiteiler genug Denkanstöße zum Thema Genforschung gegeben. Das Gespräch zwischen Phlox und Archer ging jetzt zwar nicht ne Stunde und hat bestimmte Aspekte nur angerissen, aber mir persönlich reicht das. Gute und schlechte Seiten wurden angesprochen und jeder kann für sich selbst entscheiden, wie er dazu steht.

So ganz helle waren die Augments aber wirklich nicht. Hätten sich die "weniger Radikalen" zusammengetan, wäre eine Überwältigung Maliks sicher kein Problem gewesen und dann hätten sie auch keine Angst haben müssen, die Armen. wink.gif


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IngZahn
Beitrag 20. Mar 2006, 02:03
Beitrag #11


Lt. Commander
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@ Brühn: Die ablehnende Reaktion und die Skepsis von Archer in Bezug auf die Augments war ja durch die Geschichte des Star Trek Universums begründet. Eine Gruppe von genetisch verbesserten Menschen war dafür verantwortlich, dass im eugenischen Krieg zwischen 30 und 35 Mio Menschen umkammen. Allein diese Tatsache rechtferigt die Vorsicht von Archer und seine doch recht aggresive Haltung gegenüber Song. Die Augments hatten das Potenzial "böse" zu sein. Aber nicht nur er allein wußte welche Gefahr die Augments bedeuteten. Dr. Lucas war bereit einem seiner Mitarbeiter beim sterben zu zusehen, nur um sicherzustellen das nicht noch mehr Augments erzeugt werden können. In der Folge von DS9, die ich in meinem vorhergehenden Post erwähnt habe wurde eindeutig gesagt, dass man mit der Vergrößerung der Fähigkeiten auch eine Vergrößrung des Ehrgeiz und des Machtstrebens erreichen kann.
Und das man nicht allzuviel Aufmerksamkeit auf die technisch, biologischen Aspekte der Erzeugung der Augments gelegt hat, schütz die Folge davor mit haarstreubenden, pseudotechnischen Geschwafel in die absolute Unglaubwürdigkeit abzutauchen.

Das man durch diese Folge einen Diskussion über das Für und Wider, der Genforschung starten kann, beweist unsere Diskussion hier.

Und Brühn, ich glaube du hast genug Freunde hier im Forum. wink3.gif

Der Beitrag wurde von IngZahn bearbeitet: 20. Mar 2006, 02:26


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JEAN-LUC
Beitrag 3. Apr 2006, 08:51
Beitrag #12


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Würdiger Abschluss des Dreiteilers. Nett der Insiderwitz am Schluß mit der künstlichen Lebensform.
Allerdings kämpfte die Episode wie unser Vizeadmiral schon richtig bemerkte mit einem gravierenden Problem - sie war vorhersehbar.
Dehalb von meiner Seite 11 Punkte und keinen mehr.


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"Meine Töchter! Traut nur keinem
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Aran
Beitrag 19. Apr 2007, 19:06
Beitrag #13


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Der 3-Teiler hat eine große Schwäche – die Gegner.

Sorry, bei den Augments kann ich keinerlei höheren Intellekt erkennen. Nur 2 (Malik, Persis) haben eine eigene Meinung, der Rest ist Inventar. Desweiteren nervt Malik zunehmend mit seiner Verbohrtheit. Soong hätte viel früher erkennen müssen, dass er nicht mehr Herr der Lage ist.

Während "Cold Station 12" immer noch zu den besten Folgen von Staffel 4 gehört, ist in "Borderland" und "The Augments" einfach zuviel Füllmaterial vorhanden (Orions, gestreckte Verfolgungsjagd in Part 3), was gerade gegen Ende zu Langeweile tendiert.

10 Punkte für das Gesamtwerk (10/13/8)


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Der RvD
Beitrag 19. Apr 2007, 21:38
Beitrag #14


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Bei Teil 3 geb' ich dir da Recht, aber "Borderland" zählt nach wie vor zu meinen Lieblingsfolgen. Die Orion-Sache mag zwar nicht soooo viel mit dem Rest des Plots zu tun gehabt haben, aber herrje: muß sie das? Die Sequenz macht einfach Spaß, nicht zuletzt wegen Brent Spiner, der das ansonsten Enterprise-übliche Gaststarrepertoire Marke "gelangweilt guckend in der Gegend rumstehen" mal so richtig aufmischt.


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Aran
Beitrag 21. Apr 2007, 10:23
Beitrag #15


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Für sich genommen, ist die "Orion-Sequenz" wirklich sehr unterhaltsam, nur wirkt das ganze für mich immer noch so arg losgelöst von der eigentlichen Geschichte. Das hätte IMO in einer Orion-only-Story besser gepasst. Hier merkt man dann, dass der Plot um die Augments zu dünn ist, um 3 Episoden zu füllen.

Aber auf "Borderland" will ich ja gar nicht groß rumhacken. Gut wars ja trotzdem immer noch. Hauptsächlich in der Schlußepisode geht dem Stoff dann aber rapide die Puste aus.


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Der RvD
Beitrag 21. Apr 2007, 13:18
Beitrag #16


Redshirt vom Dienst
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Für eine komplette Folge hat der Orion-Krams nicht genügend Inhalt zu bieten. Hier ist es, was es ist: eine nette Hommage an ein ganz nettes Background-Alien aus den 60ern. Was passiert, wenn man mehr daraus macht, zeigt eine Folge wie "Bound". *grusel*

QUOTE
Hauptsächlich in der Schlußepisode geht dem Stoff dann aber rapide die Puste aus.


Unbestritten.


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Adm. Ges
Beitrag 21. Apr 2007, 21:57
Beitrag #17


Fleet Admiral
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QUOTE (Der RvD @ Sat 21 April 2007, 14:18)
Für eine komplette Folge hat der Orion-Krams nicht genügend Inhalt zu bieten. Hier ist es, was es ist: eine nette Hommage an ein ganz nettes Background-Alien aus den 60ern. Was passiert, wenn man mehr daraus macht, zeigt eine Folge wie "Bound". *grusel*

QUOTE
Hauptsächlich in der Schlußepisode geht dem Stoff dann aber rapide die Puste aus.


Unbestritten.

Jo, der Orion-Kram passte nicht so recht dazu, war aber eine nette Hommage. Dennoch war der Dreiteiler recht ansehnlich und hat durchaus unterhalten. Brent Spiner hat ihm IMO viel gegeben. Ein schöner Auftakt für die 4.Staffel war es auf jeden Fall. wink.gif


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