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3.11/12/13 Su'kal /.../..., Staffelfinale
Adm. Ges
Beitrag 4. Feb 2021, 00:03
Beitrag #1


Fleet Admiral
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Wenn es sonst keiner macht... Wenigstens ein Thread f√ľr die letzten 3 Folgen der Staffel.

Zumindest eins schaffen die Autoren in den letzten 3 Folgen: Soetwas wie Spannung aufrecht erhalten. Dabei kommt die Auflösung gleich in der 1. Folge. Das ominöse Signal kommt aus einem Nebel, in dem sich ein Planet voller Dilithium befindet. Die Strahlung und Kräfte sind aber so enorm, dass die Discovery außerhalb warten muss. Saru, Culber und Burnham beamen auf den Planeten und betreten das Schiff, um sich sogleich in einer Holo-Simulation wiederzufinden. Su'Kal, Namensgeber der Folge, ist ein Kind und seit 125 Jahren allein. Und Su'Kal ist es, der den "Brand" ausgelöst hat.

Als Cliffhanger taucht Osyraa auf und nachdem Tilly zun√§chst eine gute Figur als Capitan macht, so lahmarschig reagiert sie, als die Disco nicht wie befohlen springt und Stammets nicht reagiert. Osyraa √ľbernimmt das Schiff im Handumdrehen und springt weg, kurz bevor Burnham die Disco erreichen kann.

In der finalen Doppelfolge geht es dann darum Su'Kal dazu zu bringen das Holodeckprogramm zu beenden und sich retten zu lassen, ohne einen weiteren Brand auszul√∂sen. Und die F√∂deration muss vor der Ausl√∂schung durch Osyraa bewahrt werden. Die Sp√§hrendaten d√ľrfen als Gastrolle noch in die Wartungsroboter schl√ľpfen, um sich dann viel zu einfach abknallen zu lassen. Osyraa ist noch mal ganz doll b√∂se, kann aber letztlich besiegt werden.

Und während die Disco-Uniformen in dieser Staffel durchaus etwas hergegeben haben, darf die Crew nun zum Finale in die "Zukunftsuniformen" wechseln. Die Autoren sind nun nach 3 Staffeln auch endlich am Ziel und haben den Hauptcharater zum Captain gemacht.

Insgesamt hat mir die 3. Staffel am Besten von den 3 Staffeln gefallen, was auch daran liegt, dass das Finale nicht komplett verhunzt wurde. Das war es dann aber auch schon. In Summe bleibt Disco eine gro√üe Entt√§uschung und weit hinter den Potenzialen zur√ľck. Ich habe eigentlich auch keine Hoffnung mehr, dass es in Staffel 4 endlich besser werden k√∂nnte. Es fehlt den Autoren ganz offensichtlich an passenden Ideen.


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Admiral Tom Jay Ges, U.S.S. Europe, NCC-66066
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Voivod
Beitrag 5. Feb 2021, 01:44
Beitrag #2


Admiral
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Ja, wenn man die Latte extrem tief legt, war das schon ein befriedigendes Ende... Aber nach so vielen Trek-Serien und bei so starker Konkurrenz gibt es nix mehr sch√∂n zu reden. Es war die dritte Staffel, nicht die erste. Ein Klischee jagt das n√§chste, die Charaktere sind strunzlangweilig, die ach so woken, zeitgeistigen Plotelemente werden dem Zuschauer hammerhart um die Ohren gehauen, damit er es auf jeden Fall kapiert, auch wenn er im Koma liegen sollte. W√§hrenddessen werden Standards wie ein glaubw√ľrdiges world building (31. Jahrhundert anyone...?)
Irgendwelchem Kindergarten geopfert wie dem Bullshit mit Adira und Gray und der Lovestory zwischen Stamets und dem Doktorguru und Bordgeistlichen in Person. Dazu superduper Burnham, welch eine grandiose Charakterentwicklung, Empowerment pur! Endlich Captain! Hach wie progressiv, was f√ľr eine starke Frau! Trek f√ľr die Twitterblase der 17-j√§hrigen Web-"Aktivisten". Die "Story" h√§tte auch im 23. Jahrhundert spielen k√∂nnen, der Zeitsprung war einfach nur Effekthascherei. Die Protagonisten hantieren jetzt zwar mit "programmierbarer Materie", aber am Ende hauen sie immer noch mit F√§usten aufeinander ein. Alles Nebensache, es geht nicht um SciFi und gute Stories, sondern um zeitgeistiges Kuddelmuddel. Gibt sicher noch irgend einen Award.

Es war schrecklich schlecht. W√§re alles kein Problem, wenn sich die Serie nicht selbst so furchtbar seri√∂s nehmen w√ľrde. Bl√∂derweise meinten die Leute das todernst. Und dummerweise wurden dabei die Basics (Story, halbwegs glaubw√ľrdige Welt, Spannung...) komplett vergessen.

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 5. Feb 2021, 02:18
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Voivod
Beitrag 5. Feb 2021, 09:30
Beitrag #3


Admiral
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Nicht zu vergessen die grauenhaft schlecht inszenierten Aussenaufnahmen der Schiffe und die Raumschlachten. Wozu entwerfen die Schiffe, machen teure CGI etc..., wenn am Ende alles so zusammengeschnitten wird, dass der Zuschauer eh nix davon zu sehen kriegt? So ne halbe Sekunde sieht man jeweils was, irgend ein Fitzelchen... In den 90ern sah das zig mal besser aus! Selbst in B5, auf einem Amiga zusammengebastelt! Lächerlich.

Immer dasselbe: Am Anfang der Staffel denkt man, es könnte was werden und guckt wohlwollend zu, aber spätestens Mitte der Season wird es mit jeder Folge schlimmer, und am Schluss bleibt nur Frust.

In Staffel 4 soll die Discovery mit gefestigter Crew bitte jede Folge irgendwo hinfliegen, irgend ein rätselhaftes Phänomen untersuchen/Frieden stiften/ein moralisches Dilemma durchbeten und sonst was altmodisch Trekkisches tun, aber bitte vergesst das mit den Arcs und dem peinlichen Charakterdrama. Funzt offensichtlich nicht mit den derzeitigen Leuten am Steuer vor und hinter den Kulissen.
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Lex
Beitrag 5. Feb 2021, 10:04
Beitrag #4


Vice Admiral
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Seit dem letzten Jahr habe ich einen kompletten Trek-Rerun gemacht, den ich gerade abgeschlossen habe. Alles gesehen. Die Serien, die Filme. Sogar die siebziger Zeichentrickserie und das grandiose Star Trek Continues. Alles. Und so im direkten Vergleich mit "allem", was je Star Trek hie?, muss ich leider sagen: Diese Staffel war die gr??te Gr?tze ?berhaupt.

Ich bin sehr froh, dass das nicht die einzige aktuelle Trek-Serie ist. Die anderen beiden sind sicher nicht perfekt, aber sie bieten wenigstens gute Unterhaltung. K?nnen wir die Burnham-Show nicht endlich absetzen, stillschweigend vergessen, dass es sie je gab und uns ganz auf die Pike-Serie konzentrieren?

EDIT: Warum versemmelt die Boardsoftware bei einem Edit eigentlich s?mtliche Umlaute?

Der Beitrag wurde von Lex bearbeitet: 5. Feb 2021, 10:07
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Voivod
Beitrag 5. Feb 2021, 11:22
Beitrag #5


Admiral
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ZITAT(Lex @ 5. Feb 2021, 10:04) *
Seit dem letzten Jahr habe ich einen kompletten Trek-Rerun gemacht, den ich gerade abgeschlossen habe. Alles gesehen. Die Serien, die Filme. Sogar die siebziger Zeichentrickserie und das grandiose Star Trek Continues. Alles. Und so im direkten Vergleich mit "allem", was je Star Trek hie?, muss ich leider sagen: Diese Staffel war die gr??te Gr?tze ?berhaupt.

Ich bin sehr froh, dass das nicht die einzige aktuelle Trek-Serie ist. Die anderen beiden sind sicher nicht perfekt, aber sie bieten wenigstens gute Unterhaltung. K?nnen wir die Burnham-Show nicht endlich absetzen, stillschweigend vergessen, dass es sie je gab und uns ganz auf die Pike-Serie konzentrieren?

EDIT: Warum versemmelt die Boardsoftware bei einem Edit eigentlich s?mtliche Umlaute?


Du musst auf "volles Editieren" gehen.

Seit Staffel 2 ist eine Dame namens Michelle Paradise dabei, und seit Staffel 3 ist sie der Oberhoncho. Wenn man auf Wiki guckt, was sie bis jetzt so gemacht hat und welche Themen ihr wichtig sind, wird so einiges klar. Mit SciFi scheint sie jedenfalls nix am Hut zu haben. Jetzt weiss ich jedenfalls, woher der Schmalz und das Charakterdrama und die Romanzen herkamen! laugh.gif

Alle feuern und SciFi-Fans ranlassen. Disco läuft doch noch unter SciFi, oder? unsure.gif
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Strassid2
Beitrag 25. Feb 2021, 22:06
Beitrag #6


Lt. Commander
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Habe mir die Folgen angeschaut als sie raus kamen und kann jetzt, mit etwas zeitlichem Abstand, sagen, dass ich einen Großteil des Ganzen nicht mehr rekapitulieren kann. Was mir allerdings immer wieder nervig aufgefallen ist (auch bei Picard) und was ich in der ersten Staffel angesprochen habe ist, dass 12-15 Episoden pro Staffel einfach zu wenig sind um aus der ganzen Geschichte immer eine runde Sache zu machen.

Ich f√ľhle mich so oft so als w√ľrde ich DS9 schauen und zwischendrin einfach mal 2-3 Episoden √ľberspringen. Dann w√ľrde mich auch pl√∂tzlich √ľberraschen, dass Bashir und O'Brien gute Kumpels sind obwohl sie sich am Anfang nicht so mochten und ganz genau so habe ich mich gef√ľhlt als die M√§dels auf der Br√ľcke pl√∂tzlich alle Burnham mochten (es gab in der Serie quasi keine gemeinsame Szene mit denen)... oder Georgiou, die pl√∂tzlich doch alle ganz gern hatten. Oder als Detmer angefangen hat psychische Probleme zu entwickeln weil es sie in der zweiten Folge √ľber ihre Br√ľckenkonsole gelegt hat: Sie sieht ein, dass sie professionelle Hilfe braucht, geht zum Doc, die Episode ist aus und das Thema ist vorbei.

Es ist immer alles extrem gehastet: Jede Staffel muss f√ľr sich stehen (das war ja urspr√ľnglich auch der Anthologie-Gedanke der Serie), das R√§tsel tritt in der ersten Folge auf und wird in der letzten Folge gel√∂st, neue Charaktere werden eingef√ľhrt und sind dann meistens wieder weg.
Man wird jetzt sogar in eine komplett neue Umgebung (die ferne Zukunft) geworfen und w√§hrend die Crew der Discovery sicherlich in ein paar Tagen ein Briefing bekommen um sie auf einen aktuellen Stand zu bringen, der Zuschauer hat das aber alles nicht und bekommt nur ganz winzig kleine Bruchst√ľcke von dem zu sehen, was interessant sein k√∂nnte. Haupts√§chlich ist man sowieso allein auf der Discovery oder neuen, aber absolut belanglosen Planeten unterwegs. Das ist ein wenig so wie in jeder Staffel 24, bei der alle Charaktere wussten, was zwischen den Staffeln passiert ist, die Zuschauer aber nicht. Mit dem Unterschied, dass die Serie sich 24 Folgen Zeit genommen hat, einen nebenbei auf einen aktuellen Stand zu bringen.

Apropos alles muss schnell gehen: Die Technologie folgt mittlerweile ja auch nur noch dem Tempo des Drehbuchs. Schilde sind bei bedrohlichen Gegnern immer unzerst√∂rbar, die F√∂derationsschiffe sind gnadenlos unterlegen gegen... √§hm... Kanister mit Pestiziden? Ja gut, gegen diese tolle Superwaffe, von denen man noch nie geh√∂rt hat und die offensichtlich alle Schilde durchdringt. Schilde m√ľssen nicht erst zusammengeschossen werden sondern die B√∂sen k√∂nnen direkt durch sie hindurch beamen, die Guten k√∂nnen das aber nicht. Ja okay, daf√ľr hatte die Discovery pl√∂tzlich eine Tarnvorrichtung.

Hierbei rege ich mich √ľberhaupt nicht mal dar√ľber auf, dass es in 150 Jahren NIEMAND IN DER GANZEN GALAXIE geschafft hat, den Ursprung des Brandes zu lokalisieren, aber die Steinzeitmenschen aus dem 23. Jahrhundert schaffen das sofort. Genau wie niemand in der gesamten Zukunftsf√∂deration den Sporenantrieb nachbauen kann, der 800 Jahre alt ist, geschweige denn keine andere Spezies drauf kam (ich schaue auf unsere hochtechnologischen Freunde aus dem Delta-Quadranten).

An der Charakterfront finde ich Burnham nicht mehr ganz so sehr nervig wie in den fr√ľheren Staffeln, aber das liegt wahrscheinlich nur dran, dass ich in der Hinsicht innerlich einfach tot bin.
Saru hat mir gleichbleibend gut gefallen. Stamets wird immer mehr zu einer Karikatur des Charakters der ersten Staffeln: Eigentlich ist er quasi nur noch am Hyperventilieren weil er sich um seinen Partner sorgt - der wiederum ist so unglaublich ausgeglichen, dass ihm anscheinend nichts mehr irgendwie zusetzt und dass er gef√ľhlt jede Aufgabe √ľbernimmt, die er bekommen kann.
Tilly wurde unverständlicherweise zur Nummer 1 ernannt, hatte ihre Bewährungsprobe und die, scriptbedingt (ja, ich schaue auf die Transporter, die durch Schilde gehen!) direkt versaut.
Der Rest der Br√ľckencrew ist gleichbleibend uninteressant geblieben.
Han Solo, √§h Book fand ich tats√§chlich einen angenehmen und gut dargestellten Charakter, das hat mich selbst √ľberrascht.
Adira und Grey... nun ja... Adira erinnert mich viel zu oft an den Wesley Crusher der ersten TNG Staffeln: Kann alles, wei√ü alles, macht alles. Einfach so. Das war damals ziemlich nervig und ist es heute auch. Grey geht mir tats√§chlich noch mehr auf die Nerven: Immer, wenn ich denke, Adira hat ihn endlich √ľberwunden und kann mal, der Besatzung gegen√ľber, etwas auftauen, steht Grey pl√∂tzlich wieder im Bild und es gibt wieder etwas "Mimimi ich m√∂chte doch nur wieder gesehen werden und bei dir sein mimimi". Meine Bef√ľrchtung ist, dass Grey in Staffel 4 einen Holok√∂rper auf der Discovery bekommt und das viel mehr Zeit einnimmt. Ich denke, man braucht sich da nichts vor machen, dass es den Autoren hier einfach nur darum ging, einen nicht-bin√§ren und einen trans-Charakter einzubauen (was ich gut finde) ohne, dass sie sich irgendwie gro√ü M√ľhe gegeben haben, da irgendwas an Tiefe oder interessanten Eigenschaften rein zu bringen. Aber andererseits teilen sie damit ja auch das Schicksal des Gro√üteils der Br√ľckencrew (bei denen ich euch fast keinen Namen nennen k√∂nnte weil sie einfach so irrelevant sind), allerdings habe ich deshalb auch keine Hoffnung, dass Adira und Grey in Staffel 4 mehr Substanz bekommen werden.

Aber nat√ľrlich haben mir auch Dinge an Staffel 3 gefallen:

Die Dialoge Georgiou mit Kovich am Anfang der Staffel, sowie von Vance und Osyraa in der vorletzten Folge fand ich tatsächlich gut gemacht und haben mich ironischerweise besser unterhalten als die Action-Szenen der Staffel. Lustigerweise waren das Szenen, in denen die Charaktere hier völlig aus der Rolle gefallen sind: Georgiou hat geredet, Vance war mehr als nur der Questgeber der Woche und Osyraa war tatsächlich ein Charakter mit Motiven und mehr als nur eine hirnlose Mörderin.

Die Ursache, sowie L√∂sung f√ľr den Brand fand ich tats√§chlich gut - bl√∂d nur, dass dieses Thema eigentlich nach zwei Folgen Arbeit gel√∂st war (obwohl Burnham erst mal ein Jahr lang alles versucht hat).

Nat√ľrlich werde ich mir die vierte Staffel genauso anschauen wie Strange New Worlds, die zweite Staffel Picard und irgendwann mal Lower Decks (hab ich momentan einfach keine Lust drauf) und die Hoffnung nicht aufgeben, dass diese vielleicht besser wird... ich alter Optimist.
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Aran
Beitrag 26. Feb 2021, 13:22
Beitrag #7


Fleet Captain
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Admiral Vance war f√ľr mich das einsame Highlight diese Staffel. Nicht nur, dass er kein typischer "Admiral gone mad" ist, sondern dass er, soweit es das Script zul√§sst, Burnham auch mal klare Kante gibt. Seine Verhandlung mit Osyraa in der vorletzten Folge war so ungef√§hr das, was ich mir f√ľr diese Staffel erhofft hatte. Das wirkte teilweise, als ob hier ein v√∂llig anderes Schreiberteam am Werk war. Geschliffene Dialoge auf den Punkt ohne die ewige Gef√ľhlsduselei. Dazu ist Schauspieler Oded Fehr auch der f√§higste diese Staffel und reiht sich in Sachen Charisma locker f√ľr mich bei Lorca und Pike ein. Schade nur, dass er Burnham am Ende aus nicht nachvollziehbaren Gr√ľnden bef√∂rdern musste.

Vom Cronenberg-Charakter hatte ich mir allerdings mehr versprochen. Bis auf die Georgiou-Szenen in Folge 5, wo er sehr mysteriös wirkte, kam da leider nichts spannendes bei rum.


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"One small step for men..." (John Crichton)

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Strassid2
Beitrag 26. Feb 2021, 19:51
Beitrag #8


Lt. Commander
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ZITAT(Aran @ 26. Feb 2021, 13:22) *
Admiral Vance war f√ľr mich das einsame Highlight diese Staffel. Nicht nur, dass er kein typischer "Admiral gone mad" ist, sondern dass er, soweit es das Script zul√§sst, Burnham auch mal klare Kante gibt. Seine Verhandlung mit Osyraa in der vorletzten Folge war so ungef√§hr das, was ich mir f√ľr diese Staffel erhofft hatte. Das wirkte teilweise, als ob hier ein v√∂llig anderes Schreiberteam am Werk war. Geschliffene Dialoge auf den Punkt ohne die ewige Gef√ľhlsduselei. Dazu ist Schauspieler Oded Fehr auch der f√§higste diese Staffel und reiht sich in Sachen Charisma locker f√ľr mich bei Lorca und Pike ein. Schade nur, dass er Burnham am Ende aus nicht nachvollziehbaren Gr√ľnden bef√∂rdern musste.

Ich fand es jedes mal klasse, dass man ihm direkt angesehen hat, dass ihn die verr√ľckten Einf√§lle der Discovery Besatzung ziemlich irritierten biggrin.gif
Die vorletzte Folge hat mir tatsächlich auch am besten gefallen und das obwohl die Ausgangslage vorher so lahm war. Seltsamerweise ist die letzte Episode dann aber wieder so weiter gegangen als hätte es die vorletzte Folge nicht gegeben.

ZITAT
Vom Cronenberg-Charakter hatte ich mir allerdings mehr versprochen. Bis auf die Georgiou-Szenen in Folge 5, wo er sehr mysteriös wirkte, kam da leider nichts spannendes bei rum.

Den ersten Auftritt fand ich klasse von ihm, dann den Auftritt mit der Erkl√§rung des Zeit- und Dimensionsreisenden war auch noch irgendwie okay. Da hatte ich noch das Gef√ľhl, dass da noch mehr hinter ihm steckt. Aber dann war er in der letzten Folge Statist mit Textzeile auf der OPS des F√∂derationshauptquartiers. H√§tte mich auch nicht gewundert wenn er den Serientod gestorben oder sonst wie aus der Serie geschrieben worden w√§re. Aber daf√ľr hatte er zu wenig Screentime. Wir wissen ja nach Airiam, Georgiou und Nhan, dass man erst die Serie verl√§sst, sobald man eine tragendere Rolle neben Burnham hat.
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Adm. Ges
Beitrag 28. Feb 2021, 19:46
Beitrag #9


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Ui schön, es gibt hier noch mal Meinung zu lesen. smile.gif

Die Einsch√§tzung von Vance teile ich. Am Anfang war ich eher skeptisch, vor allem in der Bef√ľrchtung, was die Autoren aus dem Charakter machen k√∂nnten, aber letztendlich stringent durchgezogen. Der Dialog mit Osyraa lie√ü sogar mal aufblitzen, dass das Ding Star Trek im Namen tr√§gt und gab mir kurz die Hoffnung, dass man Osyraa hier vom eindimensionalen B√∂sewicht weg bekommt. Hat leider nicht lange gehalten.

Auch ich werde mir Staffel 4 angucken und unterliege der irrsinnigen Hoffnung, dass es sie es bei Strange New Worlds nicht erneut verhunzen. Bei Lower Decks freue ich mich tatsächlich auf die 2. Staffel. Von den neuen Serien ist es auch die einzige, die ich bereits ein zweites Mal durch geguckt habe. Weder bei Disco, noch bei Picard, hatte ich bisher die Muße dazu.


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Admiral Tom Jay Ges, U.S.S. Europe, NCC-66066
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RSS Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 6. December 2021 - 12:56