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Trek BBS _ Gesellschaft & Politik _ Amokläufe

Geschrieben von: Voivod 18. Mar 2009, 19:10

Machen Ego Shooter gewaltbereit? Desensibiliseren sie das jugendliche Gemüt? Leisten sie sogar Amokläufen Vorschub?

Nach jedem Amoklauf überschlagen sich die Politiker mit Verbotsdrohungen. Als wären diese SPIELE der Hauptverursacher für Amokläufe an Schulen. Mir geht dieses Geseiere gewaltig auf den Kecks. Ego Shooter haben Millionen von Fans, die NICHT Amok laufen.

Verkauft die Dinger ab 18, damit die Erwachsenen Spass haben können, und überlasst die Verantwortung den Eltern, die sich darum kümmern sollten, was ihre labile Brut da so am PC treibt.

Eher sollte man Schützenvereine verbieten....

Geschrieben von: Morrigan 18. Mar 2009, 19:15

ZITAT(Voivod @ 18. Mar 2009, 19:10) *
Machen Ego Shooter gewaltbereit? Desensibiliseren sie das jugendliche Gemüt? Leisten sie sogar Amokläufen Vorschub?

Nach jedem Amoklauf überschlagen sich die Politiker mit Verbotsdrohungen. Als wären diese SPIELE der Hauptverursacher für Amokläufe an Schulen. Mir geht dieses Geseiere gewaltig auf den Kecks. Ego Shooter haben Millionen von Fans, die NICHT Amok laufen.

Verkauft die Dinger ab 18, damit die Erwachsenen Spass haben können, und überlasst die Verantwortung den Eltern, die sich darum kümmern sollten, was ihre labile Brut da so am PC treibt.

Eher sollte man Schützenvereine verbieten....

Ich find beides entbehrlich^^
Edit:
Schreibt die Irre, die schon beim Moorhuhn in Konflikte geriet^^

Geschrieben von: Deus Irae 18. Mar 2009, 19:42

Ich zitier mich mal:

Gestern (Anm: heute vorgestern) auf Phoenix eine bemerkenswerte Diskussion ("unter den Linden") zwischen einem CSU-Schwachkopf und einer SPD-Null, moderiert vom grenzdebilen Christoph Minhoff:

Der CSU-Typ war doch tatsächlich sinngemäß der Meinung, Killerspiele braucht kein Mensch, Schützenvereine hingegen seien Kulturgut. Ich persönlich brauche beides nicht, aber vielleicht sollte man festhalten, dass die Opfer nicht mit Jewel-Cases oder DVDs umgebracht wurden ...

Dieses ganze Gewalt-Geblähe geht mir tierisch auf die Eier. Lieber ein Amokläufer pro Jahr, als eine ganze Generation von Mördern (Großeltern / Eltern), die andere Länder überfällt und KZs baut.
Ich verstehe nicht, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, früher in der traditionellen Familie und einer Schule, in der noch Zucht und Ordnung herrschte, sei alles besser gewesen, wenn doch die Geschichte dem offensichtlich widerspricht (und damals gab es keine Computer-Spiele, da wurde der Ego-Shooter knallhart vor Stalingrad durchgezogen)


Geschrieben von: Voivod 18. Mar 2009, 19:47

ZITAT(Deus Irae @ 18. Mar 2009, 19:42) *
Ich zitier mich mal:

Gestern (Anm: heute vorgestern) auf Phoenix eine bemerkenswerte Diskussion ("unter den Linden") zwischen einem CSU-Schwachkopf und einer SPD-Null, moderiert vom grenzdebilen Christoph Minhoff:

Der CSU-Typ war doch tatsächlich sinngemäß der Meinung, Killerspiele braucht kein Mensch, Schützenvereine hingegen seien Kulturgut. Ich persönlich brauche beides nicht, aber vielleicht sollte man festhalten, dass die Opfer nicht mit Jewel-Cases oder DVDs umgebracht wurden ...

Dieses ganze Gewalt-Geblähe geht mir tierisch auf die Eier. Lieber ein Amokläufer pro Jahr, als eine ganze Generation von Mördern (Großeltern / Eltern), die andere Länder überfällt und KZs baut.
Ich verstehe nicht, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, früher in der traditionellen Familie und einer Schule, in der noch Zucht und Ordnung herrschte, sei alles besser gewesen, wenn doch die Geschichte dem offensichtlich widerspricht (und damals gab es keine Computer-Spiele, da wurde der Ego-Shooter knallhart vor Stalingrad durchgezogen)


Agree 100 %

Morri, wenn "Moorhuhn" dich schon zu sehr enerviert, solltest du aus rein öffentlichem Interesse evtl. die Finger von PC-Spielen lassen biggrin.gif

Geschrieben von: Equinox 18. Mar 2009, 19:57

Wo ist der Unterschied, ob ich auf kleine grüne Punkte schieße, oder auf Aliens? Killerspiele sind nicht das Problem, sondernd diese scheinheiligen Menschen, die sie verbieten wollen. Ich bin mir sicher, dass genau diese Menschen arme Schüler mobben. ph34r

Geschrieben von: Morrigan 18. Mar 2009, 20:16

ZITAT(Voivod @ 18. Mar 2009, 19:47) *
Morri, wenn "Moorhuhn" dich schon zu sehr enerviert, solltest du aus rein öffentlichem Interesse evtl. die Finger von PC-Spielen lassen biggrin.gif

Was glaubst du warum ich nur so komische Sachen wie "Dott", Maniac Mansion oder Monkey Island "zocke"? wink.gif
Ich hatte seinerzeit den Schritt zu Moorhuhn "Pharao" auch außerordentlich begrüßt smile.gif cool.gif

Wenn ich einen Blick auf meine mittlere und späte Schulzeit zurück werfe, wundere ich mich dass ich "nur" eine Paukerin die Treppe runter geschubbst und eine andere am Kragen gepackt habe. Ich war seinerzeit wirr genug um sehr sonderbare Dinge zu tun, meine Mutter hatte aber keine Wummen zuhause rumliegen und die Nutzung des 64ers beschränkte sich auf Summergames oder o.g. Spiele ( mrgreen.gif ) und letztlich fehlt mir dann auch diese mir unverständliche Kaltblütigkeit und nicht dass ich das jetzt endgültig verstehen kann, dass man einfach soviele Menschen umlegt, aber ich kann trotzdem vieles wirklich nachvollziehen.
Was ich jetzt aber immer etwas grenzwertig finde, ist der Begriff "Amok". Denn wenn man das zumindest insoweit voraus "plant" dass man mit der Knarre dahin marschiert bzw. in manchen Fällen das auch noch ankündigt, verliert das etwas von seiner Spontanität^^. Ich glaube dass man für solche Fälle ganz neue Begriffe, Fragen und Antworten schaffen muss.

Geschrieben von: logan3333 19. Mar 2009, 00:49

Nun die Geschichte der Amokläufe ist eine Geschichte voller Missverständnisse:

Zunächst einmal gibt es schon lange vor Counterstrike & Co sogenannte Amokläufe wie zum Beispiel das Olean High School Shooting (http://en.wikipedia.org/wiki/Olean_High_School_shooting), das wurde auch von einen 17 Jährigen verübt, mit einem 306er Gewehr, mit 3 Toten, an einer Bildungseinrichtung, Meisterschütze im Sportschützenteam der besagter Bildungseinrichtung, und mit der Selbsttötungsabsicht. Die Polizei konnte den Täter damals überwältigen, allerdings nahm sich der Amokschütze ein knappes Jahr später, im Knast das Leben.

Was sagt uns das? Es gab schon solche Vorfälle 1974 und sogar noch früher. Die beiden Counterstrike Erfinder waren zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal geboren. Der erste echte Ego Shooter kam erst 1992 heraus...

http://en.wikipedia.org/wiki/School_shooting

Bei allen Amokläufen der jüngeren Geschichte mit Toten wurden halbautomatische Pistolen verwendet, http://en.wikipedia.org/wiki/Glock_17 bei Erfurt, http://en.wikipedia.org/wiki/Beretta_92 bei Winnenden, in Virginia http://en.wikipedia.org/wiki/Walther_P22 und wieder eine http://en.wikipedia.org/wiki/Glock_19 und so weiter ...

und da Pistolen dieser Art eine 15-17 Schuss innerhalb kurz Zeit abgeben können und obendrein schnell nachzuladen sind, eignen sie sich optimal für derartige Amokläufe. Deshalb auch die hohen Opferzahlen die Waffentechnik hat es möglich gemacht. Bei den Amokläufen vor den 90er Jahren wurden immer Gewehre verwendet, diese setzten voraus das man sich an einen hohen Punkt befindet, sie sind nicht für enge Räume geeignet, sie können nur 2 Schüsse abgeben bevor sie nachgeladen werden müssen. Daher die geringeren Opferzahlen. Ottonormalbürger interessiert sich nicht für Waffen daher, kennt er die Unterschiede nicht, die Medien liefern zwar Fakten erklären aber nicht die Zusammenhänge richtig. Diese dadurch entstandene Ignoranz macht sich die Waffenindustrie zu Nutze um ihre Thesen zu lancieren, wie eben oben beschriebene Killerspieldebatte. Diese Debatte führt zu nichts, sie ist einzig und alleine nur dazu da von den wahren Tatsachen und Fakten abzulenken. Und sie verhindert ein effektives Waffenverbot.

Nach dem http://en.wikipedia.org/wiki/Dunblane_massacre Massaker wurden in England die Waffengesetze verschärft, und es gab seit dem keine Amokläufe mehr, da Waffen sich nicht mehr in Privatbesitz befinden. In Finnland haben wir das genaue Gegenteil einer Liberalisierung des Waffenrechts (Halbautomatische Pistolen nun auch für Fünfzehnjährige) folgten die Schulmassaker von http://en.wikipedia.org/wiki/Jokela_school_shooting und http://en.wikipedia.org/wiki/Kauhajoki_school_shooting.

Motive gibt viele, und varieren von Täter zu Täter, nur eine Konstante gibt es, und zwar die Verfügbarkeit von Waffen.

Geschrieben von: Deus Irae 19. Mar 2009, 08:10

QUOTE (logan3333 @ 19. Mar 2009, 00:49) *
Motive gibt viele, und varieren von Täter zu Täter, nur eine Konstante gibt es, und zwar die Verfügbarkeit von Waffen.


Eine triviale Aussage. Natürlich müssen beim Amoklaufen Waffen verfügbar sein, wenn der Täter seine Opfer nicht zu Tode kitzeln will.
Die zentrale Frage jedoch, ob Amokläufe und Waffengesetzgebung korrelieren lässt sich beantworten, da - statistisch betrachtet - Amok-Läufe viel zu selten vorkommen.
In der Schweiz bspw. mit ihrer liberalen Waffengesetzgebung, kommen Amok-Läufe im landläufigen Sinne nicht allzu oft vor (da schießt der Papa lieber erst der Mama und dann sich selbst in den Hinterkopf).

QUOTE
Was sagt uns das? Es gab schon solche Vorfälle 1974 und sogar noch früher. Die beiden Counterstrike Erfinder waren zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal geboren. Der erste echte Ego Shooter kam erst 1992 heraus...


Das sagt uns erstmal gar nichts, denn selbst Ego-Shooter-Basher gehen nicht von Monokausalitäten aus. Egal.
Auf Grund der äußerst geringen Anzahl von Tätern (und etwas mehr Opfern) und der großen Anzahl shooterspielender Nichttäter erübrigt sich IMO eine Diskussion über Verbote alleine aus Opportunitätsgründen, unabhängig davon, ob Shooter irgendeinen Einfluss auf die Taten gehabt haben.

Geschrieben von: tabby 19. Mar 2009, 08:17

Zwischen einem digitalen und einem realen Amoklauf gibts einen ziemlichen Unterschied...

Man stelle privaten Waffenbesitz unter die Todesstrafe,.. dann kann man schon mal potentielle Attentäter und Amokaner ausm Verkehr ziehen

Geschrieben von: Voivod 19. Mar 2009, 08:58

Ich spiele mal des Teufels Advokat: Wenn Schüler ihre Schule als Levels nachbauen, ist das nicht ein Alarmzeichen?

Ansonsten bin ich mit Nephis Argumentation einig: Es gibt zuviele Shooter-Spieler, aber einfach zu wenig Amokläufe, um da eine Kausalität herzustellen! tongue2.gif Wie gesagt, der Umgang mit realen Waffen führt wohl häufiger zu Amok als das Spielen jedes erhältlichen Shooters. Darum: Schützenvereine verbieten! wink.gif (Die sind eh ne Brutstätte für Konservativismus und sonstige Idiotien)

Geschrieben von: JEAN-LUC 19. Mar 2009, 18:43

... interessant, ihr beschwert euch darüber das Killerspiele geächtet und verdammt werden und prügelt andererseits ganz pauschal auf Schützenvereinen rum. ... Hmmm ...
Schuld ist wohl eher, dass sich heutzutage Jeder nur noch mit sich selbst beschäftigt. Einige Leute interessiert es doch nicht mal, selbst wenn es ganz klar ist, dass Kollegen oder Nachbarn Probleme haben. Für mich ist unsere "kalte" Gesellschaft der Grund für solche Katastrophen.
Verbote (egal von was) helfen da nur beschränkt.

Geschrieben von: Deus Irae 19. Mar 2009, 19:15

QUOTE (JEAN-LUC @ 19. Mar 2009, 18:43) *
... interessant, ihr beschwert euch darüber das Killerspiele geächtet und verdammt werden und prügelt andererseits ganz pauschal auf Schützenvereinen rum. ... Hmmm ...


Ist doch ganz einfach .. die Amokläufer benutzen weder Tennisbälle oder Badehosen, noch Feuerwehrschläuche oder Skatkarten, um Leute zu killen, sondern i.d.R. Waffen von selbsternannten Schützen(königen)

QUOTE
Schuld ist wohl eher, dass sich heutzutage Jeder nur noch mit sich selbst beschäftigt. Einige Leute interessiert es doch nicht mal, selbst wenn es ganz klar ist, dass Kollegen oder Nachbarn Probleme haben. Für mich ist unsere "kalte" Gesellschaft der Grund für solche Katastrophen.


Ich möchte weder einen besorgten Nachbarn in meiner wohnung, noch intereressiert es mich, was mein Nachbar macht. Das, was du kalte Gesellschaft nennst, ist für mich gleichbedeutend mit Freiheit wegen der weitgehenden Abwesenheit sozialer Kontrolle und der Absage an eine Blockwartmentalität.



Geschrieben von: logan3333 19. Mar 2009, 19:36

QUOTE
Das sagt uns erstmal gar nichts, denn selbst Ego-Shooter-Basher gehen nicht von Monokausalitäten aus. Egal.
Auf Grund der äußerst geringen Anzahl von Tätern (und etwas mehr Opfern) und der großen Anzahl shooterspielender Nichttäter erübrigt sich IMO eine Diskussion über Verbote alleine aus Opportunitätsgründen, unabhängig davon, ob Shooter irgendeinen Einfluss auf die Taten gehabt haben.

Pfeiffer und andere Idiologen dieser Gattung sprechen sogenannten "Killerspielen" eine enthemmende Wirkung zu und schieben damit die Verantwortung einzig und allein auf die Killerspiele, Vorbelastungen werden zwar nicht ignoriert allerdings bewusst in den Hintergrund gedrängt. Das ist meiner Meinung nach immer noch selbe monokausale Grund nur besser verpackt.

QUOTE
Eine triviale Aussage. Natürlich müssen beim Amoklaufen Waffen verfügbar sein, wenn der Täter seine Opfer nicht zu Tode kitzeln will.
Die zentrale Frage jedoch, ob Amokläufe und Waffengesetzgebung korrelieren lässt sich beantworten, da - statistisch betrachtet - Amok-Läufe viel zu selten vorkommen.
In der Schweiz bspw. mit ihrer liberalen Waffengesetzgebung, kommen Amok-Läufe im landläufigen Sinne nicht allzu oft vor (da schießt der Papa lieber erst der Mama und dann sich selbst in den Hinterkopf).

Das war das Fazit zu den beiden oberen Absätzen, je liberaler die Waffengesetzgebung desto höher das Risiko zum Amoklauf. (Ausserdem weis jeder das die Amokläufer in der Schweiz nicht in den Schulen sind sondern in den Käsereien, wie kommen sonst die Löcher in den Käse. mrgreen.gif )

Geschrieben von: Deus Irae 19. Mar 2009, 19:43

QUOTE (logan3333 @ 19. Mar 2009, 19:36) *
Das war das Fazit zu den beiden oberen Absätzen, je liberaler die Waffengesetzgebung desto höher das Risiko zum Amoklauf. (Ausserdem weis jeder das die Amokläufer in der Schweiz nicht in den Schulen sind sondern in den Käsereien, wie kommen sonst die Löcher in den Käse. mrgreen.gif )


Das willst du nicht wirklich wissen. Die schießen nicht auf den Käse, die stecken da ihre Schwengel rein ... mrgreen.gif

Geschrieben von: Bir'kher 19. Mar 2009, 20:36

Wenn ich mir anschaue, dass die meisten der Schulamokläufer in den letzten Jahren Killerspielezocker waren, kann man daraus schon ne Statistik machen. Allerdings glaube ich, dass man aus dieser Statistik falsche Schlüsse ziehen kann: Nur, weil die Täter Killerspiele spielten, muss es nicht bedeuten, dass die Millionen anderen, die diese Spiele spielen, ebenfalls potentielle Mörder sind. Nur, weil die Täter Killerspiele spielten, muss es nicht heißen, dass die Spiele sie zu dem gemacht haben, was sie sind.
Ich denke eher, dass die Leute, die Amok laufen, in ihrer Persönlichkeit gestörte Menschen sind, denen die Macht, über Leben und Tod zu entscheiden sehr viel bedeutet. Deswegen werden sie gleichermaßen(?) zu Amokläufern und Shooterzockern - sozusagen zwei Symptome derselben Krankheit. Aber warum sich deren Persönlichkeit so entwickelt, ist der eigentlich interessante Punkt. Und da gleichen sich wiederum viele der Amokläufer: Sie wurden alle als ruhige, in sich gekehrte Zeitgenossen beschrieben, sie waren alle zutiefst gekränkt und von ihrer Umwelt zurückgewiesen, sie fühlten sich alle mißachtet und mißverstanden.


Geschrieben von: Equinox 19. Mar 2009, 21:43

ZITAT(Deus Irae @ 19. Mar 2009, 19:15) *
ZITAT
Schuld ist wohl eher, dass sich heutzutage Jeder nur noch mit sich selbst beschäftigt. Einige Leute interessiert es doch nicht mal, selbst wenn es ganz klar ist, dass Kollegen oder Nachbarn Probleme haben. Für mich ist unsere "kalte" Gesellschaft der Grund für solche Katastrophen.


Ich möchte weder einen besorgten Nachbarn in meiner wohnung, noch intereressiert es mich, was mein Nachbar macht. Das, was du kalte Gesellschaft nennst, ist für mich gleichbedeutend mit Freiheit wegen der weitgehenden Abwesenheit sozialer Kontrolle und der Absage an eine Blockwartmentalität.


Ich war der Meinung, dass all die Arroganz in der Welt grausam ist, bis ich gemerkt habe, dass ich auch manchmal Arrogant bin. Die Gesellschaft kann man leider schlecht reformieren. Damit ist von meiner Seite alles zu Amokläufen gesagt.

Geschrieben von: Deus Irae 19. Mar 2009, 22:04

QUOTE (Equinox @ 19. Mar 2009, 21:43) *
Ich war der Meinung, dass all die Arroganz in der Welt grausam ist, bis ich gemerkt habe, dass ich auch manchmal Arrogant bin. Die Gesellschaft kann man leider schlecht reformieren. Damit ist von meiner Seite alles zu Amokläufen gesagt.



Spricht da wieder der Alk?

QUOTE (Bir'kher)
Wenn ich mir anschaue, dass die meisten der Schulamokläufer in den letzten Jahren Killerspielezocker waren, kann man daraus schon ne Statistik machen.


Du kannst auch in der Nase popeln und daraus eine Statistik machen wink.gif
Im Fall der Amokläufe geht es ja darum, auch Kausalitäten zu evaluieren. Genau das kann aber u.a. auf Grund der wenigen Fälle mit statistisch-mathematischen Methoden nicht funktionieren.
Natürlich können Ego-Shooter-Konsum und Amok-Laufen korrelieren, aber erstens besteht eine positive/negative Korrelation zu zig anderen Faktoren und zweitens sagt - wie du richtig anmerkst - Korrelation nichts über Kausalitäten aus.

Geschrieben von: Adm. Ges 20. Mar 2009, 00:36

Ein recht passender Verlgeich den ich mal gehört hab: Das Obst ist Schuld! Jeder der Amokläufer hat in seinem Leben bereits regelmäßig Obst gegessen. Trotzdem wird Obst nicht als Ursache in Erwägung gezogen. Und noch schlimmer wirds bei der Luft - sie alle haben Luft geatmet...
Ein Egoshooter macht noch keinen Killer, eine echte Waffe im Haus ist hingegen "nutzbar".

Geschrieben von: Henning 20. Mar 2009, 11:00

Ich glaube auch, da werden in der öffentlichen Debatte Kausalitäten hergestellt, die sich nicht faktisch untermauern lassen. Besonders absurd fand ich, dass in einigen Tageszeitungen berichtet wurde, dass neben "Killerspielen" auch "pornografische Inhalte" auf dem Computer von Tim K. gefunden wurden. Wundert mich, dass noch niemand sich die Schlagzeile geholt hat, man solle bitte Pornos verbieten, sie führen schließlich zu Massakern...

Die Masse derer, die Ego Shooter zockt, im Schützenverein ist oder Pornos guckt, metzelt keine Menschen nieder. Ich fürchte, der wilde Schrei nach irgendwelchen Verboten soll die Hilflosigkeit angesichts der Tatsache übertünchen, dass sich solche Amokläufe nicht verhindern lassen. Natürlich kann kein Politiker sagen "Sorry Leute, kann halt passieren." aber ich sehe nicht, wie man so eine Gefahr realistisch hundertprozentig ausschalten kann.

Privaten Waffenbesitz zu verbieten, wäre unrealistisch und würde, selbst wenn es Gesetz wäre, wohl kaum funktionieren, weil es in großen Teilen der Gesellschaft keinen Rückhalt hat. Ansatzpunkte, potenzielle Schüler-und-Lehrer-Mörder von ihrem Vorhaben abzubringen, sähe ich eher in Familie, Prävention und Seelsorge, aber wenn der Einzelne nicht selbst bereit ist, sich darauf einzulassen, sich bei der Bewältigung der eigenen Probleme helfen zu lassen, ist man auch damit schnell am Ende.

Geschrieben von: logan3333 20. Mar 2009, 11:25

QUOTE (Henning @ 20. Mar 2009, 11:00) *
Ich glaube auch, da werden in der öffentlichen Debatte Kausalitäten hergestellt, die sich nicht faktisch untermauern lassen. Besonders absurd fand ich, dass in einigen Tageszeitungen berichtet wurde, dass neben "Killerspielen" auch "pornografische Inhalte" auf dem Computer von Tim K. gefunden wurden. Wundert mich, dass noch niemand sich die Schlagzeile geholt hat, man solle bitte Pornos verbieten, sie führen schließlich zu Massakern...

Die Masse derer, die Ego Shooter zockt, im Schützenverein ist oder Pornos guckt, metzelt keine Menschen nieder. Ich fürchte, der wilde Schrei nach irgendwelchen Verboten soll die Hilflosigkeit angesichts der Tatsache übertünchen, dass sich solche Amokläufe nicht verhindern lassen. Natürlich kann kein Politiker sagen "Sorry Leute, kann halt passieren." aber ich sehe nicht, wie man so eine Gefahr realistisch hundertprozentig ausschalten kann.

Privaten Waffenbesitz zu verbieten, wäre unrealistisch und würde, selbst wenn es Gesetz wäre, wohl kaum funktionieren, weil es in großen Teilen der Gesellschaft keinen Rückhalt hat. Ansatzpunkte, potenzielle Schüler-und-Lehrer-Mörder von ihrem Vorhaben abzubringen, sähe ich eher in Familie, Prävention und Seelsorge, aber wenn der Einzelne nicht selbst bereit ist, sich darauf einzulassen, sich bei der Bewältigung der eigenen Probleme helfen zu lassen, ist man auch damit schnell am Ende.

Also bei Pornos gibt eine interessante Studie aus den US of A, und zwar stellt die die These auf das dort wo Pornos verfügbar sind, über Internet gibt es weniger Vergewaltigungen und umgekehrt. http://anthonydamato.law.northwestern.edu/Adobefiles/porn.pdf

Das die Ursachen wo anders liegen ist völlig klar, heute zum Beispiel gibt es die Meldung von Vater K. das er seinen Waffenschein zurückgibt und die Waffen los wird, späte Einsicht oder vom Anwalt verordneter Populismus?

England hat den privaten Waffenbesitz verboten und das hatte zur Folge das die nur noch Verbrecher Waffen verwenden, wer sonst? Damit ist die Amokgefahr wesentlich geringer, allerdings haben es die Verbrecher wiederum leichter, da sie nun nicht mehr mit bewaffneten Widerstand rechnen müssen, ist meiner Meinung auch richtig so, denn wenn auch die Englische Verfassung ein Grundrecht auf Privatbesitz hat so ist es falsch jemanden deshalb umzubringen egal ob man der Verbrecher oder der Besitzer ist. Den Verbrechern muss man eben eine größere bessere Polizei entgegenstellen.


Geschrieben von: Voivod 20. Mar 2009, 13:35

ZITAT(JEAN-LUC @ 19. Mar 2009, 18:43) *
... interessant, ihr beschwert euch darüber das Killerspiele geächtet und verdammt werden und prügelt andererseits ganz pauschal auf Schützenvereinen rum. ... Hmmm ...
Schuld ist wohl eher, dass sich heutzutage Jeder nur noch mit sich selbst beschäftigt. Einige Leute interessiert es doch nicht mal, selbst wenn es ganz klar ist, dass Kollegen oder Nachbarn Probleme haben. Für mich ist unsere "kalte" Gesellschaft der Grund für solche Katastrophen.
Verbote (egal von was) helfen da nur beschränkt.


Im Gegensatz zu Nephi kann ich das Argument mit der "kalten" Gesellschaft durchaus nachvollziehen. Die zunehmende Vereinzelung der Menschen kann solchen Taten durchaus Vorschub leisten. Hätte der Amokläufer genug Freunde gehabt, wär's nie so weit gekommen. Wahrscheinlich war er ein Aussenseiter.

Geschrieben von: logan3333 20. Mar 2009, 20:18

Naja, die ach so kalte Gesellschaft, die meisten der letzten Amokläufer kommen aus reichen Familien (Die kennen keine Kälte), die hatten trotz eher mäßigen schulischer Leistungen immer noch ein finanzielles Polster und laufen nicht Gefahr auf der Strecke zu bleiben, ich denke es wird bei den Studien über Amokläufer eine bestimmte Komponente nicht stark genug einbezogen die Familie und zwar genau Mami und Vati. Ich meine die Informationsfetzen die uns bei solchen Amokläufen erreichen sind meisten vorgefiltertes, verzerrtes und frisiertes Höhrensagen oder Dorfklatsch. Und speziell die "Killerfamilie" gibt nach vollzogenen Amoklauf einen Haufen Misinformation raus um sich den Ruf zu retten. (Stichwort Anwalt)
Man könnte überlegen ob man rechtliche Vorraussetzungen schaffen kann um die Familienmitglieder nach dem Amoklauf (sogar bevor sie über den Amoklauf informiert werden) zu separieren und sie gezielt von einem eigenen Amok-Psychologen Team analysieren zu lassen.

Geschrieben von: Morrigan 20. Mar 2009, 20:30

ZITAT(logan3333 @ 20. Mar 2009, 20:18) *
Naja, die ach so kalte Gesellschaft, die meisten der letzten Amokläufer kommen aus reichen Familien (Die kennen keine Kälte) [???], die hatten trotz eher mäßigen schulischer Leistungen immer noch ein finanzielles Polster und laufen nicht Gefahr auf der Strecke zu bleiben...

blink.gif maja_grummel.gif Stimmt, Geld ist alles und man ist immer und unbedingt glücklich und zufrieden sobald man bzw. die Eltern genug davon hat/haben^^ wink.gif
Volles Konto = Geistige Gesundheit der Kinder? confused4.gif

ZITAT
Man könnte überlegen ob man rechtliche Vorraussetzungen schaffen kann um die Familienmitglieder nach dem Amoklauf (sogar bevor sie über den Amoklauf informiert werden) zu separieren und sie gezielt von einem eigenen Amok-Psychologen Team analysieren zu lassen.

Und sie vorab schon mal in Sippenhaft nehmen?

Geschrieben von: Deus Irae 20. Mar 2009, 20:53

QUOTE (Morrigan @ 20. Mar 2009, 20:30) *
QUOTE (logan3333 @ 20. Mar 2009, 20:18) *
Man könnte überlegen ob man rechtliche Vorraussetzungen schaffen kann um die Familienmitglieder nach dem Amoklauf (sogar bevor sie über den Amoklauf informiert werden) zu separieren und sie gezielt von einem eigenen Amok-Psychologen Team analysieren zu lassen.

Und sie vorab schon mal in Sippenhaft nehmen?

Eben! Abgesehen davon, dass gerade die Psychologie alles andere als eine exakte Wissenschaft ist und daher deren Erkenntnisse/Erklärungsmodelle grundsätzlich mit Vorsicht zugenießen sind, entzieht sich mir der Nutzen einer solch retrospektiven Analyse.

Geschrieben von: Morrigan 20. Mar 2009, 20:58

Interessant dabei auch, wie lange sollen die denn "separiert" werden? Ach, so ein Analyschen ist ja schnell gemacht^^
Und was ist mit "normalen" jugendlichen Straftätern? Müssen da auch die Eltern eingehend analysiert werden? wink.gif
Und verhindert hat man dadurch dann ja auch nix, oder?

Geschrieben von: logan3333 20. Mar 2009, 21:03

QUOTE
Stimmt, Geld ist alles und man ist immer und unbedingt glücklich und zufrieden sobald man bzw. die Eltern genug davon hat/haben^^ wink.gif
Volles Konto = Geistige Gesundheit der Kinder?

Nein, das habe ich nicht gesagt, nur glaube ich nicht das die Amokschützen ein schlechtes Leben führen würden, egal wie es mit der schulischen Bildung aussieht.

QUOTE
Und sie vorab schon mal in Sippenhaft nehmen?

Nein, eher eine Schutzhaft allein zum Zwecke der Informationsgewinnung. Noch bevor etwas abgesprochen werden kann.

QUOTE
Eben! Abgesehen davon, dass gerade die Psychologie alles andere als eine exakte Wissenschaft ist und daher deren Erkenntnisse/Erklärungsmodelle grundsätzlich mit Vorsicht zugenießen sind, entzieht sich mir der Nutzen einer solch retrospektiven Analyse.


QUOTE
Interessant dabei auch, wie lange sollen die denn "separiert" werden? Ach, so ein Analyschen ist ja schnell gemacht^^
Und was ist mit "normalen" jugendlichen Straftätern? Müssen da auch die Eltern eingehend analysiert werden? wink.gif
Und verhindert hat man dadurch dann ja auch nix, oder?

Wenn man nix ändert, nix tut dann passiert auch nix bzw. der nächste Amoklauf. Analyselänge 1 Woche maximal.


Geschrieben von: Deus Irae 20. Mar 2009, 21:13

QUOTE (logan3333 @ 20. Mar 2009, 21:03) *
Wenn man nix ändert, nix tut dann passiert auch nix bzw. der nächste Amoklauf. Analyselänge 1 Woche maximal.


Du kannst dir auch eine Feder in den Arsch stecken und gackernd über den Hof laufen.

Ist genauso sinnvoll wie eine Analyse, die im Zweifelsfall keine Erkenntnisse über die Vergangenheit bringt und erst recht nichts in Richtung Prävention, denn nach wie vor werden wir es weder mit gläsernen, noch berechenbaren Menschen zu tun haben.
Was also bringt es, ein Schuld herauszufinden, wenn vor der nächsten Haustür der Erkenntnishorizont aufhört?

Geschrieben von: Morrigan 20. Mar 2009, 21:18

Was versteht man schon unter "schlechtes Leben"? Wie viele psychisch Kranke haben ein wohl situiertes Elternhaus? Das sagt rein gar nix darüber aus.

Die Eltern zu veranalysieren, die in den meisten Fällen, trotz Bemühung um ihre Ableger, über die Gefühlslage derselben rein gar nichts wissen, ist IMO total sinnfrei.

Geschrieben von: logan3333 20. Mar 2009, 21:35

QUOTE
Du kannst dir auch eine Feder in den Arsch stecken und gackernd über den Hof laufen.

Du könntest auch zur Abwechslung einen konstruktiven Vorschlag machen anstatt nur zu kritisieren.

QUOTE
Was also bringt es, ein Schuld herauszufinden, wenn vor der nächsten Haustür der Erkenntnishorizont aufhört?

Wenn Ergebnisse veröffentlicht werden, kann eine potenzielle "Killerfamilie" dem selber entgegenwirken ohne sich dabei zu outen.

QUOTE
Die Eltern zu veranalysieren, die in den meisten Fällen, trotz Bemühung um ihre Ableger, über die Gefühlslage derselben rein gar nichts wissen, ist IMO total sinnfrei.

Nun das würde ich nicht für garantiert nehmen, und die Gefühlslage der Eltern oder deren Gefühllosigkeit ist vielleicht der Grund.

Geschrieben von: Morrigan 20. Mar 2009, 21:54

ZITAT(logan3333 @ 20. Mar 2009, 21:35) *
selber entgegenwirken ohne sich dabei zu outen.

ZITAT
Die Eltern zu veranalysieren, die in den meisten Fällen, trotz Bemühung um ihre Ableger, über die Gefühlslage derselben rein gar nichts wissen, ist IMO total sinnfrei.

Nun das würde ich nicht für garantiert nehmen, und die Gefühlslage der Eltern oder deren Gefühllosigkeit ist vielleicht der Grund.

Das ist viel zu komplex um es im Nachhinein ohne das Kind herauszufinden, das ja zwangsläufig nicht mehr dabei ist.
Noch dazu kommt man bei solchen Analysen niemals weiter wenn die Betroffenen nicht optimal mit arbeiten. Zumal sie sich in einer absoluten Ausnahmesituation befinden, in der man akut kaum feststellen kann wie die Vergangenheit war.
Du kannst genauso gut mit einem Dachschaden zu 5 Fachleuten gehen und erhälst am Ende 5 Diagnosen oder auch 15.

Geschrieben von: Deus Irae 20. Mar 2009, 21:55

QUOTE (logan3333 @ 20. Mar 2009, 21:35) *
QUOTE
Du kannst dir auch eine Feder in den Arsch stecken und gackernd über den Hof laufen.

Du könntest auch zur Abwechslung einen konstruktiven Vorschlag machen anstatt nur zu kritisieren.


Das ist ein konstruktiver Vorschlag. Wenn das ganz viele Leute auf Schulhöfen machen, wirkt es womöglich abschreckend auf potenzielle Amok-Läufer ... mrgreen.gif

QUOTE
QUOTE
Was also bringt es, ein Schuld herauszufinden, wenn vor der nächsten Haustür der Erkenntnishorizont aufhört?

Wenn Ergebnisse veröffentlicht werden, kann eine potenzielle "Killerfamilie" dem selber entgegenwirken ohne sich dabei zu outen.


Ja klar. In den Familien ist man sich der Probleme auch immer bewusst und hat zudem Zeit sowie die intelektuellen Fähigkeiten, sich mit solchen Studien auseinander zu setzen bzw. deren Erkenntnisse auf die spezifische Situation zu Hause zu übertragen.
Noch mehr realismusnahe, konstruktive Vorschläge, die eine Internierung und Zwangsbefragung von Familienmitgliedern rechtfertigen? Und wieso überhaupt in der Familie aufhören? Mitschüler, Lehrer oder der Postbote, der mit Mama poppt, könnten genauso verantwortlich sein ....
Ich glaube, sowas nennt man blinden Aktionismus ... mrgreen.gif

Geschrieben von: logan3333 20. Mar 2009, 22:21

QUOTE
Das ist ein konstruktiver Vorschlag. Wenn das ganz viele Leute auf Schulhöfen machen, wirkt es womöglich abschreckend auf potenzielle Amok-Läufer ...

Irritierend aber nicht abschreckend, und daher auch nicht kontruktiv, abgesehen davon das die meisten Amokläufe in der Schule und nicht wärend der großen Pause passieren.

QUOTE
Ja klar. In den Familien ist man sich der Probleme auch immer bewusst und hat zudem Zeit sowie die intelektuellen Fähigkeiten, sich mit solchen Studien auseinander zu setzen bzw. deren Erkenntnisse auf die spezifische Situation zu Hause zu übertragen.
Noch mehr realismusnahe, konstruktive Vorschläge, die eine Internierung und Zwangsbefragung von Familienmitgliedern rechtfertigen. Und wieso überhaupt in der Familie aufhören? Mitschüler, Lehrer oder der Postbote, der mit Mama poppt, könnten genauso verantwortlich sein ....
Ich glaube: sowas nennt blinden Aktionismus ...

Familien haben im Vergleich zu allen anderen die du aufgezählt hast den größten Einfluss. Und dieses Wissen kann man auch über das Schulsystem leicht an alle Eltern vermitteln.

QUOTE
Das ist viel zu komplex um es im Nachhinein ohne das Kind herauszufinden, das ja zwangsläufig nicht mehr dabei ist.
Noch dazu kommt man bei solchen Analysen niemals weiter wenn die Betroffenen nicht optimal mit arbeiten. Zumal sie sich in einer absoluten Ausnahmesituation befinden, in der man akut kaum feststellen kann wie die Vergangenheit war.
Du kannst genauso gut mit einem Dachschaden zu 5 Fachleuten gehen und erhälst am Ende 5 Diagnosen oder auch 15.

Genau diese Ausnahmesituation kann man für die Informationsgewinnung ausnutzen. Das generelle Problem ist immer noch das man kaum einen Amokkanidaten in die Finger bekommt, daher eben die Analyse der Familie.

Geschrieben von: Morrigan 20. Mar 2009, 22:54

ZITAT(logan3333 @ 20. Mar 2009, 22:21) *
Genau diese Ausnahmesituation kann man für die Informationsgewinnung ausnutzen. Das generelle Problem ist immer noch das man kaum einen Amokkanidaten in die Finger bekommt, daher eben die Analyse der Familie.

Nee, eben nicht. In dieser emotionalen/psychischen ja sogar physischen Ausnahmesituation kannst du alles oder nichts gewinnen, eher wohl nichts. Eltern, die gerade ihr Kind verloren haben, machen sich sowieso Vorfürfe, gerade auf diese Art. Da wird wohl kaum was brauchbares bei rum kommen. Ich kann mir kaum vorstellen solche Leute in ihrer Verlustsituation, die noch dazu mit solcher Schuld beladen ist, irgendwelchen Analysen zu unterziehen. Das ist ja fast abartig.

Geschrieben von: logan3333 20. Mar 2009, 23:40

Nicht abartig, out of the box. Amokläufer sind out of the box also muss es der Lösungansatz auch sein.

Nur leider steht eins fest der nächste Amoklauf kommt leider.

Geschrieben von: Morrigan 21. Mar 2009, 01:07

ZITAT(logan3333 @ 20. Mar 2009, 23:40) *
Nicht abartig, out of the box. Amokläufer sind out of the box also muss es der Lösungansatz auch sein.

Was ist mit Kinderschändern und Vergewaltigern? Sind die nicht out of the box genug um deren Eltern auch gleich mit an die Wand zu stellen?

Geschrieben von: logan3333 21. Mar 2009, 01:18

Ich hab nie was von an die Wand stellen gesagt ...

Geschrieben von: Morrigan 21. Mar 2009, 01:31

Fühlt sich in so einer Situation aber sicherlich so an.

Geschrieben von: logan3333 21. Mar 2009, 01:35

Ne, du kennst mich als Enterprise Fan, wir stellen niemanden an die Wand ...

Geschrieben von: Morrigan 21. Mar 2009, 01:49

Das sag mal den Eltern wenn die analysiert werden wink.gif

Geschrieben von: Deus Irae 21. Mar 2009, 07:29

QUOTE (logan3333 @ 20. Mar 2009, 22:21) *
QUOTE
Das ist ein konstruktiver Vorschlag. Wenn das ganz viele Leute auf Schulhöfen machen, wirkt es womöglich abschreckend auf potenzielle Amok-Läufer ...

Irritierend aber nicht abschreckend, und daher auch nicht kontruktiv, abgesehen davon das die meisten Amokläufe in der Schule und nicht wärend der großen Pause passieren.


Egal! Während der Stunde laufen 1EURO-Jobber mit ner Feder im arsch über den Schulhof.

QUOTE
QUOTE
Ja klar. In den Familien ist man sich der Probleme auch immer bewusst und hat zudem Zeit sowie die intelektuellen Fähigkeiten, sich mit solchen Studien auseinander zu setzen bzw. deren Erkenntnisse auf die spezifische Situation zu Hause zu übertragen.
Noch mehr realismusnahe, konstruktive Vorschläge, die eine Internierung und Zwangsbefragung von Familienmitgliedern rechtfertigen. Und wieso überhaupt in der Familie aufhören? Mitschüler, Lehrer oder der Postbote, der mit Mama poppt, könnten genauso verantwortlich sein ....
Ich glaube: sowas nennt blinden Aktionismus ...

Familien haben im Vergleich zu allen anderen die du aufgezählt hast den größten Einfluss. Und dieses Wissen kann man auch über das Schulsystem leicht an alle Eltern vermitteln.


Wie soll denn das Fach heißen, dessen Früchte dann ja erst in der "Next Generation", wenn also die Schüler selbst Eltern sind, geerntet werden können: Amok?
Anzunehmen, dass die aktuell gefährdeten Schüler nach Hausi laufen und sagen, "Hey Mami, ich hab gelernt, dass ich demnächst Amok laufen könnte! Mach mal was!", ist sicherlich ein sehr praxisnaher Kerngedanke.
Und es ist ja auch nicht so, dass es innerhalb der Familien viele drängendere Probleme gibt, mit denen man sich vor, während und nach der Pubertät der Sprösslinge auseinander zu setzen hat. D.h. in jeder normalen, bürgerlichen Familie ist der selbstverständlich der erste Gedanke am Morgen, "Hoffentlich läuft mein Sohn heute nicht Amok!", und am Abend der letzte, "Schon wieder einen Tage ohne Toten überstanden!".




Geschrieben von: Morrigan 21. Mar 2009, 09:09

ZITAT(Deus Irae @ 21. Mar 2009, 07:29) *
Und es ist ja auch nicht so, dass es innerhalb der Familien viele drängendere Probleme gibt, mit denen man sich vor, während und nach der Pubertät der Sprösslinge auseinander zu setzen hat. D.h. in jeder normalen, bürgerlichen Familie ist der selbstverständlich der erste Gedanke am Morgen, "Hoffentlich läuft mein Sohn heute nicht Amok!", und am Abend der letzte, "Schon wieder einen Tage ohne Toten überstanden!".

Eben, wer rechnet mit sowas? confused4.gif
Und was soll man im nachhinein als verunsicherte und total erschütterte Eltern als erste Zeichen deuten? Es gibt so unsagbar viel das Eltern fehlinterpretieren, dem sie zuviel Bedeutung beimessen, während sie andere Sachen aus Ahnungslosigkeit vernachlässigen. In so einem Alter sind Eltern oft sie letzten, die was von ihren Kindern wissen. Und das nicht aus Vernachlässigung sondern wegen dem stinknormalen Abnabelungsprozess.

Geschrieben von: logan3333 21. Mar 2009, 12:19

ZITAT
Wie soll denn das Fach heißen, dessen Früchte dann ja erst in der "Next Generation", wenn also die Schüler selbst Eltern sind, geerntet werden können: Amok?
Anzunehmen, dass die aktuell gefährdeten Schüler nach Hausi laufen und sagen, "Hey Mami, ich hab gelernt, dass ich demnächst Amok laufen könnte! Mach mal was!", ist sicherlich ein sehr praxisnaher Kerngedanke.
Und es ist ja auch nicht so, dass es innerhalb der Familien viele drängendere Probleme gibt, mit denen man sich vor, während und nach der Pubertät der Sprösslinge auseinander zu setzen hat. D.h. in jeder normalen, bürgerlichen Familie ist der selbstverständlich der erste Gedanke am Morgen, "Hoffentlich läuft mein Sohn heute nicht Amok!", und am Abend der letzte, "Schon wieder einen Tage ohne Toten überstanden!".

Ich dachte eher daran ein Risikoprofil inkl. der Verhaltensweisen der Killerfamilien an einem Elternsprechtag an alle Eltern weiterzugeben, damit die entsprechend reagieren können. Nicht direkt den Schülern die könnten das falsch auffassen.

ZITAT
Egal! Während der Stunde laufen 1EURO-Jobber mit ner Feder im arsch über den Schulhof.

Was hast du gegen 1 Euro Jobber, warum muss du sie vor Pistolen und Gewehrläufe von Amokschützen treiben und das nur mit einer Feder im Arsch? Dir wärs sicher nicht egal wenn du er 1 Euro Jobber bist.

ZITAT
Eben, wer rechnet mit sowas? confused4.gif
Und was soll man im nachhinein als verunsicherte und total erschütterte Eltern als erste Zeichen deuten? Es gibt so unsagbar viel das Eltern fehlinterpretieren, dem sie zuviel Bedeutung beimessen, während sie andere Sachen aus Ahnungslosigkeit vernachlässigen. In so einem Alter sind Eltern oft sie letzten, die was von ihren Kindern wissen. Und das nicht aus Vernachlässigung sondern wegen dem stinknormalen Abnabelungsprozess.

Es geht nicht nur darum was die Killerfamilien Eltern über ihre Sprößlinge denken und wissen sondern über den allgemeine Auffassung der Welt, deren Weltbild, deren Verhaltensweisen. Wo liegt deren Ignoranz, deren Auffassung von Werten, wo haben sie etwas falsch gemacht bei den Dingen die sie an ihre Kinder weitergegeben haben. Warum entgeht ihnen die Depression, warum haben sie sie ignoriert warum haben sie ihren Kind nicht geholfen. Wo liegt die phychologische Disposition einen Amokläufer zu erziehen?

Geschrieben von: Morrigan 21. Mar 2009, 14:43

ZITAT(logan3333 @ 21. Mar 2009, 12:19) *
Es geht nicht nur darum was die Killerfamilien Eltern über ihre Sprößlinge denken und wissen sondern über den allgemeine Auffassung der Welt, deren Weltbild, deren Verhaltensweisen. Wo liegt deren Ignoranz, deren Auffassung von Werten, wo haben sie etwas falsch gemacht bei den Dingen die sie an ihre Kinder weitergegeben haben.

Anhand solcher Kriterien kann man kaum was gewinnen, Werte hin oder her. Du kannst anhand von unzähligen Psychiatrieinsassen sehen dass deren Leben trotz behütetem Elternhaus im Arsch ist. Und die angesprochene Ignoranz ist ein Trugschluss. Eltern können aufmerksam sein und viele tolle Dinge an ihre Blagen weiter geben und trotzdem entwickelt sich das Kind nicht wie erwartet.

ZITAT
Warum entgeht ihnen die Depression, warum haben sie sie ignoriert warum haben sie ihren Kind nicht geholfen. Wo liegt die phychologische Disposition einen Amokläufer zu erziehen?

Dieses "ignorieren und nicht helfen" stört mich doch ziemlich arg. Hast du deinen Eltern als Teenie alles offenbart? Wahre Gefühlslagen kann man vor Eltern/Lehrern/Freunden und sogar Psychoheinis so gut vergergen, manche würden staunen. Ich weiß nicht was du in dem Bereich bisher für Erfahrungen gemacht hast, aber man kann selbst den engagiertesten Eltern brav lächelnd in die Tasche lügen und sich am nächsten Tag umbringen. Eltern sind keine Fachleute und wissen meist überhaupt nicht wie ihnen geschieht wenn sich ihre pubertierenden Blagen sonderbar verhalten.

Geschrieben von: logan3333 21. Mar 2009, 15:07

ZITAT
Anhand solcher Kriterien kann man kaum was gewinnen, Werte hin oder her. Du kannst anhand von unzähligen Psychiatrieinsassen sehen dass deren Leben trotz behütetem Elternhaus im Arsch ist. Und die angesprochene Ignoranz ist ein Trugschluss. Eltern können aufmerksam sein und viele tolle Dinge an ihre Blagen weiter geben und trotzdem entwickelt sich das Kind nicht wie erwartet.

Anhand von den unzähligen Psychiatrieinsassen kann man absehen, das es Familien gibt die ihr Verwanten in besagte Anstalten stecken bevor etwas schreckliches passiert. Natürlich gibt wurden auch an die Dinge weiter gegeben. Nur zum Zeitpunkt wo die gemerkt haben, der oder die hat nicht alles Tassen im Schrank wurde allerdings gehandelt, bei den Amokkanidaten eben nicht.

ZITAT
Dieses "ignorieren und nicht helfen" stört mich doch ziemlich arg. Hast du deinen Eltern als Teenie alles offenbart? Wahre Gefühlslagen kann man vor Eltern/Lehrern/Freunden und sogar Psychoheinis so gut vergergen, manche würden staunen. Ich weiß nicht was du in dem Bereich bisher für Erfahrungen gemacht hast, aber man kann selbst den engagiertesten Eltern brav lächelnd in die Tasche lügen und sich am nächsten Tag umbringen. Eltern sind keine Fachleute und wissen meist überhaupt nicht wie ihnen geschieht wenn sich ihre pubertierenden Blagen sonderbar verhalten.

Ignorieren und nicht helfen, ist bei Tim K. wohl der Fall. Natürlich hat jeder Mensch seine Geheimnisse, aber auch eine abnorme Abnabelung von allen ist eben auch unter anderem eine Ursache und daher sehr wohl dektierbar. Eltern waren aucheinmal Teenager, daher sollten sie besser wissen das man die Teenies nicht mir ihren Gefühlen völlig alleine lassen darf. Natürlich ist Kindererziehung und die folgende Pupertät schwer, nur das darf keine Ausreden für Eltern werden, ihrer Verantwortung nicht gerecht zu werden und ihre Erziehungsplichten zu vernachlässigen.

Geschrieben von: Morrigan 21. Mar 2009, 15:35

ZITAT(logan3333 @ 21. Mar 2009, 15:07) *
Anhand von den unzähligen Psychiatrieinsassen kann man absehen, das es Familien gibt die ihr Verwanten in besagte Anstalten stecken bevor etwas schreckliches passiert. Natürlich gibt wurden auch an die Dinge weiter gegeben. Nur zum Zeitpunkt wo die gemerkt haben, der oder die hat nicht alles Tassen im Schrank wurde allerdings gehandelt, bei den Amokkanidaten eben nicht.

Puh, also jetzt musste erst dreimal durchatmen. Ich seh schon dass du scheinbar keinen besonderen Durchblick hast was das Thema Klapse angeht. Bei "in Anstalten stecken" grummelt es gerade in mir vor sich hin. In Deutschland wird so schnell keiner von Verwandten in eine Anstalt "gesteckt", das gibt's nur in der Bildzeitung und auf Sat 1. Mir ist noch nicht ein solcher Fall begegnet, der von seiner Familie dahin abgeschoben wurde.

ZITAT
Ignorieren und nicht helfen, ist bei Tim K. wohl der Fall. Natürlich hat jeder Mensch seine Geheimnisse, aber auch eine abnorme Abnabelung von allen ist eben auch unter anderem eine Ursache und daher sehr wohl dektierbar. Eltern waren aucheinmal Teenager, daher sollten sie besser wissen das man die Teenies nicht mir ihren Gefühlen völlig alleine lassen darf. Natürlich ist Kindererziehung und die folgende Pupertät schwer, nur das darf keine Ausreden für Eltern werden, ihrer Verantwortung nicht gerecht zu werden und ihre Erziehungsplichten zu vernachlässigen.

Du willst nicht verstehen oder? maja_grummel.gif
Es handelte sich bei dem Bengel nicht um ein Kleinkind, das die Mama jeden Abend ins Bett gebracht hat. Das Entgleiten seiner Kinder hat nicht zwanghaft was mit vernachlässigen zu tun! Und ob Eltern mal Teenies waren oder nicht, ist im Falle einer psychischen Erkrankung totale Nebensache. Auch Psychiater waren mal Teenies (bei einigen mag ich das zwar nicht glauben^^) und denen kannst du trotzem genau den Scheiß erzählen, den sie hören wollen damit sie dich in Ruhe lassen. Und nein, die vernachlässigen deshalb ihren Job nicht. Ohne die Mithilfe von einem Betroffenen kannst du wahre Heeresscharen von Vorzeigeeltern und sogenannten Fachleuten auffahren, nützen wird das gar nix. Man kann in keinen Menschen reinsehen.

Geschrieben von: logan3333 21. Mar 2009, 17:33

ZITAT
Puh, also jetzt musste erst dreimal durchatmen. Ich seh schon dass du scheinbar keinen besonderen Durchblick hast was das Thema Klapse angeht. Bei "in Anstalten stecken" grummelt es gerade in mir vor sich hin. In Deutschland wird so schnell keiner von Verwandten in eine Anstalt "gesteckt", das gibt's nur in der Bildzeitung und auf Sat 1. Mir ist noch nicht ein solcher Fall begegnet, der von seiner Familie dahin abgeschoben wurde.

Inwiefern willst du wissen was in Deutschlands Irrenanstalten vorsich geht? Psychisch kranke Menschen müssen in eine Einrichtung wo man ihnen unter kontrollierten Umständen helfen kann oder sie zumindestens für sich selbst und andere keine Gefahr darstellen. Irgentwie kommt mir diese Haltung deinerseits zu politisch vor, ich meine Eutanasie im 3. Reich hin oder her, die war menschenverachtend und absolut falsch, aber Irre müssen in die Irrenanstalt, Looneys in the Looneybin und Elfer in die Elfer. Geschichtsträchtige Skrupel und unaufgearbeitetes Nazi Erbe sollten dabei keine Rolle spielen.

ZITAT
Du willst nicht verstehen oder? maja_grummel.gif
Es handelte sich bei dem Bengel nicht um ein Kleinkind, das die Mama jeden Abend ins Bett gebracht hat. Das Entgleiten seiner Kinder hat nicht zwanghaft was mit vernachlässigen zu tun! Und ob Eltern mal Teenies waren oder nicht, ist im Falle einer psychischen Erkrankung totale Nebensache. Auch Psychiater waren mal Teenies (bei einigen mag ich das zwar nicht glauben^^) und denen kannst du trotzem genau den Scheiß erzählen, den sie hören wollen damit sie dich in Ruhe lassen. Und nein, die vernachlässigen deshalb ihren Job nicht. Ohne die Mithilfe von einem Betroffenen kannst du wahre Heeresscharen von Vorzeigeeltern und sogenannten Fachleuten auffahren, nützen wird das gar nix. Man kann in keinen Menschen reinsehen.

Ich finde dein nicht vorhandenes Vertrauen in eine etablierte Wissenschaft bedauerlich, woher stammen diese Ansichten. Scientology?

Geschrieben von: Morrigan 21. Mar 2009, 22:45

ZITAT(logan3333 @ 21. Mar 2009, 17:33) *
Inwiefern willst du wissen was in Deutschlands Irrenanstalten vorsich geht? Psychisch kranke Menschen müssen in eine Einrichtung wo man ihnen unter kontrollierten Umständen helfen kann oder sie zumindestens für sich selbst und andere keine Gefahr darstellen. Irgentwie kommt mir diese Haltung deinerseits zu politisch vor, ich meine Eutanasie im 3. Reich hin oder her, die war menschenverachtend und absolut falsch, aber Irre müssen in die Irrenanstalt, Looneys in the Looneybin und Elfer in die Elfer. Geschichtsträchtige Skrupel und unaufgearbeitetes Nazi Erbe sollten dabei keine Rolle spielen.

Ja woher weiß ich das bloß? cool.gif Von vier Einrichtungen im Ruhrgebiet kann ich dir aus erster Hand berichten. wink.gif
Von 5 weiteren aus zweiter Hand (Onkel Medizinaldirektor Landesnervenklinik, Schwägerin Oberschwester Forensik, Schwager Pfleger ebenda, Cousine 1 Suchtstation in Allgemeinpsychiatrie, Cousine 2 Psychotante in Gerontopsychiatrie, Ex-Jugendbetreuer Leiter in Kinder- und Jugendpsychiatrie)
Das was ich oben schrieb hat nichts mit irgendwelchen politischen Haltungen zu tun. Wie kommst du darauf? Das ist keine Meinung, es ist einfach ne Tatsache. Es ist mir dadrin noch keiner begegnet der von Verwandten zwangseingewiesen wurde. Die meisten waren freiwillig da oder sind zumindest wegen akuter Gefährdung kurzweilig dazu verdonnert zu bleiben (die setzen einen auch gerne mal schnell vor die Tür sobald du dich nicht mehr akut vor nen Zug schmeißen willst, weil sie die Betten brauchen). Es von Amtswegen genau geregelt wie eine (Zwangs-) Einweisung vorsich geht. Verwandte können da viel erzählen, wie viele würden sowas mißbrauchen??

ZITAT
Ich finde dein nicht vorhandenes Vertrauen in eine etablierte Wissenschaft bedauerlich, woher stammen diese Ansichten. Scientology?

Höh? Wieso Ansichten? Das sind eigene Erfahrungen. Und was soll das mit nicht vorhandenem Vertrauen zu tun haben? Du scheinst echt nicht viele wirkliche Irre zu kennen.^^
Es ist eben am optimalsten unter der Bedingung dass der Betroffene kooperativ ist um möglichst brauchbare Ergebnisse zu erzielen.

Geschrieben von: logan3333 24. Mar 2009, 17:41

ZITAT
Ja woher weiß ich das bloß? Von vier Einrichtungen im Ruhrgebiet kann ich dir aus erster Hand berichten.
Von 5 weiteren aus zweiter Hand (Onkel Medizinaldirektor Landesnervenklinik, Schwägerin Oberschwester Forensik, Schwager Pfleger ebenda, Cousine 1 Suchtstation in Allgemeinpsychiatrie, Cousine 2 Psychotante in Gerontopsychiatrie, Ex-Jugendbetreuer Leiter in Kinder- und Jugendpsychiatrie)
Das was ich oben schrieb hat nichts mit irgendwelchen politischen Haltungen zu tun. Wie kommst du darauf? Das ist keine Meinung, es ist einfach ne Tatsache. Es ist mir dadrin noch keiner begegnet der von Verwandten zwangseingewiesen wurde. Die meisten waren freiwillig da oder sind zumindest wegen akuter Gefährdung kurzweilig dazu verdonnert zu bleiben (die setzen einen auch gerne mal schnell vor die Tür sobald du dich nicht mehr akut vor nen Zug schmeißen willst, weil sie die Betten brauchen). Es von Amtswegen genau geregelt wie eine (Zwangs-) Einweisung vorsich geht. Verwandte können da viel erzählen, wie viele würden sowas mißbrauchen??

Soviele Verwandte die sich damit beschäftigen? Kann ich nicht überprüfen, daher werde ich nichts dazu sagen. Das man Leute da schwer anfindet ist natürlich klar, es gibt auf der einen Seite nicht genug Bewusstsein und Politische Macht Psychatrie mit den Mitteln auszustatten die sie braucht (Betten usw...). Leider ist das eine Folge der Antipsychatriebewegung dessen lautester Trommler im Moment Scientology ist. Da verwundert es nicht wenn die geistige Gesundheit darunter leidet, Mißbrauch kann man auch beweisen und unter Strafe stellen.

ZITAT
Höh? Wieso Ansichten? Das sind eigene Erfahrungen. Und was soll das mit nicht vorhandenem Vertrauen zu tun haben? Du scheinst echt nicht viele wirkliche Irre zu kennen.^^
Es ist eben am optimalsten unter der Bedingung dass der Betroffene kooperativ ist um möglichst brauchbare Ergebnisse zu erzielen.

Die kooperativen Leute sind meistens auch kein Problem, nur die unkooperativen entpuppen sich eben meistens als schwerwiegendes Problem, daher sollte die Enweisungspolitik die auf Grund von Machenschaften wie sie durch Scientology propagiert werden verschärft wurde, in die Richtung geändert werden das eine präventivere Behandlung/Einweisung von unkooperativen Patienten möglich ist. Ich bin der Meinung das ein menschenverachtender, gefährlicher, machthungriger und geldgeiler Kult wie Scientology unsere Gesellschaft beschädigt hat, und diese Politik umgedreht werden muss.

Geschrieben von: Morrigan 24. Mar 2009, 20:14

ZITAT(logan3333 @ 24. Mar 2009, 17:41) *
Soviele Verwandte die sich damit beschäftigen? Kann ich nicht überprüfen, daher werde ich nichts dazu sagen.

Du hattest ja schließlich gefragt^^ Das war lediglich die Antwort darauf wink.gif Die Verwandten sind mir letztlich auch völlig wurscht was das eigene Empfinden dieser Wellnessstätten angeht, für mich zählen nur meine eigenen Erfahrungen und die lasse ich mir sicherlich nicht von jemanden absprechen der die Vorstellung hat, die Psychiatrien würden durch die Intervention von Verwandten der Insassen gefüllt. Das verhöhnt alle die dadrin hart an sich arbeiten.

ZITAT
Das man Leute da schwer anfindet ist natürlich klar, es gibt auf der einen Seite nicht genug Bewusstsein und Politische Macht Psychatrie mit den Mitteln auszustatten die sie braucht (Betten usw...). Leider ist das eine Folge der Antipsychatriebewegung dessen lautester Trommler im Moment Scientology ist.

Versteh den ganzen Absatz bzw. die Ansicht nicht so ganz.
A) Was ist klar daran dass man diese Leute da schwer anfindet?
B) Nicht genug Bewuststein und genug Mittel? Ich kann das jetzt mal so gar nicht bestätigen. Das was ich schrieb über die Betten (im Fall der Akut-/Wachstation der Geschlossenen bei Krisenintervention.) bezog auf deine Behauptung dass die Leute von Verwandten da hingeschickt werden weil sie ja so ballaballa sind (Dieser Irrglaube hat mich echt ganz schön erbost^^) Wenn man da glaubhaft versichern kann dass man nicht mehr akut Suizidgefährdet ist bzw. auch keine Gefahr für andere darstellt, lassen die einen ziehen (Manchmal isses da überfüllt, manchmal auch nicht). Und so muss das auch sein, es kann und darf einfach nicht sein dass man von Hinz und Kunz einfach zwangseingewiesen werden kann.
Das man auf Therapieplätze unter Umständen lange warten muss, das ist ein Mangel (der IMO aber eher daraus resultiert dass immer mehr Menschen dem ganzen offen gegenüberstehen). Wobei das auch wieder nicht von mir bestätigt werden kann, weil ich die gegenteilige Erfahrung gemacht habe.

Bisher konnte ich an keiner von mir "besuchten" Einrichtung Mängel an Mitteln (Personal, Therapiemöglichkeiten etc.) bestätigen (na gut, das Essen vielleicht wink.gif )
Auch kenn ich in meinem Umfeld (Bekannte, Stadt, Bevölkerung) keine Antipsychiatriebewegung, im Gegenteil.

ZITAT
Mißbrauch kann man auch beweisen und unter Strafe stellen.

Jo, und bis dahin ist der Betroffene unter Umständen durch seine persönliche Hölle gegangen rolleyes.gif

ZITAT
Die kooperativen Leute sind meistens auch kein Problem, nur die unkooperativen entpuppen sich eben meistens als schwerwiegendes Problem, daher sollte die Enweisungspolitik die auf Grund von Machenschaften wie sie durch Scientology propagiert werden verschärft wurde, in die Richtung geändert werden das eine präventivere Behandlung/Einweisung von unkooperativen Patienten möglich ist. Ich bin der Meinung das ein menschenverachtender, gefährlicher, machthungriger und geldgeiler Kult wie Scientology unsere Gesellschaft beschädigt hat, und diese Politik umgedreht werden muss.

Die Einweisungs"politik" sollte auf keinen Fall geändert werden. Das fehlte ja gerade noch s. o.
Was das worum es in meiner Antwort ging jetzt mit Scientology zu haben soll erschließt sich mir mal so überhaupt nicht, was soll diese Abschweifung und die bescheuerte Frage ob meine Einstellung von denen käme? Psychose?? mrgreen.gif
Es ging darum dass du mir "nicht vorhandenes Vertrauen in eine etablierte Wissenschaft" (mit der ich mich zwangsläufig mehr als 70 % meines Lebens auseinandersetzen musste) vorgeworfen hast, weil ich schrieb dass man seine wahren Gefühle und Probleme vor Psychiatern und Therapeuten verbergen kann bzw. ihnen Sachen erzählen kann die sie beruhigen (Womit mir ja auch wieder beim eigentlichen Thema wären wink.gif ). Du hast irgendwie jedesmal gänzlich den Kern meiner Antworten mißachtet bzw.verfehlt.

Dass die Kooperativen das Problem sind hab ich nirgendwo geschrieben^^ Ich erklär das jetzt noch einmal bevor ich das Thema hier abhake:
Du kannst die Psyche eines Menchen nicht so durchleuchten dass du 100 %ige Ergebnisse bekommst. Falls du dich noch erinnerst, wir schrieben zum einen über Angehörige in einer für sie extremen Ausnahmesituation, von denen kannst du in ein paar Stunden "Verhör" nicht erfahren ob sie die Verantwortung für die Tat ihrer Kinder tragen oder nicht. Dafür brauchst du den Täter (der wie wir bereits festgestellt haben ja dann schon nicht mehr verfügbar ist weil tot).
Selbst wenn du einen auffällig unauffälligen Jugendlichen untersuchst musst du auf seine "Kooperation" zählen können um mit ihm ausgiebig zu arbeiten. Nicht zu kooperieren bedeutet in dem Fall aber nicht dass jemand was zu verbergen hat weil er plant ne Schule in die Luft zu jagen, sondern die innere Bereitschaft sich zu öffnen und seine Probleme jemanden anzuvertrauen nicht vorhanden sind (dafür gibt es unendlich viele Gründe). Damit wollte ich nur eins sagen, nämlich dass du Gesetze drehen und wenden kannst wie du willst, du kannst sowas nicht verhindern weil die menschliche Psyche einfach nicht so locker zu bearbeiten ist wie ein gebrochenes Bein.
Tüsskes wink.gif

Geschrieben von: Deus Irae 25. Mar 2009, 19:28

Apropos: heute fragt mich Sohn #2, ob er in den Schützenverein darf. Ich habe zugestimmt. Eigentlich wollte er mit 12 Boxen, aber Schießen ist auch ok. Zudem ist er seit längerer Zeit ganz fixiert auf Waffen, besonders die Uzi hat es ihm angetan. Er zieht sich auf youtube Videos darüber rein, kann das Ding aus 10 verschiedenen Perspektiven malen und fertig immer wieder Bilder an, auf denen Würmern (nicht Menschen) das Hirn aus dem Kopf geschossen wird, auf denen Würmer von Granaten zefetzt werden oder vor Halleluja-Bomben weglaufen ....

Muss ich mir Sorgen machen? mrgreen.gif

Geschrieben von: Equinox 25. Mar 2009, 19:42

ZITAT(Deus Irae @ 25. Mar 2009, 19:28) *
Apropos: heute fragt mich Sohn #2, ob er in den Schützenverein darf. Ich habe zugestimmt. Eigentlich wollte er mit 12 Boxen, aber Schießen ist auch ok. Zudem ist er seit längerer Zeit ganz fixiert auf Waffen, besonders die Uzi hat es ihm angetan. Er zieht sich auf youtube Videos darüber rein, kann das Ding aus 10 verschiedenen Perspektiven malen und fertig immer wieder Bilder an, auf denen Würmern (nicht Menschen) das Hirn aus dem Kopf geschossen wird, auf denen Würmer von Granaten zefetzt werden oder vor Halleluja-Bomben weglaufen ....

Muss ich mir Sorgen machen? mrgreen.gif


Nein. An deutschen Gymnasien laufen tausende Kinder mit ähnlichen Symptomen rum. Einige von denen verursachen nur leider Materialschäden während sie sich boxen.

Geschrieben von: logan3333 25. Mar 2009, 20:47

ZITAT(Deus Irae @ 25. Mar 2009, 19:28) *
Apropos: heute fragt mich Sohn #2, ob er in den Schützenverein darf. Ich habe zugestimmt. Eigentlich wollte er mit 12 Boxen, aber Schießen ist auch ok. Zudem ist er seit längerer Zeit ganz fixiert auf Waffen, besonders die Uzi hat es ihm angetan. Er zieht sich auf youtube Videos darüber rein, kann das Ding aus 10 verschiedenen Perspektiven malen und fertig immer wieder Bilder an, auf denen Würmern (nicht Menschen) das Hirn aus dem Kopf geschossen wird, auf denen Würmer von Granaten zefetzt werden oder vor Halleluja-Bomben weglaufen ....

Muss ich mir Sorgen machen? mrgreen.gif

Natürlich nicht, allerdings in Zeiten in denen es der deutschen Wirtschaft schlecht geht, raten wir dir nicht zu einer ausländischen Waffe, und auch noch eine isrealische zukaufen sondern lieber den Sohnemann mit deutscher Qualität auszustatten:



Das hier ist die G11 von Heckler und Koch der Porsche unter den modernen Sturmgewehren, es verschiesst 4,7 mm Munition aus einem 50 Schuss Magazin, diese durchdringt auch schusssicheren Westen der Polizei und deren SEK und GSG9 Einheiten, egal ob sie die Bundeskanzlerin samt Eskorte oder eine Schule in ihrer Nähe auslöschen möchten. Die Waffe verspricht durchschlagen Erfolg bei hoher Schussfrequenz, Zielgenaukeit und Zuverlässigkeit.

Kaufen sie deutsche Qualität und verzichten sie auf minderwertige ausländische Produkte.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie bitte den nächsten Schützenverein oder ein CSU Mitglied.

*Anm. Das ist ein Witz bevor ein CDU Innenminister das im Fernsehen laut vorliest. Ich geh jetzt geplegt eine Pizza essen, Gruß an alle Bernds.

Geschrieben von: Adm. Ges 25. Mar 2009, 23:43

4,7 mm? Nein danke, dann lieber NATO-Kaliber 6,65 und die von Y-Tours bekannte G36 mit nem 100er-Trommelmagazin. wink.gif Die Amis fahren auf das Ding ab und sie ist als allround-Waffe geeignet (weswegen sie ja auch die Grundwaffe der Bundeswehr ist).

@Deus: Hört sich so an, als ob du regelmäßig mit ihm Worms spielst. mrgreen.gif

Geschrieben von: felix 26. Mar 2009, 00:06

QUOTE (logan3333 @ 25. Mar 2009, 20:47) *
*Anm. Das ist ein Witz bevor ein CDU Innenminister das im Fernsehen laut vorliest. Ich geh jetzt geplegt eine Pizza essen, Gruß an alle Bernds.


mrgreen.gif

Das erste mal, dass logan mich zum lachen gebracht hat.

Geschrieben von: Deus Irae 26. Mar 2009, 06:26

QUOTE (Adm. Ges @ 25. Mar 2009, 23:43) *
@Deus: Hört sich so an, als ob du regelmäßig mit ihm Worms spielst. mrgreen.gif



mrgreen.gif Jo ... der Lütte ist völlig vernarrt in das Spiel (bzw. die Spiele), zeichnet mittlerweile Worms-Comics und hat sich zum Waffen-Feteschisten entwickelt.
Letzte Woche hat er sich vom Taschengeld eine Spielzeug-MP gekauft und vorgestern ein Spielzeuggewehr mit Laser-Pointer. Daneben besitzt er eine Spielzeug-Pumpgum und diverse Arten von Spielzeug-Colts, -Revolvern, -Macheten, -Messern ... aber zur Bundeswehr will er später nicht ^^

Geschrieben von: logan3333 26. Mar 2009, 15:08

Nun da muss er auch nicht unbedingt hin, meld ihn doch einfach für die Fremdenlegion an. Da bekommt er Spannung, Kriegsspiele und eine neue Identität!


Geschrieben von: Equinox 26. Mar 2009, 15:58

ZITAT(logan3333 @ 25. Mar 2009, 20:47) *
*Anm. Das ist ein Witz bevor ein CDU Innenminister das im Fernsehen laut vorliest. Ich geh jetzt gepflegt eine Pizza essen, Gruß an alle Bernds.


Ich nehme diesen persönlichen Gruß wahr.

ZITAT(Deus Irae @ 26. Mar 2009, 06:26) *
Letzte Woche hat er sich vom Taschengeld eine Spielzeug-MP gekauft und vorgestern ein Spielzeuggewehr mit Laser-Pointer. Daneben besitzt er eine Spielzeug-Pumpgum und diverse Arten von Spielzeug-Colts, -Revolvern, -Macheten, -Messern ... aber zur Bundeswehr will er später nicht ^^


Bei dieser verweichlichten Jugend von heute ist es wahrlich ein Wunder, wenn sie zur Bundeswehr wollen. Aus meiner Sicht eine gute Entwicklung. Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin...

Geschrieben von: logan3333 27. Mar 2009, 16:47

ZITAT
Eine triviale Aussage. Natürlich müssen beim Amoklaufen Waffen verfügbar sein, wenn der Täter seine Opfer nicht zu Tode kitzeln will.
Die zentrale Frage jedoch, ob Amokläufe und Waffengesetzgebung korrelieren lässt sich beantworten, da - statistisch betrachtet - Amok-Läufe viel zu selten vorkommen.
In der Schweiz bspw. mit ihrer liberalen Waffengesetzgebung, kommen Amok-Läufe im landläufigen Sinne nicht allzu oft vor (da schießt der Papa lieber erst der Mama und dann sich selbst in den Hinterkopf).

Hab da nocheinmal nachgeforscht und siehe da es gibt einen Amoklauf in der Schweiz. http://en.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Leibacher

Hier übrigens noch eine Interessante Website:

http://www.spreekillers.org/

Ich tippe den nächsten Amoklauf in Deutschland:
(Alle mitmachen, wer selber Amok läuft um die Wette zu gewinnen ist disqualifiziert)

Opferzahl: 21 Tote
Tatwaffe(n): Glock 17, SIG P239
Bundesland: Bayern
Ende des Amokläufers: Tod durch Polizei
Zeitpunkt: In 2 Jahren
Auf dem PC: Wolfenstein (kommt September 09) UK Import und Counterstrike Source
Vater: Ex Bundeswehrsoldat mit Waffensammlung, Mitglied in einen Schützenverein
Schauplatz: Gymnasium

ph34r.gif

Geschrieben von: Equinox 27. Mar 2009, 19:17

ZITAT(logan3333 @ 27. Mar 2009, 16:47) *
[..]
Schauplatz: Gymnasium
ph34r.gif


Allerdings!!! Was sich in den Ghet- Verzeihung- Hauptschulen abspielt ist schon schlimmm genug. Aber ein deutsches Gymnasium ist wahrhaftig Ort extrem bizzarer Gewaltausschreitungen. Vor allem werden dort Jugendliche so gefördert, dass sie am Schluß intelligent genug sind auf die Idee zu kommen.
PS: Wenn man den Euphemismus abschafft, dann kann man das Problem der Ausländerkinder auch angehen. Wenn man einfach "Kinder mit Migrationshintergrund" sagt, dann klingt das so geordnet und normal. So wie Ghetto äh Hauptschulen.

Geschrieben von: logan3333 8. Sep 2009, 21:37

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,647630,00.html

Geschrieben von: Zipferlak 9. Sep 2009, 07:26

ZITAT(logan3333 @ 8. Sep 2009, 21:37) *
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,647630,00.html


Also sollten nur psychisch Kranke killerspielastinent leben? Oder was sonst willst du uns mit den Fakten sagen?

Geschrieben von: Brühn 9. Sep 2009, 08:39

QUOTE (Zipferlak @ 9. Sep 2009, 08:26) *
QUOTE (logan3333 @ 8. Sep 2009, 21:37) *
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,647630,00.html


Also sollten nur psychisch Kranke killerspielastinent leben? Oder was sonst willst du uns mit den Fakten sagen?

Nachdem sich der Junge nach der Tat selber erschossen hat, handelt es sich um eine Ferndiagnose ohne Arzt Patienten-Kontakt. dry.gif Erinnert mich an den ein oder anderen Forumspsychiater.

Geschrieben von: Zipferlak 9. Sep 2009, 09:28

ZITAT(Brühn @ 9. Sep 2009, 07:39) *
ZITAT(Zipferlak @ 9. Sep 2009, 08:26) *
ZITAT(logan3333 @ 8. Sep 2009, 21:37) *
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,647630,00.html


Also sollten nur psychisch Kranke killerspielastinent leben? Oder was sonst willst du uns mit den Fakten sagen?

Nachdem sich der Junge nach der Tat selber erschossen hat, handelt es sich um eine Ferndiagnose ohne Arzt Patienten-Kontakt. dry.gif Erinnert mich an den ein oder anderen Forumspsychiater.


Mich nicht.
Es dürften genug Indizien und Hinweise vorliegen, um ein mit hoher Wahrscheinlichkeit zutreffendes psychologisches Profil zu erstellen.
Ist ein Standard-Brot-und-Butter-Profiling-Job, wobei das Guachten sicherlich wesentlich exakter begründet sein dürfte als es der SPON-Artikel impliziert.
(Btw: bin ich der Einzige, der findet, dass SPON und BILD.DE sich hinsichtlich des journalistischen "Contents" immer änhlicher werden?)

Geschrieben von: Adm. Ges 9. Sep 2009, 10:08

Nö, bist du nicht. Mir ist der Verdummungs-Ruck bei SPON auch schon aufgefallen. sad.gif

Geschrieben von: logan3333 18. Sep 2009, 12:38

ZITAT
Opferzahl: 21 Tote
Tatwaffe(n): Glock 17, SIG P239
Bundesland: Bayern
Ende des Amokläufers: Tod durch Polizei
Zeitpunkt: In 2 Jahren
Auf dem PC: Wolfenstein (kommt September 09) UK Import und Counterstrike Source
Vater: Ex Bundeswehrsoldat mit Waffensammlung, Mitglied in einen Schützenverein
Schauplatz: Gymnasium


EDIT -- UPDATE

Ansbach:

Opferzahl: keine Tote, nur schwer- und leicht verletzte, Psychisches Trauma -- lag ich falsch
Tatwaffe(n): Molotow Cocktails, Axt, Messer.... -- lag ich falsch
Bundesland: Bayern -- lag ich richtig
Ende des Amokläufers: Täter überlebt schwerverwundet -- lag ich falsch
Zeitpunkt: 6 Monate -- lag ich falsch
Auf dem PC: Ein Actionfilm, und die Amokläufermonologe in Textform -- lag ich falsch
Vater: Ist noch unbekannt
Schauplatz: Gymnasium -- lag ich richtig


Neue Runde Amokraten, wann wo wie kommt der nächste Amoklauf?

Geschrieben von: Equinox 18. Sep 2009, 19:09

Da die Häufigkeit von Amokläufen anscheinend ansteigt Tippe ich auf Januar 2010.
Aber mal echt jetzt: Wieso ist die heutige Jugend so gut im Ausmoffen? Amokläufe hat es schon immer gegeben. Nur die Waffen wurden besser, damit die Opferzahlen höher, und die Medien berichten stärker und inzwischen global vernetzt. Aber diese neue Häufigkeit lässt auf eine ungesunde soziale Entwicklung schließen.

Geschrieben von: Zipferlak 18. Sep 2009, 20:45

ZITAT(Equinox @ 18. Sep 2009, 18:09) *
Aber mal echt jetzt: Wieso ist die heutige Jugend so gut im Ausmoffen?

Ist Ausmoffen ein Germanisten-Ausdruck für notorisches Masturbieren?
ZITAT
Amokläufe hat es schon immer gegeben. Nur die Waffen wurden besser, damit die Opferzahlen höher, und die Medien berichten stärker und inzwischen global vernetzt.

Naja ... so richtig toll waren die Waffen diesmal aber nicht.

Geschrieben von: logan3333 18. Sep 2009, 21:00

ZITAT
Wieso ist die heutige Jugend so gut im Ausmoffen?

Nun, das einschneidenste Ereignis jüngster Zeitgeschichte ist Columbine, quasi die Schablone für derartige Vorgänge (In Sachen moderne Mittel gegen Schulen.) . Der Ansbacher hat sich primitive Brandsätze gebastelt, genau wie Max und Moritz aus Colorado, die hatten Rohrbomben. Zunächst ist es der Beweis für die Durchführbarkeit einer solchen Unternehmung. Dann haben wir das wenig professionelle Medien Echo frei nach dem Motto: "Drogensüchtige Killerspielamokkiddies mit Automatikwaffen massakrieren ihre Mitschüler, wer kann den Horden der mordenden Monsterkindern einhalt gebieten! ". Kaum jemand kennt die Opfer, aber jeder Feigling mit einer Waffe kann es Übernacht zum "gefeierten" Medienstar schaffen, berühmter als alle Politiker, Wissenschaftler, Schauspieler und gar DSDS-Amöben zusammen. Bei Ansbach sieht einmal wieder, das ein Amoklauf mit improvisierten Waffen bei weiten nicht so effektiv sein kann wie einer mit aktuellen Schusswaffen. Ein Waffenverbot wäre also zumindestes bei der Reduzierung der Opferzahlen behilflich. Ich sehe die Amokläufer als ein Zeichen unserer Zeit, wir leben in einer Zeit in der der Terrorismus als politisches Mittel immer mehr an Bedeutung zunimmt, ob wir wollen oder nicht. Diese Feiglinge sind Terroristen in eigener Sache.

Geschrieben von: Voivod 22. Sep 2009, 00:32

^Blabla Terrorismus.

Diese Jungs wurden einfach ein bisschen zuviel gemobbt und erniedriegt. Dann schlagen sie zurück. Sad but true. Wie Pearl Jam mal sagte: Jeremy spoke in class today. Die Motive der Amokläufer sind viel simpler als du glaubst. Mach kapput, was dich kapput macht. Arme Jungs, arme Opfer.

Geschrieben von: Mad Hatter 22. Sep 2009, 08:18

ZITAT(Voivod @ 22. Sep 2009, 01:32) *
^Blabla Terrorismus.

Diese Jungs wurden einfach ein bisschen zuviel gemobbt und erniedriegt. Dann schlagen sie zurück. Sad but true. Wie Pearl Jam mal sagte: Jeremy spoke in class today. Die Motive der Amokläufer sind viel simpler als du glaubst. Mach kapput, was dich kapput macht. Arme Jungs, arme Opfer.

Agree (100%)^^

Es mag krass klingen, aber wenn ich höre oder lese dass die Schüler xy-z Schüler A monatelang gemobbt haben und Schüler A loszieht und nen Rachefeldzug anzettelt, kann ich nicht umhin zu denken "Dat habter davon". Ich glaub ich hab hier schon mal irgendwo geschrieben dass ich das ganze Amok-Ding absolut nachvollziehen kann. Was jetzt natürlich nicht heißt dass ich es toll finde pinch.gif



Geschrieben von: Lex 22. Sep 2009, 09:37

QUOTE (logan3333 @ 18. Sep 2009, 13:38) *
Auf dem PC: Wird noch analysiert (oder auch installiert?!)

Wie ich gestern im Radio hörte, wurden auf dem Rechner des Jungen keinerlei Killerspiele gefunden. Für manche Leute muss doch da gerade eine Welt zusammenbrechen, oder? rolleyes.gif

Geschrieben von: logan3333 22. Sep 2009, 11:45

ZITAT
Wie ich gestern im Radio hörte, wurden auf dem Rechner des Jungen keinerlei Killerspiele gefunden. Für manche Leute muss doch da gerade eine Welt zusammenbrechen, oder?

Oh, keine Sorge! Dr. Professor Pfeiffer wird den Sachverhalt so oder so wiederlegen, Beweise einseitig interpretieren und seine übliche politische Manipulation anbringen, wie immer. Die warten nur die Wahl am Sonntag ab, damit sie den Piraten und sonstigen Freidenkern nicht noch mehr Wähler in die Arme treiben. Oder sie halten sich wegen Harald Schmidts Schweinegrippenjounalismusstreich zurück.

Einen Actionfilm sollen sie ja dann doch gefunden haben, kein indizierter. Wenn ich raten würde, würde ich sagen "The Dark Knight", Täter hat Brandsätze und Hieb und Stichwaffen verwendet, kopiert ein wenig den Joker in dem Film (I am a man of simple taste!). Da der Film einer der meistverkauftesten ist, liegt die Chance warscheinlich sehr hoch

ZITAT
Mach kapput, was dich kapput macht.

Terroristen gehen auch nach dem Schema vor, im Groben.

Ok, hier mein Tip für den nächsten Amoklauf:

Opferzahl: 3 Tote
Tatwaffe(n): Modifizierter batteriebetriebener Heckentrimmer und selbstgebaute Sprengsätze
Bundesland: Hessen
Ende des Amokläufers: Tod durch Polizei
Zeitpunkt: März 2010
Kein PC aber PS3: Auf der PS3 God of War 3
Vater: Hochverschuldeter Einzelunternehmer im Gartensektor
Schauplatz: Gymnasium

Geschrieben von: Lex 22. Sep 2009, 13:01

QUOTE (logan3333 @ 22. Sep 2009, 12:45) *
Ok, hier mein Tip für den nächsten Amoklauf:

Opferzahl: 3 Tote
Tatwaffe(n): Modifizierter batteriebetriebener Heckentrimmer und selbstgebaute Sprengsätze
Bundesland: Hessen
Ende des Amokläufers: Tod durch Polizei
Zeitpunkt: März 2010
Kein PC aber PS3: Auf der PS3 God of War 3
Vater: Hochverschuldeter Einzelunternehmer im Gartensektor
Schauplatz: Gymnasium

Wenn du vereitelte Amokläufe mitzählst, dann liegst du http://portal.gmx.net/sidbabhdce.1253620697.1828.8fjlgwydje.75.hgk/de/themen/nachrichten/panorama/8961064-Amoklauf-an-Schule-in-Zwickau-vereitelt.html:

Opferzahl: keine
Tatwaffe(n): noch unbekannt
Bundesland: Sachsen
Ende des Amokläufers: Beim versuch gescheitert
Zeitpunkt: Heute
PC: bisher unbekannt
Vater: auch unbekannt
Schauplatz: Berufsschule

Geschrieben von: logan3333 22. Sep 2009, 13:08

Nein, die ich will auch Aufmerksamkeit Copy Cat Möchtegern Amokläufer zählen nicht! Nur die Leute die zum Schuss kommen, die wirklich planen. Nicht die Medienhuren. Jeder Amokläufer der soetwas plant der zieht in seine Planungen mit ein das wenn gerade ein Amoklauf passiert ist normalerweise mit erhöhter Wachsamkeit der Ermittlungs- und Schulbehörden zu rechnen ist.

Geschrieben von: logan3333 1. Oct 2009, 06:52

ZITAT
Oh, keine Sorge! Dr. Professor Pfeiffer wird den Sachverhalt so oder so wiederlegen, Beweise einseitig interpretieren und seine übliche politische Manipulation anbringen, wie immer. Die warten nur die Wahl am Sonntag ab, damit sie den Piraten und sonstigen Freidenkern nicht noch mehr Wähler in die Arme treiben.

http://www.golem.de/0909/70172.html

Geschrieben von: Zipferlak 1. Oct 2009, 07:55

ZITAT(logan3333 @ 1. Oct 2009, 06:52) *
http://www.golem.de/0909/70172.html


Erzähl mal was Neues rolleyes.gif
Die Verbotsforderungen haben so einen Bart, dass es für eine ganze Mannschaft von Vadder Abrahams reicht ...

Geschrieben von: Equinox 1. Oct 2009, 16:40

Ich verstehe einfach nicht, wie solche Menschen überhaupt "Experten" werden konnten. Wie kann einer mir soviel Leugnung der Realität in der Uni durchkommen? Ich weis auf jeden Fall schon von manchen Lehrkräften, dass kein Argument immer noch das beste ist, weil man es nicht wiederlegen kann.

Geschrieben von: stupidus 1. Oct 2009, 17:40

Hier ist es ja besonders schlimm, da ein Teil dieser "Experten" Angehörige von Opfern waren. Unabhängig von deren Qualifiktion sind diese doch dann wahrscheinlich sowieso befangen, und haben insofern da nichts zu suchen.

Geschrieben von: logan3333 1. Oct 2009, 19:32

Angehörige sind wohl kaum objektiv, man läst ja auch nicht zu das die Opfer den Mörder verurteilen, typische konservative Handlungsweise Rache statt Gerechtigkeit und sich dann wundern wenn andere Leute mit Waffen oder Molotowcocktails ihre "Gerechtigkeit" durchsetzen.

Geschrieben von: Voivod 4. Oct 2009, 23:18

http://www.youtube.com/watch?v=20-Bv3eOKN8

Geschrieben von: logan3333 5. Oct 2009, 06:38

Oho, eine kleingeistige Schlagersängerin die ihre Liedtexte über die Gewalttaten in Ansbach, Erfurt und Winnenden promoten will, quasi mit dem Blut der Opfer geschrieben....

Geschrieben von: Zipferlak 5. Oct 2009, 08:36

ZITAT(logan3333 @ 5. Oct 2009, 05:38) *
Oho, eine kleingeistige Schlagersängerin die ihre Liedtexte über die Gewalttaten in Ansbach, Erfurt und Winnenden promoten will, quasi mit dem Blut der Opfer geschrieben....


LOL!
Darf nun niemand mehr die Zustände anprangern, unter den kleingeistige Ego-Shooter-Gamenerds ihr asoziales, tristes Dasein fristen, nur weil irgendwo jemand Leute abgeknallt hat?
Ich finde Stürmer zwar zum Erbrechen, aber wo die Tusse Recht hat, hat sie Recht.



Geschrieben von: Voivod 5. Oct 2009, 10:45

ZITAT(Zipferlak @ 5. Oct 2009, 09:36) *
ZITAT(logan3333 @ 5. Oct 2009, 05:38) *
Oho, eine kleingeistige Schlagersängerin die ihre Liedtexte über die Gewalttaten in Ansbach, Erfurt und Winnenden promoten will, quasi mit dem Blut der Opfer geschrieben....

Darf nun niemand mehr die Zustände anprangern, unter den kleingeistige Ego-Shooter-Gamenerds ihr asoziales, tristes Dasein fristen, nur weil irgendwo jemand Leute abgeknallt hat?


Ich glaube nicht, dass das Fräulein irgendwelche "Zustände" anprangern will, sondern ist eher auf ein paar Euro aus, indem sie hier ein paar Klischees bemüht. Mann, lasst die Gamenerds doch ihr Leben leben... Ausserdem ist die WOW-Gemeinde viel asozialer! tongue2.gif

Mich hat das Video jedenfalls dazu gebracht, endlich mal das neue Wolfenstein zu installieren.

Geschrieben von: Zipferlak 5. Oct 2009, 12:04

ZITAT(Voivod @ 5. Oct 2009, 09:45) *
Ich glaube nicht, dass das Fräulein irgendwelche "Zustände" anprangern will, sondern ist eher auf ein paar Euro aus, indem sie hier ein paar Klischees bemüht. Mann, lasst die Gamenerds doch ihr Leben leben...


Ego-Shooter-Gamenerds sind Abschaum

ZITAT
Ausserdem ist die WOW-Gemeinde viel asozialer! tongue2.gif


Weshalb ich auch meinen Account gekündigt habe .. mrgreen.gif

Geschrieben von: Voivod 5. Oct 2009, 12:10

ZITAT(Zipferlak @ 5. Oct 2009, 13:04) *
ZITAT(Voivod @ 5. Oct 2009, 09:45) *
Ich glaube nicht, dass das Fräulein irgendwelche "Zustände" anprangern will, sondern ist eher auf ein paar Euro aus, indem sie hier ein paar Klischees bemüht. Mann, lasst die Gamenerds doch ihr Leben leben...


Ego-Shooter-Gamenerds sind Abschaum


Your Troll Fu is weak today! wink.gif

Naja, ich habe gehört, diese bösen Egoshooterfreaks träfen sich ab und zu zu solchen seltsamen "LAN-Parties", wo sie dann viel Red Bull trinken und Spass haben miteinander. Onlinerollenspieler hingegen treffen sich nur virtuell.

Geschrieben von: Zipferlak 5. Oct 2009, 12:27

ZITAT(Voivod @ 5. Oct 2009, 12:10) *
Naja, ich habe gehört, diese bösen Egoshooterfreaks träfen sich ab und zu zu solchen seltsamen "LAN-Parties", wo sie dann viel Red Bull trinken und Spass haben miteinander. Onlinerollenspieler hingegen treffen sich nur virtuell.


Wer geht denn heute noch zu LAN-Parties? Die sind doch seit Jahren bei den schnellen Internetverbindungen total out. mrgreen.gif

Geschrieben von: logan3333 5. Oct 2009, 12:55

ZITAT
LOL!
Darf nun niemand mehr die Zustände anprangern, unter den kleingeistige Ego-Shooter-Gamenerds ihr asoziales, tristes Dasein fristen, nur weil irgendwo jemand Leute abgeknallt hat?
Ich finde Stürmer zwar zum Erbrechen, aber wo die Tusse Recht hat, hat sie Recht.

Die Stürmer ist nichts weiter als Puplicitygeil. Egal wieviel Gewaltdarstellung in einem Spiel vorhanden ist, nie wurde ein wissenschaftlicher Zusammenhang hergestellt, von daher ist es Verleumdung, kein Spieleherstelle hat jemals die Opfer von Amokläufen für die Promotion irgenteines Spiels oder sonstigen Kunstwerkes verwendet, von daher ist die Stürmer bei mir unten durch. Gamenerds haben durchaus ein Privat- und Berufsleben, im Gegensatz zu manchen 5000 Post schweren Hartz4-Trollen.

ZITAT
Ego-Shooter-Gamenerds sind Abschaum

Forentrolle sind Abschaum.

Geschrieben von: Voivod 5. Oct 2009, 12:57

ZITAT(Zipferlak @ 5. Oct 2009, 13:27) *
ZITAT(Voivod @ 5. Oct 2009, 12:10) *
Naja, ich habe gehört, diese bösen Egoshooterfreaks träfen sich ab und zu zu solchen seltsamen "LAN-Parties", wo sie dann viel Red Bull trinken und Spass haben miteinander. Onlinerollenspieler hingegen treffen sich nur virtuell.


Wer geht denn heute noch zu LAN-Parties? Die sind doch seit Jahren bei den schnellen Internetverbindungen total out. mrgreen.gif


Naja, möglich... Ich kenne mich in der Szene halt nicht aus. Du hingegen scheinst ja wahrlich auf dem Laufenden zu sein! Wahrscheinlich hast du Jahre lang CS gespielt, hast dabei immer übelst auf die Fresse bekommen (kein Wunder, in deinem Alter hat man halt manchmal schon Arthritis und ist nicht mehr so flink mit der Maus...), und darum hasst du jetzt deine ehemaligen Gamerkumpels von ganzem Herzen! dry.gif

@Logan: Also der mit dem Hartz4-Troll war unter der Gürtellinie... sad.gif Ich bevorzuge Dr. Cox-Wannabe... (Alle und jeden anpissen, weil seine Alte ihn zuhause terrorisiert! biggrin.gif )

Geschrieben von: Zipferlak 5. Oct 2009, 13:06

ZITAT(Voivod @ 5. Oct 2009, 12:57) *
@Logan: Also der mit dem Hartz4-Troll war unter der Gürtellinie... sad.gif

Ach was. Man weiß ja, von wem es kommt .. mrgreen.gif
ZITAT
Ich bevorzuge Dr. Cox-Wannabe... (Alle und jeden anpissen, weil seine Alte ihn zuhause terrorisiert! biggrin.gif )

Welche Alte? mrgreen.gif


Geschrieben von: Voivod 5. Oct 2009, 13:14

ZITAT(Zipferlak @ 5. Oct 2009, 14:06) *
Ach was. Man weiß ja, von wem es kommt .. mrgreen.gif
ZITAT
Ich bevorzuge Dr. Cox-Wannabe... (Alle und jeden anpissen, weil seine Alte ihn zuhause terrorisiert! biggrin.gif )

Welche Alte? mrgreen.gif


Dann halt die Blagen! wink.gif

Geschrieben von: Bir'kher 6. Oct 2009, 00:42

"Unter deutschen Amokläufern gibt es mehr Täter, die keine Gewaltspiele spielten, als solche, die keine Schützen waren. Die Mehrheit war als Sportschütze an Waffen trainiert und hatte legalen Zugang zu echten Waffen. Auch in Deutschland wird nach jedem Amoklauf trotzdem eher ein Spieleverbot diskutiert als eine effektive Verschärfung des Waffenrechts."
Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,653238,00.html

Soviel zum Wahrheitsgehalt von Christina Stürmers Texten...

Geschrieben von: Zipferlak 6. Oct 2009, 07:21

ZITAT(Bir'kher @ 5. Oct 2009, 23:42) *
"Unter deutschen Amokläufern gibt es mehr Täter, die keine Gewaltspiele spielten, als solche, die keine Schützen waren. Die Mehrheit war als Sportschütze an Waffen trainiert und hatte legalen Zugang zu echten Waffen. Auch in Deutschland wird nach jedem Amoklauf trotzdem eher ein Spieleverbot diskutiert als eine effektive Verschärfung des Waffenrechts."


Was für eine blödsinnige Argumentation:
Interessant wäre in diesem Zusammenhang m.E. lediglich die Frage, wie viele der deutschen Amokläufer keine Gewaltspiele spielten und keine Sportschützen waren?
Bemerkenswert ist zudem, dass wir im Rahmen des Waffenrechts zahlreichen Einschränkungen haben, im Bereich der Ego-Shooter jedoch nicht.
Wenn beide Faktoren als nahezu gleich wichtig erachtet werden, dann ist die Forderung, sich lediglich oder primär auf das schon restriktivere Waffenrecht zu kaprizieren, alles andere als schlüssig.

Im Übrigen kann man auch ein asozialer, aggressiver Ego-Shooter-Vollhonk sein, ohne gleich Amok zu laufen. mrgreen.gif

Geschrieben von: logan3333 6. Oct 2009, 07:48

ZITAT
Bemerkenswert ist zudem, dass wir im Rahmen des Waffenrechts zahlreichen Einschränkungen haben, im Bereich der Ego-Shooter jedoch nicht.
Wenn beide Faktoren als nahezu gleich wichtig erachtet werden, dann ist die Forderung, sich lediglich oder primär auf das schon restriktivere Waffenrecht zu kaprizieren, alles andere als schlüssig.


Beide Faktoren kann man nicht als gleich erachten, Waffen sind der schnellste und effektivste Weg einen Menschen umzubringen. Ego Shooter hingegen basieren nicht auf der Realität sondern auf einer Pseudorealität in der es ein allmächtiges Zielkreuz (Das bestimmt ob du triffst oder nicht) gibt und die Waffe egal ob echt oder der "Laserphasermasterblaster Mk11" darunter animiert wird, der Spieler lernt zwar sich in 3D Umgebungen besser zu orientieren und hat durch die Tastatur und Maus Steuerung eine bessere Hand Augen Koordination allerdings lernt er weder, wie schwer eine Waffe ist, welchen Rüchstoss sie hat, wie man eine Waffe hält, wie man nachläd und wie man Ladehämmung oder einen sonstigen technischen Defekt an ein Waffe behebt. Wäre das nämlich der Fall würden wohl alle Armeen der Welt CS spielen nur um Waffenverschleisskosten und Munition zu sparen, Armeen verwenden zwar Programme aber im Gegensatz zu kommerzielen Simulatoren (d. h. Ego Shootern) haben die 1:1 Nachbildungen von echten Waffen als Kontroller (Nicht Maus und Tastatur), und werden nicht zum erlehrnen von Waffen verwendet sondern zur Simulation von Einsätzen und der damit verbunden Kontrolle von Einheiten, Taktischen Absprache und Koordination, also dem Erlernen von Vorgängen die mit dem eigenlichen Töten nichts zu tun haben.

Ein schärferes Waffenrecht oder ein Verbot (Was ich begrüssen würde) schlägt den Privatmenschen (Die alle ein biersaufender undisziplinierter Haufen sind, im Gegensatz zu Polizei und Militär!) die Waffen aus der Hand und veringert damit die Chancen beträchtlich das ein psychischkranker Mensch oder jemand mit kriminellen Energie, einen Amoklauf durchführen kann und mit einer hohen Opferzahl besonders hervorstechen kann um damit öffentliche Aufmerksamkeit zu bekommen. Gerade Ansbach hat bewiesen das improvsierte Mittel wie Molotov Cocktails und primitive Hieb und Stich Waffen nur einen sehr begrenzten Wirkungsgrad haben.

Geschrieben von: Zipferlak 6. Oct 2009, 07:57

ZITAT(logan3333 @ 6. Oct 2009, 06:48) *
ZITAT
Bemerkenswert ist zudem, dass wir im Rahmen des Waffenrechts zahlreichen Einschränkungen haben, im Bereich der Ego-Shooter jedoch nicht.
Wenn beide Faktoren als nahezu gleich wichtig erachtet werden, dann ist die Forderung, sich lediglich oder primär auf das schon restriktivere Waffenrecht zu kaprizieren, alles andere als schlüssig.

Beide Faktoren kann man nicht als gleich erachten, [...]


Aber hallo.
Um jemanden zu töten, bedarf es der Gelegengeit (Waffe + ggf. Training) und des Willens (Enthemmung über Shooter). Und natürlich (er)findet jemand, der töten will, immer auch geeignete Waffen, egal wie das Recht aussieht (ein richtig eingesetzter Molli oder ein netter Selbstbausprengsatz steht einer Faustfeuerwaffe in kaum etwas nach).
Alleine von daher ist es deutlich naheliegender, an der Willensbildung anzusetzen.

Geschrieben von: logan3333 6. Oct 2009, 08:19

ZITAT
Um jemanden zu töten, bedarf es der Gelegengeit (Waffe + ggf. Training) und des Willens (Enthemmung über Shooter).

Da aber Menschen sich schon lange bevor Ego Shooter erfunden wurden sich gegenseitig aus Rache oder Sucht nach Aufmerksamkeit an Schulen umgebracht haben, ist die Behauptung das Ego Shooter bei der Willenbildung eine Rolle spielen populistischer Mist.

ZITAT
Und natürlich (er)findet jemand, der töten will, immer auch geeignete Waffen, egal wie das Recht aussieht (ein richtig eingesetzter Molli oder ein netter Selbstbausprengsatz steht einer Faustfeuerwaffe in kaum etwas nach).

Einem Messer, einer Axt, einem Schwert, oder anfliegen Brandsätzen kann man ausweichen, einer Kugel aus einer 9mm Halbautmatikwaffe, Revolver, Gewehr usw... nicht. Außerdem geht deine Annahme davon aus das jeder der sich Umfeld eines Amokläufers nach dem ersten Zeichen einer Agression sich weiterhin normal verhält und nicht flüchtet oder aktiven Widerstand leistet. Ich kann mit einer Waffe einer Menschenmenge die mich lynchen will leichter erwehren oder flüchtenden Menschen in den Rücken schiessen als mit Hieb oder Stichwaffen ihnen zusetzen oder mit Molotovcocktails verbrennen. Halbautomatikwaffen können innerhalb von 30 Sekunden 16 Schüsse abgeben und über ein Magazin mit weitern 16 Schuss innerhalb von 3 Sekunden nachgeladen werden. Da sie leicht unter Kleidungsstücken verborgen werden können und man die Magazine leicht transporieren und herausnehmen kann zum Nachladen, stellen diese Art von Waffen die Ideale Möglichkeit dar einen Amoklauf durchzuführen. Beschäftigt man sich mit der Geschichte der Schusswaffen, so findet man leicht heraus das der Urgroßvater moderner Halbautomatikwaffen auf Samuel Colt zurückgeht der den gleichnamigen Colt, den ersten Revolver erfunden hat um damals in den Amerkanischen Südstaaten ein probates Mittel zu haben um die Sklaven besser unterdrücken zu können und im Falle eines Sklavenaufstandes sich besser gegen einen Menschenmenge (Sklaven) durchzusetzen.

QED

Geschrieben von: Zipferlak 6. Oct 2009, 08:42

ZITAT(logan3333 @ 6. Oct 2009, 08:19) *
ZITAT
Um jemanden zu töten, bedarf es der Gelegengeit (Waffe + ggf. Training) und des Willens (Enthemmung über Shooter).

Da aber Menschen sich schon lange bevor Ego Shooter erfunden wurden sich gegenseitig aus Rache oder Sucht nach Aufmerksamkeit an Schulen umgebracht haben, ist die Behauptung das Ego Shooter bei der Willenbildung eine Rolle spielen populistischer Mist.


Willensbildung und Entscheidungsfindung erfolgen immer im konkreten gesellschaftlichen Kontext und dieser ist heute ein anderer als vor bspw. 70 Jahren, denn offensichtlich sind Amokläufe und Töten vom Menschen in unserer Gesellschaft heute kein akzeptiertes Verhalten (mehr), weswegen es auch konkrete rechtliche sowie allgemeine moralische Normen gibt, es nicht zu tun.
Also laber bitte nicht von der Natur des Mensch, denn zu dieser gehört es eben auch, soziale und moralische Normen des Zusammenlebens zu akzeptieren; und jedes Überschreiten dieser Normen hat unter anderem eine oder mehrere in ihrer Zeit verhaftete Ursachen.

Geschrieben von: logan3333 6. Oct 2009, 08:56

ZITAT
Willensbildung und Entscheidungsfindung erfolgen immer im konkreten gesellschaftlichen Kontext und dieser ist heute ein anderer als vor bspw. 70 Jahren, denn offensichtlich sind Amokläufe und Töten vom Menschen in unserer Gesellschaft heute kein akzeptiertes Verhalten (mehr), weswegen es auch konkrete rechtliche sowie allgemeine moralische Normen gibt, es nicht zu tun.


Doch das Töten von Menschen ist nachwievor akzeptiert, wenn der Staat sein Gewaltmonopol (Das es eigenlich nicht gibt, Schusswaffen sei dank) durchsetzen muss, zu recht oder unrecht. Oder wenn irgentwo auf der Welt Rohstoffvorkommen aller Art "friedensichernde" Maßnahmen nach sich ziehen. Die Deutschen schauen mal kurz weg wenn die Russen die ihr Erdgas liefern einen Weltverbesserer töten und irgentwo vergraben oder deren Armee Tschetschenien "befriedet" mit C-Waffen. Die Amerikaner lassen gerne einmal im Mittleren Osten die Sau raus und töten hundertausende von Irakern damit der Ölpreis nicht zu sehr steigt, und einige OPEC Staaten versuchen ihr Monopol durch Terrorismus aufrechzuerhalten. Das Töten ist immer noch akzeptiert es hat sein Gesicht im Laufe der Zeit verändert die Politik ereifert sich immer dem Ganzen neue Namen aufzudrücken und sie im Namen der Zivilisation zu rechtfertigen.

Geschrieben von: Zipferlak 6. Oct 2009, 09:08

Zuschauen und Mitmachen sind zwei paar Schuhe, Notwehr und Nothilfe sind als Extremsituationen und moralische Dilemmata gesetzlich geregelt - lassen also auf keine generelle Akzeptanz des Tötens schließen - und die amerikanische Gesellschaft ist nicht die unsere, gerade weil dort Gewaltinszenierungen (TV, PC) zum Alltag gehören?
Schon mal daran gedacht, dass Amis heute nicht mehr in andere Länder einmarschieren würden, wenn die US-Kiddies nicht den Zugang zu exzessiver Gewalt hätten?

Geschrieben von: Equinox 6. Oct 2009, 14:02

http://www.spreekillers.org/

Geschrieben von: logan3333 6. Oct 2009, 15:00

ZITAT
Zuschauen und Mitmachen sind zwei paar Schuhe, Notwehr und Nothilfe sind als Extremsituationen und moralische Dilemmata gesetzlich geregelt - lassen also auf keine generelle Akzeptanz des Tötens schließen - und die amerikanische Gesellschaft ist nicht die unsere, gerade weil dort Gewaltinszenierungen (TV, PC) zum Alltag gehören?
Schon mal daran gedacht, dass Amis heute nicht mehr in andere Länder einmarschieren würden, wenn die US-Kiddies nicht den Zugang zu exzessiver Gewalt hätten?


Ob die USA militärische Operationen durchführt oder nicht und in welchen Umfang und welchen strategieschen Zielen hängt nicht von der angebotenen Unterhaltung und den Grad der dort illiustrieten Gewaltdarstellung ab, man bedenke das die tief konservative deutsche Gesellschaft es ohne Ego Shooter und Horrorfilme schaffte 2 Weltkriege und den Holocaust zu verursachen mit ca. 75 Millionen Toten (Wk 1 + Wk2 + HC), das liegt auch zum Teil in der Verleumdung von Greultaten und deren unmenschlichen Auswüchsen, die amerikanische Gesellschaft verleumdet diese Auswirkungen weniger in ihren Medien, und deren Art Krieg zu führen spiegelt das wieder, da die Amerikaner im Irak und Afganistan auf mehr auf Kooperation mit den Menschen dort setzt, als es Wilhelm II oder Hitler es jemals getan haben. Sicher gab es einige schreckliche Taten aber im wesentlich geringeren Umfang als es die Deutschen jemals getan haben.

Deine Statements sind ein Beleg für die Unbelehrbarkeit mancher Kleingeister an denen die Deutsche Gesellschaft erkrankt, und wie das Kulturelle Potenzial Deutschlands, das insbesondere durch eben neue Medien wie Video und Computerspiele sowie dem Internet entfesselt werden kann, verschwendet wird.


Geschrieben von: Zipferlak 7. Oct 2009, 06:50

ZITAT(logan3333 @ 6. Oct 2009, 15:00) *
ZITAT
Zuschauen und Mitmachen sind zwei paar Schuhe, Notwehr und Nothilfe sind als Extremsituationen und moralische Dilemmata gesetzlich geregelt - lassen also auf keine generelle Akzeptanz des Tötens schließen - und die amerikanische Gesellschaft ist nicht die unsere, gerade weil dort Gewaltinszenierungen (TV, PC) zum Alltag gehören?
Schon mal daran gedacht, dass Amis heute nicht mehr in andere Länder einmarschieren würden, wenn die US-Kiddies nicht den Zugang zu exzessiver Gewalt hätten?


Ob die USA militärische Operationen durchführt oder nicht und in welchen Umfang und welchen strategieschen Zielen hängt nicht von der angebotenen Unterhaltung und den Grad der dort illiustrieten Gewaltdarstellung ab, man bedenke das die tief konservative deutsche Gesellschaft es ohne Ego Shooter und Horrorfilme schaffte 2 Weltkriege und den Holocaust zu verursachen mit ca. 75 Millionen Toten (Wk 1 + Wk2 + HC), das liegt auch zum Teil in der Verleumdung von Greultaten und deren unmenschlichen Auswüchsen, die amerikanische Gesellschaft verleumdet diese Auswirkungen weniger in ihren Medien, und deren Art Krieg zu führen spiegelt das wieder, da die Amerikaner im Irak und Afganistan auf mehr auf Kooperation mit den Menschen dort setzt, als es Wilhelm II oder Hitler es jemals getan haben. Sicher gab es einige schreckliche Taten aber im wesentlich geringeren Umfang als es die Deutschen jemals getan haben.


Lustige Argumentation, die eine fundamentale Erkenntnis nicht berücksichtig: nämlich das ähnliche Resultate (oder auch Motive) zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Ursachen haben können.
Aber mich wundert es nicht, dass einige Ego-Shooter-Nerds mit der Komplexität des realen Lebens heillos überfordert sind.

Geschrieben von: Neral_Jourian 16. Oct 2009, 17:58

Laut der Welt möchte das "Aktionsbündniss Amoklauf Winnenden" "Killerspiele" auf dem Schlossplatz der Stadt öffentlich entsorgen. Dafür hat man einen Container aufgestellt.

http://www.welt.de/vermischtes/article4872008/Buendnis-will-oeffentlich-Killerspiele-vernichten.html?page=7#article_readcomments

Geschrieben von: logan3333 17. Oct 2009, 07:03

Pah, wer Computerspiele kriminalisiert und in einen Container steckt verbrennt auch Bücher. Diese Idioten sollten lieber einen Container für Waffen aufstellen, das würde etwas bringen.

Geschrieben von: Zipferlak 17. Oct 2009, 12:06

ZITAT(logan3333 @ 17. Oct 2009, 07:03) *
Pah, wer Computerspiele kriminalisiert und in einen Container steckt verbrennt auch Bücher.

... nicht zu vergessen: er fickt kleine Kinder und geht Sonntags nicht in die Kirche.

Ein beschränktes Weltbild macht das Leben doch viel einfacher, nicht wahr Logan? mrgreen.gif

Geschrieben von: Equinox 17. Oct 2009, 12:18

Ich kann diesen Menschen keine Vorwürfe machen. Sie sind durch den Amkolauf emotional belastet. Es ist eine normale Schutzreaktion, dass sie alle Schuld auf Killerspiele abwälzen. Traumatisierten Menschen kann man nicht rational kommen. Deshalb dürfen die hassen, was sie wollen, solange sie mir meine Killerspiele nicht wegnehmen. Denn wenn mir einer Resistance II abnimmt, dann können die einen Amoklauf erleben. biggrin.gif

Geschrieben von: logan3333 17. Oct 2009, 13:14

ZITAT
... nicht zu vergessen: er fickt kleine Kinder und geht Sonntags nicht in die Kirche.

Ein beschränktes Weltbild macht das Leben doch viel einfacher, nicht wahr Logan?

Wenn du selbst bei zwei Sätzen nur einen zitierst ist es offensichtlich das du der Beschränkte bist.

ZITAT
Ich kann diesen Menschen keine Vorwürfe machen. Sie sind durch den Amkolauf emotional belastet. Es ist eine normale Schutzreaktion, dass sie alle Schuld auf Killerspiele abwälzen. Traumatisierten Menschen kann man nicht rational kommen. Deshalb dürfen die hassen, was sie wollen, solange sie mir meine Killerspiele nicht wegnehmen. Denn wenn mir einer Resistance II abnimmt, dann können die einen Amoklauf erleben.

Emotional belastet? Die plagt doch nur deren schlechtes Gewissen. Sehen wir einmal hier haben wir jemanden der in ambulanter Behandung in einer Psychologischen Einrichtung war und da haben wir ein Waffenlager mit dem man Luxemburg gefährlich werden kann. Was kann da schon passieren?

Geschrieben von: Zipferlak 17. Oct 2009, 14:30

ZITAT(logan3333 @ 17. Oct 2009, 13:14) *
ZITAT
... nicht zu vergessen: er fickt kleine Kinder und geht Sonntags nicht in die Kirche.
Ein beschränktes Weltbild macht das Leben doch viel einfacher, nicht wahr Logan?

Wenn du selbst bei zwei Sätzen nur einen zitierst ist es offensichtlich das du der Beschränkte bist.


Sorry, ich war der Meinung, dass eine peinliche Aussage deinerseits ausreichend ist.

Aber schon interessant, dass du Menschen, die eine legitime und legale politische Demonstration veranstalten, in die Reihe mit Bücherverbrennern und damit zu Nationalsozialisten und/oder islamischen Fundamentalisten zu stellen versuchst.
Wer öffentlich Killerspiele propagiert und ggf. sogar zelebriert, sollte tolerieren, wenn jemand öffentlich eine Gegenposition einnimmt und diese symbolisch untermauert.
Gehört zum Wesen unserer Demokratie.
Ich weiß, sowas lernt man nicht in Wolfenstein ... mrgreen.gif

Geschrieben von: Equinox 17. Oct 2009, 14:58

ZITAT(logan3333 @ 17. Oct 2009, 14:14) *
ZITAT
Ich kann diesen Menschen keine Vorwürfe machen. Sie sind durch den Amkolauf emotional belastet. Es ist eine normale Schutzreaktion, dass sie alle Schuld auf Killerspiele abwälzen. Traumatisierten Menschen kann man nicht rational kommen. Deshalb dürfen die hassen, was sie wollen, solange sie mir meine Killerspiele nicht wegnehmen. Denn wenn mir einer Resistance II abnimmt, dann können die einen Amoklauf erleben.

Emotional belastet? Die plagt doch nur deren schlechtes Gewissen. Sehen wir einmal hier haben wir jemanden der in ambulanter Behandung in einer Psychologischen Einrichtung war und da haben wir ein Waffenlager mit dem man Luxemburg gefährlich werden kann. Was kann da schon passieren?


Genau das meine ich doch:
ZITAT
Es ist eine normale Schutzreaktion, dass sie alle Schuld auf Killerspiele abwälzen.

Geschrieben von: logan3333 17. Oct 2009, 20:02

ZITAT
Aber schon interessant, dass du Menschen, die eine legitime und legale politische Demonstration veranstalten, in die Reihe mit Bücherverbrennern und damit zu Nationalsozialisten und/oder islamischen Fundamentalisten zu stellen versuchst.
Wer öffentlich Killerspiele propagiert und ggf. sogar zelebriert, sollte tolerieren, wenn jemand öffentlich eine Gegenposition einnimmt und diese symbolisch untermauert.
Gehört zum Wesen unserer Demokratie.
Ich weiß, sowas lernt man nicht in Wolfenstein ...

Diese Symbolik ist für mich genauso geschmacklos und antidemokratisch, wie Linksradikale Chaoten die Eigentum zerstören oder Rechtsradikale Schläger die einen Mitbürger verprügeln nur weil er einem anderen Kulturkreis angehört oder eine andere Religion, von mir haben diese Leute keine Toleranz, kein Verständnis und schon gar keine Gnade zu erwarten. mad.gif Gehört es deiner Meinung nach zum Wesen einer Demokratie das Menschen zu blutigen Brei geschlagen werden, und das Autos in Flammen aufgehen nur weil ein paar Neonazis und Chaoten ihre Gegenpositon zu der im Grundgesetz verankerten Menschenwürde und dem Recht auf privaten Eigentum damit untermauern? Kunstfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäuserung gehören auch dazu und diese miese heuchlerische Aktion mit dem Container stellt genau das in Frage.
Ich weiß, soetwas lernt man nicht als arbeitsloser Hartz 4 Troll.

Geschrieben von: stupidus 17. Oct 2009, 20:55

Ajaja, hier herrscht ja eine Diskussionskultur, tztztz...

Aber hier mal ein kleines Video vom durchschlagenden Erfolg der Aktion:

http://www.youtube.com/watch?v=kR8FMLw5IR4

Geschrieben von: Zipferlak 17. Oct 2009, 21:03

ZITAT(logan3333 @ 17. Oct 2009, 20:02) *
ZITAT
Aber schon interessant, dass du Menschen, die eine legitime und legale politische Demonstration veranstalten, in die Reihe mit Bücherverbrennern und damit zu Nationalsozialisten und/oder islamischen Fundamentalisten zu stellen versuchst.
Wer öffentlich Killerspiele propagiert und ggf. sogar zelebriert, sollte tolerieren, wenn jemand öffentlich eine Gegenposition einnimmt und diese symbolisch untermauert.
Gehört zum Wesen unserer Demokratie.
Ich weiß, sowas lernt man nicht in Wolfenstein ...

Diese Symbolik ist für mich genauso geschmacklos und antidemokratisch, wie Linksradikale Chaoten die Eigentum zerstören oder Rechtsradikale Schläger die einen Mitbürger verprügeln nur weil er einem anderen Kulturkreis angehört oder eine andere Religion, von mir haben diese Leute keine Toleranz, kein Verständnis und schon gar keine Gnade zu erwarten. mad.gif Gehört es deiner Meinung nach zum Wesen einer Demokratie das Menschen zu blutigen Brei geschlagen werden, und das Autos in Flammen aufgehen nur weil ein paar Neonazis und Chaoten ihre Gegenpositon zu der im Grundgesetz verankerten Menschenwürde und dem Recht auf privaten Eigentum damit untermauern?


Oha .. da drehen wir aber an einem ganz großen Rad.
Soweit ich erkennen kann, entsorgen die Bürger, die sich an dieser Aktion beteiligen, kein fremdes Eigentum und verletzten auch keine fremden Rechte.
Was also willst du mit deinem Schwall heißer Luftz um Ausdruck bringen?

ZITAT
Kunstfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäuserung gehören auch dazu und diese miese heuchlerische Aktion mit dem Container stellt genau das in Frage.


Was anderes als eine Meinungsäußerung ist diese lobenswerte Aktion? rolleyes.gif

Lustig auch, dass du Ego-Shooter nun zur Kunst erhebst, ... wahrscheinlich nur, weil es schön bunt flimmert (nunja .. das zeigt, wie intellektuell einfach gestrickt einige Ego-Shooter-Spieler sind).
Die Frage, die sich mir aufdrängt: wenn das Kunst ist, was ist dann nicht Kunst?
Und vor allem: wenn du den Begriff "Kunst" schon so weit fasst, dass auch der Plastikeierbecher aus dem Supermarkt als Designobjekt zum Kulturgut und Kunstobjekt mutiert, warum ist diese beeindruckende Performance des Entsorgens von Schrott in deinen Augen keine Kunst? Weil man es nicht anfassen kann? .... jo .. dachte ich mir ... einfach gestrickt ...

Geschrieben von: Equinox 18. Oct 2009, 10:46

1) Also spiele wie Bioshock sind eindeutig Kunst.
2) Zipferlak hat recht. Hier werden keine Fremden Rechte verletzt.
3) Ich fürchte Eltern haben ihr Kinder zur Abgabe gezwungen. Doch das ist leider rechtens, da wir jeden noch so gestörten Menschen seine Kinder selbst erziehen lassen.

Geschrieben von: Voivod 18. Oct 2009, 16:24

Anstatt "Killerspiele" der Vernichtung preiszugeben, sollte man vielleicht Container für gewalterherrlichende Kanakenrap-CDs aufstellen. (Das würde zwar nicht viel gegen Jugendgewalt ausrichten, aber wir wären diese "Musik" endlich los! mrgreen.gif)

(...und Zipfel und Logan sende ich all meine Liebe, damit sie sich nicht mehr so kindisch ankeifen, hehe)

Geschrieben von: Brühn 2. Nov 2009, 09:38

QUOTE (Zipferlak @ 17. Oct 2009, 22:03) *
Lustig auch, dass du Ego-Shooter nun zur Kunst erhebst, ... wahrscheinlich nur, weil es schön bunt flimmert (nunja .. das zeigt, wie intellektuell einfach gestrickt einige Ego-Shooter-Spieler sind).
Die Frage, die sich mir aufdrängt: wenn das Kunst ist, was ist dann nicht Kunst?
Und vor allem: wenn du den Begriff "Kunst" schon so weit fasst, dass auch der Plastikeierbecher aus dem Supermarkt als Designobjekt zum Kulturgut und Kunstobjekt mutiert, warum ist diese beeindruckende Performance des Entsorgens von Schrott in deinen Augen keine Kunst? Weil man es nicht anfassen kann? .... jo .. dachte ich mir ... einfach gestrickt ...

Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich dir voll und ganz zustimme in deiner bisherigen Argumentation. Jetzt, wo sich die Piratenpartei gegründet hat, fangen alle Progamer auf einmal an mit so großen Begriffen wie Freiheit u. ä. um sich zu werfen und halten sich dabei für ganz toll. Dabei haben sie nicht einen Funken Ahnung zum Thema.

Eine kleine Korrektur: Kunst wird in Deutschland sehr frei interpretiert. Zumindest tut dies das oberste Verfassungsorgan. Demzufolge sind Computerspiele Kunst und Plastikbecher übrigens auch. Aber die Freiheit der Kunst gilt nicht uneingeschränkt, sondern muss mit mehreren Rechtsgütern (Jugendschutz, APR) abgewogen werden.
-> Mephisto-Entscheidung
-> Mutzenbacher-Entscheidung

Geschrieben von: logan3333 2. Nov 2009, 20:01

ZITAT
Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich dir voll und ganz zustimme in deiner bisherigen Argumentation. Jetzt, wo sich die Piratenpartei gegründet hat, fangen alle Progamer auf einmal an mit so großen Begriffen wie Freiheit u. ä. um sich zu werfen und halten sich dabei für ganz toll. Dabei haben sie nicht einen Funken Ahnung zum Thema.

"Wer in einer Demokratie schläft, der braucht sich nicht wundern wenn er in einer Diktatur aufwacht."


ZITAT
Eine kleine Korrektur: Kunst wird in Deutschland sehr frei interpretiert. Zumindest tut dies das oberste Verfassungsorgan. Demzufolge sind Computerspiele Kunst und Plastikbecher übrigens auch. Aber die Freiheit der Kunst gilt nicht uneingeschränkt, sondern muss mit mehreren Rechtsgütern (Jugendschutz, APR) abgewogen werden.

Gerade der Jugendschutz ist absolut kritikwürdig. Da diese Art von Jugendschutz wie er in Deutschland betrieben wird einzigartig ist im negativen Sinne, denn er wird nur als Vorwand dafür verwendet, auf der einen Seite die Kunst einzuschränken, siehe Index, BPJS usw... und auf der anderen Seite die Jugend nicht schützt, sondern schädlich ist. Zensur oder Zwang zur Selbstzensur beim Künstler anstatt Aufklärung hat nicht dazu geführt das sich Gesellschaft nicht damit beschäftigen kann, sondern das sich die Politik mit Lügen (Killerspiele) bei der Bevölkerung dafür entschuldigen kann das sie einen Bildungsmisere verursacht hat und keinen blassen Schimmer hat wie sie die Armut, Arbeitslosikeit bekämpfen kann. Innovative Konzepte werden unter "Teufelswerk" abgetan, und selbst ernannte Experten (Pfeifer & Co) verdienen sich an dieser Dummheit, sie fressen sich voll wie Maden im Speck, zum Schaden der Gesellschaft im allgemeinen.

EDIT damit es Brühn auch verstehen kann ...

Geschrieben von: Equinox 3. Nov 2009, 15:11

ZITAT(logan3333 @ 2. Nov 2009, 20:01) *
Gerade der Jugendschutz ist absolut kritikwürdig, da diese Art von Jugendschutz wie er in Deutschland betrieben, einzigartig ist im negativen Sinne, denn er wird nur als Vorwand dafür verwendet auf der einen Seite die Kunst einzuschränken, siehe Index, BPJS usw... und auf der anderen Seite die Jugend nicht schützt sondern schädlich ist. Zensur oder Zwang zur Selbstzensur beim Künstler anstatt Aufklärung hat nicht dazu geführt das sich Gesellschaft nicht damit beschäftigen kann sondern das sich die Politik mit Lügen bei der Bevölkerung dafür entschuldigen kann das sie einen Bildungsmisere verursacht hat, keinen blassen Schimmer hat wie sie die Armut und Arbeitslosikeit bekämpfen kann. Innovative Konzepte werden unter "Teufelswerk" abgetan, und selbst ernannte Experten (Pfeifer & Co) verdienen sich an allgemeinen Dummheit, sie fressen sich voll wie Maden im Speck, zum Schaden der Gesellschaft im Allgemeinen.


Ich behaupte sogar, dass Jugendschutz mehr zu Amokläufen beiträgt, als Killerspiele (Saach Bloos...)
Im allgemeinen würde ich mich freuen wenn jeder so schön gegen den Jugendschutz wettern könnte wie Logan, denn wenn Kinderfilme ab 16 Freigegeben werden, ist das wohl eher Volksverdummung.

Geschrieben von: Brühn 4. Nov 2009, 09:46

QUOTE (logan3333 @ 2. Nov 2009, 21:01) *
Gerade der Jugendschutz ist absolut kritikwürdig, da diese Art von Jugendschutz wie er in Deutschland betrieben, einzigartig ist im negativen Sinne, denn er wird nur als Vorwand dafür verwendet auf der einen Seite die Kunst einzuschränken, siehe Index, BPJS usw... und auf der anderen Seite die Jugend nicht schützt sondern schädlich ist. Zensur oder Zwang zur Selbstzensur beim Künstler anstatt Aufklärung hat nicht dazu geführt das sich Gesellschaft nicht damit beschäftigen kann sondern das sich die Politik mit Lügen bei der Bevölkerung dafür entschuldigen kann das sie einen Bildungsmisere verursacht hat, keinen blassen Schimmer hat wie sie die Armut und Arbeitslosikeit bekämpfen kann. Innovative Konzepte werden unter "Teufelswerk" abgetan, und selbst ernannte Experten (Pfeifer & Co) verdienen sich an allgemeinen Dummheit, sie fressen sich voll wie Maden im Speck, zum Schaden der Gesellschaft im Allgemeinen.

Willst du wirklich den Jugendschutz zum Thema machen? Das Thema, bei dem bei dir beim letzten Mal katholische Priester (in dunklen Roben und Räumen) das Voranschreiten des wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technischen Fortschritt verhindert haben. Und wie haben die dunklen Priester das getan? Sie haben Computerspiele indiziert.... laugh.gif

Rechtschreibung kritisieren ist in den meisten Fällen ein billiges Mittel das Gegenüber zu kritisieren. Ich tue es bei dir, weil es durch deine "kreative" Rechtschreibung und Zeichensetzung schwierig wird, den Wesensgehalt deiner Aussagen zu erfassen. Daher rate ich dir, dass du vielleicht noch ein- oder zweimal über deine geschriebenen Beiträge drüberlesen und vielleicht das eine oder andere Komma oder den ein oder anderen Punkt ergänzen solltest.

Geschrieben von: logan3333 4. Nov 2009, 18:40

ZITAT
Rechtschreibung kritisieren ist in den meisten Fällen ein billiges Mittel das Gegenüber zu kritisieren. Ich tue es bei dir, weil es durch deine "kreative" Rechtschreibung und Zeichensetzung schwierig wird, den Wesensgehalt deiner Aussagen zu erfassen. Daher rate ich dir, dass du vielleicht noch ein- oder zweimal über deine geschriebenen Beiträge drüberlesen und vielleicht das eine oder andere Komma oder den ein oder anderen Punkt ergänzen solltest.


Rächstraibunks Flames sind nicht nur billig, sie sind das einzige Mittel das dir übrig bleibt, da du keine Argumente mehr hast....

ZITAT
Ich behaupte sogar, dass Jugendschutz mehr zu Amokläufen beiträgt, als Killerspiele (Saach Bloos...)
Im allgemeinen würde ich mich freuen wenn jeder so schön gegen den Jugendschutz wettern könnte wie Logan, denn wenn Kinderfilme ab 16 Freigegeben werden, ist das wohl eher Volksverdummung.


... und es offensichtlich Leute gibt die damit kein Problem haben.

Geschrieben von: Brühn 5. Nov 2009, 07:25

QUOTE (logan3333 @ 4. Nov 2009, 19:40) *
Rächstraibunks Flames sind nicht nur billig, sie sind das einzige Mittel das dir übrig bleibt, da du keine Argumente mehr hast....

Davon träumen kleine Progamer also nachts...

Geschrieben von: Voivod 5. Nov 2009, 16:16

Mods, bitte Thread schliessen. Die Kids haben genug gespielt.

Geschrieben von: Equinox 5. Nov 2009, 17:05

ZITAT(Voivod @ 5. Nov 2009, 16:16) *
Mods, bitte Thread schliessen. Die Kids haben genug gespielt.


Bitte nicht! ich will sehen wie sie sich bashen und batteln. mrgreen.gif

Geschrieben von: Voivod 5. Nov 2009, 17:16

ZITAT(Equinox @ 5. Nov 2009, 17:05) *
ZITAT(Voivod @ 5. Nov 2009, 16:16) *
Mods, bitte Thread schliessen. Die Kids haben genug gespielt.


Bitte nicht! ich will sehen wie sie sich bashen und batteln. mrgreen.gif


Ja, das hat seinen Reiz, aber irgendwann wird es gääähn. V.a. wenn Zipfel nicht mehr mitmacht! mrgreen.gif (Brühn kann ihm keinesfalls das Wasser reichen, der Rechtschreibnazi wink.gif )


Geschrieben von: Brühn 5. Nov 2009, 18:31

QUOTE (Voivod @ 5. Nov 2009, 17:16) *
QUOTE (Equinox @ 5. Nov 2009, 17:05) *
QUOTE (Voivod @ 5. Nov 2009, 16:16) *
Mods, bitte Thread schliessen. Die Kids haben genug gespielt.


Bitte nicht! ich will sehen wie sie sich bashen und batteln. mrgreen.gif


Ja, das hat seinen Reiz, aber irgendwann wird es gääähn. V.a. wenn Zipfel nicht mehr mitmacht! mrgreen.gif (Brühn kann ihm keinesfalls das Wasser reichen, der Rechtschreibnazi wink.gif )

Du hast von mir die Versicherung, dass ich mich mindestens die nächsten vier Tage hier raus halte. wink.gif

Macht ruhig mit dem weiter, was ihr so macht...

Geschrieben von: Voivod 7. Nov 2009, 12:43

Passt ein wenig zum Thema: Die neue Scheibe von Rammstein wurde indiziert, hihi... Die Jugendschützer haben wieder mal zugeschlagen und damit der Band zu viel Gratispromo verholfen. Diese Leutz raffen es wirklich nicht.

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