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europ├Ąische Sozialsysteme, bricht alles zusammen?
Voivod
Beitrag 17. Feb 2007, 11:12
Beitrag #1


Admiral
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Ich halte unsere europ├Ąischen Sozialsysteme f├╝r die gr├Âsste Errungenschaft unserer Zivilisation. Nat├╝rlich gibt es viel Misswirtschaft und Missbrauch, trotzdem: das ist Fortschritt! Leider ist es nun mal so, dass die meisten Sozialsysteme der europ├Ąischen Staaten tief in der Kreide stecken, und irgendwann kollabiert alles, wenn im gleichen Stil weitergewurstelt wird. Alleine die Invalidenversicherung in der CH hat schon 10 Milliarden Schulden, nur als Beispiel. Und die ├ťberalterung der Gesellschaft setzt sich weiterhin fort.

Was soll man also tun? Die Sozialsysteme beschneiden und mehr Selbstverantwortung fordern? Immerhin gibt es sowas wie eine Dekadenz in der Beziehung, das ist eine logische Folge, wenn gute Sozialsysteme existieren... Oder soll man das Geld einfach von anderswo holen? Hhhm, komplizierte Sache... Einfach die Mehrwertsteuern bis ins Gehtnichtmehr erh├Âhen bringt auch nix.

Trotzdem: Es gibt ja Leute, die diese teuren Systeme wirklich massiv beschneiden wollen. Bis das geschehen muss, sollte man besser nach anderen L├Âsungen suchen. In der CH k├Ânnte man z.B. ganz massiv bei den Verteidigungsausgaben sparen. Solange wir f├╝nf Mia f├╝r nix und wieder nix j├Ąhrlich verpulvern, sollte f├╝r die Sozialsysteme noch lange genug Kohle vorhanden sein.

Was meint ihr? Wie soll man diese hoch zu bewertende gesellschaftliche Errungenschaft retten? Es geht um viel mehr als nur die Kosten, IMO. Der soziale Frieden ist das h├Âchste Gut...
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Adm. Ges
Beitrag 17. Feb 2007, 11:20
Beitrag #2


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Man sollte am anderen Ende der Alterpyramide ankn├╝pfen und Familien mit Kindern besser f├Ârdern. Nach wie vor wird in diesem Feld viel geredet, aber wenig getan, obwohl es doch gerade der Nachwuchs ist, der uns helfen soll. Man muss die Leute (wieder) zum zeugen von Kindern animieren...


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Admiral Tom Jay Ges, U.S.S. Europe, NCC-66066
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Voivod
Beitrag 17. Feb 2007, 11:40
Beitrag #3


Admiral
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QUOTE (Adm. Ges @ 17. Feb 2007, 11:20)
Man sollte am anderen Ende der Alterpyramide ankn├╝pfen und Familien mit Kindern besser f├Ârdern. Nach wie vor wird in diesem Feld viel geredet, aber wenig getan, obwohl es doch gerade der Nachwuchs ist, der uns helfen soll. Man muss die Leute (wieder) zum zeugen von Kindern animieren...

Stimmt. Allerdings m├╝sste da schon ein fast schon revolution├Ąres Umdenken stattfinden. Sehr unrealistisch, weil der Kinderwunsch nicht nur ans Geld gekn├╝pft ist. Da spielen noch viel mehr Faktoren mit rein, wie mehr "Selbstverwirklichung", die Schw├Ąchung der Ehe, etcetc...

Ich glaube nicht, dass es m├Âglich ist, da einen wirklichen Umschwung einzuleiten.
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Br├╝hn
Beitrag 17. Feb 2007, 11:49
Beitrag #4


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Quasi jedes vom Staat finanzierte Sozialsystem geht in die Br├╝che. Langsam aber sicher. Das gilt f├╝r Deutschland, Frankreich, England und die USA genauso.
Gr├╝nde? Der Staat kann nicht mit Geld umgehen?


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r├Ącht sich nicht f├╝r Beleidigungen,
denn die bedeuten ihm nichts.

Lucius Annaeus Seneca
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Voivod
Beitrag 17. Feb 2007, 11:58
Beitrag #5


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QUOTE (Br├╝hn @ 17. Feb 2007, 11:49)
Quasi jedes vom Staat finanzierte Sozialsystem geht in die Br├╝che. Langsam aber sicher. Das gilt f├╝r Deutschland, Frankreich, England und die USA genauso.
Gr├╝nde? Der Staat kann nicht mit Geld umgehen?

Und was bietest du an ausser einer Dystopie? Dasselbe hat schon Rudolf Steiner vor tausend Jahren oder so gesagt...

Was sollte man tun? Die FDP ans Ruder lassen? laugh.gif Nein, stimmt schon, man kann nichts sch├Ânreden, wenn man die demographische Entwicklung betrachtet. Aber eben, was machen muss man ja...
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pana
Beitrag 17. Feb 2007, 11:59
Beitrag #6


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Ich sehe es - man m├Âge es mir nachsehen - genau wie Br├╝hn.

Vor einiegn Tagen erhielt ich eine eMail von einem Berater, den ich im vergangenen Jahr kennengelernt habe. Ich kopiere hier mal Ausz├╝ge rein:


"...Die Weltwirtschaftskrise kommt.

So ganz ungeschoren wird keiner davon kommen, au├čer (vielleicht) die Hauptverantwortlichen. Der Frage zu den Verantwortlichkeiten widme ich mich in diesem Newsletter nicht. Die Hauptverantwortlichen bleiben eh im Dunkeln. Die Statisten der Weltpolitik und -wirtschaft - und damit auch besonders verantwortlich - flimmern allabendlich ├╝ber die Bildschirme und jeder einzelne von uns hat auch seinen - wenn auch kleineren Anteil - an Verantwortung.

Mir geht es hier um die Frage, welche M├Âglichkeiten der Begrenzung des eigenen m├Âglichen Schadens gibt es, und um Vorschl├Ąge, Ihnen / Euch dabei zu helfen.

Wer an ein fortw├Ąhrendes Wirtschaftwachstum glaubt, mit nur "kleineren" Holpereien, wie dem Zusammenbruch des Neuen Marktes Anfang des neuen Jahrtausend, sollte nicht weiterlesen. Er wird sich langweilen bei "Verschw├Ârungstheorie, Fatalismus und sowieso nur dem Verkauf dienender Panikmache". Er / Sie wird auch nichts f├╝r die durchaus nicht fatalistischen L├Âsungsm├Âglichkeiten ├╝brig haben.

F├╝r alle anderen, also all diejenigen, die gern an die positiven
Verlautba(h)rungen in den Medien glauben w├╝rden, aber durchaus eine mehr oder weniger gro├če Portion Skepsis hegen, oder vielleicht sogar Angst vor der Zukunft haben, empfehle ich eine gr├╝ndliche Besch├Ąftigung mit dem Thema. Mein Artikel soll dazu eine Anregung darstellen.

Ich betone ausdr├╝cklich, dass die hier enthaltenen Links ausschlie├člich als Anregungen zum Selberdenken gedacht sind und nicht unbedingt meine Meinung darstellen. Einiges ist diskussionsw├╝rdig, einiges sogar aus meiner Sicht falsch. Jede Meinung eines Menschen stellt sich ganz konkret dar, geht vom eigenen Wissen, den Erfahrungen und aufgenommenen Informationen (bewu├čt und unbewu├čt!) aus und ist einzigartig.

Bitte mich bei Interesse dazu pers├Ânlich befragen.

Das sind unsere Ausgangspunkte:

Die Schuldenuhr der Vereinigten Staaten von Amerika

Die Schuldenuhr der Bundesrepublik Deutschland

Wer meint, da├č diese Schulden jemals r├╝ckzahlbar sind?

Wer meint, da├č das ├╝berhaupt gewollt ist?

Wahrscheinlich ist, da├č sich die Staaten dieser Schulden auf drastische Weise entledigen werden, entweder durch eine W├Ąhrungsreform oder durch eine gesteuerte Inflation. Nat├╝rlich kann die Inflation oder der gro├če Crash auch ungesteuert ausbrechen, ein weltpolitisches oder wirtschaftliches Ereignis gen├╝gt (s.u.).

Wie kam es zur gro├čen Depression Anfang der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts?

Deutschland wurde wie viele andere Staaten der Erde in diese Krise hineingezogen und war auch besonders hart betroffen.

Was nach der gro├čen Krise kam, wissen sicher alle Leser, gl├╝cklicherweise die meisten nicht mehr aus eigener Erfahrung.

Noch w├Ąhrend des 2. Weltkrieges l├Âsten die USA die Briten als f├╝hrende Finanzmacht ab. Das Bretton-Woods-System garantierte einige Zeit die Deckung der umlaufenden Geldmenge.

Die Geldmenge M3 wird seit dem 23.03.2006 in den USA nicht mehr ver├Âffentlicht. Warum wohl?

Am 20. M├Ąrz 2006 sollte die Iranische ├ľlb├Ârse er├Âffnet werden.

Was das bedeuten w├╝rde, kann man hier nachlesen oder hier.

Und das ist die geplante Reaktion der USA: Atomkrieg gegen den Iran.

Man kann nur hoffen (und vielleicht auch etwas tun?), da├č es nicht so weit kommt.

Die Iranische ├ľlb├Ârse hat im ├╝brigen ihre Pforten noch nicht ge├Âffnet!

Und nun kennen wir auch einen wirklichen Grund zur Entsendung weiterer US-Truppen in den Irak.

Der geneigte Leser mag im Sandkastenspiel selbst entscheiden, wo er sich nach diesem Artikel sieht. Die Entscheidung ist vielleicht nicht leicht.

In einem kurzen Film zur Depression (lizenzfrei aber in Englisch) schildert Milton Friedman (Nobelpreistr├Ąger 1966) noch einmal anschaulich, worum es geht.

Sind Sie / bist Du vorbereitet?

auf den Staatsbankrott in der 2. Weltwirtschaftskrise

Hier noch ein Artikel zur Thematik vom bekannten ├ľkonomen Andreas Popp, dem Initiator der Verm├Âgen Sicherung Gemeinschaften.

Der gro├če Irrtum ├╝ber das Geldsystem


finanzielle Auswirkungen auf uns

Fast jeder tut heute etwas f├╝r seinen Verm├Âgensaufbau bzw. f├╝r die Altersvorsorge. Hier wird es ganz konkrete Auswirkungen geben, die beispielhaft so aussehen k├Ânnen:

- Girokonten, Sparb├╝cher, Termineinlagen (Geldwert): Entwertung

- Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherungen (Geldwert): Entwertung

- Fondsgebundene Versicherungen: kommt ganz drauf an!

- selbst genutzte Immobilien (Sachwert): sofern entschuldet oder die Finanzierungsraten aufbringbar: perfekt!

- vermietete Immobilien (einzelne oder offene, geschlossene Immobilienfonds): je nach Vermietungsgrad und einkommenden Mietzahlungen bzw. Reserven der Fonds.

- Aktien: Entwertung bei vielen Unternehmen, aber auch nur geringe Entwertung m├Âglich und anschlie├čender schneller Wiederanstieg

- Rentenpapiere (z.B. Staatsanleihen): Entwertung

- Beteiligungen (an geschlossenen Fonds): von Entwertung bis Gewinne ist alles m├Âglich

- Hedgefonds, Private Equity o.├Ą.: die meisten der spekulativen Instrumente werden abst├╝rzen.

M├Âglicherweise werden diese Instrumente sogar selbst zum Zusammenbruch des Weltfinanzsystems f├╝hren! Einmal mu├čten wir ja schon kurz den Atem anhalten, als einer der gro├čen Hedgefonds abschmierte. Aber wer wei├č das schon?

"Entwertung" auf Deutsch: die Kohle ist weg!

Wie sind Sie / bist Du "aufgestellt"?

Milton Friedmann zu Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise des vergangenen Jahrhunderts


Wie kann ich mich sch├╝tzen?

Was machen wir aber nun, wenn die unvermeidbare Wirtschafts- und Finanzkrise eintritt?

Schauen wir doch einmal, was passierte nach der Hyperinflation 1923 in Deutschland?

Aha, das wertlose Papiergeld erhielt wieder Golddeckung! Vielleicht sollte man etwas Gold kaufen oder ├Ąhnliche wertbest├Ąndige Sachwerte???

Goldpreisentwicklung seit 1973

Silberpreisentwicklung seit 1970

Platinpreisentwicklung seit 1992

Palladiumpreisentwicklung seit 1992


M├Âgliche L├Âsungen - zumindest was die wirtschaftlich-finanzielle Seite anbelangt - finden wir hier:

Verm├Âgenssicherung mit Edelmetallen

Verm├Âgenssicherung mit Industrie-Edelmetallen..."

Der Beitrag wurde von pana_sonix bearbeitet: 17. Feb 2007, 12:00
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Adm. Ges
Beitrag 17. Feb 2007, 14:33
Beitrag #7


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Derzeit sollte man in Stahl investieren. wink.gif

Ansonsten - mein Reden! Ich warte auf den gro├čen Knall - sowohl wirtschaftlich, als auch milit├Ąrisch.
Trotzdem horte ich mein Geld, statt es "sinnvoll" anzulegen, auf einem Sparbuch. Im Augenblick brauche ich es nicht, aber ich wohne auch noch @home. Insofern ist es meine R├╝cklage f├╝r die Zeit, wenn ich mal ausziehen werde, damit ich das Studium weiterfinanzieren kann, ohne gro├č arbeiten zu m├╝ssen. Naja, bis zum 23.05.2023 (um 5:23 oder 23:05) ist ja noch etwas Zeit. wink.gif


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pana
Beitrag 17. Feb 2007, 15:52
Beitrag #8


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QUOTE (Adm. Ges @ 17. Feb 2007, 14:33)
Insofern ist es meine R├╝cklage f├╝r die Zeit, wenn ich mal ausziehen werde, damit ich das Studium weiterfinanzieren kann, ohne gro├č arbeiten zu m├╝ssen.

ICH finanziere Dein Studium, und zwar mit meinen Steuern, Du Tagedieb. wink3.gif
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Adm. Ges
Beitrag 17. Feb 2007, 16:53
Beitrag #9


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QUOTE (pana_sonix @ 17. Feb 2007, 15:52)
QUOTE (Adm. Ges @ 17. Feb 2007, 14:33)
Insofern ist es meine R├╝cklage f├╝r die Zeit, wenn ich mal ausziehen werde, damit ich das Studium weiterfinanzieren kann, ohne gro├č arbeiten zu m├╝ssen.

ICH finanziere Dein Studium, und zwar mit meinen Steuern, Du Tagedieb. wink3.gif

Och, toll dass du mir das Studium finanzieren willst. Ich kann dir gerne meine Kontonummer geben, damit du mir die 237,99 Euro ├╝berweisen kannst, die ich schonmal ausgelegt hab.


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Beitrag 17. Feb 2007, 18:23
Beitrag #10


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QUOTE (pana_sonix @ 17. Feb 2007, 15:52)
QUOTE (Adm. Ges @ 17. Feb 2007, 14:33)
Insofern ist es meine R├╝cklage f├╝r die Zeit, wenn ich mal ausziehen werde, damit ich das Studium weiterfinanzieren kann, ohne gro├č arbeiten zu m├╝ssen.

ICH finanziere Dein Studium, und zwar mit meinen Steuern, Du Tagedieb. wink3.gif

Seit wann zahlen Ossis Steuern?

QUOTE
Vor einiegn Tagen erhielt ich eine eMail von einem Berater, den ich im vergangenen Jahr kennengelernt habe. Ich kopiere hier mal Ausz├╝ge rein
[...]


Realsatire pur. Worin ber├Ąt denn der gute Mann? Gelddinge k├Ânnen es kaum sein .... wahrscheinlich verkauft er Tupperware oder Dessous an gr├╝ne Witwen laugh.gif

Der Beitrag wurde von Deus Irae bearbeitet: 17. Feb 2007, 18:25


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pana
Beitrag 17. Feb 2007, 18:59
Beitrag #11


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QUOTE (Deus Irae @ 17. Feb 2007, 18:23)
Seit wann zahlen Ossis Steuern?

Jemand mu├č doch die verarmten Wessi-L├Ąnder wie Bremen, Saarland usw. ├╝ber Wasser halten. mrgreen.gif


QUOTE
Realsatire pur. Worin ber├Ąt denn der gute Mann? Gelddinge k├Ânnen es kaum sein .... wahrscheinlich verkauft er Tupperware oder Dessous an gr├╝ne Witwen  laugh.gif


Warum bist Du nicht gro├č in der Wirtschaft herausgekommen mit Deinem umfassenden Wissen? laugh.gif tongue2.gif

Achso, der Mann ist Diplom-├ľkonom. Allerdings geh├Ârt dazu nicht viel, wie Du aus eigener Erfahrung wei├čt. laugh.gif

Der Beitrag wurde von pana_sonix bearbeitet: 17. Feb 2007, 19:01
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Beitrag 17. Feb 2007, 19:31
Beitrag #12


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QUOTE (pana_sonix @ 17. Feb 2007, 18:59)
Achso, der Mann ist Diplom-├ľkonom.

Was ist denn ein Diplom-├ľkonom? Ein Abschluss auf einer renomierten Ditte-Welt-Universit├Ąt? Oder doch selbst gebastelt?


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Voivod
Beitrag 17. Feb 2007, 19:54
Beitrag #13


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QUOTE (pana_sonix @ 17. Feb 2007, 18:59)
Warum bist Du nicht gro├č in der Wirtschaft herausgekommen mit Deinem umfassenden Wissen? laugh.gif tongue2.gif

In der Wirtschaft kommen nicht die klugen K├Âpfe gross raus, sondern die ehrgeizigen Fachidioten... *shrug*
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Br├╝hn
Beitrag 18. Feb 2007, 13:20
Beitrag #14


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QUOTE (Be @ 17. Feb 2007, 11:58)
Und was bietest du an ausser einer Dystopie? Dasselbe hat schon Rudolf Steiner vor tausend Jahren oder so gesagt...

Was sollte man tun? Die FDP ans Ruder lassen?  laugh.gif Nein, stimmt schon, man kann nichts sch├Ânreden, wenn man die demographische Entwicklung betrachtet. Aber eben, was machen muss man ja...

Umstellung auf private Vorsorge. Weg vom umlagefinanzierten Drecksystem. Problem: Du m├╝sstest den "Generationenvertrag" brechen. Und du m├╝sstest f├╝r dich selber vorsorgen. f├╝r einen jetzt 50-j├Ąhrigen sicher nicht leicht.

QUOTE
Verm├Âgenssicherung mit Edelmetallen

Golddeckung (├╝brigens f├Ąllt die "Great Depression" in die Zeit der goldgedeckten W├Ąhrung) ist ein Lockmittel f├╝r dumme Bauern.

Der Beitrag wurde von Br├╝hn bearbeitet: 18. Feb 2007, 13:25


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Voivod
Beitrag 19. Feb 2007, 10:05
Beitrag #15


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QUOTE (Br├╝hn @ 18. Feb 2007, 13:20)
Umstellung auf private Vorsorge. Weg vom umlagefinanzierten Drecksystem. Problem: Du m├╝sstest den "Generationenvertrag" brechen. Und du m├╝sstest f├╝r dich selber vorsorgen. f├╝r einen jetzt 50-j├Ąhrigen sicher nicht leicht.

Ich vermute, dass sich mindestens die H├Ąlfte der arbeitenden Bev├Âlkerung eine private Vorsorge gar nicht leisten kann. Dann heisst es halt arbeiten bis zum Tod... F├╝r mich kein akzeptables Szenario. Der Staat muss wohl oder ├╝bel mitmischen, auf die eine oder andere Weise.
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Br├╝hn
Beitrag 21. Feb 2007, 19:40
Beitrag #16


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QUOTE (Be @ 19. Feb 2007, 10:05)
QUOTE (Br├╝hn @ 18. Feb 2007, 13:20)
Umstellung auf private Vorsorge. Weg vom umlagefinanzierten Drecksystem. Problem: Du m├╝sstest den "Generationenvertrag" brechen. Und du m├╝sstest f├╝r dich selber vorsorgen. f├╝r einen jetzt 50-j├Ąhrigen sicher nicht leicht.

Ich vermute, dass sich mindestens die H├Ąlfte der arbeitenden Bev├Âlkerung eine private Vorsorge gar nicht leisten kann. Dann heisst es halt arbeiten bis zum Tod... F├╝r mich kein akzeptables Szenario. Der Staat muss wohl oder ├╝bel mitmischen, auf die eine oder andere Weise.

Das ist doch ins Blaue geraten. Wenn, dann trifft das nur auf einen Bruchteil zu und die anderen werden von der privaten Vorsorge wesentlich mehr haben, als sie jetzt von der Zwangsversicherung haben. Da die privaten Versicherungsgesellschaften besser arbeiten.

Das Hauptmanko ist und bleibt das bestehende System und die Deckung der bisherigen Verpflichtungen.

Aber ich mache dir einen Vorschlag: Wir lassen die Leute frei entscheiden, was sie wollen. Privat oder Staat. Ohne Beitragsbemessungsgrundlage usw. Dann werden wir sehen.

Der Beitrag wurde von Br├╝hn bearbeitet: 21. Feb 2007, 19:44


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Voivod
Beitrag 21. Feb 2007, 20:18
Beitrag #17


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^Ok, einverstanden.... Dabei sehe ich kein Problem.
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Beitrag 21. Feb 2007, 20:36
Beitrag #18


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QUOTE (Br├╝hn @ 21. Feb 2007, 19:40)
Aber ich mache dir einen Vorschlag: Wir lassen die Leute frei entscheiden, was sie wollen. Privat oder Staat. Ohne Beitragsbemessungsgrundlage usw. Dann werden wir sehen.

Die Leute wollen┬┤s billig und folgen dem, der ihnen dieses versprucht, egal ob sie die Kalkulation durchschauen k├Ânnen.
Das bringt Preisdruck in den Markt und die Gefahr mit sich, dass Versicherungs-Gesellschaften um des niedrigen Preises willen mit den Geld am Kapital- und Aktienmarkt arbeiten und dabei ganz geh├Ârig auf die Schnauze fallen k├Ânnen.

Zudem ist -soweit ich wei├č- nicht erwiesen, dass privatwirtschaftliche Versicherungen effizienter grunds├Ątzlich arbeiten als staatliche.


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Bir'kher
Beitrag 21. Feb 2007, 23:10
Beitrag #19


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Das allerdings ist beweisbar: Denn die staatliche Versicherung arbeitet nicht in dem Umfang mit dem Geld, was ich jeden Monat zahle, sondern das Geld wird direkt an die Leistungsempf├Ąnger ausbezahlt.
Eine private Versicherung legt das Geld, was du jeden Monat zahlst, an (meistens in einer Mixtur aus Aktien, Fonds, Schatzbriefen usw), verdient damit Geld und schreibt das deinem Konto gut.
Wenn du also nach 40, 50 Arbeitsjahren Rente kassieren willst, hat die staatliche Versicherung mit deinem Geld kein Verm├Âgen aufgebaut, sondern nur andere Rentner damit bezahlt. Die private Versicherung hingegen hat aus deinen paar Kr├Âten, die du ihnen gegeben hast, einen gro├čen Batzen Geld gemacht, von dem du nun leben kannst.

Deswegen w├Ąre das Anlagemodell m.E. zu bef├╝rworten. Und, Be: Man muss nur sagen: Aus der Pflichtversicherung (der staatlichen Rentenversicherung) wird eine Versicherungspflicht (alle Menschen m├╝ssen z.B. 5% ihres Einkommens in eine von ihnen gew├Ąhlte Versicherung einzahlen). Dann k├Ânnen/m├╝ssen sich das alle leisten k├Ânnen. Denn dann m├╝ssen sie ja keinen Rentenbeitrag mehr an die staatliche Rente bezahlen. Das Problem an der Umwandlung ist nur: Wer zahlt die ├ťbergangszeit? Denn die Leute, die schon was in die staatliche Rentenversicherung eingezahlt haben, haben ja einen Anspruch auf Leistungsempfang - und das sind Milliarden, die da monatlich aufgebracht werden m├╝ssen...


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Adm. Ges
Beitrag 21. Feb 2007, 23:45
Beitrag #20


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Eben Birke, der springende Punkt ist die Umstellung. Ob nun die staatliche Rentenkasse, oder ein privater dein Geld zuk├╝nftig anlegt ist doch latte. Der Unterschied ist nur, dass die Privaten bereits heute daran verdienen, w├Ąhrend die Rentenkasse unter den politischen Fehlentscheidungen leiden muss.


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Bir'kher
Beitrag 21. Feb 2007, 23:50
Beitrag #21


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Der Punkt ist, dass eine Umstellung von staatlicher auf private Altersvorsorge in meinen Augen richtig ist: Wenn ich mir angucke, wieviel ich jetzt pro Monat an die staatliche Rentenversicherung zahle, wenn ich das in meinen noch 36 Berufsjahren privat investieren k├Ânnte, w├╝rde ich wahrscheinlich eine private Altersrente von ├╝ber 2500 Euro erhalten...


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Br├╝hn
Beitrag 22. Feb 2007, 00:39
Beitrag #22


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QUOTE (Bir'kher @ 21. Feb 2007, 23:10)
Denn die Leute, die schon was in die staatliche Rentenversicherung eingezahlt haben, haben ja einen Anspruch auf Leistungsempfang - und das sind Milliarden, die da monatlich aufgebracht werden m├╝ssen...

Et ceterum censeo....

Die Anspr├╝che die da bedient werden m├╝ssen sind riesig!

@DeusIrae:
bist du nicht ein (BWL-)Bussinesflittchen?

Der Beitrag wurde von Br├╝hn bearbeitet: 22. Feb 2007, 00:40


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Beitrag 22. Feb 2007, 07:14
Beitrag #23


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QUOTE (Br├╝hn @ 22. Feb 2007, 00:39)
@DeusIrae:
bist du nicht ein (BWL-)Bussinesflittchen?

Jup, f├╝r Geld mach ichs mit jeder!

QUOTE (B.)
Das allerdings ist beweisbar: Denn die staatliche Versicherung arbeitet nicht in dem Umfang mit dem Geld, was ich jeden Monat zahle, sondern das Geld wird direkt an die Leistungsempf├Ąnger ausbezahlt.
Eine private Versicherung legt das Geld, was du jeden Monat zahlst, an (meistens in einer Mixtur aus Aktien, Fonds, Schatzbriefen usw), verdient damit Geld und schreibt das deinem Konto gut.


Dann pl├Ądiere ich doch daf├╝r, dass der Staat -ungeachtet der Kapitalmarktrisiken- das Geld verst├Ąrkt arbeiten l├Ąsst. In dem Fall m├╝ssen keine "Shareholder" befriedigt werden und das "Management" wird nach Beamtenrecht oder BAT bezahlt. Sogar auf Werbung -eine Folge privatwirtschaftlicher Konkurrenz- k├Ânnte verzichtet werden. Das w├Ąre fraglos effizienter (Verh├Ąltnis von eingesetzten Kapital/Ressourcen und "Output") als ein privatwirtschaftliches Versicherungssystem.

Ähnliche Effekte sind ja schon am Strommarkt erkennbar, an dem Stadtwerke unter staatlicher Führung durchschnittlich billiger anbieten als die paar privaten Gebietsmonopolisten.


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Bir'kher
Beitrag 22. Feb 2007, 10:26
Beitrag #24


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QUOTE (Deus Irae @ 22. Feb 2007, 07:14)
Dann pl├Ądiere ich doch daf├╝r, dass der Staat -ungeachtet der Kapitalmarktrisiken- das Geld verst├Ąrkt arbeiten l├Ąsst. In dem Fall m├╝ssen keine "Shareholder" befriedigt werden und das "Management" wird nach Beamtenrecht oder BAT bezahlt. Sogar auf Werbung -eine Folge privatwirtschaftlicher Konkurrenz- k├Ânnte verzichtet werden. Das w├Ąre fraglos effizienter (Verh├Ąltnis von eingesetzten Kapital/Ressourcen und "Output") als ein privatwirtschaftliches Versicherungssystem.

Keine schlechte Idee. Allerdings legt die staatliche RV das Geld nur tageweise und nicht ├╝ber Jahre und Jahrzehnte an, denn die RV braucht die Kohle ja st├Ąndig, um die laufenden Kosten zu bezahlen. Und das zu ├Ąndern, kann leider keiner bezahlen... sad.gif


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Br├╝hn
Beitrag 26. Feb 2007, 20:38
Beitrag #25


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QUOTE (Deus Irae @ 22. Feb 2007, 07:14)
Dann pl├Ądiere ich doch daf├╝r, dass der Staat -ungeachtet der Kapitalmarktrisiken- das Geld verst├Ąrkt arbeiten l├Ąsst. In dem Fall m├╝ssen keine "Shareholder" befriedigt werden und das "Management" wird nach Beamtenrecht oder BAT bezahlt. Sogar auf Werbung -eine Folge privatwirtschaftlicher Konkurrenz- k├Ânnte verzichtet werden. Das w├Ąre fraglos effizienter (Verh├Ąltnis von eingesetzten Kapital/Ressourcen und "Output") als ein privatwirtschaftliches Versicherungssystem.

Ähnliche Effekte sind ja schon am Strommarkt erkennbar, an dem Stadtwerke unter staatlicher Führung durchschnittlich billiger anbieten als die paar privaten Gebietsmonopolisten.

Du hast beim Staat immer das Problem das irgendwelche Leute ihre Klientel bedienen wollen. Das f├Ąngt beim Dorf an und h├Ârt im Bundestag nicht auf. Insofern ist das ein Spiel mit hohem Risiko.


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Beitrag 26. Feb 2007, 21:59
Beitrag #26


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QUOTE (Br├╝hn @ 26. Feb 2007, 20:38)
Du hast beim Staat immer das Problem das irgendwelche Leute ihre Klientel bedienen wollen. Das f├Ąngt beim Dorf an und h├Ârt im Bundestag nicht auf. Insofern ist das ein Spiel mit hohem Risiko.

Daf├╝r sind die Politiker ihren W├Ąhlern Rechenschaft schuldig, w├Ąhrend Vorst├Ąnde und Aufsichtsr├Ąte gro├čer AGs allenfalls ihren Gro├č-Aktion├Ąren verantwortlich sind und zugleich regulative Marktmechanismen als einzige "Sanktionsm├Âglichkeit der Kunden bei Oligopolen und Monopolen teilweise au├čer Kraft gesetzt sind.


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Br├╝hn
Beitrag 27. Feb 2007, 11:18
Beitrag #27


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QUOTE (Deus Irae @ 26. Feb 2007, 21:59)
QUOTE (Br├╝hn @ 26. Feb 2007, 20:38)

Du hast beim Staat immer das Problem das irgendwelche Leute ihre Klientel bedienen wollen. Das f├Ąngt beim Dorf an und h├Ârt im Bundestag nicht auf. Insofern ist das ein Spiel mit hohem Risiko.

Daf├╝r sind die Politiker ihren W├Ąhlern Rechenschaft schuldig, w├Ąhrend Vorst├Ąnde und Aufsichtsr├Ąte gro├čer AGs allenfalls ihren Gro├č-Aktion├Ąren verantwortlich sind und zugleich regulative Marktmechanismen als einzige "Sanktionsm├Âglichkeit der Kunden bei Oligopolen und Monopolen teilweise au├čer Kraft gesetzt sind.

Woher hast du denn das M├Ąrchen?


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Beitrag 27. Feb 2007, 12:19
Beitrag #28


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QUOTE (Br├╝hn @ 27. Feb 2007, 11:18)
QUOTE (Deus Irae @ 26. Feb 2007, 21:59)
QUOTE (Br├╝hn @ 26. Feb 2007, 20:38)

Du hast beim Staat immer das Problem das irgendwelche Leute ihre Klientel bedienen wollen. Das f├Ąngt beim Dorf an und h├Ârt im Bundestag nicht auf. Insofern ist das ein Spiel mit hohem Risiko.

Daf├╝r sind die Politiker ihren W├Ąhlern Rechenschaft schuldig, w├Ąhrend Vorst├Ąnde und Aufsichtsr├Ąte gro├čer AGs allenfalls ihren Gro├č-Aktion├Ąren verantwortlich sind und zugleich regulative Marktmechanismen als einzige "Sanktionsm├Âglichkeit der Kunden bei Oligopolen und Monopolen teilweise au├čer Kraft gesetzt sind.

Woher hast du denn das M├Ąrchen?

Wie meinen? confused4.gif


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Beitrag 27. Feb 2007, 13:09
Beitrag #29


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QUOTE (Deus Irae @ 27. Feb 2007, 12:19)
Daf├╝r sind die Politiker ihren W├Ąhlern Rechenschaft schuldig.


In Deutschland ist das nicht so. Falsches Wahlsystem. Da muss der Politiker schon Kinder sch├Ąnden, dass das "Volk" ihm Rechenschaft abverlangt.

Auf die tats├Ąchlichen Schwierigkeiten "Rechenschaft" abzuverlangen will ich gar nicht eingehen.

Der Beitrag wurde von Br├╝hn bearbeitet: 27. Feb 2007, 13:11


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Beitrag 27. Feb 2007, 13:50
Beitrag #30


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QUOTE (Br├╝hn @ 27. Feb 2007, 13:09)
QUOTE (Deus Irae @ 27. Feb 2007, 12:19)

Daf├╝r sind die Politiker ihren W├Ąhlern Rechenschaft schuldig.


In Deutschland ist das nicht so. Falsches Wahlsystem.

Nicht falsches Wahlsystem, sondern dummes Volk!


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Beitrag 27. Feb 2007, 15:12
Beitrag #31


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QUOTE (Deus Irae @ 27. Feb 2007, 13:50)
QUOTE (Br├╝hn @ 27. Feb 2007, 13:09)
QUOTE (Deus Irae @ 27. Feb 2007, 12:19)

Daf├╝r sind die Politiker ihren W├Ąhlern Rechenschaft schuldig.


In Deutschland ist das nicht so. Falsches Wahlsystem.

Nicht falsches Wahlsystem, sondern dummes Volk!

1. Du bist doch die Industrieschlampe. Dir sollten allgemein die Schwierigkeiten bei der Verwirklichung von Kollektivg├╝tern in latenten Gruppen etwas sagen.

2. Aber ich sehe schon ich muss pr├Ąziser werden. In Deutschland hast du ein Verh├Ąltniswahlrecht, was hei├čt, du kannst nicht bestimmen, wer ins Parlament einzieht, sondern es wird ├╝ber Listen bestimmt*. Der Vorteil dieses Systems ist die gerechte Stimmenverteilung, die den Willen des Volkes meist sehr exakt wiedergibt.

Und du hast das Mehrheitswahlrecht. Der Vorteil hier ist, das jemand f├╝r deinen Wahlkreis verantwortlich ist. Es ist dein Abgeordneter du hast ihn theoretisch am Sack oder den Eierst├Âcken, man ist ja modern.
Irgendwann mal war noch ein Vorteil, das dieser Wahlmodus sehr fehlertolerant ist; es k├Ânnen theoretisch Unmengen an Stimmzetteln verschwinden (das Postboot geht unter, Postkutsche wird ├╝berfallen, das Zeug verbrennt) und es ├Ąndert am Ergebnis kaum etwas. Aber das ist f├╝r unser Problem ja egal.

Trotzdem bleibt das Problem bei beiden Wahlmodi, dass -einmal gew├Ąhlt- der Abgeordnete Freiheit des Mandats genie├čt.
Das erinnert auch ein wenig an Kant 'Zum ewigen Frieden', da gibt es einen Passus: "wenn man das Volk fragt, ob krieg sein soll oder nicht". Wann wurdest du zuletzt gefragt ob du Krieg machen willst.
Aber ich schweife ab. Es fehlt wie bereits ausgef├╝hrt schlicht die M├Âglichkeit deine Abgeordneten zu bestrafen. Jetzt kommt nat├╝rlich die Frage auf, warum man diese M├Âglichkeit nicht gibt. Doch Moment. Das man die Abgeordneten nicht abw├Ąhlen kann, hat auch Vorteile. So ist die ├Âffentliche Meinung bekannterma├čen eine Hure. Heute h├╝ morgen hott. So f├╝hrt dieses System zu mehr Kontinuit├Ąt im politische Prozess (man stelle sich vor das st├Ąndig neue Wahlen w├Ąren), auf der anderen Seite hast du leider keine Sanktionsm├Âglichkeiten und musst es ertragen.

Ich muss kurz weg, ich hoffe der Beitrag gibt Sinn, ich werde nachher nochmal dr├╝berschauen

*Ich wei├č das das nicht stimmt, es geht mir um die Listen.


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