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Brynhild
Geschrieben: 23. Aug 2007, 11:27


Crewman


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Lex - da gebe ich dir ohne Zögern Recht! wink.gif
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Brynhild
Geschrieben: 23. Aug 2007, 10:14


Crewman


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Lex
QUOTE
QUOTE (Brynhild @ Wed 22 August 2007, 23:51)
Aber wenn die Akkreditierung explizit das Erstellen einer "audiovisuellen" Berichterstattung erlaubt ... was dann?

Falls du den oft zitierten Satz meinst:
"Ich versichere, alle auf der FedCon erstellten Textbeiträge, Fotoaufnahmen, audiovisuelle Aufzeichnungen etc. ausschließlich zur eigenen Publikation zu verwenden oder an Medien zu veräußern. Ein Verkauf dieser journalistischen Materialien an Privatpersonen findet nicht statt."
Ich halte das für sehr naiv, daraus eine allgemeine Drehgenehmigung für alle Bereiche und über die komplette Zeit der Veranstaltung herauszulesen.


Es mag tatsächlich etwas naiv sein. Ich persönlich hätte mich im Vorfeld auch genauer erkundigt. Allerdings zeigt die Stellungnahme von der Pressesprecherin Frau Scherr auf, dass die Organisatoren über die Art und Weise der geplanten Berichterstattung durchaus im Bilde waren. Wenn Naivität strafbar wäre, dann können beide Seiten sich wirklich die Hände reichen. TrekNews mag es versäumt haben, eine mündliche Zusage (oder zumindest eine Duldung) nicht zusätzlich auch noch schriftlich eingeholt zu haben und sich auf das einzige Schriftstück zu verlassen, welches ihnen zur Verfügung stand. Die FedCon-Organistation hingegen hat es unterlassen, auch die Presse explizit auf irgendwelche Einschränkungen hinzuweisen, obwohl bekannt war, dass gefilmt werden sollte.

Lex
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QUOTE
Und dies ist eine Seite, die von Seiten der FedCon-Organisation bislang nicht angesprochen wurde und auch kein Bestandteil des anwaltlichen Schreibens ist.

Hast du das Anwaltschreiben gelesen? Ich nicht. Ich kenne nur das, was Daniel in dem ursprünglichen Artikel zitiert hat. Und selbst das wurde auf anderen Boards bereits angezweifelt.Bevor nicht irgendeine Partei das komplette Schreiben ins Netz stellt (und warum sollten sie das tun?), sollten wir da nicht mutmaßen, was wirklich drin steht und was nicht.


Nein, ich habe das Schreiben nicht gelesen. Aber ich bin persönlich bekannt mit einigen Leuten, die das Schreiben gelesen haben und ich habe keinen Grund, anzunehmen, dass mir Dinge mitgeteilt wurden, die nicht der Wahrheit entsprechen.

Zudem wurde der hier diskutierte Punkt bislang von keiner der beiden Seiten erwähnt. Auch die FedCon-Organisatoren haben nirgendwo den Vorwurf getätigt, dass es sich bei der Berichterstattung von TrekNews nicht um eine solche handeln würde. Nach meinen Kenntnissen (zugegeben aus zweiter Hand) geht es in dem anwaltlichen Schreiben einzig und allein um den Vorwurf, dass TrekNews Filmmaterial gestohlen und unerlaubter Weise online ins Netz gestellt haben soll.
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Brynhild
Geschrieben: 22. Aug 2007, 22:51


Crewman


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QUOTE
Was stünde beim Michael Jackson-Konzert in Akkreditierung und Presseunterlagen bezüglich des Filmens und Veröffentlichens?


Da stünde klipp und klar drin: Jegliches Fotografieren oder gar Drehen benötigt eine kostenpflichtige Genemigung!

Bei einer Konzertveranstaltung in der Größe eines solchen musikalischen Großevents dürfen die Besucher nicht einmal einen kleinen Fotoapparat mit sich führen. In den meisten Fällen darf auch die Presse keine Fotos machen sondern erwirbt diese direkt vom Veranstalter. Finanziell leistungstärkere Medien wie z.B. Fernsehsender erwerben die Dreherlaubnis für sehr viel Geld.
Wenn es nun aber bei einer Veranstaltung von Seiten der Besucher trotz Drehverbot immer und überall möglich ist, kleine Kurzfilmchen in schlechter Auflösung zu fabrizieren, die anschließend zu Hauf bei YouTube erscheinen, bewegt man sich bereits als Besucher in einer rechtlichen Grauzohne. Aber wenn die Akkreditierung explizit das Erstellen einer "audiovisuellen" Berichterstattung erlaubt ... was dann?

Die Frage, ob es sich bei dem von TrekNews erstellten Material um eine Presseberichterstattung handelt oder mehr um eine Dokumentation steht auf einem ganz anderen Blatt. Und dies ist eine Seite, die von Seiten der FedCon-Organisation bislang nicht angesprochen wurde und auch kein Bestandteil des anwaltlichen Schreibens ist.

Um über eine Convention zu berichten muss man meiner Ansicht nach auch die Stimmung einfangen, denn diese Veranstaltung lebt nicht so sehr von ihrer künstlerischen Qualität sondern mehr durch das Beisammensein von Fans und Gaststars. Welche Stimmung ein Star während eines Panels verbreitet lässt sich für die Daheimgebliebenen nicht nur durch die Kommentare eines Moderators vermitteln sondern oft nur durch die Möglichkeit, selber ein paar wenige Minuten zu sehen und zu lauschen. Ein Aspekt der in unserer schnelllebigen Medienzeit leider viel zu vielen Filmberichten vollkommen abgeht.
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