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3.12 - Das auserwählte Reich / Chosen Realm, woohoo, endlich gehts weiter.
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Oli
Beitrag 14. Jan 2004, 11:00
Beitrag #1


Commodore
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YESSS, endlich geht es weiter mit Enterprise und so komm ich direkt zur Folge:

Handlung:
Trip und Travis sind in einem Shuttle unterwegs und untersuchen eine weitere der mysteriösen Sphären. Nachdem sie die Scans beendet haben, fliegen sie zurück zur Enterprise. Plötzlich sieht man eine ausserirische Rasse, die das Shuttle und die Enterprise auf Monitoren beobachten. Ihr Anführer sagt noch, dass sie womöglich das gefunden hätten, was sie schon lange suchen...

Die Fremden senden ein Notsignal zur Enterprise und Archer entscheidet, ihnen zu helfen. Mit grösster Vorsicht werden die 23 "Aliens" auf die Enterprise gebracht, auf Waffen durchsucht und zu Phlox gebracht. Dieser muss aber feststellen, dass sich diese Leute nicht scannen lassen, weil es gegen ihren Glauben ist... Phlox konnte aber dennoch einige Verletzungen erkennen. Archer lernt den Anführer namens Dejamat kennen und dieser zeigt sich sehr dankbar, denn die Lebenserhaltungssysteme ihres Schiffs versagten und somit verdanken sie der ENT ihr Leben. Dejamat erklärt weiter, dass sie auf einer Pilger-"Fahrt" zu einer der Sphären sind, denn die Sphären gelten als heilig in ihrem Glauben.

Beim Abendessen erklärt Dejamat, dass ihr Heimatplanet Trianna heisst und schon bald kommt es zwischen ihm und T'Pol zu einer Diskussion, weil Dejamat an die Schöpfer der Sphären glaubt und denkt, dass die Schöpfer eines Tages zurückkehren werden und T'Pol natürlich den wissenschaftlichen Aspekt in den Sphären sieht. Dejamat zeigt seine grossflächigen Wunden am linken Unterarm und beschreibt es so, als ob die Schöpfer ihn berührt hätten... T'Pol analysiert, dass er beinahe von einer Anomalie getötet wurde. Dejamat meint aber, es sei der Atem der Schöpfer, der ihn berührt hat... T'Pol und Dejamat diskutieren auch über die Anzahl der Sphären, da sie meint es gäbe 59 und er sagt es seien über 1000!

Inzwischen ist eine Frau zu Phlox gekommen und will etwas mit ihm besprechen, doch es ist ihr unangenehm darüber zu reden. Man sieht Dejamat und 2 andere Leute in der Messhalle an einem Tisch sitzen und darüber zu reden, ob alles bereit sei. Yarek zeigt sich unentschlossen und meint die Menschen seien nicht ihre Feinde... Doch Dejamat sagt, dass sie die heiligen Sphären verunreinigt haben und es nicht anders verdienen. Yarek geht darauf ein und stimmt zu.

Archer und T'Pol unterhalten sich gerade darüber, wie die Triannaraner die Erbauer der Sphären als Götter bezeichnen, als Dejamat reinkommt. Er erklärt, dass die Enterprise auf eine glorreiche Mission gehen wird und das verschiedene seiner Männer Position bezogen haben auf der Enterprise. Durch einen chemischen Vorgang im Körper kann jeder einzelne der Trianneraner sich selbst in die Luft jagen und damit Archer weiss, dass Dejamat es ernst meint, jagt sich einer seiner Leute in die Luft und reisst ein Loch in die Hülle der Enterprise, wobei 1 Crewmember getötet wird... Archer überlässt Dejamat die Kontrolle über die Enterprise, da er sonst das ganze Schiff in die Luft jagen wird.

T'Pol und Travis bleiben auf der Brücke, Trip im Maschinenraum, der Rest der Crew wird in ihre Quartiere gesperrt. Dejamat lässt Kurs Richtung Trianna setzen und sein eigenes Schiff zerstören. Im Kommandozentrum erklärt er Archer, dass auf seinem Heimatplaneten seit einem Jahrhundert ein Krieg herrscht zwischen seiner religiösen Gruppe und einer anderen Gruppe von Ungläubigen. Mit der Enterprise will Dejamant diesen Krieg endlich beenden. Archer merkt, dass es ihm sogar egal sei, wie viele Ungläubige sterben werden, denn wenn die Schöpfer zurückkehren, werden nur die gläubigen überleben. Dejamat hat sich die Aufzeichnungen der Enterprise angesehen und sagt, dass er für die Verbrechen der Crew eigentlich das Schiff zerstören müsse, doch da sie ihm und den anderen das Leben gerettet hat, mildert er die Strafe: Dejamat löscht alle Dateien über die Sphären, die die Crew gesammelt hat und Archer muss 1 Crewmember aussuchen, das dann exekutiert wird... Archer braucht eine Bedenkzeit.

Er unterhält sich auch noch mit Yarek und darüber, dass seine Frau schwanger sei und mit Phlox darüber geredet hat, wie sehr sie die Vorgehensweisen von Dejamat hasst. Archer merkt, dass Yarek unentschlossen ist und versucht ihn auf seine Seite zu bringen, doch es gelingt ihm nicht. Archer wird zurück zu Dejamat gebracht. Er bietet sich selbst an, da er nicht will, dass jemand stirbt, der unter seinem Kommando gedient hat. Er erklärt weiter, dass die Menschen ein Gerät entwickelt haben, dass sie zu Exekutionen verwenden und somit zeigt Archer ihm den Transporter... smile.gif Als sich eine Probe auflöst, ist Dejamat beeindruckt von der Technologie und auch von Archer's Mut. Er steigt auf die Platform und lässt sich von T'Pol wegbeamen. Dejamat glaubt, Archer gerade exekutiert zu haben...

Dejamat und Yarek unterhalten sich, wobei Yarek immer wieder durchsickern lässt, dass er die Wege von Dejamat nicht unbedingt gut findet, doch auch jetzt spricht er Dejamat seine Loyalität zu. Phlox arbeitet unterdessen auf der Krankenstation (wo er bleiben durfte um die Verwundeten zu behandeln) doch er wird bewacht. Archer meldet sich via "eMail" auf seinem Bildschirm und so unterhalten sie sich kurz. Phlox sagt er brauche einen medizinischen Scan eines Triannaraners, um die chemische Bombe zu deaktivieren, also macht sich Archer auf und enführt einen der Wachen. Als er einen Scan von ihm macht, sagt er ihm noch die Schöpfer werde es schon nicht stören, lol... Er übermittelt Phlox die Daten, der nun daran arbeitet, die chemische Bomben zu deaktivieren.

Mittlerweile haben die Triannaraner entdeckt, dass einer der Wachen fehlt, doch als sie ihn lokalisieren wollen, wird die Energie des Schiffs abgezogen, die Sensoren funktionieren nicht mehr und sie fallen aus dem Warp. Man entdeckt, dass in Sektion G15 etwas gemacht wird also schickt Dejamat Yarek und einen anderen um es zu untersuchen. Der erste wird von Archer betäubt und dann wendet sich Archer Yarek zu und versucht ihn zu überzeugen, denn seine Frau und sein Kind werden auch sterben, wenn sie so weitermachen. Dejamat könne nicht weiter entscheiden, was recht und unrecht sei. Yarek sieht endlich ein, wie falsch ihr Handeln ist und willigt ein, Archer zu helfen... Er erklärt, dass sie Krieg mit der anderen Gruppe führen, da diese glauben die Expanse sei innerhalb von 10 Tagen erschaffen worden, Dejamat's Gruppe denkt jedoch es waren 9 Tage... Archer ist nicht mal sonderlich überrascht, dass wegen so einer Kleinigkeit 100 Jahre Krieg geführt wird. Er erklärt Yarek, wie man die Umweltkontrollen von der Brücke aus über die Krankenstation umleitet, also muss Yarek dies von der Brücke aus tun. Phlox wird dann eine Substanz durch die Ventilation lassen, dass alle chemischen Bomben in den Körpern der Trianneraner deaktivieren wird.

Plötzlich nähern sich 4 Schiffe der Gegenpartei und fordern Dejamat auf, sich zu ergeben. Dieser weiss aber wie stark die Enterprise ist und somit zerstört er 2 der Schiffe mühelos... Archer befreit die MACO's und Reed aus den Quartieren und somit machen sie sich auf zur Brücke. Mittlerweile hat Yarek die Umweltkontrollen umgeleitet, Phlox schafft es mithilfe seiner kleinen Fledermaus seinen Wächter auszuschalten und das Mittel freizulassen. In einem Feuergefecht im Maschinenraum will sich einer zuerst ergeben, doch dann versucht er seine Bombe zu zünden, doch nichts geschieht... Das Mittel von Phlox wirkt. In mehreren Gefechten in den Gängen und auf der Brücke gelingt es Reed und den MACO's schliesslich die Kontrolle des Schiffs wieder zu übernehmen und Dejamat gefangen zu nehmen. Archer kann die restlichen beiden Schiffe davon überzeugen, dass er wieder die Kontrolle erlangt hat und so ziehen sie ab.

Archer geht zu Dejamat, der in einer Zelle gefangengehalten wurde und erklärt ihm, dass sie Trianna erreicht hätten. Dejamat schreit ihn an und sagt, er hätte den Krieg endgültig beenden können und Frieden schaffen. "Frieden?!" fragt Archer und sagt ihm, er werde ihm seinen Frieden zeigen... In 2 Shuttles fliegen Archer und einige der Crew auf den Planeten und sie landen in einem riesigen Trümmerfeld. Es herrschat absolute Stille und Dejamat traut seinen Augen nicht. Die Stadt ist völlig zerstört, eine einzige riesige Ruine. Archer sagt, es seien keine grossen Städte mehr übrig, beide Seiten hätten sich stark dezimiert, Millionen seien umgekommen und diese Stadt wurde schon vor über 8 Monaten zerstört. Der Glaube der Triannaraner wollte Frieden, nun hätten sie ihren Frieden... Ende.


Meine Meinung:
Eine durchaus interessante Story, die wir in dieser Form noch nicht gesehen haben. Natürlich wird auch diese Folge wieder viele Leute an andere, längst vergangene Star Trek-Folgen erinnern, doch das Ende mit den riesigen Ruinen der Stadt war auf jeden Fall eindrücklich. Es kam einem nicht vor wie ein Sieg oder ein Happyend, man sah einmal mehr, was ein globaler Krieg ausrichten kann auf einem Planeten. Somit wirkt das Ende einer ENT-Folge einmal mehr recht beklemmend und lässt einen keinesfalls in Jubel- oder Siegesfeiern ausarten, was meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist.

Die Lösung der Situation war natürlich wieder Star Trek in bester Manier. Phlox schafft es reichlich schnell, ein Gegenmittel für die chemischen Bomben zu finden und sie zu neutralisieren, jedoch war es nicht eine Lösung, die in den letzten 5 min. der Folge eintrat, sondern Archer hatte schon Mitte der Folge den Plan und begann da schon, ihn in die Tat umzusetzen. Von daher war es kein Ende wie wir es in Star Trek schon fast gewohnt sind. (die erleuchtende, überraschende Rettung in den letzten 5 min. der Folge mein ich)


+ Wir erhalten mehr Hintergrund-Infos zu den Sphären

+ der Hauptplot der ganzen 3. Staffel wird weitergeführt, wenn auch nur im Hintergrund

+ Die Idee der beiden Völkergruppen und dem visuellen Unterschied war schon fast Trek-Klassik in Perfektion. Dejamat's Leute haben eine rote Tätowierung auf der rechten Seite des Kopfes, die andere Gruppe eine identische aber schwarze Tätowierung an der linken Seite des Kopfes. (fast "Bele jagt Lokei" style... smile.gif)

+ Einmal mehr und fast in jeder Folge: Geniale Hintergundmusik, die perfekt zum Bild und zu den Situationen passt

+ Die MACO's haben einmal mehr sehr viel dazu beigetragen, dass das Schiff wieder zurückerobert wird.

+ T'Pols Uniform wechselt alle 10 min. die Farbe... lol biggrin.gif Die reinste Augenweide.

+ Die Art und Weise wie cool Dejamat Archer mitteilt, dass er das Schiff übernommen hat und die Art wie er Archer überzeugt, er würde nicht bluffen waren auch relativ eindrücklich und düster.

+ Archer, der Dejamat austrickst, indem er sagt der Transporter sei ein Exekutions-Gerät und Dejamat, der glaub Archer sei tot... LOOOOOOL laugh.gif biggrin.gif

+ Der Ausdurck auf Dejamat's Gesicht, als er Archer's Stimme hört... laugh.gif

+ Travis war wieder mal dabei und hatte sogar so einiges zu tun


- T'Pol hat sich doch reichlich dämlich angestellt, als sie einen der Triannaraner überwältigen wollte auf der Brücke... wo bleibt der Nackengriff, den sie ja auch schon angewendet hat?!

- Eine der MACO-Frauen stellte sich auch äusserst dämlich an, als sie einen der Angreifer von hinten erledigen wollte... Reed konnte sie gerade noch retten, das fand ich reichtlich seltsam, schliesslich ist sie doch eine ausgebildete Soldatin?! ...

- War Hoshi dabei oder hatte Linda Park da irgendwie Urlaub als die Folge gedreht wurde? wink.gif




So, mehr fällt mir im Moment nicht dazu ein, ich muss mich langsam fertig machen für die Arbeit. Wah kotzt das an bei dem scheiss Wetter... sad.gif

Achja, die Benotung für diese Folge: (kann heute Abend noch abweichen, wenn ich mir die Folge nochmals angeschaut habe) 13 von 15 Punkte.

Der Beitrag wurde von Oli bearbeitet: 14. Jan 2004, 11:01


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Chadwick
Beitrag 14. Jan 2004, 13:27
Beitrag #2


Fleet Captain
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Und wieder einmal geht der Award für den schnellsten Downloader und Reviewschreiber an Oli. Thanks!

Deine Reviews sind in der TrekBBS inzwischen fast schon legendär oder sollte ich sagen, Tradition?

Auf die Folge freue ich mich nach deiner positiven Rezi umso mehr, zumal wir in etwa den selben Geschmack haben.

PS: Von Bab5 war keine Rede! mrgreen.gif
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Brühn
Beitrag 14. Jan 2004, 13:48
Beitrag #3


Captain
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QUOTE
Eine durchaus interessante Story, die wir in dieser Form noch nicht gesehen haben. Natürlich wird auch diese Folge wieder viele Leute an andere, längst vergangene Star Trek-Folgen erinnern, doch das Ende mit den riesigen Ruinen der Stadt war auf jeden Fall eindrücklich.

Ganz im Gegensatz zum Ende von Bele jagt Lokai, als zerstörte und brennende Städte eingespielt wurden... rolleyes.gif
Genau wie die Tätowierung.
QUOTE
Durch einen chemischen Vorgang im Körper kann jeder einzelne der Trianneraner sich selbst in die Luft jagen und damit Archer weiss, dass Dejamat es ernst meint, jagt sich einer seiner Leute in die Luft und reisst ein Loch in die Hülle der Enterprise, wobei 1 Crewmember getötet wird...

Voyager Episode 42 und 43.
Ich zitiere aus dem Review:"Als die Crew der "Voyager" ein Notsignal eines Kazonshuttles empfängt, in dem Teirna, einer der Vertrauten von Seska, schwerverletzt zurückgelassen wurde und dieser vom Tode Seskas berichtet, setzt Chakotay alles daran, das Baby zu retten.
So fliegt die "Voyager" zurück ins Kazon-Nistrim-Gebiet. Bei der Rettungsmission werden sie von einer Anzahl von Kazonschiffen angegriffen. Die "Voyager" kann sich sehr lange behaupten, bis Teirna, der in einer Arestzelle sitzt, seinen Körper, der mit hochexplosiven Gasen gefühlt ist, zum Explodieren bringt."


MfG
Brühn


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Ein Mann von starkem Geist und richtiger Selbsteinschätzung
rächt sich nicht für Beleidigungen,
denn die bedeuten ihm nichts.

Lucius Annaeus Seneca
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Chadwick
Beitrag 14. Jan 2004, 14:01
Beitrag #4


Fleet Captain
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Nun ja, Respekt jedem, der bis zur 42. Episode von VOY durchgehalten hat! tongue2.gif

An "Bela jagt Lokai" kann ich mich natürlich erinnern (seltsam das Oli das tut!?), aber die zerstörten Städte sind aus meinem Gedächtnis entwichen, weswegen ich ENT deswegen auch nicht kritisieren werde. Erbschenzählen nenn ich sowas.

An die Voyager Episode wird Manny Coto sicherlich auch nicht gedacht haben (vermutlich nicht mal gesehen, da er wie er selbst zugibt Bormanis fragt was in älteren Folgen schon vorgekommen ist), sondern an die aktuellen Ereignisse.

Ohne die Folge bisher gesehen zu haben, freut es mich überaus, dass sich Star Trek wieder vermehrt solchen Themen annimmt.

Der Beitrag wurde von Chadwick bearbeitet: 14. Jan 2004, 14:02
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Kemper
Beitrag 14. Jan 2004, 18:43
Beitrag #5


Lt. Commander
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Hallo!

Nach zwei monatiger Pause gab es nun endlich wieder eine neue Enterprise Episode. Many Coto, der u.a. auch den Geniestreich Similitude zu verantworten hat, widment sich diesmal einem sehr heiklen Thema, dem religiösen Fanatismus. Eine Gruppe von Außerirdischen, die mit Hilfe der modernen Enterprise ihre Feinde, Andersgläubige und nicht ihrer Religion Angehörige vernichten und somit einen bereits hundert Jahre dauernden Krieg beenden wollen, bemächtigen sich dem Schiff. Selbstmordattentäter sind dabei ihr Druckmittel. Wenn man ihnen nicht gehorcht, sprengen sie sich und das Schiff in die Luft, was bei einer Demonstration ihrer gewalttätigen Durchsetzungskraft, die den Tod einess Crewmitglieds zur Folge hat, unmissverständlich klar wird. Am Ende wird dem Zuschauer die Heimatwelt der Fanatiker gezeigt, auf dem alle großen Städte im Zuge dieses Krieges bereits in Schutt und Asche liegen. Einmal mehr beweist dies die Sinnlosigkeit von Krieg, gerade wenn dieser mit der angeblichen Legitimation von Gott geführt wird.
Das Thema ist äußerst interessant und wird auch gut behandelt innerhalb des Plots, aber dabei gerät die Crew zu sehr in den Hintergrund. Meiner Meinung nach hat man zu viel Zeit und Kraft darauf verwendet die Rückeroberung des Schiffes zu zeigen. Man hätte an der Stelle die Geschichte lieber etwas spannender und abwechlungreicher präsentieren sollen. Zwar waren die Aliens wirklich innovativ und man behält sie sicher im Gedächnis, aber sie füllen die Episode zu sehr aus. Für wirkliche Entwicklungen innerhalb des Stammcasts und des Xindi-Arcs bleibt kaum Zeit. Man erfährt mehr über die Spheren, jedoch ist dies schon alles. Der Datenverlust über die Spheren ist natürlich ein herber Rückschlag für die Mission, aber dies ist die einzige richtige Konsequenz aus der Story. Ich hatte mir wirklich mehr von der Episode erhofft. Hauptsächlich liegt dies wohl an der schlechten Umsetzung des Skripts, denn streckenweise sind selbst die guten Dialoge mit einer lieblosen Regie einfach langweilig. Die Tiefe der Handlung fehlt am Ende etwas, da das ganze Geschehen von Chosen Realm wohl keine nachhaltigen Auswirkungen auf die Crew haben wird. Natürlich sind die Parallelen zu heutigen Ereignissen unübersehbar. Der religiöse Fanatismus und seine absolute Sinnfreiheit wird gut charakterisiert, aber eine wirkliche Anleitung, eine Hilfestellung, wie man auch heute mit solchen Fanatikern verantwortungsvoll umgehen kann, ohne Kriege zu führen, gibt es nicht. Man reagiert mit Gewalt auf das Eindringen, was einerseits verständlich ist, aber andererseits das falsche Signal an die Menschen und insbesondere an die amerikanische Bevölkerung ist. Einen etwas gewissenhafteren Umgang mit dem Thema hätte ich mir gewünscht, aber offenbar teilt man dabei wohl nicht meine Sicht der Dinge. Die Moral der Episode religiösem Fanatismus mit Gewalt die Stirn zu bieten, ist für mich vollkommen unverständlich und insbesondere nach den Entwicklungen der letzten Jahre kein Hoffnungsschimmer auf Besserung. Ein guter Dialog und erste Züge für eine potentielle Besserung des Problems wärem hier wohl besser gewesen. Ich befürchte einfach, dass die Zuschauer in Amerika denken, dass es in Ordnung ist die Fantiker mit Gewalt zurück zu scheuchen und dann sich nicht länger um diese Bedrohung zu kümmern. Die Enterprise hätte hier doch eine Postition als dritte, unbeteidigte Fraktion einnehmen können, die zu eine Art Puffer zwischen den zwei erbitterten Gegnern wird. Ich finde, wenn man schon in ein solches Geschehen hineinrutscht und sich nicht heraushalten kann, hat man doch die moralische Pflicht alles in seiner Macht stehende zu tun, um einen friedlichen ersten Schritt herbeizuführen. Für mich ist die Aussage der Episode, dass der Fanatismus als solches verwerlich ist. Stimme ich zu, aber es fehlt wie gesagt an Tiefe und weiterführender Handlung. Mir fehlt die Frage, woher der Fanatismus stammt, wer trägt die Schuld an einer solchen Entwicklung und wo sind friedfertige Ansätze für die Zulunft?!? Vielleicht ist das aber auch zu viel Stoff für 42 Minuten, der mehrerer Episoden bedarf bzw. zu harter Tobak für eine Fernsehserie ...


Gruß Kemper

Der Beitrag wurde von Kemper bearbeitet: 14. Jan 2004, 19:23


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Ich schließe mich Chadwick an. Signaturen sind absolut sinnfrei!
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Oli
Beitrag 14. Jan 2004, 23:50
Beitrag #6


Commodore
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@Brühn: Ich glaub du hast die Folge noch nicht gesehen, oder?! Also geh sie mal schauen, bevor du schon kritisierst... Denn der Vergleich zu dieser ehm eher "unter-unterdurchschnittlichen" Kazon-VOY Folge ist ja schon fast sowas wie eine Sünde... Aber lassen wir das, wir sind hier beim Thema ENT und Chosen Realm, hier ist kein Platz für VOY... tongue2.gif wink.gif

@Kemper:
Deine Meinung kann ich nicht ganz teilen inbezug auf das Thema der Gewaltanwendung. Wie willst du sonst gegen diese Fanatiker vorgehen? Du sagt man müsse versuchen eine friedliche Lösung zu finden, wie willst du so etwas bewerkstelligen bei Leuten, die überall auf dem Schiff lebendige Bomben plazieren und drohen, es in die Luft zu sprengen? Desweiteren fordern sie ein Opfer, da die Crew gesündigt hat... Wie kannst du dort noch daran denken, dass man sich friedlich einigen könnte? Zwar halt, irgendwie tat Archer das sogar und zwar mit Yarek... Der hat es ja eingesehen und dort hat Archer sogar mehrmals versucht ihn umzustimmen. Gilt das in deinen Augen nicht nach einer friedlichen Lösung?

Archer hat hier wieder mal ein schönes Dilemma: Will er den Fanatikern die ENT "leihen", damit diese Genozid ausüben können oder will er mit Gewalt versuchen, die Kontrolle über das Schiff zu erlangen. Klar zweiteres, oder? Und eine friedliche Konversation à la TNG kann hier nicht funktionieren, das würde nur lächerlich rüberkommen, denn Dejamat ist ja wohl der Inbegriff eines Fanatikers, dem kannst du wochenlang gut zureden, der wird seine Meinung nicht ändern, schliesslich hat die ENT Crew die grösstmögliche Sünde begangen, indem sie die Sphären studierten und sogar auf einer gelandet sind. Archer hat genau das richtige getan (das mit dem Transporter war doch einfach genial oder nicht?! biggrin.gif) und auch die Rückeroberung war gut insziniert. Das Ende der Folge war wie gesagt auch sehr sehenswert, denn es zeigt uns wieder einmal eine völlig zerstörte Welt, dessen Bewohner sie selbst zerstört haben und die Folgen eines "Weltkrieges" sind wieder mal ersichtlich...


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Der RvD
Beitrag 15. Jan 2004, 00:39
Beitrag #7


Redshirt vom Dienst
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Naja.

Eine Folge mit Holzhammer-Moral ("religiöser Fanatismus ist scheiße" - grandiose und vor allem ach so neue Erkenntnis). In der Tat so die 2004er Version von "Let That Be Your Last Battlefield", nur daß der Rassismus gegen religiösen Fanatismus eingetauscht worden ist.

Viel fällt mir zu der Episode ehrlich gesagt nicht ein, da sie kaum Denkanstöße oder Diskussionen über das Thema bieten konnte oder wollte und stattdessen lieber zum x-ten Mal Futter für die sprichwörtlichen "Action-Knaben" mrgreen.gif bot. Ein Phaserkampf hier, eine Prügelei dort - aber verdammt wenig Inhalt. Man sollte denken, daß ein derart vertracktes Thema mehr hergeben würde.

Extrem negativ: außer Scott Bakula war mal wieder die komplette Cast zum Däumchendrehen verurteilt.

Alles in allem so 'ne standardmäßige "Schiff rückerobern"-Folge ohne größere Höhen oder Tiefen. Für die dritte Staffel eher enttäuschend, aber halbwegs ansehbar.

3-, denke ich.



(THE SEASON SO FAR:
The Xindi - 2-
Anomaly - 1-
Extinction - 5+
Raijin - 2
Impulse - 3-
Exile - 4-
The Shipment - 2-
Twilight - 1
North Star - 3-
Similitude - 1+
Carpenter Street - 4
Chosen Realm - 3-)


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tabby
Beitrag 16. Jan 2004, 09:28
Beitrag #8


Commodore
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Moin smile.gif

Nu habe ich auch endlich die Folge gesehen.. das wurde auch Zeit.
Asche auf mein Haupt.

Zur Folge:

Innerhaltlich wurde von Oli eigentlich schon alles gesagt. .. und der Inhalt der Folge hat mir unterm Strich auch gefallen.
Die Ähnlichkeit zwischen Selbstmordattentäter <--> Isreal usw war schätzungsweise gewollt.
Also hatte ich als Fan von zeitkritischer Handlung auch nichts weiter zu maulen. So in etwa stelle ich mir das vor,.. Probleme bzw Themen der heuten Zeit reflektiert auf die Zukunft smile.gif

Lange Rede kurzer Sinn tongue2.gif


Grundidee: Schiffrückeroberungsfolge, nicht neu = 7 Punkte
zeitkritische Handlung = +2 Punkte
Archers Exekution = +1 Punkt
Dejanat´s Überlegenheit = +1 Punkt
zuwenig eingebaute Charaktere = -1 Punkt

Macht zusammen 10 Punkte

Man hätte noch etwas mehr mit dem sogenannten Roddenbarry-Zeigefinger wedeln können. Ganz am Ende als der zerstörte Planet zu sehen war, wurde das zwar ein wenig gemacht, aber das hätte man auch schon etwas eher machen können, zusätzlich zu der Szene am Schluss.
Also insgesamt eine zufriedenstellende bis gute Folge tongue2.gif


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Voivod
Beitrag 16. Jan 2004, 14:47
Beitrag #9


Admiral
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Eine Folge mit Hoch und Tiefs.

Toll war das Thema und die Dialoge. Viele Sätze hört man genau mit diesem Wortlaut von religiösen Fundies. IMO wollte der Autor sowohl die Islamistenspinner als auch die (ja, jetzt kommt's) KREATIONISTEN aufs Korn nehmen! Ich müsste eigentlich zur Feier des Tages meinen alten Avatar nochmals upen. Uns mögen solche Ideen wie die Spinnereien des Alienbosses ja lachhaft vorkommen, aber in Amerika sind die Fundies eine politische Macht. Und die Rhetorik ist genau die gleiche!! "chosen ream" hat viel mehr Zündstoff und Tiefe, als man im ersten Moment denkt.

Schwach war, dass sich die Fundie-Aliens nur wegen einem Tag ihrer Schöpfungsgeschichte streiten, und sich darum seid Jahrhunderten abmurksen... Seeeehr glaubwürdig! rolleyes.gif Das stempelte die Aliens zu Witzfiguren. Ansonsten stellten sich die Spinner ja durchaus geschickt an. Die Actionsequenz war irgendwie... ziemlich lahm und vorallem viel zu lang. Ich hätte lieber noch ein bisschen mehr Gequassel gehört. Der Ablauf der Story war natürlich völlig frei von Überraschungen, ENT läuft halt in gewohnten Bahnen.

Fazit: Die ersten zwei Drittel hatten bestes TNG-Niveau, dann geht's leider ein wenig bergab, wenn das Bumbum einsetzt. Der Schluss war sehr schön. Wäre eigentlich ein Elfer, für die hochspannende Thematik hau' ich aber noch zwei Punkte drauf! smile.gif

13 Punkte
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Der RvD
Beitrag 16. Jan 2004, 17:08
Beitrag #10


Redshirt vom Dienst
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Hehe, in der Szene mit den 9 vs. 10 Tagen mußte ich auch an Dich und Deine geliebten Kreationisten denken Voivod (ich hoffe, da zähle ich als Kreator-Fan nicht dazu? mrgreen.gif wink.gif ). Das war ein netter Ansatz, dieser Gedankengang ging mir aber längst nicht weit genug und wirkte so, wie er dargebracht wurde, doch etwas arg cartoonhaft. (Genau wie damals die Sache mit den verschiedenen Gesichtshälften in "...Last Battlefield", das IMO beileibe kein Glanzlicht von TOS war)

Letztendlich war der Eindruck, den ich von den Aliens gewonnen habe, eben "Al-Qaida" und "Bin Laden" und damit "die anderen". In TOS oder TNG hätte man sich wohl noch Zeit genommen, über Fanatismus auf eigener Seite (oder in der Geschichte der Menschen) zu reflektieren. Dafür hätte ich persönlich locker auf den einen oder anderen Phaserschuß (eh mit vorprogrammiertem Ende) verzichten können.

Erinnerte mich alles in allem mehr an TOS als TNG. Vor allem Archer war Kirk pur diese Woche, von der "Exekutionsmethode" bis hin zu seiner Rede an den Ayatollah-Anzweifler.


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Rusch
Beitrag 16. Jan 2004, 22:24
Beitrag #11


Commodore
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Nun kenne ich die Folge auch. Meine Wertung:

Wegen dem klasse Schluss auf der zerstörrten Welt und dem Transporter Trick würde ich der Folge 13 Punkte geben.
Doch leider gibt es abzüge: 2 Punkte für das Religons Bla Bla in der ersten Hälfte und 1 Punkt für die Tatsache, dass die Eiferer sofort die gesamte Technik der Enterprise begriffen und nicht die Sache mit dem Transporter verstanden. Unglaubwürdig. Einen Bonuspunkt gibt es aber noch für das Bla Bla am Schluss. Es tat mal richtig gut, dass die Folge nicht apprupt endete. Also dann 11 Punkte.


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Voivod
Beitrag 17. Jan 2004, 10:10
Beitrag #12


Admiral
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^Rusch, ich verstehe deine Argumentation nicht: Zwei Drittel der Folge waren im Grunde genommen "religiöses Blabla", dann folgten die Actionsequenzen, dann kam der Schluss. Fertig.

Und du gibst trotzdem 11 Punkte? confused4.gif
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Damon Ridenow
Beitrag 17. Jan 2004, 14:21
Beitrag #13


Captain
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"Chosen Realm" hat etwas, das bei ENT noch nicht zu oft vorkam: eine gute und dichte Hintergrundgeschichte und einen stringenten Handlungfaden, der zudem logisch aufgebaut ist.

Nachdem eine Gruppe Humanoider an Bord genommen wurden, die sich in Not befanden, übernehmen diese Personen die Enterprise. Mit welcher Einfachheit dies gelang und wie einfach Archer sich erpressen ließ, erschreckte mich im ersten Moment, aber der Autor klärte diese Situation umgehend auf. Er ließ Archer im Maschinenraum Tucker erklären, dass er nicht zulassen konnte, dass die Enterprise zerstört wird, weil es immer noch die Aufgabe der Enterprise ist, die Erde zu retten. Gut gemacht, Mr Coto.

Die Dialoge zwischen D'Jamat und Archer tragen zur Verdichtung der Stimmung und der Atmosphäre bei. D'Jamat ist sicherlich kein unmoralischer Mensch, aber er scheint fest an das zu glauben, was er sagt, und dies macht ihn zu einem gefährlichen Mensch für alle Personen, die nicht an seine Überzeugungen glauben. Diese anderen Personen sind allesamt Häretiker, die daher vernichtet werden müssen.

Der Wendepunkt der Folge wurde durch die Ausführung von D'Jamat eingeleitet, dass die Enterprise-Crew große Sünden begangen hätte und daher Archer ein Crewmitglied auswählen werde, das zur Sühne aller mit dem Tode bestraft werde. Nach mehrstündiger Bedenkzeit wählt Archer sich selbst und lässt sich auf dem Exekutionsgerät der Enterprise hinrichten. Zumindest denkt D'Jamat das, denn Archer hatte sich durch den Transporter wegbeamen lassen. Nun sabotiert Archer die Funktionen der Enterprise und leitet die Rückeroberung ein. Nach einem kleinen Weltraumgefecht und einigen Phasergefechten ist die Enterprise-Welt wieder so, wie sie sein sollte.

D'Jamat wird nach Hause gebracht und es stellt sich heraus, dass seine Heimatwelt praktisch komplett in Schutt und Asche liegt. Dieser Krieg, den er durch die Enterprise gewinnen wollte, hatte beiden Seiten extreme Schäden zugefügt.

Man kann Mr Coto's logischen Geschichtenablauf gar nicht hoch genug loben. Die Tatsache, dass es eine Einmannshow Archers war, hat mich dabei auch nicht besonders gestört, weil die meisten anderen Charaktere sowieso kaum entwickelt sind. Auch die Actionszenen fand ich nicht übertrieben lang oder um ihrer Selbst willen in den Vordergrund gestellt. Insofern war "Chosen Realm" zweifelsfrei eine der wenigen sehr guten ENT-Folgen.

Dennoch gibts Kritik zu vermerken, und diese Kritik betrifft leider Kernpunkte der Folge. Die Tatsache, dass die beiden Konfessionen deshalb seit 100 Jahren ihren heiligen Krieg führen, weil die einen von einer Genesis von 9, die anderen von einer Genesis von 10 Tagen ausgehen, war völlig absurd, wirkte lächerlich und an den Haaren herbeigezogen. Das Thema, das einer ernsthaften Betrachtung wert gewesen wäre, wurde plötzlich eindimensional, cartoonesk und platt dargestellt. Eine komplexere und differenziertere Begründung für den Krieg wäre besser gewesen, oder man hätte besser geschwiegen.

Fakt ist, dass Archer aufgrund der Gegebenheiten, mit denen er konfrontiert wurde, richtige Entscheidungen traf. Ziemlich genervt war ich allerdings durch die Tatsache, wie krass vereinfacht Mr Coto das Thema aufarbeitete. Hier sind die Guten, also Archer und seine Crew, dort die Bösen, also D'Jamar und seine Anhänger. Diese Schwarz-Weiß-Malerei wird dem Thema in keinster Weise gerecht. Grautöne wurden nicht gezeigt. So ists aber in der Realität nicht. Schade schade, aber die Verantwortlichen haben das Thema viel zu pro-amerikanisch abgewickelt, fast wie eine Wahlkampfhilfe für G. Dabelju B.

Hätte man nicht D'Jamar weniger blutgierig und killgeil darstellen können, sondern eher als religiös-eifernden Missionar? Man hätte ihn versuchen lassen können, Archer, dessen Crew oder auch die Angreifer in den Schiffen zu bekehren, zum wahren Glauben übertreten zu lassen. Archer war mir als "der Gute" auch ein wenig zu selbstgerecht; auf die angesprochene Situation mit der Folter in der Luftschleuse hätte er durchaus ein wenig kritischer reagieren können. Ebenso wäre es schön gewesen, wenn beispielsweise Archer und T'Pol auf dem Rückflug vom Planeten am Schluss ein wenig über religiösen Fanatismus auf der Erde gesprochen hätten.

Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt und der Spannungsbogen sowie die logischen Abläufe haben mich in ihren Bann gezogen. Unter angemessener Berücksichtigung der Cartoonisierung der religiösen Überzeugung, der schwarz-Weiß-Malerei und dem fehlenden Schlussdialog kann ich jedoch nur 10 von 15 Punkten geben. Die transportierte Gesamtbotschaft nutzt die Möglichkeiten, die diese Hintergrundgeschichte geboten hätte, viel zu wenig. Schade, schade.

Mein Mittelwert der 3. Staffel ENT ist 10,0 (Staffel 2: 8,2)
3x01 The Xindi (9), 3x02 Anomaly (11), 3x03 Extinction (12), 3x04 Rajiin (5), 3x05 Impulse (11), 3x06 Exile (2), 3x07 The Shipment (10), 3x08 Twilight (13), 3x09 North Star (12), 3x10 Similitude (14), 3x11 Carpenter Street (11), 3x12 Chosen Realm (10)


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Voivod
Beitrag 17. Jan 2004, 23:00
Beitrag #14


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^Ich stimme Damon wie gesagt bzgl. der lächerlichen Darstellung der Fundies zu: Schade, wie schon erwähnt wäre die Darstellung des Alien-Chefs als religiös entflammter, aber ehrenhafter "Mann mit Mission" viel sinnvoller gewesen! Der Konflikt zwischen ihm und Archer hätte viel mehr Tiefe gehabt, der dargestellte religiöse Spinner war für den Zuschauer nie ein ebenbürtiger "Gegner" für Archer, da die Gut/Böse-Rollen klar verteilt waren. Dabei hatte der Fundie absolut recht, als er sich mit Archer verglichen hat: beide Männer sind auf einem missionarischen Trip, beide haben einen "heiligen" Auftrag, den es unter allen Umständen zu erfüllen gilt, beide sind sich viel ähnlicher, als man zuerst glaubt.

Die "Cartoonisierung" der religiösen Überzeugung der Eiferer war wohl nötig, um die Zuschauer nicht zu überfordern. Hätten die Autoren hiervon abgesehen, wäre die Folge ein echter Klassiker geworden, und ich hätte gar keine Bonuspunkte für das spannende Thema verteilen müssen sad.gif
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Rusch
Beitrag 17. Jan 2004, 23:34
Beitrag #15


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Empfindet ich die Darstellung des Konflikt tatsächlich als Cartoonisierung? Ich sah das eher als ein sehr zynisches Zitat. Das ist wie mit der Volksfront von Judäa und der judäaischen Volksfront. Auch das Monty Python Zitat kommt nicht von ungefähr. Es gab schon ganz Kriege wegen Nichtigkeiten.

@Voivod: In meiner Wertung bezog ich mich auf das religiöse Bla Bla im ersten Dritten. Danach wurde die geschichte interessanter: Das Opfer, das Archer auswählen soll, der gefakte Tod, die Sache mit der Schangerschaft, etc. Die Geschicht gewann dann schon an Fahrt.


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Damon Ridenow
Beitrag 17. Jan 2004, 23:41
Beitrag #16


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QUOTE (Rusch @ 17. Jan 2004, 23:34)
Das ist wie mit der Volksfront von Judäa und der judäaischen Volksfront. Auch das Monty Python Zitat kommt nicht von ungefähr.

Ja, witzigerweise fiel mir bei dieser 9- versus 10-Tage-für-die-Schöpfung-Aussage auch Monty Python ein. Und genau das meinte ich mit Cartoonisierung: eine Geschichte, die man durch ein nachvollziehbares Argument für den Glaubenskriegdurchaus hätte ernsthaft behandeln können, bekommt plötzlich einen komödienhaften, lachhaften, Monty Python-Charakter, der die Folge beschädigt.

Auch bei dem Suizid des religiösen Eiferers musste ich an Monty Python's Leben des Brian denken: "Fliegendes Suizidkommando".

@Voivod: Stimmt, D'Jamat betont immer wieder, wie sympathisch Archer ihm ist und wie sehr sie sich ähneln. Damit hat er im übrigen Recht: beide sind auf einer heiligen Mission und setzen alle Mittel ein, um ihr Ziel zu erreichen. Das führt die Schwarz-Weiß-Malerei innerhalb der Geschichte ad absurdum.

Der Beitrag wurde von Damon Ridenow bearbeitet: 17. Jan 2004, 23:46


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Voivod
Beitrag 18. Jan 2004, 01:14
Beitrag #17


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@Rusch: Klar war der Konflikt als zynisches Zitat gemeint, und ich begrüsse natürlich den bösen Seitenhieb auf das Kreationistenpack. (Yeah! cool.gif ) Trotzdem wäre es schöner gewesen, D'Jamar weniger durchgeknallt darzustellen, und die ihn vordergründig als Idioten entblössenden Szenen wegzulassen. Dann wäre das Duell mt Archer nicht so einseitig ausgefallen. Der Schauspieler hätte es IMO draufgehabt, Archer an die Wand zu quasseln, hätte er den entsprechenden Text sprechen dürfen!
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Rusch
Beitrag 18. Jan 2004, 08:16
Beitrag #18


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QUOTE (Voivod @ 18. Jan 2004, 01:14)
@Rusch: Klar war der Konflikt als zynisches Zitat gemeint, und ich begrüsse natürlich den bösen Seitenhieb auf das Kreationistenpack. (Yeah! cool.gif ) Trotzdem wäre es schöner gewesen, D'Jamar weniger durchgeknallt darzustellen, und die ihn vordergründig als Idioten entblössenden Szenen wegzulassen. Dann wäre das Duell mt Archer nicht so einseitig ausgefallen. Der Schauspieler hätte es IMO draufgehabt, Archer an die Wand zu quasseln, hätte er den entsprechenden Text sprechen dürfen!

^ Stimmt, er hätte Archer ganz leicht wegen seiner Aktionen in der Xindi Sache an die argumentativ an die Wand reden können. Das wäre Interessant gewesen.


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Adm. Ges
Beitrag 20. Jan 2004, 19:22
Beitrag #19


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Ich habs gestern endlich gesehen udn kann mich der Mehrheit hier nur anschließen - zu "schwarz-weiß".
Was mich gewundert hat, war die Tante, die da im Gang stand und ruhig zuguckte, wie der Typ sich in die Luft sprengt.
Bin mal gespannt, ob wir auch in der nächsten Folge noch etwas von der Beschädigung wissen, oder ob´s Voylike (fast) jede Woche ein neues Schiff gibt.

Alles in allem wars ne nette Folge - nicht mehr und nicht weniger.


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Rusch
Beitrag 21. Jan 2004, 09:10
Beitrag #20


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QUOTE (Adm. Ges @ 20. Jan 2004, 19:22)
Was mich gewundert hat, war die Tante, die da im Gang stand und ruhig zuguckte, wie der Typ sich in die Luft sprengt.

Wieso denn. Das war ein junger Ensign und die wusste ja nicht, dass es sich bei den Fremden um lebende Bomben handelt.


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Brühn
Beitrag 21. Jan 2004, 12:46
Beitrag #21


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QUOTE
Dennoch gibts Kritik zu vermerken, und diese Kritik betrifft leider Kernpunkte der Folge. Die Tatsache, dass die beiden Konfessionen deshalb seit 100 Jahren ihren heiligen Krieg führen, weil die einen von einer Genesis von 9, die anderen von einer Genesis von 10 Tagen ausgehen, war völlig absurd, wirkte lächerlich und an den Haaren herbeigezogen.

In Bele jagt Lokai war das nicht anders.
QUOTE
Das Thema, das einer ernsthaften Betrachtung wert gewesen wäre, wurde plötzlich eindimensional, cartoonesk und platt dargestellt.

Dargestellt trifft es auf den Punkt.
In Enterprise treten in letzter Zeit -eigentlich fast immer- nur "Böse" auf, die grundsätzlich Rhetoriklegastheniker sind.
Und es ist egal ob man jetzt "The Xindi, Anomaly, Impule -wo es irgendwie verständlich war- oder eben Chosen Realm nimmt.
Wie überhaupt gar nicht wahr das ganze ist (Klasse Brühn. 13 Jahre Deutsch und dann so ein Satz!) bemerkt man im Gespräch mit religiösen Eiferern, wie den Zeugen Jehovas.
QUOTE
Eine komplexere und differenziertere Begründung für den Krieg wäre besser gewesen, oder man hätte besser geschwiegen.

Gegenteilig war die Begründung wahrscheinlich absichtlich so lächerlich.
Aber eigentlich hätte die Folge von Rhetorik und nicht von Phaserenergie leben müssen, was sie offensichtlich nicht getan hat.

Für die netten Ansätze gibts ne 3-4.

MfG
Brühn

Der Beitrag wurde von Brühn bearbeitet: 21. Jan 2004, 12:53


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Rusch
Beitrag 21. Jan 2004, 13:30
Beitrag #22


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Was mich an dieser Folge gestört hat (was mich aber nicht vom gushen abhielt) war die Sache mit der Dateneinsicht. Die Terroristen hatten sofort zugang zu allen Systemen und Daten der Enterprise. Aber sie wussten nicht, dass Archer mit den Transporter weggebeamt wurde. Logik? laugh.gif


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Brühn
Beitrag 21. Jan 2004, 13:55
Beitrag #23


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Immer dieses Nitpicking.
Also wirklich Rush.
laugh.gif

MfG
Brühn


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Der RvD
Beitrag 21. Jan 2004, 13:59
Beitrag #24


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Ganz zu schweigen davon, daß die Terroristen die Daten überhaupt lesen konnten. Englisch scheint doch die universale Sprache der Galaxis zu sein. All die schönen Ansätze aus der 1. Staffel (wo man z.B. wenigstens noch Hoshi brauchte, um die Instrumente auf dem Klingonenschiff lesen zu können)...dahin. sad.gif


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Rusch
Beitrag 21. Jan 2004, 15:03
Beitrag #25


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^ Ja, das stört mich auch. Es scheinen überhaupt keine Kommunikationsbarrieren mehr zu bestehen.


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Adm. Ges
Beitrag 21. Jan 2004, 22:29
Beitrag #26


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^mee too, äh me three - wieviele sinds jetzt eigentlich? mad.gif

Das junge Mädel da im Gang stand da einfach und guckt doof zu, sie macht überhauptnix. Ich meinte nicht, dass sie wegrennen soll, aber sie bleibt da einfach stehen und guckt. Ich denke ich hätte den nächsten Kommunikator betätigt und dem Captain gesagt, dass da einer komische Dinge aufm Gang macht, oder ich wäre auf ihn zugelaufen, um zu gucken, was er da macht (und ihn davon abzuhalten). Ja vielleicht wäre ich auch einfach da stehengeblieben und hätte doof (und erschreckt) geguckt, aber das erscheitn mri irgendwie die unwahrscheinlichste Option.


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Lex
Beitrag 16. Feb 2004, 11:54
Beitrag #27


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Juppie, der Lex hat endlich neue Folgen bekommen.

„Chosen Realm“ fand ich spitze. Abzüge gibt es bei mir für das bekannte „Aliens übernehmen das Schiff“-Prinzip und die schon angesprochene ein-Mann-Show von Archer. Irgendwie ist es wohl Standard geworden das irgendein Mitglied der „Bösen“ nicht ganz so böse ist und zum Helfen überredet werden kann. Aber was soll’s, die Folge an sich war sehr unterhaltsam.
Was die 9/10-Tage Sache angeht, so empfand ich das nicht als störend. Eher im Gegenteil. Wenn ich mir andere religiöse Kriege so ansehe halte ich einen solchen Grund schon eher für normal. Oder gibt es zwischen den Protestanten und Katholiken grobe Unterschiede, die den Nordirland-Konflikt rechtfertigen würden? Nein? Also!
Meine Aus-dem-Bauch-heraus-Wertung für diese Folge: 10 Punkte.
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Flatto
Beitrag 16. Feb 2004, 12:39
Beitrag #28


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QUOTE (Rusch @ 21. Jan 2004, 09:10)
QUOTE (Adm. Ges @ 20. Jan 2004, 19:22)
Was mich gewundert hat, war die Tante, die da im Gang stand und ruhig zuguckte, wie der Typ sich in die Luft sprengt.

Wieso denn. Das war ein junger Ensign und die wusste ja nicht, dass es sich bei den Fremden um lebende Bomben handelt.

Außerdem brauchte man doch unbedingt ein totes Crewmitglied. Und das möglichst billig und deshalb ohne Text.


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Voivod
Beitrag 16. Feb 2004, 12:53
Beitrag #29


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QUOTE (Lex @ 16. Feb 2004, 11:54)
Was die 9/10-Tage Sache angeht, so empfand ich das nicht als störend. Eher im Gegenteil. Wenn ich mir andere religiöse Kriege so ansehe halte ich einen solchen Grund schon eher für normal. Oder gibt es zwischen den Protestanten und Katholiken grobe Unterschiede, die den Nordirland-Konflikt rechtfertigen würden? Nein? Also!

Im Nordirlandkonflikt geht es aber nicht um einen dümmlichen Streit bezüglich einer Schöpfungsgeschichte, das Problem geht viel tiefer (Unionisten gegen Republikaner, alles hochpolitisch!). Was nicht heissen viel, dass der Konflikt irgendwie "sinnvoll" wäre.... rolleyes.gif Bei den meisten (allen?) "Religionskriegen" wurde oder wird das religiöse Element doch nur aufgepfropft. In "chosen realm" hingegen nicht. Hey, eine technisch hochentwickelte, clever erscheinende Rasse führt wegen sowas einen jahrhundertelangen Krieg, der schliesslich sogar zu ihrer Auslöschung führt? DESWEGEN?? blink.gif Das will mir nicht in den Schädel.
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Lex
Beitrag 16. Feb 2004, 13:53
Beitrag #30


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Vielleicht war das bei denen ganz ähnlich. Die 9/10-tage sache war nur ein Aufhänger und die ganze Sache eskaliert einfach. Wäre nicht das erste Mal, das sowas passiert. Der erste Weltkrieg begann auch mit einem einzigen Mord.
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logan3333
Beitrag 27. Apr 2004, 13:53
Beitrag #31


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+D'Jamat ist eine Person die man nur zu gerne haßt (Erinnert mich an Kay Win, DS9)!
+Sünden werden nicht vergessen, Airlock!
+Archer legt selbst Hand an, Triannon fangen fesseln und scannen.
+D'Jamat löscht einmal schnell die Datenbank, uns schon können wir bei Null anfangen? Ob Tucker ein paar Backups gemacht hat?
+Die Triannons sind "glaubwürdigere" Fanatiker, im Vergleich zu den Kazon Clowns. Kaum Unterschiede zu unseren irdischen . . .
+Phlox und seine Kuscheltiere: "Sie ist nicht gefährlich. Es sei denn man ärgert sie!"
+Enterprise Chat, soviel Einsicht in die Bedienung von "Windows 2153 Enterprise Edition" haben wir noch nicht gesehen!
+Reed in Aktion, wo war Hayes? Malcom hat wohl vergessen ihn rauszulassen?
+Schlusssequenz "Ihr Glaube sollte den Frieden bringen, hier ist er." Bei der Szene wo Shuttlepods die NX-01 verlassen, war zuerst die hintere Luftschleuse zu sehen!

-Auch wenn die Transporter Idee recht innovativ ist, ein Ort zu Ort Transport im Warpflug passt nicht ins Enterprise Zeitalter, auch wenn eine Vulkanierin beamt.
-D'Jamat kennt die Logbücher und weis nichts über den Transporter?

ENT(D)wertung: 2+

Tolle Art den religiösen Fanatismus zu verurteilen, Mann hab ich gelacht als D'Jamat auf die Ruinen glozte!


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Chadwick
Beitrag 27. Apr 2004, 14:04
Beitrag #32


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Er kam, sah und postete. Logan back in action laugh.gif

Schön, dich hier wieder öfters anzutreffen. Hast ja einiges nachzuholen wie man sieht. cool.gif
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logan3333
Beitrag 27. Apr 2004, 14:13
Beitrag #33


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^ Danke danke und abermals danke (Ich wusste nicht das ich soviele Fans hier habe!) blink.gif


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Chadwick
Beitrag 27. Apr 2004, 14:37
Beitrag #34


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Na ja... Fan ist jetzt etwas hoch gegriffen, schliesslich vermisse ich auch den guten Don Mulionewasauchimmer, ihr wisst schon, den Macher von TOS-TNG-DS9-Dingsbumsthread. Ein lustiger Kerl tongue2.gif aber natürlich sind alle verlorene Söhne stets willkommen im Kreis der edlen TrekBBS-Bruder- und Schwesternschaft, ausserdem braucht Olis Tisch jedes Mitglied. laugh.gif
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Adm. Ges
Beitrag 11. Dec 2005, 01:17
Beitrag #35


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*bump* - neue Woche, neue Runde

mal wieder etwas Belebung fürs ENT-Forum...


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Aran
Beitrag 11. Dec 2005, 03:21
Beitrag #36


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Starke erste Hälfte der Episode, welche sich danach aber in standardisierten Phaserkämpfen und Schiffsrückeroberung verliert. Kann man sich immer noch angucken, muss man aber nicht.

8 Punkte (aus der Erinnerung, da es doch schon wieder ca. 1 Jahr her ist, dass ich die 3. Season gesehen habe.)


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"One small step for men..." (John Crichton)

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