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The Next Generation auf DVD

 
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Stewart:"'Star Trek' war ein Unglück", Der Schauspieler bereut beteiligung
Ange1us
Beitrag 15. Feb 2007, 16:34
Beitrag #1


Commander
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TrekMovie berichtet, dass Patrick Stewart (Picard) der Printausgabe von The Stage ein Interview gegeben hat.


Hier spricht der Schauspieler über seine Entscheidung in 1986 die Rolle als Captain Picard bei "The Next Genereation" anzunehmen und das Angebot des Londoner Theaterstücks "Who's Afraid of Virginia Wolf" abzulehnen.

"Das Unglück, das mir dann passierte, war, dass mir 'Star Trek: The Next Generation' angeboten wurde. [...} Das änderte eine Menge Dinge und dafür bin ich auch dankbar. Ich arbeite hart daran diese Zeit nicht als verschwendet zu betrachten, obwohl die Zeit ein Faktor in alledem ist. Und jetzt habe ich eine Menge aufzuholen. Nicht, dass es vergebene Möglichkeiten gegeben hätte, aber ich fühle tatsächlich, dass es Dinge gibt, die ich getan hätte. Und jetzt muss ich viele von ihnen möglichst schnell tun."

Den Onlineausschnitt aus diesem Interview finden Sie bei The Stage.

Die Printausgabe gibt es im gut sortierten Zeitschriftenhandel.

Quelle: (uw) TrekZone.de



Was haltet ihr davon?
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pana
Beitrag 15. Feb 2007, 16:56
Beitrag #2


Commodore
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Man sollte vorsichtig sein bei solchen aus dem Zusammenhang gerissenen Textfragmenten.
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Der RvD
Beitrag 15. Feb 2007, 19:06
Beitrag #3


Redshirt vom Dienst
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^Das ist eigentlich alles, was man dazu sagen kann.

(Trotzdem fällt es dem Zyniker schwer, nicht an den Shakespeare-Darsteller aus "Galaxy Quest" zu denken...wink.gif)


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Redshirt vom Dienst, USS Enterprise (NCC-1701. Kein verdammtes A, B, C, D oder E!)
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Adm. Ges
Beitrag 15. Feb 2007, 23:30
Beitrag #4


Fleet Admiral
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QUOTE (Der RvD @ 15. Feb 2007, 19:06)
^Das ist eigentlich alles, was man dazu sagen kann.

(Trotzdem fällt es dem Zyniker schwer, nicht an den Shakespeare-Darsteller aus "Galaxy Quest" zu denken...wink.gif)

Jup, Zustimmung. Der Fetzen da oben widerspricht sich auch irgendwie selbst, vielleicht extra provokativ so rausgesucht, damit man sich den kostenpflichtigen Gesamtartikel anguckt?


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Admiral Tom Jay Ges, U.S.S. Europe, NCC-66066
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marv
Beitrag 16. Feb 2007, 15:23
Beitrag #5


Fleet Captain
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in der quelle ist noch ein stück vom text davor:

QUOTE
I was a different actor after that — doing that kind of play, and finally being able to make truth of an emotional commitment to a role like that in such a small, exposing theatre, with the support of three magnificent actors [Billie Whitelaw, Saskia Reeves and Matthew Marsh], made all the difference to me. The calamity that then happened to me was that I was offered Star Trek: The Next Generation. […]It did change many, many things, and I’m immensely grateful for that. I have worked hard not in any sense to feel they were wasted years —though time is a factor in all of this, and I now have a lot of catching up to do. I feel that acutely — not that there have been lost opportunities, but that there are things I might have done and I’ve got to do a lot of them quickly now.


es ist teilweise schon etwas dämlich formuliert ("I have worked hard not in any sense to feel they were wasted years"), aber er sagt ja auch, dass er "immensely grateful" ist. Er scheint also nicht vergessen zu haben, dass es "Star Trek" war, was ihn groß rausgebracht hat - zumindest in Hollywood. Ich denke er spricht eher aus Theatersicht (naheliegend, steht ja auch alles in einer Theaterzeitschrift). Und aus Sicht eines Theaterspielers wars es unglücklich, dass ihm in genau dem Moment die Rolle in TNG angeboten wurde - eine Rolle die er nicht ausschlagen konnte?

Der Beitrag wurde von marv bearbeitet: 16. Feb 2007, 15:25


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what would kirk do!?
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Voivod
Beitrag 16. Feb 2007, 22:34
Beitrag #6


Admiral
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Hängt ihn... dry.gif
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Bir'kher
Beitrag 17. Feb 2007, 01:41
Beitrag #7


Rear Admiral
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Stewart hat das sicher nicht negativ gemeint, das "Unglück". Es hat ihn eben viele Theatermöglichkeiten gekostet, aber dafür eine finanzielle Unabhängigkeit gebracht, die er vorher in der Form sicher nicht hatte. Und da ist wieder der Unterschied zwischen "spoken word" und "written word": Da kommt es sicher auf die Betonung an. Ich könnte mir vorstellen, dass er "calamity" mit Anführungszeichen gesprochen hat.


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Selbst Chuck Norris schafft es nicht, mit Schalke Meister zu werden!
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Voivod
Beitrag 17. Feb 2007, 10:37
Beitrag #8


Admiral
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QUOTE (Bir'kher @ 17. Feb 2007, 01:41)
Stewart hat das sicher nicht negativ gemeint, das "Unglück". Es hat ihn eben viele Theatermöglichkeiten gekostet, aber dafür eine finanzielle Unabhängigkeit gebracht, die er vorher in der Form sicher nicht hatte. Und da ist wieder der Unterschied zwischen "spoken word" und "written word": Da kommt es sicher auf die Betonung an. Ich könnte mir vorstellen, dass er "calamity" mit Anführungszeichen gesprochen hat.

Okok.... Ein paar Ohrfeigen tuns in diesem Fall auch. Trotzdem.... rolleyes.gif Er sollte lieber auf die Knie fallen und den Göttern danken, dass er in der zweitbesten Fernsehserie aller Zeiten (nach TOS) eine Hauptrolle spielen durfte.
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Mordred
Beitrag 17. Feb 2007, 12:34
Beitrag #9


Rear Admiral
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Ich empfinde den Text auch als zusammenhangslos. Stewart sagt selbst, dass er dankbar ist, ich verdamme ihn nicht.

Aus künstlerischer Sicht ist es durchaus legitim, dass er STAR TREK bereut. Dass es ihm finanzielle Unabhängigkeit bzw. Freiheit verschafft hat, hat er schon in zahlreichen Interviews betont aber Theater - wenn man es wirklich ernsthaft betreibt und nicht im Sinne der subventionierten Fließbandarbeit der Stadttheater - ist einfach unmittelbarer und berührt beiweitem mehr als jede noch so gute TV-Serie oder jeder Kinofilm...

Dass er einigen entgangenen Möglichkeiten nachtrauert, ist nur verständlich, denn ebenso wie ein jeder ernsthafte Schauspieler sich im Alter darauf freut, irgendwann den Prospero oder Shylock geben zu dürfen, gibt es auch Figuren jüngeren oder mittleren Alters, die man dann eben nicht mehr bekommt. Und das nur im klassischen Sektor pinch.gif
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elli61
Beitrag 17. Feb 2007, 19:22
Beitrag #10


Ensign
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Was kann man gegen diese Aussagen haben? Stewart hat an keiner Stelle gesagt, dass er es etwa bereut, bei TNG mitgemacht zu haben und eben nicht die Alternative ergriff. Im Gegeneil, er hat sogar betont, dass TNG für ihn eine Menge geändert hat und dass er dafür sehr dankbar ist. Aber sieben Jahre (und wenn man noch die Zeit für das Drehen der Kinofilme hinzurechnet, ist es noch mehr) sind eine lMenge Zeitaufwand,, und Patrick Stewart war auch damals kein Zwanzigjähriger mehr, der noch den größten Teil seines Lebens vor sich hat. Das sollte man auch berücksichtigen, wenn man seine Aussagen liest, finde ich. Ich glaube, das ist es wohl vornehmlich, was er meint - und so sagt er's ja auch; nämlich dass er in dieser langen Zeit durchaus auch gern ein paar andere Dinge getan hätte, die er eben jetzt tun will, ihm dafür aber vielleicht nicht mehr so viel Zeit zur Verfügung stehen könnte...je nachdem, wie sich sein Leben entwickelt.
Ich finde, das ist vollkommen authentisch und ok und sehr gut nachvollziehbar.
Ehrlich gesagt, kann ich gar nicht verstehen, wieso man daran in irgendeiner Weise Anstoß nehmen kann...LOL.
LLAP,
Elli


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Voivod
Beitrag 17. Feb 2007, 19:52
Beitrag #11


Admiral
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QUOTE (elli61 @ 17. Feb 2007, 19:22)
Was kann man gegen diese Aussagen haben?

Wie gesagt, Stewart sollte in sämtlichen Interviews nur seine Dankbarkeit und Ehrerbietung gegenüber Trek äussern und auf das Gejammere bzgl. seiner Karriere verzichten. Als könnte sich Otto Normalbürger im Job verwirklichen... Pah, "Künstler".... rolleyes.gif

Willkommen im Forum! smile.gif
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Matt
Beitrag 18. Feb 2007, 11:36
Beitrag #12


Vice Admiral
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Das Alter nagt am guten Patrick Stewart und irgendwann kommt die Late-Life-Crisis. Da fragt sich dann ein Schauspieler (und das ist menschlich!) ob er in seinem Leben hätte noch mehr erreichen können, wenn er gewisse Entscheidungen anders getroffen hätte. Der Denkfehler: Wenn er glaubt, er hätte mit "ernsthafteren" Rollen als Star Trek heute seinen Oscar in der Tasche, dann irrt er. Hätte er damals die Rolle Captain Picards *nicht* angenommen, dann wäre er heute noch deutlich unbekannter und irrelevanter im Business. Das kann ich aber freilich nicht beweisen, genausowenig wie er beweisen kann, dass ST ihm irgendwie geschadet hat. Ich denke, er wird auf 7 Staffeln TNG und die vier Kinofilme zurückblicken und sich fragen, ob eine Rolle in einer Science-Fiction-Serie wie Star Trek den Zuschauern auch genügend Raum zur Würdigung seiner schauspielerischen Fähigkeiten einräumt. Und in der Tat: Parallelen zum Shakespeare-Darsteller in "Galaxy Quest" drängen sich da förmlich auf... wink.gif


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tabby
Beitrag 26. Feb 2007, 00:52
Beitrag #13


Commodore
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Das is doch ganz klar!

Picard war das Gequatsche satt.
Statt dessen hätte er viel lieber auf bestmöglich amerikanisch-klingonisch Weise Gas gegeben.
Ich kann mir gut vorstellen das er bei dem vielen Text unglaubliche Kaffeemengen replizieren musste.
Earl Grey als Franzose?? Das habt ihr doch nicht ernsthaft geglaubt?!?


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Rusch
Beitrag 26. Feb 2007, 14:17
Beitrag #14


Commodore
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Die Aussagen sind doch klar: Er bedauert, dass er durch seine Rolle in der Serie auf bestimmte Rollen festgelegt wurde. Nimoy ging es ja ganz ähnlich. Und ich kann die Aussage vollkommen nachvollziehen.


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JEAN-LUC
Beitrag 11. Mar 2007, 09:58
Beitrag #15


Commodore
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Hmm, hmmm, hmmmm Tja was steckt wirklich hinter der Aussage von Steward? Solange ich das nicht weiß, ist es schwer Vermutungen und Deutungen anzufangen.

Fakt ist, eine Serienanstellung bringt zwar kontinuierlich Einnahmen für den Schauspieler, macht es ihm aber schwer in Kinofilmen mitzuspielen und nur über die kann er wirklich berühmt werden.
Stewart hatte in meinen Augen aber mit der Rolle des Picard wirklich Glück. Zum einen hat er mit StarTrek eine Produktion erwischt, die wirklich weltbekannt ist und zum anderen war Picard kein 0-8-15 Charakter (wie es sie auch im ST-Franchise gibt und gab).
Allerdings scheint er, wenn man sich so seine anderen Produktionen (Dune, X-man) und die Star-Trek-Kinofilme (wo er erheblich mehr Mitsprcherechte hatte) ansieht eher Figuren zu bevorzugen, die sich nicht nur durch Denken sondern auch durch aktives Handeln auszeichen.* Das ist in der Serie recht kurz gekommen, so dass er etwas auf das Charkterfach festgelegt ist/ war (seine Mitgliedschaft bei der Royal-Shakespeare-Company dürfte da aber mindestens einen ebenso großen Einfluss darauf gehabt haben). Inzwischen dürfte aber eigentlich den meisten Produzenten klar sein, dass er auch anders kann - wozu nicht zuletzt die ST-Kinofilme beigetragen haben.
Um es kurz zusammenzufassen, auch ich kann nicht ganz verstehen, dass Stewart die 7 TNG Jahre als verschwendete Zeit bezeichnet. Auch wenn er dadurch noch tiefer in die Charakterschiene gedrückt würde, so haben ihn diese Jahre doch gerade erst international bekannt gemacht.

*) was ich nicht ganz verstehen kann, weil den Haudrauf kann doch Jeder spielen, schwierig wird es IMO innere Zerissenheit von Charaktären rüberzubringen, was Stewart durchaus kann. Da ich bekanntermaßen ein großer fan von ihm bin, glaube ich daran, dass er als guter Schauspieler schlicht und ergreifend sowohl das eine als auch das andere spielen will.


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"Meine Töchter! Traut nur keinem
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Heinrich Heine: Atta Troll - Caput V
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RSS Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 12. November 2019 - 00:20