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Star Trek XI, Thread zum 11. Film
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pana
Beitrag 15. May 2009, 16:17
Beitrag #101


Commodore
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ZITAT(Equinox @ 15. May 2009, 14:25) *
Da kommt bei mir einfach nicht das typische Trek Feeling auf, über das ich die Serie definiere. Das feeling fehlt auch bei 9+10. Star Trek XI geht interessanter Weise in Richtung Star Wars, bleibt aber zum Teil noch Star Trek. Wenn er blos nicht so hektisch wäre...


Und genau das möchte ich nicht. Wer sowas möchte, kann Star Wars sehen oder einen neuen Film darüber produzieren.
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JEAN-LUC
Beitrag 15. May 2009, 17:38
Beitrag #102


Commodore
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Nach ein paar Tagen nachdenken (sollte man über den Film wirklich nicht), hat sich meine Einstellung dem Ding eher verschlechtert als verbessert.
Gewisse Ungereimtheiten wird es in jedem SciFi-Film geben - besonders bei einem, hinter dem ein "Universum steht, dass über Jahrzehnte gewachsen ist - aber soviele wie in ST XI müssen es echt nicht sein (besonders nicht, wenn ihn Leute produzieren, die sich selber als Fans bezeichnen).

Aber nicht nur die vielen logischen Fehler (Schiffsgröße der Kelvin, offenbar unterschiedliche Wirkung der roten Materie, Eingangsgefechtsszene, ...) auch das vollkommen andere Feeling stört mich. Es mag sein, dass einigen Trek (insbedonder die Föderation) zu klinisch sauber ist - aber das gehört einfach dazu, genauso wie die Tatsache, das Vulkanier (auch Halbvulkanier) niemals so impulsiv reagieren usw.

Von schließe ich mich meinem Vorredner an (der Tag sollte im Kalender markiert werden) - nur 7 - 8 Punkte bei einem "eher nicht" gelungenen Neustart.


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"Meine Töchter! Traut nur keinem
Untier, welches Hosen trägt!"


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Brühn
Beitrag 15. May 2009, 20:32
Beitrag #103


Captain
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Von meiner Seite drei weitere lose Gedanken zur Filmdiskussion:

1.
QUOTE (Equinox @ 15. May 2009, 14:25) *
Da kommt bei mir einfach nicht das typische Trek Feeling auf, über das ich die Serie definiere. Das feeling fehlt auch bei 9+10. Star Trek XI geht interessanter Weise in Richtung Star Wars, bleibt aber zum Teil noch Star Trek. Wenn er blos nicht so hektisch wäre...

- Was ist eigentlich dieses Star Trek(-Feeling) von dem ihr alle redet? Verfasst mal jemand einen Kriterienkatalog, den er an der Trek-Geschichte anlegt.
Ich habe nämlich das Gefühl einige basteln sich mit den besten verbliebenen Erinnerungen eine heilige Kuh 'Star Trek' zusammen. Dabei blendet man u. a. aus: Schlechte Produktionsstandards der ersten Serie, schlechte Episoden wie Rikers Traumepi oder Spocks Gehirn sowie eine grundsätzliche Neuausrichtung Star Treks seit mindestens DS9, wenn nicht schon seit Staffel V/ VI TNG.
- Außerdem erinnere ich mich da auch an so manche Diskussion über Enterprise*, DS9 oder Voyager bezüglich: Ist das noch Trek (Stichwort Action-Knaben / ein anderer Vorwurf war implizit: Frauenhasser). Die Serien sind a) alle im Alt-Canon und b) werden jetzt, also 2009, größtenteils schlicht als "Trek" deklariert! Zumindest in den bisher gelesenen Rezis stand nirgendwo: "Star Trek XI führt die Entfremdung von Trek seit (hier beliebigen Zeitpunkt einfügen) fort".

Und daher drängt sich mir der Verdacht auf:
a) Was Trek ist wurde und wird immer wieder a posteriori festgelegt (beim Erscheinen von DS9, beim Erscheinen von VOY, beim Erscheinen von ENT, beim Erscheinen von ST IX/X) und ist daher beliebig
und
b) dient der Ausdruck als ideologische Waffe, die eine wirkliche Auseinandersetzung verhindern soll; über eine dogmatische Setzung

2.
Das soll man nicht falsch verstehen, der Film an sich kann wunderbar kritisiert werden:
- er will zu viel in zu wenig Zeit
- er ist relativ einfallslos (bis jetzt), da er (bis jetzt) hauptsächlich nacherzählt
- Nichteinhaltung des Canons (nur: warum muss das unbedingt etwas schlechtes sein?)
- product placement

3.
Ganz allgemein:
Was ich nicht verstehe ist, warum ich ver***** nochmal ein Buch oder ein Comic lesen soll, damit ich den Film verstehe? Das versuche ich demnächst mal bei einer Uni-Klausur: Liebe/r Dozent/in bewerten sie die Klausur bitte nur unter Einbezug des in meiner Wohnung vorhandenen Lehrmaterials? Der/Die lacht mich doch aus!
Auch ein Film steht für sich und muss für sich stehen können! Sonst kann man es lassen Filme zu drehen. Wohlgemerkt ist es löblich die größten Logiklöcher über Sekundärmaterial stopfen zu wollen. Vor allem wenn das Sekundärmaterial kostenlos wäre. Was es nicht ist.
Aber man kann nicht verlangen Film und Comic als essentielle Einheit zu sehen. Man sollte in Filmen solche Logiklöcher von vornherein vermeiden!





*Die auch von mir zum großen Teil sehr hitzig geführt wurde. Was mir im Nachhinein ein bischen peinlich ist.

Edit: Das war jetzt sehr viel Arbeit. Ich hoffe diese hat sich gelohnt. Außerdem hoffe ich, dass im wirren Gedankengang meinerseits ein Sinn erkennbar ist.

PS: Ich habe fertig.

Der Beitrag wurde von Brühn bearbeitet: 15. May 2009, 20:56


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Ein Mann von starkem Geist und richtiger Selbsteinschätzung
rächt sich nicht für Beleidigungen,
denn die bedeuten ihm nichts.

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Aran
Beitrag 16. May 2009, 01:39
Beitrag #104


Fleet Captain
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QUOTE (Brühn @ 15. May 2009, 21:32) *
- Was ist eigentlich dieses Star Trek(-Feeling) von dem ihr alle redet?


In meinem Fall ist es ganz simpel: Ich brauche nur 2 Warpgondeln zu sehen (im Falle der Kelvin reicht auch eine wink.gif ), dazu die typischen Hintergrundgeräusche, "Ding, dang, dong! Space, the final frontier..." zu hören und schon habe ich mein persönliches Star Trek-Feeling. Da bin ich simpel gestrickt.

Ich mach da auch keine heilige Kuh draus. Die Filme und Serien haben alle unbestritten ihre kleinen und großen Schwächen. Macht aber nix, ich seh's einfach sehr gerne. Ob bunte Torpedo-Schlachten oder ellenlange Picard-Predigten - ich fühle mich fast überall im Trek-Universum pudelwohl.

QUOTE (Brühn @ 15. May 2009, 21:32) *
Ganz allgemein:
Was ich nicht verstehe ist, warum ich ver***** nochmal ein Buch oder ein Comic lesen soll, damit ich den Film verstehe? Das versuche ich demnächst mal bei einer Uni-Klausur: Liebe/r Dozent/in bewerten sie die Klausur bitte nur unter Einbezug des in meiner Wohnung vorhandenen Lehrmaterials? Der/Die lacht mich doch aus!
Auch ein Film steht für sich und muss für sich stehen können! Sonst kann man es lassen Filme zu drehen. Wohlgemerkt ist es löblich die größten Logiklöcher über Sekundärmaterial stopfen zu wollen. Vor allem wenn das Sekundärmaterial kostenlos wäre. Was es nicht ist.
Aber man kann nicht verlangen Film und Comic als essentielle Einheit zu sehen. Man sollte in Filmen solche Logiklöcher von vornherein vermeiden!


Ich stimme dir zu 100 Prozent zu. Auch wenn's ein offizieller Comic ist, sollte es doch auch im Film z.B. plausibel sein, wie Nero tickt und warum er was tut. Das wird im Film leider nur kurz angerissen, so daß der Bana-Charakter halt sehr eindimensional rüberkommt.

Der Beitrag wurde von Aran bearbeitet: 16. May 2009, 01:42


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Kirthan
Beitrag 16. May 2009, 10:30
Beitrag #105


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Andere Referenzen fand ich auch gelungen, den "I'm a doctor..." zum Beispiel. Total gut auch die Erklärung für Bones. ("She took the whole goddam planet. All I've got left are my bones.") Wie war das eigentlich auf Deutsch synchronisiert?

Auf Deutsch ging der Satz in etwa so: "Meine Frau hat bei der Scheidung den ganzen verdammten Planeten gekriegt. Das war ne echt bittere Pille."


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Kirthan
Beitrag 16. May 2009, 10:37
Beitrag #106


Lt. Commander
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QUOTE (Aran @ 16. May 2009, 02:39) *
QUOTE (Brühn @ 15. May 2009, 21:32) *
- Was ist eigentlich dieses Star Trek(-Feeling) von dem ihr alle redet?


In meinem Fall ist es ganz simpel: Ich brauche nur 2 Warpgondeln zu sehen (im Falle der Kelvin reicht auch eine wink.gif ), dazu die typischen Hintergrundgeräusche, "Ding, dang, dong! Space, the final frontier..." zu hören und schon habe ich mein persönliches Star Trek-Feeling. Da bin ich simpel gestrickt.

Ich mach da auch keine heilige Kuh draus. Die Filme und Serien haben alle unbestritten ihre kleinen und großen Schwächen. Macht aber nix, ich seh's einfach sehr gerne. Ob bunte Torpedo-Schlachten oder ellenlange Picard-Predigten - ich fühle mich fast überall im Trek-Universum pudelwohl.

QUOTE (Brühn @ 15. May 2009, 21:32) *
Ganz allgemein:
Was ich nicht verstehe ist, warum ich ver***** nochmal ein Buch oder ein Comic lesen soll, damit ich den Film verstehe? Das versuche ich demnächst mal bei einer Uni-Klausur: Liebe/r Dozent/in bewerten sie die Klausur bitte nur unter Einbezug des in meiner Wohnung vorhandenen Lehrmaterials? Der/Die lacht mich doch aus!
Auch ein Film steht für sich und muss für sich stehen können! Sonst kann man es lassen Filme zu drehen. Wohlgemerkt ist es löblich die größten Logiklöcher über Sekundärmaterial stopfen zu wollen. Vor allem wenn das Sekundärmaterial kostenlos wäre. Was es nicht ist.
Aber man kann nicht verlangen Film und Comic als essentielle Einheit zu sehen. Man sollte in Filmen solche Logiklöcher von vornherein vermeiden!


Ich stimme dir zu 100 Prozent zu. Auch wenn's ein offizieller Comic ist, sollte es doch auch im Film z.B. plausibel sein, wie Nero tickt und warum er was tut. Das wird im Film leider nur kurz angerissen, so daß der Bana-Charakter halt sehr eindimensional rüberkommt.



Man stelle sich vor, der gesamte Comic wäre verfilmt worden. DAS wäre dann der ultimative Star Trek Film schlechthin gewesen. Ein über-episches Werk, in dem dem zunächst mal die ganzen TNG Charaktäre vorkommen und DANN in den neuen Film übergehen. Warum nicht gleich als Trilogie? Als Prequel wäre das ja noch immer machbar (ich weis, das ist eine klassiche Fanboy Träumerei... hätte aber was)


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Equinox
Beitrag 16. May 2009, 13:58
Beitrag #107


Fleet Captain
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Was ist das Trek-Feeling. Da hast du schon recht. Mit ihm Spiel ist sehr viel Vertrautheit. Es fällt schwer das neue zu akzeptieren. Deshalb mag ich mit meiner Wertung auch bis zum nächsten Film warten. Wenn sich eine Entwicklung, eine Fortlaufende Story ergibt, dann wird auch das Gefühl hier richtig zu sein kommen.


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VirtualSelf
Beitrag 17. May 2009, 08:02
Beitrag #108


Vice Admiral
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ZITAT(Equinox @ 15. May 2009, 13:25) *
Da kommt bei mir einfach nicht das typische Trek Feeling auf, über das ich die Serie definiere. Das feeling fehlt auch bei 9+10. Star Trek XI geht interessanter Weise in Richtung Star Wars, bleibt aber zum Teil noch Star Trek. Wenn er blos nicht so hektisch wäre...


Bei ST IX bin ich im Kino fast eingeschlafen; Folgerung: es ist Trek durch und durch ..


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kiss your face and touch your skin
I will slide my fingers in
let me show you what I can.


Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.
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Equinox
Beitrag 17. May 2009, 10:11
Beitrag #109


Fleet Captain
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Gestern habe ich mir Of Gods and Men angesehen. Der Film hatte alles was geht. Schön.


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Jack Antares
Beitrag 17. May 2009, 17:00
Beitrag #110


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So das Buch habe ich gelesen: Es ist besser als ich dachte. Jedenfalls ist es einfacher sich die Gesichter eines jungen J.T.K. oder Spock vorzustellen, als tatsächlich zu dem Schauspieler, ein spontanes "JA, das ist er" zu sagen. Ich habe mir das Schiff angesehen (bei http://bridgecommander.filefront.com gibt es tatsächlich ein Modell davon) und ganz ehrlich es ist häßlich.

Die Geschichte: hört sich sehr nach Homeworld Cataclysm (PC-GAME) an, in bezug auf Bergbauschiff und so..., aber sonst nicht schlecht. Die Message gefällt mir, "du hast jetzt eine neue Chance, mach was draus."

Aber ganz sicher führt dieser Film nicht in die TOS-Serie !! (ich habe eure vorangegangen post nicht gelesen entschuldigt die eventuelle Wiederholung) Dieser Film läßt sich als ´ne Art Time Trek beschreiben. Nichts mehr mit Erforschen und Diplomatie (Schade), es ist mehr eine Art Erklärung der Zeitlinien-Mechanik, wie sie funktioniert und das bereits entstandene Star Trek - Universum beinflußt. Das ist der Schwachpunkt meiner Meinung nach. Man baut eine fiktive nicht-physikalische Möglichkeit aus (Zeitreisen), und baut das auf beinahe physikalischen beweisbaren zukünftigen Fakten auf (Warpantrieb, Kolonisierung des Weltraumes).

Ach ja: ich habe nicht abgestimmt. Ich habe ja eigentlich, den Film nicht gesehen.... (theoretisch eine 10) Wenn die Effekte gut sind würde ich vielleicht eine 12 geben, aber auf keine Fall eine Höchstpunktzahl.

Der Beitrag wurde von Jack Antares bearbeitet: 17. May 2009, 18:26


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Cpt. Jack Antares - Position:Antares Twin Star System. - Current Order:Hold Position! Structural Forcefield at full!
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felix
Beitrag 19. May 2009, 13:54
Beitrag #111


Commodore
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QUOTE (Mordred @ 15. May 2009, 01:50) *
QUOTE (felix @ 15. May 2009, 00:45) *
QUOTE (felix @ 15. May 2009, 00:43) *
Spannung baut nicht der Film auf, sondern der Zuschauer.


Wow. Einer meiner wertvollsten Sätze hier in den letzten Jahren. Dürft ihr euch gerne merken und im privaten Umfeld auch benutzen.


1. Was hast Du genommen?
2. Wieviel hats gekostet?


Nichts. Sowas gibts bei mir schon nüchtern und gratis.

QUOTE
3. Ich würde Dir ja gerne für den Spruch auf die Schulter klopfen, wenn er nur korrekt wäre mrgreen.gif


Na dann klopf mal, er ist es. Natürlich muss der Film auch was dazutun und klar kann man sich nicht jeden Film autosuggestiv zu einem spannenden hochjubeln, aber bei Filmen, die es letzten Endes schaffen, bietet der Film was an und der Zuschauer beißt an und fängt an mitzufiebern und sich zu fragen was wohl als nächstes passiert oder wie man aus dieser oder jener Situation wieder rauskommt - oder eben nicht, wenn einem der Film für solches Mitgefieber und Sichfragengestelle keine Zeit lässt. Vielleicht bin ich auch lahm im Kopf, aber bei mir führt das dazu, dass da vorne auf der Leinwand ziemlich viel passiert, an dem ich ziemlich wenig Anteil nehme.
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Rusch
Beitrag 19. May 2009, 14:26
Beitrag #112


Commodore
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Guess who is back... wink.gif

Na, ich wollte mal reinschauen und fragte mich, wie es wohl Euch mit dem Film ergeht.

Mein Fazit: Das war sehr gute Unterhaltung - 14 von 15 Punkten.

Mal ganz ehrlich: Das von uns geliebte Star Trek hat sich doch ein wenig totgelaufen und ich glaube nicht, dass ein neuer post TNG Film etwas geworden wäre. Da hat mir dieser Ansatz besser gefallen.

Optisch war das alles sehr gut und ich war überrascht, dass man einen solchen chauvinistischen Charakter wie den jungen Kirk überzeugend auf die Leinwand bringen konnte. Aber irgendwie ist die Figur im 21. Jahrhundert angekommen. Sehr schön.

Der Humor der Tos Crew war auch da und das tut dem Franchise gut. Für jemanden wie mich, der mit TOS aufgewachsen ist gehört der Humor einfach auch zu Star Trek. Ich habe mich ja fast totgelacht, als Kirk in der Bar auf der Erde den Star Fleet Schiff (sorry, um den Schiffstyp zu bestimmen reicht mein Wissen nicht aus) Salzstreuer hochhebt. Was für eine genial Szene.

Die Figuren haben mir allessamt gut gefallen. Sicher Uhura hat einen größeren Part bekommen und die Beziehung zu Spock mag nicht recht passen, aber was solls. Warum an den alten Zöpfen festhalten? Für einen Relaunch müssen die Nebenfiguren ausgebaut werden. Ein Fokus auf Kirk und Spock wäre nicht mehr Zeitgemäß.

Und die Zeitlinie. Geniestreich oder Sakrileg? Darüber kann man streiten. Zumindest können sich jetzt die künftigen Drehbuchschreiber über Logikbrüche in der Zeitlinie hinweg setzen ohne sich beschimpfen lassen zu müssen. wink.gif Aber vielleicht kommt es ja ganz anders und Star Trek XII repariert alles wieder. Letzteres hängt wohl auch davon ab, wie das Ende bei den Trekkies ankam.

Auf jeden Fall - und das sind wir uns wohl alle einig: Das war keine Todgeburt.

Mein persönlicher Highlight waren die wirklich opulenten Bilder, wie ein Kirk auf seinem Motorrad vor geheimnisvollen Türmen in der ferne oder die vulkanische Schule. Das ist SF wie ich sie sehen will.

Der Beitrag wurde von Rusch bearbeitet: 19. May 2009, 14:28


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logan3333
Beitrag 19. May 2009, 17:47
Beitrag #113


Fleet Captain
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ZITAT
Guess who is back... wink.gif

Rusch is back! Wenn der Abrahams einmal auf den Busch klopft kommen auch die ältesten Veteranen zurück.

Zurück !! wink.gif

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 19. May 2009, 17:50


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Rusch
Beitrag 19. May 2009, 18:22
Beitrag #114


Commodore
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Na vielleicht hat es wirklich einen Abrahams gebraucht, der ander an die Sache heran geht.


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Aran
Beitrag 19. May 2009, 20:56
Beitrag #115


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So, heute habe ich mir den Film noch auf englisch angeschaut und vergebe nunmehr 11 Punkte.

Scotty wirkt im Original mit Akzent doch eine große Spur cooler. Insgesamt lebt der Film in erster Linie vom exzellenten und erfrischenden Zusammenspiel der Hauptcharaktere auf der Brücke. Da verzeihe ich (noch) gerne, dass die Story nur mittelmäßig ist und man über den erneuten Zeitreiseaspekt lieber den Mantel des Schweigens legt.

Da oft der Star Wars-Vergleich herangezogen wird:
Episode I - III mit den unbekümmerten Charakteren und ungezwungenen Dialogen vom neuen Star Trek: Ja, das wär vielleicht was geworden. Das Potential der Geschichte wurde bei den jüngsten Lucas-Werken ja durch das hölzerne Drumherum (Schauspieler, Dialoge) und die kindischen Einlagen massiv torpediert.


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Blaidd_Drwg
Beitrag 19. May 2009, 21:21
Beitrag #116


bisher Neral Jourian
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Ich hoffe doch, man nimmt sich nicht Episode I-III als Vorbild. rolleyes.gif
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Hank
Beitrag 21. May 2009, 16:10
Beitrag #117


Ensign
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Meine Meinung zum Film:

Als alter trekkie bin ich ziemlich sauer.

Einfach aus alleb bisher dagewesenen Filmen und Folgen der TOS-Crew alle Gags aneinanderreihen, dann die Charakteren vollkommen überzogen darstellen ist schäbig. Da wurde einfach nur alles zusammen geklaut, eine schlechte Story genommen, die durch die Veränderung der geschichte nun die bisherigen 44 Jahre StarTrek zu Grabe trägt. Zuschauerverblendung durch moderne Wackel-Kameraführung, Lichteffekte ohne ende mit Blenden udn Spiegelungen, damit man auf dieser seltsam weißen Brücke keine Details erkennen kann. eine Brauerei oder so, als Maschinenraum, Storyfehler ohne ende (20 Shuttles auf der Kelvin? und dann passen in den 19 fliehenden 800 Leute rein? LOL, Betonmauern im Maschinenraum, weil die es in einer alten Fabrik oder so gedreht haben? nochmal LOL) Das tut schon sehr sehr weh. Die einzigen die sowas gutfinden können, sind die, mit einfachen gemütern udn kleinem Geiste, die voll auf Bunte Lichter und Knalleffekte abfahren und keine Tiefe und Story brauchen. Wie Kleinkinder, die vor einem Feuerwerk staunend zum Himmel schauen und Boahhh sagen. Sind die Zuschauer wirklich so billig zufrieden zu stellen, dass dies einer gut finden kann? Stimmt die Pisastudio doch? Star Trek war das nicht, denn StarTrek hat billigen Zirkus nicht nötig, da in einem echten StarTrek Film die Story, der Inhalt und die darstellerischen Leistungen der Schauspieler wirken, nicht wilde Bildschnitte und eine schnelle möchtegernhandlung, mit überladenen und überzogenen StarTrek Klischees. Ich dachte zu erst, das wäre eine Produktion von Switch Reloadet, als ich den Film gesehen habe, wobei die es besser hinbekommen hätten. Es gibt einen Film mit dem Namen "Man from Earth", wo auch Billingley mitspielt. Dort gibt es auf einer kleinen Blockhütte nur Dialoge. Keine Spezialeffekte, keine wilden Bildschnitte, keine wackelige Kameraführung, nichts davon. Dennoch hat der Film mehr Tiefe udn Inhalt und ist packender, als dieser Mist. So muss man StarTrek machen, damit es wertvoll und zum klassiker werden kann. Kein Mainstreamscheiß, den man nach 4 wochen wieder vergessen hat. Sicher können die Macher nicht nur von den bisherigen StarTrek Fans leben udn brauchen frisches Blut, aber muss es gleich so dummes udn Hirnloses sein? Und ohne die Alten Fans kann es auch nciht überleben, da nur die neuen Fans auch nicht ausreichen werden um irgend ein Fanddom am Leben zu erhalten. Die Gratwanderung beide Lager zu befriedigen ist voll daneben gegangen. Man findet sicher StarTrek elemente, aber keine neuen oder guten, sondern einfach nur zusammenschnitte von Handlungen udn Gags der bisherigen Folgen udn Filme, und das auch noch überladen und billig. Traurig, dass so ein JJ Abrahams und die anderen, die sich da an StarTrek vergangen haben, mit dieser Persiflage und Verarsche von StarTrek auch noch durchkommen werden udn nochmal ran dürfen um einen 12.Teil zu machen. Klar musste StarTrek zeitgemäßer werden, keine Frage, aber das alte einfach töten udn dann auf so einer billigen Mogelpackung StarTrek drauf schreiben ist eien Frechheit. Wo StarTrek drauf steht sollte auch StarTrek drin sein. Galay Quest, als Komödie über ScifFi filme, war da mehr StarTrek 8unbeabsichtigt) als dieser Müll.
Weniger wäre einiges Mehr gewesen. Lieber eine gute Story schreiben als das Geld an Effekten zu verschwenden.
Wenn man StarWars Fan ist, sollte man keinen StarTrek Film machen, denn StarTrek ist nicht irgend ein Scif Fi Märchen, sondern eine Vision einer besseren Zukunft. Das hätte man Abrahams evtl vorher mal erzählen sollen!!!!

Ich hoffe Kritiken wie meine erreichen Paramount, damit die nicht nochmal so einen Fehler machen und die Fangemeinde in zwei Lager spalten udn nur dumme SounterStrike Kiddies als neue Fans anlocken. Hirnlosigkeit war immer schon der Tod von allem Guten.

Tippfehler dürft ihr alle behalten wink.gif

Der Beitrag wurde von Hank bearbeitet: 21. May 2009, 16:16
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tabby
Beitrag 21. May 2009, 17:15
Beitrag #118


Commodore
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QUOTE (Hank @ 21. May 2009, 17:10) *
Es gibt einen Film mit dem Namen "Man from Earth", wo auch Billingley mitspielt. Dort gibt es auf einer kleinen Blockhütte nur Dialoge. Keine Spezialeffekte, keine wilden Bildschnitte, keine wackelige Kameraführung, nichts davon.

Das klingt weniger überzeugend! keine Action, keine Effekte! nur eine Berghütte? nur Diaolge? HURRA!
Tiefschlaf nach weniger als 20 Minuten!

QUOTE
So muss man StarTrek machen

Gott bewahre tongue2.gif

QUOTE
denn StarTrek ist nicht irgend ein Scif Fi Märchen, sondern eine Vision einer besseren Zukunft.

Ziemlich viel Widerspruch in ziemlich wenig Text, oder?
Vision.. Zukunft .. *besser*.. Das alles klingt nach dem Inbegriff dessen was ein Märchen ist.

QUOTE
Ich hoffe Kritiken wie meine erreichen Paramount, damit die nicht nochmal so einen Fehler machen und die Fangemeinde in zwei Lager spalten

Naja.. Streng genommen werden sie Deiner Kritik nicht viel mehr entnehmen können als das es ewig Gestrige gibt. Völlig egal was man denen serviert, es wird Gemaule geben. Sorry

QUOTE
(Rusch)Das war keine Todgeburt.

Rusch alte Säule tongue2.gif
Prinzipiell gebe ich recht. Es war keine Totgeburt. Wenn ich auch keine glatte 1 wie Du vergeben habe.

Da man eh schon die Zeitlinie usw manipuliert hat, hätte man sich Chekov sparen können um Hoshi-Baby einzubauen wub.gif


--------------------
love us or hate us, that doesn´t matter to me (Kreator)
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logan3333
Beitrag 22. May 2009, 01:51
Beitrag #119


Fleet Captain
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Beigetreten: 6. October 03
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ZITAT
Tippfehler dürft ihr alle behalten

Die schicken wir zur Auswertung in das "Pisastudio"... blink.gif

ZITAT
Hirnlosigkeit war immer schon der Tod von allem Guten.

Ich denke nicht das dein Post dieses Forum in Gefahr bringen kann.

ZITAT
Galay Quest, als Komödie über ScifFi filme, war da mehr StarTrek 8unbeabsichtigt) als dieser Müll.

Kein Film wo Tim Allen mitspielt wird jemals Star Trek sein.

ZITAT
Ich dachte zu erst, das wäre eine Produktion von Switch Reloadet, als ich den Film gesehen habe, wobei die es besser hinbekommen hätten.

Geh dir eine Brille kaufen,...

ZITAT
... udn nur dumme SounterStrike Kiddies als neue Fans anlocken.

Ich leg dir als Counterstrike Spieler folgende Seiten ans Herz. Bildblog.de Gaming is not a crime. oder Telepolis, EingeBILDeten muss geholfen werden. Ach und noch etwas gegen die Verblödung vom Fernsehen aus. Fernsehkritik.tv

ZITAT
Storyfehler ohne ende (20 Shuttles auf der Kelvin? und dann passen in den 19 fliehenden 800 Leute rein? LOL, Betonmauern im Maschinenraum, weil die es in einer alten Fabrik oder so gedreht haben? nochmal LOL) Das tut schon sehr sehr weh.

Also zu nächstmal geht aus der Story hervor das Kirks Mutter mit dem Medizinischen Shuttle 37 evakuiert wird, daraus kann man folgern das sich wohl etwa 40-50 Shuttles an Bord der Kelvin befunden haben, also 16-23 Leute pro Shuttle, wo du die 20 gesehen haben willst ist sowieso fraglich da man nie die gesamte Evakuierung sieht weil zwischen Brücke und Maschinenraum, Shuttlebay und Außenansicht hin und her geschnitten wird.

ZITAT
... aber das alte einfach töten udn dann auf so einer billigen Mogelpackung StarTrek drauf schreiben ist eien Frechheit.

Die alte Zeitlinie ist nicht "tod", sie ist Canon. Jetzt haben wir eine neue Zeitlinie, nur ohne Canonbalast, ohne käsige Schauspielerei, ohne Plotlöcher.

ZITAT
Wie Kleinkinder, die vor einem Feuerwerk staunend zum Himmel schauen und Boahhh sagen.

Gerade für Leute die den Canon kennen, also die anderen Filme und Serien ist der Film besonders unterhaltsam, weil sie die vielen Anspielungen kennen, für den Rest ist immer noch mehr als Feuerwerk, es ist die Einführung in das faszinierenste Sci Fi Universum weit und breit, man bekommt die Charaktäre vorgestellt, und man darf sich auf wirklich "neue" Abenteuer freuen ...

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 22. May 2009, 02:45


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Tuvix
Beitrag 23. May 2009, 00:02
Beitrag #120


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So,war heute im Film. War schön bunt. Ja, und tolle Special Effects. Und schnelle Schnitte. Und noch ein Action-Film. Leider öden mich Action-Filme meistens an.

Grundsätzlich musste man Trek modernisieren - ich stand dem aufgeschlossenn gegenüber und hab mir ganz bewusst keine Spoiler/Trailer angesehen. Trek ist in die Jahre gekommen und 5 Serien und 10 Filme nach ein und dem selben Schema wirken irgendwann verstaubt, besonders in einem phantasievollen und vielseitig-verrücktem Genre wie Science-fiction. Und ENT, VOY und Nemesis leiden vorallem unter akuter Ideenlosigkeit und an schlechten Stories. Niemand konnte offensichtlich mehr gescheite Drehbücher und Dialoge schreiben und hierdurch Spannung aufbauen.

Und hier liegt der Knackpunkt, denn Trek war immer mehr als science-fiction, es hatte manchmal auch was zu bedeuten. Es regte zum Denken an. Und es war dabei trotzdem unterhaltend. Trotz moralischem Zeigefinger und Dialoglastigkeit war es immer noch eine populäre Serie. Diese Mischung aus Relevanz und guter Unterhaltung, aus moralisierenden Laberfolgen und First Contact, würde ich als Star-Trek-Feeling beschreiben.

Tja, und nun zum neuen Film: Dass er vielfach verwirrend wirkt, voller Widersprüche ist, das überaus heilige Trek-Universum ein bißchen aufmischt ist mir persönlich gar nicht so wichtig. Mir doch egal ob die Enterprise im Raumdock, im Sandkasten oder in Castrop-Rauxel zusammengeschraubt wird. Ich akzeptiere auch, dass Romulaner alberne Tatoos und Glatzen haben, damit auch der dümmste Rütli-Schüler sieht, dass das die Bösen sind ... Nur die Zerstörung von Vulkan finde ich befremdlich. Hatte irgendwie erwartet, dass sie das wieder in Ordnung bringen, es ist doch die superhuman crew der Enterprise! Irgendwie haben sie ihre Mission nicht erfüllt - bisher sind doch alle schlimmern Risse in der Zeitlinie wieder gekittet worden. Oder sehen wir die Rettung von Vulkan in Teil 12 "Auf der Suche nach Vulkan" ??? wink.gif

Viel schlimmer ist, dass der Film keine Handlung hat. Und dass so auch keine Spannung aufkommt. Und dass keine gute Geschichte erzählt wird. Die 120. Revanche-Story im Trek-Universum will nun wirklich keiner sehen: Nach Khan gegen Kirk, Picard gegen den weißen Wal und Shinzon gegen Picard ist es langsam mal genug. Zumal Spock die Supernova nicht verursacht hat, also die Motive unklar sind. Khan ist tausendmal charismatischer entwickelt worden und in ST 8 ist es wenigstens eine gute Picard-Locutus-Show durch den großartigen Patrick Stewart.

Und sonst: Die Entwicklung der Freundschaft Kirk/Spock/Pille kommt viel zu kurz, an die alte Serie erinnern nur ein paar Klischees (Faszinierend/Prügeleien/Pilles Raum-Pessimismus/Zulus Fechten). Wenig ist zu spüren von der alten Piraten-Crew, die später zusammen "Row, Row Row Your boat" singt ... Nimoys Rolle ist viel zu klein, jedenfalls reicht sie nicht aus, die Action ein bißchen auszubremsen und hier einen Kontrapunkt zu setzen. Der Film ist dadurch unausgewogen, es fehlt die große Story, der durchaus notwendigen Action fehlt die Rahmenhandlung. Das Weltraumgeballer steht so im luftleeren Raum und wirkt wie ein Computerspiel, aber nicht wie ein Trek-Film. Die Kirk/Spock-Story reicht bei weitem nicht aus, um dem Film etwas Substanz zu verleihen. Nur Action, Special effects und Riesenkäfer können keine Spannung aufbauen. Action allein kann gute Stories nicht ersetzen - "ist da sonst gar nichts mehr ?"

Also wie gesagt, eine Modernisierung von Trek war zwingend notwendig, meinetwegen auch mit der neuen Zeitlinie und ohne den Ballast von über 40 Jahren Trek. Aber nächstes Mal sollte man neben einem guten Action-Regisseur auch ein paar gute Autoren engagieren. Vielleicht mal jemanden der uns etwas mehr zu erzählen hat.

Dann wird's vielleicht wieder ein Trek-Film und nicht nur ein leidlicher Sci-Fi-Actiontreifen mit ein paar Trek-Klischees und Enterprise-typischen Uniformen. Ich freue mich auf Teil 12 ... denn die Schauspieler haben durchaus Potential, wenn man sie mal mit ein paar tiefsinnigen Dialogen und großen Geschichten füttern würde.

Der Beitrag wurde von Tuvix bearbeitet: 23. May 2009, 00:14
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AndorianSpaceman
Beitrag 24. May 2009, 19:09
Beitrag #121


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Ich habe mir den Film doch noch ein 2. mal angesehen.

Mein Haubtkritikpunkt mit dem übertriebenen und zwanghaften Bruch mit dem bekannten Universum (Höhepunkt natürlich die Zerstörung Vulkans) habe ich bereits mitgeteilt.

Neben vielen Dingen die ich gut fand wie z.B. die Auswahl der Darsteller (nur bei Chekov musste ich immer an JarJarBinks denken) und die Ausseneffekte der Raumschiffe bleibt das für mich das entscheidende.

Ich möchte mich nicht zusehr widerholen. Beim zweiten mal hat mich naturgemäß auch die alternative Zeitlinie weniger geschockt.

Inzwischen konnte man sich ja auch einige Erkenntnisse über den Schaffensprozess des Films zusammenreimen.

Vorab:
Das Drehbuch ist nicht komplett schlecht. Es hatte viel zu leisten. Und für sich genommen funktioniert es über weite Teile des Films.
Dies ist im Grunde auch der erste Film seit TMP (Star Trek1) der für sich selbst stand. Die anderen Filme waren ja mehr Kinofilme zur Serie (die ich mochte).

Meiner Meinung nach sind die größten Drehbuchschwächen die Zerstörung Vulkans und die Romanze zwischen Spock und Uhura (Insbesondere ersteres war auch das was mir nicht gefiel, zweiteres könnte sich ja erledigen wenn Spock aus der Pubertät raus ist).

Die Behauptung, dass die Autoren keine Ahnung hatten widerlegt sich im Grunde durch die unglaubliche Detailverliebtheit. Man merkt über weite Teile des Films, dass die Autoren ähnliche Kenntnisse hatten wie ein Fan. Dazu kommt, dass die Änderungen im Großen und Ganzen durch die Ereignisse ebenfalls erklärt werden. Es ist mehr eine Frage der kreativen Entscheidung als der Logik.

Entschuldigt im folgenden die fehlenden Quellenangaben.

In einem Interview konnte man neulich lesen, dass die Autoren bedenken hatten Vulkan endgültig zu vernichten. Die Entscheidung traf schließlich Abrahms. Anscheinend ist es der Produzent, der sich trotz seines handwerklichen Geschicks bei anderen Entscheidungen nicht komplett in das Universum versetzen konnte.

In einem anderen Interview (oder was es gar das selbe?) sagten die Autoren, dass die Romanze eine Folge der Zerstörung Vulkans war. Man war der Meinung, dass Spock sich jemanden anvertrauen müsste. Normalerweise wäre die naheliegendste Entscheidung Kirk gewesen. Aber da diese noch keine Freunde waren viel das weg und man suchte eine Alternative.

Ich persönlich empfinde, dass Pärchen Spock-Uhura als die erstaunlichste Folge der Kelvin-Vernichtung.

Vielleicht sollte man die Autoren behalten und nur Abrahms mal beiseite nehmen.

Der Beitrag wurde von AndorianSpaceman bearbeitet: 24. May 2009, 21:22
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Aran
Beitrag 24. May 2009, 20:02
Beitrag #122


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QUOTE (AndorianSpaceman @ 24. May 2009, 20:09) *
Meiner Meinung nach sind die größten Drehbuchschwächen die Zerstörung Vulkans und die Romanze zwischen Spock und Uhura).


Warum ist das eine Schwäche des Drehbuchs? Spock ist jung, ist zur Hälfte Mensch - hat also größere Probleme seine Gefühle zu unterdrücken - und hat einen schweren Verlust zu verkraften. Klar hätte er auch bei jemand anderem Trost suchen können. Warum dies nicht Uhura sein kann, verschließt sich mir. Das ganze wurde doch sehr behutsam eingeführt.


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Beitrag 24. May 2009, 23:42
Beitrag #123


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Auf dem TZN-Portal ist ein neuer Artikel erschienen:

ZITAT
Was im Film ungesagt blieb - Orci und Kurtzman entwaffnen kritische Fans

Er ist da, der neue "Star Trek"-Film. Und die Fans schauen genau hin. Da lassen Fragen und Kritik nach dem Warum einiger Szenen nicht lange auf sich warten. Adam "Mojo" Lebowitz, ehemals verantwortlich für die Computereffekte bei "Star Trek: Voyager", berichtet in seinem Blog Darth Mojo über ein sehr aufschlussreiches Event, bei dem die Drehbuchautoren den Film erläuterten.

Der Herausgeber von "Creative Screenwriting", Jeff Goldsmith, veranstaltete eine Sondervorführung des neuen "Star Trek"-Films, dem sich eine Frage-und-Antwort-Runde der Autoren Alex Kurtzman und Roberto Orci anschloss.

Zwar ist meine offizielle Filmkritik noch nicht veröffentlicht, aber meine Leser wissen, dass ich den Film zwar unterhaltsam fand, aber dennoch das Gefühl hatte, dass es ihm irgendwie an Tiefe fehlt. Ich nahm mit der Hoffnung an der Vorführung teil, dass das Autoren-Duo in der Kritik der Fans schmoren würde und - dankenswerterweise - enttäuschte Mr. Goldsmith mich nicht. Die beiden sprachen über ihren Werdegang, wie sie zum Schreiben kamen und über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Autorenstreik letztes Jahr. Dann kam mächtig Schwung in die Sache, als Jeff ein dickes Bündel Ausdrucke hervorholte, das voller Fragen der Fans war, die Jeff aus dem Netz gesammelt hatte. Dies sollte einen besseren Einblick in die häufigsten Beschwerden vermitteln, die die Zuschauer zum neuen Film loswerden wollten. [...]


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Beitrag 24. May 2009, 23:56
Beitrag #124


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Die Sache mit der Zeitreise fand ich unnötig.
Serien wie BSG oder Survivors hatten auch einen Neuanfang ohne das jemand dafür durch die Zeit reisen musste um die bekannte Zeitlinie zu ändern.
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Henning
Beitrag 25. May 2009, 09:27
Beitrag #125


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ZITAT(AndorianSpaceman @ 24. May 2009, 20:09) *
In einem Interview konnte man neulich lesen, dass die Autoren bedenken hatten Vulkan endgültig zu vernichten. Die Entscheidung traf schließlich Abrahms. Anscheinend ist es der Produzent, der sich trotz seines handwerklichen Geschicks bei anderen Entscheidungen nicht komplett in das Universum versetzen konnte.

Ich denke, "wollte" trifft es da eher als "konnte". Auch bei anderen Entscheidungen bei Drehbuch und Handlungsverlauf hat Abrams, wenn man zwischen etabliertem Trek und Freiheit des Geschichtenerzählens wählen musste, den Ausschlag für Letzteres gegeben. Mit Blick auf das allgemeine Publikum war das sicherlich die richtige Entscheidung, die Kinokasse spricht für ihn. Eine unbekannte Zukunft zu schreiben ist meiner Meinung nach auch die einzige Möglichkeit, ein Prequel spannend zu halten, dass man die Zukunft von allem eh schon kennt, war mein größtes Bedenken, als das Konzept damals vorgestellt wurde.

Von mir aus können sich Spock und Uhura knutschen bis zum Umfallen. Dass ich nicht euphorisch, sondern eher gleichgültig aus dem Kino rausgekommen bin, hängt bei mir überhaupt nicht mit irgendwelchen Kanon-Veränderungen zusammen, sondern damit, dass mir vieles zu oberflächlich bleibt. Vulkan wird wegen des Schockeffektes (Planetenzerstörung generell fürs allgemeine Publikum, Zerstörung dieses Planeten insbesondere fürs Trek-Publikum) in die Luft gejagt, Spock darf kurz drüber nachdenken, dass er jetzt auf der Roten Liste steht, aber dann müssen wir auch schon weiter, sonst läuft man ja Gefahr die Kurzweil zu durchbrechen und (Horror!) den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen.

Ges hat den Link zu dem Erklärbär-Artikel von Orci und Kurtzman oben gepostet. Ich finde deren Erklärungen echt gut und interessant. Und wo ich diese und andere in den letzten Tagen gelesen hab, mit all den Dingen, über die sie sich Gedanken gemacht haben, da frag ich mich: Jungs, wieso habt ihr eigenlich nen Film geschrieben und kein Buch? Denn all das, womit man viele Kritikpunkte aus dem Film weg- oder kleinerklären kann, kommt im Film selbst nicht zum Ausdruck. Das ist für den Großteil des Publikums zwar auch gar nicht nötig, weil es ohne 700 Stunden Trek-Vorwissen in den Film geht. Nur frag ich mich dann, warum man sich diese Mühe gemacht hat mit dem Sequel/Prequel-wie-es-euch-beliebt, wenn die Sequel-Aspekte im Werk selbst kaum zum Ausdruck kommen. Da wär imo ein "Leute, wir fangen neu an" irgendwie einfacher gewesen.

Was anderes noch: Was mir die Tage in nem Interview von "Star Wars"-Kid Abrams (das ist übrigens nicht despektierlich gemeint) aufgefallen ist: Der ging total drauf ab, dass Eisplanet Delta Vega eine Riesenhommage an Hoth sei. Das wär mir glaub ich bei 100 Mal gucken entgangen. Ich gucke zu wenig "Star Wars" oder so, keine Ahnung...


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Equinox
Beitrag 25. May 2009, 10:45
Beitrag #126


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Ich glaube, wenn man den Film einfach eine halbe Stunde länger gemacht hätte, dann wäre er jetzt viel besser. Da müssen wir halt auf die DVD warten und hoffen. Die Beziehung zwischen Uhura und Spock fand ich richtig gut. So wie ich die Entwicklung des Charakters verstanden habe, hat Spock seine menschliche Seite gewählt (wenn auch die vulkanische Seite noch da ist). Als er die Aufnahme in diese Wissenschaftsakademie ablehnte, da habe ich total mit ihm gefühlt (was soll ich für solch diskriminierende Vulkanier arbeiten?!). Ich finde Spock gehört zu den wenigen Dingen, die noch sehr gut erklärt werden.


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Rusch
Beitrag 25. May 2009, 11:59
Beitrag #127


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Also wenn ich an Hoth denke, dann kommen mir hauptsächlich ATATs (oder wie diese Dinger auch immer heißen) in den Sinn, die eine Rebellenbasis ausheben. Das war ganz großes Kino. Die Szene mit dem Monster im Eis war ebenso mau wie bei Star Trek und sicherlich hat Lucas das nicht erfunden. Und wenn, dann hätte er keinen Grund darauf stolz zu sein.


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Equinox
Beitrag 25. May 2009, 14:16
Beitrag #128


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ähm, hat nicht der alte Spock das rote Vieh mit einer Fackel verjagt? ohmy.gif Das ist nicht denen ihr ernst oder?


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Rusch
Beitrag 25. May 2009, 15:02
Beitrag #129


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Doch!
Das war die einzige unsinnige Szene. Eigentlich gehören die paar Minuten davor auch dazu. Wie kann Spock Kirk einfach auf einen Eisplaneten runterschießen? Warum lässt die Crew so ein verhalten zu und wie kann es sein, dass er ganz, ganz, ganz zufällig auf Spock trifft, der ihm das Leben rettet. Oh je, hätten die Drehbuchschreiber nicht mehr Gehirnschmalz investieren können?


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Aran
Beitrag 25. May 2009, 20:30
Beitrag #130


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QUOTE (Rusch @ 25. May 2009, 16:02) *
wie kann es sein, dass er ganz, ganz, ganz zufällig auf Spock trifft, der ihm das Leben rettet. Oh je, hätten die Drehbuchschreiber nicht mehr Gehirnschmalz investieren können?


Haben Sie ja, leider wurde das nicht im Film umgesetzt. Zu lesen bei Adm. Ges' Verlinkung ein paar Postings weiter oben.


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Equinox
Beitrag 25. May 2009, 20:33
Beitrag #131


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ZITAT(Aran @ 25. May 2009, 21:30) *
ZITAT(Rusch @ 25. May 2009, 16:02) *
wie kann es sein, dass er ganz, ganz, ganz zufällig auf Spock trifft, der ihm das Leben rettet. Oh je, hätten die Drehbuchschreiber nicht mehr Gehirnschmalz investieren können?


Haben Sie ja, leider wurde das nicht im Film umgesetzt. Zu lesen bei Adm. Ges' Verlinkung ein paar Postings weiter oben.


Ich glaube inzwischen, das der Film genau wie Nemesis einfach schlecht geschnitten wurde.


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Hank
Beitrag 26. May 2009, 05:53
Beitrag #132


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Wie ich schon geschrieben habe, neues OK, aber wenn StarTrek weiterhin drauf stehen soll, dann sollte auch weiterhin StarTrek drinstecken. Das tut es in diesem Film leider nicht.

Ich hätte mir selber auch lieber einen besseren Film gewünscht, leider ist dieser StarWars Fan nicht in der Lage dazu gewesen einen zu machen.

Ob Fan oder nicht-Fan. Wer nur auf billige Effekte und keinerlei Sinnvolle Story braucht, ist eben arm im Geiste. Solche Leute gibt es und diese Behauptung ist vollkommen wertfrei, nur eine Feststellung. Ich habe nichts gegen dumme Menschen, die können ja meist nix dafür. Aber dennoch kann es nicht die Zukunft von StarTrek sein, nur diese Klientel zu bedienen.

Witze, Effekte und ein paar Inhalte aus alten Filmen nehmen, ein wenig StarWars und andere Scifi-Filme einfließen lassen, Blendeffekte und schlechte Kulissen mit Wackelkameraführung, reicht eben nicht aus um einen guten Neuanfang zu starten.

Von der StarTrek Philosophie von Freiheit, Toleranz, Frieden und Gemeinschaft ist in diesem Film nicht übrig geblieben, aber dies ist egen Roddenberrys StarTrek. Man kann kein billiges Bauchfleich als Filetsteak verkaufen, egal wie bunt ich es garniere. es bleibt Bauchfleisch.

Stellt euch einen Mercedesfahrer vor, der seit 40 Jahren mercedes kauft und der dann plötzlich einen Dacia bekommt mit einem Mercedesstern vorne drauf. Der wird dieses Auto auch nicht loben können, auch wenn ein daciafahrer mit dem Teil zufrieden sein wird. Wenn ich einen Mercedes haben will erwarte ich auch einen und keine Billigschleuder.
In der freien Wirtschaft nennt man das Mogelpackung und ist verboten.

Weniger Effekte und evtl mal neue Witze und Gags, statt alte aufzuwärmen, bessere Kameraführung und mehr liebe zum Detail eingepackt in einer sinnvollen Story hätte es mehr gebracht und sowohl neue Zuschauer und die "alten" Fans beglücken können.

Einen Märchen udn kinderfilmFreund (StarWars) läßt man eben keinen StarTrekfilm machen, da es hier im Gesellschaftskritik und Verbesserung der Menschheit gehen müßte, statt darum nur irgend ein Konstrukt an Story zu bauen um den Film irgendwie im Kasten zu haben.

Weiterhin, Daumen ganz nach unten für diesen Film!
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Mordred
Beitrag 26. May 2009, 12:09
Beitrag #133


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^
Entscheid Dich jetzt mal! Zuerst ists ein Fiat, dann ein Dacia, die sich als Mercedes ausgeben... arbeitest Du etwa für den Laden?

Und immer dieses ge*§$i"§§)e Wackelkamera-Argument... dafür, dass mindestens 80 Prozent mit Handkamera und Steadicam geschossen sind, ist er meines Erachtens unglaublich präzise in der Kadrierung. Da hab ich schon schlimmeres gesehen.
Hätte man den Film bei dem gegebenen Erzähltempo in statischen Einstellungen aufgelöst, wäre nur Hickhack rausgekommen und dann hätte man sich noch mehr über den ach so schlechten Schnitt aufgeregt.

Die Empörung über eine Kameraästhetik, die unter anderem seit der Nouvelle Vague (Ende 50er, Anfang 60er) existiert, ist nicht wirklich nachvollziehbar.
Das erinnert mich an die ersten Kinogänger Ende der 1890er, die beim Anblick eines von den Lumière-Brüdern gefilmten in einen Bahnhof einfahrenden Zuges aus ihren Sitzen gesprungen und geflohen sind. Die hatten allerdings wirklich Grund, weil sie das zum ersten Mal sahen! Für jemanden, der den Filmgeschmack anderer anprangert, scheinst Du mir nicht genug ältere Filme gesehen zu haben um auf die "gute alte Zeit" zu verweisen.

Abgesehen davon, schreibst Du zwei Posts mit annähernd dem gleichen Inhalt in zwei verschiedenen Threads. Es ist gern gesehen, wenn sich neue Poster rege an den Diskussionen beteiligen aber es kommt nicht wirklich toll, wenn man immer das gleiche lesen muss.
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Aran
Beitrag 26. May 2009, 18:43
Beitrag #134


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QUOTE (Hank @ 26. May 2009, 06:53) *
Einen Märchen udn kinderfilmFreund (StarWars) läßt man eben keinen StarTrekfilm machen, da es hier im Gesellschaftskritik und Verbesserung der Menschheit gehen müßte...


Bin ich froh, dass nicht du bestimmst, was Star Trek sein "müßte".

Was ist eigentlich mit den Leuten (zu denen ich mich zähle), die sowohl Picard'sche Moralpredigten, als auch bunte Raumschiffschlachten mag? Sind die dann nur halbdumm? dry.gif


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AndorianSpaceman
Beitrag 26. May 2009, 23:19
Beitrag #135


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ZITAT(Aran @ 24. May 2009, 21:02) *
ZITAT(AndorianSpaceman @ 24. May 2009, 20:09) *
Meiner Meinung nach sind die größten Drehbuchschwächen die Zerstörung Vulkans und die Romanze zwischen Spock und Uhura).


Warum ist das eine Schwäche des Drehbuchs? Spock ist jung, ist zur Hälfte Mensch - hat also größere Probleme seine Gefühle zu unterdrücken - und hat einen schweren Verlust zu verkraften. Klar hätte er auch bei jemand anderem Trost suchen können. Warum dies nicht Uhura sein kann, verschließt sich mir. Das ganze wurde doch sehr behutsam eingeführt.


Wenn man die Charktere nur in der Darstellung aus diesem Film kennt mag die Romanze Ok sein. Ich frage mich nur welche Ereignissskette die Zerstörung der Kelvin auslöste die letztlich dazu führte. Das die Folgen des Angriffs für meinen Geschmack doch etwas zahlreich waren habe ich bereits geschrieben.

ST11 deutet schon bei der Zuweisung der Schiffe an, dass zwischen den beiden etwas läuft. Im folgenden gibt es dann diverse Hinweise darauf und dann als Höhepunkt die Szene im Transporterraum.

Die Zerstörung von Vulkan kann demnach nicht der Grund für die ausgelebte Emotionalität Spocks sein. Bereits vorher in seinem Leben muss Spock einen völlig anderen Weg eingeschlagen sein.

In einer der ersten Episoden von TOS fragt Uhura ihn ob er ihr nicht einmal sagen möchte wie hübsch sie aussieht (sinngemäß) und er weist sie nüchtern ab. Im allgemeinen hat Spock in der Serie sein menchsliches Erbe eher unterdrückt und versuchte dem vulkanischen Ideal zu entsprechen. Erst der alte Spock (Filme/TNG) war da mit seinem Erbe mehr im Einklang.


ZITAT(Aran @ 25. May 2009, 21:30) *
ZITAT(Rusch @ 25. May 2009, 16:02) *
wie kann es sein, dass er ganz, ganz, ganz zufällig auf Spock trifft, der ihm das Leben rettet. Oh je, hätten die Drehbuchschreiber nicht mehr Gehirnschmalz investieren können?


Haben Sie ja, leider wurde das nicht im Film umgesetzt. Zu lesen bei Adm. Ges' Verlinkung ein paar Postings weiter oben.



Wobei ich mir nicht sicher bin, dass es eine ernsthafte Antwort sein sollte. Klingt für mich fast nach einem Witz. Es ist ähnlich wie die Aussage, dass die Lichteffekte die strahlende Zukunft von Trek symbolisieren sollen. Aber anscheinend soll ja ein SpockPrime-Monolog geplant gewesen sein. Vielleicht kam denen diese Erklärung aber auch irgendwie zu sehr aus der Richtung Fantasy/Mystik/StarWars.

Aber ohne diese Erklärung hätte SpockPrime (so steht er im Nachspann) auch einfach früher zu dem Außenposten laufen können.


ZITAT(Hank @ 26. May 2009, 06:53) *
Einen Märchen udn kinderfilmFreund (StarWars) läßt man eben keinen StarTrekfilm machen, da es hier im Gesellschaftskritik und Verbesserung der Menschheit gehen müßte, statt darum nur irgend ein Konstrukt an Story zu bauen um den Film irgendwie im Kasten zu haben.


So etwas musste ich denken als George Lukas sagte, er würde sich über das Erwachsenwerden von Star Trek freuen. Ich dachte auch, dass seine bekannten Projekte bisher nur Kinderfilme waren. Aber durchaus unterhaltsame, bunte und actionreiche Filme. Mir haben diese als Kind aber wirklich noch besser gefallen als heute. Star Trek ist bisher die einzige Serie die in jeder Altersphase über lange Zeit etwas zu bieten hat.

Der Beitrag wurde von AndorianSpaceman bearbeitet: 26. May 2009, 23:31
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Androide
Beitrag 27. May 2009, 00:30
Beitrag #136


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Wenn man Amazon.de glauben darf, dann erscheint Star Trek XI am 30. Oktober 2009. Das hier ist der Link für die DVD, für die Blu-ray gibt's noch keinen Termin.
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Moviemouse
Beitrag 27. May 2009, 14:26
Beitrag #137


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ZITAT(Androide @ 27. May 2009, 01:30) *
Wenn man Amazon.de glauben darf, dann erscheint Star Trek XI am 30. Oktober 2009. Das hier ist der Link für die DVD, für die Blu-ray gibt's noch keinen Termin.


Dann hoffe ich doch, daß diese erste DVD Unmengen an Zusatzmaterial bereit hält und nicht erst eine noch ein Jahr später erscheinende Version. Wenn man dem vorhin zitierten Artikel über das, was im Film ungesagt blieb, Glauben schenken darf, sind offenbar noch ein paar sehr interessante zusätzliche Szenen gedreht worden. Offenbar haben sich die Herren viel mehr Gedanken über die Geschichte gemacht, als es zuerst den Anschein hatte - auch wenn sich vieles davon erahnen ließ (zumindest wenn man den Film wie ich 6 mal gesehen und das Buch dazu gelesen hat) Auf Audiokommentare wäre ich ebenfalls sehr heiß rolleyes.gif
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Equinox
Beitrag 1. Jun 2009, 10:00
Beitrag #138


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Beim zweiten Mal fand ich den Film viel besser. Das hat zwei Gründe: a) ich habe die dämliche Hintergrundgeschichte bereits beim ersten Mal verarbeitet, und b) der Kulturschock ist auch nicht mehr so stark.
deshalb gebe ich jetzt 9/10.


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VirtualSelf
Beitrag 3. Jun 2009, 08:22
Beitrag #139


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ZITAT(Hank @ 26. May 2009, 04:53) *
Von der StarTrek Philosophie von Freiheit, Toleranz, Frieden und Gemeinschaft ist in diesem Film nicht übrig geblieben, aber dies ist egen Roddenberrys StarTrek.


Dieses Toleranz-Geseier
geht mir tiersch auf die Eier

Mal Hand aufs Herz: was außer der Tatsache, dass sich ein Russe, ein Japse, ein Schotte, ein Alien und ein paar Amis gemeinsam an Bord eines Raumschiffes vergnügen, lässt dich in ST Tolreanz erkennen, die über das hinausgeht, was andere Serien auch bieten?
Mich wundert zudem, dass jemand angesichts Waffen starrender Schiffe und militärischer Hierachien automatisch an Frieden denkt. Da muss etwas an mir vorbei gegangen sein ...


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Equinox
Beitrag 3. Jun 2009, 08:57
Beitrag #140


Fleet Captain
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ZITAT(Zipferlak @ 3. Jun 2009, 09:22) *
ZITAT(Hank @ 26. May 2009, 04:53) *
Von der StarTrek Philosophie von Freiheit, Toleranz, Frieden und Gemeinschaft ist in diesem Film nicht übrig geblieben, aber dies ist egen Roddenberrys StarTrek.


Dieses Toleranz-Geseier
geht mir tiersch auf die Eier

Mal Hand aufs Herz: was außer der Tatsache, dass sich ein Russe, ein Japse, ein Schotte, ein Alien und ein paar Amis gemeinsam an Bord eines Raumschiffes vergnügen, lässt dich in ST Tolreanz erkennen, die über das hinausgeht, was andere Serien auch bieten?
Mich wundert zudem, dass jemand angesichts Waffen starrender Schiffe und militärischer Hierachien automatisch an Frieden denkt. Da muss etwas an mir vorbei gegangen sein ...


die Folge mit dem weißen und dem schwarzen Mann...


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VirtualSelf
Beitrag 3. Jun 2009, 09:11
Beitrag #141


Vice Admiral
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ZITAT(Equinox @ 3. Jun 2009, 07:57) *
die Folge mit dem weißen und dem schwarzen Mann...


ahh .... Bele jagt Lokai

Stimmt, diese psychologisch wie erzählerisch feinsinnige, hintergründige und hochphilosophische Folge, die dumme Menschen wie wir als moralischen Dampfhammer bezeichnen, rechtfertigt es selbstverständlich, ST als wahren Hüter der Toleranz in einem ansonsten stockfinsteren TV-Mittelalter anzusehen.


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Equinox
Beitrag 3. Jun 2009, 13:46
Beitrag #142


Fleet Captain
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ZITAT(Zipferlak @ 3. Jun 2009, 10:11) *
ZITAT(Equinox @ 3. Jun 2009, 07:57) *
die Folge mit dem weißen und dem schwarzen Mann...


ahh .... Bele jagt Lokai

Stimmt, diese psychologisch wie erzählerisch feinsinnige, hintergründige und hochphilosophische Folge, die dumme Menschen wie wir als moralischen Dampfhammer bezeichnen, rechtfertigt es selbstverständlich, ST als wahren Hüter der Toleranz in einem ansonsten stockfinsteren TV-Mittelalter anzusehen.



Öhm, nein.


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logan3333
Beitrag 3. Jun 2009, 19:54
Beitrag #143


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ZITAT
Mich wundert zudem, dass jemand angesichts Waffen starrender Schiffe und militärischer Hierachien automatisch an Frieden denkt. Da muss etwas an mir vorbei gegangen sein ...

„Wer Frieden wünscht, bereitet den Krieg vor.“



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Equinox
Beitrag 3. Jun 2009, 20:43
Beitrag #144


Fleet Captain
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ZITAT(logan3333 @ 3. Jun 2009, 20:54) *
ZITAT
Mich wundert zudem, dass jemand angesichts Waffen starrender Schiffe und militärischer Hierachien automatisch an Frieden denkt. Da muss etwas an mir vorbei gegangen sein ...

„Wer Frieden wünscht, bereitet den Krieg vor."


Ganz genau. Die Sache mit dem Krieg ist eben unvermeidlich.


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Stefan
Beitrag 5. Jun 2009, 18:47
Beitrag #145





Gast






Eine gewisse Philosophie ist Bestandteil von Star Trek (sie wird teils auch in der Sternenflotte verteidigt, siehe ST IX), auch wenn gegen ein bisschen Raumschlacht, gut gemacht und vernünftig in die Handlung eingebunden, nichts einzuwenden ist. Zumindest das Aussehen des Maschinenraums (Wasserwerk?), evt. auch Vulkans Vernichtung, erscheinen mir zu unüberlegt und unnötig.
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Maxileen
Beitrag 12. Jun 2009, 19:08
Beitrag #146


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So, am Wochenende in Bamberg hab ich mir den Film auch endlich zu Gemüte geführt, nachdem der hier in Lemgo unverständlicherweise gar nicht erst läuft (soo schlecht sind die Einspielergebnisse in Deutschland doch gar nicht) - und ich muss sagen, ich bin entzückt smile.gif

Nachdem ich nach "Nemesis" und "Enterprise" jegliches Interesse an "Star Trek" verloren hatte, hat der neue Film mich wieder versöhnt, vielleicht auch deshalb, weil er so völlig untypisch für "Star Trek" war. Zum einen gab's da natürlich die tollen Spezialeffekte, die man so bei "Star Trek" noch nicht gesehen hat, dann den ungewöhnlichen, aber sehr tollen Soundtrack von Michael Giacchino (den ich mir auch gleich auf CD geholt und inzwischen bestimmt ein halbes Dutzend mal gehört habe - seit Dienstag) und dann die wirklich gute Besetzung, vor allem Chekov und Scotty haben mir gefallen.

Einzige Kritikpunkte sind die eher schwache Story (oh, ein Romulaner will die Erde zerstören, wie originell) und die Anbiederungen an "Star Wars" teilweise, die besonders stark bei dem seltsamen Zwerg an der Seite von Scotty hervortraten. Dies wird aber durch die positiven Aspekte mehr als wettgemacht, auch durch den Humor, der endlich mal wirklich witzig ist und nicht so gezwungen und aufgesetzt wirkt (ich sag nur "Mr. Tricorder" in "Generations").

Eine Anbiederung bei "Star Wars" hat mir allerdings sehr gut gefallen: Endlich sieht nicht mehr alles so geleckt und sauber aus. Da gibt es Wasserpfützen in den Shuttlehangars und die Shuttles selbst sehen auch aus, als würde man schon beim Befühlen der Bordplatten die Geschwindigkeit feststellen können.

Aber ein Punkt hat mich dann doch irritiert: Wieso musste ich beim Maschinenraum der Enterprise nur an "Titanic" denken *kopfkratz*?


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Androide
Beitrag 7. Jul 2009, 21:56
Beitrag #147


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Ich war heute im Kino und hab mir Star Trek angesehen. Es war überhaupt das erste Mal, dass ich einen Film zweimal auf der großen Leinwand geschaut habe. Das letzte Mal hatte ich diesen Vorsatz beim Simpsons-Film, doch da wurde es dann doch nur ein Besuch. Für mich überraschend lief Star Trek auf Englisch mit deutschen Untertiteln. Das war mir aber sehr recht, hätte ihn bei Erscheinen der DVD sowieso mal im Original angesehen. Im Gegensatz zum ersten Mal fühlte ich mich heute von den Effekten (v.a. den Explosionen und Schießereien) ziemlich erschlagen. Meine damalige Bewertung von 8,5 setze ich wohl besser auf 7,5/10 herab. Von Scotty und seinem Akzent hätte ich gerne mehr gehört; die Stimmen von Majel Barrett Roddenberry und Leonard Nimoy sind ja sowieso legendär. Mit dem Vergleich beider Versionen hat die deutschen Synchro meiner Meinung nach einen guten Job gemacht.

Dieses Kino in Zürich ist mittlerweile wohl das letzte Kino in der Deutschschweiz, welches den Film noch zeigt, dazu im größten Saal. Da laufen anscheinend mehrheitlich "ältere" Film wie auch "Bienvenue chez les Ch'tis" und "Ghosts of Girlfriends Past". In die 18 Uhr-Vorstellung hatten sich gut ein Dutzend Leute verirrt (davon 3 Frauen), ich wäre aber auch nicht überrascht gewesen, wenn's eine "Privatvorstellung" für den Kollegen und mich geworden wäre. Bis mindestens zum 14. Juli wird er dort jedenfalls noch gezeigt und die Besucherzahl für Schweiz nach oben treiben. Diese liegt mit 70.595 bereits dreimal so hoch wie bei Nemesis.
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Voivod
Beitrag 11. Aug 2009, 01:29
Beitrag #148


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7.5/10. Ein netter, komödiantischer Actionfilm, ein einigermassen guter Kompromiss zwischen Kommerz und Trek. Schön anzuschauen, fröhliche Unterhaltung, nicht mehr und auch nicht weniger. Zehn mal besser als Nemeschiss jedenfalls. Schade, dass der Canon zerstört wurde. Aber naja. Trek lebt wieder. Die Nörgler können mich mal. Lieber den Tod von Trek als ein neuer Film, hä? Super Fans, wirklich... JJ hat den schon stinkenden Trekkadaver jedenfalls wieder belebt.

(Ich war off als der Film im Kino lief)


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┌( ಠ_ಠ)┘
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Aran
Beitrag 11. Aug 2009, 19:04
Beitrag #149


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QUOTE (Voivod @ 11. Aug 2009, 02:29) *
Schade, dass der Canon zerstört wurde.


Ähm, da wurde nix zerstört ... alternative Zeitlinie und so ...


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Blaidd_Drwg
Beitrag 12. Aug 2009, 01:16
Beitrag #150


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Vielleicht kauf ich mir sogar in einer alternativen Zeitlinie und so die DVD zum Film. mrgreen.gif
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