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Trek BBS _ Voyager _ Navigationsfehler?

Geschrieben von: Schukow 6. Feb 2004, 13:29

Wieso sind langsamere Schiffe schneller als die Voyager?.
Z.B. Die Equinox, die nur Warp 8 oder so erreichte und auch dank des neuen „Treibstoffes“ nicht viel schneller war. Janeway erhielt immerhin manchmal einen kleinen Anstupser, der ihr half, ein paar Tausend Lichtjahre zu überwinden, z.B. in „Die Gabe“ oder auch in „Die Leere“.
Oder auch die Thalaxianer in einer der letzten Episoden, die auch nicht lange vor der Voyager abgeflogen zu sein schienen, und zwischendurch noch überall siedelten und vertrieben wurden. Und die Thalaxianer sind sicher nicht bekannt für ihre schnellen Schiffe. Vermutlich gab es da, wo Janeway Torpedos und Shuttle einkaufte auch Wurmlöcher und Janeway hatte nur kein Geld mehr.

Geschrieben von: Adm. Ges 6. Feb 2004, 20:04

Öhm, die Leute der Equinox waren damit wesentlich schneller - sie wären wenige Zeit später wieder im AQ gewesen.
Die Talaxianer waren IMO schon "etwas" länger unterwegs. Letztendlich kamen sie aber nur vor, um Neelix im DQ zu lassen - fand ich persönlich schade. Neelix hätte einen guten Kindergärtner abgegeben wink.gif Ich finds schade, dass weder Kes, noch Neelix den weg "nach Hause" bis zum Ende mitgemacht haben.

Geschrieben von: felix 7. Feb 2004, 13:44

Diese Talaxianer-Sache ist symptomatisch dafür, dass die Autoren mit der Zeit immer nachlässiger wurden und für ne (ihrer Meinung nach) gute Geschichte bereit wahren, den Gesamt-Rahmen der Serie einfach zu ignorieren. Sagen die Talaxianer da nicht auch "Wir können nicht nach Talax (oder Talaxia??) zurück, weil da Krieg ist"? LOL, neein, nicht etwa, weil die Reise 30, 40 Jahre dauern würde, sondern weil da Krieg ist. Als könnte man sonst nach ein paar Stunden Autobahnfahrt wieder auf Talax sein, liegt ja um die Ecke. Das verletzt nicht nur irgend einen Aspekt des VOY-Rahmens, es verletzt das Grundprinzip der Serie, nämlich "solche Entfernungen zurückzulegen dauert lang, deshalb sind wir unheimlich weit weg von zu Hause". rolleyes.gif
Es gibt noch andere solche Beispiele... Alle möglichen Völker scheinen da wahnsinnig schnell unterwegs zu sein, alle ex Crewmitglieder können blitzschnell jede Entfernung überwinden, wenn sie nur in ner Story gebraucht werden (Kes, diese komische "Ashes to Ashes" Frau, die wir nichma kannten), alle möglichen Leute können den Hauptdeflektor manipulieren und das Schiff damit wahnsinnig schnell von A nach B oder sogar in den fluiden Raum bringen (Seven, Qs Sohn), die Voyager (oder der Flyer) kann man eben schnell in die Borg-Zentrale fliegen, wenn es die Story erfordert, obwohl man den Borg-Raum angeblich schon hinter sich gelassen hat... alles das erzeugt so langsam aber sicher den Eindruck, dass da Entfernungen einfach keine Rolle spielen und sich jeder im Prinzip überall hin begeben kann, wenn er nur will... dumm nur, dass das Grundprinzip der Serie, nämlich die lange Reise nach Hause, damit irgendwie ihre Glaubwürdigkeit verliert.

Man muss dazu sagen: Für die anderen ST Serien spielten Entfernungen im Prinzip keine Rolle und die Autoren konnten es sich leisten, aus dem Hut zu zaubern, was und wen sie gerade brauchten. Dass sie in VOY irgendwann auch wieder dazu übergegangen sind, zeigt aber, dass sie die grundlegende Prämisse der Serie einfach selbst nicht mehr ernstgenommen haben und sie nur noch dann eine Rolle gespielt hat, wenn sie zur Story einer Episode gepasst hat... und nicht andersrum.

Geschrieben von: Lex 9. Feb 2004, 09:14

Wo liegt das Problem? Kirk schaffte es mit einer altersschwachen Enterprise innerhalb kürzester Zeit von Nimbis III bis zum Zentrum der Galaxis. Offensichtlich ist die Voyager einfach nur lahm.

Was die Neelix-Sache angeht: Ich finde die Lösung ihn im Delta-Quadranten zu lassen sehr gut. So bekam er noch eine eigene Folge und ein würdiges Ende. besser als eine 'Ach ja, Neelix ist ja auch noch da'-Szene in Endgame. ich denke, er hat noch das glaubwürdigste Ende der ganzen Besatzung. Nein, ich fand Endgame nicht gerade gut...

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