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The Walking Dead - Special
VirtualSelf
Beitrag 25. Jun 2009, 14:17
Beitrag #1


Vice Admiral
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The Walking Dead
Autor: Robert Kirkman
Zeichner: Tony Moore (#1 - # 6); Charlie Adlard (#7 ff.)
Grautöne: Cliff Rathburn
√ú: Marc-Oliver Frisch
Lettering: Amigo Grafik
Ausstattung: A5, Hardcover, sw, 144 - 160 Seiten
Verlag: CrossCult, ab 2006


1. Eine kurze Einf√ľhrung

Das Motiv des Wiederg√§ngers, des lebenden Toten, der als b√∂ses Wesen oder Geist in die Welt der Menschen zur√ľckkehrt, um ihnen Schaden zuzuf√ľgen, zieht sich durch die Mythen zahlreicher Kulturen.
W√§hrend die Spuren der Dodelecker, Neunt√∂ter, Ghoule und anderer untoter Wesen bis in das Mittelalter und sogar die Antike zur√ľckreichen, ist das Bild des Fleisch fressenden Zombies – so wie es Kirkman zeichnet - deutlich moderneren Urprungs.
Seine Entstehung l√§sst sich auf das Jahr 1968 datieren, als George A. Romeros Film „Dawn of the Living Dead“ die eigentliche Geburt eines v√∂llig neuen Horror-Genres einleitete, auch wenn in Literatur und Film – z.B. in dem legend√§ren Streifen „White Zombie“, der im Gegensatz zu Romeros Werken allerdings noch fest im haitianischen Zombie-Mythos verwurzelt war - schon vorher vereinzelt tote Nicht-Vampire wandelten.
Bis zum erfolgreichen Sprung des neuzeitlichen Topos des Zombies von der Kinoleinwand in das Medium „Comic“ sollte es weitere fast vier Dekaden dauern. Erst mit Kirkmans 2003 aus der Taufe gehobenen „The Walking Dead“ liegt nach einigen substanzlosen, qualitativ eher fragw√ľrdigen Adaptionsversuchen anderer Autoren und Zeichner eine Reihe vor, die es sowohl hinsichtlich Atmosph√§re als auch psychologischer Tiefe mit den gro√üen Filmen des Genres aufnehmen kann.


2. Die Lebenden und die wandelnden Toten des Robert Kirkman

2.1. Die Story

Wä
hrend eines Schusswechsels wird der Polizist Rick Grimes verletzt, verliert das Bewusstsein und kommt in einem Krankenhaus wieder zu sich. Als auf sein Klingeln hin keine Schwester auftaucht, macht er sich auf die Suche nach dem Personal, stellt jedoch fest, dass das Hospital verlassen ist. In der von außen verriegelten Cafeteria begegnet er ihnen dann zum ersten Mal: jenen augenscheinlich toten, verwesenden Kreaturen, die umher wandeln und ihm das Fleisch von den Knochen reißen wollen.
Hals √ľber Kopf st√ľrzt Grimes voller Entsetzen hinaus in eine Welt, die er nicht wieder erkennt: menschenleere Stra√üen und vereinzelte Untote.
Doch es gibt auch noch Überlebende. Wie der Zufall es will, stösst der Polizist in den Wäldern vor der Stadt auf eine kleine Gruppe von Menschen, unter denen sich auch seine totgeglaube Ehefrau Lori und sein kleiner Sohn Carl befinden.
Rick, der auf seine Erfahrungen als Gesetzesh√ľter zur√ľckgreifen kann und ein gleichsam nat√ľrliche Autorit√§t besitzt, √ľbernimmt innerhalb der Gruppe schnell die Position des Anf√ľhrers. Sein prim√§res Anliegen ist es, die Menschen an einen sicheren Zufluchtsort zu f√ľhren, da ihr √úberleben in freier Natur auf Grund der umherstreifenden Untoten, des absehbaren Mangels an Nahrungsmitteln und an Munition am seidenen Faden h√§ngt.
Die Suche der Gruppe, deren Zusammensetzung sich stetig ändert, da neue Überlebende hinzustoßen und alte auf der Strecke bleiben, endet in einem riesigen Gefängniskomplex, den sie zu einer uneinnehmbaren Festung Рzu ihrer Zuflucht Рausbauen.
Doch die Sicherheit ist tr√ľgerisch. Nicht nur dass Spannungen innerhalb der Schar Opfer fordern, auch au√üerhalb der doppelten Umz√§unung ihres neue Heimes warten weitaus schlimmere Feinde als die wandelnden Toten: andere Menschen, √úberlebende wie sie, die losgel√∂st von aller staatlichen Autorit√§t den Weg der Tyrannei und der sadistischen Gewalt gew√§hlt haben.

2.2. (M)eine Beurteilung:

Rund 1000 Seiten, auf (bislang) acht Bände verteilt, und so wenig Handlung?
Ja und nein!
Die Rahmenhandlung – mehr bildet obige Inhaltsangabe nicht ab -, die Suche nach einer sicheren Bleibe, einem neuen Zuhause in einer t√∂dlichen Welt, erweist sich in der Tat als simpel und wird von Kirkman zudem bed√§chtig, langsam, fast schon beh√§big vorangetrieben. Au√üerdem sind hier - im gro√üen Ganzen - die Bez√ľge auf und Parallelen zu Kinoproduktionen wie bspw. „28 Days Later“, „Dawn of the Dead“ oder andere Genre-Highlights offenkundig, sodass das Setting in der Tat auf den ersten Blick wenig originell daherkommt.
Doch sowohl Einfachheit und Langsamkeit, als auch der unoriginelle Grundplot sind entweder ohne Bedeutung oder - wie im Fall der bed√§chtigen Entwicklung - sogar Voraussetzung f√ľr die Faszination, die von der Geschichte ausgeht, denn Schwerpunkt und gro√üe St√§rke von „The Walking Dead“ liegen in der Psychologie der Figuren sowie in den moralischen, ethischen Grundsatzfragen, die immer wieder angesprochen werden.

Kirkman versteht es, s√§mtliche Facetten menschlicher Emotionalit√§t einzufangen, die sich in jener Extremsituation, in der sich die Protagonisten befinden, plausibel Bahn brechen. Die Trauer der Erwachsenen √ľber den Verlust von Partner oder Kind, die Unbefangenheit der Kinder im Angesicht einer Situation, die sie nicht in vollen Umfang begreifen, Angst, Wut, Verzweiflung oder Hass, Liebe, Misstrauen und Respekt, das Verdr√§ngen der Gefahr, das Keimen und Zerbrechen vom Hoffnungen, die Sehnsucht nach Unschuld und das Schuldigwerden.
Insbesondere letzterer Punkt wird mehrfach thematisiert, am Deutlichsten innerhalb eines moralischen Dilemmas, das sich den Überlebenden in ihrer Zuflucht stellt: mehr oder weniger gemeinsam haben sie auf Drängen Grimes hin beschlossen, keinen Menschen zu töten, da in einer Welt der Toten Leben wertvoller denn je ist. Wie aber soll man in Anbetracht der Tatsache, dass Nahrung knapp und Vertrauen von elementarer Bedeutung ist, mit jemandem verfahren, der als psychopathischer Mörder Mitglieder der Gemeinschaft РKinder, die Option auf die Zukunft - tötet?

Die Glaubw√ľrdigkeit der Darstellung, das also, was uns die Figuren, ihr Leben und Sterben nahegehen l√§sst, erw√§chst aus mehreren Aspekten.
Zun√§chst fehlt es der gesamten Storyline an Humor; keine satirischen √úberzeichnungen, keine platten Witze oder Zoten, keinerlei Situationskomik lassen auch nur einen Funken Zweifel daran aufkommen, dass Kirkman eine todernste Geschichte erz√§hlt. Alleine schon dadurch unterscheidet sich „The Walking Dead“ fundamental sowohl von den thematisch √§hnlich gelagerten, ebenfalls bei CrossCult erschienenen Comic-Serien „The Goon“ und „Als die Zombies die Welt auffra√üen“ (Les Zombies qui ont mang√© le monde), als auch von vielen neueren Kino-Produktionen, in denen Regisseure versuchen, das Grauen durch Komik zu relativieren bzw. das Publikum durch eingestreute, vermeintlich komische Einlagen vor√ľbergehend zu entspannen.

Ein weiterer Punkt, der die Glaubw√ľrdigkeit der Geschichte unterstreicht und ma√ügeblich zur Spannung beitr√§gt, ist die simple Tatsache, dass Kirkmans Figuren sterben k√∂nnen oder wenigstens verletzlich sind. Demgem√§√ü √§ndert sich die Zusammensetzung der kleinen Schar √úberlebender st√§ndig, alte Charaktere sterben, neue kommen hinzu. Zwar existiert ein kleiner, konstanter Kern √úberlebender, zu dem Rick Grimes, sein Sohn Carl und eine Handvoll anderer Personen geh√∂ren, doch zuviele haben schon den Tod gefunden, als dass der Leser sich sicher sein kann, dass deren √úberleben von Dauer ist. Zudem bedeutet Leben nicht Unversehrheit und in einer Comic-Reihe, in der der Held eine Hand verliert, ist Konstanz ein sehr relativer Begriff.

Schlussendlich tr√§gt zur Glaubw√ľrdigkeit bei, dass die Protagonisten miteinander reden. Was sich trivial anh√∂rt, ist gerade in Publikationen, die man auf Anhieb dem Gore- oder Splatter-Genre zuordnen w√ľrde, nicht selbstverst√§ndlich. Geistreiche, aufw√ľhlende oder einfach nur nat√ľrlich wirkende, unpathetische Dialoge nehmen im Rahmen der Serie eine herausragende Stellung ein, auch wenn Emotionen und – erst recht – Atmosph√§re naturgem√§√ü zum gro√üen Teil √ľber die Bilder transportiert werden.

Dass die Gewalt bzw. die explizite Darstellung von Gr√§ueltaten, von Morden, T√∂ten und Foltern der Natur des Genres und des Grundplots nach in „The Walking Dead“ nicht vernachl√§ssigt werden (d√ľrfen) und die Serie weitaus mehr als eine Aneinanderreihung seelischer Entbl√∂√üungen bietet, versteht sich von selbst. Das, was Kirkmans Geschichte vom trivialen Trash vieler Publikationen abhebt, ist der weitgehende Verzicht auf plakative, in erster Linie voyeuristisch motivierte Darstellungen. Das hei√üt, Gewalt verkommt nicht zu blo√üer Unterhaltung, sondern ist (fast) immer aus der Story heraus begr√ľndbar und wird vor allem auch reflektiert.


3. Charlie Adlards Figuren

Im f√ľnften Band der Reihe, „Die beste Verteidigung“, kommt in einem Interview der Zeichner Charlie Adlard zu Wort, der die Serie nach den ersten sechs Einzelheften von Tony Moore √ľbernommen hat. Nach seinem Verh√§ltnis zu den fremden Figuren gefragt, gesteht er ein, dass er zun√§chst ungl√ľcklich mit der Konstellation war, die Entw√ľrfe eines anderen Zeichners fortsetzen zu m√ľssen, mittlerweile jedoch die Figuren grunds√§tzlich als die seinen betrachtet, was f√ľr die zahlreichen neu eingef√ľhrten ohnehin zutrifft.

Stilistisch beschreitet Adlard den Mittelweg zwischen Detailreichtum und Reduktion auf wesentliche Elemente. Seine Panels sind einerseits nicht √ľberladen, andererseits detailliert genug, um klare Bez√ľge und Aussagen zu transportieren, welche gegebenenfalls auch in expliziter Gewalt bestehen. Das ist insofern erfreulich, als Klarheit und vor allem Kontrastreichtum gerade bei einem Schwarzwei√ü-Comic elementar wichtig f√ľr Verst√§ndlichkeit und Atmosph√§re sind.
Das Seitenlayout, die Panelanordnungen sind zwar konventionell, auf Grund unterschiedlicher Perspektiven sowie Einstellungen wirkt das Artwork jedoch dennoch dynamisch, lebendig und abwechslungsreich.
Die Frage bleibt, ob nicht ein koloriertes Comic interessanter w√§re. Meines Erachtens nicht, denn in einer kolorierten Fassung w√ľrde grafische Gewalt zu Lasten der Story und der Psychologie zu stark an Bedeutung gewinnen und die Gewichtung in Richtung Voyeurismus verschieben.


4. Einige Worte zur Edition des CrossCult-Verlags


Augenfälligstes Kennzeichen der CrossCult-Ausgaben ist zunächst das Format der Tradepaperbacks, das mit A5 (148 mm x 210 mm) deutlich kleiner ausfällt als die 167.64 mm x 256.54 mm der US-Originale und auf den ersten Blick ungewöhnlich anmutet. Dass das Ganze mehr als nur eine Marketingidee ist, um auch einen äußerlichen Wiedererkenungswert zu generieren, zeigt sich, wenn man die deutschen Ausgaben unmittelbar mit den größeren Originalen vergleicht: die visuelle Verdichtung erzeugt eine wesentlich intensivere Atmosphäre.
Neben dem ungewöhnlichen Format ist es die exquisite, fast schon bibliophile Verarbeitung Рder ledergeprägte Einband, die exzellente Bindung sowie das hochwertige Papier -, die die CrossCult-Ausgaben zu einem Juwel jeder Comic-Sammlung macht.
Das letzte editorische Merkmal ist inhaltlicher Natur: ein umfangreicher redaktioneller Teil eines jeden Bandes liefert dem interessierten Leser im Laufe der Serie eine Vielzahl von Hintergrundinformationen. Neben Interviews mit Robert Kirkman, Tony Moore und Charlie Adlard wird sowohl das Ph√§nomen „Zombie“ in Comic, Roman und Film an Hand zahlreicher Beispiele n√§her beleuchtet, als auch auf mythologische Wurzeln sowie kulturelle Spa√ü-Events wie die j√§hrlich stattfindenden Zombie-Walks, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen, eingegangen.


5. Fazit

Mit „The Walking Dead“ haben Kirkman und Adlard eine Horror-Comic-Reihe geschaffen, die sich nicht mit plakativer Gewalt und Splatter-Szenarien zufrieden gibt, sondern deren Bedeutung und Faszination in erster Linie sowohl in der Darstellung der Psychologie der Figuren als auch der gruppenpsychologischen Prozessen in Extremsituationen liegt. Ein Cineast w√ľrde an dieser Stelle sagen: „Ganz gro√ües Kino!“ Fans, die das Horror-Genre ernst nehmen, kommen an dieser inhaltlich wie editorisch au√üergew√∂hnlichen Comic-Reihe nicht vorbei.



Dramatis personae:
(Eine Aufz√§hlung einiger ausgew√§hlter Charaktere, die im Laufe der Story eine tragende Rolle spielten oder spielen. Die vollst√§ndige Liste aller Figuren der Serie w√ľrde den Rahmen dieser Rezension sprengen.)

Rick Grimes
Rick Grimes ist die Hauptfigur der Serie; Ehemann von Lori und Vater von Carl. Bevor die Toten in die Welt zur√ľckkehrten war er Polizist. Auf Grund seines Jobs wurde er zum Anf√ľhrer der Gruppe. Obgleich er versucht, moralisch einwandfrei zu f√ľhren, trifft er Entscheidungen, die seine Autorit√§t unterminieren und bei anderen Gruppenmitgliedern Zweifel an seinen F√§higkeiten und seiner geistigen Gesundheit s√§en. Seine rechte Hand wurde ihm vom Gouverneur mit einer Machete abgetrennt.

Lori Grimes
Ehefrau von Rick und Muter von Carl; hatte eine kurze Liaison mit einem Freund ihres Mannes, als sie Rick f√ľr tot hielt. Tr√§gt ein Kind unter dem Herzen, das nicht von Rick stammt, vom dem er jedoch glaubt, es stamme von ihm. Die Beziehung zu ihrem Mann leidet sowohl unter diesem Geheimnis als auch der Tatsache, dass Rick seiner Familie als Anf√ľhrer der Gruppe nicht hinreichend Aufmerksamkeit widmen kann.

Carl Grimes
Sohn von Lori und Rick; etwa 8 Jahre alt; Freund von Sophia. Hat schon einen Menschen bewusst erschossen und wurde selbst schwer verwundet.

Carol
Mutter von Sophia; war mit Tyreese liiert, bis er eine Affäre mit Michonne begann; beging desillusioniert zunächst einen Selbstmordversuch, indem sie sich die Pulsadern aufschnitt, und ließ sich schließlich von einem Zombie töten

Sophia
Tochter von Carol und Freundin von Carl; die beiden Kinder verbringen viel Zeit miteinander, geben sich gegenseitig Halt und philosophieren √ľber die seltsame Welt der Erwachsenen

Dale
Ein √§lterer Herr, dessen Wohnmobil der Gruppe als Refugium und Transportmittel diente, bevor sie die Zuflucht. Nach dem Tod seiner Frau sucht er die Freundschaft mit Andrea. Dale ist der ruhende Pol und w√§re in der Lage, die Gruppe zu f√ľhren, sollte Rick ausfallen.

Andrea
Eine Ex-Anwaltsgehilfin; Freundin von Dale. Trotz des gewaltsamen Todes ihrer Schwester Amy sowie einer Begegnung mit dem psychopathischen M√∂rder Thomas Richards legt sie eine erstaunliche geistige Stabilit√§t an den Tag und ist die mit Abstand beste Sch√ľtzin der Gruppe.

Hershel Greene
Vater von Maggie Greene. Der ehemalige Farmer war das Oberhaupt einer großen Familie, von der ihm lediglich Maggie geblieben. Hat sich widerwillig damit abgefunden, dass seine Tochter eine Liebesbeziehung mit dem ehemaligen Pizzaboten Glenn hat und den beiden schließlich seinen Segen gegeben.

Tyreese
Ex-Football-Spieler und ehemaliger Freund von Carol; Tyreese ist ein k√∂rperlich austrainierter H√ľne, dessen grunds√§tzlich gute Beziehung zu Rick auf eine schwere Probe gestellt wird. Trotz seines martialischen √Ąu√üeren und seiner √ľberragenden k√§mpferischen F√§higkeiten ist er ein sensibler und mitf√ľhlender Mann.

Michonne
Michonne ist das geheimnisvollste Mitglied der Gruppe. Die junge Afro-Amerikanerin, die vor der Katastrophe als Anw√§ltin arbeitete, stie√ü sp√§t zu den √úberlebenden. Ihr Umgang mit dem Katana, einem japanischen Langschwert, ist geradezu √ľbermenschlich; sie beginnt eine Aff√§re mit Tyreese. Nachdem sie vom Gouverneur vergewaltigt und misshandelt wurde, nimmt sie an dem Mann grausame Rache und l√§sst einen verst√ľmmelten, vermeintlich Totgeweihten zur√ľck. Um ihre seelische Gesundheit scheint es nicht gut bestellt, da sie immer wieder Gespr√§che mit einer imagin√§ren Person f√ľhrt.

“Der Gouverneur“
Sein Name ist Philip; er ist ein sadistisches Monster; die Stadt Woodbury knechtet er mit Hilfe seiner Schl√§gertruppen; er verst√ľmmelt √úberlebende, um die K√∂rperteile an seine untote, kleine Tochter zu verf√ľttern. W√§hrend der langsamen Folter durch Michonne verliert er ein Auge, ein Ohr, einen Arm, seine Genitalien und √ľberlebt, um seinerseits grausame Rache zu nehmen.


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kiss your face and touch your skin
I will slide my fingers in
let me show you what I can.


Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.
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