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Der "Du bist Deutschland"-Thread
VirtualSelf
Beitrag 14. Oct 2005, 11:39
Beitrag #1


Vice Admiral
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Wir haben noch keinen "Du-bist-Deutschland"-Thread? Unglaublich! Dabei hat dieses wirklich √ľble St√ľck "Halts Maul, sonst bist du ein Vaterlandsverr√§ter"-Propaganda bestimmt schon mehr als einen guten Deutschen zum Nachdenken √ľber den Wechsel seiner Staatsb√ľrgerschaft gebracht.

Hier findet man die Kampagne.

Der Beitrag wurde von Nepharite bearbeitet: 14. Oct 2005, 11:40


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Schukow
Beitrag 14. Oct 2005, 12:06
Beitrag #2


Fleet Captain
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Ich halte die Aktion f√ľr v√∂lligen Bl√∂dsinn. Erst wird kollektiv in den Medien rumgejammert, wie schlecht wir sind (Pisa, Schlu√ülicht) und jeder der au√üerhalb eines Stadions Nationalflagge zeigt ist ein halber Nazi und jetzt ist alles anders. Jetzt darf man nicht mehr kritisieren. Ja ich kritisiere auch meine Freunde. Abgesehen sehe ich mich eher als Dresdner oder Sachse.
Nat√ľrlich kotzt es mich vor allem an, das Spitzenverdiener der Meinung sind, das es uns gut geht. Insbesondere finde ich die Mehrzahl der Promis zum Kotzen oder ich kenne sie nicht. Und Schumi ist Schweizer und kein Deutscher, also warum soll ich Fahnen f√ľr Schweizer schwenken? Ich meine abgesehen davon wenn sie gegen Deutschland sind.
Was ist eigentlich ein guter Deutscher? Ich bescheiße meinen Staat nicht mehr als möglich, halte mich an die meisten Gesetze und bin nett und höflich im Umgang mit anderen. Bin ich jetzt ein guter Deutscher?

Und nat√ľrlich kriegen totalit√§re System viel cooler Propagandaaktionen hin.

In diesem Sinne Ich bin Deutschland verpisst euch aus mir! Die Liste mit Leuten, die bleiben d√ľrfen folgt. mrgreen.gif


Ich, Ich √ľber alles
√ľber alles in der Welt.


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Rusch
Beitrag 14. Oct 2005, 12:46
Beitrag #3


Commodore
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Wieso? Mir geht das ewige gewinsel schon lange gewaltig auf den Sack. Das ist eine Art Volkssport geworden. Jeder sieht immer gleich das schlecht und wenn es scih bestätigt, dann klopft sich eine Reihe von Arschgesichtern gegenseitig auf die Schultern und gratulieren sich, ach wie toll sie das gewusst haben. Vielleicht sollte der eine oder andere, dem es nicht so toll geht und der keine Arbeit hat nicht immer gleich jammern, dass er sich einschränken muss, sondern vielleicht auch mal sagen: Gut, dass ich in Deutschland lebe, denn ich muss nicht Hungern, denn das ist die Wahrheit in der Mehrheit der Ländern der Welt.

Und h√§tte die Generation meiner Eltern eine solche Einstellung an den Tag gelegt, w√ľrden wir noch heute in Tr√ľmmern leben.

Der Beitrag wurde von Rusch bearbeitet: 14. Oct 2005, 12:46


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Yaso
Beitrag 14. Oct 2005, 12:56
Beitrag #4


Captain
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"Du bist Deutschland"
"Nein, nein, nein - Du bist Deutschland"
"Nein, nein, nein - ..."

Das ist wirklich passiert ... smile.gif


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Ayelbourne
Beitrag 14. Oct 2005, 12:58
Beitrag #5


Captain
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QUOTE
Und h√§tte die Generation meiner Eltern eine solche Einstellung an den Tag gelegt, w√ľrden wir noch heute in Tr√ľmmern leben.

Sicher...und w√ľrden wir heute in Tr√ľmmern leben, w√ľrde auch nicht rumgejammert sondern angepackt. Bestes Beispiel daf√ľr ist die Jahrhundertflut 2002 in Sachsen. Ich hab selbst in meiner Hematstadt damals mit angepackt und war positiv √ľberrascht zu sehen, dass praktisch alle Einwohner mit Schaufeln unterwegs waren, in fremde H√§user und Gesch√§fte gingen und fragten ob noch Hilfe gebraucht wird, usw. Gejammert hat damals keiner.

Jammern zu können ist ein Luxus, den man eben nur hat und wahrnimmt, wenn es einem nicht ganz so gut geht, aber auch nicht wirklich schlecht (vergleicht man mal die Situation der Arbeitslosen mit der dritten Welt).

Zu "Du bist Deutschland":
Beim "Scheibenwischer" sagte gestern jemand dazu: "Ich dachte wir sind Papst." wink.gif

Der Beitrag wurde von Ayelbourne bearbeitet: 14. Oct 2005, 12:58


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VirtualSelf
Beitrag 14. Oct 2005, 13:08
Beitrag #6


Vice Admiral
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QUOTE (Rusch @ 14. Oct 2005, 13:46)
Und h√§tte die Generation meiner Eltern eine solche Einstellung an den Tag gelegt, w√ľrden wir noch heute in Tr√ľmmern leben.

Und h√§tte die Generation deiner Gro√üeltern solche Einstellung nicht an den Tag gelegt, h√§tten deine Eltern gar nicht erst Tr√ľmmer wegr√§umen m√ľssen. mrgreen.gif

Jeder hat jeder das Recht zu jammern und vor allem anzuprangern, denn ganz offensichtlich gibt es Probleme, die gel√∂st werden m√ľssen. Diese L√∂sung kann aber ganz sicher nicht darin bestehen, ihnen zu sagen, "Halts Maul und arbeite, wenn¬īs dem Ausbeuter gef√§llt auch umsonst!".


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Schukow
Beitrag 14. Oct 2005, 13:11
Beitrag #7


Fleet Captain
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QUOTE (Rusch @ 14. Oct 2005, 13:46)
Wieso? Mir geht das ewige gewinsel schon lange gewaltig auf den Sack. Das ist eine Art Volkssport geworden. Jeder sieht immer gleich das schlecht und wenn es scih bestätigt, dann klopft sich eine Reihe von Arschgesichtern gegenseitig auf die Schultern und gratulieren sich, ach wie toll sie das gewusst haben. Vielleicht sollte der eine oder andere, dem es nicht so toll geht und der keine Arbeit hat nicht immer gleich jammern, dass er sich einschränken muss, sondern vielleicht auch mal sagen: Gut, dass ich in Deutschland lebe, denn ich muss nicht Hungern, denn das ist die Wahrheit in der Mehrheit der Ländern der Welt.

Und h√§tte die Generation meiner Eltern eine solche Einstellung an den Tag gelegt, w√ľrden wir noch heute in Tr√ľmmern leben.

Ich gehe davon aus, das es jedem bewusst ist, das es ihm besser geht als dem Durchschnittsäthiopier. Soweit stimme ich dir zu.

Ich halte es nur f√ľr unangebracht, wenn Multimillion√§re Arbeitslosen sagen, das die Lage nicht so schlimm ist, da die Multimillion√§re keine Ahnung von den Problemen der Arbeitslosen haben.

Und mic hkotzen vor allem diese Kollektivaufrufe an. Erst hat man sich fast zu sch√§men, das man stolzer Deutscher ist und deutsche Musik mag, man wird als halber Nazi dargestelt, jetzt gilt man als Vaterlandsloser Geselle, wenn man das nicht macht. Solche radikalen Stimmungsumbr√ľche st√∂ren mich. Und der imo etwas ungewohnte Nationalismus ist sagen wir ungewohnt und ich wei√ü nicht, ob das gut wird.


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pana
Beitrag 14. Oct 2005, 16:10
Beitrag #8


Commodore
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QUOTE (Nepharite @ 14. Oct 2005, 14:08)
QUOTE (Rusch @ 14. Oct 2005, 13:46)


Und h√§tte die Generation meiner Eltern eine solche Einstellung an den Tag gelegt, w√ľrden wir noch heute in Tr√ľmmern leben.

Und h√§tte die Generation deiner Gro√üeltern solche Einstellung nicht an den Tag gelegt, h√§tten deine Eltern gar nicht erst Tr√ľmmer wegr√§umen m√ľssen. mrgreen.gif

Genau so ist es. Danke f√ľr diese Anmerkung, die mir die bisher sinnvollste in diesem Thread zu sein scheint...
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Aran
Beitrag 16. Oct 2005, 21:01
Beitrag #9


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QUOTE (Rusch @ 14. Oct 2005, 13:46)
Vielleicht sollte der eine oder andere, dem es nicht so toll geht und der keine Arbeit hat nicht immer gleich jammern, dass er sich einschränken muss, sondern vielleicht auch mal sagen: Gut, dass ich in Deutschland lebe, denn ich muss nicht Hungern...

Hmm, erklär das mal den ganzen Obdachlosen hier in Berlin, von denen ein Großteil sicher nicht freiwillig bzw. gerne in dieser Situation "lebt". Dass diese Problematik mal wieder in keinem Wahlkampf erwähnt wurde (den ich gesehen habe), fand ich auch bezeichnend.

Der Beitrag wurde von Aran bearbeitet: 16. Oct 2005, 21:02


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VirtualSelf
Beitrag 17. Oct 2005, 06:39
Beitrag #10


Vice Admiral
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QUOTE (Aran @ 16. Oct 2005, 22:01)
Dass diese Problematik mal wieder in keinem Wahlkampf erwähnt wurde (den ich gesehen habe), fand ich auch bezeichnend.

Ich finde etwas anderes bezeichnend. Wenn man davon ausgeht, dass dieses Machwerk in einer Zeit geplant und realisiert wurde, in der die riesige Mehrheit der Deutschen davon ausging, von einer schwarz-gelben Diktatur des Kapitals geknechtet zu werden, dann erscheint diese Durchhaltepropaganda gleich in einem ganz anderen Licht.


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Schukow
Beitrag 17. Oct 2005, 06:53
Beitrag #11


Fleet Captain
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Ich finde andere Dinge auch beängstigend. In letzter zeit lese und höre ich Artikel, die eher subtiler die hohen Löhne und Vermögenssteur kritisieren. Aufgrund des Lohnunterschiedes wird eine Computerbude in der Slowakei gebaut und nicht Deutschland o.ä. Ich meine nicht das AMD Werk in DD.
Wobei es mir zu Denken gibt, aber ich will noch nicht von einer Neoliberalen Verschwörung zwischen Medien und Industrie sprechen. Solche eher kleinen Artikel sind mir nur in letzter Zeit aufgefallen.


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Rusch
Beitrag 17. Oct 2005, 11:17
Beitrag #12


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QUOTE (Schukow @ 17. Oct 2005, 07:53)
Ich finde andere Dinge auch beängstigend. In letzter zeit lese und höre ich Artikel, die eher subtiler die hohen Löhne und Vermögenssteur kritisieren. Aufgrund des Lohnunterschiedes wird eine Computerbude in der Slowakei gebaut und nicht Deutschland o.ä. Ich meine nicht das AMD Werk in DD.
Wobei es mir zu Denken gibt, aber ich will noch nicht von einer Neoliberalen Verschwörung zwischen Medien und Industrie sprechen. Solche eher kleinen Artikel sind mir nur in letzter Zeit aufgefallen.

Es ist ja eine perverse Situation, dass es auf der Erde ca. 500 Millionen Arbeitsplätze zu wenig gibt, weil wir es mit der Arbeitsteilung so weit getrieben haben. Doch anstatt, dass wir uns freuen und sagen: Hey, lasst uns bei allen die Arbeitszeit um ein paar Stunden reduzieren, liegen die einzelnen Volkswirtschaften im gnadenlosen Wettbewerb.

Aber man muss sich vor Augen halten, warum das so ist: Die Industriel√§nder, allen voran Deutschland und Japan, haben davon gelebt (und leben immer noch davon), dass sie mehr Exportieren als Importieren - zumindest wertm√§√üig. Fair ist aber nach den Gesetzten der Volkswirtschaftslehre nur eine ausgeglichene Bilanz. Nun, wir Deutschen tragen das Geld dann doch wieder mit unserer Reisewut ins Ausland. Wichtiger ist aber der Faktor, dass wir die Rohstoffe billiger beziehen, als sie eigentlich Wert sind und die Waren zu Preisen verkaufen, die f√ľr die √§rmeren Volkswirtschaften eigentlich zu teuer sind. Und damit die ihr Maul halten, geben wir ihnen Almosen in Form von Entwicklungshilfe. So sieht es aus.


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pana
Beitrag 17. Oct 2005, 11:40
Beitrag #13


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QUOTE (Rusch @ 17. Oct 2005, 12:17)
Es ist ja eine perverse Situation, dass es auf der Erde ca. 500 Millionen Arbeitsplätze zu wenig gibt, weil wir es mit der Arbeitsteilung so weit getrieben haben. Doch anstatt, dass wir uns freuen und sagen: Hey, lasst uns bei allen die Arbeitszeit um ein paar Stunden reduzieren, liegen die einzelnen Volkswirtschaften im gnadenlosen Wettbewerb.

Genau so sehe ich das auch.
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Adm. Ges
Beitrag 17. Oct 2005, 22:51
Beitrag #14


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QUOTE (Schukow @ 17. Oct 2005, 07:53)
Ich finde andere Dinge auch beängstigend. In letzter zeit lese und höre ich Artikel, die eher subtiler die hohen Löhne und Vermögenssteur kritisieren. Aufgrund des Lohnunterschiedes wird eine Computerbude in der Slowakei gebaut und nicht Deutschland o.ä. Ich meine nicht das AMD Werk in DD.
Wobei es mir zu Denken gibt, aber ich will noch nicht von einer Neoliberalen Verschwörung zwischen Medien und Industrie sprechen. Solche eher kleinen Artikel sind mir nur in letzter Zeit aufgefallen.

Klar baut AMD gerne in Dresden - was meinste, was die da an Subventionen in den allerwertesten geschoben bekommen...

Da ham wir in Berlin gerade mit Samsung Spass - kaum laufen die Subventionen aus (bzw. die Zeit, in der da etwas geltend gemacht werden kann), schon wollten sie das Werk schlie√üen und "verlagern". Jetzt wird √ľber neue Subventionen verhandelt um die unter 1000 Arbeitspl√§tze zu sichern.


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gaius
Beitrag 17. Oct 2005, 23:16
Beitrag #15


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Nur ist das schon die 2. Fabrik von AMD in Dresden. Und zwei Fabriken √° 2 Millliarden Euro Baukosten "verlagert" man nicht einfach so, weil die Subventionen auslaufen.


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I'm sorry, I can't hear you over the sound of how awesome I am.
Thank you for helping us help you help us all.
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Adm. Ges
Beitrag 18. Oct 2005, 01:07
Beitrag #16


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QUOTE (Dr.Phlox @ 18. Oct 2005, 00:16)
Nur ist das schon die 2. Fabrik von AMD in Dresden. Und zwei Fabriken √° 2 Millliarden Euro Baukosten "verlagert" man nicht einfach so, weil die Subventionen auslaufen.

Das ist auch meine Hoffnung. Angeblich wird wohl schon √ľber eine 3.Fabrik nachgedacht. Ich f√§nds ja ganz nett, wenn der Rohbau der Chipfabrik in Frankfurt Oder noch irgendwie sinnvoll genutzt w√ľrde.


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Pedda
Beitrag 18. Oct 2005, 01:12
Beitrag #17


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QUOTE (Adm. Ges @ 18. Oct 2005, 02:07)
Ich f√§nds ja ganz nett, wenn der Rohbau der Chipfabrik in Frankfurt Oder noch irgendwie sinnvoll genutzt w√ľrde.

Wie wär's mit einem Tropenparadies? mrgreen.gif
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Schukow
Beitrag 18. Oct 2005, 07:00
Beitrag #18


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QUOTE (Adm. Ges @ 17. Oct 2005, 23:51)
QUOTE (Schukow @ 17. Oct 2005, 07:53)
Ich finde andere Dinge auch beängstigend. In letzter zeit lese und höre ich Artikel, die eher subtiler die hohen Löhne und Vermögenssteur kritisieren. Aufgrund des Lohnunterschiedes wird eine Computerbude in der Slowakei gebaut und nicht Deutschland o.ä. Ich meine nicht das AMD Werk in DD.
Wobei es mir zu Denken gibt, aber ich will noch nicht von einer Neoliberalen Verschw√∂rung zwischen Medien und Industrie sprechen.  Solche eher kleinen Artikel sind mir nur in letzter Zeit aufgefallen.

Klar baut AMD gerne in Dresden - was meinste, was die da an Subventionen in den allerwertesten geschoben bekommen...

Da ham wir in Berlin gerade mit Samsung Spass - kaum laufen die Subventionen aus (bzw. die Zeit, in der da etwas geltend gemacht werden kann), schon wollten sie das Werk schlie√üen und "verlagern". Jetzt wird √ľber neue Subventionen verhandelt um die unter 1000 Arbeitspl√§tze zu sichern.

Ges
Es gibt Tage, da frage ich mich, ob man nicht besser kommt, die Arbeitslosigkeit zu finanzieren als die Arbeit, z.B. durch Subventionen.

Eigentlich ist mir der Gedanke gekommen, als ich mitgekriegt hab, das ne aktuelle Mig 29 nur einen Bruchteil des Eurofighters kostet und ich mich gefragt, hab, wieso wir nicht die Mig anstatt den Fighter kaufen und mit dem gesparten Geld die Arbeitskräfte finanzieren und das Flugzeug auf Natostandart bringen.


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Beitrag 18. Oct 2005, 10:01
Beitrag #19


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QUOTE (Schukow @ 18. Oct 2005, 08:00)
Es gibt Tage, da frage ich mich, ob man nicht besser kommt, die Arbeitslosigkeit zu finanzieren als die Arbeit, z.B. durch Subventionen.

Eigentlich ist mir der Gedanke gekommen, als ich mitgekriegt hab, das ne aktuelle Mig 29 nur einen Bruchteil des Eurofighters kostet und ich mich gefragt, hab, wieso wir nicht die Mig anstatt den Fighter kaufen und mit dem gesparten Geld die Arbeitskräfte finanzieren und das Flugzeug auf Natostandart bringen.

Sehr richtig! (bis auf die Tatsache, dass wir auch keine Migs brauchen) Auch ich halte es f√ľr unangemessen und unaufrichtig, die Ansiedlung von hochsubventionierten Unternehmen als Erfolg zu feieren. Ein Unternehmen "kaufen" kann sich jeder Staat, das erfordert kein politisches Geschick. Das ist ja auch einer der gr√∂√üten Kritikpunkte in diesem Land: der Subventionswettbewerb zwischen einzelnen Bundesl√§ndern und zwischen einzelnen Kommunen.


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Yaso
Beitrag 18. Oct 2005, 10:14
Beitrag #20


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"Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt" (Peter Struck)

"Solidarität heißt, im Zweifelsfall zu allem bereit zu sein" (Angela Merkel)

"Der Irakkrieg ist eine schlechte L√∂sung, aber eine noch schlechtere L√∂sung w√§re eine gedem√ľtigte Weltmacht USA." (Wolfgang Sch√§uble)

Eigentlich war ich es immer, der das mangelnde Nationalbewusstsein in unserem Land angepragert hat. Nein, nat√ľrlich nicht √∂ffentlich, eher abends am Stammtisch. Aber wenn man mal genau dr√ľber nachdenkt ist es richtig so, dass wir Deutsche Probleme damit haben m√ľssen, Deutsche zu sein.

Von Deutschland darf nie wieder ein Krieg ausgehen. Es gibt keine feindlichen L√§nder im direkten Umland und trotzdem kaufen und produzieren wir Kriegsger√§t? Die USA hat sich selber in ihre Situation mit dem islamistischen Terrorismus hineingeritten. Dass man sich nicht an den Kopf langt, als Bush um Unterst√ľtzung bittet? Sicherlich eine tolle Leistung von Schr√∂der, sich nicht am Krieg zu beteiligen, aber das h√§tten andere auch nicht getan. Aber Bush mal fragen, was er sich √ľberhaupt dabei gedacht hat, konnte er nat√ľrlich nicht.

Mit den Worten von Volker Pispers: "Die Taliban greifen an den Arsch, von dem sie selbst abgewischt wurden" (so in der Art).

Stolz ist nicht wichtig. Stolz auf eine Sache, die man selbst nicht erreicht hat, ist schon gar nicht wichtig. Wir m√ľssen als Deutschland mal unsere Rolle in der Welt √ľberdenken. Sicher, "DU bist Deutschland", aber daf√ľr brauche ich keine Kampagne, um das zu wissen. Wir Deutschen waren schon immer gut im Jammern, aber vielleicht zeichnet uns das ja besonders aus, wir wollen immer etwas besser machen ...

Der Beitrag wurde von Yaso bearbeitet: 18. Oct 2005, 10:21


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Schukow
Beitrag 18. Oct 2005, 10:54
Beitrag #21


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@ Neph
Ich gehe davon aus, das Deutschland zur Selbstverteidigung eine Armee braucht. Ich hoffe das es nie dazu kommen wird, aber besser haben wie hätten. Und die Armee soll angemessen ausgestattet sein.


Mir geht das Gejammer unserer Millionäre und Politiker auf den Sack, das sie woanders mehr verdienen können.
Erst in der Sendung mit Zeug protzen, das man sich mit einem Durchschnittsgehalt nie leisten kann, und dann √ľber Sozialneid jammern.

Wobei man immer zwischen kritiseren und jammern unterscheiden sollte.

Durch die Industrieansiedlungen kommen Steuereinnahmen, aber man soll doch den Nutzen durchrechnen und die Industrieansiedlungen längerfristig binden, auch ohne Subventionen. Wenn wir längerfristig Arbeitsplätze abbauen, sollen wir damit rechnen, das der Binnenmarkt wegbricht.
Aber aktuell ist f√ľr mich unverst√§ndlich das streben nach kurzfristigen Gewinnen, und wieso man nicht auf Langfristige Gewinne baut. Aber Neph k√∂nnte mir das ja erkl√§ren.

Der Beitrag wurde von Schukow bearbeitet: 18. Oct 2005, 10:54


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Yaso
Beitrag 18. Oct 2005, 10:59
Beitrag #22


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QUOTE
Ich gehe davon aus, das Deutschland zur Selbstverteidigung eine Armee braucht. Ich hoffe das es nie dazu kommen wird, aber besser haben wie hätten. Und die Armee soll angemessen ausgestattet sein.


Wozu bräuchten wir die Armee denn irgendwann deiner Meinung nach?


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Schukow
Beitrag 18. Oct 2005, 11:04
Beitrag #23


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QUOTE (Yaso @ 18. Oct 2005, 11:59)
QUOTE
Ich gehe davon aus, das Deutschland zur Selbstverteidigung eine Armee braucht. Ich hoffe das es nie dazu kommen wird, aber besser haben wie hätten. Und die Armee soll angemessen ausgestattet sein.


Wozu bräuchten wir die Armee denn irgendwann deiner Meinung nach?

Ich kann nicht in die Zukunft blicken, aber vielleicht zur Abwehr einer Alieninvasion?
Die EU scheitert und zerbricht in einem blutigen europ√§ischen Krieg, wie zum Bleistift Jugoslawien? Terroristen greifen uns an und wir verteidigen uns? China erobert die Welt? Wir m√ľssen uns den Zugang zu Ressourcen, z.B. zu Trinkwasser sichern? Ich wei√ü, du w√ľrdest lieber verdursten als "einen Trunk f√ľr Blut zu haben"? Welcher R√∂mische Feldherr hat das gesagt?


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Yaso
Beitrag 18. Oct 2005, 11:07
Beitrag #24


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Dass die EU zerbricht glaubst du doch selbst nicht.

Den Terror bekämpfen? Ja woher kommt der Terror denn? Wie willst du den mit einer Armee bekämpfen?

QUOTE
Wir m√ľssen uns den Zugang zu Ressourcen, z.B. zu Trinkwasser sichern?


Wahrscheinlich die Ressourcen, die anderen Leuten geh√∂ren, wie "unser √Ėl" der Araber.

QUOTE
Ich wei√ü, du w√ľrdest lieber verdursten als "einen Trunk f√ľr Blut zu haben"? Welcher R√∂mische Feldherr hat das gesagt?


Ich trink dann Wasser aus den Brennstoffzellenkraftwerken, angereichert mit vielen Mineralien aus gutem deutschen Boden.


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Schukow
Beitrag 18. Oct 2005, 11:21
Beitrag #25


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QUOTE (Yaso @ 18. Oct 2005, 12:07)
Dass die EU zerbricht glaubst du doch selbst nicht.

Den Terror bekämpfen? Ja woher kommt der Terror denn? Wie willst du den mit einer Armee bekämpfen?

QUOTE
Wir m√ľssen uns den Zugang zu Ressourcen, z.B. zu Trinkwasser sichern?


Wahrscheinlich die Ressourcen, die anderen Leuten geh√∂ren, wie "unser √Ėl" der Araber.

QUOTE
Ich wei√ü, du w√ľrdest lieber verdursten als "einen Trunk f√ľr Blut zu haben"? Welcher R√∂mische Feldherr hat das gesagt?


Ich trink dann Wasser aus den Brennstoffzellenkraftwerken, angereichert mit vielen Mineralien aus gutem deutschen Boden.

Keine Ahnung, woher die Terroristen kommen.

Wenn Osama bin Laden f√ľr Arme ein Waffendepot unterh√§lt, mit dem er mein Land/mich bedroht, bin ich f√ľr die Leute dankbar, die das Waffendepot in die Luft jagen und Osama verhaften. Das sind nicht notwenigerweise Aufgaben f√ľr einen Polizisten, wenn die Waffenlager im Ausland sind oder die Verhaftung ein √ľberma√ü an Feuerkraft (Panzer o.√§.) ben√∂tigt.

Nat√ľrlich kann man auch die Polizei milit√§risch ausbilden, aber dann ist das nur eine kosmetische Ver√§nderung.

Im Zweifel können die Soldaten unser Wasser verteidigen, das in der Weisseritz oder der Spree, damit unser Wasser nicht von anderen Weggetrunken wird.
auch wenn es unschön klingt, sehe ich es lieber, das die Leute in Afrika verdursten die ich nicht kenne , als die Leute hier verdursten die ich mag.
Im Zweifel bin ich daf√ľr, das wir anderen das Wasser wegnehmen um selber zu √ľberleben. In Bio hiess das √úberleben des st√§ksten.
Es klingt hart, aber wir haben keine Ahnung im Umgang mit wirklich knappen G√ľtern, Gott sei Dank. Und wir k√∂nne nteilen und anderen helfen, aber was machen wir, wenn wir es nicht mehr k√∂nnen, weil es zuviele Menschen f√ľr zuwenig Lebensnotwendige Ressourcen gibt?


Und Warum sollte die EU nicht zerbrechen? Bisher ist jedes Imperium in seine bestandteile zerbrochen, Rom, Heiliges Reich römischer Nation....

Der Beitrag wurde von Schukow bearbeitet: 18. Oct 2005, 11:26


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Yaso
Beitrag 18. Oct 2005, 11:36
Beitrag #26


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Es heißt "survival of the fittest", also des am Besten Angepassten.

Damit willst du also sagen, wenn die Afrikaner nicht √ľberleben, haben sie es nicht verdient und wenn wir es nicht schaffen, dann haben wir das Leben auch nicht verdient? So hat schon Hitler argumentiert: "Wenn das deutsche Volk diesen Krieg verliert, hat es sich als das schw√§chere erwiesen und ich werde ihm keine Tr√§ne nachweinen".

Das ist Sozialdarwinismus in Reinkultur, so darf man einfach nicht argumentieren. Wir sind Menschen, wir haben unseren Verstand bestimmt nicht bekommen um noch niederträchtigere Tiere zu werden.

Au√üerdem ist die EU ist kein Imperium, sondern ein demokratischer Zusammenschluss von L√§ndern. Dass dieses B√ľndnis an sich selbst zerbricht halte ich f√ľr sehr zweifelhaft. Wenn wir untergehen, dann passiert es und wir k√∂nnen nichts dagegen tun. Die Terroristen zerst√∂ren uns n√§mlich von innen, nicht von au√üen.

Der Beitrag wurde von Yaso bearbeitet: 18. Oct 2005, 11:37


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Schukow
Beitrag 18. Oct 2005, 12:15
Beitrag #27


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QUOTE (Yaso @ 18. Oct 2005, 12:36)
Es heißt "survival of the fittest", also des am Besten Angepassten.

Damit willst du also sagen, wenn die Afrikaner nicht √ľberleben, haben sie es nicht verdient und wenn wir es nicht schaffen, dann haben wir das Leben auch nicht verdient? So hat schon Hitler argumentiert: "Wenn das deutsche Volk diesen Krieg verliert, hat es sich als das schw√§chere erwiesen und ich werde ihm keine Tr√§ne nachweinen".

Das ist Sozialdarwinismus in Reinkultur, so darf man einfach nicht argumentieren. Wir sind Menschen, wir haben unseren Verstand bestimmt nicht bekommen um noch niederträchtigere Tiere zu werden.

Au√üerdem ist die EU ist kein Imperium, sondern ein demokratischer Zusammenschluss von L√§ndern. Dass dieses B√ľndnis an sich selbst zerbricht halte ich f√ľr sehr zweifelhaft. Wenn wir untergehen, dann passiert es und wir k√∂nnen nichts dagegen tun. Die Terroristen zerst√∂ren uns n√§mlich von innen, nicht von au√üen.

Wenn die Afrikaner nicht √ľberleben, dann haben sie Pech gehabt. Oder wir. Das hat nichts mit verdienen zu tun.

Wie schl√§gst du vor, sollen wir vorgehen, wenn uns das Trinkwasser ausgeht? Gehen wir davon aus, wir k√∂nnen in Deutschland mit knapper Not unsere Bev√∂lkerung mit dem notwendigsten (Nahrung und Trinken) versorgen. Die Leute stehen kurz vorm verhungern. Sollen wir dann mit anderen Teilen? Dann verhungern wir und die anderen √ľberleben? W√ľrdest du dein Kind dem Hungertod oder dem verdursten preis geben, wenn du damit ein wildfremdes Kind retten k√∂nntest? Und der Tod eines der Kinder w√§re definitiv? Kein Wasser aus Wasserstoffreaktoren, da es weder Wasser noch Reaktoren gibt? Das mag ein Horrorszenario sein, aber wir haben eine steigende Weltbev√∂lkerung bei gleichzeitig schrumpfenden Trinkwasservorr√§ten. Wei√üt du, wieviele Leute t√§glich verhungern und verdursten? Und trotzdem haben wir hier in Deutschland einen hohen Wasserverbrauch, z.B. durch Rasensprengen und es werden dauernd Lebensmittel weggeschmissen. Was glaubst du, wie die Menschen mit den Leuten teilen, wenn selbst wir nichts mehr haben?

Und wieso glaubst du, das die Menschheit sich aus der Evolution verabschiedet hat? Unser ganzes Verhalten ist von Vorgängen geprägt, die noch aus unserer Jäger und Sammlerzeit stammen. Die Menschheit hat ihre geistigen Kapazitäten hauptsächlich auf Vernichtung konzentriert und Beherrschung, wieso glaubst du, dass die Menschheit aus lauter netten Wesen besteht und nicht auf Egoismus?
Ich finde es schön, wenn sich alle helfen und nett und friedlich sind, dummerweise gibt es das nicht in großem Stil.

Und wieso nimmst du an, das die Aufl√∂sung der EU unbedingt friedlich von statten gehen mu√ü? K√∂nntest du mir deine Quelle verraten? Bisher wurde bei keinem Aspekt der europ√§ischen Vereinigung in Deutschland kein ach so m√ľndiger B√ľrger befragt.
Und in L√§ndern, die Volksabstimmungen durchf√ľhren, ist die Entscheidung in vielen F√§llen nicht so klar und es wird so oft abgestimmt, bis das Ergebnis passt.
Viele Leute kritisieren das vereinigte Europa als eines der Konzerne und nicht der Menschen.


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Bir'kher
Beitrag 19. Oct 2005, 22:15
Beitrag #28


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Einschub (wieder zur√ľck zum eigentlichen Thema): Mich nervt an der Kampagne vor allem, dass da die Titelmelodie von Forrest Gump verwendet wird... Sind wir so doof?


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Rusch
Beitrag 20. Oct 2005, 08:53
Beitrag #29


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QUOTE (Bir'kher @ 19. Oct 2005, 23:15)
Einschub (wieder zur√ľck zum eigentlichen Thema): Mich nervt an der Kampagne vor allem, dass da die Titelmelodie von Forrest Gump verwendet wird... Sind wir so doof?

Genau das habe ich mir damals auch gedacht: Wir machen einen Spot, wie toll es ist, deutscher zu sein, und nehmen die Musik eines US-Kinofilms. Aber klar, wir habe ja keine Tradition an ber√ľhmten Komponisten. Da m√ľssen wir was aus dem Ausland nehmen. wink.gif

Schukow, das schreibst Du f√ľr einen Mist. Langsam entsteht ein vor meinen geistigen Augen ein Bild eines Neonazis. Dagegen muss ich ank√§mpfen.

Also zun√§chst zu Afrika: Das es denen dort so Scheisse geht, das ist das Verdienst der Europ√§ischen Staaten und deren Kolonien. Wir haben deren stabile Strukturen zerst√∂rrt und lassen die Afrikaner nun alleine mit ihren Problemen. Das Schl√ľsselwort ist Verantwortung und sich dem geschichtlichen Erbe stellen. Das ist die gleich wie in den USA: Zuerst schleppt man Hunderttausende von Sklaven √ľber den gro√üen Teich und jetzt will man am liebsten, dass Hurricans die schwarze Plage erledigen. So ein Verhalten ist das allerletzte. Bitte bedenke: Ein nicht unwesentlicher Teil unseres Verm√∂gens beruht darauf, dass diese L√§nder und diese Menschen ausgebeutet wurden.

Wassermangel: Bei uns in Deutschland muss keiner Hungern oder Verdursten, solange es zu keinem Klimawandel kommt (durch das erliegen des Golfstroms z. B.) aber selbst dann w√§re es wohl kein Problem. Wasser gibt es genug - vor allem in unterirdischen Lagern, die die Menge des oberirdisch fli√üenden Wassers weit √ľbersteigen. Auch Nahrung gibt es in der EU mehr als genug. Es ist ja so, dass bei uns immer mehr die Nahrungsmittelproduktion abgebaut wird, weil das Importieren billiger ist (das ist an sich schon pervers, wenn man bedenkt, dass Menschen verhungern). Also spare Dir bitte Kommentare wir: "Soll doch lieber die Afrikaner verrecken als meine eigenen Kinder."

QUOTE
Die Menschheit hat ihre geistigen Kapazitäten hauptsächlich auf Vernichtung konzentriert und Beherrschung, wieso glaubst du, dass die Menschheit aus lauter netten Wesen besteht und nicht auf Egoismus?


Siehst Du, genau so sehe ich es nicht. Und genau aus dem Grund ist es mir nicht scheissegal, ob in Afrika Menschen verrecken. Fakt ist, dass es auf der Erde jedem Menschen gut gehen k√∂nnt und das keine Hungern m√ľsste. Aber Egoismus und Gier stehen dem im Weg. Unsere Aufgabe ist es, dem mit aller Kraft entgegen zu wirken, wenn wir erreichen wollen, dass die Welt irgend wann mal ein besserer Ort werden soll.


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Schukow
Beitrag 20. Oct 2005, 10:56
Beitrag #30


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Ich bin prinzipiell daf√ľr, das man hilft, solange man kann. Ich halte es auch f√ľr pervers, wenn wir Nahrungsmittelproduktionskapazit√§ten vernichten anstatt Nahrung nazubauen und den Hungernden zu spenden. Aktuell geht es uns gut und wir k√∂nnen teilen.
Aber aktuell verschwinden unsere Trinkwasservorr√§te. Gletscher schmelzen, Grundwasserspiegel sinken, das Grund- und Oberfl√§chenwasser wird durch Industrie und Landwirtschaft (√úberd√ľngung)vergiftet.
Ich bin durchaus daf√ľr, das wir den Menschen in Afrika helfen, weil wir sie unterdr√ľckt haben und aus Zwischenmenschlicher Pflicht/christlicher n√§chstenliebe oder wie auch immer man es nennt. Wobei viele der Probleme auf gutgemeintes Denken zur√ľckzuf√ľhren ist. so z.B. verbesserte medizinische Versorgung f√ľhrt zu √úberbev√∂lkerung weil zu wenig sterben.
Wenn wir davon ausgehen, das eine gewisse Region eine begrenzte Zahl Menschen versorgen kann, dann sorgt die Natur daf√ľr, das die Zahl nicht √ľberschritten wird, es gibt Hungerkatastrophen, Seuchen usw. Oder der Mensch sorgt selbstst√§ndig daf√ľr mit Geburtenkontrolle. Dann haben wir rein praktisch die chinesische L√∂sung, aber daran kritisieren wieder Menschenrechtler den Zwang und man k√∂nnte auch den √§u√üeren Eingriff kritisieren.
Oder die reichen Industriel√§nder nehmen den Bev√∂lkerungs√ľberschu√ü Asiens und Afrikas auf, wobei sich die Frage stellt, wie lange wir willens und f√§hig sind, diese Leute mitzuversorgen, es gibt heutzutage schon zu wenig Arbeitspl√§tze.
Und heutzutage beschweren sich einige Bewohner schon, weil sie einen Bruchteil ihres Einkommens an andere abgeben, z.B. im L√§nderfinanzausgleich hier in Dtl. Und jetzt stell dir vor, jeder m√ľ√üte 90% seines Einkommens an Afrika oder Asien spenden.
Wenn du mir ein Konzept darstellst, in dem alle Menschen akzeptabel Leben können, bitte. Und trage auch der Überbevölkerung und den begrenzten Ressourcen Rechnung.
Ich bin daf√ľr, das jeder in einer Villa wohnt und dreimal t√§glich warmes Essen bekommt, ich halte es aber aktuell nicht f√ľr Umsetzbar.


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Rusch
Beitrag 20. Oct 2005, 11:47
Beitrag #31


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QUOTE (Schukow @ 20. Oct 2005, 11:56)
Oder die reichen Industriel√§nder nehmen den Bev√∂lkerungs√ľberschu√ü Asiens und Afrikas auf, wobei sich die Frage stellt, wie lange wir willens und f√§hig sind, diese Leute mitzuversorgen, es gibt heutzutage schon zu wenig Arbeitspl√§tze.
Und heutzutage beschweren sich einige Bewohner schon, weil sie einen Bruchteil ihres Einkommens an andere abgeben, z.B. im L√§nderfinanzausgleich hier in Dtl. Und jetzt stell dir vor, jeder m√ľ√üte 90% seines Einkommens an Afrika oder Asien spenden.
Wenn du mir ein Konzept darstellst, in dem alle Menschen akzeptabel Leben können, bitte. Und trage auch der Überbevölkerung und den begrenzten Ressourcen Rechnung.
Ich bin daf√ľr, das jeder in einer Villa wohnt und dreimal t√§glich warmes Essen bekommt, ich halte es aber aktuell nicht f√ľr Umsetzbar.

Gegen die Umweltverschmutzung machen wir, zumindest in Deutschland, ja schon eine ganze Menge. Auch wenn es viel kostet, wird es doch letztendlich dazu f√ľhren, dass es uns auch in Zukunft gut geht.

Das mit dem Trinkwasser in Europa halte ich f√ľr Panikmache. Sollte es wirklich eng werden, ist es ein Leichtes, den Verbrauch bei uns zu halbieren.

Was Europa betrifft, so ist es ja eine Tatsache, dass die Geburten stark zur√ľck gehen. Derzeit wirkt sich das durch die erh√∂he Lebenserwartung nicht aus, aber bereits in zehn Jahren werden wir es merken. In zwanzing Jahren werden wir auf Imigration angewiesen sein.

Das mit Afrika stelle ich mir so: Derzeit sind Indien und China die wachsenden M√§rkte, aber bereits in 10 Jahren haben die die L√ľcke zu den westlichen L√§ndern fast geschlossen. Das Lohnniveau wird ein Level erreicht haben, bei dem Produktion in Asien nicht mehr so interessant sein wird. Dann wird sich die Produktion in die √§rmeren L√§nder Asien, S√ľdamerikas und vor allem Afrikas verlagern. Ich denke in 40-50 Jahren sieht es besser aus. Bis dahin werden wir in Deutschland wohl immer noch auf dem Niveau von heute stehen (Sprich Wachstum in H√∂he der Inflationsrate), was aber wohl immer noch reicht.


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Schukow
Beitrag 20. Oct 2005, 16:53
Beitrag #32


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Ich bezwefel, dass das, was wir in Deutschland an Umweltschutz machen reicht, insbesondere wenn andere Industriemächte nicht oder wenig mitziehen.

Ob das mit dem Trinkwassermangel Panikmache ist, bezweifel ich, da dieses von einem Umweltprof in einer Vorlesung gehalten wurde. Das heißt, die Fachqualifikation ist höher als bei einem Bildjournalisten.

Ich weiß nicht, ob wir auf Einwanderer angewiesen sind, da wir aktuell noch recht viele Leute ohne Beschäftigung haben. Ob wir in 10 Jahren eine negative Arbeitslosenquote haben, wage ich zu bezweifeln, aber ich bin kein Wiwi.

Ob Afrika je zu den entwickelten Kontinenten geh√∂ren wird, wage ich zu bezweifeln. Laut einem Artikel glauben die Afrikaner an Fl√ľche und wenn jemand finanziell Erfolg hat, hat er Angst verflucht zu werden, aufgrund des Neides. Lieber arbeiten sie nicht, Ob sich diese Einstellung in absehbarer Zeit √§ndert, wage ich zu bezweifeln. Und dies f√∂rdert nicht gerade das Investitionsklima, wenn niemand mehr als n√∂tig arbeitet. Nebenbei h√§tte ich angst zu investieren, weil in Afrika gerne irgendwelche Stammesfehden ausgetragen werden.

Ich hoffe, das du recht hast, aber normalerweise treten meine eher negativen Prognosen ein, es sei denn es wird noch schlimmer. Ich hoffe,es wird nicht so schlimm wie ich denke, aber man sollte einen Nofallplan f√ľr ein Worst Case Scenario haben.


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Rusch
Beitrag 21. Oct 2005, 08:34
Beitrag #33


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QUOTE (Schukow @ 20. Oct 2005, 17:53)
Ich bezwefel, dass das, was wir in Deutschland an Umweltschutz machen reicht, insbesondere wenn andere Industriemächte nicht oder wenig mitziehen.

Ob das mit dem Trinkwassermangel Panikmache ist, bezweifel ich, da dieses von einem Umweltprof in einer Vorlesung gehalten wurde. Das heißt, die Fachqualifikation ist höher als bei einem Bildjournalisten.

Ich weiß nicht, ob wir auf Einwanderer angewiesen sind, da wir aktuell noch recht viele Leute ohne Beschäftigung haben. Ob wir in 10 Jahren eine negative Arbeitslosenquote haben, wage ich zu bezweifeln, aber ich bin kein Wiwi.

Ob Afrika je zu den entwickelten Kontinenten geh√∂ren wird, wage ich zu bezweifeln. Laut einem Artikel glauben die Afrikaner an Fl√ľche und wenn jemand finanziell Erfolg hat, hat er Angst verflucht zu werden, aufgrund des Neides. Lieber arbeiten sie nicht, Ob sich diese Einstellung in absehbarer Zeit √§ndert, wage ich zu bezweifeln. Und dies f√∂rdert nicht gerade das Investitionsklima, wenn niemand mehr als n√∂tig arbeitet. Nebenbei h√§tte ich angst zu investieren, weil in Afrika gerne irgendwelche Stammesfehden ausgetragen werden.

Ich hoffe, das du recht hast, aber normalerweise treten meine eher negativen Prognosen ein, es sei denn es wird noch schlimmer. Ich hoffe,es wird nicht so schlimm wie ich denke, aber man sollte einen Nofallplan f√ľr ein Worst Case Scenario haben.

QUOTE
Laut einem Artikel glauben die Afrikaner an Fl√ľche und wenn jemand finanziell Erfolg hat, hat er Angst verflucht zu werden, aufgrund des Neides.


Das gilt sicherlich nur f√ľr einen kleinen Teil Afrikas. Im Nildelta gab es schon eine Hochkultur, als wir uns noch mit Holzkeulen die K√∂pfe eingeschlagen haben.

Wasser wird knapp werden - in machen Regionen - aufgrund von D√ľrre, Verschmutzung und Verbrauch von Trinkwasser Reservoirs. Aber nicht in Deutschland.

Sie die Zukunft nicht so negativ: Schau, ich bin in den 80ern Aufgewachsen und da bestand die einzige Frage darin, ob die Amis oder die Russen uns die Atombomben auf den Kopf schmeissen. Wenn man da nicht einen gewissen Optimismus an den Tag gelegt hätte, wäre man drauf gegangen. Andererseits: Schau die Welt heute an: Alles steht noch und einiges ist sogar besser geworden. Es besteht also Hoffnung und diese stribt bekanntlich zuletzte.

Und zum Thema Optimisten und Pesimisten ein sehr weiser Spruch:

Der Optimist glaubt, er lebe in der best-m√∂glichen Welt. Der Pesimist f√ľrchtet, dass genau dies der Fall ist. laugh.gif


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Schukow
Beitrag 21. Oct 2005, 09:12
Beitrag #34


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QUOTE (Rusch @ 21. Oct 2005, 09:34)
QUOTE (Schukow @ 20. Oct 2005, 17:53)
Ich bezwefel, dass das, was wir in Deutschland an Umweltschutz machen reicht, insbesondere wenn andere Industriemächte nicht oder wenig mitziehen.

Ob das mit dem Trinkwassermangel Panikmache ist, bezweifel ich, da dieses von einem Umweltprof in einer Vorlesung gehalten wurde. Das heißt, die Fachqualifikation ist höher als bei einem Bildjournalisten.

Ich weiß nicht, ob wir auf Einwanderer angewiesen sind, da wir aktuell noch recht viele Leute ohne Beschäftigung haben. Ob wir in 10 Jahren eine negative Arbeitslosenquote haben, wage ich zu bezweifeln, aber ich bin kein Wiwi.

Ob Afrika je zu den entwickelten Kontinenten geh√∂ren wird, wage ich zu bezweifeln.  Laut einem Artikel glauben die Afrikaner an Fl√ľche und wenn jemand finanziell Erfolg hat, hat er Angst verflucht zu werden, aufgrund des Neides. Lieber arbeiten sie nicht, Ob sich diese Einstellung in absehbarer Zeit √§ndert, wage ich zu bezweifeln. Und dies f√∂rdert nicht gerade das Investitionsklima, wenn niemand mehr als n√∂tig arbeitet.  Nebenbei h√§tte ich angst zu investieren, weil in Afrika gerne irgendwelche Stammesfehden ausgetragen werden.

Ich hoffe, das du recht hast, aber normalerweise treten meine eher negativen Prognosen ein, es sei denn es wird noch schlimmer.  Ich hoffe,es wird nicht so schlimm wie ich denke, aber man sollte einen Nofallplan f√ľr ein Worst Case Scenario haben.

QUOTE
Laut einem Artikel glauben die Afrikaner an Fl√ľche und wenn jemand finanziell Erfolg hat, hat er Angst verflucht zu werden, aufgrund des Neides.


Das gilt sicherlich nur f√ľr einen kleinen Teil Afrikas. Im Nildelta gab es schon eine Hochkultur, als wir uns noch mit Holzkeulen die K√∂pfe eingeschlagen haben.

Jepp in √Ągypten hatten sie schon Schwerter.
Um etwas ernster zu werden, der Artikel sprach quasi vom subsaharischen Afrika. Wobei der Journalist nat√ľrluich auch Bl√∂dsinn geschreiben haben kann. Aber wir in unserer ach so aufgekl√§rten Welt glauben auch noch an heidniosche Irrlehren, wenn ich mir zumindest die ganzen Esotherikb√ľcher ansehe, die im Buchladen von mir nicht gekauft werden. Wir hatten mal im Ethikunterricht einen Sektenbeauftragen, der uns erz√§hlt hat, das solcher Bl√∂dsinn auf dem Vormarsch ist. (Ok das ist 10 Jahre her). Selbst wenn wir davon ausgehen, das bei uns das Wasser nicht knapp wird, sollten wir schon Eventualpl√§ne haben, wie wir den Leuten helfen, den Wasserknappheit f√ľhrt ja relativ schnell auch zu Nahrungsknappheit. Wenn man dne Zeitungsberichten glaubet, leben immer mehr Menschen in Elend.
Ich vermute, die Optionen lasst die Leute verhungern/dursten oder lasst die Leute sich gegenseitig umbringen um das Problem der Überbevölkerung in den Griff zu kriegen finden keine Mehrheitszustimmung. Solange wir helfen können, sollen wir helfen, nur glaube ich, das wir irgendwann an unsere Grenzen kommen und wir schon bald neue Mittel langfristiger wirksamer Hilfe brauchen, damit die Afrikaner nicht mehr auf unsere Hilfe angewiesen sind.


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Beitrag 21. Oct 2005, 09:34
Beitrag #35


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QUOTE (Schukow @ 21. Oct 2005, 10:12)
Solange wir helfen können, sollen wir helfen, nur glaube ich, das wir irgendwann an unsere Grenzen kommen und wir schon bald neue Mittel langfristiger wirksamer Hilfe brauchen, damit die Afrikaner nicht mehr auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Ein erster Schritt wäre, die Ausbeutung der Dritten Welt zu beenden, gerechte Handelsbeziehungen aufzubauen und faire Preise zu zahlen. Womit mir wieder beim dem Spot wären.

Du bist Deutschland! Damit es dir gut geht, m√ľssen Kinder Sklavenarbeit verrichten und leben Menschen in existenzbedrohender Armut.
Du bist Deutschland! Ein fetter, vollgerfressener Bauch kann etwas bewegen, und sei es nur, die Konkurrenz zur Seite zu stoßen.
Du bist Deutschland! Friss, sauf und fick, damit die Konjunktur brummt und arische Kinder deine Rente bezahlen.


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Beitrag 21. Oct 2005, 09:45
Beitrag #36


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QUOTE (Nepharite @ 21. Oct 2005, 10:34)
QUOTE (Schukow @ 21. Oct 2005, 10:12)
Solange wir helfen können, sollen wir helfen, nur glaube ich, das wir irgendwann an unsere Grenzen kommen und wir schon bald neue Mittel langfristiger wirksamer Hilfe brauchen, damit die Afrikaner nicht mehr auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Ein erster Schritt wäre, die Ausbeutung der Dritten Welt zu beenden, gerechte Handelsbeziehungen aufzubauen und faire Preise zu zahlen. Womit mir wieder beim dem Spot wären.

Du bist Deutschland! Damit es dir gut geht, m√ľssen Kinder Sklavenarbeit verrichten und leben Menschen in existenzbedrohender Armut.
Du bist Deutschland! Ein fetter, vollgerfressener Bauch kann etwas bewegen, und sei es nur, die Konkurrenz zur Seite zu stoßen.
Du bist Deutschland! Friss, sauf und fick, damit die Konjunktur brummt und arische Kinder deine Rente bezahlen.

Applaus, Neph! So sehe ich es auch.

Der ganze Wirtschaftswachstums-Gehirnwichs, dem wir wie einem fetten G√∂tzen huldigen, basiert, wenn man ehrlich ist, darauf, dass wir die √§rmeren L√§nder ausbeuten und √ľber den Tisch ziehen und die aufkeimdenden Kn√∂spchen der Konjunktur zertreten.


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Schukow
Beitrag 21. Oct 2005, 10:07
Beitrag #37


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@ Neph Ich stimme dir zu, aber unser Wirtschaftssystem beruht nunmal auf der Ausbeutung anderer. Was sind faire Löhne?
Man findet immer jemanden, der eine Leistung billiger bringt, findet man fast immer jemanden, der f√ľr einen Hungerlohn oder etwas dar√ľber arbeitet. Und einen Unternehmer der es ausnutzt.
Oder es kommen arbeitskräftesparende Maschinen zum Einsatz und die Arbeitslosigkeit steigt noch mehr.
Man k√∂nnte nat√ľrlich eine andere Wirtschaftsordnung aufbauen, aber Kommunismus findet sicher keine Mehrheit.
Und es stellt sich die Frage, ob wir wirklich bereit sind, unseren Lebensstandart erheblich zu senken, um anderen zu helfen?
Fleishc nur zu besonderen feiertagen, pro Person 10 km2 Wohnfläche, Marmeladenbrote und Maragarine statt Wurst, Käse und Butter. Nur Kartoffeln und Soße, Pellkartoffeln und Herring. Sind wi ernsthaft bereit, so zu leben?


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Beitrag 21. Oct 2005, 10:36
Beitrag #38


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QUOTE (Schukow @ 21. Oct 2005, 11:07)
@ Neph Ich stimme dir zu, aber unser Wirtschaftssystem beruht nunmal auf der Ausbeutung anderer. Was sind faire Löhne?

Wie hoch faire L√∂hne konkret aussehen, h√§ngt tats√§chlich von Angebot und Nachfrage ab. Was aber auf jeden Fall zu unfairen L√∂hnen f√ľhrt, sind Subventionen auf jeder Ebene der Volkswirtschaft (Protektionsmus, Abschotten der eigenen M√§rkte gegen√ľber bestimmten Produzenten oder auch Lohnsubventionen)

QUOTE
Kommunismus findet sicher keine Mehrheit.
Und es stellt sich die Frage, ob wir wirklich bereit sind, unseren Lebensstandart erheblich zu senken, um anderen zu helfen?
Fleishc nur zu besonderen feiertagen, pro Person 10 km2 Wohnfläche, Marmeladenbrote und Maragarine statt Wurst, Käse und Butter. Nur Kartoffeln und Soße, Pellkartoffeln und Herring. Sind wi ernsthaft bereit, so zu leben?


Ganz genau! Diese Frage stellt sich; nur eben nicht durch diesen Spot, den dessen Kernaussage ist eben weiter so mit der Ausbeutung. Erst kommt Deutschland und dann vielleich Europa und schließlich der Rest der Welt.


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pana
Beitrag 21. Oct 2005, 10:42
Beitrag #39


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QUOTE (Schukow @ 21. Oct 2005, 11:07)
Fleishc nur zu besonderen feiertagen, pro Person 10 km2 Wohnfläche, Marmeladenbrote und Maragarine statt Wurst, Käse und Butter. Nur Kartoffeln und Soße, Pellkartoffeln und Herring. Sind wi ernsthaft bereit, so zu leben?

Sind wir nicht, m√ľssen wir auch nicht.

Fleisch f√ľr alle (au√üer f√ľr die Vegetarier laugh.gif), 50 m¬≤ oder mehr f√ľr alle, Wurst, K√§se und Panasonicsachen f√ľr alle.

Möglich ist es.

Konosuke Matsushita schrieb einmal, daß er in den 30er Jahren in Osaka einen Bettler gesehen habe, wie er aus einem Wasserhahn Wasser trank. Niemand störte sich daran.

Er dachte eine Weile dar√ľber nach und kam zu der Erkenntnis, da√ü Wasser - wie jedes andere Produkt auch - erst produziert bzw. gef√∂rdert und bereitgestellt werden m√ľsse. Dennoch gab es Wasser offenbar in solchem √úberflu√ü und es wurde mit einer Selbstverst√§ndlichkeit genutzt, da√ü kein Mensch das Verhalten des Bettlers als Diebstahl bezeichnete.

Matsushita vertrat die Ansicht, da√ü G√ľter irgendwann in einer solchen St√ľckzahl verf√ľgbar sein sollten, da√ü sie - wie das Wasser auch - allen Menschen zug√§nglich und f√ľr alle selbstverst√§ndlich w√§ren.

Letztendlich w√§ren dann auch die Gr√ľnde f√ľr die st√§ndigen Kriege nicht mehr vorhanden, wie er sagte.

Dem stimme ich zu.

Die m√∂glichkeit, f√ľr alle Menschen Medikamente, Nahrung und H√§user zur Verf√ľgung zu stellen, besteht seit langer Zeit. Die M√∂glichkeiten in Forschung und Entwicklung sind nahezu grenzenlos. Das Geld / Kapital allerdings hemmt die Entwicklung.

Der Beitrag wurde von pana_sonix bearbeitet: 21. Oct 2005, 10:44
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Schukow
Beitrag 21. Oct 2005, 10:50
Beitrag #40


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Erstmal Taschuldigung f√ľr den Tippfehler ich meinte10m" Wohnfl√§che.

Aber der Mensch denkt nunmal zuerst an sich oder seine Kleingruppe.
Ich glaube es war ein arabisches Sprichwor: Ich gegen meinen Bruder, Ich mit meinem Bruder gegen meinen Cousin, Ich, mein Bruder und mein Cousin gegen das Dorf. Ich und das Dorf gegen den Nachbarort usw.
Wobe iich Egoismus bis zu einem gewissen Grad ok ist, solange es trotzdem noch in einem hohen Maße hilfsbereitschaft gibt. Wobei der Spot ja extremen Egoismus suggeriert.
Ich bin der Baum, der entwurzelt wird, von mir dem Schmetterling.Wenn jeder der Beteiligten 1000 Arbeitspl√§tze schaffen w√ľrde (in Dtl), w√§re das imo ein besseres Zeichen.


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koepi
Beitrag 22. Oct 2005, 20:16
Beitrag #41


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Naja,

man sollte mal im Einzelnen gucken, wer da so auftritt. Ist ziemlich querbeet, ein paar Multimillionäre, sicherlich, aber auch multi-kulti, Arbeiter, Kinder.....

Klar, die Promis dominieren zunächst, aber ich find die Kampagne eigentlich recht gut.
Die oben diskutierte Problematik (3. Welt etc...) ist wichtig und bvedarf einer gerechten L√∂sung. Vielleicht w√§re das "Du bist Deutschland.. wenn du dich f√ľr GErechtigkeit in der Welt einsetzt... (aber nicht die aus dem "Bush")
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Schukow
Beitrag 22. Oct 2005, 20:42
Beitrag #42


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QUOTE (koepi @ 22. Oct 2005, 21:16)
Kinder.....

Kinder haben soviel Ahnung von den Wirtschaftlichen und Gesellschaftlichen Zuständen in diesem Land. Meine 4 jähreige Nichte hat Konzepte zur Beschäftigungpolitik.

Sorry, wenn einige Schauspieler einen fremden Text losplabern, dasnn verstehe ich das, wir brauchen alle Geld. Aber wir sollten das ganze nicht √ľberm√§√üig auf die Goldwaage legen. Und ich fand es erstaunlich (eigentlich nicht), das keine Arbeitslosen irgendwas gesagt haben. Klofrau mag ein wichtiger Job sein, aber die meisten Leute w√ľrden ihn nicht als Traumjob bezeichnen. Zumindest die Umfragen und Personen die ich kenne besagen sowas.


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Beitrag 22. Oct 2005, 21:15
Beitrag #43


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QUOTE (Schukow @ 22. Oct 2005, 21:42)
Und ich fand es erstaunlich (eigentlich nicht), das keine Arbeitslosen irgendwas gesagt haben.

Arbeitslose/Penner/Junkies sind unerw√ľnscht! Arbeitslose sind selber Schuld, weil sie sich einfach nicht zusammenrei√üen und mit den Fl√ľgeln schlagen. Arbeislose sind nicht Deutschland. Also haben sie auch in diesem Propaganda-Spot nichts zu suchen.

Der Beitrag wurde von Nepharite bearbeitet: 22. Oct 2005, 22:11


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Schukow
Beitrag 22. Oct 2005, 21:38
Beitrag #44


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QUOTE (Nepharite @ 22. Oct 2005, 22:15)
QUOTE (Schukow @ 22. Oct 2005, 21:42)
Und ich fand es erstaunlich (eigentlich nicht), das keine Arbeitslosen irgendwas gesagt haben.

Arbeitslose/Penner/Junkies sind unerw√ľscht! Arbeitslose sind selber Schuld, weil sie sich einfach nicht zusammenrei√üen und mit den Fl√ľgeln schlagen. Arbeislose sind nicht Deutschland. Also haben sie auch in diesem Propaganda-Spot nichts zu suchen.

Was können AL eigentlich anderes machen als Bewerbungen schreiben? Wenn es uns in Dtl so gut geht, dann könnten unsere Firmen ja wenigstens Ablehungen schicken.

Mir fiel vorhin ein, das man im Rahmen der Kampagne auch den Film Kollberg zeigen kann, im Grunde hat der Film die gleiche Aussage: wenn wir uns alle zusammenreissen und Zusammenstehen, dann klappts auch mit dem Endsi endg√ľltigen Aufschwung.

Ich bemerke √ľbrigens mit grausen einen Tippfehler bei dir, ich hoffe, das liegt an meinem schlechten Einfluss.


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Beitrag 22. Oct 2005, 22:14
Beitrag #45


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QUOTE (Schukow @ 22. Oct 2005, 22:38)
Ich bemerke √ľbrigens mit grausen einen Tippfehler bei dir, ich hoffe, das liegt an meinem schlechten Einfluss.

Nöö, das liegt an meiner "neuen" Tastatur, die es etwas härter haben muss; bei der alten ausgeleierten brauchte ich die Finger nur auf die Tasten fallen lassen, nun muss ich richtig arbeiten mrgreen.gif


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koepi
Beitrag 22. Oct 2005, 23:18
Beitrag #46


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QUOTE (Schukow @ 22. Oct 2005, 21:42)
QUOTE (koepi @ 22. Oct 2005, 21:16)
Kinder.....

Meine 4 jähreige Nichte hat Konzepte zur Beschäftigungpolitik.

Das stimmt. Es gibt keine besseren Beschäftigungspolitiker als Kinder. Und: Die haben immer Konjunktur. Selbst wenn siedas Haus verlassen haben, hat man noch mehr als ausreichend Beschäftigung mit ihnen.
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ExeQtA
Beitrag 22. Nov 2005, 21:01
Beitrag #47


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Hier mal ein wenig mehr Motivation mrgreen.gif


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Ange1us
Beitrag 23. Nov 2005, 20:07
Beitrag #48


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ROFL LOL ist ja geil!!!!



EDIT: Ist der Satz "Du bist Deutschland" zu NAZI verseucht?

Der Beitrag wurde von Ange1us bearbeitet: 24. Nov 2005, 19:08
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Br√ľhn
Beitrag 25. Nov 2005, 11:55
Beitrag #49


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QUOTE (Ange1us @ 23. Nov 2005, 20:07)
Ist der Satz "Du bist Deutschland" zu NAZI verseucht?

Nö.

MfG
Br√ľhn


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r√§cht sich nicht f√ľr Beleidigungen,
denn die bedeuten ihm nichts.

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ExeQtA
Beitrag 25. Nov 2005, 12:05
Beitrag #50


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rolleyes.gif

*aufstöhn*
Das ist doch mal wieder zum Kotzen. Anstatt √ľber Sinngehalt der Kampange zu diskutieren wird wieder einmal ein Vergleich zur deutsche Geschichte aufgebaut.

Vielleicht sollten wir unser Land umbennen. Den man kann schon fast den Eindruck gewinnen, dass die Wörter deutsch, Deutschland, im bin Deutscher, ansich Nationalsozialistisch, rechtsrdiakal und rassistisch sind.

Mein Gott, nervt mich das!


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