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Voyager auf DVD

 
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Seskas Rückkehr und fehlende Kontinuität
Weyoun19
Beitrag 8. Mar 2000, 22:56
Beitrag #1





Gast






Gerade in den letzten Tagen hatte ich Gelegenheit die bestimmt schon dutzend Mal gesehenen Folgen der zweiten Staffel von Voyager mir ein weiteres Mal anzuschauen. Und ich muss sagen, dass ich viele Highlights dieser Season nach Sevens fulminantem Debut schon wieder vergessen habe. Meiner Meinung ist Voyager die einzige ST Serie, die bereits in der zweiten Staffel ein enormes Potential zeigt und nicht ganze VIER Staffeln braucht um warm zu werden. ;-)
Folgen wie "Das Signal", "Allianzen", und "Kampf ums Dasein" sind auch nach wiederholtem Betrachten immer noch sehr spannend und atmosphärisch dicht. Daran ist vor allem auch mein ST Lieblingsbösewicht (soweit man überhaupt von Böse sprechen möchte. Ich nenne es eher pragmatisch) Seska "Schuld". Martha Hackett ist eine phantastische, sehr überzeugende Schauspielerin, die es durch ihre Verkörperung der Cardassianerin Seska geschafft hat, der Serie ein wenig der so schmächlich vernachlässigten Kontinuität zu geben. Nach ihrem unspektakulären Tod (die Drehbuchautoren von Voyager haben es sich seit jeher zu leicht gemacht mit Nebenfiguren Siehe auch Suder) und vor Sevens Amtsantritt war von Kontinuität auch nicht mehr viel zu sehen. Die dritte Staffel war meiner Meinung nach die Schlechteste. Warum hatte man nicht den Mut Seska und Suder zu arrestieren und immer mal wieder auf sie zurück zu greifen. Ein, meiner Meinung nach, interessantes Konfliktpotential hätte sich damit aufgetan. Das die Drehbuchautoren gerade bei Voyager ihre Nebendarsteller stark vernachlässigen sieht man auch an der äußerst sympathischen Samantha Wildman, Lieutenant Carey und Fähnrich Vorik. In Staffel 6 haben sie meines Wissens keinen einzigen Auftritt! Gerade bei Voyager sind die Hauptcharaktere sehr stark, facettenreich und plastisch, dennoch ist die Voyager im Vergleich zu anderen Schiffen winzig! Dieses heimische Gefühl macht sie aber so gut wie nie breit. Die restliche Crew wirkt gesichtslos und austauschbar; Die Crewzahlen schwanken in jeder Folge (140-150), ein Unterschied zu den alten TNG Zeiten, wo an jeder Raumstation neues Personal an Bord kam wird in keinster Form deutlich. Gerade hier schwächelt und krankt Voyager gegenüber DS9. Meiner Meinung nach hat man viel an Potential nach Staffel 2 mit dem Tode Seskas, Suders und Hogans verschenkt. Eine Folge von 24 pro Staffel hätte man den Nebendarstellern schon widmen können. Viele Folgen bei Star Trek haben gezeigt, das auch eine gewisse fesselnde Atmosphäre entstehen kann, wenn man sich mit dem Privatleben der Crewmitglieder auseinandersetzt.
Jetzt wollte ich eigentlich über meinen Liebling Seska schreiben und bin ein wenig abgekommen. Insgesamt denke ich, dass man gerade jetzt zum Ende der Serie hin nochmal an seine Wurzeln denken sollte und verblichenen Charakteren wenigstens noch EINE Erinnernungsfolge à la "Zeitschiff Relativity" oder "Rebellion Alpha" schenken sollte.
Ein anderes Beispiel ist "Fury" aus Staffel 6 in dem Kes zurückkehrt. Auch hier wird in einigen Szenen die Voyagercrew aus Staffel 2 gezeigt. Doch ich fürchte, dass man auch in diesem Fall weder auf Martha Hackett noch andere Gastdarsteller zurückgreifen wird, obwohl die Bereitschaft auf seiten der Schauspieler da ist und viele Fans (Der Seska Fanclub ist nicht gerade klein!) sich darüber extrem freuen würden.
Das wär´s für´s Erste.
Comments are welcome. Euer in steter Hoffnung auf Seskas Rückkehr verbleibende Jens

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by J.B.

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DarkLord
Beitrag 9. Mar 2000, 20:36
Beitrag #2





Gast






Moin Jens,

Na das nenn ich mal ein ausfürliches posting smile.gif
Ich bin eigentlich eher etwas überrascht über deine Meinung, die meisten meinen doch eher, das Voyager wie alle Star Trek Serien erst nach den ersten beiden Staffeln zugelegt hat (oder nicht confused4.gif ). Viele machen das allerdings an 7of9 fest - was ich nunmal überhaupt nicht einsehen kann - ich kann dieses Pseudo-Borg-Model einfach nicht ab.
Aber die Serie ist insgesammt einfach besser geworden, nachdem sie die Kazon und die anderen Rassen vom Anfang hinter sich gelassen hat (die einzig guten waren wohl die Vidianer). Spezies8472 und auch die etwas übermäßig eingesetzten Borg sind einfach besser als diese ätzenden (mir fällt grad nix besseres ein) Kazon. Dafür ertrag ich sogar Seven und die Resozialisierungsversuche des Captains.
Aber einige Aspekte fehlen in den neueren Staffeln gegenüber den ersten beiden - es gibt überhaupt keine Konflikte mehr zwischen den Marquis - auf einmal super integriert die Leute, na bravo. Viele der besseren Episoden basierten schließlich auf diesem Konflikt - z.B. die mit Suder.
Über die vielen Fehler der Produzenten die größe des Schiffs und die dadurch resultierenden Probleme und Besonderheiten braucht man schon nichtmehr zu reden. Zählt doch mal mit, wieviele Shuttles da schon drauf gegenden sind - ein Haidenspaß für die ganze Familie.

Aber ich hab genug gestänkert - seid bitte bahrmherzig mit mir, ich versuche nächstes mal auch mich zurück zu halten und beschränke mich lieber wieder aufs DS9-Forum rolleyes.gif


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DarkLord

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[Diese Nachricht wurde von DarkLord am 09-03-2000 editiert.]

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LarsH
Beitrag 24. Mar 2000, 21:15
Beitrag #3





Gast






Die Episoden die dur genannt hast sind ja nun wirklich nicht die Besten der 2. Staffel. Folgen wie "Meld" (Gewalt), "Death Wish" (Todessehnsucht) & "Deadlock" (Die Verdoppelung) stellen für mich die Highlights der Staffel dar. Die Kazon waren für mich immer so eine Art Kopie der Klingonen. Zudem auch noch schlecht, charakteristisch voll zum wegwerfen. Ansonsten wäre "Basics 1+2" (Der Kampf ums Dasein 1+2) besser geworden, beispielsweise mit den Vidianern. Aber das ist Vergangenheit. Heute ist die Voyager nur noch 35000 Lichtjahre von der "Heimat" entfernt und hat tolle und Abwechslungsreiche Geschichten ("Relativity", "Equinox 1+2", "Timeless", "Course: Obvilion", "Survival Instinct", "Blink of an Eye", "Pathfinder" und und und...tonnenweise TOP-Episoden)!!!!!!!!!
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Weyoun19
Beitrag 25. Mar 2000, 18:23
Beitrag #4





Gast






Ich sage auch nur, dass Voyager im Gegensatz zu ALLEN anderen Star Trek Serien wesentlich mehr Potential zeigte. Und man sollte die Folgen der zweiten Staffel nicht in Vergessenheit geraten lassen.
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