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Deutschland will (muss...) seinen BĂ€ren killen, schnĂŒff...
Voivod
Beitrag 25. Jun 2006, 14:07
Beitrag #1


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Das ist echt zum heulen:

Ich fass es nicht: Warum kann man die Gewehre nicht einfach statt mit Blei mit BetĂ€ubungsmunition fĂŒllen und Meister Petz damit vollpumpen? Herrje, das kann ja nicht so schwierig sein. Naja, muss es wohl doch, denn genau DAS haben diverse Leute ja jetzt wochenlang versucht. confused4.gif

Bruno, gib alles, hoffentlich machst du es noch eine Weile... sad.gif
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Ayelbourne
Beitrag 25. Jun 2006, 14:22
Beitrag #2


Captain
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Hoffentlich hÀlt er noch bis nach der WM durch. Wer Waldis WM-Club schaut, weiss, warum das so wichtig ist.


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Matt
Beitrag 25. Jun 2006, 14:31
Beitrag #3


Vice Admiral
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Die JĂ€ger-Lobby ist in Deutschland zwar nicht so groß wie die Fuchsjagd-Lobby in England, aber trotzdem zeigt diese Abschussanweisung, dass hier mal wieder einige Ă€ltere Herren Indianer spielen wollen. Gefahr fĂŒr Menschen geht von diesem BĂ€ren jedenfalls keine aus. Wenn man partout nicht will, dass er Nutztiere reißt, reicht es auch, die Gewehre mit BetĂ€ubungsmunition zu fĂŒllen, wie Voivod schon richtig gesagt hat.

Irgendwie hab ich das GefĂŒhl, dass man nur halbherzig versucht hat, Bruno zu fangen. Wetten, dass der Abschuss jetzt ganz "ĂŒberraschend" schnell vonstatten geht? Pervers.


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Androide
Beitrag 25. Jun 2006, 15:11
Beitrag #4


Captain
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QUOTE (Matt @ 25. Jun 2006, 15:31)
Wetten, dass der Abschuss jetzt ganz "ĂŒberraschend" schnell vonstatten geht?

wenn sie sich so anstellen wie 1835 wohl nicht so schnell. damals wurde der bisher letzte braunbÀr in deutschland erlegt, allerdings erst nach einer jagd von sage und schreibe 6 jahren...
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VirtualSelf
Beitrag 25. Jun 2006, 17:21
Beitrag #5


Vice Admiral
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Ich finds ok, wenn das Viech abgeschossen wird. Drauf halten ... und wech! Dieser ganze sentimentale Tierschutzwahn geht mir ziemlich auf die Eier.


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BrĂŒhn
Beitrag 25. Jun 2006, 17:41
Beitrag #6


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QUOTE (Matt @ 25. Jun 2006, 15:31)
Gefahr fĂŒr Menschen geht von diesem BĂ€ren jedenfalls keine aus.

Ach, und du bist der BĂ€renexperte? Meinst du wirklich fĂŒr den BĂ€r ist es ein Unterschied ob ein Schaf oder ein Mensch ihm vors Maul lĂ€uft? Nö, fĂŒr den BĂ€r ist der Mensch ein Tier wie jedes andere. Nur der Mensch in seiner Selbstherrlichkeit denkt er sei etwas besser und wĂŒrde deshalb "verschont".

Aber mal von einer anderen Seite aus betrachtet: Es gibt viele Berichte ĂŒber Menschen die von BĂ€ren angefallen wurden, warum sollte dieser BĂ€r anders sein?

Der Beitrag wurde von BrĂŒhn bearbeitet: 25. Jun 2006, 17:42


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Voivod
Beitrag 25. Jun 2006, 18:29
Beitrag #7


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^Dieser BĂ€r ist "anders", aber nur, weil er von seiner ebenfalls schon verzogenen Mama falsch erzogen wurde. Er hat hat kaum mehr Scheu vor Menschen, das macht ihn potenziell gefĂ€hrlich. Normalerweise meiden BĂ€ren menschliche Siedlungen. In unseren Gegenden ist das aber gar nicht so leicht, nur so nebenbei gesagt. Wenn ein BĂ€r mal rafft, dass in den Gegenden, wo sich diese dĂŒmlichen Zweibeiner tummeln, leicht Futter zu holen ist, kriegt er das nicht mehr aus seinem dicken SchĂ€del raus.

Der Schweizer BĂ€r Lumpaz ist ja ein Bruder von Bruno. Lumpaz war aber so klug, sich wieder ĂŒber die Landesgrenze zu verpissen, nachdem er genug gewĂŒtet hat wink3.gif
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Matt
Beitrag 25. Jun 2006, 18:43
Beitrag #8


Vice Admiral
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@BrĂŒhn: BĂ€ren greifen keine Menschen an, weil BĂ€ren generell keine Tiere in der GrĂ¶ĂŸe von Menschen angreifen (deshalb sind maximal SĂ€uglinge gefĂ€hrdet). Ausnahme ist nur, wenn ein BĂ€r Junge hat, was bei Bruno ausgeschlossen werden kann. BĂ€ren töten nur deutlich kleinere Tiere und auch nur dann, wenn sie Hunger haben. Besonders vorzugsweise wĂ€hlen sie dabei hilflose Tiere, deshalb auch Brunos PrĂ€ferenz fĂŒr eingezĂ€unte Schafe und HĂŒhner im Stall.

Das einzige Problem, wie Voivod richtig sagte, ist dass Bruno seine natĂŒrliche Scheu vor Menschen verloren hat (Erziehungsproblem). Das heißt aber nicht, dass er Menschen angreift, sondern nur, dass er deren Siedlungen nicht meidet; etwas, das im dichtbesiedelten Deutschland aber ohnehin schwer wĂ€re.

Rate mal, warum Bruno bisher keiner fangen konnte. Sobald er einen Menschen gerochen hat, ist er schon frĂŒhzeitig abgehauen. Klingt das nach einem BĂ€ren, der einen Menschen angreift? Ich finde diese BĂ€renhysterie jedenfalls unertrĂ€glich.

Ich will nicht sagen, dass ich ein BĂ€renexperte bin, habe aber in Kanada aus Expertenmunde eine Menge ĂŒber sie gelernt. Wenn man einem BĂ€ren begegnet, genĂŒgt es in der Regel, den Rucksack auf den Kopf zu setzen und dabei laute GerĂ€usche zu machen. BĂ€ren sind extrem kurzsichtig und denken dann, dort stĂŒnde ein riesengroßes Tier. Niemals wĂŒrden sie dieses Tier angreifen. Man darf aber auch nicht auf sie zugehen, weil sie sich dann ihrerseits angegriffen fĂŒhlen wĂŒrden. Dann besteht die Gefahr, dass sie sich nicht so einfach trollen.


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Voivod
Beitrag 25. Jun 2006, 18:58
Beitrag #9


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^Genau. Das ist auch, was ich in Kanada gehört habe! smile.gif Darum legen die Kanadier ja so wert darauf, dass Campingfreunde keine Essensreste liegen lassen, man das Essen ĂŒber Nacht hoch in einem Baum verpackt aufbewahrt, etc... Nur BĂ€ren, die an Menschen bzw. deren Umgebung Geschmack gefunden haben, sind potenzielle Menschenhasser/-fresser... wink.gif Und diese Viecher mĂŒssen dann halt manchmal abgeschossen werden. Find ich auch ok so, denn wenn tatsĂ€chlich mal ein Mensch von einem BĂ€ren gekillt wird, gibts eh ne hysterische Treibjagd, und der Spezies ist auch nicht geholfen

Ist einfach schade, dass fĂŒr grosse Karnivoren kaum mehr Platz ist in unseren Breitengraden. Die Vorurteile und die fehlende "Kooperationsbereitschaft" der Menschen kommen dann noch dazu. In der CH strĂ€uben sich viele auch gegen die Wiederansiedlung des Luchses, weil sie Angst um kleine Kinder haben, obwohl Luchse wirklich kaum angreifen und gerade mal 15 Kilo oder so schwer sind. Die schnappen sich höchstens mal einen kleinen Hund, genau wie die Pumas in den USA. Oder eben Schafe...

Ich fÀnds toll, wenn grosse Karnivoren wieder in unseren Gegenden Fuss fassen könnten. Das macht die LÀnder IMO einfach schöner, intakter... Mit ein bisschem gutem Willen wÀre das schön machbar, IMO! Aber eben...
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Beitrag 25. Jun 2006, 18:58
Beitrag #10


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QUOTE (Matt @ 25. Jun 2006, 19:43)
@BrĂŒhn: BĂ€ren greifen keine Menschen an, weil BĂ€ren generell keine Tiere in der GrĂ¶ĂŸe von Menschen angreifen (deshalb sind maximal SĂ€uglinge gefĂ€hrdet). Ausnahme ist nur, wenn ein BĂ€r Junge hat, was bei Bruno ausgeschlossen werden kann. BĂ€ren töten nur deutlich kleinere Tiere und auch nur dann, wenn sie Hunger haben. Besonders vorzugsweise wĂ€hlen sie dabei hilflose Tiere, deshalb auch Brunos PrĂ€ferenz fĂŒr eingezĂ€unte Schafe und HĂŒhner im Stall.

Hmm ... wenn mich meine Erinnerung nicht tĂ€uscht, sind Schafe deutlich grĂ¶ĂŸer als memschliche SĂ€uglinge. Insofern passen wohl auch Kinder und Kleinkinder in das Beutespektrum des BĂ€ren. Und wenn ich bedenke, dass meine Kinder alleine im nahegelegenen Wald spielen dĂŒrfen und ich dieses auch anderen Kindern zugestehe, dann sehe ich keinen Grund, eine Risiko dadurch einzugehen, dass man das Vieh nicht abschießt.
Ich sehe, ehrlich gesagt, kein rationales Argument, dass gegen einen Abschuss ins Feld gefĂŒhrt werden kann, selbst wenn -und das ist nur hypothetisch- der BĂ€r vollkommen harmlos wĂ€re. Dieses Tier ist vollkommen ĂŒberflĂŒssig, fĂŒr den Menschen ohne ökonomischen Nutzen und niemand außer ein paar BĂ€umepimperern wird es vermissen. Von daher: weg damit


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Mad Hatter
Beitrag 25. Jun 2006, 19:03
Beitrag #11


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Ich bin zwar kein Hardliner, aber im Tierschutzbund steh ich auf der Mitgliederliste. Die sollen gefÀlligst zusehen dass sie das Tierchen unbeschadet da weg kriegen.

Der Beitrag wurde von Morrigan bearbeitet: 25. Jun 2006, 19:03


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Matt
Beitrag 25. Jun 2006, 19:06
Beitrag #12


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^Nun ja, wenn du deine Kinder allein im Wald spielen lĂ€sst, was ich im ĂŒbrigen unverantwortlich finde, dann hast du nicht unrecht. BĂ€ren wĂŒrden ein davonlaufendes, spielendes Kind aber auch nur dann angreifen, wenn sie echten BĂ€renhunger (sorry fĂŒr das Wortspiel) haben und keine leichtere Beute in Sicht ist.

Auf deinen zweiten Absatz (Nutzlosigkeit) will ich dagegen nicht eingehen. Da werden dich andere hier noch genug zerfleischen (fĂŒr dieses Wortspiel kein Sorry...) mrgreen.gif


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Voivod
Beitrag 25. Jun 2006, 19:08
Beitrag #13


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QUOTE (Nepharite @ 25. Jun 2006, 19:58)
Ich sehe, ehrlich gesagt, kein rationales Argument, dass gegen einen Abschuss ins Feld gefĂŒhrt werden kann, selbst wenn -und das ist nur hypothetisch- der BĂ€r vollkommen harmlos wĂ€re. Dieses Tier ist vollkommen ĂŒberflĂŒssig, fĂŒr den Menschen ohne ökonomischen Nutzen und niemand außer ein paar BĂ€umepimperern wird es vermissen. Von daher: weg damit

Eben, und darum lassen sich grosse Viecher bei uns auch kaum mehr ansiedeln, weil der "moderne Mensch" halt so tickt und keine Freude an einer intakten Natur empfinden kann/will. Kann ich nicht verstehen. Ist doch toll, eine grosse BiodiversitÀt, etc... Auch wenn's keinen "Nutzen" hat.
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Dr. Zoidberg
Beitrag 25. Jun 2006, 19:12
Beitrag #14


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QUOTE (BrĂŒhn @ 25. Jun 2006, 18:41)
Es gibt viele Berichte ĂŒber Menschen die von BĂ€ren angefallen wurden, warum sollte dieser BĂ€r anders sein?

Viele?
Eher wenige.
Und dann haben sich die Menschen falsch verhalten, haben sich nicht an den Ratschlag von Matt
QUOTE (Matt @ 25. Jun 2006, 19:43)
Man darf aber auch nicht auf sie zugehen, weil sie sich dann ihrerseits angegriffen fĂŒhlen wĂŒrden. Dann besteht die Gefahr, dass sie sich nicht so einfach trollen.
gehalten. Man darf den BĂ€r nur nicht ein großes harmloses, leicht trotteliges Wesen halten, das man mal eben am Hals kraulemn kann.
(Siehe auch die Passagen dazu in Mike Davis: "Ökologie der Angst"")


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Die Menschen konnten den Tod, das Elend, die Unwissenheit nicht heilen und sie haben sich um glĂŒcklich zu sein geeinigt nicht daran zu denken.
(Blaise Pascal)
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Voivod
Beitrag 25. Jun 2006, 19:18
Beitrag #15


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Wenn ein Mensch von einem Tier gefressen wird, war er halt zu doof, sowas nennt man "natĂŒrliche Auslese"... wink.gif
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Beitrag 25. Jun 2006, 19:23
Beitrag #16


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QUOTE (Voivod @ 25. Jun 2006, 20:08)
QUOTE (Nepharite @ 25. Jun 2006, 19:58)
Ich sehe, ehrlich gesagt, kein rationales Argument, dass gegen einen Abschuss ins Feld gefĂŒhrt werden kann, selbst wenn -und das ist nur hypothetisch- der BĂ€r vollkommen harmlos wĂ€re. Dieses Tier ist vollkommen ĂŒberflĂŒssig, fĂŒr den Menschen ohne ökonomischen Nutzen und niemand außer ein paar BĂ€umepimperern wird es vermissen.  Von daher: weg damit

Eben, und darum lassen sich grosse Viecher bei uns auch kaum mehr ansiedeln, weil der "moderne Mensch" halt so tickt und keine Freude an einer intakten Natur empfinden kann/will. Kann ich nicht verstehen. Ist doch toll, eine grosse BiodiversitÀt, etc... Auch wenn's keinen "Nutzen" hat.

Nööö ... ich steh auf Glas, Beton, Plastik, kĂŒnstliche Formen und Farben, "Neon"licht. FĂŒr mich ist maximale BiodiversitĂ€t kein Wert an sich, sondern auch immer nur unter ökonomischen Gesichstpunkten relevant.

QUOTE
Dr.Z
Viele?
Eher wenige.
Und dann haben sich die Menschen falsch verhalten, haben sich nicht an den Ratschlag von Matt


Es ist unsere Welt. Und wenn die Menschen leise durch den Wald schleichen wollen (was hinsichtlich der BĂ€renabschreckung wohl inadĂ€quat sein soll), weil es ihnen Spaß macht, dann haben sie jedes Recht dazu und Tiere, die dieses miss"verstehen", sind zu eleminieren.


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Voivod
Beitrag 25. Jun 2006, 19:25
Beitrag #17


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QUOTE (Nepharite @ 25. Jun 2006, 20:23)
Nööö ... ich steh auf Glas, Beton, Plastik, kĂŒnstliche Formen und Farben, "Neon"licht. FĂŒr mich ist maximale BiodiversitĂ€t kein Wert an sich, sondern auch immer nur unter ökonomischen Gesichstpunkten relevant.

Das tut mir leid fĂŒr dich. Geh mal campen!

Ansonsten: *schulterzuck*
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Mad Hatter
Beitrag 25. Jun 2006, 19:29
Beitrag #18


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Neph und Campen? Mitten in der Natur?? Kann ich mir nicht vorstellen, ist das nicht Folter?


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VirtualSelf
Beitrag 25. Jun 2006, 19:35
Beitrag #19


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QUOTE (Morrigan @ 25. Jun 2006, 20:29)
Neph und Campen? Mitten in der Natur?? Kann ich mir nicht vorstellen, ist das nicht Folter?

Aber hallo. Campen ist so ziemlich das Letzte, was ich tun wĂŒrde. Ist mir viel zu unbequem, zu "schmutzig" und langweilig (1 Woche DĂ€nemark vor 27 Jahren und 3 Wochen Behrensdorf vor 19 Jahren haben mir fĂŒr dieses und das nĂ€chste Leben vollkommen gereicht).


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Mad Hatter
Beitrag 25. Jun 2006, 19:37
Beitrag #20


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QUOTE (Nepharite @ 25. Jun 2006, 20:35)
Aber hallo. Campen ist so ziemlich das Letzte, was ich tun wĂŒrde. Ist mir viel zu unbequem, zu "schmutzig" und langweilig (1 Woche DĂ€nemark vor 27 Jahren und 3 Wochen Behrensdorf vor 19 Jahren haben mir fĂŒr dieses und das nĂ€chste Leben vollkommen gereicht).

Das seh ich genauso, außerdem kann man in D nicht mehr campen, da gibts BĂ€ren!


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Voivod
Beitrag 25. Jun 2006, 19:40
Beitrag #21


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QUOTE (Morrigan @ 25. Jun 2006, 20:29)
Neph und Campen? Mitten in der Natur?? Kann ich mir nicht vorstellen, ist das nicht Folter?

Eben! wink3.gif

Nein, ich denke, es wĂŒrde ihm gut tun. Und wenn nicht campen, dann wenigstens ein bisschen wandern und so... smile.gif
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Schukow
Beitrag 25. Jun 2006, 20:43
Beitrag #22


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QUOTE (Nepharite @ 25. Jun 2006, 19:58)
QUOTE (Matt @ 25. Jun 2006, 19:43)
@BrĂŒhn: BĂ€ren greifen keine Menschen an, weil BĂ€ren generell keine Tiere in der GrĂ¶ĂŸe von Menschen angreifen (deshalb sind maximal SĂ€uglinge gefĂ€hrdet). Ausnahme ist nur, wenn ein BĂ€r Junge hat, was bei Bruno ausgeschlossen werden kann. BĂ€ren töten nur deutlich kleinere Tiere und auch nur dann, wenn sie Hunger haben. Besonders vorzugsweise wĂ€hlen sie dabei hilflose Tiere, deshalb auch Brunos PrĂ€ferenz fĂŒr eingezĂ€unte Schafe und HĂŒhner im Stall.

Hmm ... wenn mich meine Erinnerung nicht tĂ€uscht, sind Schafe deutlich grĂ¶ĂŸer als memschliche SĂ€uglinge. Insofern passen wohl auch Kinder und Kleinkinder in das Beutespektrum des BĂ€ren. Und wenn ich bedenke, dass meine Kinder alleine im nahegelegenen Wald spielen dĂŒrfen und ich dieses auch anderen Kindern zugestehe, dann sehe ich keinen Grund, eine Risiko dadurch einzugehen, dass man das Vieh nicht abschießt.
Ich sehe, ehrlich gesagt, kein rationales Argument, dass gegen einen Abschuss ins Feld gefĂŒhrt werden kann, selbst wenn -und das ist nur hypothetisch- der BĂ€r vollkommen harmlos wĂ€re. Dieses Tier ist vollkommen ĂŒberflĂŒssig, fĂŒr den Menschen ohne ökonomischen Nutzen und niemand außer ein paar BĂ€umepimperern wird es vermissen. Von daher: weg damit

Das sagt jemand, der gegen die Todesstrafe ist.. Im Gegensatz zu manchen Menschen ist der BĂ€r relativ harmlos.


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BrĂŒhn
Beitrag 25. Jun 2006, 22:16
Beitrag #23


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QUOTE (Dr. Zoidberg @ 25. Jun 2006, 20:12)
Viele?
Eher wenige.
Und dann haben sich die Menschen falsch verhalten, haben sich nicht an den Ratschlag von Matt gehalten. Man darf den BĂ€r nur nicht ein großes harmloses, leicht trotteliges Wesen halten, das man mal eben am Hals kraulemn kann.
(Siehe auch die Passagen dazu in Mike Davis: "Ökologie der Angst"")

Weißt du bei solchen Berichten frage ich mich nur, wer die Geschichte dann noch erzĂ€hlt. Das klingt fĂŒr mich immer danach, dass irgendjemand auf Teufel komm raus den BĂ€ren schĂŒtzen wollte. Nach dem Motto: "Hm, Hand ab, Kopf ab, der hat sich wohl falsch verhalten."


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Voivod
Beitrag 26. Jun 2006, 01:03
Beitrag #24


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^Wieviele Menschen wurden denn in den letzten Jahren durch BÀren, Wölfe, etcetc gekillt? Gibts da Statistiken? Ich tippe mal auf 20 oder so weltweit, allerhöchstens. An Bienenstichen sind definitiv mehr Leute gestorben, und die Toten aufgrund von Moskitostichen gehen wg. Malaria sogar in die Millionen.

Ich bin ja immer noch fĂŒr die Jagd auf Autos! mrgreen.gif wink.gif
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Aguaviva
Beitrag 26. Jun 2006, 01:40
Beitrag #25


Commander
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Man sollte den BÀr einfangen und an einem Ort aussetzen wo er niemanden stört. Da die Leute nicht gewohnt sind BÀren in ihren WÀldern zu haben, mangelt es ihnen auch an Vorsicht.

Wenn ich jeden, der mich irgendwie stört umbringen wĂŒrde, hĂ€tte ich hier bald keine Nachbarn. mrgreen.gif


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BrĂŒhn
Beitrag 26. Jun 2006, 03:49
Beitrag #26


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QUOTE (Voivod @ 26. Jun 2006, 02:03)
^Wieviele Menschen wurden denn in den letzten Jahren durch BÀren, Wölfe, etcetc gekillt? Gibts da Statistiken? Ich tippe mal auf 20 oder so weltweit, allerhöchstens. An Bienenstichen sind definitiv mehr Leute gestorben, und die Toten aufgrund von Moskitostichen gehen wg. Malaria sogar in die Millionen.

Rechne doch mal Tote/Biene und Tote/BĂ€r hoch. Dann sehen wir ob dein Argument sinnvoll ist oder nicht.


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Lex
Beitrag 26. Jun 2006, 07:47
Beitrag #27


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Laut einer "Eilmeldung" im Radio hat Bruno es nun hinter sich
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Adm. Ges
Beitrag 26. Jun 2006, 08:06
Beitrag #28


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QUOTE (Lex @ 26. Jun 2006, 08:47)
Laut einer "Eilmeldung" im Radio hat Bruno es nun hinter sich

Das wird wohl DAS Thema bei Punkt12 auf RTL wink.gif - heute Nacht also abgeschossen... - wenn da mal nicht die Verschwörungstheoretiker wieder auf der Matte stehen...
Nuja, der ProblembÀr ist weg, der StoibÀr bleibt... sad.gif


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Matt
Beitrag 26. Jun 2006, 08:21
Beitrag #29


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QUOTE (Matt @ 25. Jun 2006, 15:31)
Wetten, dass der Abschuss jetzt ganz "ĂŒberraschend" schnell vonstatten geht? Pervers.

Ich will sicher keine Verschwörungstheorien heraufbeschwören und mir auch nicht selbst auf die Schulter klopfen, aber genau das habe ich gestern vorausgesagt.
Armer Bruno! Was der Mensch nicht versteht und fĂŒrchtet, das wird bekĂ€mpft. Das gilt fĂŒr BraunbĂ€ren genauso wie fĂŒr auslĂ€ndische Kulturen.


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Beitrag 26. Jun 2006, 11:58
Beitrag #30


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QUOTE (BrĂŒhn @ 26. Jun 2006, 04:49)
Rechne doch mal Tote/Biene und Tote/BĂ€r hoch. Dann sehen wir ob dein Argument sinnvoll ist oder nicht.

Naja, DU hast behauptet, BÀren seien gefÀhrlich. Proof?

Ansonsten: sad.gif
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Beitrag 26. Jun 2006, 12:22
Beitrag #31


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QUOTE (Matt @ 26. Jun 2006, 09:21)
Armer Bruno! Was der Mensch nicht versteht und fĂŒrchtet, das wird bekĂ€mpft. Das gilt fĂŒr BraunbĂ€ren genauso wie fĂŒr auslĂ€ndische Kulturen.

Da schlagen wir aber ein großen Bogen, oder?
Beim nĂ€chsten Mal kannst du ja einem BĂ€ren oder Löwen auf die Schultern klopfen, um ihn dann auf eine kĂŒhle Blonde einzuladen ... mrgreen.gif
Ich fĂŒr meinen Teil halte es fĂŒr vollkommen absurd, Tiere in jeder Situation verstehen zu wollen, um mit ihnen Bruderschaft zu trinken. Schließlich sitzen wir an der richtigen Seite des Gewehrs. mrgreen.gif

Der Beitrag wurde von Nepharite bearbeitet: 26. Jun 2006, 12:23


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Ayelbourne
Beitrag 26. Jun 2006, 12:26
Beitrag #32


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Soso...der BÀr hatte also "Luscht am Döten" und wurde auch deswegen erschossen.
Ich glaub ich geh morgen in den Wald und erschieß ein paar JĂ€ger. Die töten ja auch gern. wink.gif


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Beitrag 26. Jun 2006, 12:34
Beitrag #33


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QUOTE (Nepharite @ 26. Jun 2006, 13:22)
Ich fĂŒr meinen Teil halte es fĂŒr vollkommen absurd, Tiere in jeder Situation verstehen zu wollen, um mit ihnen Bruderschaft zu trinken. Schließlich sitzen wir an der richtigen Seite des Gewehrs. mrgreen.gif


Von "jeder Situation" ist in dem Fall ja nicht gerade die Rede, geht ja lediglich ums Umlegen...

Der Beitrag wurde von Morrigan bearbeitet: 26. Jun 2006, 12:35


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Beitrag 26. Jun 2006, 12:53
Beitrag #34


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QUOTE (Morrigan @ 26. Jun 2006, 13:34)
QUOTE (Nepharite @ 26. Jun 2006, 13:22)
Ich fĂŒr meinen Teil halte es fĂŒr vollkommen absurd, Tiere in jeder Situation verstehen zu wollen, um mit ihnen Bruderschaft zu trinken. Schließlich sitzen wir an der richtigen Seite des Gewehrs. mrgreen.gif


Von "jeder Situation" ist in dem Fall ja nicht gerade die Rede, geht ja lediglich ums Umlegen...

... und das ist auch gut so.
Verhaltensforschung (i.S.v. Tiere verstehen) halte ich nur in zwei FĂ€llen fĂŒr angemessen:
a) Es handelt sich um Spezies, die fĂŒr unser Wohlergehen/Überleben von zentraler Bedeutung sind. Als Besipiel hier kann die Honig-Biene angefĂŒhrt werden, die fĂŒr die preiswerte PflanzenbestĂ€ubung unabdingbar ist.

b) Es handelt sich um schĂ€dliche oder nicht-nĂŒtzliche Spezies, die man nicht einfach abknallen kann; z.B. Heuschrecken.

BĂ€ren und Berg-Gorillas hingegen sind erstens ĂŒberflĂŒssig (und sei es auch nur in bestimmten Gebieten) und zweitens leicht zu töten. Daher sollte man dort keine Verhaltensforschung betreiben .... IMO


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Beitrag 26. Jun 2006, 13:12
Beitrag #35


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Sry, Neph..ich weiss ja nicht obs dir schon jemand mitgeteilt hat, aber Tiere existieren NICHT, um dem Menschen dienlich zu sein. Und Tierarten sind ganz und garnicht ĂŒberflĂŒssig. WĂ€ren sie das, hĂ€tte die Evolution lĂ€ngst fĂŒr ihr Austerben gesorgt.

Gott, wie ich dieses arrogante Geblubber hasse.


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Beitrag 26. Jun 2006, 13:14
Beitrag #36


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QUOTE (Nepharite @ 26. Jun 2006, 13:53)
... und das ist auch gut so.
Verhaltensforschung (i.S.v. Tiere verstehen) halte ich nur in zwei FĂ€llen fĂŒr angemessen:
a) Es handelt sich um Spezies, die fĂŒr unser Wohlergehen/Überleben von zentraler Bedeutung sind. Als Besipiel hier kann die Honig-Biene angefĂŒhrt werden, die fĂŒr die preiswerte PflanzenbestĂ€ubung unabdingbar ist.

b) Es handelt sich um schĂ€dliche oder nicht-nĂŒtzliche Spezies, die man nicht einfach  abknallen kann; z.B. Heuschrecken.

BĂ€ren und Berg-Gorillas hingegen sind erstens ĂŒberflĂŒssig (und sei es auch nur in bestimmten Gebieten) und zweitens leicht zu töten. Daher sollte man dort keine Verhaltensforschung betreiben .... IMO

Ich sehe genauso wenig Sinn darin Wildtiere zu verstehen wie sie einfach abzuknallen. Ich bin nicht der Ansicht dass wir das Recht haben zu bestimmen welches Leben ĂŒberflĂŒssig ist und welches nicht. Bestenfalls sollte das der Natur bzw. sich selbst ĂŒberlassen bleiben.
Ich erachte das Leben mancher Menschen als ĂŒberflĂŒssiger als das mancher Tiere, aber umbringen will ich sie dafĂŒr (meist) nicht.
Der Mensch hat die Wahl, er kann anderen Keaturen gegenĂŒber gnĂ€dig und nachgiebig sein (auch wenns nur seinem Gewissen dient), und wenn es keinen fĂŒr uns erkennbaren Sinn fĂŒr ein o. g. Tierleben zu geben scheint, wo ist der Sinn es zu töten? NatĂŒrlich knall ich lieber den BĂ€ren ab bevor er mich frisst, aber aus welchem Grund soll man nicht alle Möglichkeiten nutzen so ein Leben zu erhalten solange keine unmittelbare Gefahr besteht? Der Mensch gibt fĂŒr weitaus schwachsinnigere Dinge Geld aus.


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Beitrag 26. Jun 2006, 13:32
Beitrag #37


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QUOTE (Morrigan @ 26. Jun 2006, 14:14)
Der Mensch hat die Wahl, er kann anderen Keaturen gegenĂŒber gnĂ€dig und nachgiebig sein (auch wenns nur seinem Gewissen dient), und wenn es keinen fĂŒr uns erkennbaren Sinn fĂŒr ein o. g. Tierleben zu geben scheint, wo ist der Sinn es zu töten?

Weils Spaß macht, das Fell Kohle bringt, das GebrĂŒlle nervt ...

QUOTE
NatĂŒrlich knall ich lieber den BĂ€ren ab bevor er mich frisst, aber aus welchem Grund soll man nicht alle Möglichkeiten nutzen so ein Leben zu erhalten solange keine unmittelbare Gefahr besteht? Der Mensch gibt fĂŒr weitaus schwachsinnigere Dinge Geld aus.


Mag sein, dass das eine oder andere schwachsinnige Projekt wirklich nicht mehr ins Gewicht fĂ€llt. In ihrer Gesamtheit spielen sie allerdings schon eine Rolle. Von daher halte ich es fĂŒr sinnvoll, ganz klare Zeichen gegen diese merkwĂŒrdige Art der Naturverbundenheit zu setzen; sozusagen als leuchtendes Beispiel fĂŒr alle Möchtegern-Green-PeaceÂŽler mrgreen.gif
In diesem Zusammenhang fĂ€llt mir gerade wieder ein TV-Bericht ein, in dem sich darĂŒber aufgeregt wurde, dass einem BĂŒrger die Kosten fĂŒr die Rettung seines Köters, der irgendwo reingefallen war, in Rechnung gestellt wurden. Genau so sollte es m.E. immer und in allen BundeslĂ€ndern gehandhabt werden. mrgreen.gif


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Beitrag 26. Jun 2006, 13:47
Beitrag #38


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QUOTE (Nepharite @ 26. Jun 2006, 14:32)
Weils Spaß macht, das Fell Kohle bringt, das GebrĂŒlle nervt ...

Das Leben besteht nicht nur aus Spaß. borg.gif
Das mit der Kohle sehe ich ein, aber hast du schon mal einen Gorillamantel gesehen? Und das GebrĂŒll von einigen Menschen kotzt mich auch an ohne dass ich sie erledigen darf.

QUOTE
Mag sein, dass das eine oder andere schwachsinnige Projekt wirklich nicht mehr ins Gewicht fĂ€llt. In ihrer Gesamtheit spielen sie allerdings schon eine Rolle. Von daher halte ich es fĂŒr sinnvoll, ganz klare Zeichen gegen diese merkwĂŒrdige Art der Naturverbundenheit zu setzen; sozusagen als leuchtendes Beispiel fĂŒr alle Möchtegern-Green-PeaceÂŽler  mrgreen.gif
In diesem Zusammenhang fĂ€llt mir gerade wieder ein TV-Bericht ein, in dem sich darĂŒber aufgeregt wurde, dass einem BĂŒrger die Kosten fĂŒr die Rettung seines Köters, der irgendwo reingefallen war, in Rechnung gestellt wurden. Genau so sollte es m.E. immer und in allen BundeslĂ€ndern gehandhabt werden. mrgreen.gif

Ich seh das nicht als Naturverbundenheit sondern als SelbstverstĂ€ndlichkeit an. Greenpeace find ich auch bescheuert, aber deshalb muss ich noch lange nicht alles gutheißen. Wenn wir Kohlen in die Natur buttern heißt das ja nicht dass wir das unsinnigerweise tun. Ich fasel bestimmt jetzt nix von "wir wollen unseren Kindern die Welt erhalten", das liegt nicht in meinem Interesse, aber es gibt genug Nutzen den man daraus hat. Und nicht jeder möchte auf seinen Waldspaziergang oder seine Bergtour verzichten (was mir jedoch schleierhaft ist).
Und falls mein Köter irgendwo reinfĂ€llt ist mir klar dass ich die Rettung selbst bezahl, fĂŒr mich wĂŒrd das gar nicht zur Frage stehen...


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Lex
Beitrag 26. Jun 2006, 14:24
Beitrag #39


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Ob es jetzt richtig oder falsch war, den BĂ€ren zu töten, weis ich nicht. und ob es möglich ist, alle JĂ€ger in der Region mit BetĂ€ubungsmunition auszustatten, weis ich auch nicht. Wenn das so problemlos wĂ€re, wie wir uns das vielleicht vorstellen, hĂ€tte man es bestimmt gemacht, oder? Es wurden fĂŒr viel (Steuer)Geld(er) Experten eingeflogen, die versucht haben, ihn lebend zu fangen, oder nicht? Und irgendwann ist auch die Schonfrist angesichts der akuten Gefahr, die der BĂ€r nunmal verursacht, vorbei. Was wĂ€re, wenn der BĂ€r ein Kind getötet hĂ€tte? Ob dann noch jemand nach BetĂ€ubungspfeilen geschriehen hĂ€tte?

Tatsache ist doch, dass JĂ€ger Tag fĂŒr Tag tausende Rehe, Hasen, Wildschweine und diverse andere Tiere töten, und das interessiert hier keine Sau. Im Gegenteil, schmeckt ja gut. Und mir ist es ehrlich gesagt lieber, wenn ein JĂ€ger einen wilden, gefĂ€hrlichen BĂ€ren abknallt, der jederzeit einen Menschen töten könnte, als wenn er Bambi zum Waisenkind macht.

Und wer trauert den Schafen nach, die der BĂ€r gerissen hat? Oder den dadurch entstandenen Schaden fĂŒr den Besitzer? Ich glaube nicht, dass die Schafe gegen Tod durch BĂ€r versichert waren.

EDIT: Gerade kam im Radio, dass Bruno ausgestopft und in einem MĂŒnchner Museum ausgestellt werden soll. Damit dĂŒrfte er die entstandenen Kosten wohl wieder einbringen borg.gif

Der Beitrag wurde von Lex bearbeitet: 26. Jun 2006, 14:35
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Dr. Zoidberg
Beitrag 26. Jun 2006, 14:57
Beitrag #40


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QUOTE (Ayelbourne @ 26. Jun 2006, 14:12)
Und Tierarten sind ganz und garnicht ĂŒberflĂŒssig.

Und was passiert wenn man sogenannte Raubtiere lediglich fĂŒr ĂŒberflĂŒssig & gefĂ€hrlich hĂ€lt, konnte man in der ersten HĂ€lfte des vorigen Jahrhunderts in Kalifornien sehen. Ende 1926 hatte die damalige Raubtierausrotungspolitik fĂŒr die Kleinstadttadt Taft nahezu albtraumfafte Folgen. laugh.gif
QUOTE (Ayelbourne @ 26. Jun 2006, 14:12)
Gott, wie ich dieses arrogante Geblubber hasse.

Arrogant? Es vor allem dumm und zeugt von mangelnder Sachkenntnis.

Der Beitrag wurde von Dr. Zoidberg bearbeitet: 26. Jun 2006, 14:58


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Die Menschen konnten den Tod, das Elend, die Unwissenheit nicht heilen und sie haben sich um glĂŒcklich zu sein geeinigt nicht daran zu denken.
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Mad Hatter
Beitrag 26. Jun 2006, 15:11
Beitrag #41


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Hm, von außen betrachtet ist es auf dieses Thema bezogen weder dumm noch arrogant. NĂŒchtern betrachtet und ohne weiter darĂŒber nachzudenken betrifft dieser BĂ€r nicht meinen unmittelbaren Lebensbereich, brĂ€uchte mich demnach auch nicht kratzen. Auch wenn ich Gegner von solchen "Hinrichtungen" bin kann ich die Aussage nachvollziehen. Aus den Augen aus dem Sinn, morgen interessiert es keine Sau mehr.

Leider.


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Beitrag 26. Jun 2006, 15:27
Beitrag #42


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QUOTE (Dr. Zoidberg @ 26. Jun 2006, 15:57)
QUOTE (Ayelbourne @ 26. Jun 2006, 14:12)
Gott, wie ich dieses arrogante Geblubber hasse.

Arrogant? Es vor allem dumm und zeugt von mangelnder Sachkenntnis.

Wer will meine Sachkenntnis beurteilen? Du etwa? laugh.gif
Dann solltest du mir erklĂ€ren, auf Grund welches Maßstabs/welcher Ideologie du glaubst, ĂŒber meine Sachkenntnis urteilen zu können.

... und vielleicht verrĂ€tst du mir auch noch, welche katastrophalen und irreparablen Folgen ein Verschwinden bzw. der Berggorillas fĂŒr uns und/oder das globale/lokale Ökosystem nach sich zieht. mrgreen.gif

In meinen Augen hat die Ansicht, jede Spezies habe die gleiche "objektive" Bedeutung, sei "objektiv" wichtig fĂŒr uns ein stark religiöses, irrationales Moment.
mrgreen.gif


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Beitrag 26. Jun 2006, 15:38
Beitrag #43


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Ob das globale/lokale Ökosystem davon betroffen ist, ist doch wurscht. Leben ist Leben und sollte geachtet werden, egal ob's ne Amöbe, Heuschrecke oder ein verlauster Dackel ist. Dass es nicht auf der gleichen Stufe steht wie der Mensch will meine emotionale Ebene einfach nicht einsehen. Auch wenn's logisch klingt.

QUOTE
In meinen Augen hat die Ansicht, jede Spezies habe die gleiche "objektive" Bedeutung, sei "objektiv" wichtig fĂŒr uns ein stark religiöses, irrationales Moment.

Vielleicht aber auch einfach nur ein gerechtes... Und ob es fĂŒr uns wichtig ist, ist auch Nebensache.


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Ayelbourne
Beitrag 26. Jun 2006, 15:40
Beitrag #44


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QUOTE (Nepharite @ 26. Jun 2006, 16:27)
In meinen Augen hat die Ansicht, jede Spezies habe die gleiche "objektive" Bedeutung, sei "objektiv" wichtig fĂŒr uns ein stark religiöses, irrationales Moment.
mrgreen.gif

Nee, das ist ein simpler wissenschaftlicher Fakt. Jede Tierart erfĂŒllt eine bestimmte Funktion in der Natur, und sorgt damit fĂŒr eine natĂŒrliche "Balance".
Der einzige der diese Balance immer wieder stört ist der Mensch (indem er immer wieder Tierarten aus dieser Balance herrausnimmt, oder etwas wo einfĂŒgt, wo es nicht hingehört), und was dann dabei rauskommt, davon kann beispielweise Australien das eine oder andere Liedchen singen. Stichwort Kaninchenplage.

Und es sind kurzsichtige Meinungen wie deine, Neph, die viel zu oft zu solchen Fehlern fĂŒhren.


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Beitrag 26. Jun 2006, 16:42
Beitrag #45


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QUOTE (Nepharite @ 26. Jun 2006, 16:27)
QUOTE (Dr. Zoidberg @ 26. Jun 2006, 15:57)

QUOTE (Ayelbourne @ 26. Jun 2006, 14:12)
Gott, wie ich dieses arrogante Geblubber hasse.

Arrogant? Es vor allem dumm und zeugt von mangelnder Sachkenntnis.

Wer will meine Sachkenntnis beurteilen? Du etwa? laugh.gif
Dann solltest du mir erklĂ€ren, auf Grund welches Maßstabs/welcher Ideologie du glaubst, ĂŒber meine Sachkenntnis urteilen zu können.

... und vielleicht verrĂ€tst du mir auch noch, welche katastrophalen und irreparablen Folgen ein Verschwinden bzw. der Berggorillas fĂŒr uns und/oder das globale/lokale Ökosystem nach sich zieht. mrgreen.gif

In meinen Augen hat die Ansicht, jede Spezies habe die gleiche "objektive" Bedeutung, sei "objektiv" wichtig fĂŒr uns ein stark religiöses, irrationales Moment.
mrgreen.gif

Neph, dann erklĂ€re uns mal bitte, worin deine Kompetenz/Sachkenntnis besteht, dich ĂŒber diese Dinge zu Ă€ußern (im Gegensatz zu den anderen Usern).


NatĂŒrlich hat nicht jedes Lebewesen die gleiche objektive Existenzberechtigung, es gibt genug Lebewesen, die getötet werden sollten, ob zur Selbst- und Arterhaltung oder einfach nur zum Schutz der Gesellschaft. Aber das ist meine Meinung.


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Ein ScharfschĂŒtzengewehr: 10 000 Euro

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Beitrag 26. Jun 2006, 16:47
Beitrag #46


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QUOTE (Ayelbourne @ 26. Jun 2006, 16:40)
QUOTE (Nepharite @ 26. Jun 2006, 16:27)
In meinen Augen hat die Ansicht, jede Spezies habe die gleiche "objektive" Bedeutung, sei "objektiv" wichtig fĂŒr uns ein stark religiöses, irrationales Moment.
mrgreen.gif

Nee, das ist ein simpler wissenschaftlicher Fakt. Jede Tierart erfĂŒllt eine bestimmte Funktion in der Natur, und sorgt damit fĂŒr eine natĂŒrliche "Balance".

... und du wirfst mir vor, uninformiert zu sein. laugh.gif laugh.gif
Es gibt nicht nur eine Balance. In der "Natur" laufen dynamische Prozesse ab, die immer wieder zu neuen Gleichgewichten fĂŒhren. Und damit gibt es nicht nur eine natĂŒrliche Balance, sondern unendlich viele "dynamische" Gleichgewichte.


QUOTE
Der einzige der diese Balance immer wieder stört ist der Mensch (indem er immer wieder Tierarten aus dieser Balance herrausnimmt, oder etwas wo einfĂŒgt, wo es nicht hingehört), und was dann dabei rauskommt, davon kann beispielweise Australien das eine oder andere Liedchen singen. Stichwort Kaninchenplage.


Dass der Mensch Fehler machen kann, ist sogar von mir unbestritten. Nur aus diesen Fehlern einen Beleg fĂŒr eine quasi-religiöse These zu basteln, ist etwas ... hm ... realitĂ€tsfremd, denn faktisch sind viele Tiere dank des Menschen verschwunden (entweder global oder lokal), ohne dass es fĂŒr uns (und ich sehe uns als einzigen Maßstab) negative Folgen gehabt hĂ€tte. Nehmen wir die BĂ€ren in unserem Land als Beispiel: hat ihre Ausrottung irgendwelche nachhaltig negativen Folgen fĂŒr unser Wohlergehen gehabt? Ich denke, nein! mrgreen.gif


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Beitrag 26. Jun 2006, 17:15
Beitrag #47


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QUOTE (Nepharite @ 26. Jun 2006, 17:47)
QUOTE (Ayelbourne @ 26. Jun 2006, 16:40)
QUOTE (Nepharite @ 26. Jun 2006, 16:27)
In meinen Augen hat die Ansicht, jede Spezies habe die gleiche "objektive" Bedeutung, sei "objektiv" wichtig fĂŒr uns ein stark religiöses, irrationales Moment.
mrgreen.gif

Nee, das ist ein simpler wissenschaftlicher Fakt. Jede Tierart erfĂŒllt eine bestimmte Funktion in der Natur, und sorgt damit fĂŒr eine natĂŒrliche "Balance".
Und du wirfst mir vor, uninformiert zu sein. laugh.gif laugh.gif
Es gibt nicht nur eine Balance. In der "Natur" laufen dynamische Prozesse ab, die immer wieder zu neuen Gleichgewichten fĂŒhren. Und damit gibt es nicht nur eine natĂŒrliche Balance, sondern unendlich viele "dynamische" Gleichgewichte.



ErzÀhl das den Kaninchen- und Dingo-geplagten Aussies. Ich bin sicher, dass die ganz und gar nicht zufrieden mit dieser "neuen" Balance waren.
Ich habe nicht behauptet, der Mensch wĂŒrde die Balance zerstören. Ich sagte nur, dass er sie stört. Und dabei denkt er halt zu kurzsichtig und vergisst die Konsequenzen die sein Handeln nach sich zieht.
Und zu behaupten eine Tierart sein ĂŒberflĂŒssig, und könne deshalb ausgerottet werden, fĂ€llt nunmal in diese Kategorie.
QUOTE
Nehmen wir die BĂ€ren in unserem Land als Beispiel: hat ihre Ausrottung irgendwelche nachhaltig negativen Folgen fĂŒr unser Wohlergehen gehabt? Ich denke, nein!  mrgreen.gif
Warum muss denn in D der Wildbestand durch JĂ€ger reguliert werden? Weil die großen Fleischfresser alle fehlen. Wir haben also in unserem Land Arten ausgerottet, nur um dann deren Job zu ĂŒbernehmen. Ganz toll! rolleyes.gif

Und jetzt komm mir nicht mit: "Meine Kinder sollen im Wald unbeschwert spielen können." Schonmal ner Bache mit Frischlingen begegnet? Ich schon, und um die macht man besser einen großen Bogen. FĂŒr Kinder sicherlich genauso gefĂ€hrlich wie ein BĂ€r.
Sollen wir die jetzt etwa auch alle abmurksen?
Ich wĂŒrde jedenfalls nie auf eine solche Idee kommen, nur damit ich einen Spaziergang durch den Wald machen darf. Die haben genauso ein Recht dort zu sein wie ich.


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Beitrag 26. Jun 2006, 17:41
Beitrag #48


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Naja, dieser BĂ€r ist ja nicht gerade der letzte seiner eben genau dort lebenden Population, immerhin hatte der Mensch sich die Gegend schon vor einer ganzen Weile unter den Nagel gerissen. Dass er jetzt der Eindringling war war abzusehen. Allerdings sehe ich einfach nicht ein warum man ihn deswegen umlegen musste.

Was mich irgendwie beschĂ€ftigt ist jetzt mal abgesehen davon die These dass der Mensch ja nu auch zur Natur gehört und es vielleicht eben der Lauf der Natur ist dass er andere ausrottet. Wer weiß das schon? laugh.gif


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Beitrag 26. Jun 2006, 17:49
Beitrag #49


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QUOTE (Ayelbourne @ 26. Jun 2006, 18:15)
QUOTE (Nepharite @ 26. Jun 2006, 17:47)
QUOTE (Ayelbourne @ 26. Jun 2006, 16:40)
QUOTE (Nepharite @ 26. Jun 2006, 16:27)
In meinen Augen hat die Ansicht, jede Spezies habe die gleiche "objektive" Bedeutung, sei "objektiv" wichtig fĂŒr uns ein stark religiöses, irrationales Moment.
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Nee, das ist ein simpler wissenschaftlicher Fakt. Jede Tierart erfĂŒllt eine bestimmte Funktion in der Natur, und sorgt damit fĂŒr eine natĂŒrliche "Balance".
Und du wirfst mir vor, uninformiert zu sein. laugh.gif laugh.gif
Es gibt nicht nur eine Balance. In der "Natur" laufen dynamische Prozesse ab, die immer wieder zu neuen Gleichgewichten fĂŒhren. Und damit gibt es nicht nur eine natĂŒrliche Balance, sondern unendlich viele "dynamische" Gleichgewichte.


ErzÀhl das den Kaninchen- und Dingo-geplagten Aussies. Ich bin sicher, dass die ganz und gar nicht zufrieden mit dieser "neuen" Balance waren.
Ich habe nicht behauptet, der Mensch wĂŒrde die Balance zerstören. Ich sagte nur, dass er sie stört. Und dabei denkt er halt zu kurzsichtig und vergisst die Konsequenzen die sein Handeln nach sich zieht.

Also bist du nichtgrundsÀtzlich gegen das Eingreifen/Wirken des Menschen, sondern nur gegen das kurzsichtige Eingreifen. Dieser Ansicht kann ich sogar zustimmen. Also weg mit den Bergorillas, den Wachtelkönigen und Zwerghamstern, denn offensichtlich ist deren Population in einigen Gebieten (oder global) schon so klein, dass sich kein realistisches Szenario konstruieren lÀsst, in welchem deren Verschwinden negative Auswirkungen auf unsere Spezies hat.

QUOTE
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Nehmen wir die BĂ€ren in unserem Land als Beispiel: hat ihre Ausrottung irgendwelche nachhaltig negativen Folgen fĂŒr unser Wohlergehen gehabt? Ich denke, nein!  mrgreen.gif
Warum muss denn in D der Wildbestand durch JĂ€ger reguliert werden? Weil die großen Fleischfresser alle fehlen. Wir haben also in unserem Land Arten ausgerottet, nur um dann deren Job zu ĂŒbernehmen. Ganz toll! rolleyes.gif


Funktioniert "Evolution" nicht grundsĂ€tzlich so, dass die "bessere" Art, den Job der "ineffizienteren ĂŒbernimmt? Warum sollten wir es also den Tieren ĂŒberlassen, wenn wir es viel besser und effizienter können? Wenn die Natur "gewollt", dass die BĂ€ren, Wölfe ĂŒberleben, hĂ€tten die sie das Bombasteln lernen lassen. mrgreen.gif


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Ayelbourne
Beitrag 26. Jun 2006, 18:42
Beitrag #50


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QUOTE (Nepharite @ 26. Jun 2006, 18:49)
Also bist du nichtgrundsÀtzlich gegen das Eingreifen/Wirken des Menschen, sondern nur gegen das kurzsichtige Eingreifen. Dieser Ansicht kann ich sogar zustimmen. Also weg mit den Bergorillas, den Wachtelkönigen und Zwerghamstern, denn offensichtlich ist deren Population in einigen Gebieten (oder global) schon so klein, dass sich kein realistisches Szenario konstruieren lÀsst, in welchem deren Verschwinden negative Auswirkungen auf unsere Spezies hat.

Vielleicht hats ja keine Auswirkungen. Vielleicht aber eben doch. Man findet ja immer wieder neue Dinge raus.
Andererseits ist aber auch niemandem geschadet, wenn man diese Tiere einfach am Leben lĂ€sst. Die trotzdem alle umzulegen, wĂ€re in meinen Augen nichts weiter als kaltblĂŒtiger Mord.
Ist ja nicht so, dass Menschen und BĂ€ren nicht miteinander auskĂ€men. Die Kanadier sind da das beste Beispiel dafĂŒr, dass das funktioniert. Also sehe ich keinen Grund, warum man BĂ€ren ausrotten sollte.
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Funktioniert "Evolution" nicht grundsĂ€tzlich so, dass die "bessere" Art, den Job der "ineffizienteren ĂŒbernimmt? Warum sollten wir es also den Tieren ĂŒberlassen, wenn wir es viel besser und effizienter können?
Woher willst du denn wissen, ob Wölfe und BÀren nicht effizient genug waren? Hat doch offenbar Jahrtausende lang wunderbar funktioniert.
Und welchen Nutzen hat der Mensch davon, dass er, der er eh lĂ€ngst die WĂ€lder verlassen hat, den Wildbestand reguliert, anstatt es denen zu ĂŒberlassen, die quasi dazu geboren wurden?
Sry...ich seh einfach keinen Sinn darin.


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