In “Quarks Bücherclub”, unserem neuen Podcast-Format, sprechen wir über Bücher aller Art. Dabei steht natürlich Star Trek im Vordergrund – aber nicht nur. In der ersten Folge sehen wir uns die Geschichte der Star Trek-Bücher in Deutschland an und haben dazu auch Gäste.
Zum Auftakt unseres Podcasts sprechen wir noch einmal über die Star Trek-Bücher in Deutschland, und damit natürlich auch mit dem offiziellen Lizenznehmer Cross Cult, die seit 2008 Bücher auf Deutsch herausbringen. Zu diesem Zweck haben wir Markus Rohde zu Gast, seines Zeichens Programmchef bei besagtem Verlag. Unterstützt wird er dabei von Autorenkollege Christian Humberg, den ihr bestimmt auch schon durch diverse Bücher oder Podcasts kennt, und der vor allem wegen der Prometheus-Trilogie auch im Star Trek-Bücherumfeld kein Unbekannter sein dürfte. Diese hatte er 2016 zusammen mit Bernd Perplies verfasst.
Ein paar der hier angesprochenen Punkte mögen schon wieder etwas überholt sein – siehe dazu unseren Einsprecher zu Beginn. Nichtsdestotrotz sind die Star Trek-Bücher in Deutschland immer ein spannendes Thema.
Wie war das nochmal mit den deutschen Trek-Büchern?
Retro-Rezension: 30 Jahre “Star Trek VI: Das unentdeckte Land”
Am 5. März 1992 kam das sechste und letzte Leinwand-Abenteuer der (gesamten) TOS-Crew auch in die deutschen Kinos, nachdem der Film schon drei Monate zuvor (6. Dezember 1991) in den USA seine Uraufführung gefeiert hatte. Anlässlich dieses Jubiläums blicken wir zurück auf einen großartigen Science-Fiction-Politthriller, der ob der aktuellen weltpolitischen Lage wieder so aktuell ist wie zur Zeit seiner Entstehung.

Die Hintergründe: Star Trek und “Das Ende der Geschichte”
Über die Hintergründe des Films dürften die meisten Leser dieser Rezension sicherlich im Bilde sein, weshalb ich mich an dieser Stelle auch nur auf das Wesentliche beschränken möchte.
Nach dem mäßigen finanziellen Erfolg von “Star Trek V: Am Rande des Universums” bei gleichzeitiger wachsender Popularität von “The Next Generation” im Fernsehen war absehbar, dass der Cast der Originalserie – schon allein des Alters wegen – den Staffelstab der Kinofilme in Bälde an TNG übergeben wird, was 1994 in “Star Trek: Treffen der Generationen” dann auch geschah. Der sechste Kinofilm stand daher von Anfang an unter der Prämisse, Kulmination und Abschied der Originalserie zu sein.

Für die Regie wurde abermals Nicholas Meyer verpflichtet, der neun Jahre zuvor schon bei “Star Trek II: Der Zorn des Khan” hervorragende Arbeit abgeliefert hatte. Gemeinsam mit Denny Martin Flinn verfasste Meyer ein Drehbuch, das auf einem Story-Entwurf von Leonard Nimoy, Lawrence Konner und Mark Rosenthal basierte. Deren Geschichte spiegelte die Zeitenwende der Jahre 1989 und 1990 wider und übertrug diese in das “Star Trek”-Universum. Unter anderem inspiriert von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Jahr 1986 (hier: Praxis), dem Fall der Berliner Mauer (1989) sowie der sowjetischen Politik der Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) von Michail Gorbatschow (hier: Gorkon), entstand eine Geschichte, die davon erzählt, wie die Föderation und das Klingonische Reich nach Jahrzehnten des Kalten Krieges nunmehr Frieden schließen und den Quadranten somit in eine neue Zukunft – in ein “unentdecktes Land” führen. Das “Ende der Geschichte” (Francis Fukuyama) nahm also auch in Form einer “Star Trek”-Narration Gestalt an.
“Trinken wir auf das unentdeckte Land…die Zukunft!”
Kanzler Gorkon
Soweit die Parallelen zur Realität. Doch schon in den Anfangsminuten nimmt der Film der Dramatik wegen eine kontrafaktische Wendung. Denn nicht alle – weder auf Seiten der Klingonen noch auf jener der Föderation – können sich mit dieser neuen, friedlichen Perspektive anfreunden. “Das unentdeckte Land” experimentiert sodann mit dem folgenden Gedanken: Was wäre passiert, wenn KGB und CIA seinerzeit gemeinsam konspiriert hätten, um erst Gorbatschow (hier: Gorkon) und anschließend George H. W. Bush (hier: Föderationspräsident, gespielt von Kurtwood Smith) zu ermorden – mit dem Ziel, den Friedensprozess zu torpedieren? Die Basis für einen spannenden Politthriller im fiktiven 23. Jahrhundert war somit gelegt. Meyer und Co. gelang es dann auch vollumfänglich, diese hervorragende Story so umzusetzen, dass am Ende ein von der ersten bis zur letzten Minute mitreißender Film dabei herauskam.

Interessanterweise war der Film bereits im Schnitt, als im August 1991 Putschisten versuchten, Gorbatschow zu entmachten. Glücklicherweise kam Gorbatschow – im Gegensatz zu seinem fiktiven Spiegelbild Gorkon (David Warner) – relativ unbeschadet davon, auch wenn er im Nachgang seine Regierungsmacht einbüßte.
“Star Trek VI” erhielt fast ausnahmslos gute Kritiken, wenngleich sich Regisseur Nicholas Meyer im Februar 1992 auf der Berlinale auch den ein oder anderen unverschämten Reporterkommentar gefallen lassen musste (ab Time Code 4:00).
Aktuelle Relevanz
Hätte ich diese Retro-Rezension bereits im Dezember (Jubiläum des US-Starttermins) oder eben in den Wochen vor dem 24. Februar verfasst, so hätte diese an einigen Stellen sicher anders ausgesehen. So nach dem Motto: “Mit ‘Star Trek VI’ folgte das Franchise der realen Welt und erklärte den Kalten Krieg mit den Klingonen endgültig für beendet”. Doch heute ist alles anders. Vor etwas mehr als einer Woche wachten wir in einer neuen, bereits überwunden geglaubten Welt auf. Einer Welt, in der Politologen konstatieren, dass wir derzeit den Beginn eines neuen “Kalten Krieges” erleben. Und so wird uns allen gnadenlos vor Augen geführt, dass die vergangenen drei Jahrzehnte womöglich nur eine Interimszeit zwischen zwei kalten Kriegen gewesen sein könnten. Und dass Frieden stets ein fragiles Gebilde ist, in dem politische Eliten – oftmals sogar Einzelpersonen – zum Zünglein an der Waage der Weltgeschichte werden können – im Guten wie im Schlechten.
“Mord rufen und des Krieges Hund’ entfesseln.”
General Chang
In gewisser Weise hat “Star Trek” diese traurige Entwicklung sogar vorweggenommen, denn sowohl die TNG-Episode “Die alte Enterprise” (TNG 3×15 “Yesterday’s Enterprise”) als auch die vierte und fünfte Staffel von “Deep Space Nine” stellten den in “Star Trek VI” geschlossenen Friedensvertrag mit den Klingonen schon wieder zur Disposition. Einmal mehr ist also eine fiktive “Star Trek”-Erzählung zu einer fast schon “prophetischen” Spiegelung unserer Realität geworden.

Jedenfalls ist die in “Das unentdeckte Land” erzählte Geschichte auch heute noch von beeindruckender Relevanz. Denn eine der wohl wichtigsten Botschaften des Films lautet, dass es tatsächlich Menschen gibt, die den Frieden mehr fürchten als die feindschaftliche Konfrontation; und dass manche Menschen einfach nicht ohne Feindbilder existieren können, wie beispielsweise General Chang (Christopher Plummer) oder Admiral Cartwright (Brock Peters).
Der Film lehrt uns ferner, dass es nur dann Frieden geben kann, wenn es uns gelingt, eben jene Feindbilder und gruppenbezogene Vorurteile abzubauen. Doch dafür müssen wir zunächst lernen, alten Widersachern zu verzeihen und ihnen ein Mindestmaß an Vertrauen entgegenzubringen. Dass dieser Prozess sehr viel Anstrengung erfordert und mitunter auch sehr schmerzhaft sein kann, davon erzählt “Star Trek VI”.
Nur Nixon konnte nach China gehen
Dieser Prozess manifestiert sich in “Star Trek VI” vor allem in der langjährigen Heldenfigur James T. Kirk (William Shatner), der uns in diesem Film mitnimmt auf eine Reise in Form einer persönlichen Katharsis. Kirk gesteht sich im Laufe des Films ein, dass Trauer, Hass und Angst ihn zu einem vorverurteilenden Rassisten gemacht haben. Denn anfangs betrachtet der Captain der Enterprise die Klingonen noch als – Zitat – “Tiere”, die man besser sterben lassen sollte, als ihnen in Frieden und Freundschaft die Hand zu reichen. Den Grund für diese empathielose Attitüde ist bekannt: Es war ein Klingone, der Kirks Sohn David acht Jahre zuvor ermordet hatte (“Star Trek III: Auf der Suche nach mr. Spock). Ein Verlust, den Kirk den Klingonen seither weder verzeihen konnte noch vergeben wollte. Und genau hier liegt die Krux der Geschichte: Kirks Hass bezog sich seither auf alle Klingonen – ausnahmslos.
“Ich habe den Klingonen nie getraut und ich werde ihnen nie trauen. Ich kann und will ihnen den Tod meines Jungen nie vergeben.”
Captain James T. Kirk
Nach einem ausgiebigen und in meinen Augen auch absolut glaubwürdigen Reflexionsprozess gelangt Kirk schließlich zu der Einsicht, dass nicht notwendigerweise alle Klingonen ähnlich blutrünstig sein müssen wie Commander Kruge und seine Männer. In Kanzler Gorkon, dessen Tochter Azetbur (Rosanna DeSoto) sowie in seinem Strafverteidiger Colonel Worf (Michael Dorn) begegnen ihm nämlich mindestens drei Klingonen, die aufrichtig um Aussöhnung, Frieden und Gerechtigkeit bemüht sind. Und so findet bei Kirk ein Umdenken statt mit dem Resultat, dass er am Ende bereit ist, dem Friedensprozess mit den Klingonen eine echte Chance zu geben. Der ‘Advanced Human’ setzt sich am Ende wieder einmal durch. Das ist “Star Trek”!

Spocks Metapher (“Nur Nixon konnte nach China gehen.”) für Kirks Rolle im föderal-klingonischen Friedensprozess bezieht sich auf die Tatsache, dass ausgerechnet der als antikommunistische Hardliner bekannte 37. US-Präsident Richard Nixon 1972 nach China reiste, um die bilateralen Beziehungen zwischen den USA und China zu verbessern. Diese Metapher ist nur eines von vielen Beispielen, die belegen, dass der Film auf einem hervorragenden Drehbuch basiert. Ein Drehbuch, das mit zahlreichen intelligenten historischen und literarischen Anspielungen gespickt ist.
Aus Feinden werden Verbündete
Doch da sind eben auch diejenigen, die nicht bereit sind, den Klingonen in der Not die helfende Hand auszustrecken. Admiral Cartwright beispielsweise, der sich schon zu Beginn des Films als kompromissloser außenpolitischer Hardliner zu erkennen gibt, und der das taumelnde Imperium ein und für alle Mal militärisch in die Knie zwingen möchte. Wenn man allerdings die recht plumpe und einseitige Charakterisierung der Klingonen in TOS und “Star Trek III” – nämlich als radikale Faschisten und Imperialisten – bedenkt, dann kann man seine Argumentation zumindest in Ansätzen nachvollziehen.
Doch “The Next Generation” hatte seit 1987 eben ein anderes, deutlich positiveres Bild der Klingonen gezeichnet, vornehmlich in der Person des Lieutenant Worf (Michael Dorn), ehrwürdiger Offizier der Sternenflotte an Bord der Enterprise-D. Und auch dessen Gefährtin K’Ehleyr (Suzie Plakson), die Tochter eines Klingonen und einer menschlichen Frau, erbrachte den Beweis, dass Menschen und Klingonen nicht nur friedlich koexistieren, sondern sogar familiäre Bindungen aufbauen können.
“Sie verwirklichen damit die Vision meines Vaters.”
“Und Sie die meines Sohnes.”
Kanzlerin Azetbur und Captain James T. Kirk
Ich habe mich als Fan der nächsten Generation, der die Klingonen zuerst als Alliierte und erst später als (ehemalige) Feinde kennengelernt hat, stets gefragt, wie der Friedensprozess zwischen Föderation und Klingonen wohl bei den Trekkies der ersten Stunde angekommen sein mag. Denn diese waren es schließlich über zwei Jahrzehnte lang gewohnt, die damals als ruchlos gezeichneten Klingonen als die Nummer 1-Schurken des Trek-Universums zu betrachten. So gut “Star Trek VI” auch ist, aber ohne TNG hätte das zentrale Thema des Films womöglich noch mehr Gravitas entwickeln können. Die positive Entwicklung der Klingonen war zu diesem Zeitpunkt eben schon vorgezeichnet, “Star Trek VI” hat diese dann in Form eines Prequels etwas ausführlicher beleuchtet. Die ‘Zumutung’ ist dementsprechend für viele Zuschauer deutlich geringer ausgefallen als für unsere TOS-Helden. Das ist schon irgendwie ein kleiner Wermutstropfen des Films, den man aber niemandem anlasten kann.

Gene Roddenberry, der den Film wenige Tage vor seinem Tod zu sehen bekam, soll die Konspiration innerhalb der Sternenflotte indes gar nicht gefallen haben. Eben weil er der Meinung war, dass dies dem Zivilisationsgrad der Menschheit im 23. Jahrhundert widerspreche. Ich für meinen Teil mag realistische Erzählstränge – auch in einer Utopie wie “Star Trek”. Und dass sich innerhalb der Sternenflottenadmiralität eben auch einige machiavellistische Hardliner tummeln, ist in diesem Film kein Novum, denn das wissen wir schon aus zahlreichen anderen “Star Trek”-Folgen.
Homo sapiens only?
Neben der zentralen Thematik der Überwindung von Misstrauen, Hass und Ängsten schneidet “Das unentdeckte Land” auch eine weitere, sehr spannende Thematik an: Wie multikulti ist eigentlich die Föderation? Nach Azetburs Einschätzung sei die Föderation in Wahrheit gar nicht multikulturell, sondern vielmehr kulturimperialistisch. Die Menschheit definiere eine Leitkultur (z.B. “Menschenrechte”), die alle übrigen Föderationsmitglieder zu adaptieren hätten. Das Ergebnis sei sodann ein “Homo Sapiens Club”. Aus dieser Diagnose resultiert bei den Klingonen wiederum die Angst vor Assimilation und dem damit verbundene Verlust der eigenen Kultur. Interessanterweise äußert sich der Maquis-Anführer Michael Eddington in der DS9-Episode “In eigener Sache” (DS9 4×22 “For the Cause”) in ähnlicher Weise über die Föderation.
“Unveräußerliche Menschenrechte. Schon allein das Wort ist rassistisch!”
Azetbur
Das Tischgespräch ist meines Erachtens die herausragende Szene des gesamten Films und zählt zu den besten Momenten in “Star Trek”. Sie fasziniert, weil sich darin die Dynamik unserer realen Welt nach dem vermeintlichen “Ende der Geschichte” widerspiegelt.
Denn wie die Föderation neigt auch die westliche Welt dazu, ihren Wertekanon mit einem universellen Anspruch zu versehen – und kann hierfür auch überzeugende Argumente wie den “demokratischen Frieden” ins Feld führen. Dennoch verweigern einige Staaten bis heute die Anerkennung jener Grundrechte, die von westlichen Demokratien als universell betrachtet werden. Die Universalität dieser Werte wird mit Verweis auf unterschiedliche kulturelle Traditionen und gesellschaftliche Normen bestritten. Gleichzeitig wird dem Westen häufig vorgeworfen, mit Doppelstandards zu agieren und einen Kulturimperialismus zu betreiben, wenn Menschenrechtsverletzungen kritisiert oder versucht wird, westliche Wertvorstellungen in internationalen Organisationen durchzusetzen.

Ich muss zugeben, dass ich Azetburs Vorhaltung nicht ganz unbegründet finde. Die Dominanz der Menschen innerhalb der Föderation lässt sich kaum bestreiten. Meiner Einschätzung nach hat “Star Trek” es oft vermieden, die kulturellen Divergenzen zwischen den Mitgliedswelten der Föderation ausführlich und ehrlich zu thematisieren. Besonders auffällig ist dabei, dass die dargestellte irdische Kultur (z.B. politische Ordnung) und die Werte der Menschheit in der Zukunft von “Star Trek” im Wesentlichen die des Westens sind, sodass man hier tatsächlich von einer Leitkultur sprechen könnte.
In dieser Hinsicht erscheint mir “The Orville” sogar etwas konsequenter, da dort kulturelle Unterschiede und Konflikte offener behandelt werden. Eine vertiefte Analyse dieses Aspekts würde jedoch den Rahmen dieser Rezension sprengen.
Ein würdiger Abschied
Ich habe bisher noch keine Stimme vernommen, die behauptet hätte, dass “Das unentdeckte Land” kein würdiger Abschied für die Originalserie gewesen sei. Im direkten Vergleich mit dem – mittlerweile relativierten – TNG-Abschied in “Nemesis” schneidet “Star Trek VI” jedenfalls deutlich besser ab. Und das auch völlig zurecht.
Der Film gibt allen TOS-Charakteren Raum für ein einprägsames Goodbye. Selbst Uhura (Nichelle Nichols), die in den ersten vier Filmen leider nur eine bessere Stichwortgeberin war, bekommt dieses Mal etwas mehr Screen Time spendiert und darf in der finalen Schlacht sogar einen wichtigen Hinweis zur Lösung des Problems geben. Natürlich fokussiert sich der Film wieder einmal auf das Triumvirat Kirk, Spock und McCoy, aber auch die übrigen Crewmitglieder haben gewiss ihre Momente. George Takei darf sogar als Captain Sulu, Kommandant der USS Excelsior, in Erscheinung treten.
Darüber hinaus bekommt auch Grace Lee Whitney die Gelegenheit, noch einmal als Janice Rand aufzutreten. Leider hat man bei dieser Abschiedstour ausgerechnet die Frau von Gene Roddenberry, Majel Barrett, außen vor gelassen, die ich hier gerne noch ein letztes Mal als Christine Chapel gesehen hätte.
Dass man in “Das unentdeckte Land” auch dem 1989 verstorbenen Merritt Butrick (David Marcus) die Ehre erwiesen hat, ist ein weiterer lobenswerter Aspekt dieses Films.

Wie schon “Star Trek II” stellt auch “Das unentdeckte Land” das Thema ‘Altern’ ins Zentrum der Handlung, setzt hierbei jedoch andere Akzente. Während Kirk in “Der Zorn des Khan” mit der tickenden Uhr seiner Sternenflotten-Karriere hadert, hat er hier akzeptiert, dass seine Zeit als Raumschiff-Kommandant nun altersbedingt vorbei ist. Neu in der Gleichung sind hingegen McCoy (DeForest Kelley) und Spock (Leonard Nimoy).
Hinsichtlich “Pille” wird die Frage aufgeworfen, ob sein fortgeschrittenes Alter seine Leistungsfähigkeit als Arzt negativ beeinflusst. Diesen Story-Aspekt finde ich sehr mutig und durchaus nachvollziehbar, auch wenn die Menschen im 23. Jahrhundert deutlich älter werden als heute.
“Ist es vielleicht möglich, dass wir zwei (…) infolge unseres Alters so unflexibel wurden? Dass wir einfach unbrauchbar geworden sind.”
Spock zu Kirk
Spocks Grübeln über sein gegenwärtiges Alter wirkt auf mich jedoch etwas unplausibel, da er – auch wenn er ‘nur’ Halbvulkanier ist – deutlich langsamer altert als der nahezu gleichaltrige Kirk.
Nichtsdestotrotz zählt auch der Dialog zwischen Kirk und Spock in dessen Quartier zu den absoluten Highlights des Films.
Kein Film ohne Mankos
Den hundertprozentig perfekten Film gibt es wohl nicht. Folglich hat auch “Star Trek VI” den ein oder anderen dunklen Fleck auf der sonst blütenweißen Weste. Die wenigen und durchaus verschmerzbaren Drehbuchlücken und Kontinuitätsbrüche sollen hier aber – schon der Fairness gegenüber ‘NuTrek’ wegen – keinesfalls unter den Tisch fallen.
Zu nennen ist hier beispielsweise der Peilsender, den Spock seinem Captain kurz vor dessen Transport auf die Kronos One ziemlich auffällig auf den Rücken klebt. Dass Spock hier eine prophetische Eingebung zu haben scheint… geschenkt! Aber warum die Klingonen diesen Peilsender nicht als solchen erkennen und dementsprechend entfernen oder ihren Gefangenen – so wie in jedem Gefängnis – Häftlingskleidung zur Verfügung stellen, ist einfach nur unlogisch und zumindest in Ansätzen das ‘lazy writing’, das ich auch sehr oft bei “Discovery” kritisiere.
Auf die technische Erklärung, warum ein klingonischer Bird of Prey des 23. Jahrhunderts im Tarnmodus Torpedos abfeuern kann, warte ich noch heute. Hätten die Klingonen dieses technische Knowhow bis in die 70er-Jahre des folgenden Jahrhunderts konservieren können, der Dominion-Krieg wäre vielleicht schon nach wenigen Monaten zu Ende gewesen. Changs Bird of Prey wirkt daher schon etwas wie ein Plot Device, das in meinen Augen einer besseren technischen Erklärung bedurft hätte.
Außerdem habe ich mich gefragt, warum die Enterprise nicht auch gleich einen Diplomaten mitnimmt, als sie Gorkons Schiff durch den Föderationsraum eskortiert. Botschafter Sarek (Mark Lenard) wäre hierfür doch prädestiniert gewesen.

Ich finde es ebenfalls etwas übertrieben, dass die Zerstörung eines einzigen Mondes – Praxis – und die damit verbundene Verseuchung der klingonischen Heimatwelt unmittelbar den Zusammenbruch des gesamten Imperiums zur Folge haben soll. Schließlich existieren noch weitere bewohnbare klingonische Welten, die als Rückzugsorte oder neue Zentren hätten dienen können. Zudem ist bemerkenswert, dass keine der nach 1991 entstandenen Episoden dieses einschneidende Ereignis noch einmal aufgegriffen oder näher beleuchtet hat.
In Bezug auf Lt. Valeris (Kim Cattrall) habe ich mich gefragt, warum sie eine Konspiration zur Ermordung der beiden Staatsoberhäupter für die logischere Handlungsalternative hält als einen Friedensprozess. Auf der anderen Seite finde ich die damit verbundene Message, dass Logik mitnichten nur eine einzige Lösung kennt, spannend und zutreffend zugleich. Sowohl Spock als auch Valeris denken in logischen Denkmustern, kommen aber zu unterschiedlichen Ergebnissen.
Hinsichtlich des Kanons beziehungsweise der Trek-Kontinuität steht “Das unentdeckte Land” in einem Spannungsverhältnis mit der TNG-Episode “Die alte Enterprise” (3×15 “Yesterday’s Enterprise”), die knapp zwei Jahre früher ausgestrahlt worden war. In dieser Episode erfahren wir nämlich, dass die Beziehungen zwischen der Föderation und den Klingonen bis ins Jahr 2344 durchaus noch von Spannungen geprägt waren, ehe die Enterprise-C unter dem Kommando von Captain Rachel Garrett durch ihr heldenhaftes Opfer den Klingonen-Außenposten auf Narendra III vor der Vernichtung durch die Romulaner rettete und somit den Grundstein für die föderal-klingonische Allianz der folgenden Jahrzehnte legte.
Nun widerspricht “Star Trek VI” dieser TNG-Folge nicht grundsätzlich, denn die bilateralen Beziehungen zwischen Föderation und dem Imperium der Klingonen könnten sich einige Jahrzehnte nach 2293 auch zeitweise wieder verschlechtert haben. Nichtsdestotrotz kann und muss man an dieser Stelle durchaus ein Fragezeichen setzen.
Keine Beugung, sondern einen krassen Bruch des (damaligen) TNG-Kanons stellt wiederum die Figur der Azetbur (Rosana DeSoto) dar. Sie ist Gorkons Tochter und wird nach dessen Tod zu seiner Nachfolgerin als Kanzlerin des Hohen Rates ernannt. Der geneigte TNG-Zuschauer dürfte sich damals im Kino fragend am Kopf gekratzt haben, denn in der praktisch zeitgleich entstandenen Episode “Der Kampf um das Klingonische Reich, Teil1” (4×26 “Redemption, Part 1” vom 17.06.1991) hieß es noch, dass Frauen dem Hohen Rat gar nicht angehören dürfen.
Aber halt: In der zweiten Staffel von “Discovery” wird der Hohe Rat ebenfalls von einer Frau angeführt – von Kanzlerin (!) L’Rell. Also entweder handelt es sich hier einfach um einen Retcon oder die Klingonen haben sich im 24. Jahrhundert zu einer patriarchalischen Gesellschaft (zurück)entwickelt.
Jedenfalls hat an dieser Stelle wohl die Abstimmung zwischen den Autoren von “Das unentdeckte Land” (Meyer, Flinn, Nimoy) und “The Next Generation” (hier: Ronald D. Moore) gefehlt. Eine kanonische Brücke zwischen TOS und TNG hätte man an dieser Stelle indes schlagen können, indem man Azetbur durch einen jungen K’mpec ersetzt hätte.

Ein weiteres Manko des Films betrifft Spocks Umgang mit Lt. Valeris. Eine erzwungene Gedankenverschmelzung ist unbestreitbar eine Form der mentalen Vergewaltigung. Und auch wenn die Brückencrew in dieser Szene teils sehr geschockt und mitfühlend wirkt, fehlt mir an dieser Stelle die ethische Diskussion darüber, ob der Zweck (Hintergründe der Verschwörung) wirklich das Mittel (mentale Vergewaltigung) rechtfertigen kann.
An dieser Stelle: Daumen runter für Spocks unreflektiertes, brutales und unmoralisches Vorgehen.
Aus visueller Sicht ist die Verwendung zahlreicher TNG-Sets ein Aspekt, der das Seherlebnis des Films etwas trübt. Aber das dürfte wohl nur die eingefleischten Fans als störend empfunden haben. Hier hätte man sich aber schon etwas mehr Mühe geben können, die Constitution-Klasse von der 70 Jahre moderneren Galaxy-Klasse unterscheidbar zu machen. Die Verwendung der nur geringfügig umgestalteten Enterprise-D Sets (Maschinenraum, Krankenstation, Korridore, Beobachtungslounge) ist hier einfach zu auffällig. Besonders gestört hat mich allerdings, dass der Föderationspräsident in Zehn Vorne residiert. 😉

Hinsichtlich der Visual Effects gibt es nur wenig zu meckern, wobei sich diese auch zahlenmäßig in Grenzen halten. Negativ ist mir hier lediglich der Beschuss des Bird of Prey durch die Torpedos der Enterprise und der Excelsior aufgefallen. Das sieht hier stellenweise doch etwas billig aus.
Fazit
Über “Star Trek VI: Das unentdeckte Land” könnte man wahrlich ein ganzes Buch schreiben. Auf viele weitere, großartige Aspekte des Films bin ich in dieser Rezension gar nicht erst eingegangen. Und damit will ich es an dieser Stelle auch belassen und stattdessen ein kurzes Resümee ziehen.
Auch nach 30 Jahren hat “Star Trek VI: Das unentdeckte Land” nichts von seinem Unterhaltungswert und von seiner Relevanz verloren. Der Film behandelt Themen, die schlichtweg zeitlos sind: Altern und die Angst vor tiefgreifenden Veränderungen. Das Überwinden von gewohnten Feindbildern sowie die Fragilität des Friedens, sofern nicht auch alle bereit sind, auf diesen hinzuarbeiten.
Mit “Das unentdeckte Land” hat das Trio Meyer, Finn und Nimoy dem TOS-Cast einen absolut würdigen Abschied bereitet. Der letzte Teil der TOS-Kinoreihe ist ein Film, den ich mir immer wieder gerne angucke, denn dieser Sci-Fi-Politthriller kratzt nach meinem Dafürhalten an der Perfektion.
Neben der Tatsache, dass “Star Trek VI” hervorragende Kinounterhaltung bietet, ist der Film zugleich auch ein Stück Zeitgeschichte, wenn auch im verfremdeten Science-Fiction-Gewand.
Rezension: Discovery 4×11 – “Der Rosettastein”
Wir werfen einen Blick auf die neueste Folge von “Discovery”, die tatsächlich dort hingegangen ist, wo noch niemand zuvor gewesen ist. Achtung, Spoiler!
Zurück zur Forschung
In der letzten Woche hatte ich schon kritisch angemerkt, ob es wirklich sinnvoll ist, gerade jetzt einen Abstecher zu einem Planeten zu machen, wo doch die Zeit derart drängt. Allerdings wird hier eine Erklärung geliefert. Denn die Sonne besagter Welt hat Ringe, die wie die des Controllers aussehen. Also müssen die 10-C hier gelebt haben. Unter dieser Prämisse ist der Besuch des Planeten vielleicht sogar vertretbar.
Und tatsächlich hat man sogar daran gedacht, dass auch einige der Charaktere Einwände anbringen. So fragt nicht nur die Föderationspräsidentin Rillak, ob es Sinn macht, dass sowohl der Captain als auch der XO gemeinsam auf diese Mission gehen. Auch General Ndoye und der neue Wissenschaftler Dr. Hirai dürfen ähnliche Bedenken vortragen. Das steht hier natürlich durchaus in guter Trek-Tradition, aber es gibt an dieser Stelle trotzdem wieder ein paar “Discovery”-typische Momente. Etwa als Burnham verspricht, sie werde schon etwas finden. Dann weiß der geneigte Zuschauer bereits, dass eben dies auch so passieren wird. Immerhin ist es Burnham!
Im Vergleich zu früheren Staffeln oder Episoden ist es diesmal aber erträglich und man nimmt sich im weiteren Verlauf auch viel Zeit für Charaktermomente, was durchaus schön ist. Doch der Reihe nach.
Das Außenteam fliegt also mit einem Shuttle zum Planeten, der optisch wieder einiges hermacht, auch wenn er recht trostlos ist. Dennoch hat man hier durchaus wieder den Erforschungs-Sense-of-Wonder. Zugegeben, die riesigen Knochen erinnern irgendwie an die riesigen Kreaturen aus “Star Wars”. Die Tentakel, welche die Crewmitglieder in ihren Missionen sehen, könnten aus dem Overmind von “StarCraft” herrühren und die fliegenden “Gehirne”… nun, die meisten von uns kennen ja sicher “Halo” (Ingenieure) oder “Mass Effect”.
Trotzdem sind die Ereignisse auf der Planetenoberfläche interessant und nachvollziehbar gehalten. Versierten Zuschauern wird aber schnell klar, dass es eigentlich nur der blaue Staub sein kann, der diese – nennen wir sie mal emotionale Imprints – der früheren Bewohner als Visionen bei unseren Helden auslöst.

Von Saru kannte man das schon von früher, aber vor allem Detmer darf hier von ihrer Vergangenheit erzählen. Im Vergleich zu den Episoden vorher, bei denen die Crewmitglieder einfach mitten in der Krise drauf los plapperten (“Ach, das erinnert mich ans Surfen von früher, als ich…”), ist es hier endlich passend eingefügt worden. Nicht nur, dass es die anderen auch alle trifft – und Sonequa Martin-Green trotz dieser emotionalen Ausraster auf Cryham verzichtet (!) – Detmers Erzählung fügt sich nahtlos in das Gesamtgefüge ein und wirkt nicht störend. So hätte es bitte auch für die anderen Charaktere vorher gehört.
Dass man am Ende erfährt, dass die 10-C wohl durchaus einfühlsam sind, ist da nur ein Bonus, der die Grundsteine für die nächste Folge legt.
Auch die anderen beiden mischen wieder mit
Auch Book und Tarka sind inzwischen auf der anderen Seite der Barriere angekommen und verfolgen die Discovery. Eigentlich hätte ich die beiden jetzt nicht unbedingt gebraucht, sie sind aber ebenfalls nicht ganz so störend, wie es sich noch in der Vorwoche angefühlt hat. Schön ist an der Stelle auch, dass man darauf verzichtet hat, einen weiteren “Bubble-Flug” zu zeigen. Das hätte man jetzt wirklich nicht nochmal gebraucht.
Auch die Interaktion zwischen Tarka und Book ist auf einem neuen Level angekommen. Die beiden verstehen sich inzwischen anscheinend etwas besser, was man auch bemerkt. So ist Book zwar teilweise immer noch skeptisch, aber Tarka scheint dahingehend auch Book etwas entgegenkommen zu wollen. Vor allem später, als Book um Hilfe bitten will, gibt er ihm auch die Chance dazu. Irgendwie wäre es schade, wenn man dies durch eine Kehrtwende von Tarka wieder zunichte machen würde.

Meckern kann man an der Stelle höchstens, warum die Discovery solch derart laschen Sicherheitsvorkehrungen hat, dass die beiden so einfach herüberbeamen können. Und auch ein leeres Deck wirkt ob einer Besatzungsstärke von mehreren Hundert Personen irgendwie unlogisch. Man könnte natürlich argumentieren, dass man in einem Bereich ist, wo eh niemand sonst sein kann und daher nicht so sehr auf sowas achtet. Im Gegensatz sollte man aber gerade in solchen Gebieten etwas vorsichtiger sein. Oder etwa nicht? Da hilft auch die Erklärung mit den Sensorstörern nur wenig.
Zumindest gehen die beiden aber durchaus kalkuliert vor. So werden ein paar Replikatoren sabotiert, damit Tarka in den Maschinenraum kann. Und Book sucht das Gespräch mit Ndoye. Allen Unkenrufen und Angst um ihre Heimatwelt zum Trotz einigt man sich auch hier darauf, zunächst der Diplomatie eine Chance zu geben, bevor Book und Tarka eingreifen. Gerade in Hinblick auf die aktuelle Weltlage sicher nicht verkehrt, auch wenn man das beim Drehen der Folge natürlich nicht vorhersehen konnte.
Bleibt nur zu hoffen, dass Tarka hier auch endlich einsieht, dass überstürztes Handeln nichts bringt. Aber ich hatte ja oben bereits erwähnt, dass ich nicht hoffe, dass er wieder in alte Muster zurückfällt.
Ein bisschen zu bemängeln gibt es aber auch hier. Denn wie schwer kann es für Jett Reno (Tig Notaro) bitte sein, einen Kerl, der gerade am Boden liegt, zu überwältigen? Natürlich ist es hier Tarka, der Reno gefangen nimmt. Das “Wie” bliebt man uns an dieser Stelle aber schuldig… das war schon etwas schwach.
Charaktermomente durch die Bank
Womit wir auch gleich bei Tig Notaro sind. Während Linus ja bereits in den letzten Folgen wieder von sich reden machte, ist nun auch endlich Jett Reno zurück und lockert mit ihrem trockenen Humor die Lage wieder auf. Warum sieht man diese Frau nicht öfter?
Nicht nur im Maschinenraum ist sie dieses Mal der Boss (Stamets taucht nur am Ende auf), auch mit Adira kann sie ein gutes Gespräch führen. Und da sind wir sogleich bei der nächsten Überraschung, denn Adira ist in dieser Folge gar nicht mehr so nervig wie zuvor. Wer meine Reviews verfolgt, der weiß, dass ich kein Fan der Figur bin. Aber diesmal scheint sie endlich etwas mehr Profil zu bekommen. So will sie etwa so sein wie Detmer (auch wenn das etwas aus heiterem Himmel kommt), was am Ende in einem schönen Gespräch mit eben dieser mündet. Hier hat man ganz natürlich eine Entwicklung aufgebaut, die – wie vieles andere in dieser Folge – einfach gut funktioniert.

Dann ist da eben auch Book, der Burnham nahe ist, ohne dass diese es weiß, was eine ebenso nette Referenz ist. Überhaupt darf Burnham am Ende auch ein Gespräch mit Culber führen, bei dem Culber auch endlich anderen gegenüber zugibt, dass es ihm nicht gut geht.
Des Weiteren gibt es auch noch ein Gespräch mit der Präsidentin und unserem Wissenschaftler, der wieder mal nur etwas isst und Scrabble spielt und zurecht den Kopf gewaschen bekommt. Und auch wenn es eher unter „nebenher liefen“ abgehandelt wird, geht es auch bei Saru und T’Rina weiter. Und auch das ist dynamisch in die Folge eingebaut.
Star Trek Jahresrückblick 2021
Wir schauen uns das Star Trek Jahr 2021 mal etwas genauer an. Leider etwas verspätet, trotzdem wollen wir euch diese Gespräche nicht vorenthalten.
Gregor und Janik analysieren die Geschehnisse um Star Trek: Lower Decks während Christoper und Matthias sich mit Discovery auseinandersetzen. Tom und Marc lassen zudem noch die FedCon revue passieren.
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Rezension: “DC Horror – Die Zombie-Apokalypse”
Inhalt (Klappentext)
Die Welt am Abgrund! Der Anti-Lebens-Virus verbreitet sich rasant auf der ganzen Erde und verwandelt Menschen in geifernde, mordende Untote. Superman, Wonder Woman, Robin, Superboy und andere Helden stemmen sich verzweifelt gegen die Zombie-Apokalypse, während Batman bereits dem Virus zum Opfer gefallen ist. Black Adam, der finstere Herrscher des Wüstenstaats Kahndaq, bekämpft die Zombie-Seuche mit äußerst drastischen Mitteln und scheint damit Erfolg zu haben. Doch dann wird eines der mächtigsten Wesen des Planeten vom Virus befallen und führt eine ganze Armee der Untoten in die Schlacht Zombies gegen Superhelden.
Kritik
Was bei Marvel die “Marvel Zombies” das ist bei DC “DC Horror”. Und wenn eine Reihe so einschlägt bzw. erfolgreich ist, wie besagte Marvel Zombies lässt die Konkurrenz natürlich nicht lange auf sich warten. Zeichnungstechnisch gibt es hier in diesem Band, da ja mehrere Zeichner beteiligt sind, immer mal wieder leichte Unterschiede. So wirken die Figuren manchmal etwas abstrakter, in anderen Szenen aber wie aus den anderen Comicserien mit hohem Detailgrad. Insgesamt fallen die Unterschiede nur marginal ins Gewicht und auch wenn die Gesichter diesesmal nicht ganz so oft Emotionen tragen – kein Wunder, sind doch alle meist hinter ihrer Maske versteckt – bleibt die Story trotzdem emotional.

Dabei fängt es noch wie ein Standardwerk an. Wobei Anfang hier etwas zuviel gesagt ist, denn genau genommen ist das schon Band Drei der DC-Zombieserie. Dieser beginnt aber am Anfang und zeigt, wie alles begann. Auch hier ist, ähnlich wie bei der Konkurrenz, die Geschichte in einem Paralleluniversum angesiedelt – das Multiversum machts möglich. Anders als bei Marvel handelt es sich aber bei DC um einen gezielten Angriff von Darkseid, der die Technologie der Welt benutzt, um alle mit dem Antileben zu infizieren. Das ist natürlich zugleich auch ein kleiner Seitenhieb auf die technisierte Welt.
Ansonsten geschieht vor allem zu Beginn das übliche: Chaos, die Helden versuchen alle zu retten, merken aber, das dies nicht geht und sie stattdessen auch selber verwandelt werden können. So weit so gut. Vor allem kann man sich bei solchen Parallelgeschichten immer austoben und eben eine Menge Helden über die Klippe springen lassen. So segnet vor allem Batman gleich zu Beginn das Zeitliche und sein Sohn tritt in seine Fußstapfen. Überhaupt sind viele bekannte (und unbekanntere) Charaktere vertreten.
Es folgen die obligatorischen Evakuierungsmissionen, bis man schließlich zum Kampf mit den transformierten Superhelden ansetzt. Bis hierhin wandelt der Band auf eher ausgetretenen Pfaden, weswegen vor allem der Anfang schon etwas langweilig ist. Auch wenn es natürlich schön ist, das sich Helden und Schurken hier zusammentun müssen. Für charakterliche Auflockerung sorgt vor allem Talia, welche mit ihren, eigentlich ernstgemeinten, dann aber eher witzigen, Auftritten zu einem der Highlights des Bandes zählen. Aber auch sonst zeigen vor allem auch die jungen Helden, das sie gut zusammenwachsen können.
Vor allem gegen Ende spielt die Geschichte dann ihre Stärken aus, wenn selbst Lex Luthor über seinen Schatten springen muss oder sich die Helden auf eine Mission begeben, von der sie womöglich nicht mehr zurückkommen. Hier kann man durchaus mitfühlen und am Ende sogar überrascht werden, wenn es dann doch nochmal gut ausgeht. Und auch wenn die Gefahr zunächst gebannt scheint, bei Erfolg wird sicher auch hier noch eine Fortsetzung folgen.
Rezension: “Doctor Who – Time Lord Märchen”
Inhalt (Klappentext)
Letzten Endes sind wir alle nur Geschichte(n) Diese düsteren, wunderschönen und skurrilen Geschichten stecken voller albtraumhafter Schrecken sowie heroischer Triumphe aus allen Ecken und Enden des Raumes und der Zeit. Die Geschichten von alten Wundern und Mysterien wurden von Generationen von Time Lords überliefert und jungen Time Lords beim Zu-Bett-Gehen vorgelesen. Die wunderschön bebilderte Kollektion bietet fünfzehn Märchen aus der Welt von Doctor Who und ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für den Doctor-Who-Fan. – Die Geschichten präsentieren verschiedenste Inkarnationen des Doktors sowie diverse Monster und Gegner. – Die meisten der Geschichten sind von echten Märchen inspiriert.
Kritik
Mit den “Time Lord Märchen” liegt ein neues Doctor Who-Buch in edlem Hardcoverformat vor. Wie der Titel schon andeutet, enthält dieses 15 Geschichten, die an Märchen angelehnt sind. Wer jetzt fragt, wie das funktionieren kann, der wird schnell eines Besseren belehrt. Denn die einzelnen Geschichten funktionieren in der Tat recht gut und natürlich darf auch der Doktor (in den meisten von ihnen) nicht fehlen.

Bei dieser Fülle an Geschichten würde es wohl den Rahmen sprengen, wenn man sich jede Einzelne anschaut, daher wollen wir im Folgenden nur exemplarisch ein paar näher in Augenschein nehmen. Die Geschichten an sich sind dabei angenehm kurz und meist nach wenigen Seiten auch schon wieder vorbei. In jeder Geschichte gibt es zudem eine kleine Illustration, die zu eben dieser passt. Zwar in Schwarzweiss aber durchaus schön anzusehen, vor allem weil auch meist die Silhouette des Doktors dort zu sehen ist. So kann man raten, um welchen Doktor es sich handelt, da dies meist nicht gesagt wird. Wobei hier aber auch die Beschreibungen in der Geschichte selbst meist schon ausreichend sind.
Die Geschichten sind, wie erwähnt, an Märchen angelehnt. So gibt es etwa eine Homage an “Die Schöne und das Biest” (hier: Helana und das Biest), bei der diesmal der Doktor das Biest heilt. ODer es gibt “Schneewittchen und die sieben Schlüssel”, bei der die titelgebende Heldin alle Schlüssel einer Weltuntergangsmaschine suchen muss. Hier bekommt man schonmal einen guten Einblick darin, wie der Hase bei diesen Geschichten läuft.
Eine der Besseren Stories ist etwa auch “Der Cybermatfänger von Hamlyn”, in der der zweite Doktor, ganz in seiner Flötentradition, als Fänger der besagten Tierchen auftritt. Aber was heißt an dieser Stelle “besser”? Eigentlich sind ausnahmslos alle Geschichten in diesem Band richtig richtig gut. Hier hat man sich mal ein Experiment getraut, das voll aufgegangen ist. Die Geschichten sind kurz, manchmal witzig, manchmal spritzig, manchmal auch etwas actionlastig und machen jede Menge Spaß. Natürlich darf man bei solchen Kurzgeschichten nicht unbedingt tiefergehende Charakterentwicklungen erwarten, aber was man hier von den Helden und Heldinnen (es ist ja nicht immer nur der Doktor) geboten bekommt, kann sich ebenso sehen lassen.
Das ist ebenso erfreulich, waren die sonstigen Romane von Doctor Who in letzter Zeit eher mittelmäßig. Als Fan sollte dieses Buch daher in keiner Doctor Who-Sammlung fehlen – und dank Hardcover macht es sich auch ganz gut im Bücherregal.
Kurzrezension: Picard 2×01 – “The Star Gazer”
Nach einer Covid-19-bedíngten langen Wartepause kehrt “Star Trek: Picard” zurück. Die erste Episode lässt (wieder einmal) auf eine tolle Geschichte im ausgehenden 25. Jahrhundert hoffen. Der Auftakt ist jedenfalls nahezu perfekt. Warnung vor (unwesentlichen) Spoilern!
Der Teaser wurde bereits letzte Woche in Wil Wheaton’s After-Show “Ready Room” gezeigt: Wir folgen einem Sicherheitsteam durch die Korridore eines Föderationsschiffs. Roter Alarm, Funken fliegen, Personal wird durch die Gänge geschleudert. Eine kurze Verschnaufpause im Turbolift, bis sich die Türen zur Brücke öffnen, und die Hölle losbricht. Ein nicht näher identifizierter Eindringling durchbohrt mit Metalltentakeln die Brückenstationen, Phaserfeuer prallt an dessen Schilden ab. Die Brückenbesatzung und Sicherheitsteams werden niedergeschossen. Jurati, Rios, Seven of Nine und Picard sind auf der Brücke, das Schiff scheint verloren. Picard befiehlt die Selbstzerstörung, der Countdown läuft ab – und der Vorspann beginnt.

Die rasanten ersten Sekunden von “The Star Gazer” sind der Auftakt eines Staffelpiloten, der nahezu alles richtig macht. Und zwar nicht nur innerhalb des Rahmens, den die ersten zehn Folgen “Picard” vor zwei Jahren gezogen haben. Diese 56 Minuten treffen den Ton, den wir von Anfang an von “Star Trek” erwartet hätten.
Alte Freunde an neuer Stelle
Die Figuren der ersten Staffel finden wir 2401 (mehr als anderthalb Jahre nach “Et in Arcadia Ego”) in neuen, sehr passenden Rollen: Picard ist Kanzler der Sternenflottenakademie, Raffi kommandiert die Excelsior, Rios eine neue Stargazer, Soji und Jurati bereisen als Botschafter der Synths die Föderation, Elnor hat sich in der Starnenflottenakademie eingeschrieben und Seven fliegt mit der La Sirena für die Fenris Ranger Hilfsgüter durch die Galaxie.

Das neue Setup fühlt sich absolut stimmig an. Das kontroverse Ende der ersten Staffel wird kurz adressiert, dann aber auch schnell für einen Neustart beiseite geschoben. Das ist auch gut so. Denn so richtig überzeugend war die Auflösung der ersten Staffel nicht. Der neue Showrunner Terry Matalas (“12 Monkeys”) behält mit den Figuren das Beste, was Staffel 1 zu bieten hat, verwirft fast den ganzen Rest und verschafft ihnen und uns den notwendigen Neustart.
The Star Gazer
Die erste Episode ist sehr dicht und legt einige spannende Themen und Storystränge an. Die Beziehung zwischen Picard und seiner Mutter, sowie seine fehlende Familienbindung sind ein roter Faden durch dieses erste Kapitel, aber auch seine Vergangenheit als Sternenflottenkapitän, Begegnungen mit Q und den Borg legen den Grundstein für dieses neue Abenteuer. Wenn man “12 Monkeys” als Maßstab nimmt, ist es möglich, dass Matalas hier bewusst beginnt, sehr viele Anknüpfungspunkte für künftige Episoden auszulegen, deren Tragweite durch Raum, Zeit und alternative Realitäten noch kaum abzuschätzen sind.
Aber selbst wenn nicht: Die erste Folge findet einen vergleichsweise glaubwürdigen Weg, Picard aus dem Unruhestand auf der Erde zurück auf die Brücke eines Sternenflottenraumschiffs zu bringen. Sie führt eine spannende Dekonstruktion von Picards Privatleben durch. Und sie zeigt ein (halbwegs originelles) Mysterium rund um eine Weltraumanamalie, das spektakulär aufgelöst wird. Wohlgemerkt: alles in einer Episode.
Im Gegensatz zu praktisch allen Live-Action-“Trek”-Produktionen der letzten Jahre hängt meine Freude und Wertschätzung für “The Star Gazer” nicht an der Frage, wie offene Handlungsstränge über den Rest der Staffel aufgelöst werden. Denn die Episode funktioniert (bis auf ihren unvermeidlichen Cliffhanger) sowohl seitens Plot und Charakterentwicklung auch selbstständig.

Einzig das seit langem angekündigte Wiedersehen mit Guinan (Whoopi Goldberg) erscheint im Kontext der Einzelfolge wie überflüssiger Fanservice. Aber hier räume ich die Möglichkeit ein, dass mich der weitere Verlauf der Staffel eines besseren belehren mag. Auf die gegebene Erklärung für Guinans sichtlich gealtertes Erscheinungsbild würde ich aber gerne verzichten und dafür das augenfällige visuelle Kontinuitätsproblem zurück – das ist nämlich nicht halb so schlimm. Dankeschön.
Willkommen daheim
Abseits der Handlung dürfte insbesondere jenen Fans das Herz höher schlagen, die in der ersten Staffel viele vertraute Elemente des 24. Jahrhunderts schmerzlich vermisst haben. “Picards” neuer Produktionsdesigner Dave Blass setzt Herman Zimmermanns Vision für das 24. Jahrhundert konsequent fort. In “The Star Gazer” begegnen wir mehr altbekannten und neuen Sternenflottenschiffen als in der ganzen ersten Staffel zusammen. Und statt eines leicht umdekorierten “Discovery”-Sets ist die neue U.S.S. Stargazer ein authentischer Ort mit tollen Details und großartig großformatigen LCARS-Displays. Insbesondere im Kontrast zu vielen anderen Fantasy-Interfaces der letzten 35 Jahre besticht wieder einmal das zeitlose und funktionale Design von Michael Okuda durch Eleganz, Lesbarkeit und der richtigen Dosis Futurismus.
Anders als viele Produktionen der letzten Jahre beschränkt sich Matalas’ und Goldsmans Skript aber keineswegs darauf, Nostalgie durch Namedropping und Easer Eggs zu bespielen. “The Star Gazer” führt selbstbewusst, aber auch sehr organisch und sorgsam einige Neuerungen in das Universum ein. Kein Sporenantrieb, kein Transwarp-Beamen, keine Androiden-Golems. Stattdessen gibt es tadellosen Technobabble, neue Flaggen für Föderationswelten und neuerlich überarbeitete Sternenflottenuniformen.

Einen echten Coup hat dabei “Star Trek Online” gelandet. Um eine Armada von Sternenflottenschiffen mit neuen und vielseitigeren Designs zu verstärken, wurden vier Schiffsklassen des Onlinerollenspiels für die Episode adaptiert. Hierdurch werden die Sutherland-Klasse (Refit der Nebula-Klasse), die Reliant-Klasse (moderner Nachfolger der Miranda-Klasse), die Gagarin-Klasse (moderner Nachfolger der Shepard-Klasse aus “Discovery”) und die Ross-Klasse (Hybrid aus Galaxy- und Sovereign-Klasse) Filmkanon. Das ist mehr als ein simples Cross-Promotion-Event. Maßgeblich hat der 2D- und 3D-Künstler Thomas “thomasthecat” Marrone hat dazu beigetragen, dass das Spiel in den letzten Jahren mehr und mehr hochkarätige und detailverliebte Designs für Sternenflottenschiffe für das frühe 25. Jahrhundert produziert. So wie die Luna-Klasse der “Titan”-Romane durch “Lower Decks” kanonisiert wurde, wird dies nun verdientermaßen ausgewählten Teilen jenes Rollenspiels zu Teil, das praktisch ein Jahrzehnt im Alleingang “Post-Nemesis-Star-Trek” am Leben erhalten hat. Der visuelle Unterschied zur “Klonschiff-Flotte” aus dem letzten Staffelfinale ist wie Tag und Nacht.
Dave Blass hat auch sonst keine Gelegenheit ausgelassen, den erweiterten Kanon und auch das Fandom einzubeziehen. So darf sich der Modellbauer Bill Krause freuen, dass seine der TOS-Ära nachempfundene Radiant-Klasse im Besprechungsraum der neuen Stargazer als erstes Sternenflottenschiff dieses Namens auftaucht. Und zahllose Cosplayer finden Photos ihrer Auftritte als Gästephotos in Guinans neuer Bar in 10 Forward Avenue wieder (wohl gemerkt, jedes mit Erlaubnis der Urheber).
Eine Schwalbe…
Es mag kleinlich anmuten, aber genau diese Art der behutsamen Modernisierung und Weiterentwicklung des bekannten Kanons war eine der klaren Erwartungen der eingefleischten “Next Generation”-Fans, die stattdessen in der ersten Staffel über recyclete “Discovery”-Sets, -Raumschiffe und -Requisiten hinwegsehen sollten. Weder die neuen Raumschiffe, noch Okudas LCARS-Displays, noch die Rückkehr von blasenförmigen Deflektorschilden haben Konsequenzen für die Story. Aber es verbindet “The Star Gazer” mit der Welt von “The Next Generation”. Das war in der ersten Staffel “Picard” so nie gegeben.
Ob wir weiter derart “verwöhnt” werden, ist ob der zu erwartenden Zeitreisen und parallelen Realitäten natürlich nicht sicher. Genau so wenig (obgleich noch wichtiger) ist sichergestellt, dass diese Staffel “Picard” nicht das selbe schreckliche Schicksal aller vorangegangenen “Discovery”- und “Picard”-Jahrgänge ereilt, und die Story gegen Ende unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbricht. Terry Matalas ist zuzutrauen, die Landung zu schaffen, aber das war auch bei dem hochkarätigen Autorenteam der ersten Staffel der Fall.
Für den Moment darf man sich als Science-Fiction-Fan aber einfach freuen. Denn dieser Staffelauftakt ist das Beste, was wir seit dem Ende von “Deep Space Nine” aus dem 24. – pardon, inzwischen 25. – Jahrhundert zu sehen bekommen haben.
In eigener Sache: Der Jahresrückblick 2021
Auch dieses Jahr wagen wir nicht nur den Blick zurück, sondern erneut einen Blick nach vorne. Begleitet uns auf unserer kleinen Reise durch 2021.
Herzlich Willkommen im neuen TrekZone Network
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Hörerinnen und Hörer!
Seit 1998 berichtet das TrekZone Network für euch über Star Trek. Angefangen hat alles mit der “Incoming Message”, dem regelmäßigen “Star Trek”-Newsletter. Ein Jahr später, 1999, ging die erste Website des TZN online.
Heute freuen wir uns sehr, Euch in unserer neuen TrekZone begrüßen zu dürfen. Vor langer Zeit haben wir es bereits angekündigt: Die TrekZone sollte durch das Podcastnetzwerk Communicator und das Star Trek Radio erweitert werden. Seit über einem Jahr arbeiten die Redaktionen bereits inhaltlich intensiv zusammen. Ab heute endlich gemeinsam auf einer Website.
Neue Website, bekannte Strukturen
Es mag sich auf der neuen Website zwar einiges geändert haben, wir bleiben uns allerdings treu. Die Menüführung und die Kategorisierung der Artikel übernehmen wir aus der alten TrekZone Website. Die erste Website war immerhin online von 1999 bis 2018 und hatte sich in dieser Zeit kaum verändert. 2018 musste die alte Website aufgrund technischer Komplikationen leider offline genommen werden. Alle TrekZone Fans werden deshalb auch mitbekommen haben, dass wir die altbekannten und liebevoll ausgewählten Hintergrundbilder (s. daily trek, gaming zone etc.) aus der Originalwebsite mitgenommen haben. Was wir leider weiterhin nicht mitnehmen konnten, sind die alten Beiträge. Aber keine Sorge, auch in Zukunft werden wir weiterhin daran arbeiten, euch auch die ganz alten Beiträge zur Verfügung zu stellen.


Durch den Zuwachs des Communicator haben wir natürlich einen angemessenen Bereich für die Podcasts auf dieser Website geschaffen. Communicator ist in Zukunft der Podcast des TrekZone Network und wird alle unsere alten und neuen Produktionen beinhalten. Podcasts werden auch in Zukunft noch stärker redaktionell eingebunden sein und durch vielfältige Themen die Inhalte des TrekZone Network aufwerten.
Nicht zuletzt wird auch das Star Trek Radio in das TrekZone Network stärker integriert. Podcasts des Communicator werden weiterhin regelmäßig im Radio zu hören sein. Einen integrierten Webplayer findet ihr auf der entsprechenden Seite.
Was erwartet uns in Zukunft?
Es gibt viele weitere kleine und große Änderungen an zahlreichen Stellen auf unserer Plattform. So habt ihr nun auch die Möglichkeit, euch einen festen Benutzeraccount auf unserer Website anzulegen und so einfacher Kommentare zu schreiben und am Trekbarometer teilzunehmen. Ein Blick in unsere neue Kommentarsektion wird sich auch deshalb lohnen, da diese nun deutlich aufgeräumter ist und dadurch strukturierte Diskussionen ermöglicht. Wir haben uns zudem dazu entschlossen, unser altes Forum “TrekBBS” final zu deaktivieren. Die notwendigen Schritte, um das Forum an heutige technische Standards anzupassen wären unverhältnismäßig gewesen. Durch die neugeschaffenen Diskussionsmöglichkeiten auf unserer Seite unter jedem unserer Beiträge bietet jedoch eine adequate Ausweichmöglichkeit.
Wir sind gespannt, wie euch die Neuerungen gefallen, was für Eindrücke ihr habt. Lasst es uns gerne wissen. Wir freuen uns auch, wenn ihr uns eure Ideen mitteilt, wie die Website und die Community zukünftig gestaltet werden kann.








