Druckversion des Themas

Hier klicken um das Topic im Orginalformat anzusehen

Trek BBS _ Gesellschaft & Politik _ Wie weiblich ist Gott?

Geschrieben von: Chadwick 30. Mar 2004, 14:09

Tja, da hier in der TrekBBS nicht nur ENT pausiert und wenig los ist, poste ich hier ne Meldung des "Tagesanzeiger"

Wie weiblich ist Gott?

Über diese und andere Frage debattieren seit zwei Jahren mehr als 50 Theologinnen und Theologen, die die Bibel neu übersetzen.

Ihr Ziel ist es, die vor allem gebrauchten Anreden «Herr» und «Vater» durch weniger männliche besetzte Begriffe zu ersetzen oder zu ergänzen. Das ist nur einer von vielen Änderungen, mit denen sie die weibliche und auch die jüdische Seite der biblischen Geschichten stärker herausarbeiten wollen. Ihre «Bibel in gerechter Sprache» soll spätestens 2006 erscheinen.

An dem Projekt beteiligen sich etliche renommierte Wissenschaftler wie der Bielefelder Professor Frank Crüsemann, seine Bochumer Kollegen Klaus Wengst und Jürgen Ebach sowie Luise Schottroff aus Berkley (USA). Sie sollen bis Ende des Jahres ihre Übersetzungen vorlegen. Danach werden die Texte in ausgewählten Gemeinden geprüft und Überarbeitungen angeregt.

Seit Jahrzehnten verlangt die so genannte feministische Theologie Korrekturen der Bibelübersetzungen. Auch der jüdisch-christliche Dialog hat missverständliche und antisemitische Formulierungen aufgedeckt. Etliche Verbesserungsvorschläge zu einzelnen Stellen wurden unterbreitet.

Eine grundlegende Überarbeitung ist für Projektleiterin Hanne Köhler aus Frankfurt am Main deshalb nur konsequent. Wenn der Stand der Wissenschaft nicht in das Buch der Bücher eingetragen wird, geht er an der Basis vorbei. «Wir Theologen lernen im Studium, dass es Apostelinnen gab und dass einige gut betuchte Frauen Jesus unterstützten», sagt Köhler. «In den Gemeinden ist davon bislang wenig angekommen.»

Die Übersetzung soll keinesfalls die Historie ändern. Das damalige Israel war weitgehend von Männer dominiert, «allerdings weit weniger, als wir das heute glauben», sagt der hessische Kirchenpräsident Peter Steinacker. Viele anstössige Passagen wie «Die Frau schweige in der Gemeinde», sind erst später von «Kirchenvätern» hinzugefügt worden.

Ihnen ist auch zuzuschreiben, dass Gott vor allem mit männlichen Bezeichnungen versehen wurde, obwohl er nach Meinung von Frank Crüsemann weder männlich noch weiblich ist. «Das muss dann auch in der Art, wie von Gott gesprochen wird, Ausdruck finden», fordert er.

In seiner Übersetzung der Schöpfungsgeschichte lässt der Professor Gott mal grammatikalisch weiblich, mal männlich auftreten: «Und Gott sah alles, was sie gemacht hatte.» Dadurch könnten Christinnen und Christen etwas vom Geheimnis des Gottesnamens erkennen, hofft Crüsemann.

Wenn vom Vater die Rede ist, fügen die Übersetzer an vielen Stellen noch eine Mutter hinzu oder bevorzugen geschlechtsneutrale Bezeichnungen wie «Ursprung», der oder die «Ewige». Ausserdem sollen weibliche Gottesnamen wie «Bärenmutter» (Hosea 13) und «Hebamme» (Ps 22,10) stärker betont werden.

Wo im Deutschen «Herr» steht, sind im Hebräischen nur vier Konsonanten «JHWH» zu lesen, denn im Judentum wird der Gottesname nicht ausgesprochen. Dieser Tradition will die neue Übersetzung ebenfalls gerecht werden. So sollen jeder Gottesname mit dem hebräischen Zeichen Jod ergänzt werden.

«Diese Zeichen dient als rabbinische Abkürzung des Gottesnamens und erinnert an Anführungszeichen», sagt Steinacker. Ausserdem ist geplant, am Kopf jeder Seite ein Band mit verschiedenen Gottesnamen durchlaufen zu lassen. «Da kann sich der Leser den passenden aussuchen.» (ben/sda)


Also, was denkt ihr darüber? Gute Idee? Schwachsinn? Würdet ihr euch die Bibel kaufen? Habt ihr überhaupt ne Bibel? Lebt ihr nach der Bibel? So lasset es mich wissen, oh ihr Söhne und Töchter der aufgehenden Sonne.

Vor allem die Meinung unseres geschätzen Bruders, Mönch Voivod, würde mich interessieren. wink.gif

Geschrieben von: pana_sonix 30. Mar 2004, 14:41

QUOTE (chadwick)
Also, was denkt ihr darüber? Gute Idee? Schwachsinn?


mir ist das egal. die zahl der bibeltreuen geht ohnehin zurück, eine entwicklung, die ich durchaus begrüße. vielleicht möchte man hier einfach nochmal den versuch unternehmen, die bibel ein wenig aufzuhübschen.

QUOTE
Würdet ihr euch die Bibel kaufen?


"bin ich ein nigger? sind wir in inglewood? nein mann, das hier ist mein haus." und in mein haus kommt keine bibel.

QUOTE
Lebt ihr nach der Bibel?


nö.

ich will nicht wieder das alte, leidige thema anfangen, aber ich halte nicht viel von der bibel und dem christentum. generell sind mir religionen fremd. ich brauche keine 10 oder sont wie viel gebote, nach denen ich mich richte. ein gesunder verstand reicht aus, um durch das leben zu kommen.

p. s. der spruch mit den niggern ist aus pulp fiction und nicht abwertend gemeint. schade ist in diesem zusammenhang allerdings, daß viele afrikaner von der christlichen seuche überschwemmt wurden und werden.

Geschrieben von: Matt 30. Mar 2004, 14:59

Wenn es tatsächlich so etwas wie einen "Schöpfergeist" bzw. eine Intelligenz gibt, die mit der Entstehung des Universums oder des Lebens, wie wir es kennen und wahrnehmen, zu tun hat, dann ist diese Intelligenz mit Sicherheit keinem Geschlecht zugehörig, wie wir es verstehen. Diese Entität wäre durchweg asexuell. Aber warum redet man dann abwechselnd von Gott als "er" und "sie", anstatt von "es"? Wäre das zu distanziert? Vielleicht. Aber es wäre IMO passender.

Geschrieben von: pana_sonix 30. Mar 2004, 15:06

die frage ist, warum es einen schöpfergeist geben sollte. wer hatte eigentlich diese idee?

selbst wenn es eine solche kraft geben sollte, was ich nicht glaube, dann besteht mit sicherheit nicht die geringste gemeinsamkeit mit dem märchen, was weltweit unter dem namen bibel seit jahrhunderten für verwirrung sorgt.

Geschrieben von: Deus Irae 30. Mar 2004, 15:19

QUOTE (Matt @ 30. Mar 2004, 15:59)
Diese Entität wäre durchweg asexuell.

Das ist eine unbefriedigende Arbeitshypothese. Warum asexuell und nicht eine Frau mit riesengroßen Ohren und sonstigen geschlechtlichen Vorzügen ... tongue2.gif

QUOTE ("Chadwick")
Gute Idee? Schwachsinn?


Unwichtig; Verschwendung geistiger Kapazitäten/Ressourcen (wenn auch nicht besonders großer, ... aber Kleinvieh macht auch mist), über diese Frage zu philosophieren

QUOTE
Würdet ihr euch die Bibel kaufen?


Sind da denn nackte Frauen und so ... abgebildet? Dann vielleicht ....

QUOTE
Habt ihr überhaupt ne Bibel?


Nein, aber Magazine mit nackten Frauen .... und so .....

QUOTE
Lebt ihr nach der Bibel?


was weiß ich?

Geschrieben von: pana_sonix 30. Mar 2004, 15:49

QUOTE (nepharite)
Das ist eine unbefriedigende Arbeitshypothese. Warum asexuell und nicht eine Frau mit riesengroßen Ohren und sonstigen geschlechtlichen Vorzügen ...


du meinst so wie die eine in star trek V? die mit den 3 brüsten? 3 primäre geschlechtsöffnungen vielleicht auch noch? laugh.gif

QUOTE
Nein, aber Magazine mit nackten Frauen .... und so .....


hast du zufällig welche doppelt? mrgreen.gif

seltsam ist, daß eine abweichung in der übersetzung der bibel erst nach so langer zeit auffallen sollte, gäbe es sie tatsächlich.

Geschrieben von: Be 30. Mar 2004, 19:32

"Gott" ist weder weiblich noch männlich, IMO.

Ich habe zwei Bibeln, einen Koran, so ziemlich alle gnostischen Texte, die je geschrieben wurde, das ganze Hinduzeug, buddhistischen Kram, und natürlich eine tolle Sammlung an okkulter Literatur! smile.gif Dazu noch eine Menge "Sekundärliteratur", etc.

An die Religionslächerlichmacher hier: Pah, ihr seid nur unsicher, und versucht das mit Zynismus zu überdecken! ph34r.gif Irgendwann werdet auch ihr auf die spirituelle Suche gehen, ganz bestimmt... wink.gif (Wenn ihr jetzt nicht schon dabei seid, denn jeder Mensch ist als "Sucher" geboren, IMO. Nur die ganz simplen Geister machen sich keine Gedanken.)

Edit: Bei dieser Gelegenheit mache ich doch gleich mal Pana und Nephi auf meine Signatur aufmerksam! mrgreen.gif

Geschrieben von: pana_sonix 30. Mar 2004, 20:29

QUOTE (voivod)
An die Religionslächerlichmacher hier: Pah, ihr seid nur unsicher, und versucht das mit Zynismus zu überdecken!


religionen sind ein ausdruck der unfähigkeit der menschen, die dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. der mensch weiß so gut wie nichts über doe entstehung der dinge, den lauf der zeit, über die vergangenheit des universums und dessen zukunft, über das was außerhalb des universums liegt, falls so etwas geht. im grunde weiß der mensch gar nichts. also flüchtet er sich in hirngespinste, in geschichten, die seinem begrenzten verstand entsprechen, seiner umwelt, wie er sie kennt. dadaurch entstehen dann solche geschichten, wie sie in der bibel stehen.

QUOTE
Wenn ihr jetzt nicht schon dabei seid, denn jeder Mensch ist als "Sucher" geboren, IMO


sucher? die suche nach der wahrheit ist schon interessant. allerdings weiß ich, daß die menschen die wahrheit bzw. das allumfassende wissen wohl nie erlangen werden, zumindest nicht so bald. ich kann damit leben. ich sage mir: fein, ich bin teil dieser welt, ein solch unbedeutender teil. diese welt an sich ist ein unbedeutender teil des universums. das universum selbst? wer weiß das schon.

Geschrieben von: Deus Irae 30. Mar 2004, 20:40

QUOTE (Voivod @ 30. Mar 2004, 20:32)
Ich habe zwei Bibeln, einen Koran, so ziemlich alle gnostischen Texte, die je geschrieben wurde, das ganze Hinduzeug, buddhistischen Kram, und natürlich eine tolle Sammlung an okkulter Literatur! smile.gif Dazu noch eine Menge "Sekundärliteratur", etc.

Und ich fast alle Micky Maus-Taschenbücher und die meisten DD-Sachen von Carl Barks. DAS macht mich glücklich! Ich zieh mir ein Donald Comic rein und hab gute Laune!
.... welche "Literatur" ist die bessere ? Die, die einen Fragen, nicht beantwortet, welche man sich ohne sie erst gar nicht gestellt hätte, oder die, die kindliche Freude bringt ... wink.gif

QUOTE
Sterblicher! Wie lächerlich und leer ist dein Stolz. An deinem verfaulten Fleisch werden sich die Würmer mästen.


Nicht nur Würmer, auch anderes Kroppzeugs ... naja, mir wirds, wenn es soweit ist, wohl egal sein .... mrgreen.gif

Geschrieben von: Be 30. Mar 2004, 20:44

QUOTE (pana_sonix @ 30. Mar 2004, 21:29)
religionen sind ein ausdruck der unfähigkeit der menschen, die dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. der mensch weiß so gut wie nichts über doe entstehung der dinge, den lauf der zeit, über die vergangenheit des universums und dessen zukunft, über das was außerhalb des universums liegt, falls so etwas geht. im grunde weiß der mensch gar nichts. also flüchtet er sich in hirngespinste, in geschichten, die seinem begrenzten verstand entsprechen, seiner umwelt, wie er sie kennt. dadaurch entstehen dann solche geschichten, wie sie in der bibel stehen.

Natürlich. Wobei ich "Flucht" nicht für das richtige Wort finde. Der Mensch benutzt sein ganzes Wesen (den logischen Verstand, die Gefühle, und all das dazwischen), um den "Sinn" zu suchen, seinen "Platz". Religionen sind Modelle, Weltentwürfe, ganze philosophische Systeme mit viel mehr Inhalt als "Geschichten". Sie sind Zeugnisse der Sinnsuche von Generationen und steht's im Wandel. Ich halte ja auch nix von Buchstabenchristen und dergleichen, aber auch das religiöse "Wissen" ist ein Schatz der Menschheit. Schliesslich geht es um grundsätzliche Fragen, die jeden beschäftigen. Man muss die "Geschichten" halt aus der Distanz sehen und erst dann seine Urteile fällen. Sonst macht man als Agnostiker oder Atheist den gleichen Fehler wie die religiösen Fundies: Wörtlichnehmen von mythologischen Texten!

Findest du denn die grundsätzliche Suche nach dem "Sinn" oder eben "Gott" überflüssig? Ich kann ja verstehen, dass sich jemand einem trägen Agnostizismus hingibt und versucht, aus seinem Leben mit den vorhandenen Möglichkeiten das Beste zu machen und glücklich zu werden. "Rational" gesehen ist das sicher das Klügste. Aber manchen reicht das nun halt noch nicht, darum gibt es Religion, inklusive ihres manchmal nicht so tollen Einflusses auf die Menschheit.

Edit: @nephi: Hey, ich habe auch Donald Duck-Hefte, und noch ganz anderen Kram! wink.gif

Geschrieben von: pana_sonix 30. Mar 2004, 21:06

QUOTE (voivod)
Findest du denn die grundsätzliche Suche nach dem "Sinn" oder eben "Gott" überflüssig?


gibt es einen sinn? ich behaupte nein. selbst wenn es einen sinn gibt, was hat das zwangsläufig mit gott zu tun? ich unterstütze die forschungen nach der entstehung des universums etc. allerdings glaube ich nicht, daß irgend ein gott damit in zusammenhang zu bringen ist.

QUOTE
Der Mensch benutzt sein ganzes Wesen (den logischen Verstand, die Gefühle, und all das dazwischen), um den "Sinn" zu suchen, seinen "Platz".


darin liegt der fehler. der mensch ist es gewohnt, daß fast alles um ihn herum FÜR IHN einen sinn hat. er möchte nicht begreifen, daß seine eigene existenz keinen hat.

QUOTE
@nephi: Hey, ich habe auch Donald Duck-Hefte, und noch ganz anderen Kram!


hehe, ja, es gibt durchaus "göttliche" wesen auf erden... mrgreen.gif ein büchlein kann ich wirklich empfehlen.

http://www.goliathbooks.de/V1/CrazyBabe.html

Geschrieben von: Deus Irae 30. Mar 2004, 21:18

QUOTE (Voivod @ 30. Mar 2004, 21:44)
Natürlich. Wobei ich "Flucht" nicht für das richtige Wort finde. Der Mensch benutzt sein ganzes Wesen (den logischen Verstand, die Gefühle, und all das dazwischen), um den "Sinn" zu suchen, seinen "Platz". Religionen sind Modelle, Weltentwürfe, ganze philosophische Systeme mit viel mehr Inhalt als "Geschichten". Sie sind Zeugnisse der Sinnsuche von Generationen und steht's im Wandel.

Es sind aber die Ergebnisse der Sinnsuche von anderen, sozusagen vor- und wiedergekautes Zeugs. Wer ist der Pabst / Dalai Lama / Heinz G. Konsalik, dass ausgerechnet er meint, mir sagen zu können, was richtig und was falsch ist, was der Sinn meines Lebens zu sein hat oder auch nur sein könnte.

Wenn das Bedürfnis tatsächlich besteht, einen Sinn zu suchen (ich toleriere es, kann es aber nicht "verstehen"), so kann man das IMO nur für sich alleine bewerkstelligen, ohne Orientierung an anderen (keine gelernte/gelehrte Meditationstechnik, keine weisen Bücher, keine Gurus ...), weil nur so der Zweifel der Fremdbestimmung ausgeräumt werden kann, auch und gerade wenn man am Ziel zu sein glaubt.

Geschrieben von: Be 30. Mar 2004, 21:22

QUOTE (pana_sonix @ 30. Mar 2004, 22:06)
gibt es einen sinn? ich behaupte nein. selbst wenn es einen sinn gibt, was hat das zwangsläufig mit gott zu tun? ich unterstütze die forschungen nach der entstehung des universums etc. allerdings glaube ich nicht, daß irgend ein gott damit in zusammenhang zu bringen ist.

Du entwirfst ja selbst dein System bzw deine "Religion"! Du behauptest, weil du es eben nicht "weisst". Trotzdem wählst du dir eine der unendlich vielen Möglichkeiten aus, nämlich, das die Existenz eben KEINEN Sinn hat. Was ist daran NICHT religiös? Du GLAUBST, das du recht hast und dein oberflächlich gesehen antireligiöses Weltbild die "Wahrheit" ist, obwohl sie diese ja ausschliesst... tongue2.gif wink.gif
Kennst du auch andere Religionen als die Variante des Christentums, die du irgendwann mal von irgendjemandem erzählt gekriegt bzw. sonstwo aufgeschnappt hast? Jeder Mensch hat eigenes Weltbild und damit seine eigene "Religion". Die "anerkannten" Glaubensformen systematisieren dieses Wirrwar an individuellen Vorstellungen nur. Wieviele Untergruppen und -Grüppchen gibt es alleine schon vom Christentum! Dahinter verbirgt sich IMO viel vom wahren "Wesen" der Menschheit, und darum ist Religion quasi "erforschenswert" smile.gif Man will schliesslich wissen, was es mit dem ganzen menschlichen Existenzkram auf sich hat. blink.gif

Edit:
nephi:
"Es sind aber die Ergebnisse der Sinnsuche von anderen, sozusagen vor- und wiedergekautes Zeugs. Wer ist der Pabst / Dalai Lama / Heinz G. Konsalik, dass ausgerechnet er meint, mir sagen zu können, was richtig und was falsch ist, was der Sinn meines Lebens zu sein hat oder auch nur sein könnte."

Wiederum sehe ich das Problem nicht. Klar sind es Erfahrungen anderer Leute. Warum nicht davon profitieren? Schliesslich ist man nur eine kurze Zeitspanne in diesem Spielchen dabei, und von den alten Griechen haben wir ja auch nix "live" mitgekriegt. Vielleicht haben sich ja schon andere Leute die gleichen Fragen gestellt, warum nicht mal nachschauen, zu was für Schlussfolgerungen diese Damen und Herren gekommen sind?

nephi:
"Wenn das Bedürfnis tatsächlich besteht, einen Sinn zu suchen (ich toleriere es, kann es aber nicht "verstehen"), so kann man das IMO nur für sich alleine bewerkstelligen, ohne Orientierung an anderen (keine gelernte/gelehrte Meditationstechnik, keine weisen Bücher, keine Gurus ...), weil nur so der Zweifel der Fremdbestimmung ausgeräumt werden kann, auch und gerade wenn man am Ziel zu sein glaubt."

So ignorierst du deine Umwelt komplett und alles, was dich zu dem gemacht hat, der du jetzt bist. Damit geht man höchstens "back to the roots", wo immer das sein soll... wink.gif Man kann doch nicht die Aussenwelt ignorieren und dann meinen, irgendwo im "Innern" (im Blinddarm?) den "Sinn" zu finden. Man muss beides tun, IMO, und die Welt nicht ignorieren. Einsame Askese im stillen Kämmerlein bringt doch nix.

Geschrieben von: Bir'kher 30. Mar 2004, 21:29

QUOTE (Nepharite @ 30. Mar 2004, 22:18)
keine gelernte/gelehrte Meditationstechnik, keine weisen Bücher, keine Gurus...

Warum nicht? Solange sie Wege beschreiben, wie man seinen Lebenssinn finden kann, kann man doch gerne darauf zurückgreifen... Was anderes ist es, wenn sie beschreiben, wie sie ihren Lebenssinn gefunden haben...
Wie heißt es so schön gar-nicht-kryptisch in einem hier wohl allgemein bekannten Film: "Ich kann dir nur die Tür zeigen. Hindurchgehen musst du selber"

Geschrieben von: Deus Irae 30. Mar 2004, 21:53

QUOTE (Bir'kher @ 30. Mar 2004, 22:29)
QUOTE (Nepharite @ 30. Mar 2004, 22:18)
keine gelernte/gelehrte Meditationstechnik, keine weisen Bücher, keine Gurus...

Warum nicht? Solange sie Wege beschreiben, wie man seinen Lebenssinn finden kann, kann man doch gerne darauf zurückgreifen... Was anderes ist es, wenn sie beschreiben, wie sie ihren Lebenssinn gefunden haben...
Wie heißt es so schön gar-nicht-kryptisch in einem hier wohl allgemein bekannten Film: "Ich kann dir nur die Tür zeigen. Hindurchgehen musst du selber"

Und was ist mit den Türen, die nicht gezeigt werden. Allein die "Vorauswahl" bedeutet schon Manipulation (wie in den Ihr-wisst-schon-welchen-Film sehr deutlich wird).
Auf fremden Wegen zu gehen ist IMO nicht grundsätzlich anders, als einen fremden Sinn zu leben ...

EDIT:

QUOTE ("Voivod")
Wiederum sehe ich das Problem nicht. Klar sind es Erfahrungen anderer Leute. Warum nicht davon profitieren? Schliesslich ist man nur eine kurze Zeitspanne in diesem Spielchen dabei, und von den alten Griechen haben wir ja auch nix "live" mitgekriegt. Vielleicht haben sich ja schon andere Leute die gleichen Fragen gestellt, warum nicht mal nachschauen, zu was für Schlussfolgerungen diese Damen und Herren gekommen sind?


Es mag nicht schaden, doch es würde -zumindest mich- nicht befriedigen, die Suche nicht beenden. Insofern halte ich es für überflüssig.

QUOTE
o ignorierst du deine Umwelt komplett und alles, was dich zu dem gemacht hat, der du jetzt bist. Damit geht man höchstens "back to the roots", wo immer das sein soll...  Man kann doch nicht die Aussenwelt ignorieren und dann meinen, irgendwo im "Innern" (im Blinddarm?) den "Sinn" zu finden. Man muss beides tun, IMO, und die Welt nicht ignorieren. Einsame Askese im stillen Kämmerlein bringt doch nix


Nicht die Umwelt ignorierte ich, sondern die Meinung anderer über diese Umwelt. Ich kann mir ein Brot, einen Schmetterling oder -um etwas weniger erfreuliches zu nennen- Enterprise anschauen, ohne dass andere diese Dinge kommentieren müssen.
Natürlich ist man das auch das Produkt seiner Umwelt (Eltern, Freunde, Werbung ...); insofern stellt schon die Frage, inwieweit man deren Sinngebung nacheifert.
Und da das alles Faktoren sind, die auszuschließen mir viel zu mühsam ist, verzichte ich gerne und freiwillig ganz auf eine Sinnsuche und zieh mir DD rein, vielleicht auch MM oder BB

Geschrieben von: Bir'kher 30. Mar 2004, 22:10

Ich sehe das anders: Es ist eine Hilfe, eine Möglichkeit, kein Zwang. Wenn mir eben Meditation XY nicht zusagt, dann versuche ich's eben mit Haschrauchen, um Weisheit zu erlangen. Und wenn ich feststelle, dass Rastafari auch nichts ist, dann kann ich eben versuchen, nach dem Motto der Pfadfinder (jeden Tag eine gute Tat) zu leben.
Es ist doch keine Pflicht daraus abzuleiten, immer zu meditieren, oder ständig breit zu sein, du musst auch nicht dauernd alten Omis über die Straße helfen. Es ist eine Hilfe, ein Anhaltspunkt, eine von unendlich vielen parallelen Trittstufen zum Sinn. Wenn sie mir nicht passt, muss ich sie nicht betreten.
Oder, um beim "na-du-weist-schon"-Film zu bleiben: Ich kann die Tür gezeigt bekommen und mich bewusst dagegen entscheiden, sie zu durchschreiten.

Geschrieben von: Be 30. Mar 2004, 22:16

QUOTE
Nicht die Umwelt ignorierte ich, sondern die Meinung anderer über diese Umwelt. Ich kann mir ein Brot, einen Schmetterling oder -um etwas weniger erfreuliches zu nennen- Enterprise anschauen, ohne dass andere diese Dinge kommentieren müssen.


Warum zur Hölle postest du dann auf einem Messageboard?!? mrgreen.gif wink.gif

Aber natürlich ist es eine Gabe, falls du das wirklich kannst.

QUOTE
Und da das alles Faktoren sind, die auszuschließen mir viel zu mühsam ist, verzichte ich gerne und freiwillig ganz auf eine Sinnsuche und zieh mir DD rein, vielleicht auch MM oder BB


Ich werte das als Kapitulation! dry.gif Trotzdem viel Spass! smile.gif (Ich lese nachher diesen verdammten Armageddon-Zyklus weiter)

Geschrieben von: Deus Irae 31. Mar 2004, 06:30

QUOTE (Voivod @ 30. Mar 2004, 23:16)
QUOTE
Nicht die Umwelt ignorierte ich, sondern die Meinung anderer über diese Umwelt. Ich kann mir ein Brot, einen Schmetterling oder -um etwas weniger erfreuliches zu nennen- Enterprise anschauen, ohne dass andere diese Dinge kommentieren müssen.


Warum zur Hölle postest du dann auf einem Messageboard?!? mrgreen.gif wink.gif


Hattest du je das Gefühl, ich würde mir eure/andere Meinung/en "zu Herzen" nehmen? mrgreen.gif

Natürlich nehme ich jeden ernst (sogar Oli wink.gif), da ich ja nicht auf der Suche sein muss...

QUOTE
Ich werte das als Kapitulation!


Es ist die weise Kosequenz aus der Einsicht, das Unauffindbare nicht finden zu können .. wink.gif

Geschrieben von: Lex 31. Mar 2004, 07:51

Hehe, ich mag diese Religion-Diskussionen mrgreen.gif Die sind echt lustig, da keine Seite auch nur einen Millimeter zurückweicht.
Ich bersönlich halte nichts von Kirche (in welcher Form auch immer), darum könnte es mir nicht egaler sein wie die die Bibel übersetzen.
Ich schlage vor die holen sich Tipps bei Peter David. In seiner NF-Reihe hat er ein Besatzungsmitglied das beide Geschlechter aufweist. Das fürhte dann zu so kreativen Wortschöpungen wie "hir" (ihr/sein) und "s/he" (er/sie). Keine Ahnung was die im Deutschen daraus gebastelt haben.

Geschrieben von: pana_sonix 31. Mar 2004, 08:20

hier hat sich ja einiges getan seit gestern abend...

QUOTE (nepharite)
Es sind aber die Ergebnisse der Sinnsuche von anderen, sozusagen vor- und wiedergekautes Zeugs. Wer ist der Pabst / Dalai Lama / Heinz G. Konsalik, dass ausgerechnet er meint, mir sagen zu können, was richtig und was falsch ist, was der Sinn meines Lebens zu sein hat oder auch nur sein könnte.


da stimme ich dir zu.

QUOTE (voivod)
Du entwirfst ja selbst dein System bzw deine "Religion"! Du behauptest, weil du es eben nicht "weisst". Trotzdem wählst du dir eine der unendlich vielen Möglichkeiten aus, nämlich, das die Existenz eben KEINEN Sinn hat. Was ist daran NICHT religiös?


was soll daran religiös sein? es ist meine MEINUNG, nicht meine religion.

QUOTE
Kennst du auch andere Religionen als die Variante des Christentums, die du irgendwann mal von irgendjemandem erzählt gekriegt bzw. sonstwo aufgeschnappt hast? Jeder Mensch hat eigenes Weltbild und damit seine eigene "Religion". Die "anerkannten" Glaubensformen systematisieren dieses Wirrwar an individuellen Vorstellungen nur.


jede religion behauptet natürlich von sich selbst, auf dem einzig richtigen weg zu sein. das ist wie in der waschmittelwerbung im tv.

QUOTE
Dahinter verbirgt sich IMO viel vom wahren "Wesen" der Menschheit, und darum ist Religion quasi "erforschenswert" Man will schliesslich wissen, was es mit dem ganzen menschlichen Existenzkram auf sich hat.


das sollte man nicht anhand der religion tun. man sollte dabei wissenschaftlich vorgehen. wenn ich sehe, daß viele religionen sich weigern, die abstammung des menschen von affen zu akzeptieren, dann muß ich feststellen, daß religion bei der erforschung der menschlichen entwicklung nur hinderlich ist.

konosuke matsushita besuchte in seinen besten jahren einst eine gruppe von gläubigen, eine art sekte, die an einem ort zusammenlebten und arbeiteten. er war fasziniert von der tatsache, daß jeder seinen teil zum allgemeinwohl beitrug, ohne dafür entlohnt zu werden. die leute arbeiteten fleißig und mit hingabe. nach eigener aussage erkannte er in diesem moment, daß die meisten menschen eine "mission" brauchen, ein ziel, um effektiv darauf hin zu arbeiten können. wenig später arbeitet er den sogenannten "code of conduct", bekannt auch als die 7 principles, aus, der fortan als leitsatz im unternehmen galt.

Contribution to Society

We will conduct ourselves at all times in accordance with the Basic Management Objective, faithfully fulfilling our responsibilities as industrialists to the communities in which we operate.

Fairness and Honesty

We will be fair and honest in all our business dealings and personal conduct. No matter how talented and knowledgeable we may be, without personal integrity, we can neither earn the respect of others, nor enhance our own self-respect.

Cooperation and Team Spirit

We will pool our abilities to accomplish our shared goals. No matter how talented we are as individuals, without cooperation and team spirit we will be a company in name only.

Untiring Effort for Improvement

We will strive constantly to improve our ability to contribute to society through our business activities. Only through this untiring effort can we fulfill our Basic Management Objective and help to realize lasting peace and prosperity.

Courtesy and Humility

We will always be cordial and modest, respecting the rights and needs of others in order to strengthen healthy social relationships and improve the quality of life in our communities.

Adaptability

We will continually adapt our thinking and behavior to meet the ever-changing conditions around us, taking care to act in harmony with nature to ensure progress and success in our endeavors.

Gratitude

We will act out of a sense of gratitude for all the benefits we have received, confident that this attitude will be a source of unbounded joy and vitality, enabling us to overcome any obstacles we encounter.

Geschrieben von: Be 31. Mar 2004, 19:26

@Pana: Wir diskutieren aneinander vorbei. Es scheint fast so, als seien unsere Gehirne inkompatibel! laugh.gif

Trotzdem: Wie willst du das Wesen des Menschen rein "wissenschaftlich" erforschen? Der Mensch ist schliesslich mehr als eine Maschine, und wenn du ein Gehirn bis zum Gehtnichtmehr sezierst, wirst du trotzdem nie rausfinden, warum die Menschen dieses und jenes tun. Was ist mit Kunst, Literatur, Musik etc...? Alles Aspekte des Menschseins, genauso wie religiöses Empfinden, und darum wichtig.

Keineswegs behauptet jede Religion von sich selbst, "der einzig richtige Weg zu sein". Was für eine Behauptung! Bei deiner Analyse bleibst du wieder bei den Simpelgläubigen stecken, die unter Spiritualität das Anbeten irgend eines "Gottes" verstehen. Dabei gibt es noch ganz andere "Glaubensformen". Die Buddhisten z.B. kommen auch ohne Gott aus. Warum wird "Religion" gleich mit "Christentum" gleichgesetzt? Es gibt auch zig Religionen, die heute gar nicht mehr existieren, aus welchen Gründen auch immer. IMO alles Schätze, die es zu erforschen gilt! Aber wie soll man das jemandem erklären, der sich hinter einem fundamentalistischen Rationalismus versteckt und alles rein materialistisch betrachtet? Ich will dich sicher nicht von irgendwelchen Glaubensrichtungen überzeugen, aber dein Abtun von Religion als Selbstbetrug greift definitiv zu kurz, IMO. Bequem, aber zu vereinfachend.

Zu diesem matsushita: Und? Warum sollte irgend ein alter reicher Sack aus Japan etwas über die Welt wissen, was ich nicht selbst lernen kann? Was weiss der Kerl schon? Ich sage nur: Guruismus! mrgreen.gif wink.gif Ich kann nicht verstehen, dass man einen reichen Kapitalisten so bewundern kann, aber gleichzeitig behauptet, dass Bücher über die Sinnsuche anderer Leute wertlos seien.

Ok, das war jetzt ein wenig unfair und überspitzt, aber im Kern trifft es meine Meinung schon... sad.gif

Geschrieben von: pana_sonix 31. Mar 2004, 21:22

QUOTE (voivod)
@Pana: Wir diskutieren aneinander vorbei. Es scheint fast so, als seien unsere Gehirne inkompatibel!


laugh.gif in der tat. deins muß irgendwie zu den alten modellen gehören, und meins ist leider nicht abwärtskompatibel... laugh.gif


QUOTE (voivod)
Trotzdem: Wie willst du das Wesen des Menschen rein "wissenschaftlich" erforschen? Der Mensch ist schliesslich mehr als eine Maschine, und wenn du ein Gehirn bis zum Gehtnichtmehr sezierst, wirst du trotzdem nie rausfinden, warum die Menschen dieses und jenes tun. Was ist mit Kunst, Literatur, Musik etc...? Alles Aspekte des Menschseins, genauso wie religiöses Empfinden, und darum wichtig.


die menschen tun es, weil sie im laufe ihrer entwicklungen mehr (frei)zeit gewonnen haben und diese mehr oder weniger sinnvoll nutzen müssen. das ist im übrigen nicht meine idee, sondern eine wissenschaftliche erkenntnis.

QUOTE
Es gibt auch zig Religionen, die heute gar nicht mehr existieren, aus welchen Gründen auch immer. IMO alles Schätze, die es zu erforschen gilt! Aber wie soll man das jemandem erklären, der sich hinter einem fundamentalistischen Rationalismus versteckt und alles rein materialistisch betrachtet? Ich will dich sicher nicht von irgendwelchen Glaubensrichtungen überzeugen, aber dein Abtun von Religion als Selbstbetrug greift definitiv zu kurz, IMO. Bequem, aber zu vereinfachend.


es ging doch in deinem beitrag um die bibel, die gehört schließlich zum christentum. soviel weiß selbst ich... smile.gif

QUOTE
Zu diesem matsushita: Und? Warum sollte irgend ein alter reicher Sack aus Japan etwas über die Welt wissen, was ich nicht selbst lernen kann?


gleiches darf ich dann auch über alle anderen fragen, die je in irgend einer form versucht haben, ihr wissen an andere weiterzugeben, z. b. auch die bibel.

QUOTE
Was weiss der Kerl schon?


der kerl weiß (wußte) mehr vom wahren leben als jeder kirchliche würdenträger, das ist mal sicher.

was ich eigentlich sagen wollte, indem ich über die 7 principles schrieb, war, daß matsushita die notwendigkeit eines großen zieles bzw. einer großen aufgabe für viele menschen erkannt hatte und dies - ähnlich einer art religion (wenn ich die religion jetzt mal als "begleiter" für gläubige durch das leben betrachte) - für (s)eine firma umzusetzen versuchte. genau genommen wollte ich dir also ein wenig entgegenarbeiten. muß wohl nicht so klar rübergekommen sein. rolleyes.gif

QUOTE
Ich kann nicht verstehen, dass man einen reichen Kapitalisten so bewundern kann, aber gleichzeitig behauptet, dass Bücher über die Sinnsuche anderer Leute wertlos seien.


bücher über die sinnsuche erachte ich nicht als wertlos. die bibel hingegen ist wohl weniger als hilfe sondern viel mehr als gebrauchsanweisung zu verstehen.

daß du einen menschen, nur weil er sich erfolgreich in der wirtschaft behaupten konnte, gleich als kapitalisten abtust, ihm soziale fähigkeiten absprichst und ihn in die klischeehafte ecke schiebst, darf ich - unter verwendung deines o. g. wortes - als simpelgläubig bezeichnen. wink.gif wir reden hier nicht von einem mentalen leichgewicht wie bill gates, der mittlerweile reicher sein mag, als es matsushita seinerzeit war, auf den dein schwarz/weiß-denken über kapitalisten aber sicherlich eher zutreffen würde.

QUOTE
Ok, das war jetzt ein wenig unfair und überspitzt, aber im Kern trifft es meine Meinung schon...


ich fasse es keineswegs als unfair auf.

Geschrieben von: Be 31. Mar 2004, 21:51

[

QUOTE
laugh.gif in der tat. deins muß irgendwie zu den alten modellen gehören, und meins ist leider nicht abwärtskompatibel... laugh.gif


Typischer stolzer "Religion ist was für Dumme"-Quatsch, aber ja mei... wink.gif

QUOTE
die menschen tun es, weil sie im laufe ihrer entwicklungen mehr (frei)zeit gewonnen haben und diese mehr oder weniger sinnvoll nutzen müssen. das ist im übrigen nicht meine idee, sondern eine wissenschaftliche erkenntnis


Aha. Somit erklärt sich das Wesen des Menschen und der ganze Kram mit einem kleinen Sätzchen. All die Leute, die sich darüber den Kopf zerbrachen und immer noch zerbrechen, all die kreativen Menschen da draussen haben das einfach noch nicht geschnallt! rolleyes.gif Wir sind alle gleichgeschaltete roboterähnliche Wesen! Wow, ich bin froh um diese Erklärung, dann können wir ja auch gleich Philosophie, Psychologie und solchen Kram abschaffen! Danke! smile.gif

QUOTE
bücher über die sinnsuche erachte ich nicht als wertlos. die bibel hingegen ist wohl weniger als hilfe sondern viel mehr als gebrauchsanweisung zu verstehen.


Das erste Statement freut mich, das zweite zeugt wieder mal von einer völlig siplizistischen Sicht der Dinge. Wenn die Bibel eine simple Gebrauchsanweisung für ein gottgefälliges Leben wäre, warum ist das Christentum denn so ein ein vielschichtiges, in sich zerrissenes Gebilde voller Wiedersprüchlichkeiten?

QUOTE
daß du einen menschen, nur weil er sich erfolgreich in der wirtschaft behaupten konnte, gleich als kapitalisten abtust, ihm soziale fähigkeiten absprichst und ihn in die klischeehafte ecke schiebst, darf ich - unter verwendung deines o. g. wortes - als simpelgläubig bezeichnen. wink.gif wir reden hier nicht von einem mentalen leichgewicht wie bill gates, der mittlerweile reicher sein mag, als es matsushita seinerzeit war, auf den dein schwarz/weiß-denken über kapitalisten aber sicherlich eher zutreffen würde.


Dieser Matsushita war ja nur mein Aufhänger, und mit meinem letzten Satz wollte ich das auch deutlich machen. Ich habe überhaupt nix gegen den Typen und kenne ihn ja auch nicht. Anscheinend sprichst du ihm an grosses Mass an "Weisheit" zu, welches diejenige von anderen Leuten deutlich übersteigt. Gegen schwerreiche Kapitalisten habe ich aber leider ideologische Vorbehalte, das stimmt! mrgreen.gif wink.gif

Mir geht es bei der ganzen Diskussion eigentlich nur darum, "Religion" gegen den plumpen Vorwurf, im Grunde genommen völliger Schwachsinn zu sein, der dazu die Menschheit an ihrer Entwicklung hindere, zu verteidigen und die häufige Arroganz der Agnostiker ("ich bin höher auf der Evolutionsleiter als du!" und solcher Kram) ein bisschen zu kritisieren! wink.gif

Geschrieben von: Deus Irae 31. Mar 2004, 21:53

QUOTE (pana_sonix @ 31. Mar 2004, 22:22)
QUOTE
Was weiss der Kerl schon?


was ich eigentlich sagen wollte, indem ich über die 7 principles schrieb, war, daß matsushita die notwendigkeit eines großen zieles bzw. einer großen aufgabe für viele menschen erkannt hatte und dies - ähnlich einer art religion (wenn ich die religion jetzt mal als "begleiter" für gläubige durch das leben betrachte) - für (s)eine firma umzusetzen versuchte. genau genommen wollte ich dir also ein wenig entgegenarbeiten. muß wohl nicht so klar rübergekommen sein. rolleyes.gif

Audnahmsweise wink.gif stimme ich Voivod zu.
Matsushita drischt Phrasen wie ein Guru des Geldes, denn letztlich kann man diese Prinzipen durchaus als erzkapitalistisch interpretieren, wobei die ihnen innewohnenden sozialen Aspekte lediglich der Stabilisierung des Unternehmens bzw. seines wirtschaftlichen Umfeldes dienen. Aus dieser Perspektive steht nicht Altruismusmus im Vordergrund, sondern lediglich Komplexitäts -und Risikoreduktion (zufriedene Kunden, gute Infrastruktur ... usw.).
Da gibt es einige Religionen, die mir zwar nicht von der Grundannahme her besser gefallen, die aber ehrlicher altruistisch sind, als die Ausbeutung mit Zuckerbrot und ohne Peitsche, die im Menschen nur den Produktionsfaktor sieht.

Geschrieben von: Be 31. Mar 2004, 22:22

QUOTE
Audnahmsweise wink.gif stimme ich Voivod zu.

Boah, zuviel der Ehre! wink.gif
QUOTE
Da gibt es einige Religionen, die mir zwar nicht von der Grundannahme her besser gefallen, die aber ehrlicher altruistisch sind, als die Ausbeutung mit Zuckerbrot und ohne Peitsche, die im Menschen nur den Produktionsfaktor sieht.

Man hätte zu Zeiten von Matushita in seine Fabriken fahren und mit den Angestellten reden sollen. Wie lange müssen sie arbeiten? Wie geht's mit dem Stress? Gutes Arbeitsklima? Korrekte Bezahlung und Krankenversicherung? Hilft die Firma in Notsituationen? Wird man von den Chefs anständig behandelt und als gleichwertig respektiert?

Wenn diese Sachen mal abgeklärt wären, hätte man ein besseres Bild von Matsushita und seinen Ideen.

Geschrieben von: Deus Irae 1. Apr 2004, 06:05

QUOTE (Voivod @ 31. Mar 2004, 23:22)
Man hätte zu Zeiten von Matushita in seine Fabriken fahren und mit den Angestellten reden sollen. Wie lange müssen sie arbeiten? Wie geht's mit dem Stress? Gutes Arbeitsklima? Korrekte Bezahlung und Krankenversicherung? Hilft die Firma in Notsituationen? Wird man von den Chefs anständig behandelt und als gleichwertig respektiert?

Wenn diese Sachen mal abgeklärt wären, hätte man ein besseres Bild von Matsushita und seinen Ideen.

Nicht wirklich! Man könnte selbst bei zufriedenen Mitarbeitern auch schließen, dass seine Philosophie, Menschen dadurch auszubeuten, dass man ihren "natürlichen" Instinkten nach Sicherheit, Geborgenheit Rechnung trägt, funktioniert.
Die Frage ist: würde er das Unternehmen auch nur für einen/die Menschen opfern? Erst dann könnte man klären, ob er aus reiner Menschenliebe handelte. IMO würde es nicht mit der ausgelutschten Begründung der unternehmerischen Verantwortung für seine Lohnsklaven. Hey, Jesus hätte auch noch vielmehr Gutes tun können, oder jene, die für andere Menschen und aus Nächstenliebe in den Tod gegangen sind ...

Geschrieben von: Matt 1. Apr 2004, 07:32

Ich will eure schöne Diskussion nicht unterbrechen, aber ich muß mal einschreiten. Ich bin kein Bill-Gates-Fan, aber pana nannte ihn mentales Leichtgewicht und sprach ihm ein soziales Gewissen ob seines Reichtums ab. Dazu kann ich nur sagen: Wer eine Firma wie Microsoft aufbaut und ganz nach oben führt, kann kein mentales Leichtgewicht sein. Außerdem - und das ist leider kaum bekannt - spendet Gates jedes Jahr nachgewiesenermaßen mehrere Hundert (!) Millionen Dollar an diverse Hilfsorganisationen wie z.B. die Weltgesundheitsorganisation. Man könnte zynisch entgegnen, das sei nur eine Imagekampagne bzw. selbst diese hohen Beträge würde er aus der Portokasse zahlen, seien also nicht der Rede wert. Man muß aber folgendes sehen: Wieviele von uns könnten einen Betrag von monatlich - sagen wir - 10 Euro aus der Portokasse zahlen. Und wieviele spenden diese 10 Euro tatsächlich? Und als zweites: Wieviel Milliardäre kennt ihr, die Spenden in ähnlichen Größenordnungen wie Bill Gates leisten? Würde alle Milliardäre soviel spenden, ginge es der Welt an sich wesentlich besser!

Geschrieben von: Deus Irae 1. Apr 2004, 07:59

@Matt
Wahre Worte. Ein Michael Schumacher oder ein Theo Müller (das asoziale Subjekt an der Spitze des Müller-Milch-Imperiums, ... von dem ich schon seit Jahren keine Produkte mehr konsumiere ...) (uvam) können sich in dieser Hinsicht vom guten Gates eine Scheibe abschneiden

Geschrieben von: pana_sonix 1. Apr 2004, 08:33

QUOTE (voivod)
Das erste Statement freut mich, das zweite zeugt wieder mal von einer völlig siplizistischen Sicht der Dinge. Wenn die Bibel eine simple Gebrauchsanweisung für ein gottgefälliges Leben wäre, warum ist das Christentum denn so ein ein vielschichtiges, in sich zerrissenes Gebilde voller Wiedersprüchlichkeiten?


gute frage. vielleicht weil es - im vergleich zu anderen religionsbüchern - eine schlechte anweisung ist? ich weiß es nicht.

QUOTE
Ich habe überhaupt nix gegen den Typen und kenne ihn ja auch nicht. Anscheinend sprichst du ihm an grosses Mass an "Weisheit" zu, welches diejenige von anderen Leuten deutlich übersteigt. Gegen schwerreiche Kapitalisten habe ich aber leider ideologische Vorbehalte, das stimmt!


weisheit ist relativ. fakt ist, daß matsushita stets bemüht war, sein unternehmen so sozial wie möglich zu führen. der konzern hat im vergangenen jahr ZUM ERSTEN MAL in seiner geschichte überhaupt menschen betriebsbedingt entlassen. matsushita lebt seit 1989 nicht mehr. ich denke, er hätte dies nicht zugelassen, immerhin ließ er sich in den 20ern/30ern, als es wirtschaftlich in japan weitaus schlechter aussah, auch etwas einfallen, um (als einziges großes unternehmen in japan) keine mitarbeiter zu kündigen.

seine weisheit bestand nach aussagen aller, die ihn kannten, darin, daß er stets dem gesunden menschenverstand folgte und damit erstaunliche ergebnisse erzielte.

QUOTE (nepharite)
Matsushita drischt Phrasen wie ein Guru des Geldes, denn letztlich kann man diese Prinzipen durchaus als erzkapitalistisch interpretieren, wobei die ihnen innewohnenden sozialen Aspekte lediglich der Stabilisierung des Unternehmens bzw. seines wirtschaftlichen Umfeldes dienen.


die phrasen, die die firma betreffen, sind sicherlich dazu gedacht, das unternehmen zu stabilisieren. dazu wurden sie ja auch eingeführt. ansonsten hat matsushita einige bücher geschrieben, die sich um andere themen drehen und weniger um das geld.

QUOTE (voivod)
Man hätte zu Zeiten von Matushita in seine Fabriken fahren und mit den Angestellten reden sollen. Wie lange müssen sie arbeiten? Wie geht's mit dem Stress? Gutes Arbeitsklima? Korrekte Bezahlung und Krankenversicherung? Hilft die Firma in Notsituationen? Wird man von den Chefs anständig behandelt und als gleichwertig respektiert?


das hätte man tun sollen, und du wärst über die antworten sicherlich überrascht gewesen. zum thema arbeitszeit: matsushita führte als erstes unternehmen in japan die 5-tage-woche ein. ich habe zuhause eine gegenüberstellung der gehälter, die leute seinerzeit bei matsushita verdienten. sie lagen DEUTLICH über denen vergleichbarer unternehmen in japan und im ausland. zahlreiche sprachen aus persönlichen erfahrungen, die sie mit matsushita gemacht hatten. es war wohl so, daß er jeden menschen, egal auf welcher "stufe" der betrieblichen oder gesellschaftlichen hirarchie er stand, mit respekt behandelte, teilweise in einer art, daß es schon an jesus erinnern würde, um mal wieder zum thema zurückzukehren... wink.gif

QUOTE
Wenn diese Sachen mal abgeklärt wären, hätte man ein besseres Bild von Matsushita und seinen Ideen.


ich habe kein problem damit, dir mal das einzig in deutsch über ihn erschienene buch zum lesen zuzusenden. die englischen gebe ich aber ungern her, die sind äußerst schwer zu beschaffen. wenn du interesse hast, schick einfach eine private nachricht mit adresse.

QUOTE (nepharite)
Nicht wirklich! Man könnte selbst bei zufriedenen Mitarbeitern auch schließen, dass seine Philosophie, Menschen dadurch auszubeuten, dass man ihren "natürlichen" Instinkten nach Sicherheit, Geborgenheit Rechnung trägt, funktioniert.


ich kopier hier mal was von meinem text rein:

"Noch zu Lebzeiten stellten ihm seine eigenen Mitarbeiter eine Bronzestatue auf. Vorangetrieben wurde das Vorhaben durch die eigene Gewerkschaft, finanziert durch private Gelder von Mitarbeitern der Matsushita Electric."

gab es sowas mal in deutschland?

besser, als er damals die firma führte, geht es im kapitalistischen system nicht. matsushita ist heute noch in japan bekannt wie ein bunter hund und wird mehr oder weniger stark verehrt.

QUOTE (matt)
Dazu kann ich nur sagen: Wer eine Firma wie Microsoft aufbaut und ganz nach oben führt, kann kein mentales Leichtgewicht sein. Außerdem - und das ist leider kaum bekannt - spendet Gates jedes Jahr nachgewiesenermaßen mehrere Hundert (!) Millionen Dollar an diverse Hilfsorganisationen wie z.B. die Weltgesundheitsorganisation.


man kann eine firma auf unterschiedlichen wegen groß machen. "mentales leichtgewicht" war irgendwie unpassend gewählt von mir. gates betreibt amerikanischen kapitalismus, und der unterscheidet sich vom japanischen doch in einigen dingen. spenden sind lobenswert, aber das tun viele firmen. (was die sache an sich nicht abwerten soll.)

QUOTE
Wieviele von uns könnten einen Betrag von monatlich - sagen wir - 10 Euro aus der Portokasse zahlen. Und wieviele spenden diese 10 Euro tatsächlich?


da hast du recht. allerdings habe ich kein vertrauen zu den stellen, an die das geld gehen würde, weil ich den weiteren weg des geldes kaum nachvollziehe könnte. ich mißtraue diesen spendenkonten etc. naturgemäß.

Geschrieben von: Deus Irae 1. Apr 2004, 11:03

QUOTE (pana_sonix @ 1. Apr 2004, 09:33)
besser, als er damals die firma führte, geht es im kapitalistischen system nicht. matsushita ist heute noch in japan bekannt wie ein bunter hund und wird mehr oder weniger stark verehrt.

An dem Unternehmen eines Philanthropen, dem hier bei uns ähnliche Ehrerbietung auch seitens der Mitarbeiter entgegengebracht wurde, fahre ich mehrmals die Woche vorbei:

Hauni; gehört zur Kurt A. Körber AG. Und das hat Helmut Schmidt über ihn gesagt:
"Kurt A. Körber war "ein bedeutender und noch erfolgreicherer Unternehmer. Er war ein öffentlich wirkender Philanthrop von hohem idealistischen Gemeinsinn. Und er war ein kritischer politischer Mensch, der als Bürger, als Deutscher und als Weltbürger seine Mitverantwortung stark empfunden hat. Mitverantwortung für Hamburg, für Deutschland, für den Frieden unter den Völkern und Staaten und den Frieden der Menschen mit der Natur." http://www.stiftung.koerber.de/allgemeines/stifter/content.html

Wen es interssiert: Hauni verdient Kohle hauptsächlich mit Zigarettenmaschinen und innovativen Erfindungen für die Tabakindustrie. Soviel zum Philanthropen und gesellschaftlicher Verantwortung .....

Geschrieben von: pana_sonix 1. Apr 2004, 11:34

QUOTE (nepharite)
Wen es interssiert: Hauni verdient Kohle hauptsächlich mit Zigarettenmaschinen und innovativen Erfindungen für die Tabakindustrie. Soviel zum Philanthropen und gesellschaftlicher Verantwortung .....


naja, daß der staat für die drogen alkohol und tabak steuern kassiert, für andere sogenannte "harte drogen" jedoch ebenso harte strafen verteilt, habe ich nie gut gefunden. besonders lustig wird es, wenn die tabakindustrie gegen werbeverbote sturm läuft, mit der begründung, dies würde arbeitsplätze kosten. ähnliches tut die atomlobby. interessant: so lange die unternehmerische tätigkeit leben kosten, ist es allen egal. bei arbeitsplätzen schreien alle gleich um hilfe...

matsushita produziert elektronikartikel, und daran ist noch niemand gestorben (abgesehen von den ehemännern, denen die frauen versehentlich einen haartrockner in die wanne fallen ließen.... mrgreen.gif)

die firmenphilisophie war, artikel für die breite masse zu verkaufen, die sich fast jeder leisten konnte. beispiel bügeleisen: bevor matsushita 1930 beschloß, diese in massen zu vernünftigen preisen zu fertigen, waren bügeleisen selten und extrem teuer. ein jahr nach eintritt matsushitas in den markt für bügeleisen verkaufte seine firma mehr davon, als alle anderen bisherigen hersteller in japan zusammen. bügeleisen wurden schnell eine sache für jeden haushalt.

Geschrieben von: Morrigan 7. Apr 2004, 22:09

Ich glaub ja nicht, dass Gott weiblich ist, die Erde wäre nie in nur sieben Tagen fertig geworden mrgreen.gif ....

Geschrieben von: Maja 7. Apr 2004, 23:44

Gegeben sei also die Konstante, Gott existiere. Dann lautet die Antwort auf die Frage, welchen Geschlechts Gott ist, geschlechtsfrei.

Geschrieben von: felix 8. Apr 2004, 02:23

^ Da verstehe ich irgendwie die Logik dahinter nicht... daraus, dass Gott geschlechtsfrei ist, könntest du die Aussage "Gott existiert" ableiten... aber umgekehrt??
Gott ist männlich... ich meine... Maria ist die Mutter Jesu. Und Josef ist nicht der Vater (unbefleckte Empfängnis). Wir haben also eine weibliche Mutter und Gott als Vater... dat is doch n ziemliches Indiz dahin, dasser männlich ist. Oder er hat halt nur dafür männliche Züge angenommen... aber dann können wir lang hin und her diskutieren. Außerdem hat er (er! wink.gif) Adam zuerst erschaffen und Herrn Noah Noah (nich Frau Noah) den Tip mit der Arche gegeben... das lässt doch Schlüsse zu. wink.gif
(mit ner ziemlich feministisch veranlagten Klassenkameradin hab ich das Thema echt ziemlich lange mit so nem Straßenprediger durchdiskutiert... LOL)

Geschrieben von: Deus Irae 8. Apr 2004, 06:11

Lustige, sinnfreie Diskussion. Nicht dass wir Gott voraussetzen, nein, wir versuchen auch noch, sein Geschlecht zu evaluieren. Und welche Haar- oder Augenfarbe darfs denn sein. Und wie lang ist sein ... äh .... Bing tiddle tiddle BANG?

@Felix
Unbefleckte Empfängnis setzt natürlich keinen Vater voraus, sondern nur jemanden, der das Balg in den Uterus transportiert ... "beam mich rein erna"
Die Tatsache, dass sie lieber mit Kerlen als mit Frauen quatscht und sich Kerle bastelt, kann man am besten dadurch erklären, dass man annimmt, Gott sein eine Frau: Männer hören nun mal nicht auf die Stimme der Vernunft, sondern tun alles, was frau ihnen sagt. Im Sinne der Indoktrinationsmaximierung ist "Frau" also optimaler als "Mann". Und wen würdest du synthetisieren, wenn du die Macht dazu hättest? Ein Kerl? Hey, bist du schwul? mrgreen.gif

Geschrieben von: pana_sonix 8. Apr 2004, 08:11

hat schonmal jemand in erwägung gezogen, daß gott ein affe ist? laugh.gif

das wäre meine theorie, mit der ich evolutionswissenschaftler und gläubige endlich einen könnte.

die wissenschaft sagt, der mensch stamme vom affen ab.

die gläubigen sagen, gott schuf den menschen.

der pana sagt, gott ist ein affe.

damit sollte alles geklärt sein. die geschichte muß neu geschrieben werden. der pana ist ein held. huldigt ihm, bringet ihm gaben und reichlich jungfrauen... mrgreen.gif laugh.gif

Geschrieben von: Deus Irae 8. Apr 2004, 08:23

QUOTE (pana_sonix @ 8. Apr 2004, 09:11)
hat schonmal jemand in erwägung gezogen, daß gott ein affe ist? laugh.gif

... wobei du die Frage unbeantwortet lässt, ob es ein weiblicher oder ein männlicher Affe ist ...

... ist als nix mit Jungfrauen ... mrgreen.gif

Geschrieben von: pana_sonix 8. Apr 2004, 08:27

QUOTE (nepharite)
... wobei du die Frage unbeantwortet lässt, ob es ein weiblicher oder ein männlicher Affe ist ...


es handelt sich um einen zwitteraffen, dem sein dasein zu öde war und der sich aus diesem grund dazu entschied, männlein und weiblkein zu erschaffen, auf daß sie sich fröhlich paaren sollen.

QUOTE
.. ist als nix mit Jungfrauen ...


doch. her damit! [sabber-icon-ersatz]

Geschrieben von: Deus Irae 8. Apr 2004, 08:42

QUOTE (pana_sonix @ 8. Apr 2004, 09:27)
QUOTE
.. ist als nix mit Jungfrauen ...


doch. her damit! [sabber-icon-ersatz]

Hier ist schon mal eine ...



oops, falsches Geschlecht ... naja .. muss reichen ... mrgreen.gif

Geschrieben von: Be 8. Apr 2004, 08:50

Was ist bloss aus diesem schönen Thread geworden? sad.gif

(Bruder Voivod wird für euch ein gutes Wort beim Allmächtigen einlegen - oder bei der höchsten Muttergöttin, wer auch immer für diesen Existenzkram verantwortlich ist...)

@Pana: AFAIR sagt die Wissenschaft gar nicht, dass wir vom Affen abstammen. Wir sind eine eigene Spezies! smile.gif

Geschrieben von: pana_sonix 8. Apr 2004, 09:00

QUOTE (voivod)
@Pana: AFAIR sagt die Wissenschaft gar nicht, dass wir vom Affen abstammen. Wir sind eine eigene Spezies!


das problem ist, daß jeder semmelkopp sich wissenschaftler nennen kann und sein tun als wissenschaft bezeichnen darf. das ist wie mit der kunst... unsure.gif

Geschrieben von: Be 8. Apr 2004, 09:14

^Also ich meinte das so: Dass der Mensch sich über Jahrmillionen entwickelt hat, ist unter ernsthaften Wissenschaftern unbestritten. Nur die Kreationisten sind da anderer Meinung! laugh.gif Aber der Mensch stammt nicht "vom Affen" ab, sondern ist eine eigene Gattung. Oje, hat's keine Biologen hier? So ganz blicke ich da nämlich auch nicht durch.

Geschrieben von: Deus Irae 8. Apr 2004, 10:20

QUOTE (Voivod @ 8. Apr 2004, 10:14)
Aber der Mensch stammt nicht "vom Affen" ab, sondern ist eine eigene Gattung. Oje, hat's keine Biologen hier? So ganz blicke ich da nämlich auch nicht durch.

Das kommt davon, wenn man sich mit den ZJs rumtreibt... mrgreen.gif

Der Mensch stammt natürlich nicht von den heutigen Affen ab. Vielmehr haben wir und sie evolutionsgeschichtlich gemeinsamene Vorfahren; irgendwann verzweigten sich dann die Entwicklungspfade und wir gingen getrennte Wege ... ob das allerdings soviel besser ist, wage ich zu bezweifeln ....

Geschrieben von: pana_sonix 8. Apr 2004, 10:46

QUOTE (nepharite)
Das kommt davon, wenn man sich mit den ZJs rumtreibt...


laugh.gif hey, was erwartest du?

immerhin glaubt ein großteil der leute an "unbefleckte jungfrauengeburt"... laugh.gif

QUOTE
irgendwann verzweigten sich dann die Entwicklungspfade und wir gingen getrennte Wege ... ob das allerdings soviel besser ist, wage ich zu bezweifeln ....


zweifelsohne ist es so sehr viel besser. für die affen... mrgreen.gif

Geschrieben von: Be 8. Apr 2004, 13:23

QUOTE (Nepharite @ 8. Apr 2004, 11:20)
Das kommt davon, wenn man sich mit den ZJs rumtreibt... mrgreen.gif

tongue2.gif

Die Dame von den ZJs hat mir folgendes erklärt: Die Erde ist nicht erst 6000 Jahre alt, sondern viel älter. Genaueres weiss man nicht ( confused4.gif ). Der Mensch allerdings ist definitiv erst 6000 Jahre alt, denn dann beginnt die Bibel! Alles klar? ( blink.gif )

Geschrieben von: felix 8. Apr 2004, 13:31

QUOTE (Nepharite @ 8. Apr 2004, 07:11)
Und wen würdest du synthetisieren, wenn du die Macht dazu hättest? Ein Kerl? Hey, bist du schwul? mrgreen.gif

ROFL... Mhm, ja, überzeugendes Argument. biggrin.gif

Geschrieben von: pana_sonix 8. Apr 2004, 13:59

QUOTE (voivod)
Die Dame von den ZJs hat mir folgendes erklärt: Die Erde ist nicht erst 6000 Jahre alt, sondern viel älter. Genaueres weiss man nicht . Der Mensch allerdings ist definitiv erst 6000 Jahre alt, denn dann beginnt die Bibel! Alles klar?


aber was ist mit den pyramiden? und wer hat den großen wagen gebaut? laugh.gif

was mich immer wieder wundert. ist die tatsache, daß so viele leute diese sachen glauben, die du weiter oben beschrieben hast.

Geschrieben von: marv 12. Apr 2004, 12:01

Hat jemand von euch "Dogma" gesehen...? Ich denke, mit dem Film erübrigt sich die Frage happy.gif

Geschrieben von: Adm. Ges 12. Apr 2004, 12:25

Na Voivod, dann versuch ich dir mal mit meinem etwas eingerosteten Schulwissen ber die Evolution zu helfen.
Natürlich ist der Mensch eine eigene Richtung in der Evolution, dies erkennt man am wissenschaftlichen Namen "homo" Alle "homos" haben die für den Menschen typische Merkmale und die Evolutionskette hat noch sehr viele Unbekannte. Gesucht wird nach dem letzten gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Affe, den hat man meines Wissens (noch) nicht gefunden. Dafür entdeckt man aber ständig ältere Menschenskelette, sodass der Zeitpunkt der Trennung zeitlich immer früher gelagert wird.

Übrigens stellt(e) man sich auch die Frage, ob der moderne Mensch (homo spaiens sapiens) vom Neandertaler (homo sapiens neandertalensis) abstammt. Fest steht, dass beide zur selben Zeit und teilweise auch am selben Ort lebten. Daher war die Frage - sind beides Rassen, oder Arten (können sie vermehrungsfähigen Nachwuchs zeugen, oder passierte da "nix").

Soweit ich weiß geht man von letzterem aus, sie waren unterschiedliche Arten und der moderne Mensch war an die Umwelt besser angepasst und hat daher den Neandertaler verdrängt.

Geschrieben von: sepia 12. Apr 2004, 14:32

Zur Anfangsfrage:
Ich finde es echt gut, dass die Bibel neu übersetzt wird. Es werden immer neue Erkenntnisse gewonnen, über Sprachen und über Geschichte und diese Möglichkeiten muss man nutzen, um dem Wort Gottes näher zu kommen.
Jede Übersetzung ist auch ein Produkt ihrer Zeit und daher ist sie auch immer Fehlerbehaftet, aber so wie ich das verstanden habe, will man versuchen eben diese Fehler auszugleichen.

Geschrieben von: Adm. Ges 12. Apr 2004, 14:42

Wer sagt denn eigentlich, dass Gott männlich sein muss? Weil es "Der" Gott (und daraus resultierend "er") heißt?

Gibt es dann möglich Sprachen wo es "Die Gott" heißt?

Immerhin heißt es bei den Franzmännern "Der Welt" (le monde), "Der Tour..." (le tour de France), "Die Mund" (la bouche)
also warum nicht auch irgendwo "Die Gott" (egal welche®)

Geschrieben von: Mordred 12. Apr 2004, 14:58

QUOTE (pana_sonix)
das problem ist, daß jeder semmelkopp sich wissenschaftler nennen kann und sein tun als wissenschaft bezeichnen darf. das ist wie mit der kunst... unsure.gif


Äh... bitte, wie darf man das verstehen? tongue2.gif wink.gif

Zum Thema:
Es gibt zwei gute Gründe, weshalb Gott keine Frau ist:

Wenn Gott eine Frau wäre...

1. ...gäbe es all die Scheiße in der Welt nicht.
2. ...gäbe es keine Männer, die die Scheiße erzeugen.

Geschrieben von: JEAN-LUC 14. Apr 2004, 11:31

Punkt eins ist Gott eine Frau - wer weiß das schon ...

Punkt zwei, der Mensch stammt nicht vom Affen ab! Wir haben nur gemeinsame Vorfahren (wer hat den da im Biounterricht nicht aufgepaßt?), genauso wie wir auch gemeinsame Vorfahren mit den heutigen Einzellern haben, nur das die ein paar millionen Jahre älter sind als die gemeinsamen Affenvorfahren...

Geschrieben von: pana_sonix 14. Apr 2004, 12:09

QUOTE (jean-luc)
Punkt zwei, der Mensch stammt nicht vom Affen ab! Wir haben nur gemeinsame Vorfahren (wer hat den da im Biounterricht nicht aufgepaßt?)


laugh.gif was man im biounterricht bezüglich der abstammung des menschen und der entwicklung verschiedener arten und deren verbreitung über den globus gelernt hat, ist ohnehin nur noch bedingt einsetzbar.

vor einiger zeit gab es einen ausführlichen beitrag zu diesem thema im spiegel oder locus, weiß nicht mehr genau. und ständig wird das ein oder andere durch irgendwelche neuen ausgrabungen oder (p)analysen neu herausgefunden, und alte erkenntisse werden verworfen.

das betrifft aber nicht nur den affen und dessen beziehung zum menschen. das problem ist, daß man generell nicht mehr mithalten kann mit der vielzahl neuer erkenntnisse, sei es im bereich gesundheit, in der wissenschaft oder auf einem anderen gebiet. (beispiel: lesen bei schlechtem licht schadet wohl den augen keinesfalls, während bisher genau das gegenteil behauptet wurde usw...)

Geschrieben von: Neral_Jourian 14. Apr 2004, 14:00

QUOTE (Mordred @ 12. Apr 2004, 15:58)
Zum Thema:
Es gibt zwei gute Gründe, weshalb Gott keine Frau ist:

Wenn Gott eine Frau wäre...

1. ...gäbe es all die Scheiße in der Welt nicht.
2. ...gäbe es keine Männer, die die Scheiße erzeugen.




Hmm, warum sollte ein weiblicher Gott anders verhalten als ein männlicher???
Und laut diesem Märchenbuch auch Bibel genannt haben wir uns doch diese "Scheiße" selbst eingebrockt weil wir unbedingt Äpfel futtern mussten. wink.gif

So weit ich mich noch erinnern kann hat "Gott" doch den Menschen nach seinem Vorbild geschaffen.

Geschrieben von: Equinox 20. Apr 2009, 14:48

Ist weder Männlein noch Weiblein. Gott ist BÖSE! tongue2.gif
Jetzt ernsthaft: Gott ist nicht mal eine Person, sondern etwas, das den menschlichen Geist übersteigt. Selbst, wenn Gott ein Geschlecht hätte, könnte ein dummer Mensch es nicht erfassen.
Abgesehen davon ist Gottt BÖSE und es gibt ihn gar nicht. mrgreen.gif

Geschrieben von: Deus Irae 20. Apr 2009, 18:41

QUOTE (Equinox @ 20. Apr 2009, 13:48) *
Gott ist BÖSE!


Sklavenmoral! mrgreen.gif

Geschrieben von: Equinox 20. Apr 2009, 20:01

ZITAT(Deus Irae @ 20. Apr 2009, 19:41) *
ZITAT(Equinox @ 20. Apr 2009, 13:48) *
Gott ist BÖSE!


Sklavenmoral! mrgreen.gif



homo homini lupus est. Und da Gott alle diese verfrellten Menschen erschaffen hat, die mich schon den ganzen tag lang nerven, muss er böse sein. Abgesehen davon bin ich sowieso ein Jünger Satans, also ist die Leugnung oderNegation seiner Gutmütigkeit das Mindeste.

Geschrieben von: Deus Irae 20. Apr 2009, 20:16

QUOTE (Equinox @ 20. Apr 2009, 20:01) *
Abgesehen davon bin ich sowieso ein Jünger Satans, also ist die Leugnung oderNegation seiner Gutmütigkeit das Mindeste.


Satanisten sind das Gleiche wie Christen nur in schwuchtelig ... IMO

Geschrieben von: logan3333 20. Apr 2009, 20:16

Weg ihr Frefler, ihr Ketzer, ihr Ungläubige!

Jeder weis doch das Gott weder männlich oder weiblich ist, sondern:



DAS ALLMÄCHTIGE FLIEGENDE SPAGHETTIMONSTER! mrgreen.gif

Geschrieben von: Morrigan 20. Apr 2009, 21:13

Da fällt mir kleich wieder die Kirche des kroßen Kürbis ein mrgreen.gif
Kanz keniale Kottheit^^

Geschrieben von: Equinox 21. Apr 2009, 18:18

ZITAT(Deus Irae @ 20. Apr 2009, 21:16) *
ZITAT(Equinox @ 20. Apr 2009, 20:01) *
Abgesehen davon bin ich sowieso ein Jünger Satans, also ist die Leugnung oderNegation seiner Gutmütigkeit das Mindeste.


Satanisten sind das Gleiche wie Christen nur in schwuchtelig ... IMO


Es gibt solche und solche Satanisten. Meinen Satanismus erkennt man nicht äuserlich. Er ist rein geistige Überzeugung

Geschrieben von: Deus Irae 21. Apr 2009, 18:38

QUOTE (Equinox @ 21. Apr 2009, 18:18) *
QUOTE (Deus Irae @ 20. Apr 2009, 21:16) *
QUOTE (Equinox @ 20. Apr 2009, 20:01) *
Abgesehen davon bin ich sowieso ein Jünger Satans, also ist die Leugnung oderNegation seiner Gutmütigkeit das Mindeste.


Satanisten sind das Gleiche wie Christen nur in schwuchtelig ... IMO


Es gibt solche und solche Satanisten. Meinen Satanismus erkennt man nicht äuserlich. Er ist rein geistige Überzeugung


Egal .. deine geistigen Ketten haben nur eine andere Farbe als die eines Christen ...

Geschrieben von: Equinox 21. Apr 2009, 19:16

ZITAT(Deus Irae @ 21. Apr 2009, 19:38) *
Egal .. deine geistigen Ketten haben nur eine andere Farbe als die eines Christen ...


Stimmt. Deshalb heißt es ja auch Antichristus. Das Gleiche nur andersrum. laugh.gif
Vielleicht ist dir auch schon aufgefallen, dass ich wohl mehr Atheist bin. Satan sehe ich nicht als Gott, sondern eine Metapher für das Gute (weil Gott das Böse ist). "Heil Satan" ist also ein Ausruf des Lobes für alle "Geschöpfe Gottes" , die keine Arschlöcher sind. Ich kann mich einfach nicht recht entscheiden zwischen Misanthropie, Nihilismus, oder Mode-Satanismus im Geiste. Um es nun klar und endgültig zu sagen: Es gibt keinen/keine Gott/Götter. Meine Ersatzreligion lasse ich mir aber nicht nehmen, weil es so viel Spaß macht die Menschen in dem Irrglauben zu lassen ich würde echt einen Teufel anbeten. laugh.gif

Ach ja, sind nicht die meisten schwuchteligen Männer Heteros? Mir kommt das so vor.
heil Satan!

Geschrieben von: Deus Irae 22. Apr 2009, 08:13

QUOTE (Equinox @ 21. Apr 2009, 18:16) *
Ach ja, sind nicht die meisten schwuchteligen Männer Heteros? Mir kommt das so vor.


Naja .. wenn man satanistische Ziegenficker als hetero bezeichnen will .... mrgreen.gif

Geschrieben von: Equinox 22. Apr 2009, 10:05

ZITAT(Deus Irae @ 22. Apr 2009, 09:13) *
ZITAT(Equinox @ 21. Apr 2009, 18:16) *
Ach ja, sind nicht die meisten schwuchteligen Männer Heteros? Mir kommt das so vor.


Naja .. wenn man satanistische Ziegenficker als hetero bezeichnen will .... mrgreen.gif


Roflmao

so was gibt es doch gar nicht mehr.

Geschrieben von: Deus Irae 23. Apr 2009, 09:52

QUOTE (Equinox @ 22. Apr 2009, 10:05) *
QUOTE (Deus Irae @ 22. Apr 2009, 09:13) *
QUOTE (Equinox @ 21. Apr 2009, 18:16) *
Ach ja, sind nicht die meisten schwuchteligen Männer Heteros? Mir kommt das so vor.


Naja .. wenn man satanistische Ziegenficker als hetero bezeichnen will .... mrgreen.gif


Roflmao

so was gibt es doch gar nicht mehr.


Und was mach der Frau suchende Bergbauer, der keine Frau findet? Eben! Er vergeht sich am Federvieh (Stichwort: Hühnerficker) oder besteigt sein Milchvieh ... mrgreen.gif

Geschrieben von: Equinox 23. Apr 2009, 13:47

Wenn du das sagst, dann ist das wohl so, aber warum sind diese Bauern jetzt satanistisch?

Geschrieben von: Deus Irae 23. Apr 2009, 17:58

QUOTE (Equinox @ 23. Apr 2009, 12:47) *
Wenn du das sagst, dann ist das wohl so, aber warum sind diese Bauern jetzt satanistisch?



Geschrieben von: Equinox 23. Apr 2009, 20:41

Also dann:Heil Satan! ihr Ziegenbauern mrgreen.gif

Geschrieben von: Mordred 24. Apr 2009, 11:25

Wasn Blech man alles aus Langeweile schreibt... rolleyes.gif
(ich schließe mich selbst nicht aus)

Geschrieben von: Jack Antares 24. Apr 2009, 20:36

Verlust der Daten nach dem ich eine Antwort geschrieben habe.....

Sorry..... deswegen antwort ich so:

GOD NETWORK V1.0

Copyright 5000 B.C. by Adam & Eva Human


G:>
G:>Data not available
G:>Please contact the SysOp
G:>
G:>Reboot_

Unterstützt von Invision Power Board (http://www.invisionboard.com)
© Invision Power Services (http://www.invisionpower.com)